Im Baumarkt habe ich das Marley und das Wiroflex System gesehen.
Welche Unterschiede gibt es?? Kann jemand ein System empfehlen?
Warum werden bei beiden Systemen immer zentrale Verteilstellen aufgebaut??
Kann ich nicht einfach mit T-Stücken arbeiten??
Kann ich die Zuleitung zum Durchlauferhitzer auch damit machen?
Welche Durchmesser sollte ich nehmen (Dusche, Badewanne, Waschbecken und
Klo)
Kennt jemand eine gute Quelle zur Sanitärinstallation im Netz (Höhe der
Anschlüsse usw.)?
Vielen Dank, bis denne
Martin
Wir haben sehr kalkhaltiges und ich habe Kupferrohre nach 5 Jahre gesehen.
Da war der Querschnitt locker halbiert.
Das soll ja mit diesen Systemen wesentlich besser sein.
Bis denne
Martin
PS: Ich habe in der Newsgroup schon gesucht, aber mit Namen wurden nur diese
beiden Systeme geenannt. Meine anderen Fragen konnte ich auch nicht finden.
>Im Baumarkt habe ich das Marley und das Wiroflex System gesehen.
Ich finde das System Howafix am besten (Bauhaus-Baumarkt).
Irgenwie ist das am besten durchdacht - bei den anderen Systemen hat
mich immer irgendwas gestoert, sei es, das man die Rohre entweder nur
in 2,5m Stuecken bekommt bzw. wenn man es laenger haben will, dann nur
mit Schutzrohr, was man eigentlich gar nicht haben will usw...
>Welche Unterschiede gibt es?? Kann jemand ein System empfehlen?
>Warum werden bei beiden Systemen immer zentrale Verteilstellen
>aufgebaut?? Kann ich nicht einfach mit T-Stücken arbeiten??
Denke schon. Im Bauhaus gibt es zum System Howafix auch nur T-Stuecke.
Die Verteilerstuecke hat der verantwortliche Mensch dort gar nicht erst
bestellt ("braucht eh keiner" :-).
>Kann ich die Zuleitung zum Durchlauferhitzer auch damit machen?
Irgendwo habe ich mal gelesen, das man mind. 1m Metallrohr hinter den
Durchlauferhitzer setzen soll. (wegen der Gasblasen > 100°C)
>Welche Durchmesser sollte ich nehmen (Dusche, Badewanne, Waschbecken
>und Klo)
Den kleinsten, der reicht aus und das warme Wasser kommt so am
schnellsten an.
M.
Im Material der Leitungen gibt es Unterschiede (manche nur für Wasser
andere
auch für Heizungsleitungen) und in der Montageart der Fittinge
(Baumarkt - meistens zum Schrauben; Fachhandel - meistens mit
Preßwerkzeugen)
> Warum werden bei beiden Systemen immer zentrale Verteilstellen aufgebaut??
Da diese Rohr-in-Rohr-Systeme im Prinzip unkaputtbar sind, kannst du im Fall
von Fremd
wirkung (Bohrloch) die Innenleitung einfach rausziehen und neu einziehen.
Dazu muß nur an
der Zapfstelle der Deckenwinkel geöffnet werden. An der Verteilerseite
sollte ja sowieso
eine Tür sein. Du kannst die Ausfallsicherheit noch auf die Spitze treiben
und jede abgehende
Leitung im Verteiler absperrbar machen. Dann kann ein falsch gesetzter
Bohrversuch, der die
Wasserleitung trifft, nur eine Zapfstelle kurzzeitig stillegen. (Ähnlich dem
Sicherungskasten
beim Strom)
> Kann ich nicht einfach mit T-Stücken arbeiten??
Dann trifft der obige Vorteil der Rohr-in-Rohr-Systeme nicht zu und du mußt
im
Schadensfall die defekte Stelle aufstemmen um sie reparieren zu können.
> Kann ich die Zuleitung zum Durchlauferhitzer auch damit machen?
Ja
> Welche Durchmesser sollte ich nehmen (Dusche, Badewanne, Waschbecken und
> Klo)
16mm sollte genügen, außer du baust dir auch größer dimensionierte Armaturen
(3/4" statt normaler 1/2") ein.
Dein NachPoster (Willy Walle) meinte, das ein direkter Anschluss kein
Problem ist!
Kann sich noch jemand dazu äußern?? Gibt es eine praktikable Lösung??
Bis denne
Martin
[...]
>> Irgendwo habe ich mal gelesen, das man mind. 1m Metallrohr hinter den
>> Durchlauferhitzer setzen soll. (wegen der Gasblasen > 100°C)
>>
Wenn ein Durchlauferhitzer Gasblasen in der angeschlossenen
Trinkwasserleitung produziert, stimmt irgendetwas nicht.
>Dein NachPoster (Willy Walle) meinte, das ein direkter Anschluss kein
>Problem ist!
>
>Kann sich noch jemand dazu äußern?? Gibt es eine praktikable Lösung??
Der Durchlauferhitzer hat eine maximale Auslauftemperatur
(Typenschild, Herstellerangabe).
Das Rohrmaterial hat eine maximale Betriebstemperatur
(Herstellerangabe)
Wenn max. Auslauftemperatur kleinergleich max. Betriebstemperatur,
gibt's kein Problem.
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
[...]
> > Warum werden bei beiden Systemen immer zentrale Verteilstellen
> >aufgebaut??
>
> Da diese Rohr-in-Rohr-Systeme im Prinzip unkaputtbar sind, kannst du
> im Fall von Fremd wirkung (Bohrloch) die Innenleitung einfach
> rausziehen und neu einziehen. Dazu muß nur an der Zapfstelle der
Das ist ein sehr signifikanter Vorteil, aber das gesamtvolumen des
Wassersystems steigt und die Gefahr "toter Enden" auch.
--
Dr. Juergen Hannappel http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto:hann...@physik.uni-bonn.de Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
Physikalisches Institut der Uni Bonn Nussallee 12, D-53115 Bonn, Germany
CERN: Phone: +412276 76461 Fax: ..77930 Bat. 892-R-A13 CH-1211 Genève 23
> >> Irgendwo habe ich mal gelesen, das man mind.
> >> 1m Metallrohr hinter den
> >> Durchlauferhitzer setzen soll.
1 m ja, aber nicht unbedingt Metall und auch nicht wegen der Gasblasen,
sondern wegen des Aufbaus als "Blankdraht"-DE. Da muß nach der
Bedienungsanleitung von Stiebel-Eltron 1 m Strecke dahinterliegen, wegen
der el. Isolation.
Anscheinend leitet Wasser doch nicht immer so gut ?
viele Grüße
Werner
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Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
Bis denne
Martin
> >> Irgendwo habe ich mal gelesen, das man mind.
> >> 1m Metallrohr hinter den
> >> Durchlauferhitzer setzen soll.
1 m ja, aber nicht unbedingt Metall und auch nicht wegen der Gasblasen,
sondern wegen des Aufbaus als "Blankdraht"-DE. Da muß nach der
Bedienungsanleitung von Stiebel-Eltron 1 m Strecke dahinterliegen, wegen
der el. Isolation.
Anscheinend leitet Wasser doch nicht immer so gut ?
Stellungnahme der Fa. Stiebel-Eltron:
"zu Kunststoffrohr:Stiebel Eltron Elektronikdurchlauferhitzer (DHE, HDE u.
DHB-E) sind Blankdrahtsysteme und daher für den Betrieb mit Kunststoffrohr
geeignet. Beachten Sie bitte aber auf jeden Fall die Hinweise der
Kunststoffrohr Hersteller."
Das ist also kein Problem!
Bis denne
Martin
>Stellungnahme der Fa. Stiebel-Eltron:
>"zu Kunststoffrohr:Stiebel Eltron Elektronikdurchlauferhitzer (DHE,
>HDE u. DHB-E) sind Blankdrahtsysteme und daher für den Betrieb mit
>Kunststoffrohr geeignet. Beachten Sie bitte aber auf jeden Fall die
>Hinweise der Kunststoffrohr Hersteller."
>
>Das ist also kein Problem!
Zumindest nicht mit einem "Blankdraht StiebelEltron-System".
Was ist ein Blankdrahtsystem? Ist der Draht auch noch nach Jahren
wirklich "blank" oder sollte man um auf Nummer sicher zu gehen, doch
lieber ein bisschen Metallrohr anbauen?
M.
[...]
>>Das ist also kein Problem!
>
>Zumindest nicht mit einem "Blankdraht StiebelEltron-System".
>Was ist ein Blankdrahtsystem?
Der Heizdraht liegt "blank" im Wasser, also ohne elektrische
Isolierung gegen das Wasser. Daher sind diese Geräte auch nur bis zu
einer bestimmten elektr. Leitfähigkeit des Wassers einzusetzen.
Zusätzlich ist diese bewußte Sicherheitsstrecke vorzusehen, die
Geräte sind damit z.B. als Direktzapfer (Zapfarmatur direkt am Gerät)
nicht zugelassen.
>Ist der Draht auch noch nach Jahren wirklich "blank"
So blank, wie sich zeitweise erhitzender Cu-Draht, umspült von
Trinkwasser eben nach Jahren ist.
>oder sollte man um auf Nummer sicher zu gehen, doch
>lieber ein bisschen Metallrohr anbauen?
Welcher oder wessen Sicherheit sollte diese Maßnahme denn dienen?
[Schnapp]
Worum geht es hier? Stellungnahme von Stiebel Eltron zu welchem Thema?
Lutz