in unserem Garten ist nach dem umstellen von Flüssig- auf Erdgas nun
noch die Betonplatte von 1 x 5 m verblieben, die der Vorbesitzer für
den Tank in aller Gründlichkeit ca. 35 cm stark und mit Bewehrung
gegossen hatte.
Wie bekommt man das Teil so zerkleinert, daß man es über den Zaun in
einen Container werfen kann? Die Lösung sollte natürlich möglichst
auch kostengünstig sein. Schweres Gerät anzufahren ist unmöglich, da
der Garten ringsum erhalten bleiben sollte.
Hat jemand Erfahrungen mit Einsatz von Handwerkzeugen? Strom ist
vorhanden.
Alternativ bestände die Möglichkeit, die Platte mit Erde abzudecken
und Gras zu säen. Wie stark müßte dann die Erdschicht sein, damit der
Rasen im Sommer nicht zu sehr vertrocknet?
Fragt euch etwas ratlos
Lutz
> Fragt euch etwas ratlos
>
> Lutz
>
Wie wäre es dem mit einer schönen Gartenlaube ?
Gruß Frank
> Wie wäre es dem mit einer schönen Gartenlaube ?
Bei den Abmessungen kann man bestimmt prima Bohnenstangen einlagern...
Wenn man geschickt packt, passt auch noch ein Rechen dazu. Und ein
Tuetchen Tomatensamen - aber dann muss die Tuer nach aussen aufgehen.
Gruss,
auch Frank
> Wie bekommt man das Teil so zerkleinert, daß man es über den Zaun in
> einen Container werfen kann? Die Lösung sollte natürlich möglichst
> auch kostengünstig sein. Schweres Gerät anzufahren ist unmöglich, da
> der Garten ringsum erhalten bleiben sollte.
35 cm ist wirklich uebel!
Kommt ein wenig drauf an, wie stabil sie ist. Man koennte probieren, eine
Ecke etwa einen halben Meter zu unterbuddeln, und dann mit einem grossen
Hammer drauftruemmern (eventuell mit Flex + Diamantscheibe einen Schnitt
ziehen...) - vielleicht bricht das Stueck ab. Wenn es solide Arbeit mit
Bewehrungen ist... dann vermutlich eher nicht.
Was mir dann noch spontan einfiele, ist, auf den naechsten Winter zu
warten, und geschickt die Frostsprengung benutzen - Wasser einbringen
(Loecher bohren... irgendwie nach der Fuellung verschliessen) und dann die
Natur wirken lassen...
Oder man leiht sich einen Presslufthammer und zerdeppert das Teil damit.
Dynamit waere noch eine Variante... aeh... oups... das koennte aber dem
Wunsch, dass der Garten erhalten bleiben soll, widersprechen. Man kann
halt nicht alles haben ;-)
Jan
-- UNFAKED eMail - nos...@richling.de - Do NOT remove "nospam" ---
/ Jan Richling http://www.richling.de /
/ PhD Student at Computer Architecture and Communication Group - /
/ Department of Computer Science - Humboldt University Berlin /
ohne erfolgsgarantie:
n richtig großes heißes feuer auf der platte veranstalten (wenn du feuer
machen darfst) also ordentlich viel trockenes holz verbrennen - ich denke
das das den beton auf die dauer mürbe macht.
evtl die platte untergraben und dort feuer machen.
ansonsten große trennscheibe und viel viel zeit.
steffen
Und dann ein paar Hektoliter kaltes Wasser auf die Platte schütten!
(Vorher in Deckung gehen! Umherfliegende Splitter!)
Pit
«
--
s...@mptrans.de
http://www.mptrans.de
ICQ 29066688
Ich wuerde ein Presslufthammer ( natuerlich mit Komressor ) mieten. Wenn
Du dass mit dem Ueblichen Elekrowerkzeug (Hilti , Flex ,.. ) machen
willst bist du bis zum juengsten Tag beschaeftigt. Mit dem
Presslufthammer wuerde ich so 3-4 Stunden rechnen ( ohne dass
wegschleppen).
Babak
Hallo
Ist IMHO die beste und schnellste Möglichkeit wenn kein "großes Gerät"
eingesetzt werden kann. Nur die Zeitangabe würde ich eher auf 1m2
beziehen ;-) Bei einer bewehrten 35er Betonplatte hast Du mindestens
einen ganzen Tag - oder mit ein paar Päuschen zum Händeberuhigen - ein
Wochenende mit der Stemmerei zu tun.
schönen Gruß aus Alfeld,
Chris
--
Neu! Ein "Insider" packt aus...
Tips+Tricks für Bauherren
- http.//www.wageners-world.de/bau -
oder
Wie erkenne ich den Pfusch am Bau?
in de.rec.heimwerken Lutz Schulze <lsch...@gmx.de> wrote:
> in unserem Garten ist nach dem umstellen von Flüssig- auf Erdgas nun
> noch die Betonplatte von 1 x 5 m verblieben, die der Vorbesitzer für
> den Tank in aller Gründlichkeit ca. 35 cm stark und mit Bewehrung
> gegossen hatte.
Oh fein!
> Wie bekommt man das Teil so zerkleinert, daß man es über den Zaun in
> einen Container werfen kann? Die Lösung sollte natürlich möglichst
> auch kostengünstig sein. Schweres Gerät anzufahren ist unmöglich, da
> der Garten ringsum erhalten bleiben sollte.
Mit der Picke und viel Zeit und Bier (Bier von der Freundin
einfüllen lassen, da man nach kurzer Zeit kein Glas mehr
ruhig halten kann).
Ich hatte mal das Vergnügen - wobei der Anfertiger auch noch
satt Zement verwandte - sollte ja halten.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Wo wir sind, geht alles durcheinander, aber wir können nicht überall sein.
>
>Kommt ein wenig drauf an, wie stabil sie ist. Man koennte probieren, eine
>Ecke etwa einen halben Meter zu unterbuddeln, und dann mit einem grossen
>Hammer drauftruemmern (eventuell mit Flex + Diamantscheibe einen Schnitt
>ziehen...) - vielleicht bricht das Stueck ab. Wenn es solide Arbeit mit
>Bewehrungen ist... dann vermutlich eher nicht.
Stimmt!
>
>Was mir dann noch spontan einfiele, ist, auf den naechsten Winter zu
>warten, und geschickt die Frostsprengung benutzen - Wasser einbringen
>(Loecher bohren... irgendwie nach der Fuellung verschliessen) und dann die
>Natur wirken lassen...
Hat das schon mal jemand praktisch für sich wirken lassen?
>
>Oder man leiht sich einen Presslufthammer und zerdeppert das Teil damit.
Mir wird wohl nichts anderes übrigbleiben :-((
Lutz
falls ihr ein THW in der nähe habt, kannst du dort mal anfragen. Zum
einen suchen die öfter "Übungsobjekte" zur Ausbildung ihrer Leute
(Heben von schweren Gewichten, Gesteinsbearbeitung usw.). Falls dort
ein Sprengmeister dabei ist, bohren sie löcher in die Platte und
füllen eine Flüssigkeit ein, die die Platte durch Ausdehnung zerreißt.
Mit Glück bekommst du handliche Stücke, die du dann in einen Container
werfen kannst. Ansonsten mit Preßlufthammer nachhelfen.
Gruß Klaus
Lutz Schulze schrieb in Nachricht
<379c9db4...@news.easynews.net>...
Ein Bekannter hat so für eine Garage den Felsboden in Häppchen
weggesprengt.
Allerdings hast du dann immer noch das erwähnte Eisen drin. Vielleicht
wäre es unter dem Strich die beste Lösung, irgendwie mit einem
Minibagger mit Presslufthammeraufsatz auf dein Grundstück zu gelangen.
Vielleicht geht es über das Nachbargrundstück. Die
Instandsetzungsarbeiten beim Nachbar musst du natürlich mitrechnen.
Der Vorschlag mit der Gartenlaube/Gerätehaus ist vielleicht wirklich
nicht der schlechteste. Das Geld, das du für den Abbau und die
Entsorgung sparst, kannst du in ein Gerätehaus mit kleiner Terrasse
investieren.
>in unserem Garten ist nach dem umstellen von Flüssig- auf Erdgas nun
>noch die Betonplatte von 1 x 5 m verblieben, die der Vorbesitzer für
>den Tank in aller Gründlichkeit ca. 35 cm stark und mit Bewehrung
>gegossen hatte.
1,0 x 5,0 x 0,35 = 1,75m³ x ~2,5 = 4,2 Tonnen Gewicht.
>Wie bekommt man das Teil so zerkleinert, daß man es über den Zaun in
>einen Container werfen kann? Die Lösung sollte natürlich möglichst
>auch kostengünstig sein. Schweres Gerät anzufahren ist unmöglich, da
>der Garten ringsum erhalten bleiben sollte.
Mit einem Autokran kommst Du von der Strasse aus überall hin, auch
hinter das Haus. Ich würde den Brocken in einem Stück lassen und Ihn
mittels solch einem Kran entfernen. Gleich auf den LKW damit. Kosten
allein für den Autokran je nach Anfahrt und Zeitaufwand ca. 250.- bis
300.- DM. Dafür sparst Du tagelange, harte Arbeit und Nerven. Du mußt
Dir halt nur überlegen, wie Du die Tragegurte um den Block bekommst.
Ciao
Klaus
--
email: wen...@dialup.nacamar.de
> Hallo alle miteinander,
>
> in unserem Garten ist nach dem umstellen von Flüssig- auf Erdgas nun
> noch die Betonplatte von 1 x 5 m verblieben, die der Vorbesitzer für
> den Tank in aller Gründlichkeit ca. 35 cm stark und mit Bewehrung
> gegossen hatte.
>
> Wie bekommt man das Teil so zerkleinert, daß man es über den Zaun in
> einen Container werfen kann? Die Lösung sollte natürlich möglichst
> auch kostengünstig sein. Schweres Gerät anzufahren ist unmöglich, da
> der Garten ringsum erhalten bleiben sollte.
>
> Hat jemand Erfahrungen mit Einsatz von Handwerkzeugen? Strom ist
> vorhanden.
>
> Alternativ bestände die Möglichkeit, die Platte mit Erde abzudecken
> und Gras zu säen. Wie stark müßte dann die Erdschicht sein, damit der
> Rasen im Sommer nicht zu sehr vertrocknet?
>
> Fragt euch etwas ratlos
>
> Lutz
Hi Lutz,
die Problematik ist mir bestens bekannt. Nach meinem Hauskauf im November
letzten Jahres stand ich vor dem gleichen Problem, nur warns 5x1,5m bei
ca 35cm Stärke. Das ganze dann mit viel Bewehrung, teils Daumendick Der
Beton hatte hohen Zementanteil, erkennbar an leichter Blautonung des
Betons, wenn man etwas abschlägt.
Wie auch Du habe ich derzeit hier einen Thread gestartet, mit ebensoviel
hilfsbereiter, phantasievoller Resonanz wie jetzt hier.
Also zur Lösung, wie ichs gemacht habe.
Material:
- Einen 4m³ Container bestellt, denn in Stücken gehauen trägt der Beton
mächtig auf.
- Schubkarre, Picke, Bolzenschneider- 1 m Lang!!, Schaufel und Spaten,
Schutzbrille und Atemschutz, Handschuhe, Vorschlaghammer.
- Ein paar Schalungsbretter für den Schubkarrenweg, damit das Rad nicht
im Dreck einsinkt.
- Einen Presslufthammer 35kg mit 2 Spitzmeißeln, kleineres Gerät hüpft
wie Spielzeug drauf rum (habe 10kg Hammer probiert)
- Dieselkompressor für den Hammer und einen passend langen Druckschläuch
- Ca. 30l Diesel.
Einzelheiten:
- Beim Containerverleih kostet die Entsorgung des Abraums etwa 250DM.
Eisenloser Beton ist wesentlich billiger.
- Die Schubkarre muß etwas robuster ein, also eine mit einem
geschlossenen Stahlrahmen auf den die Schale draufgeschraubt wird
(80...100DM im Bauhaus)
- Die Picke ist nützlich um die zerkleinerten Betonstücke aufzulockern
und aus der Bewehrung herauszubekommen.
- Mit dem Spaten kommt man teils besser in den Abraum rein als mit der
Schaufel.
- Als Handschuhe schwöre ich auf Gärtnerhandschuhe. Die haben ein
Gummibündchen und rutschen nicht von der Hand, wie Arbeitshandschuhe. Ich
selber hatte vorher halbe "Bürohände" und wenn dann die Handschuhe beim
Hantier mit schweren Gerät rutschen, zieht es einem Die Haut förmlich von
der Handfläche.
- 2 Spitzmeißel brauchst Du, weil der bewehrte Beton beim zerkleinern
nicht immer auseinanderspringt. Da kommt es öfter vor, daß ein Meißel
feststeckt. Dann kann man nur noch den Presslufthammer vom Meißel
abklicken und mit dem 2. Meißel den 1. heraushämmern. Ein schwerer
Vorschlaghammer hilft hierbei auch.
- Wenn Du den Presslufthammer und dem Kompressor hast, prüfe den Schlauch
direkt auf Dichtigkeit. Jede Undichtigkeit hier bedeutet Druckverlust und
mehr Arbeitsaufwand. Also, es schadet nicht einige Schlauchschellen in
Reserve zu haben.
Ich empfehle Dir diese Arbeit zusammen mit einem Freund zu machen. Man
kann zwar schlecht gleichzeitig arbeiten, aber sich abwechseln. Das ganze
ist halt Knochenarbeit und ging bei mir sehr auf die Fingergelenke obwohl
ich mein Lebenlang damit nie Probleme hatte.
Abschließend noch meine Meinung zu verschiedenen Sprengvorschlägen, die
ich hier gelesen habe. Die Vorstellung ist zwar schön, die Angelegenheit
auf diese Art und Weise lösen zu können und dann auch noch mit _dem_
Knalleffekt, aber ich halte es für illosorisch (wir das so geschrieben?)
zu denken, man müßte dann die Brocken nur noch aufsammeln. Immerhin gibts
da noch die Bewehrung! Und da fallen auch die Betonbrocken nicht so
schnell heraus. Und selbst wenn, dann sind bei der Sprengleistung, die
man sich erlauben kann, die Betonbrocken sicherlich so groß, das man sie
nicht mit der Schubkarre transportieren kann. Die großen Brocken müssen
dann aber doch per Presslufthammer zerkleinert werden. Ganz zu schweigen
von den Absicherungsmaßnahmen.
Ciao,
halte und über dein Arbeitsvortscritt au dem laufenden,
und viel Erfolg
Rainer
... den Gastank natürlich vorher NICHT entfernen :-)
Gruß
Gerd.
[...viel Nützliches und Unterhaltsames gelöscht ..]
Jetzt hättest Du nur noch dazuschreiben müssen, wieviel Wochen Du damit
beschäftigt warst ;-)
Gruß
Gerd.
Hi Gerd,
es dauerte länger als das letzte Posting :-))
Also, mal überlegen:
Donnerstag Abend 18:00...23:00 Uhr,
Freitag 8:00...23:00 Uhr
Samstag 8:00...23:00 Uhr
Sind insgesamt 35 h harte Arbeit, incl. einiger Pausen.
Ciao,
Rainer