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Galvanisieren

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Michael Spahn

unread,
Oct 4, 2002, 9:08:32 PM10/4/02
to
Hallo,

ich weiß nicht exakt ob ich hier richtig bin, aber vielleicht weiß jemand
hier Rat:

Hat jemand bereits Erfahrungen mit Galvanisieren von Metallgehäusen sammeln
können?

Um ein spezielles Geschenk zu basteln, würde ich gerne das metallische
Gehäuse eines Handys ein wenig aufwerten, um genauer zu sein, vergolden.
Prinzipiell sollte das bei einem metallischen Gehäuse doch möglich sein,
oder sind die Ergebnisse bei verschiedenen Metallen, bzw. Legierungen
unterschiedlich gut? Gibt es Metalle/Legierungen, bei denen Galvanisieren
gar nicht möglich ist?

Wie sieht es nach dem Vergolden mit der Abriebsfestigkeit, bzw. Haltbarkeit
aus? Ich möchte mir ja nicht die Mühe machen und nach einer Woche in einer
Damenhandtasche ist die Goldschicht hinüber.

Was ist von den Galvanisierungs-Kits zu halten, welche man bei diversen
Anbietern für erstaunlich wenig Geld kaufen kann. Taugen die etwas? Auf was
ist zu achten?

Oder sollte man besser den Fachmann heranlassen? In welcher Preisklasse
bewegt sich eine Vergoldung eines Gehäuses in der Größe eines Handys?

Ich wäre für Vorschläge, bzw. Anregungen diesbezüglich dankbar.


Viele Grüße,
M. Spahn


Martin Pochert

unread,
Oct 5, 2002, 5:19:22 AM10/5/02
to
Michael Spahn schrieb:

> ... Gibt es Metalle/Legierungen, bei denen Galvanisieren
> gar nicht möglich ist?

Hallo Michael,
man kann alles mögliche galvanisieren, sogar Nichtmetalle, indem man die
Gegenstände mit einem Leitlack vorbehandelt. Allerdings: Wenn Metalle in
der Elektrochemischen Spannungsreihe zu weit auseinanderstehen, wie Gold
und Eisen bspw. bedarf es für dauerhafte bzw. schöne Ergebnisse mehrerer
Zwischenschritte (Vorverkupferung, Vernickelung oder mit Quecksilber).
Nicht zu vergessen: die Oberfläche muß, wenn es gut aussehen soll,
perfekt sauber und entfettet sein. Das kriegst Du mit
Spiritus/Aceton/Benzin/Per kaum hin. Da brauchts dann schon Ultraschall
und galvanische Entfettung.

> Wie sieht es nach dem Vergolden mit der Abriebsfestigkeit, bzw. Haltbarkeit
> aus? Ich möchte mir ja nicht die Mühe machen und nach einer Woche in einer
> Damenhandtasche ist die Goldschicht hinüber.

Davon kannst Du aber ausgehen. Eine Vergoldung besteht aus wenigen
Atomlagen und ist ratzfatz wieder ab.


>
> Was ist von den Galvanisierungs-Kits zu halten, welche man bei diversen
> Anbietern für erstaunlich wenig Geld kaufen kann. Taugen die etwas? Auf was
> ist zu achten?

Ich weiß´jetzt nicht, welche Elektrolyte die frei verkäuflichen
Vergoldungskits enthalten. Afaik beruhen diese auf der Kontaktvergoldung
(stromlos, durch Ausfällung). Diese Art wird wegen ungleichmäßiger
Oberfläche und *sehr* dünner Vergoldung nicht im Profibereich
angewendet. Eine bessere Vergoldung funktioniert auf Zyankalibasis,
wegen des Giftes nicht frei verkäuflich.


>
> Oder sollte man besser den Fachmann heranlassen? In welcher Preisklasse
> bewegt sich eine Vergoldung eines Gehäuses in der Größe eines Handys?

Wenn es halten soll, sollte dein Handygehäuse goldplattiert werden
(mindestens 20 my Auflagestärke). So 3-4g Gold wird das schon wenigstens
brauchen. Gegenstände in dieser Größe kann nur eine Galvanisierfirma
bearbeiten. Kostenpunkt schätzungsweise: 200-300 Euro.

HTH Martin

Janko Hack

unread,
Oct 5, 2002, 6:18:50 AM10/5/02
to
"Michael Spahn" <msp...@t-online.de> schrieb:

>Hallo,

...

>Hat jemand bereits Erfahrungen mit Galvanisieren von Metallgehäusen sammeln
>können?

...

>Viele Grüße,
>M. Spahn
>

Hallo,

Das ganze kannst du professionell bei einem Goldschmied machen lassen

Gruß Janko
--
////
(0 0)
··········ooo0····(_)····0ooo·············
· http://www.hackport.de ·

Martin Pochert

unread,
Oct 5, 2002, 7:02:59 AM10/5/02
to
Janko Hack schrieb:

> >Hat jemand bereits Erfahrungen mit Galvanisieren von Metallgehäusen sammeln
> >können?

> Das ganze kannst du professionell bei einem Goldschmied machen lassen

Hallo Janko,
hier schreibt ein solcher :-)
Ein Goldschmied hat dafür normalerweise nicht die erforderlichen
Gerätschaften. Meine Galvanisieranlage enthält pro Bad einen Liter
Flüssigkeit, das mag zwar gerade noch so gehen, aber wie gesagt: eine
normale Vergoldung ist in nullkommanichts wieder ab.
Gruss Martin

Janko Hack

unread,
Oct 5, 2002, 8:21:36 AM10/5/02
to
Martin Pochert <Pochert...@gmx.de> schrieb:

Hallo Martin,
achso, ich habe das nur mal bei einem kleinem Goldschmied gesehen und
war damals sehr beindruckt...

Michael Spahn

unread,
Oct 5, 2002, 12:59:55 PM10/5/02
to
Hallo Martin,

danke für die schnelle und ausführliche Antwort!

[...frei verkäufliche Vergoldungs-Kits...]


> Afaik beruhen diese auf der Kontaktvergoldung
> (stromlos, durch Ausfällung).

Also ich dachte dabei an etwas, was z.B. die Firma Selva anbietet
(http://www.selva.de). Hier ein Link in deren Online-Shop:

http://www.selva.de/product_info.php?cPath=&sPath=&products_id=Galvano-Zubeh
ör%20547324

Das scheint mir mit Strom zu sein. 100ml Gold-Elektrolyt werden dort mit
24,50 EUR bepreist. Dieser niedrige Preis brachte mich überhaupt erst auf
die Idee, soetwas wie die Vergoldung eines Handys in Betracht zu ziehen.

[...Vergoldung schnell wieder abgerieben...]


> Davon kannst Du aber ausgehen. Eine Vergoldung besteht aus wenigen
> Atomlagen und ist ratzfatz wieder ab.

Bestünde denn die Möglichkeit diese Schicht irgendwie zu versiegeln, bzw.
eine Schutzschicht darüber zu legen? Ich will ja nicht grobmechanisch
klingen, aber könnte man da nicht so eine Art "Klarlack" darüberziehen, so
daß die dünne Goldschicht darunter geschützt ist und das ganze so dauerhaft
auch in einer Damenhandtasche überlebt?

> Wenn es halten soll, sollte dein Handygehäuse goldplattiert werden
> (mindestens 20 my Auflagestärke). So 3-4g Gold wird das schon wenigstens
> brauchen. Gegenstände in dieser Größe kann nur eine Galvanisierfirma
> bearbeiten. Kostenpunkt schätzungsweise: 200-300 Euro.

Wie wird das Gold bei einer "Plattierung" aufgetragen? Das hört sich so
danach an, als ob Goldfolien, bzw. Goldplättchen schichtweise aufgetragen
würden. Wie Haltbar ist denn dann die Goldschicht? Gold ist ja an und für
sich ein sehr weiches Metall. Neigt es dann nicht ab einer gewissen Dicke
dazu sehr schnell zu verkratzen und unansehnlich zu werden?


Viele Grüße,
Michael


Reiner Krause

unread,
Oct 5, 2002, 1:31:15 PM10/5/02
to
Hallo Michael,

Michael Spahn schrieb:


> Hallo,
>
> ich weiß nicht exakt ob ich hier richtig bin, aber vielleicht weiß jemand
> hier Rat:
>
> Hat jemand bereits Erfahrungen mit Galvanisieren von Metallgehäusen sammeln
> können?
>

Was für ein Metall ist es denn?
Alu könnte man ja auch farbig eloxieren (Da gibts ja ziemlich knuffige
Farbtöne auch sehr goldähnlich).

Gruss
Reiner

Martin Reicher

unread,
Oct 5, 2002, 1:29:04 PM10/5/02
to
>Bestünde denn die Möglichkeit diese Schicht irgendwie zu versiegeln, bzw.
>eine Schutzschicht darüber zu legen? Ich will ja nicht grobmechanisch
>klingen, aber könnte man da nicht so eine Art "Klarlack" darüberziehen, so
>daß die dünne Goldschicht darunter geschützt ist und das ganze so dauerhaft
>auch in einer Damenhandtasche überlebt?

ich weiß ja nicht... aber ein Vielnutzer schafft es durchaus innerhalb
von einem Jahr oder zwei die Original-Schicht seines Handys
aufzuarbeiten... und die ist sicherlich härter als ein Heimwerker
Gold+Lack oder was auch immer. So eine Oberfläche muss verdammt viel
aushalten, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht glauben
will...
Viele Grüße
Martin Reicher
www.faqinternetviasatellit.de

Martin Pochert

unread,
Oct 5, 2002, 2:33:41 PM10/5/02
to
Michael Spahn schrieb:


> <http://www.selva.de/product_info.php?cPath=&sPath=&products_id=Galvano-Zubehör%20547324>


> Das scheint mir mit Strom zu sein. 100ml Gold-Elektrolyt werden dort mit
> 24,50 EUR bepreist. Dieser niedrige Preis brachte mich überhaupt erst auf
> die Idee, soetwas wie die Vergoldung eines Handys in Betracht zu ziehen.

Hallo Michael,
vermutlich enthält der Elektrolyt Goldchlorid und gelbes Blutlaugensalz
(relativ ungiftig). Wie wenig Gold da bloß drin sein kann, kannst Du am
Preis ermessen. Ich denke, für Oberflächen, welche nicht beansprucht
werden bzw. nur vor Korrosion geschützt werden sollen, wie Leiterplatten
etc. mag das funktionieren.

> Bestünde denn die Möglichkeit diese Schicht irgendwie zu versiegeln, bzw.
> eine Schutzschicht darüber zu legen? Ich will ja nicht grobmechanisch
> klingen, aber könnte man da nicht so eine Art "Klarlack" darüberziehen, so
> daß die dünne Goldschicht darunter geschützt ist und das ganze so dauerhaft
> auch in einer Damenhandtasche überlebt?

Mit Lacken kenne ich mich nun nicht aus, Zaponlack fällt mir ein, ist
aber auch nicht besonders abriebfest.

> Wie wird das Gold bei einer "Plattierung" aufgetragen? Das hört sich so
> danach an, als ob Goldfolien, bzw. Goldplättchen schichtweise aufgetragen

> würden...

dies ist ein Mißverständnis :-)
eine Goldplattierung ist eine Vergoldung ab einer gewissen
Schichtstärke. Kann auch galvanisch gemacht werden, auch Legierungen
können abgeschieden werden, die dann natürlich auch härter sind als
Feingold.

> Wie Haltbar ist denn dann die Goldschicht? Gold ist ja an und für
> sich ein sehr weiches Metall. Neigt es dann nicht ab einer gewissen Dicke
> dazu sehr schnell zu verkratzen und unansehnlich zu werden?

Das ist etwas unlogisch, es verkratzt freilich genauso schnell, wenns
dünner ist. Aber im Ernst: Mit der Härte von Stahl oder Eloxal kann es
nicht mithalten. Drum rate ich Dir ja auch ab :-)
Gruss Martin

Ralf Polscher

unread,
Oct 5, 2002, 2:34:41 PM10/5/02
to

"Martin Pochert" <Pochert...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:anmaoj$mmo$03$1...@news.t-online.com...

>. Allerdings: Wenn Metalle in
> der Elektrochemischen Spannungsreihe zu weit auseinanderstehen, wie Gold
> und Eisen bspw. bedarf es für dauerhafte bzw. schöne Ergebnisse mehrerer
> Zwischenschritte (Vorverkupferung, Vernickelung oder mit Quecksilber).

Stand irgendwo etwas von einem Eisengehäuse?
Im übrigen solte man eine sogenannte Glanzvernickelung als
Glanzträger vorher aufbringen.
Eine galvanische Beschichtung mit Quecksilber kenne ich nicht,
die stelle ich mir auch interessant vor, da Quecksilber bei Raumtemperatur
ja flüssig ist.


> Nicht zu vergessen: die Oberfläche muß, wenn es gut aussehen soll,
> perfekt sauber und entfettet sein. Das kriegst Du mit
> Spiritus/Aceton/Benzin/Per kaum hin. Da brauchts dann schon Ultraschall
> und galvanische Entfettung.

Nein Ultraschall braucht man nicht, die dient lediglich als Verstärker
um physisch anhaftende Verunreinigungen zu entfernen.
Ideal wär eine Entfettung mit 1.1.1. Trichlorethylen.
Galvanische Entfettungen sind übrigends Seifenlaugen mit
angehobenen pH-Wert.

>
> > Wie sieht es nach dem Vergolden mit der Abriebsfestigkeit, bzw. Haltbarkeit
> > aus? Ich möchte mir ja nicht die Mühe machen und nach einer Woche in einer
> > Damenhandtasche ist die Goldschicht hinüber.
>
> Davon kannst Du aber ausgehen. Eine Vergoldung besteht aus wenigen
> Atomlagen und ist ratzfatz wieder ab.

Eine Vergoldung besteht aus 1-2 µm, das dürften schon ein paar
Atomlagen sein. Eine Glanzchromschicht ist häufig 10 mal dünner,
allerdings ist die auch härter und abriebfester.

> >
> > Was ist von den Galvanisierungs-Kits zu halten, welche man bei diversen
> > Anbietern für erstaunlich wenig Geld kaufen kann. Taugen die etwas? Auf was
> > ist zu achten?
>
> Ich weiß´jetzt nicht, welche Elektrolyte die frei verkäuflichen
> Vergoldungskits enthalten. Afaik beruhen diese auf der Kontaktvergoldung
> (stromlos, durch Ausfällung). Diese Art wird wegen ungleichmäßiger
> Oberfläche und *sehr* dünner Vergoldung nicht im Profibereich
> angewendet. Eine bessere Vergoldung funktioniert auf Zyankalibasis,
> wegen des Giftes nicht frei verkäuflich.

Cyanide sind natürlich brandgefährlich, allerdings sind die cyanidischen
Goldkomplexe im sauren Medium noch stabil, was sie relativ unproblematisch
macht.


>
> Wenn es halten soll, sollte dein Handygehäuse goldplattiert werden
> (mindestens 20 my Auflagestärke). So 3-4g Gold wird das schon wenigstens
> brauchen. Gegenstände in dieser Größe kann nur eine Galvanisierfirma
> bearbeiten. Kostenpunkt schätzungsweise: 200-300 Euro.

Bei 20µm Auflage sind galvanische Goldschichten schon lange matt.
Von einer Plattierung mit Blattgold würde ich aus Kostengründen abraten.
Ich würde mir eine kleine Galvanik die Vergolden kann raussuchen, und dann mal
über den Preis verhandeln. Der Materialwert des Goldes sind nämlich
nur cents.

Martin Pochert

unread,
Oct 5, 2002, 5:16:27 PM10/5/02
to
Ralf Polscher schrieb:

> Stand irgendwo etwas von einem Eisengehäuse?

Hallo Ralf,
Das habe ich beispielhaft erwähnt, weil er fragte, ob man alle Metalle
direkt vergolden kann. Diffusion tritt aber auch schon bei Kupfer oder
Messing auf.

> Im übrigen solte man eine sogenannte Glanzvernickelung als
> Glanzträger vorher aufbringen.

Dies ist *sehr* problematisch, weil Nickel durch die Vergoldungsschicht
hindurchdiffundieren kann, und Nickel als Allergieauslöser bekannt ist.
Und diese Handyschale hat man ja doch recht häufig in der Hand.

> Eine galvanische Beschichtung mit Quecksilber kenne ich nicht,
> die stelle ich mir auch interessant vor, da Quecksilber bei Raumtemperatur
> ja flüssig ist.

Unedle Schmuckgegenstände wurden früher "verquickt" durch tunken in eine
Quecksilberchloridlösung, dabei findet ein Ionenaustausch statt. Hat
denselben Effekt wie Nickel, Diffusionssperre und Glanz. Macht man heute
noch in der Besteckindustrie.



> Nein Ultraschall braucht man nicht, die dient lediglich als Verstärker
> um physisch anhaftende Verunreinigungen zu entfernen.
> Ideal wär eine Entfettung mit 1.1.1. Trichlorethylen.

Dies ist kein guter Tip,
Tri wird wo's irgend geht nicht mehr verwendet, da krebsfördernd. Wollen
wir übrigens wetten, daß er eine perfekt saubere und entfettete
Oberfläche ohne Ultraschall bei einem solch großen Gegenstand *nicht*
hinkriegt?

> Cyanide sind natürlich brandgefährlich, allerdings sind die cyanidischen
> Goldkomplexe im sauren Medium noch stabil, was sie relativ unproblematisch
> macht.

Normale Vergoldungsbäder sind hochalkalisch, aber dennoch hast Du
insofern recht, daß die modernen Bäder nicht mehr mit viel freiem
Zyankali arbeiten, stinkt also nicht mehr nach Bittermandel :-) Ich habe
gerade mal nachgeschaut: die Bäder enthalten Kaliumzyanid,
Kaliumdicyanoaurat ua.

> Bei 20µm Auflage sind galvanische Goldschichten schon lange matt.

Dies halte ich für ein Gerücht.
Goldplattierbäder sind im Gegensatz zur normalen Vergoldung tatsächlich
sauer, arbeiten bei geringen Stromstärken und mit ständiger
Warenbewegung. Durch die langsame Abscheidung über Stunden werden auch
glänzende Überzüge möglich.

> Von einer Plattierung mit Blattgold würde ich aus Kostengründen abraten.

Eine "Blattgoldplattierung" gibt es nicht. Es gibt galvanische- und
Walzplattierung (Doublé z.B.)

> Ich würde mir eine kleine Galvanik die Vergolden kann raussuchen, und dann mal
> über den Preis verhandeln. Der Materialwert des Goldes sind nämlich
> nur cents.

Ich habe mir probehalber mal eine alte Armbanduhr rhodiniert, Rhodium
ist ein Platinnebenmetall und *wesentlich* härter als jede Vergoldung.
Nach ca. 2 Monaten war diese wieder durchgewetzt...

Gruss Martin

Thomas Prufer

unread,
Oct 6, 2002, 3:49:07 AM10/6/02
to
On Sat, 5 Oct 2002 20:34:41 +0200, "Ralf Polscher" <ra...@gmx.de>
wrote:

>Von einer Plattierung mit Blattgold würde ich aus Kostengründen abraten.

Blattgold ist nicht soo teuer. Würde auf das Gehäuse aufgelegt werden
und kann unregelmässige Oberflächen ab (z.B. auch geschnitzte
Bilderrahmen, sowas) und ein Schutzlack ist auch möglich. Hat halt
auch eine andere Optik als eine glänzende Galvanikschicht, und ist nix
für den Heimwerker, da braucht's doch etwas an Erfahrung AFAIK --
Gelbe Seiten unter "Vergoldungen"...

Thomas Prufer

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