hallo zusammen,
mein neues fahrrad würde ich gerne mit schutzblechen aus holz
ausstatten. solche dinge gab es mal vor jahren zu kaufen, aber
inzwischen anscheinend nicht mehr. daher nun meine idee, diese
dinger einfach selbst anzufertigen. nur wie?
konkret geht es darum holzstreifen von ca. 35 mm breite und einer
stärke von 3 bis 4 mm (kann durchaus aus mehreren dünnen
furnierschichten aufgebaut sein) möglichst genau in einem radius zu
biegen, der dem laufrad des fahrrades entspricht (also r ~= 36 cm ).
ich hoffe also, daß hier jemand eine idee hat, wie man da am
geschicktesten vorgeht und welche holzart man am besten verwendet.
schöne grüße einstweilen
asger
Hallo Asger,
soweit ich weiß, ist Buche sehr gut geeignet zum Dampfbiegen. Auf
meiner Seite findest du einen Artikel zu diesem Thema (in Englisch):
http://www.holzwerken.de/steamfaq.phtml.
Vielleicht solltest du den Sicherheitsaspekt nicht vergessen. Ich
stelle mir vor, daß ein Schutzblech aus Holz bei einem Unfall
zersplittert und böse Verletzungen ergeben kann. Da wäre ein Aufbau aus
Furnierstreifen eventuell weniger kritisch.
Gruß, Wolfgang
--
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'Holzbearbeitung mit Handwerkzeugen': http://www.holzwerken.de
die Originale waren IMHO aus Sperrholz (also mehrere Lagen)
ob vormverleimt oder dampfgebogen ???
Wie waere es gebogene Alustreifen nachtraeglich mit Echtholzfunier
zu bekleben?
Ich wuerde massive Leisten (3mm stark) mit Heissdampf ueber dem
Kochtopf im Folientunnel heissmachen und in Form biegen. Aber ich
hab auch schon Snowboardkerne selbst herstellt, also Erfahrung.
offene Frage:
Mir war nie klar ob diese schoenen Holz-Schutzbleche denn auch
annaehernd ihren Zweck erfuellen, vor allem vorne. Weil das Wasser
ja auch leicht um die Kante herum kann.
Noch ein Tip:
Edelstahl-Strebensaetze von SKS verkauft Bruegelmann (www.Bruegelmann.de)
auch einzeln.
Patrick Schelauske
vormverleimt hieße also ich mache mir eine runde hilfskonstruktion
im passenden durchmesser und klebe darauf schicht für schicht
hauchdünne furnierschichten flächig auf, lass alles trocknen,
verschleife das zeugs und zum schluß wird noch gebeizt und lackiert,
ja?
>Wie waere es gebogene Alustreifen nachtraeglich mit
>Echtholzfunier zu bekleben?
hmm.
frage eins: sieht man das alu nicht an den kanten?
frage zwei: wie biege ich das alu so, daß es eine glatte rundung
annimmt?
frage drei: wie stark sollten die materialien sein?
>
>Ich wuerde massive Leisten (3mm stark) mit Heissdampf ueber dem
>Kochtopf im Folientunnel heissmachen und in Form biegen. Aber ich
>hab auch schon Snowboardkerne selbst herstellt, also Erfahrung.
>
mal blöd gefragt: was ist ein folientunnel?
und zum biegen selbst: wie fixiert man denn die leisten denn am
besten?
>
>offene Frage:
>Mir war nie klar ob diese schoenen Holz-Schutzbleche denn auch
>annaehernd ihren Zweck erfuellen, vor allem vorne. Weil das
>Wasser ja auch leicht um die Kante herum kann.
annähernd. ja.
mit anderen worten, das gröbste halten sie wohl ab.
aber mir geht es ehrlich gesagt mehr um die optik, da das rad
ohnehin nur eher was für "sonntags, wenn die sonne scheint" werden
wird. ;-)
danke schon mal
asger
>Asger Jorn schrieb:
>
> soweit ich weiß, ist Buche sehr gut geeignet zum Dampfbiegen.
> Auf
>meiner Seite findest du einen Artikel zu diesem Thema (in
>Englisch): http://www.holzwerken.de/steamfaq.phtml.
>
klingt als wäre es ein etwas größerer akt. aber danke schon mal für
die anregung.
> Vielleicht solltest du den Sicherheitsaspekt nicht vergessen.
> Ich
>stelle mir vor, daß ein Schutzblech aus Holz bei einem Unfall
>zersplittert und böse Verletzungen ergeben kann. Da wäre ein
>Aufbau aus Furnierstreifen eventuell weniger kritisch.
öh ja. guter einwand, obwohl ich es bisher immer vermeiden konnte
größere mißgeschicke mit dem rad zu produzieren, und in zukunft hab
ich dann ja sogar holz zum draufklopfen.
:-)
grüße
asger
jo
3 Schichten a 1mm duerften reichen
und es muss natuerlich "Formverleimt" heissen.
>
>
>>Wie waere es gebogene Alustreifen nachtraeglich mit
>>Echtholzfunier zu bekleben?
>
>hmm.
>frage eins: sieht man das alu nicht an den kanten?
jo, aber glaubst du das die Zuschauer so genau gucken?
>frage zwei: wie biege ich das alu so, daß es eine glatte rundung
>annimmt?
gleich da, wo du das Blech kaufst schneiden und biegen lassen
>frage drei: wie stark sollten die materialien sein?
0.8-2mm je nach dem wieviel der Abstand zwischen den Streben ist.
>
>>
>>Ich wuerde massive Leisten (3mm stark) mit Heissdampf ueber dem
>>Kochtopf im Folientunnel heissmachen und in Form biegen. Aber ich
>>hab auch schon Snowboardkerne selbst herstellt, also Erfahrung.
>>
>mal blöd gefragt: was ist ein folientunnel?
Folie die eine Schlauch bildet , ungefaehr den Durchmesser des
Topfes hat und z.B. unter der Decke befestigt ist. Zweck: der Dampf
bleibt in der Folie und das Kondesnwasser laeuft in den Topf zurueck.
Fuer die Snowboards habe ich das mit Luftpolsterfolie gemacht, die
musste lange "kochen". Da hatte ich auch ein Gestell aus Latten,
aber das ist hier alles nicht so noetig, da die LAtten deutlich
kuerzer und kleiner sind.
>und zum biegen selbst: wie fixiert man denn die leisten denn am
>besten?
z.B. mit angenagelten Kloetzen auf einem Brett
Patrick Schelauske
--
Thomas
mailto: cly...@freenet.de
Vielleicht werden Sie auch hier geholfen:
Pedersen of Denmark und Woodguards, c/o, KGB, Donnerschweerstr. 454,
26123 Oldenburg, Tel.: 04 41 / 885 03 89
Herr Kalle Kalkhoff
oder hier:
http://www.pedersen-fahrrad.de
--
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Ziemann
> da das rad
>ohnehin nur eher was für "sonntags, wenn die sonne scheint" werden
>wird. ;-)
Da ich nicht sicher war, ob Du besonderen Wert auf das _selber_
bauen legst: hier ein Hinweis aus de.rec.fahrrad, wo man die Dinger
wohl fertig günstig bekommt.
| > > nun ist also meine hoffnung, daß vielleicht hier jemand eine idee
| > > hat, ob und wo man solche holz-bleche noch bekommen kann.
| >
| > Pedersen of Denmark und Woodguards, c/o, KGB, Donnerschweerstr. 454,
| > 26123 Oldenburg, Tel.: 04 41 / 885 03 89
| > Herr Kalle Kalkhoff
| >
| > www.pedersen-fahrrad.de
|
| auf ebay laufen solche schutz-hölzer ständig durch (unter 30dm).
Denn eins ist klar. Wirklich schöne "Bleche" selber hinzubekommen
ist wirklich anspruchsvoll.
Nette Grüße, Andreas