Moin,
die Molto-Website spricht nur von "Metall". Ob damit auch eine
hauchdünne Zinkschicht gemeint ist, halte ich zumindest für fragwürdig.
>
> Geht, aber Natronlage ist billiger.
Oha, eine galvanisch aufgebrachte Verzinkung (ich vermute, es geht hier
um die üblichen ZK-Kellertüren) plus Natronlauge dürfte das bisschen
Zink per chemischer Reaktion ruckzuck entfernen.
Siggi ist hier der Malerfachmann. Und ich biete noch einen
Renovierungsweg an, der weder Lärm noch Staub macht:
Tür ausbauen, die Farbe vorsichtig (!) mit einem Dachdeckerbrenner warm
machen, runterspachteln, mit Stahlwolle nacharbeiten, dann Zinkprimer
auftragen und später endlackieren. Wenn die Tür 100 Jahre halten soll,
könnte man vorher noch Flüssigzink (95% Zinkstaub in Epoxy)
draufpinseln, sowas gibts bei diversen Firmen rund um Yachtausrüstung,
ebenso verwendet das jeder Schlosser nach Schweißarbeiten an
feuerverzinkten Rohren.
Randbemerkungen wegen Arbeit=Zeitaufwand und Lärm:
Wer für etwas keine Zeit aufwenden will, beauftragt eine Firma damit,
geht währenddessen arbeiten, um das Geld für ihre Rechnung zu verdienen.
Wer Bedenken wegen Heimwerkerlärm im Wohngebiet hat, der hat die
falschen Nachbarn oder sie bislang nicht richtig "erzogen". Schließlich
können plärrende Kleinkinder wesentlich nervigeren Lärm machen als
jemand, der eine Tür abschleift oder Betonplatten schneidet, denn im
Gegensatz zum Kleinkind ist sowas bald fertig und es ist draußen wieder
leise. :-)
Gruß Jo