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Gute Bohrer - wo krieg´ ich die?

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Melanie Kreißl

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Hallo Jungs (;-) ich habe nicht den Eindruck, als würden hier viele
Frauen mitdiskutieren),

ich habe mal eine Frage: woran erkenne ich gute Bohrer, welche Firma
bietet solche an und wieviel kosten die so?

Mein Mann schimpft zwar jedesmal über seine schlechten Bohrer, ist aber
nicht in der Lage sich mal ein paar gescheite zuzulegen. Jetzt habe ich
die Nase voll und möchte selbst welche kaufen, damit die alten
Schrotteile endlich in die Tonne geworfen werden können. Weil mir macht
das Arbeiten damit schon lange keinen Spaß mehr.

Könnt Ihr mir helfen?

Vielen Dank

Melanie

Michael

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to

Melanie Kreißl <m.kr...@htp-tel.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3A104462...@htp-tel.de...

>
> Vielen Dank
>
> Melanie

Einen schönen guten Abend,
die besten Bohrer auf dem Markt z.Z. sind welche aus Titanium. Im normalen
Baumarkt habe ich sie noch nicht gefunden. Aber unter der Nummer: 0180
5151000 kann man welche bestellen, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen
gemacht habe. Es handelt sich dabei um Titanium-Bohrfräsen.
Michael


Andreas Bulkens

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Na super...diese maskulinen Kommentare...
Für welche Anwendungen suchst Du die Bohrer (Stein/Holz/Metall) und in
welcher Größe (0,1 -13mm oder schlimmer). Welche Bohrmaschine verwendet Ihr
? (Bohrmaschine bis 500W, Standbohrmaschine, Schlagbohrmaschine) Oder ist es
gar ein Bohrhammer mit SDS (plus) Aufnahme ???
Gute Bohrer gibt´s von Projahn, Sandvik oder Zymflich.
Mail doch mal Genaueres,
Andreas


Siegfrid Breuer

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to

Tach Melanie,

Du meintest am 13.11.00 zum Thema
"Gute Bohrer - wo krieg' ich die?":

> ich habe mal eine Frage: woran erkenne ich gute Bohrer, welche Firma
> bietet solche an und wieviel kosten die so?

Werkzeugfachhandel. Am besten einer, der den Baumarktmüll überhaupt
nicht führt, in Köln z.B. Lingemann.
HSS-Spiralbohrer 1-13mm z.B., 0,5mm steigend für DM 270.- plus
Märchensteuer. Hab ich ca 1996 gekauft, und die bohren trotz
häufiger Benutzung ohne Nachschliff so gut wie am ersten Tag.
Auch Stahlsorten, wo der Baumarktbohrer schon stumpf wird, wenn man
ihm die nur zeigt ;-)

Sigi
--
[X] <-- nail here for new monitor

Detlef Ziemann

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to

Wilfried...@onlinehome.de.invalid schrieb:
>
> Am Mon, 13 Nov 2000 20:43:30 +0100 schrieb Melanie Kreißl
> <m.kr...@htp-tel.de> :


>
> >Hallo Jungs (;-) ich habe nicht den Eindruck, als würden hier viele
> >Frauen mitdiskutieren),
>

> Hatten wir nicht schon eine Susanne, eine Rebecca und was-weiss-ich?
> Irgend ne Hackfresse hab ich auch im killfile, aber fachlich war die
> die beste von allen (incl. Männern...;-).

Ein Benehmen haben manche Leute, mannomann.

--
verwundert
Detlef Ziemann

Sascha Loeffler

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Melanie Kreißl <m.kr...@htp-tel.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3A104462...@htp-tel.de...
> ich habe mal eine Frage: woran erkenne ich gute Bohrer, welche Firma
> bietet solche an und wieviel kosten die so?

Zuerst einmal kommt es natürlich drauf auf was gebohrt wird. Ich nehme
jetzt mal an du dachtest an Metallbohrer. Am besten begibst duch in einen
Fachhandel kaufst ein guten Satz HSS-Bohrer. Div. Marken wurden ja
schon genannt. Wir verkaufen seit langem Bohrer der Firma Hawera
und unsere Handwerker-Kunden sind sehr zufrieden damit. Damit
kann er dann problemlos die meisten Metalle bohren. Für spezielle
Fälle wie z.Bsp. Edelstahl sollte wiederum auch spezielle Bohrer, wie
z.Bsp HSS-Co(balt)-Bohrer, verwenden. Und von kleineren Größen
schaden 2-3 Stück Ersatz wie bereits gesagt auch nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Löffler

--
Steiniger Handwerker und Industriebedarf
Tel.: 0771/83222-0 Fax:0771/83222-30
E-Mail: stei...@gmx.net
Internet: www.steiniger.de

Melanie Kreißl

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to


> Aha, Weihnachten naht;-).

Kann ja sein, das es bei Dir naht. Aber ersten gibts bei mir nichts zu
Weihnachten und zweiten s sind wir gerade umgezogen und es muß noch so
einiges angebracht werden.
>
> >Könnt Ihr mir helfen?
>
> Keine Ahnung. naja, ich finde, ein guter Bohrer ist ein neuer Bohrer,
> keiner, der schon 3 x schief angeschliffen und dabei ausgeglüht wurde.
>
> Und ein vergoldeter Bohrer ist kein guter Bohrer, auch wenn er fünf
> mal so teuer war. Die Titaniumschicht verlängert nur die Standzeit
> unter ganz bestimmten Umständen, die beim Heimwerker wohl kaum
> auftreten.
>
> Und ein guter Bohrer, soweit 2mm oder darunter, ist einer, der
> mindestens dreimal vorhanden ist. Zwei brechen alsbald wieder, der
> dritte erst eine Minute nach Ladenschluß an Heiligabend. Und nur, wenn
> Heiligabend auf einen Freitag fällt, damit man möglichst lange nix
> mehr nachkaufen kann.
>
> Ein guter Bohrer ist ein Viererbohrer, den braucht man nämlich am
> meisten. Davon hat man deshalb zweie, und noch einen 4,2mm dazu. Für
> die Löcher, wo eine vierer Schraube mit Spiel durchpassen soll oder
> ein Niet.
>
> Und dann ist ein guter Bohrer ein richtiger Bohrer. Das ist für Holz
> ein Holzbohrer, für Stahl ein Metallbohrer. Und für Beton ein
> SDS-Bohrer mit Bohrhammer.

Ehrlich? Hätte ich ja nie vermutet.
>
> Schließlich gibt's noch gewalzte und geschliffene. Letztere sollen
> besser sein. Der Unterschied wird bei mir persönlich aber doch sehr
> stark verwischt durch den Unterschied zwischen intakten und
> abgebrochenen Bohrern;-).


Nichts für ungut
Melanie

Thomas Prufer

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
On Tue, 14 Nov 2000 10:41:24 +0100,
Wilfried...@onlinehome.de.invalid wrote:

>Das ändert natürlich nichts an den Grundtatsachen - die Öffnungszeit
>ist natürlich ideal für die Hausfrau, die einen Satz Bohrer als
>Weihnachtsgeschenk erstehen will, ferner den Handwerkerlehrling, der
>zum Einkauf geschickt wird, und den Frührentner;-).

Dafür hat so'n Laden oft in der Früh auf. Hier in München macht einer
um 6:30 auf, auf Läuten an der Geheimtüre. Nützt halt keinem
Normalmenschen was...

Bei Obi sah ich neulich kobaltlegierte HSS-G Bohrer, Stück so 5-10 DM
je nach Durchmesser. Der könnte schon was sein, muß ja nicht Mist sein
nur wegen dem Laden in dem er hängt.

In München gibts ja auch ein Fachgeschäft, die einem z.B. einen
billigen China-Schneidkluppensatz für 55 DM verkaufen, aber nur wenn
man danach direkt fragt und drängt. Und mit dem Zusatz, das man sich
nicht lange Freude daran haben wird, und doch bitte diesen Schrott
nicht kaufen soll, und wenn's nur ein Gewinde sein soll, möge man doch
das Leihgerät mitnehmen... sympathisch, sowas.

Thomas Prufer

Melanie Kreißl

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to

Andreas Bulkens schrieb:

Hallo Andreas,

die Bohrmaschine ist eine kleine Schlagbohrmaschine mit 400 W. Nicht
mehr ganz so jung.
Gebohrt wird hauptsächlich Ziegel, manchmal Holz und demnächst wohl
Beton.

Bei dem Versuch, Gardinenstangen zu befestigen, stießen wir nämlich auf
"Granit". Es scheint sich dabei aber um Fensterstürze aus Beton zu
handeln. Und da wir mit dem zur Zeit vorhandenen Mistwerkzeug nicht
vorankommen, möchte ich halt neue Bohrer kaufen. Denn mit unseren kommt
man kaum ein paar Millimeter voran, weil total stumpf und außerdem
leiern die Löcher so aus.

Hauptsächlich verwendete Bohrergrössen sind wohl 5 - 10 mm bei uns. Da
wir aber nicht regelmäßig umziehen und es auch nicht darauf anlegen,
unsere Wände zu schweizer Käse zu bearbeiten, lohnt sich die Anschaffung
einer neuen, besseren Bohrmaschine nicht so recht.

Aber falls es für den Beton nötig ist, könnte ich mir einen Bohrhammer
von meinem Pa besorgen.

Bis denn (schön daß Du so detailiert nachgefragt hast)

Melanie

Matthias Rosenkranz

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Melanie Kreißl wrote:
>

> Hallo Andreas,
>
> die Bohrmaschine ist eine kleine Schlagbohrmaschine mit 400 W. Nicht
> mehr ganz so jung.
> Gebohrt wird hauptsächlich Ziegel, manchmal Holz und demnächst wohl
> Beton.

Vergiss die Schlagbohrmaschine bei Beton, das ist Masochismus. Besorg dir
einen Bohrhammer, bessere Bohrer werden da nicht viel bringen.

[snip]


> Aber falls es für den Beton nötig ist, könnte ich mir einen Bohrhammer
> von meinem Pa besorgen.

Tu das. Mir sind auch die Augen aufgegangen, als ich zum ersten Mal einen
Bohrhammer benutzt habe ('ne alte Hilti). Aber stell am besten jemand mit
einem Staubsauger nebendran.

Gruß Matthias

Gerd Kluger

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Melanie Kreißl <m.kr...@htp-tel.de> wrote in message
news:3A117E29...@htp-tel.de...

> die Bohrmaschine ist eine kleine Schlagbohrmaschine mit 400 W. Nicht
> mehr ganz so jung.
> Gebohrt wird hauptsächlich Ziegel, manchmal Holz und demnächst wohl
> Beton.
>

> Bei dem Versuch, Gardinenstangen zu befestigen, stießen wir nämlich auf
> "Granit". Es scheint sich dabei aber um Fensterstürze aus Beton zu
> handeln. Und da wir mit dem zur Zeit vorhandenen Mistwerkzeug nicht
> vorankommen, möchte ich halt neue Bohrer kaufen. Denn mit unseren kommt
> man kaum ein paar Millimeter voran, weil total stumpf und außerdem
> leiern die Löcher so aus.

Na, da muß es nicht unbedingt an den Bohrern liegen, mit ner 400 Watt
Schlagbohrmaschine in Beton, da hift der beste Bohrer nicht viel.

Gruß
Gerd.

Gerd Kluger

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Michael <michael...@gmx.de> wrote in message
news:8uplh6$k2u$07$1...@news.t-online.com...

> Einen schönen guten Abend,
> die besten Bohrer auf dem Markt z.Z. sind welche aus Titanium. Im normalen
> Baumarkt habe ich sie noch nicht gefunden. Aber unter der Nummer: 0180
> 5151000 kann man welche bestellen, mit denen ich bisher nur gute
Erfahrungen
> gemacht habe. Es handelt sich dabei um Titanium-Bohrfräsen.
> Michael

Oh Gott, was soll man dazu sagen? Herr, laß Hirn vom Himmel regnen?

Gruß
Gerd.

Andreas Bulkens

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to

<Wilfried...@onlinehome.de.invalid> kauderwelschte schon jede Menge
Müll, egal...
Da ich keine Lust auf seine Kommentare habe, sind seine Postings fortan in
meinem Postabholer gesperrt.


Horst Kalevar

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to

<Wilfried...@onlinehome.de.invalid> schrieb in im Newsbeitrag:
8us6qb$i2s$1...@news.online.de...

> >Oh Gott, was soll man dazu sagen?
>

> Vielleicht konkret, was Dir nicht passt? Man lernt nie aus.

Aus dem Bauch ´raus würd ich sagen, 01805.... Nummern sind teurer. Der
Poster nennt weder Firma noch Adresse sondern nur eine Hotline,
wahrscheinlich seiner eigenen Firma.

Just my 2 cents

Horst

Martin Kienass

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Am Tue, 14 Nov 2000 21:50:19 +0100 schrieb Andreas Bulkens:


>
><Wilfried...@onlinehome.de.invalid> kauderwelschte schon jede Menge
>Müll, egal...

Sind seine Kommentare so schlimm? Ich konnte sie bisher nicht lesen,
weil Leute mit offensichtlich gefälschten E-Mail Adressen bei mir
gleich durchfallen....

--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to

Tach Wilfried,

Du meintest am 14.11.00 zum Thema


"Gute Bohrer - wo krieg' ich die?":

> > Werkzeugfachhandel. Am besten einer, der den Baumarktmüll überhaupt


> > nicht führt, in Köln z.B. Lingemann.
>

> Yep. Öffnungszeiten bis 16:30 Uhr, samstags zu.
> Für welche Kundengruppe mögen die ihr Geschäft wohl betreiben?;-).

Du hast ja schon selber herausgefundem, daß die sehr wohl auch an
Privatkunden verkaufen. Ich hatte beobachtet, daß die sich sogar sehr
viel Mühe mit Beratung geben, und sich auch bei Fragen, die der
Fachmann eigentlich garnicht stellen würde, nicht genervt zeigen. Es
gibt auch Großhändler, die nach außen hin nur Fachleute bedienen
wollen, aber sehr wohl auch an jedermann verkaufen, wenn der eben
weiß, was er haben will, und keine Grundsatzfragen diskutieren möchte.
Wieder andere führen neben ihrem Qualitätssortiment eben auch den
Baumarktschrott, weil sie dieses Geschäft auch noch mitnehmen möchten.

> Es wird sich bestimmt über kurz oder lang auch für Normalsterbliche im
> Internet eine Bezugsquelle finden, bei der man die Qualität nicht am
> Preis ermessen kann, sondern einfach durch eine faire Kennzeichnung.

Das wäre natürlich fein. Die meisten 'Normalsterblichen' sind aber oft
erschüttert, wenn sie erfahren, was _richtiges_ Werkzeug kostet. Daß
dieses im Endeffekt das billigere ist, weil es eben nicht gleich im
Eimer ist, brauchen wir nicht zu erwähnen. Andererseits gibt es aber
auch 'Normalsterbliche', die aufgrund zweier linker Hände oder aber nur
wegen mangelnder Fähigkeiten sowohl billige als auch Qualitätwerkzeuge
umgehend in die ewigen Jagdgründe schicken. Da lohnt sich die Ausgabe
für was Anständiges natürlich weniger.

> Das ändert natürlich nichts an den Grundtatsachen - die Öffnungszeit
> ist natürlich ideal für die Hausfrau, die einen Satz Bohrer als
> Weihnachtsgeschenk erstehen will, ferner den Handwerkerlehrling, der
> zum Einkauf geschickt wird, und den Frührentner;-).
>

> Ich nehme aber an, daß so ein Werkzeugfachhandel aufgrund der
> Tatsache, daß er nur die Personalkosten für 1 Arbeitsschicht
> kalkulieren muß, viel billiger ist als ein Baumarkt, oder?

Billiger? Die können gute Qualität zu angemessenen Preisen verkaufen,
das ist zumindest das, was _ich_ erwarten würde.

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to

Tach Gerd,

Du meintest am 14.11.00 zum Thema
"Gute Bohrer - wo krieg' ich die?":

> Na, da muß es nicht unbedingt an den Bohrern liegen, mit ner 400 Watt


> Schlagbohrmaschine in Beton, da hift der beste Bohrer nicht viel.

16mm-Loch durch 24cm-Betondecke mit 750W AEG-Schlagbohrmaschine.
Geht alles. Naja, ca 5 Std hats gedauert ;-)

Dirk Salva

unread,
Nov 14, 2000, 6:42:00 PM11/14/00
to
m.kr...@htp-tel.de (Melanie Kreissl) schrieb am 15.11.00:


> die Bohrmaschine ist eine kleine Schlagbohrmaschine mit 400 W. Nicht
> mehr ganz so jung.

> Gebohrt wird hauptsaechlich Ziegel, manchmal Holz und demnaechst wohl
> Beton.
Fuer die Nicht-Beton-Mauerwerkstoffe nehme ich schon seit Jahren HAWERA-
Karat Bohrer. Sind Steinbohrer, die *drehend* verwendet werden, d.h. kein
Schlag! Die in meine Akku-Elu gepackt und ab geht's in die Wand. Ich habe
damals im sog. "Fachhandel" fuer ca. 40,- DM eine Kassette mit 1x 5, 2x 6,
2x 8 und 1x 10 mm Bohrern (oder so aehnlich) gekauft. Da ist dann eine
(sehr einfache) Plastik-Lehre fuer eventuelles Nachschleifen bei. Es gibt
die Bohrer fuer ungefaehr 'n Fuenfer auch einzeln (ohne Lehre). War eine
gute Investition, Nachschleifen war bisher nur bei einem 6er noetig, weil
der mit Abstand am meisten benutzt wird und halt auch schon oefter in
Beton landete (wo er nicht hin sollte). Auch werden die Loecher wg. mit
ohne Schlag wesentlich exakter als bisher mit Schlag.

> "Granit". Es scheint sich dabei aber um Fensterstuerze aus Beton zu


> handeln. Und da wir mit dem zur Zeit vorhandenen Mistwerkzeug nicht

[...]
> Aber falls es fuer den Beton noetig ist, koennte ich mir einen Bohrhammer
> von meinem Pa besorgen.
Nur so. Beton erfordert zwingend einen Bohrhammer, wenn man es sich
einfach machen will. Wer auf Anstrengung steht, kann natuerlich auch die
alten Methoden anwenden...


ciao, Dirk

--
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Wolfgang Jordan

unread,
Nov 15, 2000, 1:45:14 AM11/15/00
to
Wilfried...@onlinehome.de.invalid schrieb:
>
> Ich schon. Oft werden die Metallbohrer auch für Holz genommen.
> Holzbohrer haben aber eine Spitze, die sich präziser aufsetzen lässt.

Zum Bohren in Hirnholz eignen sich Holzbohrer allerdings nicht so gut.
Da ist man mit einem Metallbohrer besser dran.

Gruß, Wolfgang
--
--------------------------------------------------------------
'Holzbearbeitung mit Handwerkzeugen': http://www.holzwerken.de

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
On Wed, 15 Nov 2000 07:58:15 +0100,
Wilfried...@onlinehome.de.invalid wrote:

>
>Und irgend wer unter uns sollte doch wissen, wie das mit dem
>Titanzeugs ist. "Titan ist an Armbanduhren teuer, also kann man' s den
>Deppen im Land auch zum fünffachen Preis andrehen und sie werden's
>kaufen", ist wahrscheinlich die Entstehungsgeschichte der Werbespots.
>Ich hab aus irgend ner Beschreibung den Eindruck, dass die
>Beschichtung bei hoher thermischer Belastung während ununterbrochenen
>Einsatzes stabilisierend wirkt, also nicht z.B. den Bohrer härter
>macht. Aber das sollte man genauer wissen.

AFAIK ist eine Oberflächenbeschichtnug aus Titannitrid gemeint, das
Zeugs ist hart.

Ich habe jedenfalls einen Satz Titannitrid-beschichteten Bohrern von
1-10mm in o,5er Schritten für fürstliche 20 DM und bin damit
zufrieden. Bis jetzt bin ich damit noch durch jedes Holzbrett
gekommen, schön goldfarben sind sie, rosten wohl deshalb noch nicht,
und eine Blechschachtel war auch dabei! (Ohne Titan wäre teurer
gewesen...)


Thomas Prufer


Matthias Mueller-Reineke

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to Melanie Kreißl
On Tue, 14 Nov 2000, Melanie Kreißl wrote:

> die Bohrmaschine ist eine kleine Schlagbohrmaschine mit 400 W. Nicht
> mehr ganz so jung.

> Gebohrt wird hauptsächlich Ziegel, manchmal Holz und demnächst wohl
> Beton.

Es ist sicher Mühselig mit soeiner Bohrmaschine in Ziegel zu bohren.
Kalksandstein ginge noch aber in Ziegel geht es auch mit einem preiswerten
Bohrhammer wesentlich müheloser.

> Bei dem Versuch, Gardinenstangen zu befestigen, stießen wir nämlich auf

> "Granit". Es scheint sich dabei aber um Fensterstürze aus Beton zu


> handeln. Und da wir mit dem zur Zeit vorhandenen Mistwerkzeug nicht

Das ist wohl der Stahlträger. Bei dem Versuch diesen Stahl mit einem
Steinbohrer zu durchbohren, ist der Steinbohrer wohl zum Mistwerkzeug
geworden.
Es gibt aber auch Träger, die überwiegend aus Beton (?) bestehen und eine
Bewährung (Stahlstangen mit ca. 10 mm Durchmesser) enthalten (das alles
weiß ich von keinem Hersteller o. ä., sondern das schließe ich aus meinen
eigenen Beobachtungen).
In diesem Fall kann man versuchen, die Befestigung 1 cm höher oder tiefer
anzubringen. Häufig ist das möglich (auch ohne Bohrhammer). Es ist
natürlich ärgerlich, so verfahren zu müssen, wenn gerade frisch tapeziert
ist.

> Aber falls es für den Beton nötig ist, könnte ich mir einen Bohrhammer
> von meinem Pa besorgen.

Den solltest Du Dir in jedem Fall ausleihen, um alles an den Wänden zu
befestigen, was Du jetzt zu befestigen hast.


MfG
Matthias


wern...@my-deja.com

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to

> > Aber unter der Nummer: 0180
> > 5151000 kann man welche bestellen, mit denen ich bisher nur gute
> > Erfahrungen
> > gemacht habe. Es handelt sich dabei um Titanium-Bohrfräsen.
> > Michael
>
> Oh Gott, was soll man dazu sagen? Herr, laß Hirn vom Himmel regnen?
>
Bloß nicht ! Das gibt nur BSE, äh ich meine natürlich Creutzfeld -Jacob-
Syndrom, weil ( oder wenn ) es keine Rindviecher sind :-)

Viele Grüße
Werner Reimann


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
On Tue, 14 Nov 2000 21:20:43 +0100, Michael...@onlinehome.de
wrote:

>Am Tue, 14 Nov 2000 18:52:47 +0100 schrieb Thomas Prufer
><pru...@i-dial.de> :


>>Dafür hat so'n Laden oft in der Früh auf.
>

>Der hier ab acht Uhr.


>
>>Bei Obi sah ich neulich kobaltlegierte
>

>was ist das denn?

Stahl mit dem Blubb Kobalt drin. Teuer, gut, hat z.B. auch in
Edelstahl (VA-Stahl, Chromnickelstahl usw.) eine vernünftige
Standzeit. Aber z.B. für Holz overkill.

>> HSS-G
>
>und wofür steht "HSS", und wofür das "G"?
>
>Nur neugierig... :-)

High Speed Steel - geschliffen. (Im Gegensatz zu gewalzt)

Ein Qualitätsmerkmal ist der Preis, halt kein untrügliches. Aber für 5
DM und 50 Pf je Bohrer lassen sich halt doch Qualitätsunterschiede
vermuten, Ausnahmen bestätigen die Regel...

Thomas Prufer

M G Berberich

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Hallo,


On Wed, 15 Nov 2000, Matthias Mueller-Reineke <rei...@mail.desy.de> wrote:
>On Tue, 14 Nov 2000, Melanie Kreißl wrote:
>
>> die Bohrmaschine ist eine kleine Schlagbohrmaschine mit 400 W.
>> Nicht mehr ganz so jung. Gebohrt wird hauptsächlich Ziegel,
>> manchmal Holz und demnächst wohl Beton.
>
>Es ist sicher Mühselig mit soeiner Bohrmaschine in Ziegel zu bohren.

Für Vollziegel mag das gelten (nie probiert), aber die heutzutage
üblichen "Ziegel" (Poroton) lassen sich mit einer Schlagbohrmaschiene
wunderbar bohren -- notfalls sogar ohne Schlag. Meine hat irgendwas um
die 500W

MfG
bmg

--
Artikel 3 und 12a des Grundgesetzes kurz | M G Berberich
zusammengefaßt: Männer und Frauen sind | berb...@fmi.uni-passau.de
gleichberechtigt, ausgenommen Männer, die |
müssen zur Bundeswehr. | http://www.uni-passau.de/~berberic

Markus Boldt

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Thomas Prufer schrieb:

>
> On Wed, 15 Nov 2000 07:58:15 +0100,
> Wilfried...@onlinehome.de.invalid wrote:
>
[Aufgeregtes über Titanbohrer-Werbespot gelöscht]

> >Ich hab aus irgend ner Beschreibung den Eindruck, dass die
> >Beschichtung bei hoher thermischer Belastung während ununterbrochenen
> >Einsatzes stabilisierend wirkt, also nicht z.B. den Bohrer härter
> >macht. Aber das sollte man genauer wissen.

right. Dabei handelt es sich um eine Oberflächenbeschichtung von
Titannitrid oder Titancarbid, was meines Wissens nach keramischer Natur
ist. Sinn machen solche Bohrer eigentlich nur bei industriellem Einsatz
in Maschinen, d.h. präzise geführte Bohrer, um die Standzeit bei hoher
Belastung zu verlängern, dann macht sich der höhere Anschaffungspreis
auch bezahlt. Für den Heimwerker mit seiner Handbohrmaschine völlig
sinnlos (Ständerbohrmaschine vielleicht ausgenommen). Einmal die
Maschine ein bisschen verkantet und die Beschichtung im Bereich der
Schneidkante ist Geschichte, jetzt haben wir wieder einen ganz normalen
HSS Bohrer...

>
> AFAIK ist eine Oberflächenbeschichtnug aus Titannitrid gemeint, das
> Zeugs ist hart.
>

jo, s.o.

> Ich habe jedenfalls einen Satz Titannitrid-beschichteten Bohrern von
> 1-10mm in o,5er Schritten für fürstliche 20 DM und bin damit
> zufrieden. Bis jetzt bin ich damit noch durch jedes Holzbrett
> gekommen,

sorry, aber einen ganzen Satz mit Titannitridbeschichtung in 0,5
Abstufung für 20 DM ist wie ein Lada mit Mercedesstern... Qualität hat
nun mal ihren Preis. Holzbretter sind auch denkbar schlecht für einen
Qualitätsvergleich von Bohrern, die eigentlich für Metall gemacht sind.
(Wäre ja auch traurig, wenn der neue billig-Bohrer nicht mal durch ein
Holzbrett kommt, dafür sind sie IMO aber o.k.)


schön goldfarben sind sie, rosten wohl deshalb noch nicht,
> und eine Blechschachtel war auch dabei! (Ohne Titan wäre teurer
> gewesen...)
>

warum wohl...?

Wenn's wirklich an's Eingemachte gehen soll, hilft nur noch das gute
Material: Cobalt-legierte Bohrer für Edelstahl (wow). Aus Kostengründen
kauft man die sich dann aber nur einzeln in der benötigten Grösse (z.B.
5DM für einen 3er).

Ich liebe gutes Werkzeug, wenn auch für viele Anwendungen die
kostengünstigeren Ausführungen genügen. Man sollte sich immer fragen für
welchen Zweck brauche ich es, wie lange will ich damit arbeiten und was
bin ich bereit dafür auszugeben. Manchmal ist es besser gutes Werkzeug
zu mieten als billiges zu kaufen und sich damit rumzuärgern.

Musste ich einfach mal loswerden :-)

Gruss, Markus

Melanie Kreißl

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to

Wilfried...@onlinehome.de.invalid schrieb:
>
> Am Tue, 14 Nov 2000 18:50:49 +0100 schrieb Melanie Kreißl
> <m.kr...@htp-tel.de> :
>
> >
> >>


> >> Und dann ist ein guter Bohrer ein richtiger Bohrer. Das ist für Holz
> >> ein Holzbohrer, für Stahl ein Metallbohrer. Und für Beton ein
> >> SDS-Bohrer mit Bohrhammer.
> >
> >Ehrlich? Hätte ich ja nie vermutet.

Das war ein Witz!!


>
> Ich schon. Oft werden die Metallbohrer auch für Holz genommen.
> Holzbohrer haben aber eine Spitze, die sich präziser aufsetzen lässt.

> Und die althergebrachten Steinbohrer sind für mich irgendwie out,
> schon weil man sie nur für die zu Unrecht als Schlagbohrer
> bezeichneten Bohrmaschinen mit Ratterscheibe nehmen kann.


>
> >> Schließlich gibt's noch gewalzte und geschliffene
>

> Wär mir ja lieber, wenn mal einer auf konkrete Qualitätsmerkmale
> eingegangen bzw. noch einige weitere gefunden hätte statt launiger
> Bemerkungen;-). Bisher gab's neben meiner eigenen Beobachtung eine Pro
> (meine) und eine Contra Stimme zu Titannitridbeschichtungen, und eine
> einzige, konkrete Fabrikate-Empfehlung. Materialbezeichnungen und
> Details, die man bei genauem Hingucken erkennen könnte, wären auch
> ganz hilfreich. Und im althergebrachten Fachhandel hat man mich zu oft
> mit teurem Zeug beschissen,

Das wundert mich nicht. Wenn jemand mit so einer permanten
Negativeinstellung wie Du in den
Laden kommt, den würde ich auch genauso beraten. Wen Du Dich "im Freien"
auch so verhälst
wie hier in der Newsgroup kann ich nur sagen: so wie man in den Wald
hineinruft, so schallt es halt wieder raus

Melanie

als dass ich viel auf den standardmäßig
> heruntergebeteten Satz "wer-im-Baumarkt-kauft-ist-selber-schuld" gebe.

Gerd Kluger

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
<Wilfried...@onlinehome.de.invalid> wrote in message
news:8us6qb$i2s$1...@news.online.de...
> Am Tue, 14 Nov 2000 19:34:38 +0100 schrieb "Gerd Kluger"
> <gerd....@sap-ag.de> :

>
> >
> >> die besten Bohrer auf dem Markt z.Z. sind welche aus Titanium. Im
normalen
> >> Baumarkt habe ich sie noch nicht gefunden. Aber unter der Nummer: 0180

> >> 5151000 kann man welche bestellen, mit denen ich bisher nur gute
> >Erfahrungen
> >> gemacht habe. Es handelt sich dabei um Titanium-Bohrfräsen.
> >> Michael
> >
> >Oh Gott, was soll man dazu sagen?
>
> Vielleicht konkret, was Dir nicht passt? Man lernt nie aus.

Ist das Dein ernst, Du meinst wirklich hierzu lohnt es sich auch nur eine
einzige Zeile zu schreiben?

Also gut:

Zeile 1: absoluter Schwachsinn. Der Poster erzählt irgendwas von 'besten
Bohrern',
was er orginal aus irgendeinem Fernsehspot aufgeschnappt hat und dann noch
falsch wiedergegeben hat (wharscheinlich weiß er höchstens, wie ein Bohrer
ausssieht - zumindest so ungefähr - hat aber selbst noch nie einen in der
Hand
gehabt). Bohrer aus Titan sind Schwachsinn, gibbet nicht, was er wohl meint
sind
Bohrer mit Titannitrid-Beschichtung (da haben mittlerweile schon viele was
dazu geschrieben, was ich hier nicht nochmals wiederholen möchte).

Zeile 2: Der Hinweis, daß es sowas nicht im Baumarkt gibt ist auch falsch,
bei
Pr*ktiker auf'm Ramschtisch wird's die schon auch geben, sehen ja sooo
professionell aus, daß man sie dem Unbedarften gut andrehen kann. Der
Hinweis auf die 180er Nummer spricht auch schon Bände.

Zeile 4: Es wurde nach Bohrern gefragt, was soll der Frager mit so ner
zabbeligen
Bohrfräse? Taucht nix zum Bohren, taucht nix zun Fräsen. Man hätte auch
empfehlen
können, ein Loch zu sprengen.

Sorry, das mag alles ziemlich gemein klingen, wenn aber jemand
offensichtlich
so wenig Ahnung hat und meint dann noch sein Gesülze als guten Tip zum
Besten geben zu müssen, gehe ich schon mal die Wände hoch. (Und wenn dann
jemand wie oben fragt, was mir an dem Posting nicht gepaßt hat, dann zeigt
das ja wohl
offensichtlich, daß einige das Gesabbere doch tatsächlich in Betracht
gezogen
haben, oder?)

Grüße
Gerd.

Gerd Kluger

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Siegfrid Breuer <s.br...@point.xnc.com> wrote in message
news:7pq0P...@point.xnc.com...

>
> Tach Gerd,
>
> Du meintest am 14.11.00 zum Thema
> "Gute Bohrer - wo krieg' ich die?":
>
> > Na, da muß es nicht unbedingt an den Bohrern liegen, mit ner 400 Watt
> > Schlagbohrmaschine in Beton, da hift der beste Bohrer nicht viel.
>
> 16mm-Loch durch 24cm-Betondecke mit 750W AEG-Schlagbohrmaschine.
> Geht alles. Naja, ca 5 Std hats gedauert ;-)

Mann Sigi, bist Du tapfer :-) Ich hätt das Ding nach 20 Minuten in die Ecke
geworfen, mir nen Bohrhammer geliehen, und das Loch damit gebohrt.
(Aber ich denke, so ne Aktion macht man nur einmal im Leben und
das nächste Mal tust Du Dir sowas auch nicht mehr an.)

Gruß
Gerd.

Gerd Kluger

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
<Wilfried...@onlinehome.de.invalid> wrote in message
news:8us2s5$gpk$2...@news.online.de...

> Am Tue, 14 Nov 2000 18:50:49 +0100 schrieb Melanie Kreißl
> <m.kr...@htp-tel.de> :

> Bisher gab's neben meiner eigenen Beobachtung eine Pro


> (meine) und eine Contra Stimme zu Titannitridbeschichtungen, und eine
> einzige, konkrete Fabrikate-Empfehlung.

Ok, Du willst eine konkrete Empfehlung? Für Metall kann ich nur wärmstens
den Bullet der Bayrischen Bohrerwerke empfehlen. Der bohrt wirklich
kreisrunde
Löcher, kein Grat, nix ausgefranst, sowas habe ich vorher noch nie gesehen.
Die Schneiden sind so angeschnitten, daß beim Durchbohren in der Mitte
zunächst ein kleineres Loch entsteht und dieses rundrum ausgefräst wird.
Kann man schwer beschreiben, es fällt zum Schluß dann ein Plättchen
raus, wie eine Unterlagscheibe mit dem Durchmesser des Bohrlochs.

Die sind aber so teuer, daß Du die i.d.R. nicht als kompletten Satz kaufen
willst, der kostet in 0.5 er Abstufung so ca. 130,- DM.

Gruß
Gerd.

Matthias Rosenkranz

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Wilfried...@onlinehome.de.invalid wrote:
>
[snip]
> Was ist denn Hirnholz?
>
> <grübel> Für das Brett vor'm Kopf? Oder ne besonders harte Sorte?
> Lass mich bitte nicht dumm sterben. Ich lerne noch:-).

Hirnholz ist auch nur normales Holz. Gemeint ist die Seite, auf der du die
Jahresringe siehst. Du bohrst dann also parallel zu den Jahresringen, statt
wie normalerweise senkrecht dazu.

Gruß Matthias

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Hallo ,

>Ist HSS denn eine geschützte Bezeichnung, bei der jeder nachsehen
>kann, aus welchem Stahl der Bohrer gefertigt worden ist, oder ist das
>eher so wie das "HiFi", wie es auf jedem Taschenradio aus Plastik
>draufsteht?

Auch wenn HSS zufällig auch als englische Abkürzung passt, ist der Begriff
'Schnellstahl' und 'Hochleistungs-Schnellstahl' eine jahrzehntealte
Klassenbezeichnung für hochlegierte Werkzeugstähle. Es ist also schon etwas
präziser als 'Hifi', weil zwar nicht die genauen Legierungbestandteile
(meist C/Mn/Cr/W/V), wohl aber das mechanische und thermische Verhalten
festgelegt sind.

Rein praktisch ist die Bezeichnung aber durch die allgemeine
Qualitätsverbesserung ziemlich sinnlos geworden. 1960 war ein normaler
Bohrer aus Werkzeugstahl und HSS war was besonderes, beute ist HSS normal.

Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
On Wed, 15 Nov 2000 16:04:44 +0100, Michael...@onlinehome.de
wrote:

>Ist HSS denn eine geschützte Bezeichnung, bei der jeder nachsehen
>kann, aus welchem Stahl der Bohrer gefertigt worden ist, oder ist das
>eher so wie das "HiFi", wie es auf jedem Taschenradio aus Plastik
>draufsteht?

Ich fürchte fast letzteres. Im Tabellenbuch steht was von
"Schnellarbeitsstähle", dann Kurznamen (wie S6-5-2), Werkstoffnummern
(1.3343). "HSS" ist so nirgends drin, aber das Kapitel "Stähle" ist
endlos... AFAIK HSS ungefähr gleich Schnellarbeitsstahl.

Thomas Prufer

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
On Wed, 15 Nov 2000 14:44:42 +0100, Markus Boldt
<Markus...@de.bosch.com> wrote:

>sorry, aber einen ganzen Satz mit Titannitridbeschichtung in 0,5
>Abstufung für 20 DM ist wie ein Lada mit Mercedesstern... Qualität hat
>nun mal ihren Preis. Holzbretter sind auch denkbar schlecht für einen
>Qualitätsvergleich von Bohrern, die eigentlich für Metall gemacht sind.
>(Wäre ja auch traurig, wenn der neue billig-Bohrer nicht mal durch ein
>Holzbrett kommt, dafür sind sie IMO aber o.k.)

(...)


>Wenn's wirklich an's Eingemachte gehen soll, hilft nur noch das gute
>Material: Cobalt-legierte Bohrer für Edelstahl (wow). Aus Kostengründen
>kauft man die sich dann aber nur einzeln in der benötigten Grösse (z.B.
>5DM für einen 3er).

Weiß ich ja! Deshalb sagte ich ja, "fürstliche 20 DM ... sogar durch
ein Holzbrett... schön goldfarben... plus Blechschachtel".

Durch ein Holzbrett kommt man ja auch mit einem abgezwickten Nagel,
qualmt schlimmstenfalls. Ich steh zur Berechtigung von solchen
billigen Feldwaldwiesenbohrern --- wenn ich einen solchen Bohrer
abbreche, verliere, verleihe, im Holz glühe, in den Regen lege, sehe
ich das gelassen, und für Holz langt's auch nach einem amateurhaften
Schliff. Und in der Klasse "für'n 20er" ist eine Blechschachtel schon
ein Schnäppchen!

Thomas Prufer

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
On 15 Nov 2000 12:52:58 +0100, berb...@forwiss.uni-passau.de (M G
Berberich) wrote:

>Für Vollziegel mag das gelten (nie probiert), aber die heutzutage
>üblichen "Ziegel" (Poroton) lassen sich mit einer Schlagbohrmaschiene
>wunderbar bohren -- notfalls sogar ohne Schlag. Meine hat irgendwas um
>die 500W

Ein alter Postlertrick ist, das Loch einfach mit einem Durchschlag zu
schlagen. Mangels Durchschlag geht auch ein
Kreuzschlitzschraubenzieher... Ist z.B. auf Rigips blitzschnell, Loch
wie gestanzt, kein Krater, überhaupt kein Staub.

Geht nicht auf allen Wänden und kann in die Hose gehen, aber sollte
man im Repertoire haben!

Thomas Prufer

Karl Karn

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Melanie Kreißl schrieb in Nachricht <3A104462...@htp-tel.de>...

>Woran erkenne ich gute Bohrer, welche Firma bietet solche an,
>und wieviel kosten die so?

Servus, versuche eine _Eisenwarenhandlung_ alter Art zu finden.
Dort sind noch Fachleute, die Dich ordentlich beraten können.

Gruss von
Karl

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to

Tach Thomas,

Du meintest am 15.11.00 zum Thema


"Gute Bohrer - wo krieg' ich die?":

> >und wofür steht "HSS", und wofür das "G"?
>


> High Speed Steel - geschliffen. (Im Gegensatz zu gewalzt)

Seit wann genau heißt das nicht mehr (H)ochleistungs(S)chnell(S)tahl?
So hieß es nämlich, als Englisch noch nicht Modesprache war.

Dirk Salva

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
Wilfried...@onlinehome.de.invalid schrieb am 15.11.00:


> >Ein alter Postlertrick ist, das Loch einfach mit einem Durchschlag zu
> >schlagen. Mangels Durchschlag geht auch ein
> >Kreuzschlitzschraubenzieher... Ist z.B. auf Rigips blitzschnell, Loch

> >wie gestanzt, kein Krater, ueberhaupt kein Staub.
> Bei mir haben sie einen normalen Schlitzschraubenzieher genommen, um
> den Anschluss zu installieren. (Nix Rigips, normal verputzte alte
> Ziegelwand). Den dumpfen "Plopp" hinter ihnen vom Herausfallen haben
> sie beim Rausgehen geflissentlich ueberhoert;-).
Bei mir haetten sie aber das "Zerr" am Kragen ^H^H^H^H^H Ohr durchaus
gespuert.

> (Auweia, das gibt wieder ne Ruege wegen Negativismus)
Noe, von mir Lob wg. Realismus...

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to

Tach Gerd,

Du meintest am 15.11.00 zum Thema
"Gute Bohrer - wo krieg' ich die?":

> > 16mm-Loch durch 24cm-Betondecke mit 750W AEG-Schlagbohrmaschine.


> > Geht alles. Naja, ca 5 Std hats gedauert ;-)
>
> Mann Sigi, bist Du tapfer :-) Ich hätt das Ding nach 20 Minuten in die Ecke
> geworfen, mir nen Bohrhammer geliehen, und das Loch damit gebohrt.
> (Aber ich denke, so ne Aktion macht man nur einmal im Leben und
> das nächste Mal tust Du Dir sowas auch nicht mehr an.)

Das war son Anfall von ich-will-mir-jetzt-beweisen-daß-das-geht ;)
Hab ich mich halt nen halben Tag auf die Maschine gestützt, anstatt 'n
halben Tag rumzufahren. Aber Du hast Recht, nochmal hätt ich das nicht
gemacht.

Susanne Reger-Riedel

unread,
Nov 15, 2000, 3:00:00 AM11/15/00
to
W> Hatten wir nicht schon eine Susanne,

Haben.

W> und was-weiss-ich?

Wenig.

W> Irgend ne Hackfresse hab ich auch im killfile,

Die Glückliche.

Aber weswegen beleidigst Du Andrea dermaßen?

W> aber fachlich war die die beste von allen (incl. Männern...;-).

Denn *diese* Beschreibung trifft auf sie zu.

wern...@my-deja.com

unread,
Nov 16, 2000, 3:00:00 AM11/16/00
to

> >Ist HSS denn eine geschützte Bezeichnung, bei der jeder nachsehen
> >kann, aus welchem Stahl der Bohrer gefertigt worden ist, oder ist das
> >eher so wie das "HiFi", wie es auf jedem Taschenradio aus Plastik
> >draufsteht?
>
Hifi ist eine "geschützte Bezeichnung" nach DIN, allerdings: kannst Du
Dich noch an die Werte dieser Norm erinnern ? Aus dem Kopf weiß ich
noch die obere Mindestfrequenz, sagenhafte 12,5 kHz . Die untere
vermute ich bei 150 bis 200 Hz.

Wolfgang Kommerell

unread,
Nov 16, 2000, 3:00:00 AM11/16/00
to
<Wilfried...@onlinehome.de.invalid> wrote:

> (Übrigens ist Obi/Lux nicht gerade eine Marke, die ich empfehlen
> würde. Ich hätte da noch eine Lux-Heckenschere meistbietend als
> Kunstobjekt zu versteigern, die hat an einem hartnäckigen Ast die Form
> einer Brezel angenommen;-).

Imho ist Lux nur eine Obi-Handelsmarke, d.h. die Produkte werden von
verschiedenen Herstellern bezogen. Folglich kann man auch über die
Qualität keine einheitliche Aussage machen: Meine Lux-Schraubenzieher
(waren damals die teuersten von Obi) trotzen jedenfalls seit nunmehr
über 15 Jahren jeder Schraube. Ich habe die gleichen Schraubenzieher
auch schon unter ihrer echten Marke (Elora?) in Werkzeuggeschäften
gesehen. Dennoch: Man weiß bei den Baumarkt-Eigenmarken (bei Bauhaus
übrigens "Wisent") halt nie, was drin steckt, folglich meide ich sie
lieber. Wie die Baumärkte selbst auch :-)

> Bei dem Beispiel ging's mir jedoch um das Prinzip, und das ist mir
> hundertmal sympathischer als die oftgehörte Formel
> "wer-nicht-im-sog.-Fachgeschäft-kauft-ist-doof";-).

Ich habe das Glück, 200 m neben einem ausgezeichneten Werkzeuggeschäft
zu wohnen - so stellt sich die Frage "Baumarkt oder Nicht-Baumarkt"
wenigstens beim Werkzeugkauf kaum. Jedenfalls nicht an Werktagen vor 17
Uhr :-)

Gruß,
Wolfgang.

Matthias Mueller-Reineke

unread,
Nov 17, 2000, 3:00:00 AM11/17/00
to
On Thu, 16 Nov 2000, Wolfgang Kommerell wrote:

> Imho ist Lux nur eine Obi-Handelsmarke, d.h. die Produkte werden von

Ich habe Lux vor ca. 15 Jahren bei Karstadt und bei Conrad-Elektronik
gesehen.

> verschiedenen Herstellern bezogen. Folglich kann man auch über die
> Qualität keine einheitliche Aussage machen: Meine Lux-Schraubenzieher
> (waren damals die teuersten von Obi) trotzen jedenfalls seit nunmehr
> über 15 Jahren jeder Schraube. Ich habe die gleichen Schraubenzieher

Mein 15 Jahre alter Lux-Schraubendreher ist schon etwas vergniedelt,
aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich ihn auch für weniger gut
passende Schrauben verwendet habe.

> auch schon unter ihrer echten Marke (Elora?) in Werkzeuggeschäften
> gesehen. Dennoch: Man weiß bei den Baumarkt-Eigenmarken (bei Bauhaus
> übrigens "Wisent") halt nie, was drin steckt, folglich meide ich sie
> lieber. Wie die Baumärkte selbst auch :-)

Aber wenn auf Baumarktprodukte 5 oder 10 Jahre Garantie gewährt werden,
kann ich mir nicht vorstellen, dass sie nicht für Heimanwendung
ausreichend haltbar sind.


MfG
Matthias


Wolfgang Kommerell

unread,
Nov 17, 2000, 6:49:20 PM11/17/00
to
Matthias Mueller-Reineke <rei...@mail.desy.de> wrote:

> Ich habe Lux vor ca. 15 Jahren bei Karstadt und bei Conrad-Elektronik
> gesehen.

Ah, das ist gut möglich. Dennoch ist es imho eine Handelsmarke, kein
Hersteller.

> Mein 15 Jahre alter Lux-Schraubendreher ist schon etwas vergniedelt,
> aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich ihn auch für weniger gut
> passende Schrauben verwendet habe.

Ich würde auch nicht behaupten, dass meine noch wie am ersten Tag
aussehen. Aber ich war ebenfalls nicht zimperlich mit ihnen, und der
Verschleiß ist vergleichbar mit den parallel verwendeten
Markenschraubendrehern von Wiha. Okay, letztere werden noch etwas
häufiger eingesetzt, da es die Pozidriv-Exemplare sind. Dennoch kann ich
über die Luxens nicht klagen.

> Aber wenn auf Baumarktprodukte 5 oder 10 Jahre Garantie gewährt werden,
> kann ich mir nicht vorstellen, dass sie nicht für Heimanwendung
> ausreichend haltbar sind.

Sind sie ja auch gewiss meistens. Aber ich habe mehrfach Schiffbruch
erlitten, und der Preis als Indikator für Tauglichkeit reicht leider
nicht immer aus. Hinzu kommt: Markenwerkzeuge aus dem Werkzeugladen sind
nicht (oder kaum) teurer als Entsprechendes aus dem Baumarkt.

W.

Hartwig Steudte

unread,
Nov 18, 2000, 3:00:00 AM11/18/00
to

"Wolfgang Kommerell" <komm...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1ek7hr5.1icshaqknyghsN%komm...@gmx.de...

> Imho ist Lux nur eine Obi-Handelsmarke, d.h. die Produkte werden von

> verschiedenen Herstellern bezogen. Folglich kann man auch über die
> Qualität keine einheitliche Aussage machen: Meine Lux-Schraubenzieher
> (waren damals die teuersten von Obi) trotzen jedenfalls seit nunmehr
> über 15 Jahren jeder Schraube. Ich habe die gleichen Schraubenzieher

> auch schon unter ihrer echten Marke (Elora?) in Werkzeuggeschäften
> gesehen. Dennoch: Man weiß bei den Baumarkt-Eigenmarken (bei Bauhaus
> übrigens "Wisent") halt nie, was drin steckt, folglich meide ich sie
> lieber. Wie die Baumärkte selbst auch :-)

Nur zur Info: Lux ist kein Handelsnahme sondern ein Hersteller:
http://www.emil-lux.de/onTop.asp?navid=0&language=1

Was natürlich nichts über die Qualität der Werkzeuge sagt ;-)

--- Harry ---

Wolfgang Kommerell

unread,
Nov 18, 2000, 3:00:00 AM11/18/00
to
Hartwig Steudte <Hartwig...@web.de> wrote:

> Nur zur Info: Lux ist kein Handelsnahme sondern ein Hersteller:
> http://www.emil-lux.de/onTop.asp?navid=0&language=1

Danke für den Link - allerdings scheint es mir nach Besuch der Site erst
recht sicher, dass Lux ein reiner Vertreiber ist. Die Begriffe
"Produktion" und "Entwicklung" werden konsequent vermieden, außerdem
finden sich Sätze wie "gemeinsam mit den Werkzeugherstellern seiner
Bergischen Heimat mit Zentrum Remscheid neue Vertriebskanäle zu
erschließen". Inhaber sind Emil Lux und Manfred Maus, Gründer von "Obi".

W.

Andrea Glatthor

unread,
Nov 18, 2000, 6:39:44 PM11/18/00
to
komm...@gmx.de (Wolfgang Kommerell) schrieb:

> Hartwig Steudte <Hartwig...@web.de> wrote:

>> Nur zur Info: Lux ist kein Handelsnahme sondern ein Hersteller:
>> http://www.emil-lux.de/onTop.asp?navid=0&language=1

> Danke für den Link - allerdings scheint es mir nach Besuch der Site erst
> recht sicher, dass Lux ein reiner Vertreiber ist.

Ich habe mich auch mal durchgeklickt und stimme Dir zu. Wenn man sich
die Firmengeschichte durchliest, stellt man fest, dass Lux wohl noch nie
etwas selber hergestellt hat.
"Nur" Ideen produziert man wohl auch - es ist jedenfalls die Rede von
"Produktideen, die im eigenen Haus entwickelt und an Hersteller
weitergegeben werden".


Andrea

Hartwig Steudte

unread,
Nov 21, 2000, 3:00:00 AM11/21/00
to

"Wolfgang Kommerell" <komm...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1ekbgrk.1wureqy1g9d2cyN%komm...@gmx.de...

> > Danke für den Link - allerdings scheint es mir nach Besuch der Site erst
> recht sicher, dass Lux ein reiner Vertreiber ist. Die Begriffe
> "Produktion" und "Entwicklung" werden konsequent vermieden, außerdem
> finden sich Sätze wie "gemeinsam mit den Werkzeugherstellern seiner
> Bergischen Heimat mit Zentrum Remscheid neue Vertriebskanäle zu
> erschließen". Inhaber sind Emil Lux und Manfred Maus, Gründer von "Obi".

Yepp, Ihr habt recht. Ich war heute mal da und hab mich ein bisschen
umgesehen.
Nur Lager und Versand, /*Keine*/ Herstellung.

MfG --- Harry ---

Stefan Sczekalla-Waldschmidt

unread,
Nov 22, 2000, 3:00:00 AM11/22/00
to
Markus Boldt wrote:

> Ich liebe gutes Werkzeug, wenn auch für viele Anwendungen die
> kostengünstigeren Ausführungen genügen. Man sollte sich immer fragen für
> welchen Zweck brauche ich es, wie lange will ich damit arbeiten und was
> bin ich bereit dafür auszugeben. Manchmal ist es besser gutes Werkzeug
> zu mieten als billiges zu kaufen und sich damit rumzuärgern.

Ist ja prinzipiell ok, aber wo kaufst Du das Werkzeug ein ?

... es gibt viel was sich "Fachhandel" schimpft ... oder gerne wäre ...

Stefan Sczekalla-Waldschmidt

unread,
Nov 22, 2000, 3:00:00 AM11/22/00
to
Gerd Kluger wrote:
>
> <Wilfried...@onlinehome.de.invalid> wrote in message
> news:8us2s5$gpk$2...@news.online.de...
> > Am Tue, 14 Nov 2000 18:50:49 +0100 schrieb Melanie Kreißl
> > <m.kr...@htp-tel.de> :
>
> > Bisher gab's neben meiner eigenen Beobachtung eine Pro
> > (meine) und eine Contra Stimme zu Titannitridbeschichtungen, und eine
> > einzige, konkrete Fabrikate-Empfehlung.
>
> Ok, Du willst eine konkrete Empfehlung? Für Metall kann ich nur wärmstens
> den Bullet der Bayrischen Bohrerwerke empfehlen. Der bohrt wirklich
> kreisrunde

Adresse, Telefonnummer ?

Gruesse,

Stefan

Markus Boldt

unread,
Nov 22, 2000, 3:00:00 AM11/22/00
to
Stefan Sczekalla-Waldschmidt schrieb:

>
> Markus Boldt wrote:
>
> > Ich liebe gutes Werkzeug, wenn auch für viele Anwendungen die
> > kostengünstigeren Ausführungen genügen. Man sollte sich immer fragen für
> > welchen Zweck brauche ich es, wie lange will ich damit arbeiten und was
> > bin ich bereit dafür auszugeben. Manchmal ist es besser gutes Werkzeug
> > zu mieten als billiges zu kaufen und sich damit rumzuärgern.
>
> Ist ja prinzipiell ok, aber wo kaufst Du das Werkzeug ein ?
>
Das ist ganz unterschiedlich, die Edelstahlbohrer hab ich zum Beispiel
aus'm Baumarkt. Sie sind aber von den Bayrischen Bohrerwerken und am
Preis auch nicht als "Baumarkt-Schnäppchen" auszumachen.

> ... es gibt viel was sich "Fachhandel" schimpft ... oder gerne wäre ...
>

Da hast Du wohl auch recht. Ich möchte auch keine Grundsatzdiskussion a
la: Baumarkt = Sch..... und Fachhandel = super anzetteln. Vielmehr
gründet sich meine Eistellung auf eigener, langjähriger Erfahrung:

Nicht alles was es im Baumarkt zu kaufen gibt ist schlechte Qualität,
das sieht man dann aber auch am Preis. Und nicht alles was es im
Fachhaqndel gibt ist Qualität, sieht man dann aber auch am Preis bzw.
Verarbeitung.
Meiner Meinung nach liegt der Hauptunterschied in der kompetenten
Beratung (was, wenn überhaupt, dann im Fachhandel stattfindet) und im
Service; d.h. ich krieg auch kleine Schräubchen einzeln, oder anderes
(krasses) Beispiel: Gummidichtring für Abflussrohr: im Baumarkt nur im
Dreierpack für ca. 4,50 DM, im Fachhandel das Stück für 0,80 DM.
Lötfittings auch nur im Dreierpack! Blödsinn und Geldmacherei (#!§+*).

Traurig ist halt auch wenn Markennamen, die eigentlich für Qualität
stehen, diese Erwartung dann ziemlich enttäuschen.

Seufz, aber darüber könnte man endlos philosophieren.

Gruss, Markus

Detlef Ziemann

unread,
Nov 22, 2000, 3:00:00 AM11/22/00
to

Stefan Sczekalla-Waldschmidt schrieb u.a.:


>
> Gerd Kluger wrote:
> >
> >
> > Ok, Du willst eine konkrete Empfehlung? Für Metall kann ich nur wärmstens
> > den Bullet der Bayrischen Bohrerwerke empfehlen. Der bohrt wirklich
> > kreisrunde
>
> Adresse, Telefonnummer ?

aber sicher doch: http://www.teleauskunft.de :-|

--
Mit freundlichen Grüßen
Det- hmmmm - lef

Gerd Kluger

unread,
Nov 23, 2000, 3:00:00 AM11/23/00
to
Hi Stefan,

ein bischen ne Suchmaschine gequält et voilà:

B.B.W. Bayerische Bohrerwerke Passauer Str. 2-6 Herstellung u. Vertrieb von
Spiralbohrern u. Bohrern sowie Zubehör sonstiger Art 08505/409-0

Die Bohrer gab's früher mal in (den besseren) Baumärkten, wurden
mittlerweile
aber von dem typischen Baumarktgeraffel verdrängt. Bei Hornbach hab' ich
noch BBW Bohrer gesehen,
ich weiß allerdings nicht mehr, ob sie da den Bullet auch hatten oder nur
die normalen.

Gruß
Gerd.

Stefan Sczekalla-Waldschmidt <Stefan.S...@gmx.de> wrote in message
news:3A1BE25F...@gmx.de...


> Gerd Kluger wrote:
> >
> > <Wilfried...@onlinehome.de.invalid> wrote in message
> > news:8us2s5$gpk$2...@news.online.de...
> > > Am Tue, 14 Nov 2000 18:50:49 +0100 schrieb Melanie Kreißl
> > > <m.kr...@htp-tel.de> :
> >
> > > Bisher gab's neben meiner eigenen Beobachtung eine Pro
> > > (meine) und eine Contra Stimme zu Titannitridbeschichtungen, und eine
> > > einzige, konkrete Fabrikate-Empfehlung.
> >

> > Ok, Du willst eine konkrete Empfehlung? Für Metall kann ich nur
wärmstens
> > den Bullet der Bayrischen Bohrerwerke empfehlen. Der bohrt wirklich
> > kreisrunde
>
> Adresse, Telefonnummer ?
>

> Gruesse,
>
> Stefan

Gerd Kluger

unread,
Nov 23, 2000, 3:00:00 AM11/23/00
to
Markus Boldt <Markus...@de.bosch.com> wrote in message
news:3A1BDAC9...@de.bosch.com...

> Das ist ganz unterschiedlich, die Edelstahlbohrer hab ich zum Beispiel
> aus'm Baumarkt. Sie sind aber von den Bayrischen Bohrerwerken und am
> Preis auch nicht als "Baumarkt-Schnäppchen" auszumachen.

Aus welchem? Früher hab' ich die BBW oft gesehen, mittlerweile scheinen die
aber aus den Baumärkten verschwunden zu sein.

Gruß
Gerd.

Thomas Prufer

unread,
Nov 24, 2000, 3:00:00 AM11/24/00
to
On Thu, 23 Nov 2000 11:54:04 +0100, "Gerd Kluger"
<gerd....@sap-ag.de> wrote:

>Die Bohrer gab's früher mal in (den besseren) Baumärkten, wurden
>mittlerweile
>aber von dem typischen Baumarktgeraffel verdrängt. Bei Hornbach hab' ich
>noch BBW Bohrer gesehen,
>ich weiß allerdings nicht mehr, ob sie da den Bullet auch hatten oder nur
>die normalen.

Vorgestern beim *Karstadt* in der Heimwerkerabteilung gesehen. Sowohl
in HSS und HSS-G, man staune, aber kein "Bullet".


Thomas Prufer

Markus Boldt

unread,
Nov 24, 2000, 3:00:00 AM11/24/00
to
Gerd Kluger schrieb:

[schnipp]

> Aus welchem? Früher hab' ich die BBW oft gesehen, mittlerweile scheinen die
> aber aus den Baumärkten verschwunden zu sein.
>
> Gruß
> Gerd.

Das war im Hela-Baumarkt, ist hier bei uns im Kleinstädtchen der
Lokalmatador. Kriegen kannst Du da Qualität genauso wie Ramsch. (Habe
dort eine Berga-Autobatterie mit 5 Jahren Garantie für'n Hunni geholt
*freu*). Die Edelstahlbohrer hab ich mir zum Bohren von Titanblech
geholt, schätze, da würde ein 1,50 DM-Standart-Baumarktbohrer so seine
liebe Mühe haben.

Ach ja, nur wer masochistisch veranlagt ist, versucht sich dort beraten
zu lassen.

Gruss, Markus

Wolfgang Horejsi

unread,
Nov 24, 2000, 3:00:00 AM11/24/00
to
"Markus Boldt" <Markus...@de.bosch.com> schrieb im Newsbeitrag
news:3A1E61D9...@de.bosch.com...

> dort eine Berga-Autobatterie mit 5 Jahren Garantie für'n Hunni geholt
> *freu*).

Letzte Woche hat es mich erwischt. Batterie wurde merklich schwächer, na ja,
sie wäre in 3 Wochen 9 Jahre alt, oder jedenfalls der Wagen, und sie ist
noch die erste gewesen. Da hab ich mir auch eine Batterie von Berga gekauft,
55Ah, vollkommen wartungsfrei, 118 DM, 3 Jahre Garantie. Unter dem Deckel
war ein Zettel, in dem etwas von 6 Monaten Gewährleistung stand, nix von 3
Jahren Garantie. Der Fachhändler hat mir die 3 Jahre dann auf dem Kaufbeleg
bestätigt. Und jetzt bekommst du 5 Jahre Garantie? Machen die eigentlich was
sie wollen? Hast du die 5 Jahre schriftlich? Vom Verkäufer? Oder von Berga?

--
Wolfgang Horejsi, City-Computer
Berliner Strasse 65, 38226 Salzgitter
Tel: 05341 840140, Fax: 14083


Alexander Doetsch

unread,
Nov 25, 2000, 8:23:17 AM11/25/00
to
Hallo Wolfgang,

Wolfgang Horejsi wrote:

[...]


>
> Letzte Woche hat es mich erwischt. Batterie wurde merklich schwächer, na ja,
> sie wäre in 3 Wochen 9 Jahre alt, oder jedenfalls der Wagen, und sie ist
> noch die erste gewesen. Da hab ich mir auch eine Batterie von Berga gekauft,
> 55Ah, vollkommen wartungsfrei, 118 DM, 3 Jahre Garantie. Unter dem Deckel
> war ein Zettel, in dem etwas von 6 Monaten Gewährleistung stand, nix von 3
> Jahren Garantie. Der Fachhändler hat mir die 3 Jahre dann auf dem Kaufbeleg
> bestätigt. Und jetzt bekommst du 5 Jahre Garantie? Machen die eigentlich was
> sie wollen? Hast du die 5 Jahre schriftlich? Vom Verkäufer? Oder von Berga?
>

Gewaehrleistung ist gesetzlich 'verankert'. Da gelten ganz bestimmte
Bedingungen. Eine davon ist z. b. dass dem Kunden keine Kosten entstehen
duerfen (z. B. Porto bei Versandgeschaeften).

Garantie ist etwas freiwilliges vom Hersteller. Seine
Garantiebedingungen darf der Hersteller auch selbst bestimmen z. b. eine
Eigenbeteiligung des Kunden ... Auch sind an 'Garantien' gerne besondere
Auflagen geknuepft, welche bei der Gewaehrleistung nicht denkbar waeren
(z. B. Pflicht zur Instpektion beim Autohersteller).

Das war jetzt alles etwas unfachmaennisch aber hoffentlich dennoch nicht
falsch.

Alexander

Gerhard Hölscher

unread,
Nov 26, 2000, 3:00:00 AM11/26/00
to
Hallo Wolfgang!

WH>Unter dem Deckel war ein Zettel, in dem etwas von 6 Monaten
WH>Gewährleistung stand, nix von 3 Jahren Garantie.

Gewährleistung ist was anderenals Garantie. Die GL is gesetzlich
vorgeschrieben, inkl. der Dauer von 6 Monaten, bei der Garantie können Händler
und Hersteller machen, was sie wollen (Leistungsumfang, Dauer), solange es
nicht die GL beeinschränkt.

tschüß,
-==Gerhard==-

--
Mails > 16KBytes oder mit Anlagen bitte an andere Adresse (fragt mich)

Matthias Kryn

unread,
Nov 27, 2000, 3:00:00 AM11/27/00
to
"Wolfgang Kommerell" <komm...@gmx.de> schrieb:
> Matthias Mueller-Reineke <rei...@mail.desy.de> wrote:

> > Ich habe Lux vor ca. 15 Jahren bei Karstadt und bei
> > Conrad-Elektronik gesehen.
>
> Ah, das ist gut möglich. Dennoch ist es imho eine Handelsmarke, kein
> Hersteller.

Jein - sowohl als auch. Lux ist als Importeur aus Fernost groß
geworden und bezieht heute sein Werkzeug aus div. Quellen, von billig
(Asien) über preiswert bis gut (Made in Germany).

Dennoch ist es keine Handels*marke*, sondern ein eigenes Unternehmen
(www.emil-lux.de). Lux verkauft bevorzugt an Märkte aller Art aus dem
Tengelmann-Konzern.

Kleine Firmenkunde: der Gründer von OBI, Manfred Maus, und der Sohn
des Gründers von Lux, Dr. Emil Lux, waren Geschäftsfreunde. Lux ist
mit OBI groß geworden; Emil Lux war an OBI beteiligt. Vor einigen
Jahren (IIRC 1996) wurde OBI an Tengelmann verkauft. Und heute ist
Harald Lux, Sohn von Emil, in der Geschäftsführung von OBI. Mehr zur
Firmengeschichte unter
http://www.emil-lux.de/onTop.asp?navid=35&language=1

Bei Lux-Werkzeug kann man also _gutes_ Werkzeug aus deutscher
Fertigung und absoluten Fernost-Müll erwischen.

Grüße

Matthias,
der bis neulich bei OBI gearbeitet hat


Matthias Kryn

unread,
Nov 27, 2000, 3:00:00 AM11/27/00
to
"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb:
> komm...@gmx.de (Wolfgang Kommerell) schrieb:

> > allerdings scheint es mir nach Besuch der Site erst
> > recht sicher, dass Lux ein reiner Vertreiber ist.

Ja.

> Ich habe mich auch mal durchgeklickt und stimme Dir zu. Wenn man
> sich die Firmengeschichte durchliest, stellt man fest, dass Lux wohl
> noch nie etwas selber hergestellt hat.

Ja.

> "Nur" Ideen produziert man wohl auch - es ist jedenfalls die Rede
> von "Produktideen, die im eigenen Haus entwickelt und an Hersteller
> weitergegeben werden".

Richtig. Konsequenterweise werden Hilfsmittel für den Hobby-Heimwerker
entwickelt, die der Profi nicht braucht.

Grüße

Matthias


Andrea Glatthor

unread,
Nov 27, 2000, 3:00:00 AM11/27/00
to
"Matthias Kryn" <matthi...@planet-interkom.de> schrieb:
> "Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb:

[Lux]


>> Ideen produziert man wohl auch - es ist jedenfalls die Rede
>> von "Produktideen, die im eigenen Haus entwickelt und an Hersteller
>> weitergegeben werden".

> Richtig. Konsequenterweise werden Hilfsmittel für den Hobby-Heimwerker


> entwickelt, die der Profi nicht braucht.

Matthias, Du weisst mehr darüber? Sprich Dich ruhig aus ... :-))
Welche Hilfsmittel braucht der Heimwerker denn exklusiv? Mir fällt da
auf Anhieb nichts ein, aber ich denke, das kann auch nur ein Profi
durchschauen/überblicken.


Andrea

Matthias Kryn

unread,
Nov 27, 2000, 8:18:11 PM11/27/00
to

<Michael...@onlinehome.de> schrieb:
1...@news.online.de...
> "Matthias Kryn" <matthi...@planet-interkom.de> :

[Hilfsmittel für den Hobby-Heimwerker, die der Profi nicht braucht]

> <bitter auflach> Fragt sich, ob der Hobby-Heimwerker Hilfsmittel
> braucht. Er käme vielleicht ganz gut weiter, wenn er nicht dauernd
> mit Schund besch... würde.

Mal ein positives Beispiel:

Um Umleimer bündig abzutrennen, der nicht maschinell verarbeitet
wurde, benutzt ein *Hand*-Werker eine spez. Feile oder einen
Stechbeitel (Kirschen) (schön scharf, so mach' ich das immer; geht am
schnellsten).

Für ca. 5,- DEM gibt es aber auch ein Plastikteil mit einem
Messerchen, daß die ungeübte Hausfrau am Rand der Zuschnittplatte
ansetzen kann, nachdem sie den Umleimer auf die Kante appliziert hat.
Sie muß dieses Etwas einfach nur am Rand entlanglangziehen. Ist bündig
abgeschnitten (ohne Kerben), und die Leute müssen nicht lernen, wie
man mit Werkzeug umgeht.

> Ähnliche Erfahrungen habe ich u.a. mit Schleifpapier, Wasserwaagen,
> allen spanabhebenden bzw. schneidenden Werkzeugen wie Bohrer (um mal
> wieder auf's Topic zu kommen) und Meissel, sowie natürlich jeder
> Menge Materialien auf dem Farb- bzw. Lacksektor gemacht.
> Der Unterschied zwischen dem Profi und dem Laien, wenn ich das so
> gut und kurz wie möglich beschreiben sollte, ist, dass ersterer a.)
> die Materialkenntnis incl. Werkzeugkunde hat und b.) exakt arbeitet,
> vorbereitet und aufmißt.

Und der Profi sorgt sich mehr um die Qualität des Werkzeuges, weil er
längere Standzeiten _braucht_, um rentabel arbeiten zu können.

Einem echten *Heimwerker* reicht die Schlagbohrmaschine für 69,- DEM,
wenn er nur beim Umzug 4 Löcher bohren will, um die Gardinenleiste
aufzuhängen. Und im günstigen Fall ist die Maschine wg. Überlastung
oder falscher Handhabung hin.

Der Profi wirft das Gerät nach dem ersten Benutzen in die Tonne (oder
benutzt es als Akkuschrauber ohne Akku), denn sonst: Vibration,
Ellenbogen/Schulter kaputt usw.

Grüße

Matthias

Matthias Kryn

unread,
Nov 27, 2000, 8:21:23 PM11/27/00
to

"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb:
> "Matthias Kryn" <matthi...@planet-interkom.de> schrieb:

Hallo Andrea,

[Lux und Hilfsmittel für den Hobby-Heimwerker, die der Profi nicht
braucht]

> Matthias, Du weisst mehr darüber? Sprich Dich ruhig aus ... :-))


> Welche Hilfsmittel braucht der Heimwerker denn exklusiv? Mir fällt
> da auf Anhieb nichts ein, aber ich denke, das kann auch nur ein
Profi
> durchschauen/überblicken.

Das, was mir jetzt auf Anhieb einfällt, ist ein Gestell, mit dem man
die Zentrierspitzen zum Holzdübellöcherbohren (... wasn Wort ...)
einspannen kann, damit man beim Bohren die Löcher auch an der
richtigen Stelle bohrt. Ich habe das Patent nie ganz durchschaut, und
wir haben es - glaub' ich jedenfalls - auch nie verkauft.

Irgendwann haben wir die drei verstaubten Packungen retourniert (rate
mal, an wen <eg>).

Grüße

Matthias,

der jetzt lästern kann:
Und in der Kassenzone befinden sich die Heimwerker-Impulsartikel: n'
Hammer für 2.99 DEM, dem beim dritten Schlag der Kopf abfällt, oder
die Zange, die etwa 1 mm Spiel hat usw. usf.

Markus Boldt

unread,
Nov 28, 2000, 3:00:00 AM11/28/00
to
Wolfgang Horejsi schrieb:

>
> "Markus Boldt" <Markus...@de.bosch.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:3A1E61D9...@de.bosch.com...
>
> > dort eine Berga-Autobatterie mit 5 Jahren Garantie für'n Hunni geholt
> > *freu*).
>
> Letzte Woche hat es mich erwischt. Batterie wurde merklich schwächer, na ja,
> sie wäre in 3 Wochen 9 Jahre alt, oder jedenfalls der Wagen, und sie ist
> noch die erste gewesen. Da hab ich mir auch eine Batterie von Berga gekauft,
> 55Ah, vollkommen wartungsfrei, 118 DM, 3 Jahre Garantie. Unter dem Deckel
> war ein Zettel, in dem etwas von 6 Monaten Gewährleistung stand, nix von 3
> Jahren Garantie. Der Fachhändler hat mir die 3 Jahre dann auf dem Kaufbeleg
> bestätigt. Und jetzt bekommst du 5 Jahre Garantie? Machen die eigentlich was
> sie wollen? Hast du die 5 Jahre schriftlich? Vom Verkäufer? Oder von Berga?
>
Der Kassenzettel gilt wohl auch als Garantiebeleg. Da steht der Name
BERGA und 5JG, was (hoffentlich) für 5 Jahre Garantie steht, denn so
wurden die Dinger im Prospekt umworben und das war schliesslich für mich
auch mit ein Hauptgrund dort zu kaufen. Sollten die im Garantiefalle
blöd machen, werd ich auf die Barrikaden gehen... Aber ich denke das
Produkt is o.K. und sollte bei normalen Gebrauch die fünf Jahre auf
jeden Fall erleben.

Gruss, markus

Robert Pflüger

unread,
Nov 28, 2000, 3:00:00 AM11/28/00
to
Hallo,

Markus Boldt wrote:
> ...


> Der Kassenzettel gilt wohl auch als Garantiebeleg. Da steht der Name
> BERGA und 5JG, was (hoffentlich) für 5 Jahre Garantie steht, denn so
> wurden die Dinger im Prospekt umworben und das war schliesslich für mich
> auch mit ein Hauptgrund dort zu kaufen.

dann bewahre doch auch den Prospekt auf.


Markus Boldt

unread,
Nov 29, 2000, 3:00:00 AM11/29/00
to
Robert Pflüger schrieb:

Tja, den Gedanken hatte ich auch schon, da war das Prospekt aber schon
recykelt ;-) Aber ich habe schon die Hoffnung, dass sie das bringt.

Gruss, markus

Gerhard Hölscher

unread,
Nov 29, 2000, 3:00:00 AM11/29/00
to
Hallo Markus!

MB>Da steht der Name BERGA und 5JG, was (hoffentlich) für 5 Jahre
MB>Garantie steht,

Auf was erstreckt sich denn diese Garantie?
Wie sind die Garantiebedingungen?
Erlischt die Garantie zum Beispiel, wenn Du sie bei weniger als 0 Grad Celsius
oder bei Vollmond betreibst? Mußt Du im Garantiefall das Produkt persönlich in
der Hestellerfabrik Fernost abgeben, gemeinsam mit der vorher beim deutschen
Vertrieb eingeholten, von dessen Chef handschriftlich abgefaßten
"Garantieleistungwahrnehmngsbescheinigung"? ;-)

Ist jetzt etwas überspitzt, aber "Garantie" alleine sagt überhaupt nichts aus.

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