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Energiesparen: Netzteile zusammenfassen

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Peter Schütt

unread,
Jan 3, 2011, 11:39:55 AM1/3/11
to
Hallo,
ein Arbeitskollege (Nachrichtentechniker) hat mir erzählt, daß die üblichen
Netzteile von Kleingeräten wie Telefone, externe Festplatten, usw sehr
energieverschwendend sind. Er selbst hat Solarzellen auf dem Dach, womit er
solche Geräte direkt speist, gepuffert durch eine Autobatterie.

Das bekomme ich bei mir so nicht hin.

Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus solche
Geräte direkt speisen?

Man müßte dazu für jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und dann alle
anderen Netzteile einsparen.
Ich habe z.B. einen energiesparenden Server - laut Datenblatt verbraucht er
9 Watt - und einige externe Festplatten daran, mit jeweils einen eigenen
Netzteil. Mir scheint es logisch, daß jede Umwandlung von 220V in z.B. 7 V
Gleichstrom nicht besonders effizient ist.
Da wäre es doch schöner alle Festplatten über ein Netzteil zu betreiben.
Ein NAS möchte ich nicht, weil das in der Anschaffung viel teuer wäre und
nicht so flexibel ist.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Konstruktionen?

Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung im
Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern

5V
7V
12V
Nullleiter
Schutzleiter

Darf man die verschiedenen Spannungen überhaupt auf denselben Nullleiter
hängen?
Worauf muß man bei solchen Konstruktionen achten?

Danke für alle Hinweise und Tips.

Ciao
Peter Schütt

--
www.pstt.de

Die E-Mail-Adresse funktioniert, kann aber u.U. in Zukunft mal abgeschaltet
werden. Ohne "_remove_this_" wird sie auch in Zukunft noch funktionieren.

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2011, 11:50:58 AM1/3/11
to
Peter Schütt wrote:
> Hallo,
> ein Arbeitskollege (Nachrichtentechniker) hat mir erzählt, daß die
> üblichen Netzteile von Kleingeräten wie Telefone, externe
> Festplatten, usw sehr energieverschwendend sind. Er selbst hat
> Solarzellen auf dem Dach, womit er solche Geräte direkt speist,
> gepuffert durch eine Autobatterie.

ROTFL.
Ich zweifle, dass seine Solarzellen und Batterie stromsparender sind als
die Verschwendung durch Netzteile.
Aber der echte Öko zeichnet sich dadurch aus, dass ihm keine Aufwand zu
hoch ist um geringfügig etwas einzusparen.

> Das bekomme ich bei mir so nicht hin.
>
> Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus
> solche Geräte direkt speisen?

Die Spannungen vertragen keine großen Kabellängen.
Ausserdem wie willst du das einigermassen verlustfrei bereitstellen?

> Man müßte dazu für jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und
> dann alle anderen Netzteile einsparen.

Und das starke hat dann welchen Verlust?

> Ich habe z.B. einen energiesparenden Server - laut Datenblatt
> verbraucht er 9 Watt - und einige externe Festplatten daran, mit
> jeweils einen eigenen Netzteil. Mir scheint es logisch, daß jede
> Umwandlung von 220V in z.B. 7 V Gleichstrom nicht besonders effizient
> ist.
> Da wäre es doch schöner alle Festplatten über ein Netzteil zu
> betreiben. Ein NAS möchte ich nicht, weil das in der Anschaffung viel
> teuer wäre und nicht so flexibel ist.

Dein PC Netzteil wird die nötigen Spannungen liefern, warum bastelst du
dir dort nicht die passenden Ausgänge dran?

> Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung
> im Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern

Ja die Kabelwiderstände und der Aufwand der in keinem Verhältnis zu
einer möglichen Einsparung steht.

> 5V
> 7V
> 12V
> Nullleiter
> Schutzleiter

Was willst du mit dem Schutzleiter?

> Darf man die verschiedenen Spannungen überhaupt auf denselben
> Nullleiter hängen?

Wenn sie aus einem Netzteil kommen.

> Worauf muß man bei solchen Konstruktionen achten?

Auf elektrische Sicherheit.

> Danke für alle Hinweise und Tips.

Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
Elektrobasteleien lassen.

Harald


Lutz Schulze

unread,
Jan 3, 2011, 12:11:15 PM1/3/11
to
Am Mon, 03 Jan 2011 17:39:55 +0100 schrieb Peter Schütt:

> Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung im
> Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern
>
> 5V
> 7V
> 12V
> Nullleiter
> Schutzleiter

Wenn dann sollte man das IMHO komplett vom herkömmlichen Null- und
Schutzleiter trennen.

Ich sehe mindestens drei Probleme:

- die Geräte haben mitunter verschiedenes Bezugspotential, also nicht immer
ist der Minuspol der Spannung vom Steckernetzteil auch mit dem Gehäuse oder
der Masse des Gerätes verbunden. Das kann problematisch sein wenn mehrere
Geräte verbunden sind.

- für grössere Leistungen sind auch grössere Ströme erforderlich, hier
besteht dann die Gefahr von Lichtbogen bei schlechten Kontaktstellen die
durch den Gleichstrom nicht selbst verlöschen.

- die erforderlichen Querschnitte sind nicht ganz ohne, sonst hast du
schnell Spannungsabfälle die bei 10 oder 20% der Eingangsspannung liegen
können.

Lutz

--
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Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 3, 2011, 12:17:19 PM1/3/11
to
Peter =?ISO-8859-15?Q?Sch=FCtt?= schrieb:

> Mir scheint es logisch, da� jede


> Umwandlung von 220V in z.B. 7 V Gleichstrom nicht besonders
> effizient ist.

Fr�her w�re diese Vermutung richtig gewesen - heute aber steckt aber
auch in den meisten kleinen Steckergeh�usen Schaltnetzteil-Technik,
die mit geringen Verlusten arbeitet.

Eine zentrale Kleinspannungsversorgung macht Probleme wegen der
relativ hohen Str�me und der damit verbundenen Spannungsverluste auf
langen Leitungen - ich denke mal, das macht die eingesparten Verluste
der dezentralen Schaltnetzeile wieder zunichte.

Gru� Bernhard

jms

unread,
Jan 3, 2011, 4:45:37 PM1/3/11
to
> Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus solche
> Geräte direkt speisen?
>
> Man müßte dazu für jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und dann alle
> anderen Netzteile einsparen.

Mein traum!
Ich denke, eine spannung sollte langen, z.b. 5V langt mittlerweile für die meisten handys und geräte.
Man könnte aber auch 12V nehmen und die 5V für handies zum aufladen dann nochmal über eine elektronik erzeugen.

Der nachteil ist halt, dass man schon bei kleinen leistungen fette kabel braucht, da die leistung nun mal ein produkt aus
spannung und strom ist: je kleiner die spannung, desto höher muss der strom sein.

jens martin schlatter

jms

unread,
Jan 3, 2011, 4:49:53 PM1/3/11
to
Am 03.01.2011 18:17, schrieb Bernhard Wohlgemuth:
> Eine zentrale Kleinspannungsversorgung macht Probleme wegen der
> relativ hohen Ströme und der damit verbundenen Spannungsverluste auf

> langen Leitungen - ich denke mal, das macht die eingesparten Verluste
> der dezentralen Schaltnetzeile wieder zunichte.

Der grösste vorteil ist, dass man nicht 10 netzteile unter dem schreibtisch braucht.
Nur nur jeweils zwei davon sind doch wirklich aktiv, die anderen bleiben immer stecken und sind im leerlauf.

Und von welchen strömen reden wir? festnetztelefon, router, scanner, drucker, handy-ladegerät, kamera-ladegerät, das sind jeweils vielleicht 500mA,
aber die sind ja nie gleichzeitig an. Uns selbst wenn: wenn wir im bereich von 5A bleiben, ist das locker handlebar.

jms

Siegfried Schmidt

unread,
Jan 3, 2011, 5:35:31 PM1/3/11
to
jms schrieb:

> Der grösste vorteil ist, dass man nicht 10 netzteile unter dem
> schreibtisch braucht.

Ein Panel mit mindestens 10 Steckplätzen und freier Spannungswahl ist etwas
kleiner, muss mitsamt den ganzen Verbindungs- und Zuleitungen aber auch
untergebracht werden. Am Aufwand gemessen ist die erzielbare Platzersparnis
marginal.

> Nur nur jeweils zwei davon sind doch wirklich
> aktiv, die anderen bleiben immer stecken und sind im leerlauf.

Aus letzteren lassen sich die wirklichen Energieverschwender durch
einfaches Anfassen identifizieren. Wenn diese gezielt ersetzt werden ist
das Sparpotential bereits gut ausgeschöpft.


Siegfried

Mirko Siederik

unread,
Jan 4, 2011, 1:38:26 AM1/4/11
to

"PeterSchütt" <peter_rem...@pstt.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4d21fc44$0$6892$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...


> Hallo,
> ein Arbeitskollege (Nachrichtentechniker) hat mir erzählt, daß die
> üblichen
> Netzteile von Kleingeräten wie Telefone, externe Festplatten, usw sehr
> energieverschwendend sind. Er selbst hat Solarzellen auf dem Dach, womit
> er
> solche Geräte direkt speist, gepuffert durch eine Autobatterie.
>
> Das bekomme ich bei mir so nicht hin.
>
> Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus
> solche
> Geräte direkt speisen?
>

Also ich habe zumindest meine "Dauerverbraucher" so umgestellt. 3
LAN-Switches, 4 Telefone habe ich nach einiger Recherche so gekauft das sie
mit 12 AC(!) betrieben werden. Der Server-PC mit (Intel-Atom) und 2 externen
Festplatten (welche nur bei Bedarf in Betrieb sind), haben eine eigene
12V/5V Gleichrichtung und Stabilisierung aus diesen 12V AC. Der zentrale
Versorger ist ein konventioneller 12V/10A Trafo welcher im Regelbetrieb
(Festplatten aus - Rest an) kaum spürbar warm wird. Der Trafo steht in der
Nähe des Servers und seinen Festplatten, also sind auch Kabellängen kein
Problem.
Grüße Mirko

Heiko Neubauer

unread,
Jan 4, 2011, 5:11:49 AM1/4/11
to
Harald Klotz meinte:

> Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
> Elektrobasteleien lassen.

Wie schreibt man das denn heute?

Heiko

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 4, 2011, 5:33:43 AM1/4/11
to
jms schrieb:

> Der gr�sste vorteil ist, dass man nicht 10 netzteile unter dem


> schreibtisch braucht. Nur nur jeweils zwei davon sind doch
> wirklich aktiv, die anderen bleiben immer stecken und sind im
> leerlauf.
>

> Und von welchen str�men reden wir? festnetztelefon, router,
> scanner, drucker, handy-ladeger�t, kamera-ladeger�t, das sind
> jeweils vielleicht 500mA,

Neinein: Moderne Ladetechnik zieht wegen der F�higkeit zur
Schnelladung durchaus h�here Str�me: PDA 2A, Smartphone 1A,...

> aber die sind ja nie gleichzeitig an.

Um eine �berlastung der Stromversorgung zu vermeiden, sollte diese
aber f�r die Maximallast dimensioniert sein - und die wird mit dem
Trend zur Standardisierung der 5V-Versorgung tendenziell immer h�her.

> Uns selbst wenn: wenn wir im bereich von 5A bleiben, ist das
> locker handlebar.

Gegen eine Zusammenfassung mehrerer Einzelstromversorgungen nahe bei
den Verbrauchern (z.B. beim von Dir erw�hnten Schreibtisch) spricht
nichts - der OP wollte aber eine zentrale Kleinspannungsversorgung
durchs ganze Haus verkabeln, da spielen Leitungsverluste dann schon
eine Rolle - zumal auf der 5V-Schiene auch schnell mal 10A oder mehr
zusammenkommen.

Hier unter meinen Schreibtisch allerdings tut sich da noch ein ganz
anderes Problem auf:

Scanner: 24V - Telefonanlage: 26,4V - Router: 12V - Switch: 15V -
Netbook: 19V

Sinn macht dort also nur die Zusammenfassung der 5V-Verbraucher
(Handy-/Schnurlos-Lader, USB-Hub, PDA-/Navi-Lader, etc.) da
allerdings summiert es (der Strom) sich dann ganz ordentlich...

Gru� Bernhard

Thomas Feldes

unread,
Jan 4, 2011, 6:33:17 AM1/4/11
to

Auch nach der neuen Rechtschreibbreform schreibt man auch das immer noch
so.

Thomas
--
Durchgangsbahnhof seit 1888
http://stuttgart-kansas.de

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 6:50:51 AM1/4/11
to
Peter Sch�tt schrieb:

in der falschen NG! Warum suchen sich eigentlich immer wieder Leute
diese NG aus, obwohl es sich um eindeutige Themen handelt, die in
anderen NGs richtig w�ren.

> Hallo,
> ein Arbeitskollege (Nachrichtentechniker) hat mir erz�hlt, da� die �blichen
> Netzteile von Kleinger�ten wie Telefone, externe Festplatten, usw sehr
> energieverschwendend sind.

"sehr" ist relativ! Die heutgen Netzteile sind i.d.R. sehr sparsam und
effizient!

> Er selbst hat Solarzellen auf dem Dach, womit er

> solche Ger�te direkt speist, gepuffert durch eine Autobatterie.

Sparen nach dem Motto "koste es was es wolle!

Wieviel erspart er wirklich? Was kostet(e) der ganze Aufwand? Auch
Zeit ist Geld wert!



> Das bekomme ich bei mir so nicht hin.

Lass es!

> Aber k�nnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus solche
> Ger�te direkt speisen?

Lohnt sich i.d.R. nicht! Die n�tige Kabel- und Anschlussmodulkosten
der Infrastruktur kostet dich zigmal mehr, als die Ersparnis w�re. Du
br�uchtes z.B. an jedem Ort, wo ein Verbraucher angeschlossen werden
soll, entsprechende einzeln abgesicherte(!) und stabilisierte Abg�nge
mit den jeweils n�tigen Stecknormen die n�tig sind.

Einfach eine Spannung durchs Haus schleifen und an beliebigen Stellen
abgreifen geht nicht! Die Spannungsverluste und gegenseitigen
Beeinflussungen w�ren unkalkulierbar.

Einzig machbar w�re eine z.B. 15 bis 24 Volt "Ringleitung". Und
passende Wandler f�r die Endspannungen an den Zapfstellen.

Die Verluste sind aber garantiert gleich oder h�her als bei einer
"normalen" Netzteilversorgung.

Sinn macht sowas bedingt nur bei einer reinen Solaranlage. Aber selbst
da wandelt man eher auf 230 Volt, schleift das �berall hin und wandelt
am Ende auf die Brauchspannung.

> Man m��te dazu f�r jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und dann alle
> anderen Netzteile einsparen.

Und �beral hat man Verluste und braucht uneffiziente Wandler, die die
Ersparnisse auf der einen Seite auf der anderen Seite doppelt
auffressen!

> Ich habe z.B. einen energiesparenden Server - laut Datenblatt verbraucht er
> 9 Watt - und einige externe Festplatten daran, mit jeweils einen eigenen

> Netzteil. Mir scheint es logisch, da� jede Umwandlung von 220V in z.B. 7 V

> Gleichstrom nicht besonders effizient ist.

Heute ist das so effizient, dass ich der Kauf einer anderen L�sung
meist nicht wirklich lohnt!

> Da w�re es doch sch�ner alle Festplatten �ber ein Netzteil zu betreiben.

Das geht bei lokalen Installationen eventuell. Also wenn alle Ger�te
am selben Ort sind. Aber was soll es bringen?

> Ein NAS m�chte ich nicht, weil das in der Anschaffung viel teuer w�re und
> nicht so flexibel ist.

Ich m�chte auf meine NAS nie wieder verzichten!



> Hat jemand Erfahrungen mit solchen Konstruktionen?

ja - es lohnt sich i.d.R. nicht ein Haus intern mit
Niederspannungskreisen zu versorgen.

> Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung im
> Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern

ja - es lohnt sich rechnerisch nicht.

> Darf man die verschiedenen Spannungen �berhaupt auf denselben Nullleiter
> h�ngen?

Bei so einer DC-Versorgung gibt es weder einen Nullleiter noch einen
Schutzleiter.

> Worauf mu� man bei solchen Konstruktionen achten?

Das man �berhauot die Grundlagenkenntnisse hat, so was zu verstehen,
und durchf�hren zu k�nnen und vorher auch mal den Wikungsgrad
ausrechnen zu k�nnen.

Vergiss die ganze Idee! Kaufe dir deine Ger�te mit ihren zugeh�rigen
Netzteilen. Du hast nicht n�tigen Kenntnisse um andere L�sungen zu
realisieren oder im Fehlerfall damit klar zu kommen.

Denn wenn du die n�tigen Kenntnisse h�ttest, dann h�ttest du hier
dieses "Schapsfrage" nicht gestellt <g>


Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 6:54:12 AM1/4/11
to

jms schrieb:

> Am 03.01.2011 18:17, schrieb Bernhard Wohlgemuth:
> > Eine zentrale Kleinspannungsversorgung macht Probleme wegen der
> > relativ hohen Ströme und der damit verbundenen Spannungsverluste auf
> > langen Leitungen - ich denke mal, das macht die eingesparten Verluste
> > der dezentralen Schaltnetzeile wieder zunichte.
>
> Der grösste vorteil ist, dass man nicht 10 netzteile unter dem schreibtisch braucht.

Dafür vielleicht 10 stabilsierte DC-DC Wandler

> Nur nur jeweils zwei davon sind doch wirklich aktiv, die anderen bleiben immer stecken und sind im leerlauf.

Hä?



> Und von welchen strömen reden wir? festnetztelefon, router, scanner, drucker, handy-ladegerät, kamera-ladegerät, das sind jeweils vielleicht 500mA,
> aber die sind ja nie gleichzeitig an. Uns selbst wenn: wenn wir im bereich von 5A bleiben, ist das locker handlebar.

NUHR!

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 6:52:40 AM1/4/11
to

Lutz Schulze schrieb:

> Am Mon, 03 Jan 2011 17:39:55 +0100 schrieb Peter Sch�tt:
>
> > Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung im
> > Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern
> >
> > 5V
> > 7V
> > 12V
> > Nullleiter
> > Schutzleiter
>

> Wenn dann sollte man das IMHO komplett vom herk�mmlichen Null- und
> Schutzleiter trennen.

ACK



> Ich sehe mindestens drei Probleme:
>

> - die Ger�te haben mitunter verschiedenes Bezugspotential, also nicht immer
> ist der Minuspol der Spannung vom Steckernetzteil auch mit dem Geh�use oder
> der Masse des Ger�tes verbunden. Das kann problematisch sein wenn mehrere
> Ger�te verbunden sind.

ACK!

> - f�r gr�ssere Leistungen sind auch gr�ssere Str�me erforderlich, hier


> besteht dann die Gefahr von Lichtbogen bei schlechten Kontaktstellen die

> durch den Gleichstrom nicht selbst verl�schen.

LOL! Lichtbogen bei 12 Volt und ein paar Festplatten etc.?

> - die erforderlichen Querschnitte sind nicht ganz ohne, sonst hast du

> schnell Spannungsabf�lle die bei 10 oder 20% der Eingangsspannung liegen
> k�nnen.

ACK!

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 6:56:35 AM1/4/11
to

jms schrieb:

> > Aber k�nnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus solche
> > Ger�te direkt speisen?
> >
> > Man m��te dazu f�r jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und dann alle


> > anderen Netzteile einsparen.
>
> Mein traum!

> Ich denke, eine spannung sollte langen, z.b. 5V langt mittlerweile f�r die meisten handys und ger�te.
> Man k�nnte aber auch 12V nehmen und die 5V f�r handies zum aufladen dann nochmal �ber eine elektronik erzeugen.

NUHR! Dir ist schon klar, dass es leitungs- und �bergangswiderst�nde
gibt, die nicht zu verachten sind und dass solche Wandler wieder eine
Menge Verluste bringen? Dann ist n�mlich nichts gespart.



> Der nachteil ist halt, dass man schon bei kleinen leistungen fette kabel braucht, da die leistung nun mal ein produkt aus

> spannung und strom ist: je kleiner die spannung, desto h�her muss der strom sein.

Und deswegen ist so ein Projekt schlict sinnlos!

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 7:22:01 AM1/4/11
to

Heiko Neubauer schrieb:

richtig.

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 7:21:34 AM1/4/11
to

Thomas Feldes schrieb:

> Am Tue, 04 Jan 2011 11:11:49 +0100 schrieb Heiko Neubauer:
>
> > Harald Klotz meinte:
> >
> >> Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
> >> Elektrobasteleien lassen.
> >
> > Wie schreibt man das denn heute?

> Auch nach der neuen Rechtschreibbreform schreibt man auch das immer noch
> so.

Nein! Das hat auch mit der Rechtschreibreform überhaupt nichts zu tun.

Message has been deleted

Helmut Barth

unread,
Jan 4, 2011, 8:06:15 AM1/4/11
to
Salut!

Heiko Neubauer schrieb:

Mit einem etwas höheren Wert, weil man vor ein paar Jahren die
Nennspannung auf 230V erhöht hat. IMHO korinthenkackende
Buchstabenverschwenderei die weniger hilft wie eine einfach Richtigstellung.

Grüßle, Helmut

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 4, 2011, 9:14:07 AM1/4/11
to
Andreas Oehler schrieb:

>>Scanner: 24V -
>
> Der läuft eher selten, braucht dann aber heftig Strom - kaum
> geeignet für eine gemeinsame Versorgung aus der Ferne.

Eben - das war aber doch genau das, was der OP im Sinn hatte...

>>Telefonanlage: 26,4V -
>
> T-Anlangen und Anrufbeantworter verlangen zum Teil zudem
> zwingend Wechselspannung.

Die nicht: Es ist eine ISDN-zu-DECT-Basis.

>>Router: 12V -
>>Switch: 15V -
>>Netbook: 19V
>

> Die laufen in der Praxis alle an 12-14 Volt DC. Ich habe ein
> 12V-Netz und achte beim Kauf neuer Geräte darauf, dass sie damit
> kompatibel sind.

Bei Router und Switch kann ich Dir zustimmen, bei meinem Net- und
meinem Notebook allerdings werden 12V nicht als ausreichende
externe Versorgungsspannung erkannt. Darum verwende ich dafür im
Auto ein Reise-Netzteil, das neben 220V auch mit 12V gespeist
werden kann und 19V Ausgangsspannung liefert.

>>Sinn macht dort also nur die Zusammenfassung der 5V-Verbraucher
>>(Handy-/Schnurlos-Lader, USB-Hub, PDA-/Navi-Lader, etc.)
>

> 5V brauche ich nur selten - und dann tut es i.A. der USB-Ausgang
> des Notebook.

Bei mir eben nicht: Der PDA (2A) und das Smartphone (1A)
übersteigen im Ladebetrieb die Belastbarkeit eines USB-Ports
erheblich und haben darum eigene Netzteile. Zur Verhinderung von
Schäden ist da zwar eine Mimik eingebaut, die beim Anschluss an
einen normalen USB-Port die Stromaufnahme auf 500mA begrenzt, aber
dann dauert das Laden ewig.

Interessant ist ja, dass die Hersteller sich endlich so langsam an
eine einheitliche Betriebsspannung von 5V herantasten - für diese
Spannung erscheinen mir universelle Netzteile vielversprechend,
aber wegen der hohen Ströme keine "Fern-"Verkabelung...

Gruß Bernhard

Peter Schütt

unread,
Jan 4, 2011, 9:17:11 AM1/4/11
to
Hallo,

> in der falschen NG! Warum suchen sich eigentlich immer wieder Leute
> diese NG aus, obwohl es sich um eindeutige Themen handelt, die in

> anderen NGs richtig wären.

??? Sparst Du den Bereich Strom/Energiesparen aus "Heimwerken" aus ???

[..]
>
>> Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus
>> solche Geräte direkt speisen?
>
> Lohnt sich i.d.R. nicht! Die nötige Kabel- und Anschlussmodulkosten
> der Infrastruktur kostet dich zigmal mehr, als die Ersparnis wäre. Du
> bräuchtes z.B. an jedem Ort, wo ein Verbraucher angeschlossen werden
> soll, entsprechende einzeln abgesicherte(!) und stabilisierte Abgänge
> mit den jeweils nötigen Stecknormen die nötig sind.


>
> Einfach eine Spannung durchs Haus schleifen und an beliebigen Stellen
> abgreifen geht nicht! Die Spannungsverluste und gegenseitigen

> Beeinflussungen wären unkalkulierbar.

Offensichtlich scheint bei Niedervoltgleichstrom die Kabellänge eine große
Rolle zu spielen. Ab welcher Länge - Pi mal Auge - wird es denn
problematisch?

[..]

>> Man müßte dazu für jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und dann
>> alle anderen Netzteile einsparen.
>
> Und überal hat man Verluste und braucht uneffiziente Wandler, die die


> Ersparnisse auf der einen Seite auf der anderen Seite doppelt
> auffressen!

Man braucht auch Wandler, wenn man z.B. 5V - Geräte an einen 5V-Stromkreis
anschließt?


>> Ich habe z.B. einen energiesparenden Server - laut Datenblatt verbraucht
>> er 9 Watt - und einige externe Festplatten daran, mit jeweils einen

>> eigenen Netzteil. Mir scheint es logisch, daß jede Umwandlung von 220V in


>> z.B. 7 V Gleichstrom nicht besonders effizient ist.
>

> Heute ist das so effizient, dass ich der Kauf einer anderen Lösung
> meist nicht wirklich lohnt!
>
>> Da wäre es doch schöner alle Festplatten über ein Netzteil zu betreiben.
>
> Das geht bei lokalen Installationen eventuell. Also wenn alle Geräte


> am selben Ort sind. Aber was soll es bringen?

Hier wäre es einmal interessant, wenn es konkrete Messungen gäbe.
Anscheinend haben hier einige schon solche Konstruktionen gemacht, zumindest
für Geräte, die quasi nebeneinander stehen.
Kann hier jemand etwas konkretes sagen?

[..]


>> Hat jemand Erfahrungen mit solchen Konstruktionen?
>
> ja - es lohnt sich i.d.R. nicht ein Haus intern mit
> Niederspannungskreisen zu versorgen.
>
>> Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung im
>> Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern
>
> ja - es lohnt sich rechnerisch nicht.
>

Wie hast Du festgestellt, daß es sich nicht lohnt?

>> Darf man die verschiedenen Spannungen überhaupt auf denselben Nullleiter
>> hängen?
>

> Bei so einer DC-Versorgung gibt es weder einen Nullleiter noch einen
> Schutzleiter.

Richtig. Das war mein Fehler. Gleichstrom, es gibt Plus und Minus. Können
sich eigentlich z.B. zwei verschiedene Spannungen eine Minusleitung teilen?
Also z.B. 5V + und 12V + und hinten den Stromverbrauchern wird die
Minusleitung zusammengeführt, oder geht so etwas nicht?

>> Worauf muß man bei solchen Konstruktionen achten?
>
> Das man überhauot die Grundlagenkenntnisse hat, so was zu verstehen,
> und durchführen zu können und vorher auch mal den Wikungsgrad
> ausrechnen zu können.

> Vergiss die ganze Idee! Kaufe dir deine Geräte mit ihren zugehörigen
> Netzteilen. Du hast nicht nötigen Kenntnisse um andere Lösungen zu


> realisieren oder im Fehlerfall damit klar zu kommen.

Ich bin zwar schon über 40, aber ich traue mir durchaus noch zu, auch neue
Dinge zu lernen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, daß ich schon
lange in der Softwareentwicklung arbeite und ich es hin und wieder erlebe,
daß Ideen, die anfangs sehr krude wirken, auch zu sinnvollen Ergebnissen
führen können.

Mein Arbeitskollege hat nach seinen Aussagen durch seine Konstruktion eine
deutliche Stromersparnis erwirkt (anhand seiner Stromrechnung). Allerdings
ist er Single, hat eine kleine Wohnung (kurze Kabelwege) und betreibt das
Solarpanel.
Ich habe eine große Familie, daher ein Haus (lange Kabelwege) und kein
Solarpanel. Von daher kommt so eine Konstruktion vielleicht wirklich nicht
für mich in Frage. Aber da es für _jede_ neue Idee _immer_ Leute gibt, die
direkt sagen "Das ist Blödsinn" (ich selbst habe das sicherlich auch schon
gemacht), fände ich es sinnvoll durchaus noch etwas weiter darüber zu
diskutieren und einmal zu hören, was Leute schon wie umgesetzt haben.
Und das gehört meiner Ansicht nach in diese Heimwerkergruppe.

> Denn wenn du die nötigen Kenntnisse hättest, dann hättest du hier


> dieses "Schapsfrage" nicht gestellt <g>

"Schaps"? Ist da Alohol drinnen? ;-)

Peter Schütt

unread,
Jan 4, 2011, 9:19:30 AM1/4/11
to
Hallo,

>> > Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
>> > Elektrobasteleien lassen.
>>
>> Wie schreibt man das denn heute?
>
> richtig.

Also, aus meiner Steckdose kommt richtig Volt raus.

So richtig?

Mirko Siederik

unread,
Jan 4, 2011, 9:51:24 AM1/4/11
to

"PeterSchütt" <peter_rem...@pstt.de> schrieb im Newsbeitrag

news:4d232c54$0$6885$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...
> Hallo,


>
>>> Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus
>>> solche Geräte direkt speisen?
>>

Nur als Einwurf: Ich habe meine Lösung mit der 12V AC Versorgung keineswegs
aus "Spargründen" aufgebaut, sondern lediglich deswegen weil ich die
teilweise recht warm werdenden Netzteile aus rein Wärmetechnischen Gründen
absolut nicht mag.
Mirko

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 10:07:51 AM1/4/11
to
Peter Schütt schrieb:

> Hallo,
>
> > in der falschen NG! Warum suchen sich eigentlich immer wieder Leute
> > diese NG aus, obwohl es sich um eindeutige Themen handelt, die in
> > anderen NGs richtig wären.
>
> ??? Sparst Du den Bereich Strom/Energiesparen aus "Heimwerken" aus ???

Äpfel und Birnen! Aber spezifische Fachfragen gehören in ein
Fachforum. Hier geht es um "Werken".



> [..]
> >
> >> Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus
> >> solche Geräte direkt speisen?
> >
> > Lohnt sich i.d.R. nicht! Die nötige Kabel- und Anschlussmodulkosten
> > der Infrastruktur kostet dich zigmal mehr, als die Ersparnis wäre. Du
> > bräuchtes z.B. an jedem Ort, wo ein Verbraucher angeschlossen werden
> > soll, entsprechende einzeln abgesicherte(!) und stabilisierte Abgänge
> > mit den jeweils nötigen Stecknormen die nötig sind.
> >
> > Einfach eine Spannung durchs Haus schleifen und an beliebigen Stellen
> > abgreifen geht nicht! Die Spannungsverluste und gegenseitigen
> > Beeinflussungen wären unkalkulierbar.
>
> Offensichtlich scheint bei Niedervoltgleichstrom die Kabellänge eine große
> Rolle zu spielen.

ACK

> Ab welcher Länge - Pi mal Auge - wird es denn
> problematisch?

kommt drauf an. Und zwar auf viele Faktoren. Deine Frage kann man so
nicht beantworten.



> [..]
>
> >> Man müßte dazu für jeden Stromkreis ein starkes Netzteil haben und dann
> >> alle anderen Netzteile einsparen.
> >
> > Und überal hat man Verluste und braucht uneffiziente Wandler, die die
> > Ersparnisse auf der einen Seite auf der anderen Seite doppelt
> > auffressen!
>
> Man braucht auch Wandler, wenn man z.B. 5V - Geräte an einen 5V-Stromkreis
> anschließt?

Nein! Das habe ich auch nicht so gesagt.

Aber man kann keine 5 Volt oder andere Spannungen einfach irgendwie
verlegen und überall nach Belieben direkt abzapfen. Da kommt dann
alles mögliche an - nur nicht saubere 5 Volt

Und nicht alle 5 Volt-Geräte können nach belieben Strom- und
Datenmäßig zusammengeschaltet werden. Stichwort: Potentialfreiheit
oder Plus oder Minus auf Masse.



> >> Ich habe z.B. einen energiesparenden Server - laut Datenblatt verbraucht
> >> er 9 Watt - und einige externe Festplatten daran, mit jeweils einen
> >> eigenen Netzteil. Mir scheint es logisch, daß jede Umwandlung von 220V in
> >> z.B. 7 V Gleichstrom nicht besonders effizient ist.
> >
> > Heute ist das so effizient, dass ich der Kauf einer anderen Lösung
> > meist nicht wirklich lohnt!
> >
> >> Da wäre es doch schöner alle Festplatten über ein Netzteil zu betreiben.
> >
> > Das geht bei lokalen Installationen eventuell. Also wenn alle Geräte
> > am selben Ort sind. Aber was soll es bringen?
>
> Hier wäre es einmal interessant, wenn es konkrete Messungen gäbe.

gibt es - Die Ergebnisse stehen in Datenblättern und müssen nur noch
zusammengeführt werden.

> Anscheinend haben hier einige schon solche Konstruktionen gemacht, zumindest
> für Geräte, die quasi nebeneinander stehen.
> Kann hier jemand etwas konkretes sagen?

ja - ich sagte es bereits. Die Idee im OP ist mehr oder weniger eine
Schnapsidee!



> [..]
> >> Hat jemand Erfahrungen mit solchen Konstruktionen?
> >
> > ja - es lohnt sich i.d.R. nicht ein Haus intern mit
> > Niederspannungskreisen zu versorgen.
> >
> >> Spricht etwas dagegen, z.B. eine parallele Niedervoltstromverkabelung im
> >> Haus zu machen, mit z.B. 5 Adern
> >
> > ja - es lohnt sich rechnerisch nicht.
> >
> Wie hast Du festgestellt, daß es sich nicht lohnt?

Sag mal, willst du trollen oder provozieren? Was soll denn diese dumme
Fragerei?

Man kann sowas ganz einfach ausrechnen. Setzt allerdings etwas Wissen
voraus. Das fehlt dir offensichtlich. Und ich habe keine Lust dir
Elektrogrundlagen und Mathematik beizubringen.



> >> Darf man die verschiedenen Spannungen überhaupt auf denselben Nullleiter
> >> hängen?
> >
> > Bei so einer DC-Versorgung gibt es weder einen Nullleiter noch einen
> > Schutzleiter.

> Richtig. Das war mein Fehler. Gleichstrom, es gibt Plus und Minus. Können
> sich eigentlich z.B. zwei verschiedene Spannungen eine Minusleitung teilen?

Ja - und wer solche "dumen" Fragen stellt, sollte die Finger von
solchen Ideen lassen! Sonst fackelt irgendwann die Bude ab. Mit der
Energie eines Akkus ist nicht zu spaßen!

> Also z.B. 5V + und 12V + und hinten den Stromverbrauchern wird die
> Minusleitung zusammengeführt, oder geht so etwas nicht?

klar geht das. Wird z.B. im jedem PC so gemacht. Oder in jeder
Maschine wo es unterschiedliche Spannungen gibt.



> >> Worauf muß man bei solchen Konstruktionen achten?
> >
> > Das man überhauot die Grundlagenkenntnisse hat, so was zu verstehen,
> > und durchführen zu können und vorher auch mal den Wikungsgrad
> > ausrechnen zu können.
>
> > Vergiss die ganze Idee! Kaufe dir deine Geräte mit ihren zugehörigen
> > Netzteilen. Du hast nicht nötigen Kenntnisse um andere Lösungen zu
> > realisieren oder im Fehlerfall damit klar zu kommen.

> Ich bin zwar schon über 40, aber ich traue mir durchaus noch zu, auch neue
> Dinge zu lernen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, daß ich schon
> lange in der Softwareentwicklung arbeite und ich es hin und wieder erlebe,
> daß Ideen, die anfangs sehr krude wirken, auch zu sinnvollen Ergebnissen
> führen können.

Deine Idee ist und bleibt eine Schnapsidee! Also Softwareentwickler
solltest du da selber drauf kommen. Oder arbeitest du bei Ebay? <bg>

Du musst einfach nur alle Aufwandskostenkosten komplett gegen die
Ersparnisse rechnen. Und dann wirst du als Softwaremensch die Bilanz
selber ausrechnen können.

So eine Installation erfordert ein sehr hohes Maß an Sicherheiten. Und
die kosten alle reichlich Geld.



> Mein Arbeitskollege hat nach seinen Aussagen durch seine Konstruktion eine
> deutliche Stromersparnis erwirkt (anhand seiner Stromrechnung).

LOL! So nach dem Motto: "Ich habe für 10 EUR Strom gespart. Das hat
mich nur 40 EUR gekostet" - In 4 Jahren ist er dann quitt. Da
inzwischen aber laufend Geräte gewechselt werden und neue und andere
Anforderungen kommen, rechnet es sich nie. Weil jede Ersparnis wieder
mit neuen Folgekosten gefressen wird.

> Allerdings
> ist er Single, hat eine kleine Wohnung (kurze Kabelwege) und betreibt das
> Solarpanel.

Was kostet das Solarpanel, die Kabel, die fachgerechten und elektrisch
sichernen Steckanschlüsse, die Sicherheitsmaßnahmen, der Akku, die
Wartung dessen, die Lüftung des Akkuraumes, der Laderegler etc. ? Und
wieviel hat er konkret gespart?

> Ich habe eine große Familie, daher ein Haus (lange Kabelwege) und kein
> Solarpanel. Von daher kommt so eine Konstruktion vielleicht wirklich nicht
> für mich in Frage. Aber da es für _jede_ neue Idee _immer_ Leute gibt, die
> direkt sagen "Das ist Blödsinn" (ich selbst habe das sicherlich auch schon
> gemacht), fände ich es sinnvoll durchaus noch etwas weiter darüber zu
> diskutieren und einmal zu hören, was Leute schon wie umgesetzt haben.

Solche Gedanken haben sich viele gemacht. Und das Ergebnis ist: Es
lohnt sich i.d.R. nicht. Von Sonderfällen mal abgesehen.

Es gibt Leute, die kauften sich in einem Anfall von durch die
Regierung ausgelösten Verblödungswahnsinn neue Autos um 1 Liter auf
100 km zu sparen. Und zahlten unter dem Strich in der Gesamtbilanz ein
10-faches der Ersparnis dafür. Nur weil man hirntot ist und nicht
rechnen kann.

Oder Leute, die nur aus Sparwahn alle funktionierenden Glühbirnen
durch ESLs ersetzen. Soviel kann man gar nicht sparen um die Kosten
der Umstellung dafür wieder einzubekommen. Die wenigstens dieser
Wunderbirnen schaffen die versprochenen Betriebsstunden. Und schon ist
das Sparmodell kaputt. Ok - es gibt Ausnahmen. Ich habe auch noch eine
der allerersten Philips-ESL im Keller im Einsatz. Ein absolut
"schädlicher" Fall aufgrund der immer nur kurzen Betriebszeiten. Aber
diese Wunderbirne hat bestimmt schon 15 Jahre auf dem Buckel. Und ist
sogar schnell hell! Dieses großvolumige Monster habe ich nur zum
Aufbrauchen dorthin verfrachte weil sie in keine normale Anwendung
mehr passt.

> Und das gehört meiner Ansicht nach in diese Heimwerkergruppe.

Das gehört in eine Elektrogruppe. Und nicht ausgerechnet in die
Gruppe, wo die meisten Elektro-DAU-e sitzen!



> > Denn wenn du die nötigen Kenntnisse hättest, dann hättest du hier
> > dieses "Schapsfrage" nicht gestellt <g>
>
> "Schaps"? Ist da Alohol drinnen? ;-)

ja <g>

Thomas Feldes

unread,
Jan 4, 2011, 10:09:57 AM1/4/11
to

DOCH. <fusstampf> 220V schreibt mann immer noch 220V. Nach wie vor.


Ich weiß schon worauf du hinauswillst, aber warum schreibst du das dann
nicht? Seit 2008 gilt (in Europa?) ein Toleranzbereich von ±10%. Da sind
220V locker mit drin! :)

Thomas
--
110/120 Volt in Stuttgart!
http://stuttgart-kansas.de

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 4, 2011, 10:51:36 AM1/4/11
to
Thomas Feldes schrieb:

> Ich wei� schon worauf du hinauswillst, aber warum schreibst du


> das dann nicht? Seit 2008 gilt (in Europa?) ein Toleranzbereich
> von �10%. Da sind 220V locker mit drin! :)

[haarespaltmodus]
Ja, aber die *Nenn*spannung ist seit Ende 1987 nun mal 230 V, nicht
mehr wie bis dahin 220 V...
[/haarespaltmodus]

;-)

Gru� Bernhard

Matthias Kohrs

unread,
Jan 4, 2011, 11:57:43 AM1/4/11
to
Am 04.01.2011 12:52, schrieb Jens Fittig:
>> - für grössere Leistungen sind auch grössere Ströme erforderlich, hier

>> > besteht dann die Gefahr von Lichtbogen bei schlechten Kontaktstellen die
>> > durch den Gleichstrom nicht selbst verlöschen.

> LOL! Lichtbogen bei 12 Volt und ein paar Festplatten etc.?

Meine Festplattennetzteile haben in der Regel 12V/1A, keine Ahnung
wieviel die Platte tatsächlich zieht. Mit 3A kann man aber jedenfalls
schon Lichtbögen ziehen, mit 5A und einer Bleistiftmine hab ich schon
2mm starke Stahlnägel durchgeschweißt. Die Leerlaufspannung war dafür
allerdings etwas höher.

Sei es wie es will, die Idee mit der Zentralversorgung lohnt sich
jedenfalls nicht. Das Kupfer und sonstige Material das man dafür in die
Wand verbauen muß ist teurer als der gesparte Strom.

CYA! Matthias

Jens Fittig

unread,
Jan 4, 2011, 12:05:42 PM1/4/11
to

Matthias Kohrs schrieb:

> Am 04.01.2011 12:52, schrieb Jens Fittig:

> >> - f�r gr�ssere Leistungen sind auch gr�ssere Str�me erforderlich, hier


> >> > besteht dann die Gefahr von Lichtbogen bei schlechten Kontaktstellen die

> >> > durch den Gleichstrom nicht selbst verl�schen.


> > LOL! Lichtbogen bei 12 Volt und ein paar Festplatten etc.?
>
> Meine Festplattennetzteile haben in der Regel 12V/1A, keine Ahnung

viele solcher Netzteile haben 2 Spannungen (12V/5V)

> wieviel die Platte tats�chlich zieht. Mit 3A kann man aber jedenfalls
> schon Lichtb�gen ziehen,

na ja - ein Gl�hw�rmchen halt

> mit 5A und einer Bleistiftmine hab ich schon

> 2mm starke Stahln�gel durchgeschwei�t.

Was ist "durchschweisen"?

> Die Leerlaufspannung war daf�r
> allerdings etwas h�her.

was soll also diese Aussage?



> Sei es wie es will, die Idee mit der Zentralversorgung lohnt sich

> jedenfalls nicht. Das Kupfer und sonstige Material das man daf�r in die
> Wand verbauen mu� ist teurer als der gesparte Strom.

ACK!

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 4, 2011, 1:11:28 PM1/4/11
to
Peter =?ISO-8859-15?Q?Sch=FCtt?= schrieb:

> Offensichtlich scheint bei Niedervoltgleichstrom die Kabellänge
> eine große Rolle zu spielen. Ab welcher Länge - Pi mal Auge -
> wird es denn problematisch?

Bei jeder Installation - egal, ob DC oder AC und egal wieviel Volt -
spielen Kabelquerschnitt *und* Kabellänge *immer* eine Rolle, denn
der Spannungsabfall hängt lediglich vom fließenden Strom und dem
Leitungswiderstand ab - und wird damit um so problematischer, je
geringer die zu verteilende Spannung ist!

Das rechnet sich dann - mal ganz grob über'n Daumen - etwa so:

Betrachten wir die "dicken" Kupferdrähte einer Hausinstallation -
also 2,5 Quadratmillimeter Querschnitt. Ein solcher Leiter mit einer
Länge von 10 m hat einen Leitungswiderstand von näherungsweise 70
Milli-Ohm - bei einem Strom von 10 Ampere fallen an diesem einen
Leiter also schon (U=IxR) ca. 0,7 Volt ab. Bei einer 10 Meter langen
Zuleitung sind das (2 Leiter je 10 m) dann schon ca. 1,4 V!

Es ist leicht einzusehen, dass das bei 230 V noch kein Problem
darstellt, bei 5 V dagegen schon...

Du müsstest also für die 5V-Verkabelung sehr große Leiterquerschnitte
wählen, so dass das ganze Projekt - von den technischen Problemen bei
der Verlegung der dicken Kabel mal ganz abgesehen - vom Kostenaufwand
her uninteressant wird.

Gruß Bernhard

Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2011, 12:31:09 PM1/4/11
to
Matthias Kohrs wrote:

> Mit 3A kann man aber jedenfalls
> schon Lichtbögen ziehen, mit 5A und einer Bleistiftmine hab ich schon
> 2mm starke Stahlnägel durchgeschweißt.

Heisst das nicht durchgeschwitzt?

Schweissen ist eine Verbindungstechnik. ;-)

Harald


Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2011, 12:28:56 PM1/4/11
to
Thomas Feldes wrote:

> DOCH. <fusstampf> 220V schreibt mann immer noch 220V. Nach wie vor.
>
>
> Ich weiß schon worauf du hinauswillst, aber warum schreibst du das
> dann nicht? Seit 2008 gilt (in Europa?) ein Toleranzbereich von ±10%.
> Da sind 220V locker mit drin! :)

Och, ich habe hier 203 Volt +24,63% -0 ;-)

Harald


Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2011, 12:26:18 PM1/4/11
to
Thomas Feldes wrote:
> Am Tue, 04 Jan 2011 11:11:49 +0100 schrieb Heiko Neubauer:
>
>> Harald Klotz meinte:
>>
>>> Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
>>> Elektrobasteleien lassen.
>>
>> Wie schreibt man das denn heute?
>
> Auch nach der neuen Rechtschreibbreform schreibt man auch das immer
> noch so.

Es ist nur schade, dass es nichts mit der Rechtschreibung zu tun hat.
;-)

Harald


Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2011, 12:25:22 PM1/4/11
to

In dem Zusammenhang 230V.

Hast du schon das Zertifikat als Berufsmissversteher oder übst du noch?

Harald


Message has been deleted

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 4, 2011, 4:18:50 PM1/4/11
to
Andreas Oehler schrieb:

> Mein HP NC6000 und der IBM Thinkpad eines Bekannten beginnen bei
> 12 Volt Ladestrom aufzunehmen und den (6-Zellen)-Akku langsam zu
> füllen. Es wird kein "externe Stromversorgung" angezeigt -
> funktionieren tut es aber dauerhaft.

Das ist aber dann ziemlich "provisorisch", darauf könnte ich mich
nicht recht einlassen: Bei mir laufen die beiden mobilen Rechner oft
bis zur Warnmeldung ohne Netzversorgung und müssen dann in relativ
kurzer Zeit wieder aufgeladen werden, um wieder für den Betrieb ohne
Netzversorgung bereit zu sein - das Reise- und Auto-Netzteil ist die
Lösung für den Notfall.

Die Akkus haben eine Nennspannung von 11,1 Volt - bist Du sicher,
dass mit 12 V Versorgungsspannung ein definierter Ladevorgang bis zur
Volladung möglich ist? Oder wurschteln die Rechner sich da irgendwie
durch und der Akku ist nach Stunden irgendwie halbwegs geladen?

Gruß Bernhard


Siegfrid Breuer

unread,
Jan 4, 2011, 4:58:00 PM1/4/11
to
kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:

> Schweissen ist eine Verbindungstechnik. ;-)

Deswegen gibt eine Suche nach 'Trennschwei�en' auch 1400 Treffer! ;-))

Hauptsache Blubbern!
Wie Wolfgang<du-bist-zu-bl�d-du-brauchst-einen-Elektriker>Gerber.

--
> Und das sind die Schlimmsten, die nix wissen, die nix k�nnen,
> die nix zu beurteilen k�nnen, und die dann meinen,
> andere mit ihrem Unwissen zu �bergie�en...
[Ottmar Ohlemacher in <1nmt94g8e6b6c$.furfml69s51w$.d...@40tude.net>]

Message has been deleted

Harald Horn

unread,
Jan 4, 2011, 5:41:01 PM1/4/11
to
Hallo,

> ein Arbeitskollege (Nachrichtentechniker) hat mir erzählt, daß die üblichen
> Netzteile von Kleingeräten wie Telefone, externe Festplatten, usw sehr
> energieverschwendend sind.

Netzteile haben immer Verluste. Egal, ob intern oder extern: Die
Verluste dürten in der gleichen Gößenordnung sein (mir fällt auch nicht
ein, warum Steckernetzteile weniger effizient sein sollten, als
eingebaute. Man merkt es wegen der kleineren Gehäuseoberfläche wohl
einach deutlicher an der höheren Oberflächentemperatur.)

Die Wandlung von Nieder- in Kleinspannung nahe beim Verbraucher ist
bereits der efiizienteste Weg, Kleinspannung aus einem Versorgungsnetz
zu erhalten. Es macht also wenig Sinn, sich darüber Gedanken zu machen.

Allerdings gibt es bei Steckernetzteilen ein anderes Problem, daß sie
zu Stromfressern macht: Im Gegensatz zu internen Netzgeräten werden
sie nicht beim Abschalten des Gerätes vom Netz getrennt. Bei Geräten,
die ohnehin nicht abgeschaltet werden sollen, wie z.B. der Basisstation
eines Telefons ist das dann aber auch egal. Bei Geräten, die man nicht
immer eingeschaltet lassen muss, hilft eine Steckdosenleiste mit Schalter.

Gruß,
Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2011, 7:09:42 PM1/4/11
to
Siegfrid Breuer wrote:
> kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:
>
>> Schweissen ist eine Verbindungstechnik. ;-)
>
> Deswegen gibt eine Suche nach 'Trennschweißen' auch 1400 Treffer!
> ;-))

So wenig?
Auch fehlerhafte Bezeichnungen finden Treffer, ein Trottel ist selten
allein.
Speziell in der Presse oder im Fernsehen findest du den Begriff oft, das
macht ihn nicht richtig.

Traurig ist eher, dass du dich über dein eigenes Unwissen amüsierst.

> Hauptsache Blubbern!
> Wie Wolfgang<du-bist-zu-blöd-du-brauchst-einen-Elektriker>Gerber.

Du machst dich gerade sehr lächerlich.

Harald


Siegfrid Breuer

unread,
Jan 4, 2011, 7:42:00 PM1/4/11
to
kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:

> ein Trottel ist selten allein.

Ich hatte ja auch zweie genannt.

> Speziell in der Presse oder im Fernsehen findest du den Begriff oft,
> das macht ihn nicht richtig.

Und wenn jemand einen zwar durchaus üblichen, aber nicht ganz
richtigen Begriff benutzt, Dann fühlst Du Dich ganz doll überlegen,
wenn Du verkünden kannst, daß du das viel besser weißt, stimmts?

> Traurig ist eher, dass du dich über dein eigenes Unwissen amüsierst.

Wie kommst Du darauf, daß ich nicht wüsste, daß es richtig
'Brennschneiden' heißt?

>> Hauptsache Blubbern!
>> Wie Wolfgang<du-bist-zu-blöd-du-brauchst-einen-Elektriker>Gerber.
>
> Du machst dich gerade sehr lächerlich.

Ich hatte aber nie den Eindruck, daß Du zu denen gehörst, die
diesbezüglich Konkurrenz fürchten. Oder findste gar Deine überhebliche
Besserwisserei garnicht lächerlich?

--
> Weshalb soll das peinlich sein?
[fragt sich Ohlemacher in <hpb22z9ujh9b$.fblnpi6ovs3w$.d...@40tude.net>]
-> http://www.hinterfotz.de - Größter Usenet-Comedian ever! <-

Matthias Kohrs

unread,
Jan 5, 2011, 12:37:13 AM1/5/11
to

Plasmaschneiden ist auch falsch, sagen wir also trennen durch exzessiven
Kontaktabbrand.

Noch treffender könnte man sagen wir haben in der Lehrwerkstatt
rumgeblödelt sobald unser Ausbilder Kaffee trinken war.

CYA! Matthias

Gernot Zander

unread,
Jan 5, 2011, 12:46:58 AM1/5/11
to
Hi,

in de.rec.heimwerken Thomas Feldes <thomas...@web.de> wrote:
> Am Tue, 04 Jan 2011 11:11:49 +0100 schrieb Heiko Neubauer:

> > Harald Klotz meinte:
> >
> >> Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
> >> Elektrobasteleien lassen.
> >
> > Wie schreibt man das denn heute?

> Auch nach der neuen Rechtschreibbreform schreibt man auch das immer noch
> so.

Nein. Zwischen Maßzahl und Maßeinheit gehört ein Leerzeichen.
Ausnahme ist das Grad-Zeichen bei 90°-Ecke (nicht aber bei -20 °C).

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Wir sind immer konkret, aber genau können wir nichts sagen.

Jens Fittig

unread,
Jan 5, 2011, 3:46:35 AM1/5/11
to

Peter Sch�tt schrieb:

> Hallo,
>
> >> > Sorry, wer heute noch 220V schreibt, der sollte die Finger von
> >> > Elektrobasteleien lassen.
> >>
> >> Wie schreibt man das denn heute?
> >
> > richtig.
>
> Also, aus meiner Steckdose kommt richtig Volt raus.

> So richtig?


Ihr da ohm, macht doch watt ihr volt


Carsten Schaudel

unread,
Jan 5, 2011, 4:32:58 AM1/5/11
to
Hallo !

Am 04.01.2011 19:11, schrieb Bernhard Wohlgemuth:

> Es ist leicht einzusehen, dass das bei 230 V noch kein Problem
> darstellt, bei 5 V dagegen schon...
>

Das ist dabei noch nicht mal der Punkt. Bei 230V habe ich bei diesem
Spannungsabfall dann eine Leistung von 2300W übertragen, bei 5V gerade
mal 50W.

... was dann auch der Grund wäre warum Überlandleitungen noch mit weit
höheren Spannungen arbeiten ...

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 5, 2011, 4:55:48 AM1/5/11
to
Harald Horn schrieb:

> Allerdings gibt es bei Steckernetzteilen ein anderes Problem,
> daß sie zu Stromfressern macht: Im Gegensatz zu internen
> Netzgeräten werden sie nicht beim Abschalten des Gerätes vom
> Netz getrennt.

Stimmt, aber das ist bei der aktuellen Schaltnetzteil-Technik nicht
mehr ganz so schlimm: Die Leistungsaufnahme sinkt bei den meisten der
Steckernetzteile, die ich hier habe, auf 0,1 Watt, wenn hinten kein
Verbraucher dranhängt. Bei den früher üblichen Kleinst-Tranformatoren
sieht das anders aus: Da wird auch im Leerlauf Energie durch die
magnetischen Verluste des Trafos in Wärme umgewandelt.

Aber auch 0,1 Watt summiert sich - das Abschalten bei Nichtgebrauch
ist auf jeden Fall sinnvoll.

Gruß Bernhard

Wolfgang Hauser

unread,
Jan 5, 2011, 7:25:03 AM1/5/11
to
Bernhard Wohlgemuth schrieb:

>Aber auch 0,1 Watt summiert sich

... auf ca. 20 ct/Jahr.

>- das Abschalten bei Nichtgebrauch ist auf jeden Fall sinnvoll.

Zum Stromsparen immer weniger. Auch dank der seit wenigen Jahren
existierenden EU-Vorschriften zum Stromverbrauch von Kleingeräten.

Mit Tausch alter Netzteile gegen aktuelle ist erheblich mehr zu holen,
u.U. rechnet sich sogar der Tausch alter Geräte gegen aktuelle
ziemlich schnell.
Im Haushalt sollte man beim Kochen ansetzen, da gibt es viel mehr
Sparpotential als Standbygeräte nuckeln.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 5, 2011, 7:39:47 AM1/5/11
to
Wolfgang Hauser schrieb:

> Zum Stromsparen immer weniger. Auch dank der seit wenigen Jahren
> existierenden EU-Vorschriften zum Stromverbrauch von
> Kleingeräten.

Das schon, aber was nicht unter Spannung steht, kann auch nicht zu
brennen anfangen...

> Mit Tausch alter Netzteile gegen aktuelle ist erheblich mehr zu
> holen, u.U. rechnet sich sogar der Tausch alter Geräte gegen
> aktuelle ziemlich schnell.

Oh ja!

> Im Haushalt sollte man beim Kochen ansetzen, da gibt es viel
> mehr Sparpotential als Standbygeräte nuckeln.

OT: Darf ich raten - Induktion? (Haben wir seit etwa einem Jahr und
ich frage mich langsam, wie wir früher eigenlitch gekocht haben ;-))

Gruß Bernhard

Harald Klotz

unread,
Jan 5, 2011, 10:46:35 AM1/5/11
to
Siegfrid Breuer wrote:

> Und wenn jemand einen zwar durchaus üblichen, aber nicht ganz
> richtigen Begriff benutzt, Dann fühlst Du Dich ganz doll überlegen,
> wenn Du verkünden kannst, daß du das viel besser weißt, stimmts?

Darum geht es nicht.
Ich denke nur, wer Elektrobasteleien vor hat sollte sich ein klein wenig
auskennen.
Wer seit 20 Jahren nicht mitbekommen hat, dass die Nennsopnnung
inzwischen 230V ist, dem traue ich nicht genügend Sorgfalt bei
Elektrobasteleien zu.

>> Traurig ist eher, dass du dich über dein eigenes Unwissen amüsierst.
>
> Wie kommst Du darauf, daß ich nicht wüsste, daß es richtig
> 'Brennschneiden' heißt?

Brennschneiden?
Ich kenne Schneidbrenner und ich kenne brennen oder trennen mittels
Brenner.
Es mag sein, dass man auch brennschneiden sagt, mir ist der Begriff
nicht geläufig.
Aber durchschweissen ist eben einfach nur Unsinn.

> Ich hatte aber nie den Eindruck, daß Du zu denen gehörst, die
> diesbezüglich Konkurrenz fürchten. Oder findste gar Deine
> überhebliche Besserwisserei garnicht lächerlich?

Besser Besserwisser als nichts wissen. ;-)

Harald


Norbert Hahn

unread,
Jan 5, 2011, 11:09:21 AM1/5/11
to
Carsten Schaudel <ZJTSPV...@spammotel.com> wrote:

>Hallo !
>
>Am 04.01.2011 19:11, schrieb Bernhard Wohlgemuth:
>
>> Es ist leicht einzusehen, dass das bei 230 V noch kein Problem
>> darstellt, bei 5 V dagegen schon...
>>
>
>Das ist dabei noch nicht mal der Punkt. Bei 230V habe ich bei diesem
>Spannungsabfall dann eine Leistung von 2300W übertragen, bei 5V gerade
>mal 50W.

Nein! Wenn Du richtig zitiert hättest:


>> Betrachten wir die "dicken" Kupferdrähte einer Hausinstallation -
>> also 2,5 Quadratmillimeter Querschnitt. Ein solcher Leiter mit einer
>> Länge von 10 m hat einen Leitungswiderstand von näherungsweise 70
>> Milli-Ohm - bei einem Strom von 10 Ampere fallen an diesem einen
>> Leiter also schon (U=IxR) ca. 0,7 Volt ab. Bei einer 10 Meter langen
>> Zuleitung sind das (2 Leiter je 10 m) dann schon ca. 1,4 V!

Hättest Du nach Deinem Beispiel bei 230 V Nennspannung 2286 W und
bei 5 V gerade mal 36 W übertragen. Vorausgesetzt, der Spannungsabfall
ist richtg angegeben.

Norbert

Gernot Zander

unread,
Jan 5, 2011, 11:31:57 AM1/5/11
to
Hi,

in de.rec.heimwerken Harald Horn <haral...@freenet.de> wrote:
> Netzteile haben immer Verluste. Egal, ob intern oder extern: Die
> Verluste dürten in der gleichen Gößenordnung sein (mir fällt auch nicht
> ein, warum Steckernetzteile weniger effizient sein sollten, als
> eingebaute. Man merkt es wegen der kleineren Gehäuseoberfläche wohl
> einach deutlicher an der höheren Oberflächentemperatur.)

Doppelte Regeleung und schlechtere Trafos z.b., wie folgt:
a) Regelung
In der Regel haben die Geräte, die von einem Steckernetzteil versorgt
werden, selbst nochmal eine Regelung, also einen schlichten Spannungs-
Regler-Chip mit Längsregler. Der verheizt die überschüssige Spannung.
Der Gerätehersteller kauft die Netzteile irgendwo zu, wo es grad
billig ist, und so kommt es vor (bei einer nicht unbekannten Marke
der Netzwerktechnik mit C vorne und o hinten beobachtet), dass ein
Netzteil 9V/1A beiliegt, obwohl der Switch nur 5 V braucht. Aus dem
9-V-Netzteil kommen dann meist 10 V raus --> die Hälfte wird
verheizt, Netzteil und Switch heizen munter vor sich hin, und das
fühlte ich auch. Mit einem anderen Netzteil (7V) ging es auch,
und wundersamerweise wurde alles gleich kühler... Selbst mit
einem Universal-Teil auf 4,5 V lief der Switch noch bestens.
Beim internen Netzteil hingegen werden sie das genauer abpassen.
b) Preisklasse
Zugekaufte Netzteile sind dann schon mal mit dem billigsten Trafo
versehen, den man finden kann. Der hat bestimmt mehr Eisenverluste
als ein Trafo, den der Switch-Hersteller gezielt zum Einbau ausgesucht
hat. Und dann baut er auch gleich einen Schaltregler mit ein, und
schon ist es viel besser.

Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber beobachtet habe
ich das öfter.

Und verstehen kann ich es auch: Der Switch-Hersteller will natürlich
nicht 20 verschiedene Nationen-Modelle mit unterschiedlichsten
Steckern bauen. Dem ist eine Gerätesorte lieber, wo er dann nur
je nach Bestell-Land die passende billigste Wandwarze dazupackt.
Und CE/TüV usw. ist bei Geräten mit Kleinspannung auch billiger
als wenn er das Ding für 230 V sicher bauen muss. Und bei kleinen
Geräten wie Modems oder so ist ja z.B. so wenig Platz, da passt
eine Kaltgeräte-Buchse gar nicht rein...

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*

Warum werden Grüne nach dem Tod nicht beerdigt??
Sie werden recycled!

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 5, 2011, 12:08:53 PM1/5/11
to
Norbert Hahn schrieb:

> ... Vorausgesetzt, der
> Spannungsabfall ist richtg angegeben.

Ich hab' versucht, ihn zu berechnen: Spezifischer Widerstand von
Kupfer (rho) mal Länge (m) geteilt durch Querschnitt (mm²) ergibt den
Widerstand, das ohmsche Gesetz liefert dann die Spannung in
Abhängigkeit vom Strom - ich dürfte eigentlich keinen schwerwiegenden
Fehler gemacht haben... ;-)

Gruß Bernhard

Siegfrid Breuer

unread,
Jan 5, 2011, 3:14:00 PM1/5/11
to
kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:

>> Und wenn jemand einen zwar durchaus üblichen, aber nicht ganz
>> richtigen Begriff benutzt, Dann fühlst Du Dich ganz doll überlegen,
>> wenn Du verkünden kannst, daß du das viel besser weißt, stimmts?
>
> Darum geht es nicht.

Ich sollte Dich jahrelang mißverstanden haben?

> Ich denke nur, wer Elektrobasteleien vor hat sollte sich ein klein
> wenig auskennen.

Sehe ich genauso.

> Wer seit 20 Jahren nicht mitbekommen hat, dass die Nennsopnnung
> inzwischen 230V ist, dem traue ich nicht genügend Sorgfalt bei
> Elektrobasteleien zu.

Und wer nicht mitbekommen hat, daß '220Volt' seit langer langer Zeit
ein Synonym für 'Netzspannung' (wie sie in gewöhnlichen Steckdosen
anliegt) ist, der sollte sich einfach nicht so peinlich aufspielen.

> Brennschneiden?

Mag sein, daß es dafür inzwischen auch moderne Bezeichnungen gibt, wie
z.B. '230Volt' für 'Netzspannung, wie sie in gewöhnlichen Steckdosen
anliegt'. ;-))
Ich sage z.B. auch 'Schraubenzieher', wenn ich 'Schraubendreher' meine
und 'Drehbank', wenn ich 'Drehmaschine' meine, und 'Schieblehre', wenn
ich 'Meßschieber' meine. Hat den Vorteil, das ich die Leute, die dann
meinen, verächtlich gucken zu müssen, schon mal ignorieren kann,
_bevor_ sie sich später meist sowieso lächerlich machen.

> Aber durchschweissen ist eben einfach nur Unsinn.

Sicher. Aber man weiß, was gemeint war. Solche Leute sind mir
jedenfalls tausendmal lieber, als welche, die ihre Hirnkapazität
verschwenden , um nun ja jeden Fachbegriff präzise anwenden können,
auch wenn dann für etwas sinnvolles keine mehr übrig bleibt.

> Besser Besserwisser als nichts wissen. ;-)

Für Besserwisser gibts nur diese eine Alternative, is klar... ;-)))

--
> ich bin kein Profi und ich weiß, daß es eine ganze Menge gibt, was ich
> nicht weiß, aber soo wenig ist es ja nun auch wieder nicht was ich weiß
> (blöder Monolog - könnte man jetzt hier noch über ein paar DIN A4
> Seiten weiterführen).... <u6suuso1o8gkusofk...@4ax.com>

Harald Klotz

unread,
Jan 6, 2011, 12:03:59 AM1/6/11
to
Siegfrid Breuer wrote:

> Und wer nicht mitbekommen hat, daß '220Volt' seit langer langer Zeit
> ein Synonym für 'Netzspannung' (wie sie in gewöhnlichen Steckdosen
> anliegt) ist, der sollte sich einfach nicht so peinlich aufspielen.

ROTFL.
220Volt als Synonym, eine bessere Ausrede viel die wohl nicht ein.
Dieses Synonym hat sich gewandelt und heisst heute 230Volt. ;-)

>> Brennschneiden?
>
> Mag sein, daß es dafür inzwischen auch moderne Bezeichnungen gibt,
> wie z.B. '230Volt' für 'Netzspannung, wie sie in gewöhnlichen
> Steckdosen anliegt'. ;-))
> Ich sage z.B. auch 'Schraubenzieher', wenn ich 'Schraubendreher'
> meine

Damit habe ich auch kein Problem, der Schraubenzieher ist das Werkzeug,
mit welchem man Schreuben fest zieht, die Bezeichnung ist korrekt,
ebenso wie die Schiebelehre, ist eine durch verschieben verstellbare
Lehre.
Es sei denn die Rachenlehre ist keine Lehre.
Aber seltsamerweise haben die Namenskosmetiker hier gepatzt.
Das was ich als Zollstock kenne hatte früher zwar auch eine Zollteilung,
war aber kein Stock.
Was ich als Messstock kenne habe ich beim Schneider oder im Tuchhandel
gesehen, vielleicht war neben der Millimeterskala auch eine Zollscala
drauf, da habe ich nie drauf geachtet.

> und 'Drehbank', wenn ich 'Drehmaschine' meine, und
> 'Schieblehre', wenn ich 'Meßschieber' meine.

Die Begriffe sind ja auch korrekt.
Bei dem Abblendlicht, dass mal vorübergehend Fahrlicht hiess, haben die
Namenskosmetiker zurückrudern müssen, bei anderen Begriffen bleiben sie
stur, wenn es ihnen auch kaum gelingt einen Handwerker dazu zu bewegen
den 2 silbrigen Zollstock mit dem Wortmonster aus 4 Silben als
Gliedermassstab zu bezeichnen.
Irgendwie zeigt sich da auch die Blödheit der Namenskosmetiker,
Bezeichnungen müssen kurz, knapp und prägnant sein.
Aber wie soll sich sond nutzloses Gesinde anders profilieren, als im
Ausdenken dümmlicher Bezeichnungen.
Bei eine anderen Bezeichnung für den Zollstock gehe ich ja noch mit,
aber man muss schon reichlich dämlich sein, sich da den Gliedermassstab
auszudenken.
Mi fällt auch nichts sinnreiches ein, aber ich habe auch nicht das
Bedürfnis die Welt mit neuen Bezeichnungen für alte Sachen zu beglücken.

> Hat den Vorteil, das
> ich die Leute, die dann meinen, verächtlich gucken zu müssen, schon
> mal ignorieren kann, _bevor_ sie sich später meist sowieso
> lächerlich machen.

220 ist eine technische Größe die verändert wurde, das kann man nicht
ignorieren.

Wenn man keine Schrauben mehr fest zieht, diese Bezeichnung einer Arbeit
also falsch ist, dann darf man mir auch erzählen, dass Schraubenzieher
keine korrekte Bezeichnung ist.
Wenn die Rachenlehre keine Rachenlehre mehr ist, weil man plausibel
erklären kann, dass es keine Rachenlehre ist, dann darf kann mir auch
erklären, dass der Begriff Schiebe, oder Schublehre falsch ist.
Dumm ist, dass die Namenskomsetiker offensichtlich überhaupt nicht
wissen was sie umbezeichnen.

Einen faltbaren Zollstock hatte mein Opa schon um 1920, erstaunlich
dabei ist, dass man ganze 50 Jahre nicht gemerkt hat, dass der Begriff
falsch ist und nun seit rd. 40 Jahren versucht einen Begriff
durchzuboxen, der an Dämlichkeit kaum zu überbieten ist. ;-)
Gut man etwas womit man die armen Berufsschüler quälen kann, das scheint
mir der einzige Sinn zu sein.

>> Aber durchschweissen ist eben einfach nur Unsinn.
>
> Sicher. Aber man weiß, was gemeint war.

Naja, mir sagte mal jemand, sein Fernseher sei konfekt, ich wusste auch
was gemeint war. ;-)

> Solche Leute sind mir
> jedenfalls tausendmal lieber, als welche, die ihre Hirnkapazität
> verschwenden , um nun ja jeden Fachbegriff präzise anwenden können,
> auch wenn dann für etwas sinnvolles keine mehr übrig bleibt.

Wo willst du die Grenzen ziehen?
Konfekt ist für dich noch ok?
Die vielen Wagens da auf der Autobahn?
Mich fragte jemand ob ich mal nach einer Klappe für sein Handy schauen
könnte, er meinte aber einen Deckel fürs Akkufach.

Wie weit willst du die Sprache vermantschen, wie weit ist es egal ob du
12 Volt oder 1000 Volt hast?
Wo ziehst du die Grenze?
Ist das 2 Euro Stück ein Taler oder ist der neue Heiermann?

Ich denke, bei technischen Größen ist eine gewisse Korrektheit angesagt.
Ansonsten sind 5 Volt auch 6 Volt, weil die meisten Universalnetzteile 6
Volt als eine der Spannungen kennen.

Harald


Harald Wilhelms

unread,
Jan 6, 2011, 12:11:43 PM1/6/11
to
On 4 Jan., 14:06, Helmut Barth <Helmut.Ba...@arcor.de> wrote:

>   Mit einem etwas höheren Wert, weil man vor ein paar Jahren die
> Nennspannung auf 230V erhöht hat. IMHO korinthenkackende
> Buchstabenverschwenderei die weniger hilft wie eine einfach Richtigstellung.

..das besagt aber schon etwas über Elektrokenntnisse
des Ursprungsposters...
Gruss
Harald

Helmut Barth

unread,
Jan 6, 2011, 3:41:59 PM1/6/11
to
Salut!

Harald Wilhelms schrieb:


> On 4 Jan., 14:06, Helmut Barth <Helmut.Ba...@arcor.de> wrote:
>
>> Mit einem etwas höheren Wert, weil man vor ein paar Jahren die
>> Nennspannung auf 230V erhöht hat. IMHO korinthenkackende
>> Buchstabenverschwenderei die weniger hilft wie eine einfach Richtigstellung.
>

> ...das besagt aber schon etwas über Elektrokenntnisse
> des Ursprungsposters...

Quatsch. Ich habe auch mal elektrisch gelernt und war zur Zeit der
Umstellung auch noch in dem Metier aktiv und sage trotzdem auch heute
noch zwohundertzwanzig Volt. Zwohundertzwanzig Volt für den
"Haushaltssteckdosenstrom" ist etwa so wie Tempo für Papiertaschentuch.
Es ist nicht korrekt, aber jeder weiß was gemeint ist. Nur manche meinen
daraus einen, IMHO mehr als überflüssigen, Akt machen zu müssen um sich
zu profilieren. Dass dabei ein mehr als albernes Profil entsteht
erkennen sie allerdings nicht...

Grüßle, Helmut

Harald Klotz

unread,
Jan 6, 2011, 4:45:17 PM1/6/11
to
Helmut Barth wrote:

> Quatsch. Ich habe auch mal elektrisch gelernt und war zur Zeit der
> Umstellung auch noch in dem Metier aktiv und sage trotzdem auch heute
> noch zwohundertzwanzig Volt. Zwohundertzwanzig Volt für den
> "Haushaltssteckdosenstrom"

Einmal schlampig, immer schlampig.

Harald


Siegfrid Breuer

unread,
Jan 6, 2011, 8:00:00 PM1/6/11
to
kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:

>> Und wer nicht mitbekommen hat, da� '220Volt' seit langer langer
>> Zeit ein Synonym f�r 'Netzspannung' (wie sie in gew�hnlichen


>> Steckdosen anliegt) ist, der sollte sich einfach nicht so peinlich
>> aufspielen.
>
> ROTFL.
> 220Volt als Synonym, eine bessere Ausrede viel die wohl nicht ein.

Da siehst Du mal, wie wenig Du in Wahrheit wei�t, so als
passionierter Besserwisser!

> Dieses Synonym hat sich gewandelt und heisst heute 230Volt. ;-)

M�glicherweise irgendwann. Ich tippe aber eher auf irgendeine 'coole'
Abk�rzung, seit der Ak�fi grassiert.

>> Ich sage z.B. auch 'Schraubenzieher', wenn ich 'Schraubendreher'
>> meine
>
> Damit habe ich auch kein Problem, der Schraubenzieher ist das
> Werkzeug, mit welchem man Schreuben fest zieht, die Bezeichnung ist
> korrekt, ebenso wie die Schiebelehre, ist eine durch verschieben
> verstellbare Lehre.

Find ich ganz toll von Dir, da� Du mir die Verwendung dieser
Bezeichnungen im Nachinein erlaubst!

> 220 ist eine technische Gr��e die ver�ndert wurde, das kann man nicht
> ignorieren.

Warum nicht? Ich glaube, wenn Dir klar w�re, was man alles ignorieren
k�nnte, wenn man nicht - wie ich grad - etwas Langeweile hat, dann
w�rde Dir ganz anders ;)

>>> Aber durchschweissen ist eben einfach nur Unsinn.
>>

>> Sicher. Aber man wei�, was gemeint war.


>
> Naja, mir sagte mal jemand, sein Fernseher sei konfekt, ich wusste
> auch was gemeint war. ;-)

Aber Du hast doch zweifellos hinreichenden Aufwand betrieben, ihm zu
erkl�ren, wie �bel falsch er lag, und wie er das in Zukunft zu nennen
h�tte, oder etwa nicht? Hat Dich eigentlich schon mal jemand _zweimal_
etwas gefragt?

>> Solche Leute sind mir
>> jedenfalls tausendmal lieber, als welche, die ihre Hirnkapazit�t
>> verschwenden , um nun ja jeden Fachbegriff pr�zise anwenden k�nnen,
>> auch wenn dann f�r etwas sinnvolles keine mehr �brig bleibt.


>
> Wo willst du die Grenzen ziehen?

Nunja, weiter als Du ganz bestimmt! ;)

> Konfekt ist f�r dich noch ok?


> Die vielen Wagens da auf der Autobahn?

Da kann ich nicht mitreden; korrektes Deutsch hat mir nie Probleme
gemacht, aber ich f�hlte mich auch nie bem��igt, Leuten, denen das
sehr wohl Probleme zu machen schien, das unter die Nase reiben zu
wollen. Mich hat hingegen immer interessiert, auf welchen Gebieten
solche Leute _stattdessen_ dann so ihre St�rken hatten.

> Mich fragte jemand ob ich mal nach einer Klappe f�r sein Handy
> schauen k�nnte, er meinte aber einen Deckel f�rs Akkufach.

Und das war sehr schlimm f�r Dich?

> Wie weit willst du die Sprache vermantschen, wie weit ist es egal ob
> du 12 Volt oder 1000 Volt hast?

Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Du Dich zwanghaft an der darin
genannten Me�gr��e festbei�en willst! Bei 'Zollstock' bist Du doch
offensichtlich auch nicht so pingelig und akzeptierst, da� man das
leichter zu nennende 'Zollstock' dem 'Giederma�stab' vorzieht, obwohl
kein Mensch �blicherweise in Zoll misst. 'Zweizwanzich' sagte man
einfach, wenn Einphasenwechselstrom wie aus der Steckdose gemeint war.
Im Gegensatz zu 'dreiachtzich', womit keineswegs irgendeine _Spannung_
gemeint war, sondern da� man f�r das damit bezeichnete Ger�t oder die
Maschine eine (gew�hnliche) Dreiphasendrehstromversorgung ben�tigte.

> Wo ziehst du die Grenze?

Beim sich etabliert habenden Sprachgebrauch.

> Ist das 2 Euro St�ck ein Taler oder ist der neue Heiermann?

Weder noch. Ich glaube auch nicht, da� Notwendigkeit besteht, sich
daf�r noch einen lustigen Namen auszudenken, aber das ist eine andere
Geschichte ;)

> Ich denke, bei technischen Gr��en ist eine gewisse Korrektheit


> angesagt. Ansonsten sind 5 Volt auch 6 Volt, weil die meisten
> Universalnetzteile 6 Volt als eine der Spannungen kennen.

Nunja, Du willst unbedingt Recht behalten, versteh ich ja auch.
Sicher wirst Du Dir auch denken k�nnen, da� ich auf Dauer nicht auf
deine langatmiger werdenden Ausf�hrungen werde antworten wollen, weil
es ja schlie�lich noch sinnvollere Besch�ftigungen gibt, und somit
wirst Du dann ohnehin 'Recht behalten'.
Du musst Dich also nicht sorgen.

Nichtsdestotrotz sind 'zweizwanzich' und 'dreiachtzich' Synonyme f�r
Ein- bzw. Dreiphasenwechselstrom _wie er aus der Steckdose kommt_.

Sei mir �brigens nicht b�se, da� ich beim Zitieren auf so viele
Fachbegriffe nicht Bezug genommen habe. Ich habe aber nichtsdestotrotz
zur Kenntnis genommen, da� Du durch deren inflation�re Erw�hnung Deine
multiple Fachkenntnis unterstreichen wolltest, und wei� das durchaus
zu w�rdigen!

--
>> Du bist schon ein toller Hecht.
> Ja.
> Ottmar
[Ottmar Ohlemacher in <tqiqo2t2a5f3vbv1c...@4ax.com>]

Message has been deleted

Volker Hahn

unread,
Jan 8, 2011, 4:37:13 AM1/8/11
to
In article <4d262918$0$6778$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net>, Helmut
Barth wrote:
> Nur manche meinen
> daraus einen, IMHO mehr als überflüssigen, Akt machen zu müssen um sich
> zu profilieren.

Exakt so ist es. That's usenet. ;-)

Harald Klotz

unread,
Jan 7, 2011, 10:55:36 PM1/7/11
to
Siegfrid Breuer wrote:

>>> Ich sage z.B. auch 'Schraubenzieher', wenn ich 'Schraubendreher'
>>> meine
>>
>> Damit habe ich auch kein Problem, der Schraubenzieher ist das
>> Werkzeug, mit welchem man Schreuben fest zieht, die Bezeichnung ist
>> korrekt, ebenso wie die Schiebelehre, ist eine durch verschieben
>> verstellbare Lehre.
>

> Find ich ganz toll von Dir, daß Du mir die Verwendung dieser
> Bezeichnungen im Nachinein erlaubst!

Ich habe kein Problem mit Bezeichnungen die eine Sache klar definieren,
vor allem dann nicht wenn diese auch noch technisch völlig korrekt sind,
wie der Schraubenzieher oder die Schiebelehre.

Wenn man aber sagt 220V wäre das Synonym für 230V, dann ist es schon ein
wenig komisch.

>>> Sicher. Aber man weiß, was gemeint war.


>>
>> Naja, mir sagte mal jemand, sein Fernseher sei konfekt, ich wusste
>> auch was gemeint war. ;-)
>
> Aber Du hast doch zweifellos hinreichenden Aufwand betrieben, ihm zu

> erklären, wie übel falsch er lag, und wie er das in Zukunft zu nennen
> hätte, oder etwa nicht? Hat Dich eigentlich schon mal jemand
> _zweimal_ etwas gefragt?

Beim ersten mal glaubte ich noch es wäre bewusst ein Ulk.

>> Wo willst du die Grenzen ziehen?
>
> Nunja, weiter als Du ganz bestimmt! ;)
>

>> Konfekt ist für dich noch ok?


>> Die vielen Wagens da auf der Autobahn?
>
> Da kann ich nicht mitreden; korrektes Deutsch hat mir nie Probleme

> gemacht, aber ich fühlte mich auch nie bemüßigt, Leuten, denen das


> sehr wohl Probleme zu machen schien, das unter die Nase reiben zu
> wollen. Mich hat hingegen immer interessiert, auf welchen Gebieten

> solche Leute _stattdessen_ dann so ihre Stärken hatten.

Im Grunde störe ich mich selten an falschen Ausdrücken, weise evtl. in
Verbindung mit einer zielführenden Antwort darauf hin.
Bei technischen Größen wird es aber problematischer Fehler zu
akzeptieren.
Und bei der Netzspannung bin ich eben der Meinung, dass man nach nunmehr
20 Jahren von keiner falschen Spannung mehr reden sollte.

>> Mich fragte jemand ob ich mal nach einer Klappe für sein Handy

>> schauen könnte, er meinte aber einen Deckel fürs Akkufach.
>
> Und das war sehr schlimm für Dich?

Ja, ich habe zunächst nach dem Handytyp gesucht, konnte keine Klappe
daran finden und muste erst einmal zurückrufen.

>> Wie weit willst du die Sprache vermantschen, wie weit ist es egal ob
>> du 12 Volt oder 1000 Volt hast?
>
> Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Du Dich zwanghaft an der darin

> genannten Meßgröße festbeißen willst! Bei 'Zollstock' bist Du doch
> offensichtlich auch nicht so pingelig und akzeptierst, daß man das
> leichter zu nennende 'Zollstock' dem 'Giedermaßstab' vorzieht,

Es ist keine technische Größe, es ist eine Bezeichnung für ein Gerät.

> obwohl kein Mensch üblicherweise in Zoll misst.

Hier liegt viel rum, welches mit Zoll gemessen wird.
Selbst viele Millimetergrößen sind nur umgerechnete und gerundete
Zollgrößen.
Bei Monitoren habe ich immer noch Probleme mir bei cm Angaben die
richtige Größe vorzustellen.

>> Wo ziehst du die Grenze?
>
> Beim sich etabliert habenden Sprachgebrauch.

220 sehe ich nicht als etablierten Sprachgebrauch.

>> Ist das 2 Euro Stück ein Taler oder ist der neue Heiermann?
>
> Weder noch. Ich glaube auch nicht, daß Notwendigkeit besteht, sich
> dafür noch einen lustigen Namen auszudenken, aber das ist eine andere
> Geschichte ;)

Hmmm, wo lebst du, dass du meinst "Heiermann" wäre ein lustige Erfindung
von mir.
Das war eine gängige Bezeichnung für dem 5er.
Den Taler wirst du ja nicht gemeint haben, das war ein viertel von 12.
Wird aber manchmal auch für dem 2er verwendet, nachdem es in der Währung
keinen 3er mehr gibt.
Manchmal meint man mit Taler auch ein beliebiges Geldstück.

> Nunja, Du willst unbedingt Recht behalten, versteh ich ja auch.

Ich habe meine Abgrenzung.
Ich sehe im Gegensatz zu dir die technische Größe 220, die ist schlicht
falsch.
Ich sehe im Zollstock nur eine andere Bezeichnung für einen
Gliedermassstab.

Mich erinnert es an den Ausbilder zu meiner Ausbildereignungsprüfung.
Der war ein Fanatiker neu vorgeschriebener Fachbezeichnungen und regte
sich über jeden Zollstock, jede Schiebelehre, jeden Schraubenzieher auf,
natürlich habe genau die Begriffe verwendet und sein Hauptproblem war,
dass er die neuen Begriffe nicht wirklich logisch besser erklären konnte
als als man die alten Begriffe erklären kann.
Wenn wir anfangen Begriffe auf die Goldwaage zu legen, dann werden wir
feststellen, dass viele falsch sind.
Lokomotive z.B. ein Kunstwort aus Lokus, also fester Oer und Motiv, also
Bewegung.
Was nun von beidem?

> Sicher wirst Du Dir auch denken können, daß ich auf Dauer nicht auf
> deine langatmiger werdenden Ausführungen werde antworten wollen, weil
> es ja schließlich noch sinnvollere Beschäftigungen gibt, und somit


> wirst Du dann ohnehin 'Recht behalten'.
> Du musst Dich also nicht sorgen.

:-)

> Nichtsdestotrotz sind 'zweizwanzich' und 'dreiachtzich' Synonyme für


> Ein- bzw. Dreiphasenwechselstrom _wie er aus der Steckdose kommt_.

Für mich nicht, auch wenn ich viele Jahre mit 220 und 380 gelebt habe.

Harald


Harald Klotz

unread,
Jan 7, 2011, 10:24:32 PM1/7/11
to
Martin ?rautmann wrote:

>> Och, ich habe hier 203 Volt +24,63% -0 ;-)
>
> Hinter 100 m Kabeltrommel? An der Steckdose wäre in Deutschland eine
> so miese Versorgung nicht zulässig.

Du sagst also, unsere aktuelle Netzspannung ist nicht zulässig?

Harald


J. Schumacher

unread,
Jan 8, 2011, 2:47:17 PM1/8/11
to
Am 04 Jan 2011 22:58:00 +0100 schrieb Siegfrid Breuer:

> kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:


>
>> Schweissen ist eine Verbindungstechnik. ;-)
>

> Deswegen gibt eine Suche nach 'Trennschweißen' auch 1400 Treffer! ;-))

1400 Beiträge von Leuten, die nicht wissen, wovon sie reden.

Jens

Bernd Laengerich

unread,
Jan 8, 2011, 2:58:32 PM1/8/11
to
Am 05.01.2011 06:46, schrieb Gernot Zander:

> Nein. Zwischen Maßzahl und Maßeinheit gehört ein Leerzeichen.
> Ausnahme ist das Grad-Zeichen bei 90°-Ecke (nicht aber bei -20 °C).

Das Leerzeichen ist nicht richtig, denn es erlaubt einem Programm das Trennen von Maßzahl und
Maßeinheit durch Umbruch. Also sollte man ein geschütztes Leerzeichen benutzen, damit das eben
nicht passiert.

Ansonsten kann es nämlich sein, daß die Netzspannung 220
V beträgt, die angeschlossene Verlängerungsleitung 50
m bemisst und der daran betriebene Heizlüfter exakt 1200
W aufnimmt.

Bernd

Kristian Neitsch

unread,
Jan 8, 2011, 6:33:00 PM1/8/11
to

Trotzdem *muß* ein Leerzeichen da sein (mit Ausnahmen s.u.) egal ob
geschützt oder nicht. Insofern ist die Aussage "Ein Leerzeichen ist
nicht richtig" falsch. Nicht immer ist ein geschütztes Leerzeichen möglich.

<http://www.ptb.de/de/publikationen/mitteilungen/2007/2/heft2.pdf>

siehe Abschnitt 5.3.3

Helmut Barth

unread,
Jan 9, 2011, 6:18:37 AM1/9/11
to
Salut!

Harald Klotz schrieb:

Ja das Leben in Schwarz-Weiß ist so einfach. Aber Schau Dir mal die
Bilder von guten Schwarz-Weiß Fotografen an: Die Leben von den Graustufen...

Grüßle, Helmut

Wolfgang Horejsi

unread,
Jan 9, 2011, 7:06:35 AM1/9/11
to
"Bernd Laengerich" <Bernd.La...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8orttl...@mid.individual.net...

> Ansonsten kann es nämlich sein, daß die Netzspannung 220
> V beträgt, die angeschlossene Verlängerungsleitung 50
> m bemisst und der daran betriebene Heizlüfter exakt 1200
> W aufnimmt.

Na und? Das Nonnenklo-
ster will ja auch keiner besuchen und der Urin-
stinkt klingt auch noch schlechter Trennung.

--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Gernot Zander

unread,
Jan 10, 2011, 12:14:27 PM1/10/11
to
Hi,

in de.rec.heimwerken Bernd Laengerich <Bernd.La...@web.de> wrote:
> Am 05.01.2011 06:46, schrieb Gernot Zander:

> > Nein. Zwischen Maßzahl und Maßeinheit gehört ein Leerzeichen.
> > Ausnahme ist das Grad-Zeichen bei 90°-Ecke (nicht aber bei -20 °C).

> Das Leerzeichen ist nicht richtig, denn es erlaubt einem Programm das Trennen von Maßzahl und
> Maßeinheit durch Umbruch. Also sollte man ein geschütztes Leerzeichen benutzen, damit das eben
> nicht passiert.

Dat stimmt, und ick weeß och, wo ick det bei Openoffice finde.
Leider wissen det janz ville Leute nich. Ooch im Duden steht
nüscht davon. Da heißt det einfach Leerzeichen.

> Ansonsten kann es nämlich sein, daß die Netzspannung 220
> V beträgt, die angeschlossene Verlängerungsleitung 50
> m bemisst und der daran betriebene Heizlüfter exakt 1200
> W aufnimmt.

Stromspannung:-)

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*

Ob einer gehen kann, weiß er erst, wenn er läuft.

Peter Heitzer

unread,
Jan 10, 2011, 1:13:29 PM1/10/11
to
Peter Schütt <peter_rem...@pstt.de> wrote:
>Hallo,
>ein Arbeitskollege (Nachrichtentechniker) hat mir erzählt, daß die üblichen
>Netzteile von Kleingeräten wie Telefone, externe Festplatten, usw sehr
>energieverschwendend sind. Er selbst hat Solarzellen auf dem Dach, womit er
>solche Geräte direkt speist, gepuffert durch eine Autobatterie.

>Das bekomme ich bei mir so nicht hin.

>Aber könnte man nicht mit Extra-Stromkreisen, z.B. 5, 9, 12 V im Haus solche
>Geräte direkt speisen?
Bei der Vielzahl unterschiedlicher Netzteile ist dies i.A. nicht sinnvoll.
Eine Alternative könnte der Ersatz der Netzteile durch effizientere Versionen
sein. So sind neuere Schaltnetzteile i.d.R. sparsamer als sog. "Wandwarzen"
mit 50 Hz Trafos. Ob sich der Ersatz aus Energiespargründen rentiert, kann
man nur abschätzen, wenn die Leistungsaufnahme alt/neu bekannt ist.
1 W ergibt ca. 8 kWh/a, sofern das Gerät rund um die Uhr läuft.
Grössere Einsparungen und auch Komfortgewinn lassen sich mit einer schalt-
baren Steckdosenleiste erzielen.


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

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