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Anzahl Stufen einer Treppe?

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Joachim Boensch

unread,
Jan 4, 2010, 9:52:45 AM1/4/10
to
Die Regeln f�r das L�ngen/H�henverh�ltnis von Stufen habe ich beim Googeln
gefunden.

Mein Ged�chtnis sagte mir, es gibt eine Regel, da� die Stufenzahl einer
Treppe ungerade sein soll und dazu konnte ich nichts finden. Gibt es da
etwas und aus welchem Grund?

Jedenfalls habe ich in letzter Zeit einige Treppen abgez�hlt und sie hatten
alle eine ungerade Stufenzahl. Sehr viele Treppen waren das nicht, aber doch
einige in verschiedenen Umgebungen.

Gru�

Joachim

Maik Koenig

unread,
Jan 4, 2010, 10:05:20 AM1/4/10
to

http://de.wikipedia.org/wiki/Treppe#Normen_und_Vorschriften


Greetz,
MK
--
Frohe Feiertage... gehabt zu haben.

Filter-Infos: filter.maikkoenig.de
3�+4�=5�

Jürgen Rohrssen

unread,
Jan 4, 2010, 10:13:03 AM1/4/10
to
Ich habe mal eben unsere Treppen bez. der Stufenanzahl �berpr�ft.
Da wir unterschiedliche Geschoss- bzw. Zwischengeschoss-H�hen haben,
gibt es eine gerade sowie ungerade Anzahl der Stufen.
Mir ist auch nur eine Norm f�r die L�nge und H�he der Stufen bekannt.

Gruss
J�rgen

Joachim Boensch schrieb im Newsbeitrag
news:hhsvbu$dh5$03$1...@news.t-online.com...

Rolf Sonofthies

unread,
Jan 4, 2010, 5:26:55 PM1/4/10
to
Joachim Boensch schrieb:

> Die Regeln f�r das L�ngen/H�henverh�ltnis von Stufen habe ich beim
> Googeln gefunden.
>
> Mein Ged�chtnis sagte mir, es gibt eine Regel, da� die Stufenzahl einer
> Treppe ungerade sein soll und dazu konnte ich nichts finden.

Dein Ged�chtnis irrt. Meinst Du eigentlich die Anzahl an Steigungen oder
an Auftritten?

> Gibt es da etwas und aus welchem Grund?

Nein und das aus gutem Grund, denn was k�nnte man mit dieser ungeraden
Stufenanzahl erreichen wollen?

> Jedenfalls habe ich in letzter Zeit einige Treppen abgez�hlt und sie
> hatten alle eine ungerade Stufenzahl.

Zufall!

> Sehr viele Treppen waren das
> nicht,

mehr als zwei?

> aber doch einige in verschiedenen Umgebungen.

--
Rolf Sonofthies

Robert Pflüger

unread,
Jan 4, 2010, 5:32:13 PM1/4/10
to
Joachim Boensch schrieb:
> ...

> Mein Ged�chtnis sagte mir, es gibt eine Regel, da� die Stufenzahl einer
> Treppe ungerade sein soll und dazu konnte ich nichts finden. Gibt es da
> etwas und aus welchem Grund?

Bei Gescho�treppen w�re es unsinnig wegen der Anzahl der Steigungen eine
ung�nstigere Steigungsh�he zu nehmen oder alternativ dazu das Gescho�
eine Steigungsh�he niedriger/h�her zu bauen.


... je nach Bundesland bzw Bauordnung oder Sonderbauordnung oder
Unfallversicherungstr�ger und dem Zweck der Treppe gibt es
unterschiedliche Anforderungen an Treppen.

z.B.
http://www.bge.de/asp/dms.asp?url=/gv/asr/asr171-2.htm
oder
http://regelwerk.unfallkassen.de/regelwerk/data/regelwerk/inform/I_561.pdf

oder Suche: "Bauordnung [Bundesland]"


--
mit freundlichem Gru�


Robert

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Knut Schottstädt

unread,
Jan 5, 2010, 4:15:17 AM1/5/10
to
Am Mon, 04 Jan 2010 15:52:45 +0100 schrieb Joachim Boensch:
...
> Jedenfalls habe ich in letzter Zeit einige Treppen abgezählt und sie

> hatten alle eine ungerade Stufenzahl. Sehr viele Treppen waren das
> nicht, aber doch einige in verschiedenen Umgebungen.

Die Ungerade Anzahl an Stufen ist eine alte Handwerkstradition und wird
zum Teil religiös begründet. Es geht im Kern darum, dass man die Treppe
ohne Schrittwechsel mit dem gleichen Fuß verlassen kann, mit dem man sie
betritt. Das mag vielleicht ganz einfach und unspektakulär damit zusammen
hängen, dass man für wechselnde Situationen die "Händigkeit" (hier
Füßigkeit ;) berücksichtigen wollte. Vielleicht auch im Hinblick auf
erschwerte Bedingungen beim bezwingen der Treppe. (Suff, Gebrechlichkeit,
Lasten tragen, ... ;)
--
MfG Knut

Message has been deleted

Matthias Hanft

unread,
Jan 5, 2010, 5:29:09 AM1/5/10
to
Knut Schottstädt schrieb:

>
> Die Ungerade Anzahl an Stufen ist eine alte Handwerkstradition und wird
> zum Teil religiös begründet. [...]

Hmmm... also ich kann mich erinnern, daß in meinem Kindesalter (so ca.
um 1970 herum) zumindest Treppen im Hausgang von Mehrfamilienhäusern
_immer_ acht Stufen hatten (also 16 pro Etage: acht "hin" - Podest -
acht "zurück"). Ohne Ausnahme.

Daß in unserem heutigen Einfamilienhaus 15 (bzw. 13 in den Keller)
Stufen verbaut sind, habe ich einfach der deutschen "Standard-
Deckenhöhe" von 2,50m (Keller entsprechend weniger) zugeschrieben.

Gruß Matthias.

Knut Schottstädt

unread,
Jan 5, 2010, 6:06:03 AM1/5/10
to

Wer sich an solche Traditionen hält und wer nicht und welche Relevanz
traditionelle Handwerkskunst bzw. überliefertes, akkumuliertes Fachwissen
von Treppenbauern für den jeweiligen Architekten hat, war _nicht_ mein
Thema.

Leider hast du den entscheidenden von mir genannten und _für_mich_
einleuchtenden Grund für eine _traditionell_ ungerade Stufenzahl schlicht
gelöscht. Nämlich die "Händigkeit" des Treppensteigers und daraus
folgend: Betreten und Verlassen der Treppe, also dem Begegnen einer
"Wechselsituation" (Unsicherheit, Anpasssituation) mit dem selben, dem
"gewohnten" Fuß.

--
MfG Knut

Matthias Hanft

unread,
Jan 5, 2010, 9:02:44 AM1/5/10
to
Knut Schottstädt schrieb:

>
> Leider hast du den entscheidenden von mir genannten und _für_mich_
> einleuchtenden Grund für eine _traditionell_ ungerade Stufenzahl schlicht
> gelöscht. Nämlich die "Händigkeit" des Treppensteigers und daraus
> folgend: Betreten und Verlassen der Treppe, also dem Begegnen einer
> "Wechselsituation" (Unsicherheit, Anpasssituation) mit dem selben, dem
> "gewohnten" Fuß.

Aber _genau_das_ hat in den erwähnten Mehrfamilientreppenhäusern
(mit 8 Stufen pro Treppe) perfekt funktioniert: Da habe ich immer
exakt zwei Schritte gebraucht, um um das Podest herumzukommen.
Also 1. Treppe mit links, 8 Stufen, Podest mit links-rechts,
2. Treppe wiederum mit links.

Da wäre eine ungerade Stufenanzahl eher hinderlich gewesen...

Gruß Matthias.

Rolf Sonofthies

unread,
Jan 5, 2010, 10:02:41 AM1/5/10
to
Knut Schottstädt schrieb:

> Die Ungerade Anzahl an Stufen ist eine alte Handwerkstradition und wird
> zum Teil religiös begründet. Es geht im Kern darum, dass man die Treppe
> ohne Schrittwechsel mit dem gleichen Fuß verlassen kann, mit dem man sie
> betritt.

Das kann ich unabhängig von der Frage der Sinnhaftigkeit dieser Absicht
aber nicht nachvollziehen: Um mit dem selben Fuß in die Treppe ein- wie
austreten zu können benötigt man eine _gerade_ Anzahl Auftritte
(vereinfacht: Stufen).

> Das mag vielleicht ganz einfach und unspektakulär damit zusammen
> hängen, dass man für wechselnde Situationen die "Händigkeit" (hier
> Füßigkeit ;) berücksichtigen wollte. Vielleicht auch im Hinblick auf
> erschwerte Bedingungen beim bezwingen der Treppe. (Suff, Gebrechlichkeit,
> Lasten tragen, ... ;)

Ich halte aber auch die Absicht für unsinnig, weil sie bedeuten würde,
dass eine nennenswerte Anzahl der Treppennutzer vor der Treppe
stehenbleiben, die Füße nebeneinander stellen und dann erst den
präferierten Fuß auf die erste Stufe setzen würden - was nur selten den
Fall ist. Wenn dies aber beim Treppensteigen (bspw. von älteren oder
bewegungseingeschränkten Personen) praktiziert wird, dann bei jeder
Stufe, so dass die Anzahl der Stufen auch wieder gleichgültig ist.

Außerdem setzt der Gedanke der Gleichfüßigkeit voraus, dass auch die
Abstände zwischen Treppenaus- und -antritten immer genau ein
gradzahliges Vielfaches der Schrittlänge (wessen eigentlich?) wären, was
sie nie sein können, weil es keine "absolute" Schrittlänge gibt, das
System also bei den meisten Personen nicht aufginge.


--
Rolf Sonofthies

Robert Pflüger

unread,
Jan 5, 2010, 3:50:02 PM1/5/10
to
Rolf Sonofthies schrieb:
> ... Auftritte (vereinfacht: Stufen).

"bei mir" werden der Bezeichung Stufen eher die Setzstufen oder Anzahl
der Steigungen gemeint.

Wenn "es" eine Stufe hat, dann eben eine Steigung ...
Nach Deiner Lesart würde es "eine Stufe" nicht geben können.

--
mit freundlichem Gruß


Robert

Knut Schottstädt

unread,
Jan 6, 2010, 1:57:15 AM1/6/10
to
Am Tue, 05 Jan 2010 15:02:44 +0100 schrieb Matthias Hanft:
..

> Aber _genau_das_ hat in den erwähnten Mehrfamilientreppenhäusern (mit 8
> Stufen pro Treppe) perfekt funktioniert: Da habe ich immer exakt zwei
> Schritte gebraucht, um um das Podest herumzukommen. Also 1. Treppe mit
> links, 8 Stufen, Podest mit links-rechts, 2. Treppe wiederum mit links.

Dann hätten ja für dich 2 Stufen gereicht. Wo dann überhaupt eine
Treppe? ;)

--
MfG Knut

Knut Schottstädt

unread,
Jan 6, 2010, 2:59:28 AM1/6/10
to
Am Tue, 05 Jan 2010 16:02:41 +0100 schrieb Rolf Sonofthies:

> Knut Schottstädt schrieb:
>
>> Die Ungerade Anzahl an Stufen ist eine alte Handwerkstradition und wird
>> zum Teil religiös begründet. Es geht im Kern darum, dass man die Treppe
>> ohne Schrittwechsel mit dem gleichen Fuß verlassen kann, mit dem man
>> sie betritt.
>
> Das kann ich unabhängig von der Frage der Sinnhaftigkeit dieser Absicht
> aber nicht nachvollziehen: Um mit dem selben Fuß in die Treppe ein- wie
> austreten zu können benötigt man eine _gerade_ Anzahl Auftritte
> (vereinfacht: Stufen).

Soso.
Aufstieg: Betreten der Treppe mit Auftritt 1, Verlassen der Treppe am
Auftritt n = obere Ebene. --> ungerade Stufenzahl = gleicher Fuß
Abstieg: Betreten der Treppe mit Auftritt n-1 von der oberen Ebene her
und Verlassen der Treppe auf der unteren Ebene bei Auftritt 0.
--> ungerade Stufenzahl = gleicher Fuß

> Ich halte aber auch die Absicht für unsinnig, weil sie bedeuten würde,
> dass eine nennenswerte Anzahl der Treppennutzer vor der Treppe
> stehenbleiben, die Füße nebeneinander stellen und dann erst den
> präferierten Fuß auf die erste Stufe setzen würden

Falsch. s.u.
...


> Außerdem setzt der Gedanke der Gleichfüßigkeit voraus, dass auch die
> Abstände zwischen Treppenaus- und -antritten immer genau ein
> gradzahliges Vielfaches der Schrittlänge (wessen eigentlich?) wären, was
> sie nie sein können, weil es keine "absolute" Schrittlänge gibt, das
> System also bei den meisten Personen nicht aufginge.

Nette Thesen. Sie gehen aber davon aus, dass ein Mensch immer mit
gleicher, konstanter Schrittlänge geht und diese nicht den Gegebenheiten
anpasst.

Vielleicht solle man das mal eingehend untersuchen. ;) Selbstversuche
funktionieren hier leider nur bedingt, da ein unbewusstes Anpassen der
Schrittweite natürlich nicht mehr recht funktioniert, wenn man sich
selbst dabei beobachet.

Außerdem besagt diese traditionelle Regel, die ich auch nur von alten
Treppenbauern gehört/gelesen habe und entsprechend wiedergebe, ja nicht,
das ein gerade Stufenzahl bei Treppen nicht funktioniert. Die Aussagen,
die ich dazu kenne laufen darauf hinaus, dass sich solche Treppen etwas
angenehmer begehen lassen. Nicht mehr oder Weniger. Das kann natürlich
auch ein ganz subjektives Empfinden sein.

Die BG Handel und Warendistribution z.B. weist in Ihrem Merkblatt M44 auf
eine erhöhte Unfallgefahr bei Treppen mit Zwischenpodest _aufgrund_ der_
wechselnden_Gangart_beim_Übergang_Treppe_zu_ebener_Fläche_ hin. Leider
wurde eine Abhängigkeit von den Stufenzahlen nicht untersucht. Wäre
sicher interessant mal zu untersuchen, ob eine Treppe mit Zwischenpodest,
je nach Kombination von gradzahligen und ungradzahligen
Treppenabschnitten, signifikant abweichende Unfahlzahlen produziert.

--
MfG Knut

Matthias Hanft

unread,
Jan 6, 2010, 3:50:43 AM1/6/10
to
Knut Schottstädt schrieb:

>
> Dann hätten ja für dich 2 Stufen gereicht. Wo dann überhaupt eine
> Treppe? ;)

Treppenstufenhöhen von ca. 1,40m schaffe ich nicht wirklich (und schon
gar nicht, als ich selbst ein 1,20m großer fünfjähriger Knirps war) :-)

Gruß Matthias.

Knut Schottstädt

unread,
Jan 6, 2010, 4:47:14 AM1/6/10
to

Treppab ging das immer ganz locker. Gefolgt von lautem Keifen der
MitmieterInnen. ;)
--
MfG Knut

Message has been deleted

Knut Schottstädt

unread,
Jan 6, 2010, 5:21:26 AM1/6/10
to
Am Wed, 06 Jan 2010 10:57:24 +0100 schrieb Maria Bin:
...

>> Außerdem besagt diese traditionelle Regel,
...
> begehbaren Treppe führt - für Links- und Rechtsfüßler gleichermaßen.

Das ist wohl eher ein Thema für Raumspartreppen.

Hier ging es mehr um den Gangartwechsel, den Übergang mit _gleichem_ Fuß,
nicht um Links- oder Rechtsfüßler.
--
MfG Knut

Jochen Kriegerowski

unread,
Jan 6, 2010, 7:58:54 AM1/6/10
to
"Knut Schottstᅵdt" <ks.ne...@2esupport.de> schrieb

> Soso.
> Aufstieg: Betreten der Treppe mit Auftritt 1, Verlassen der Treppe am

> Auftritt n = obere Ebene. --> ungerade Stufenzahl = gleicher Fuᅵ

Aber das "Besteigen" der oberen Ebene ist ja noch die Gangart
"Treppensteigen". Der Gangwechsel findet erst beim zweiten Schritt
auf der oberen Etage statt (analog natᅵrlich in Gegenrichtung auch)

Denke dir der Einfachheit halber mal nur eine bzw. 2 Stufen.
1 Stufe: Erster "Gangartwechsel" beim Schritt auf die Stufe. Da
bist du dann aber schon auf der oberen Ebene. Wechsel zurᅵck
ins normale Gehen beim zweiten Schritt.
2 Stufen: Erster Wechsel beim Schritt auf die untere Stufe, dann
ein Schritt in "Treppensteigmanier" auf die obere Stufe, Gang-
artwechsel zurᅵck wieder mit dem gleichen Bein wie unten.

Gruᅵ
Jochen

Knut Schottstädt

unread,
Jan 6, 2010, 12:14:50 PM1/6/10
to
Am Wed, 06 Jan 2010 13:58:54 +0100 schrieb Jochen Kriegerowski:

> "Knut Schottstädt" <ks.ne...@2esupport.de> schrieb


>
>> Soso.
>> Aufstieg: Betreten der Treppe mit Auftritt 1, Verlassen der Treppe am

>> Auftritt n = obere Ebene. --> ungerade Stufenzahl = gleicher Fuß


>
> Aber das "Besteigen" der oberen Ebene ist ja noch die Gangart
> "Treppensteigen".

Eben! Das Niveau der Stufe "n" entspricht der oberen Ebene.

> Der Gangwechsel findet erst beim zweiten Schritt auf
> der oberen Etage statt

Beim zweiten Schritt ist man schon in der anderen Gangart. Der mentale
Wechsel findet eigentlich meistens vor der Umsetzung einer Handlung statt.
Schritt n= Treppenstufe auf Niveau der oberen Ebene ==> Schritt n+1=
Ebene. Der Übergang findet genau dazwischen statt.

> (analog natürlich in Gegenrichtung auch)

Genau so ist es.

Ich will darüber aber auch nicht ewig streiten, ich habe nur mir bekannte
Aussagen weitergegeben und keine eigenen Untersuchungen angestellt.

--
MfG Knut

Sabine Sauer

unread,
Jan 7, 2010, 4:49:14 AM1/7/10
to

"Joachim Boensch" <guck...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hhsvbu$dh5$03$1...@news.t-online.com...

Wichtig ist das einhalten der Schrittregel, ob die Menge der Tritte gerade
oder ungerade ist ist egal.


Wilhelm Noeker

unread,
Jan 7, 2010, 3:33:34 PM1/7/10
to
Sabine Sauer schrieb:

> "Joachim Boensch" <guck...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:hhsvbu$dh5$03$1...@news.t-online.com...

>> Die Regeln fᅵr das Lᅵngen/Hᅵhenverhᅵltnis von Stufen habe ich beim Googeln
>> gefunden.
>>
>> Mein Gedᅵchtnis sagte mir, es gibt eine Regel, daᅵ die Stufenzahl einer

>> Treppe ungerade sein soll und dazu konnte ich nichts finden. Gibt es da
>> etwas und aus welchem Grund?
>>

>> Jedenfalls habe ich in letzter Zeit einige Treppen abgezᅵhlt und sie

>> hatten alle eine ungerade Stufenzahl. Sehr viele Treppen waren das nicht,
>> aber doch einige in verschiedenen Umgebungen.
>

> Wichtig ist das einhalten der Schrittregel, ob die Menge der Tritte gerade
> oder ungerade ist ist egal.

Mir fᅵllt da noch ein relativ prominentes Beispiel einer kuriosen
Treppenkonstruktion ein: Die groᅵe Freitreppe, die vom Hbf Dortmund in
die Innenstadt fᅵhrt und dabei mehrere Meter Hᅵhenunterschied
ᅵberwindet. Bis vor ca. 15 Jahren war die so gebaut, dass nach jeder
dritten Treppenstufe ein Podest kam - absolut grausam, wenn man es eilig
hat und immer zwei Stufen auf einmal nehmen will: groᅵer Schritt,
kleiner Schritt, Podest, groᅵer Schritt, kleiner Schritt, Podest...

Die Designregel, gegen die dort verstoᅵen wurde, war glaube ich in
Robert Pflᅵgers Link zur Unfallverhᅵtung enthalten: unnᅵtige Podeste
vermeiden. :-)

Joachim Boensch

unread,
Jan 8, 2010, 2:27:44 AM1/8/10
to

"Wilhelm Noeker" <wno...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hi5gel$lmv$03$1...@news.t-online.com...

> absolut grausam, wenn man es eilig hat und immer zwei Stufen auf einmal
> nehmen will: groᅵer Schritt, kleiner Schritt, Podest, groᅵer Schritt,
> kleiner Schritt, Podest...
>

Erinnert mich an die Schulzeit. In der Schule hatten die Treppen auch
ungerade Stufenzahlen. Sehr ungᅵnstig, wenn man als Schᅵler immer zwei
Stufen runtergesprungen ist.

:)

Gruᅵ

Joachim

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