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Welches Holz fuer Schreibtisch-Arbeitsplatte?

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sp...@usa.net

unread,
Sep 16, 1998, 3:00:00 AM9/16/98
to
Tach zusammen,

hat von Euch schon mal jemand eine (Schreibtisch-)Arbeitsplatte gebaut und
kann ueber positive oder negative Erfahrungen in Bezug auf das verwendete
Holz und die Oberflaechenbehandlung geben?

Ich habe in meinem Arbeitszimmer eine Nische von 3,80m x 0.9m, in die ich
gerne eine Arbeitsplatte einpassen wuerde. Praktischerweise wird sie wohl
aus 2 Teilen a 1,90m bestehen. Hinten und an den Seiten kann sie auf Balken
aufliegen, die in die Wand geschraubt sind. Vorne brauche ich dann
(mindestens) ein Bein in der Mitte, auf dem beide Platten aufliegen.

Die Hauptfrage ist, welches Holz nehme ich am besten? Anscheinend kommen
echtholz-furnierte Spanplatten oder Leimholz (Buche?) in Frage. Ich wuerde
ja lieber Leimholz verarbeiten, aber ich frage mich, ob es stabil genug ist,
und welche Art von Verstaerkungen unter der Platte empfehlenswert sind.
Einen 17-Zoll Bildschirm soll die Platte auf Dauer schon aushalten :-).

Trocken ist der Raum uebrigens, Feuchtigkeit ist also kein Problem. Trotzdem
frage ich mich, ob und wie sich Leimholz auf die Dauer verwirft,
schliesslich ist die Platte mit 90cm nicht gerade schmal...

Ich habe schon ein paar Leute gefragt, aber wirklich *gemacht* hat es noch
keiner, und es kann mir daher auch keiner einen Hinweis geben, wie sich so
eine Konstruktion langfristig verhaelt.

Die Oberflaeche soll am Ende uebrigens einen moeglichst dunkelbraunen Ton
(Beize?) bekommen.

Falls also jemand Erfahrung mit sowas hat, waere ich fuer Hinweise sehr
dankbar!

Bis die Tage,
Stephan


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Ulrich Jungmann

unread,
Sep 16, 1998, 3:00:00 AM9/16/98
to

sp...@usa.net wrote:

> Tach zusammen,
>

Moin Stephan!

> hat von Euch schon mal jemand eine (Schreibtisch-)Arbeitsplatte gebaut und
> kann ueber positive oder negative Erfahrungen in Bezug auf das verwendete
> Holz und die Oberflaechenbehandlung geben?
>

Also ich habe eine Schreibtischplatte aus einer 2,9 cm Birkoplexplatte gebaut.
Das Birkoplex ist eine Multiplexplatte aus Birkenfurnier, auf das außen ein
Buchenfurnier aufgesetzt ist (jeweils ca. 1,5mm stark). Die Platte ist extrem
stabil
aber auch recht teuer.

Die Oberfläche habe ich mit geölt und gewachst, wobei ich ein Wachs für starke
Beanspruchung gewählt habe. (Das hat nebenbei den Effekt, daß die Platte
angenehm
riecht)

Um die Beinfreiheit zu erhalten, habe ich die Platte auf starke Leisten
aufgesetzt, die ich
an die Wand geschraubt habe. Nur an freistehenden Enden, die wegen einer
Aussparung
für die Heizung keine Wandverbindung haben, habe ich Stützen gesetzt.

Für Krimskrams plane ich mir noch Rollschränkchen zu bauen. Die kann ich dann
beiseite
schieben, wenn ich sie nicht brauche oder aber herbeiziehen.


Grüße
Ulli

Leo Michels

unread,
Sep 16, 1998, 3:00:00 AM9/16/98
to
sp...@usa.net wrote:

>hat von Euch schon mal jemand eine (Schreibtisch-)Arbeitsplatte gebaut

Hallo sp648,

ich kann mich nur der Meinung von Ulrich Jungmann anschliessen:
Multiplexplatten sind für sowas ideal. Ich habe mich allerdings
(auch aus Preisgruenden) mit einer Staerke von 19mm begnuegt.
Die Behandlung:
1. waessern mit dem Schwamm
2. trocknen lassen
3. schleifen, erst kraeftig, dann fein
4. dabei die Kanten etwas abrunden
5. Grundieroel nach Anleitung auftragen
6. Endbehandlung mit Möbeloel

Meine Platte (1,8 * 1 m) habe ich mit vier Winkeln an der Wand
befestigt. Vorne sind drei Fuesse.

Von furnierten Spanplatten bin ich nicht so begeistert. Wenn
man nicht diese haesslichen Umleimer verwenden will, muss
man mit viel Aufwand Leisten aussenrum anbringen. Und das
Furnier ist hauchduenn, man muss beim Schleifen hoellisch
aufpassen, sonst ist man durch (selbst passiert).

Stabverleimte Buche habe ich auch schon verarbeitet, allerdings
nur in der gaengigen Breite von 60cm. Mir gefaellt das Material
auch sehr gut; ist allerdings auch sehr teuer. Das Buchenmaterial
habe ich gewachst. Nach sechs Jahren sieht es noch sehr gut aus
(Sideboard-Platte).

MfG
Leo

sp...@usa.net

unread,
Sep 17, 1998, 3:00:00 AM9/17/98
to jungma...@sni.de
In article <35FFBB19...@sni.de>,
jungma...@sni.de wrote:
>
> Moin Stephan!

Moin Ulrich!

> > hat von Euch schon mal jemand eine (Schreibtisch-)Arbeitsplatte gebaut und
> > kann ueber positive oder negative Erfahrungen in Bezug auf das verwendete
> > Holz und die Oberflaechenbehandlung geben?
> >
>
> Also ich habe eine Schreibtischplatte aus einer 2,9 cm Birkoplexplatte gebaut.
> Das Birkoplex ist eine Multiplexplatte aus Birkenfurnier, auf das außen ein
> Buchenfurnier aufgesetzt ist (jeweils ca. 1,5mm stark). Die Platte ist extrem
> stabil aber auch recht teuer.

Weisst Du noch ungefaehr, wie teuer?

Wo kauft man sowas am sinnvollsten, im Holzfachhandel?

>
> Die Oberfläche habe ich mit geölt und gewachst, wobei ich ein Wachs für starke
> Beanspruchung gewählt habe. (Das hat nebenbei den Effekt, daß die Platte
> angenehm
> riecht)

:-)) Kann nicht schaden, falls ich neben der Tastatur mal einschlafe :-)

Gibt's mit dem Oel und Wachs keine Probleme, wenn man mit den Armen
auf der Platte 'rumrutscht? Wie lange hat es bei Dir gedauert, bis es
ausgehaertet war?

Wie hast Du denn die Vorderkante dieser Multiplexplatte behandelt,
gibt's da was besonders zu bedenken?

>
> Um die Beinfreiheit zu erhalten, habe ich die Platte auf starke Leisten
> aufgesetzt, die ich
> an die Wand geschraubt habe. Nur an freistehenden Enden, die wegen einer
> Aussparung
> für die Heizung keine Wandverbindung haben, habe ich Stützen gesetzt.

Wie tief ist denn Deine Platte, 60cm oder mehr?

Fragen ueber Fragen :-)

Vielen Dank schon mal fuer Deine Tips!

Helge Baumann

unread,
Sep 17, 1998, 3:00:00 AM9/17/98
to

In article <35FFBB19...@sni.de>,

Ulrich Jungmann <jungma...@sni.de> writes:
>
>
> sp...@usa.net wrote:
>
> > Tach zusammen,
> >
>
> Moin Stephan!
>
> > hat von Euch schon mal jemand eine (Schreibtisch-)Arbeitsplatte gebaut und
> > kann ueber positive oder negative Erfahrungen in Bezug auf das verwendete
> > Holz und die Oberflaechenbehandlung geben?
> >
>
> Also ich habe eine Schreibtischplatte aus einer 2,9 cm Birkoplexplatte gebaut.
> Das Birkoplex ist eine Multiplexplatte aus Birkenfurnier, auf das außen ein
> Buchenfurnier aufgesetzt ist (jeweils ca. 1,5mm stark). Die Platte ist extrem
> stabil
> aber auch recht teuer.
>
> Die Oberfläche habe ich mit geölt und gewachst, wobei ich ein Wachs für starke
> Beanspruchung gewählt habe. (Das hat nebenbei den Effekt, daß die Platte
> angenehm
> riecht)
>
> Um die Beinfreiheit zu erhalten, habe ich die Platte auf starke Leisten
> aufgesetzt, die ich
> an die Wand geschraubt habe. Nur an freistehenden Enden, die wegen einer
> Aussparung
> für die Heizung keine Wandverbindung haben, habe ich Stützen gesetzt.
>
> Für Krimskrams plane ich mir noch Rollschränkchen zu bauen. Die kann ich dann
> beiseite
> schieben, wenn ich sie nicht brauche oder aber herbeiziehen.
>
>
> Grüße
> Ulli

Da ich mal wieder das erste Posting verpaßt habe, hier mein Senf dazu:

Du kannst es auch mal im besseren Küchenfachhandel versuchen, da gibt es
Arbeitsplatten nicht nur in 60 cm Tiefe, sondern auch in 90 und 120.
Vielleicht ist da ja was passendes bei?

Ciao
Helge

--
Helge Baumann "Even though Mac Users may be only 10%
Groninger Straße 28 of the market, always remember
D-26129 Oldenburg that we are the TOP 10%"
Helge....@Informatik.Uni-Oldenburg.DE Douglas Adams

sp...@usa.net

unread,
Sep 17, 1998, 3:00:00 AM9/17/98
to l.mi...@orgaplus.de

Hallo Leo,

vielen Dank fuer Deine Antwort.

> ich kann mich nur der Meinung von Ulrich Jungmann anschliessen:
> Multiplexplatten sind für sowas ideal. Ich habe mich allerdings
> (auch aus Preisgruenden) mit einer Staerke von 19mm begnuegt.
> Die Behandlung:
> 1. waessern mit dem Schwamm
> 2. trocknen lassen
> 3. schleifen, erst kraeftig, dann fein
> 4. dabei die Kanten etwas abrunden
> 5. Grundieroel nach Anleitung auftragen
> 6. Endbehandlung mit Möbeloel
>
> Meine Platte (1,8 * 1 m) habe ich mit vier Winkeln an der Wand
> befestigt. Vorne sind drei Fuesse.

Mit 1m ist Deine Platte ja auch ziemlich breit. Hast Du auch was
schweres wie einen Bildschirm darauf stehen?

> Von furnierten Spanplatten bin ich nicht so begeistert. Wenn
> man nicht diese haesslichen Umleimer verwenden will, muss
> man mit viel Aufwand Leisten aussenrum anbringen.

Hast Du denn die Vorderkante der Multiplexplatte auch wie die
Oberflaeche behandelt, oder muss man etwas besonderes beachten?

> Und das
> Furnier ist hauchduenn, man muss beim Schleifen hoellisch
> aufpassen, sonst ist man durch (selbst passiert).

Die Multiplex Platte, die Ulrich verwendet hat, hat ja auch ein
Buchenfurnier. Sind 1.5mm denn mehr als bei Spanplatten?

>
> Stabverleimte Buche habe ich auch schon verarbeitet, allerdings
> nur in der gaengigen Breite von 60cm. Mir gefaellt das Material
> auch sehr gut; ist allerdings auch sehr teuer. Das Buchenmaterial
> habe ich gewachst. Nach sechs Jahren sieht es noch sehr gut aus
> (Sideboard-Platte).

Ich bin gespannt, ob sich noch einer meldet, der so ein Material auch
im breiteren Format fuer eine Arbeitsplatte verwendet hat... :-)

Matthias Mueller-Reineke

unread,
Sep 17, 1998, 3:00:00 AM9/17/98
to sp...@usa.net
Ich habe vor ca. 11 Jahren eine Kiefernleimholzplatte (aus dem Baumarkt -
also nichts besonderes) als Arbeitsplatte bekommen.
Abmessungen ca. 0.5 m x 2.5 m x 30 mm

Sie ist nie durchgebrochen trotz Atari 14 Zoll-Monitor + Festplatte in
Extragehaeuse + Drucker + Buecher + gelegentlich halb draufsetzen usw.

Oberflaechenbehandlung: Bootslack (heute wuerde ich es mal mit Oel
versuchen)

Oberflaechenzustand nach ca. 11 Jahren Hausaufgaben, Loeten, Blumenwasser,
2x Umzug auf PKW-Dach
... : sieht mir noch gut genug aus - wenn sie aber wieder besonders schoen
sein sollte, wuerde ich den Lack entfernen, die Blesuren herausbuegeln
(das soll mit Kiefernholz gehen - hab ich noch nie ausprobiert) und mit
Livos Oelen o. ae. behandeln (fuer die naechsten 11 Jahre).

Grossflaechig mag eine beschichtete Spanplatte vielleicht ebener sein aber
als Bueroarbeitsplatte reicht Leimholz aus (Geraete kippeln nicht).

Echtes Holz ist mir lieber. Ueberhaupt muss alles echt sein.

Matthias


Gernot Zander

unread,
Sep 17, 1998, 3:00:00 AM9/17/98
to
Hi,

in de.rec.heimwerken sp...@usa.net wrote:
> Ich habe in meinem Arbeitszimmer eine Nische von 3,80m x 0.9m, in die ich
> gerne eine Arbeitsplatte einpassen wuerde. Praktischerweise wird sie wohl
> aus 2 Teilen a 1,90m bestehen. Hinten und an den Seiten kann sie auf Balken
> aufliegen, die in die Wand geschraubt sind. Vorne brauche ich dann
> (mindestens) ein Bein in der Mitte, auf dem beide Platten aufliegen.

> Die Hauptfrage ist, welches Holz nehme ich am besten? Anscheinend kommen
> echtholz-furnierte Spanplatten oder Leimholz (Buche?) in Frage. Ich wuerde
> ja lieber Leimholz verarbeiten, aber ich frage mich, ob es stabil genug ist,
> und welche Art von Verstaerkungen unter der Platte empfehlenswert sind.
> Einen 17-Zoll Bildschirm soll die Platte auf Dauer schon aushalten :-).

Ich habe einfach eine Verlegeplatte genommen (28 mm). Die trägt
auf 4 Beinen einen 19"er, einen Laserdrucker und einen Tintenpisser.
Oben drauf habe ich gewachste Korkfliesen geklebt, das macht gleich
eine angenehme Oberfläche auch zum Schreiben mit Kugelschreiber,
und den Rand mit Leisten drumrum.
Größe hier ist 2 Stück zu je 1,50 x 0,9 x 1,00 x 0.9 (mit
60° auf einer Seite statt 90, das macht zusammen einen
Eckschreibtisch in einer stumpfen Zimmerecke (eben 60°).

> Die Oberflaeche soll am Ende uebrigens einen moeglichst dunkelbraunen Ton
> (Beize?) bekommen.

Die Korkfliesen gibt es auch in dunkel.

Die Platte biegt sich nur wenig (1 cm etwa), eher scheinen die Tischbeine
instabil, da werde ich wohl noch mal welche mit größerer Befestigungs-
Platte nehmen müssen.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Die HP 1536er brennen ab wie Waldgebiete bei Trockenheit. (Thomas Dettmar)

pęddy

unread,
Sep 17, 1998, 3:00:00 AM9/17/98
to
Ich hab' aus 28 mm Leimholz 'ne umlaufende
Büroarbeitsfläche gemacht.
Farbe hab' ich natur belassen: Mit klarer Holzlasur
Grundiert, geschliffen
nochmal Holzlasur, nochmal geschliffen, und dann
zweimal Epoxylack.

Hat sich seit 15 Jahren nicht merklich verzogen, trotz
zweier Computer,
und soviel Papier daß man sie meistens gar nicht sieht.
Unterkonstruktion aus 40 mm Stahlrohr mit
angeschweißten Flacheisen
zum Verschrauben.

Für den Farbton hätt ich natürlich auch farbige
Holzlasur nehmen können.

Hoffe das hilft.

Gruß

pæddy

sp...@usa.net

unread,
Sep 18, 1998, 3:00:00 AM9/18/98
to
In article <Pine.GSO.4.02.980917...@hasyw02.desy.de>,
Matthias Mueller-Reineke <rei...@mail.desy.de> wrote:

Hi Matthias,

> Ich habe vor ca. 11 Jahren eine Kiefernleimholzplatte (aus dem Baumarkt -
> also nichts besonderes) als Arbeitsplatte bekommen.
> Abmessungen ca. 0.5 m x 2.5 m x 30 mm

2.5m ist ja ziemlich lang, wie sieht denn bei Dir der Unterbau aus?

sp...@usa.net

unread,
Sep 18, 1998, 3:00:00 AM9/18/98
to
In article <Oxt$YVo49...@nih2naac.prod2.compuserve.com>,
"pæddy" <Patrick_...@compuserve.com> wrote:

Hi Patrick,

danke fuer Deine Antwort.

> Ich hab' aus 28 mm Leimholz 'ne umlaufende
> Büroarbeitsfläche gemacht.

Wie tief ist die Arbeitsflaeche bei Dir, und welche Holzart has Du
genommen?

> Farbe hab' ich natur belassen: Mit klarer Holzlasur
> Grundiert, geschliffen
> nochmal Holzlasur, nochmal geschliffen, und dann
> zweimal Epoxylack.

Hm, wo liegen eigentlich die Vor- und Nachteile bei der
Verwendung solch eines Lackes gegenueber Oel/Wachs (wenn
es sich um eine Arbeitsplatte handelt)?

>
> Hat sich seit 15 Jahren nicht merklich verzogen, trotz
> zweier Computer,
> und soviel Papier daß man sie meistens gar nicht sieht.

Klingt genau richtig fuer meinen Fall :-))

sp...@usa.net

unread,
Sep 18, 1998, 3:00:00 AM9/18/98
to
In article <6trpev$krh$1...@scorpio.in-berlin.de>,
Gernot Zander <hi...@gmx.de> wrote:

Hi Gernot,

> Ich habe einfach eine Verlegeplatte genommen (28 mm). Die trägt
> auf 4 Beinen einen 19"er, einen Laserdrucker und einen Tintenpisser.
> Oben drauf habe ich gewachste Korkfliesen geklebt, das macht gleich
> eine angenehme Oberfläche auch zum Schreiben mit Kugelschreiber,
> und den Rand mit Leisten drumrum.

Korkfliesen hab ich bisher noch nie verarbeitet, ist auch interessant.

Matthias Mueller-Reineke

unread,
Sep 21, 1998, 3:00:00 AM9/21/98
to sp...@usa.net
On Fri, 18 Sep 1998 sp...@usa.net wrote:

> In article <Pine.GSO.4.02.980917...@hasyw02.desy.de>,
> Matthias Mueller-Reineke <rei...@mail.desy.de> wrote:
>
> > Ich habe vor ca. 11 Jahren eine Kiefernleimholzplatte (aus dem Baumarkt -
> > also nichts besonderes) als Arbeitsplatte bekommen.
> > Abmessungen ca. 0.5 m x 2.5 m x 30 mm
>
> 2.5m ist ja ziemlich lang, wie sieht denn bei Dir der Unterbau aus?

Auf einer Seite zur Zeit auf einen Tisch gelegt (frueher in ein IKEA-
Regal) und am anderen Ende an jeder Ecke ein Kantholz als Bein. Diese
Kanthoelzer sind mit zwei Brettern verschraubt. Die Platte ist mit diesen
Brettern verschraubt und liegt auf ihnen auf.
Auf der ganzen Laenge (ca. 2m) befindet sich keine weitere Unterstuetzung.
Die Maserung ist in der Laengsrichtung, so dass die Verklebung der
Leimholzeinzelteile kaum belastet wird.

Geht doch in einen Baumarkt, nehmt euch so eine Platte, biegt und drueckt
sie und schaetzt ab, was sie vertraegt. Probieren geht ueber studieren.

Matthias


sp...@usa.net

unread,
Sep 21, 1998, 3:00:00 AM9/21/98
to
In article <Pine.GSO.4.02.98092...@hasyw02.desy.de>,
Matthias Mueller-Reineke <rei...@mail.desy.de> wrote:

Hallo Matthias,

> > 2.5m ist ja ziemlich lang, wie sieht denn bei Dir der Unterbau aus?
>
> Auf einer Seite zur Zeit auf einen Tisch gelegt (frueher in ein IKEA-
> Regal) und am anderen Ende an jeder Ecke ein Kantholz als Bein. Diese
> Kanthoelzer sind mit zwei Brettern verschraubt. Die Platte ist mit diesen
> Brettern verschraubt und liegt auf ihnen auf.
> Auf der ganzen Laenge (ca. 2m) befindet sich keine weitere Unterstuetzung.
> Die Maserung ist in der Laengsrichtung, so dass die Verklebung der
> Leimholzeinzelteile kaum belastet wird.
>
> Geht doch in einen Baumarkt, nehmt euch so eine Platte, biegt und drueckt
> sie und schaetzt ab, was sie vertraegt. Probieren geht ueber studieren.

stimmt, werden wir auch machen. Ich wollte halt nur wissen ob jemand die
Erfahrung gemacht hat dass die Platten zwar nach dem Einbau eben sind,
aber ein Jahr spaeter dann einer half-pipe gleichen :-)

Stephan

--
Stephan Petersen sp...@usa.net

Gernot Zander

unread,
Sep 22, 1998, 3:00:00 AM9/22/98
to
Hi,

in de.rec.heimwerken sp...@usa.net wrote:
> stimmt, werden wir auch machen. Ich wollte halt nur wissen ob jemand die
> Erfahrung gemacht hat dass die Platten zwar nach dem Einbau eben sind,
> aber ein Jahr spaeter dann einer half-pipe gleichen :-)

Meine Verlegeplatte biegt sich leider langsam weiter...

Muß wohl doch noch was drunter.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Die deutsche Telekom ist eine Organisation für Radsport. Das Geschaeft
mit den Telefon-Leitungen betreiben die nur ehrenamtlich nebenbei.
(ac...@amt.comlink.de)

Detlef Ziemann

unread,
Sep 23, 1998, 3:00:00 AM9/23/98
to
*Zu :* Thors...@gmx.net
*vom:* 22.09.98
*wg.:* Re: Welches Holz fuer Schreibtisch-Arbeitsplatte?

Trittau, 23.09.98

Moin moin Thorsten,

TR> >Ich habe in meinem Arbeitszimmer eine Nische von 3,80m x 0.9m, in
TR> >die ich gerne eine Arbeitsplatte einpassen wuerde.
TR> >Praktischerweise wird sie wohl aus 2 Teilen a 1,90m bestehen.
TR> >Hinten und an den Seiten kann sie auf Balken aufliegen, die in die
TR> >Wand geschraubt sind. Vorne brauche ich dann (mindestens) ein Bein
TR> >in der Mitte, auf dem beide Platten aufliegen.
TR> Ich habe das bei mir mit einer 19mm MDF-Platte gelöst.
TR> Maße ca. 120 x 90 cm. Mit Parkettlack endbehandelt.

Einen uralten Tip vermisse ich bisher:
Warum nicht ein Türblatt (ohne Falz, ungebohrt) nehmen? Ist preiswert,
gibts in allen möglichen Holzarten, ist leicht aber stabil und kann
beliebig oberflächenbehandelt werden. Spricht irgendwas dagegen?

Gruß
Detlef
--
------------- *GRÜN ist der Wechsel!* -------------
Detlef Ziemann, 22946 Trittau (Schläfrig-Holzbein)
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