es könnte durchaus mit einem Nullleiterbruch zusammenhängen.
Wenn meherer Geräte an verschiedene Phasen (L1 L2 L3) und an N angeschlossen
sind so liegt die Spannung bei 230 Volt.
Wird der N-Leiter unterbrochen so liegen zwei Geräte die an verschiedenen
Phasen liegen an der Aussenleiterspannung von 400 Volt.
Somit liegen die zwei Geräte in Reihenschaltung an den Phasen L1 und L2. Nun
wirkt die kirchhofische Regel : Die Sapnnung in einer Reihen-
schaltung teilen sich auf die einzelnen Widerstände auf. Hat eines von den
beiden Geräten einen sehr hohen Widerstand so fällt dort der größte
Teil der Spannung ab und dies kann über den üblichen 230 Volt liegen und
somit wird das Gerät zerstört.
Ich hoffe meine Erklärung ist verständlich.
Gruß Jürgen Haar
"Achim" <Joachim...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e496c989.02122...@posting.google.com...
Ja das gibt´s, hat ein Bekannter von mir, der selbst Elektriker ist
in seinen neu gebauten Haus auch geschafft.
Das Problem ist dabei ganz einfach, der Nulleiter fehlt. Da man aber
drei Phasen hat, und irgend ein Gerät auf einer der drei Phasen immer
angeschlossen ist, geht die Spannung über dieses Gerät auf den
Nulleiter, der dann das potential der Phase hat, wenn nun ein anderes
Gerät an einer anderen Phase angeschlossen ist liegen da zwei Phasen
an, die gegeneinander ein potential bis zu 380V haben können.
Lokalisieren kann man das, oft ist nur ein Kabel nicht fest
angeschlossen, oder es schmort an der Anschlußstelle, nur wo
und wie hängt von der Verkabelung ab.
Die Stelle ist oft direkt im Zählerschrank, bzw. da wo die
Leitungen, an dem die kaputt gegangenen Geräte angeschlossen
waren zusammen angeschlossen sind, z.B. Abzweigdose.
Frank
irgent was mit großen maschinen, bzw hohem verbrauch in der unmittelbaren
umgebung. wenn große maschinen ein und ausgeschaltet werden kann es zu
enormen spannungsspitzen kommen.
vielleicht hilft ja folgendes: die beleuchtung und die hauselektrik auf eine
ander pfase legen. kann sein das ein phase besonders hoch belastet ist.
>Es wurden
> schon Überspannungsableiter eingebaut. Die geben auch nach kurzer Zeit
> den Geist auf. Es handelt sich um eine Wohnung in einem drei
> Familienhaus. Die anderen Wohnungen haben dieses Problem nicht.
euer stromversorger, besser der dem das stronetz gehört muß sich das mal
ansehn, der ist auch dafür verantwortlich. also anrufen, die sollen wen
vorbeischicken
im lezten jahr ging was ähnliches durch die presse, der verursacher war ein
tentallabor, das das netz überlastete.
die brauchen ordentlich strom für ihre öfen.
leztentlich haben die wohl ne eigenen anschluß gekriegt.
> Ein
> Elektriker hat etwas von einem Nullleiterbruch gesagt. Nach meiner
> Einschätzung dürfte dann aber gar keine Spannung mehr da sein und
> schon gar nicht eine Überspannung. Die Sicherungen lösen auch nicht
> aus.
sicherungen schalten bei zu hohen strom ab. höhe spannungen ist denen egal,
es werden die gleichen sicherungen fur 235v, 400v, 500v eingesezt
steffen
Auch wenn es zum Hals raus hängt:
Null-Leiter kennt die heutige Nomenklatur nicht (mehr).
Es sind "Neutralleiter" - fängt ja beides mit N an.
Und die Wirkung von "Null" ist fatal, wie man sieht:
"Ist ja bloß der Null, wird schon nichst so schlimm sein...."
Scheiße wars, die teuersten Geräte (Glotze, PC, Stereokram) sterben zuerst..
Aber wenn beim Fußball der "Neutrale" der Schiedsrichter fehlt, weiß jeder,
daß es dann drunter und drüber geht...
Beim Strom auch....
Der N ist am wichtigsten, ohne Außenleiter (Phasen) "geht was nicht",
ohne N "geht was kaputt"...
Leuchtet es ein ?
Gutes Neues Jahr
Hartmut
Ich hab die Sache mit N-Bruch sogar schonmal verschärft erlebt. Da
brannten plötzlich die Glühbirnen so komisch hell. Der Lügenstift
meldete bei einer Steckdose: 2x Phase! und bestätigte damit den
Verdacht. Was war passiert? An einer Schmorstelle hatte eine Phase vom
einen Zähler leichten Kontakt mit dem N vom anderen. Das ging ziemlich
lang unbemerkt, aber als dann an derselben Flickstelle (Klemme an zu
kurzem Kabel-> starker Zug) auch noch der N brach, war plötzlich
überall 380.
wat ham wa da jerätselt!
oder in meiner Heimatsprache: Wos zum Geia is do los???? A Nochmittog
rätslrotn!
> Auch wenn es zum Hals raus hängt:
> Null-Leiter kennt die heutige Nomenklatur nicht (mehr).
> Es sind "Neutralleiter" - fängt ja beides mit N an.
Danke, ich konnte es mir so gerade noch verkneifen.
Lutz
Der Unterschied kann hier durchaus bedeutend sein!!
Wenn "nur" der Neutralleiter gebrochen ist gehen "nur" die Geräte kaputt.
Beim gefürchteten Nullleiterbruch entsteht hingegen Gefahr für Leib und
Leben!!!
Warum? Weil dann sofort alle Geräte der Schutzklasse I über den Schutzleiter
unter voller Netz-Spannung stehen!
Nils
> bzw. exakt: die ehemaligen Nullleiter heißen
> jetzt PEN-Leiter
> und die Mittelpunktsleiter sind jetzt die
> Neutralleiter.
>
> Beim gefürchteten Nullleiterbruch entsteht
> hingegen Gefahr für Leib und Leben!!!
Deshalb gibt es in meinem Haus auch nur PEN und Neutralleiter, da kann
das gar nicht mehr passieren.
SCNR
viele Grüße
Werner
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