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Brett auf Gehrung saegen

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Ruediger Haars

unread,
Nov 7, 2011, 2:24:44 PM11/7/11
to
Hallo,

ich muß für ein Möbelprojekt mehrere Bretter mit 30 cm Breite auf
Gehrung sägen. Gehrungssägen, die ich gefunden haben, sind alle nicht
für solche Schnittbreiten geeignet.
Was brauche ich für ein Werkzeug?
Alternativ: mit welchen Kosten muss ich etwa rechnen, wenn ich mit dem
Holz zum Schneiden zu einem Tischler gehe?

cu
Ruediger

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 7, 2011, 2:40:19 PM11/7/11
to
Geh zum Tischler um die Ecke oder in den nächsten Baumarkt und warte
dort für kleines Geld in die Kaffeekasse. MfG theo

S.Jedath

unread,
Nov 7, 2011, 2:50:07 PM11/7/11
to
Am 07.11.2011 20:24, schrieb Ruediger Haars:
Hi,
erst mal 'ruhig Blut'.
Kann man auch mit der Kappsäge hinkriegen.
Tischkreissäge, Handkreissäge wäre eine Option?

Kommt drauf an, ob du noch weitere Bauten planst. ;-)

Gruss Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Uwe Weiss

unread,
Nov 7, 2011, 3:29:31 PM11/7/11
to
Hmm.

Es muss so etwas wie ein Paralleluniversum geben, also zwei Welten.
Die eine Welt, in der ich lebe: wo es nahezu unmöglich ist, einen
Handwerker dazu zu kriegen, für einen Kleinauftrag auch nur ein Angebot
zu erstellen.
Und die andere Welt, in der man mal eben beim "Schreiner um die Ecke"
mit ein paar Brettern unterm Arm vorbeischaut, um dann die
Kaffeekassen-Nummer abzuziehen.

In der anderen Welt gibt es Baumärkte, in denen für kleines Geld
Gehrungsschnitte (am besten noch an mitgebrachten Brettern) durchgeführt
werden? In allen Baumärkten, die ich kenne, muss es wohl einen geheimen
Zugang in dieses Paralleluniversum geben, durch den die "Fachberater"
durchtunneln, sobald in meiner Welt ein Kunde in ihrem Sichtkreis auftaucht.

-Uwe-

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 7, 2011, 3:53:36 PM11/7/11
to
Am 07.11.2011 21:29, schrieb Uwe Weiss:

> Es muss so etwas wie ein Paralleluniversum geben, also zwei Welten.
> Die eine Welt, in der ich lebe: wo es nahezu unmöglich ist, einen
> Handwerker dazu zu kriegen, für einen Kleinauftrag auch nur ein Angebot
> zu erstellen.
> Und die andere Welt, in der man mal eben beim "Schreiner um die Ecke"
> mit ein paar Brettern unterm Arm vorbeischaut, um dann die
> Kaffeekassen-Nummer abzuziehen.
>
> In der anderen Welt gibt es Baumärkte, in denen für kleines Geld
> Gehrungsschnitte (am besten noch an mitgebrachten Brettern) durchgeführt
> werden? In allen Baumärkten, die ich kenne, muss es wohl einen geheimen
> Zugang in dieses Paralleluniversum geben, durch den die "Fachberater"
> durchtunneln, sobald in meiner Welt ein Kunde in ihrem Sichtkreis
> auftaucht.

Genau so ist es, und das eine Universum expandiert, das andere
kollabiert. Der Big Rip ist nahe!


Gruß Dieter

Sebastian Suchanek

unread,
Nov 7, 2011, 3:59:44 PM11/7/11
to
Thus spoke Ruediger Haars:

> ich muß für ein Möbelprojekt mehrere Bretter mit 30 cm
> Breite auf Gehrung sägen. Gehrungssägen, die ich gefunden
> haben, sind alle nicht für solche Schnittbreiten geeignet.
> Was brauche ich für ein Werkzeug?
> [...]

Bei 30cm - obendrein mit Gehrung - stoßen anscheinend auch die
üblichen Zugsägen an ihre Grenzen. Das beste dürfte wohl eine
Tischkreissäge mit passendem Winkelanschlag sein.


Tschüs,

Sebastian

--
http://www.baumaschinen-modelle.net
http://www.schwerlast-rhein-main.de
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Joerg

unread,
Nov 7, 2011, 6:37:06 PM11/7/11
to
Ludger Averborg wrote:
> On Mon, 07 Nov 2011 20:24:44 +0100, Ruediger Haars
> <ruedigers...@gmx.de> wrote:
>
>> Hallo,
>>
>> ich muß für ein Möbelprojekt mehrere Bretter mit 30 cm Breite auf
>> Gehrung sägen. Gehrungssägen, die ich gefunden haben, sind alle nicht
>> für solche Schnittbreiten geeignet.
>> Was brauche ich für ein Werkzeug?
>
> Ich kann meine Handkreissäge entsprechend kippen.
>

So isset. Aber bloss nicht auf die eingestanzten Winkelangaben auf der
Saege verlassen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und hinterher ein
schoenes Brett aus Redwood zu Brennholz sagen muessen. Immer mit
rausgezogenem Stecker einmessen und dann gut anknallen dass es nicht
mehr verrutscht.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Jürgen Exner

unread,
Nov 7, 2011, 8:09:49 PM11/7/11
to
Ruediger Haars <ruedigers...@gmx.de> wrote:
>ich muß für ein Möbelprojekt mehrere Bretter mit 30 cm Breite auf
>Gehrung sägen. Gehrungssägen, die ich gefunden haben, sind alle nicht
>für solche Schnittbreiten geeignet.
>Was brauche ich für ein Werkzeug?

Winkelmesser, Schmiege, spitzer Bleistift, eine gute Saege, eine ruhige
Hand, und etwas Geduld.

jue

Joerg

unread,
Nov 7, 2011, 8:42:58 PM11/7/11
to
Du hast noch Besen, Handfeger und Kehrblech vergessen :-)

Bei all dem muss man sich immer vorstellen wie die Jungs das frueher
machen mussten. In meiner Stundentenbude war mal ein Drittel des
Fensters abgefault. Der Vermieter, sparsam wie er war, schickte kein
Fensterbauunternehmen sondern seinen Handwerker. Das muss doch zu
flicken sein. Der kam bewaffnet mit einer Butterbrottuete, ein wenig
Holz, Leim, Schraubzwingen, Zollstock und einem Fuchsschwanz. Er
sezierte geschickt alles faule aus dem Rahmen und saegte dann das
verbliebene Restgerippe auf Stufengehrung (hoffe mal dass Lap Joint so
auf Deutsch heisst). Dann verkruemelte er sich ins Treppenhaus und
werkelte rund eine Stunde mit seinem Fuchsschwanz. Er kamm wieder rein
und das passte ohne Nacharbeit wie angegossen. Eingeleimt, feddich. Da
zog ich echt den Hut. Ich hatte letztens fuer sowas rund drei Stunden
gebraucht, und ich hatte neben dem Fuchsschwanz noch eine Kreissaege.

Jürgen Exner

unread,
Nov 7, 2011, 8:55:20 PM11/7/11
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>Jürgen Exner wrote:
>> Ruediger Haars <ruedigers...@gmx.de> wrote:
>>> ich muß für ein Möbelprojekt mehrere Bretter mit 30 cm Breite auf
>>> Gehrung sägen. Gehrungssägen, die ich gefunden haben, sind alle nicht
>>> für solche Schnittbreiten geeignet.
>>> Was brauche ich für ein Werkzeug?
>>
>> Winkelmesser, Schmiege, spitzer Bleistift, eine gute Saege, eine ruhige
>> Hand, und etwas Geduld.
>>
>
>Du hast noch Besen, Handfeger und Kehrblech vergessen :-)

Noe, das brauchst du nicht um die Bretter auf Gehrung zu saegen.
Das brauchst du hoechstens um den haeuslichen Frieden zu bewahren...

>Bei all dem muss man sich immer vorstellen wie die Jungs das frueher
>machen mussten.

Eben. Und sieh dir mal wirkliche Antiquitaeten an, so George V oder
Louis XIV. Die Praezision, die Tischler damals nur mit einfachen
_Hand(!)_-werkzeugen erreicht haben, schafft man heute nicht einmal mit
Lasern, Dreh-Kipp-Gehrungssaegen, Oberfraesen und Elektrohobeln.

jue

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 3:50:23 AM11/8/11
to
Theodor.Hellwald schrieb:

>Geh zum Tischler um die Ecke oder in den nächsten Baumarkt und warte
>dort für kleines Geld in die Kaffeekasse. MfG theo

Also der Baumarkt hier um die Ecke hat keine Gehrungssäge, nur so eine
rieseige Wand von einem Monstrum zum Ablängen, und die tun sich schon
schwer, auch nur senkrechte Schnitte auf den Zentimeter genau
vorzunehmen.

Und es mag an meinem beschränkten Horizont liegen, aber ich hab noch
nie nen Baumarkt gesehen, wo das anders gewesen wäre. Nicht mal in
USA.

--

Gruß
Radbert

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 3:57:30 AM11/8/11
to
Martin ?rautmann schrieb:

>On Mon, 07 Nov 2011 21:59:44 +0100, Sebastian Suchanek wrote:
>> Bei 30cm - obendrein mit Gehrung - stoßen anscheinend auch die
>> üblichen Zugsägen an ihre Grenzen. Das beste dürfte wohl eine
>> Tischkreissäge mit passendem Winkelanschlag sein.
>
>Oder eine Handkreissäge mit Führungsschiene - 30 bis 100 cm gehen da
>sehr gut.

Da geht auch wesentlich mehr bei einer gescheiten Konstruktion.

Beispielsweise Wolfcraft Mastercut 2000. Ich hab da grad den Vorläufer
6175 geerbt und bin fürbass erstaunt, was damit alles geht. So einer
ist übrigens grad bei Ebay drin: search.ebay.de/200667428601

Vielleicht reicht auch schon der 1000er
(http://www.wolfcraft.de/jcatalog_generated/de/products/product_groups/14750_product.html,
Bedienungsanleitung.)

Wenn man nicht so viel Geld ausgeben will, kann man sich auch einen
Anschlag selbst basteln bzw. improvisieren (und braucht im Zweifel
eine Handkreissäge mit anwinkelbarer Grundplatte.) Wird nur etwas
umständlicher, aber je nach Konstruktion nicht unbedingt viel.

--

Gruß
Radbert

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 3:58:01 AM11/8/11
to
Joerg schrieb:

>Saege verlassen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und hinterher ein
>schoenes Brett aus Redwood zu Brennholz sagen muessen.

Kauf Dir endlich ne Drechselbank.

--

Gruß
Radbert

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 4:00:21 AM11/8/11
to
Jürgen Exner schrieb:

>Die Praezision, die Tischler damals nur mit einfachen
>_Hand(!)_-werkzeugen erreicht haben, schafft man heute nicht einmal mit
>Lasern, Dreh-Kipp-Gehrungssaegen, Oberfraesen und Elektrohobeln.

Jedenfalls nicht, so lange die so möglichst billig in chinesischen KZs
zusammengeschwartet werden...

--

Gruß
Radbert

Martin Schoenbeck

unread,
Nov 8, 2011, 5:32:44 AM11/8/11
to
Hallo Radbert,

Radbert Grimmig schrieb:

> Also der Baumarkt hier um die Ecke hat keine Gehrungssäge, nur so eine
> rieseige Wand von einem Monstrum zum Ablängen, und die tun sich schon
> schwer, auch nur senkrechte Schnitte auf den Zentimeter genau
> vorzunehmen.
>
> Und es mag an meinem beschränkten Horizont liegen, aber ich hab noch
> nie nen Baumarkt gesehen, wo das anders gewesen wäre. Nicht mal in
> USA.

Was das präzise Sägen anbetrifft: gibt's hier, sägen auf den Millimeter
genau. Aber Gehrungen schneiden die auch nicht.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
Message has been deleted

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 8, 2011, 10:22:40 AM11/8/11
to
Martin Schoenbeck schrieb:

> Was das präzise Sägen anbetrifft: gibt's hier, sägen auf den Millimeter
> genau.

AKN

> Aber Gehrungen schneiden die auch nicht.

Wo es Küchenarbeitsplatten gibt, gibts auch oft den Service dafür Gehrungen
zu schneiden.


Siegfried

Thomas Prufer

unread,
Nov 8, 2011, 10:35:11 AM11/8/11
to
On Mon, 07 Nov 2011 17:09:49 -0800, Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> wrote:

>Winkelmesser, Schmiege, spitzer Bleistift, eine gute Saege, eine ruhige
>Hand, und etwas Geduld.

Abfallstück, Gehrung schneiden, die zwei Stück zusammenhalten, schauen ob der
Winkel ein rechter ist (geht frei Auge, besser mit einem 90°-Winkel). Wenn ja,
dann passen die 45°.


Thomas Prufer

Joerg

unread,
Nov 8, 2011, 10:54:38 AM11/8/11
to
Ja wo soll ich die denn hinstellen?

Nachdem ich raus hatte dass man das vorher einmessen muss fluppt es wie
am Schnuerchen. Seitdem habe ich etliche Gehrungsschnitte gemacht. Fast
alle mit der Kreissaege, Rest per Fuchsschwanz.

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 1:01:02 PM11/8/11
to
Martin ?rautmann schrieb:

(http://www.wolfcraft.de/jcatalog_generated/de/products/product_groups/14750_product.html,
>> Bedienungsanleitung.)
>
>Zum einen ist das aber keine Handkreissäge mehr, sondern ein Sägetisch.

In den man eine Handkreissäge (unter anderem) einsetzt.

>Zum zweiten bezweifle ich ganz massiv, dass du auf einem solchen Tisch
>Gehrungen über mehr als 100 cm Länge sauber hinbekommst -

Mit der Kreissäge nicht, stimmt. Ich hatte jetzt an die reinen
Dimensionen des Werkstücks gedacht. Man kann ja Bretter bis etwa 40mm
Stärke unter die Führungsschienen schieben - die gucken dann halt beim
Schneiden rechts und links raus.

Die reine geführte Schnittlänge, also wie weit man die eingebaute Säge
vor und zurück schieben kann, würd ich jetzt aus der Lameng mal so im
Bereich von 50 cm verorten. Und der Gehrungsanschlag frisst ja auch
noch mal Platz.

Man kann da allerdings auch eine Stichsäge reinschrauben. Diese könnte
man ja dann halt schräg anstellen und die längeren Werkstücke am oben
montierten Anschlag entlang drüberschieben.

Wie gut das geht, habe ich noch nicht versucht. Ich werd ihn als
nächste wohl erst mal als Frästisch missbrauchen. Sobald der Schupen
entrümpelt und als Drittwerkstatt eingerichtet ist.


--

Gruß
Radbert

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 1:08:29 PM11/8/11
to
Joerg schrieb:

>Radbert Grimmig wrote:
>> Joerg schrieb:
>>
>>> Saege verlassen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und hinterher ein
>>> schoenes Brett aus Redwood zu Brennholz sagen muessen.
>>
>> Kauf Dir endlich ne Drechselbank.
>>
>
>Ja wo soll ich die denn hinstellen?

Platz für so was...

http://kuerzer.de/kleinedrechselbank

ist in der kleinsten Hütte.

http://www.youtube.com/watch?v=WfNVJM32itI

Und dann zeih Dir mal rein, wie klein der Zwerg eigentlich ist -
anhand des Größenvergleichs mit seinem normalwüchsigen Kumpel:

http://www.youtube.com/watch?v=Q8RISVsan9Q

Und dann muss man schönes Holz nicht mehr verbrennen, sondern kann
selbst aus kleineren Stücken noch was Schönes machen:

http://www.youtube.com/watch?v=HAjT87hlQmU

[Disclaimer: Der junge Alex mag zum Vorbild an Selbstorganisation und
Mit-seiner-Zeit-was-besseres-anfangen-als-der-übliche-rauchende-saufende-Teenie-Abschaum
taugen, aber (noch) nicht unbedingt in Sachen Arbeitsverfahren oder
Arbeitssicherheit.]

[Jedenfalls noch nicht zum Zeitpunkt der Aufnahmen.]

--

Gruß
Radbert

Joerg

unread,
Nov 8, 2011, 2:09:57 PM11/8/11
to
Radbert Grimmig wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Radbert Grimmig wrote:
>>> Joerg schrieb:
>>>
>>>> Saege verlassen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und hinterher ein
>>>> schoenes Brett aus Redwood zu Brennholz sagen muessen.
>>> Kauf Dir endlich ne Drechselbank.
>>>
>> Ja wo soll ich die denn hinstellen?
>
> Platz für so was...
>
> http://kuerzer.de/kleinedrechselbank
>
> ist in der kleinsten Hütte.
>

Und wie saege ich damit jetzt ein vier Meter langes Brett auf Gehrung?

Mal abgesehen davon dass sowas ein Vielfaches der $12 kostet, die ich
fuer meine robuste Skil Handkreissaege auf einem Garage Sale ausgegeben
habe. Selbst eine im Werk generalueberholte Handkreissaege mit Garantie
kostet unter $40:

http://www.skilshop.com/factory-reconditioned-skil-5380-01-rt-7-1-4-in-skilsaw-circular-saw/sklr5380-01-rt,default,pd.html?start=2&cgid=skil-circular-saws

Meine ist allerdings aelter, fast komplett aus Metall.

[...]

Joerg

unread,
Nov 8, 2011, 2:13:50 PM11/8/11
to
Radbert Grimmig wrote:
> Martin ?rautmann schrieb:
>
> (http://www.wolfcraft.de/jcatalog_generated/de/products/product_groups/14750_product.html,
>>> Bedienungsanleitung.)
>> Zum einen ist das aber keine Handkreissäge mehr, sondern ein Sägetisch.
>
> In den man eine Handkreissäge (unter anderem) einsetzt.
>
>> Zum zweiten bezweifle ich ganz massiv, dass du auf einem solchen Tisch
>> Gehrungen über mehr als 100 cm Länge sauber hinbekommst -
>
> Mit der Kreissäge nicht, stimmt. Ich hatte jetzt an die reinen
> Dimensionen des Werkstücks gedacht. Man kann ja Bretter bis etwa 40mm
> Stärke unter die Führungsschienen schieben - die gucken dann halt beim
> Schneiden rechts und links raus.
>

Warum soll das nicht gehen? Das laengste Brett was ich mit der
Handkreissaege auf Laengsgehrung geschnitten habe war etwa vier Meter
lang. Ohne so einen Tisch. Hatte zwar gern einen, aber man kann ja auch
nicht alles haben :-)

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 8, 2011, 2:43:24 PM11/8/11
to
Das ist krass, also bei uns hier gibts sowas bei BBM und bei OBI und die
arbeiten beide höchst akkurat und solange das abläuft wenn der gute Mann
eh nix zu tun hat, hat auch sein Chef nix dagegen. Der weiss genau das
man so auch mal Kundschaft sieht die sonst eher Baumärlte meidet. MfG theo

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 8, 2011, 2:44:12 PM11/8/11
to
Genau das, eigentlich haben das alle die auch Arbeitsplatten verkaufen.
MfG theo

Michael Limburg

unread,
Nov 8, 2011, 3:13:24 PM11/8/11
to
Gerade letzte Woche wurde mein Wunsch nach einem solchen Schnitt in
einem der großen Baumärkte mit der Begründung abgelehnt, man könne es
zwar prinzipiell, dürfe es aber nicht (Hinweis auf Sicherheit und BG).

Michael

Message has been deleted

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 3:57:16 PM11/8/11
to
Joerg schrieb:

>> Mit der Kreissäge nicht, stimmt. Ich hatte jetzt an die reinen
>> Dimensionen des Werkstücks gedacht. Man kann ja Bretter bis etwa 40mm
>> Stärke unter die Führungsschienen schieben - die gucken dann halt beim
>> Schneiden rechts und links raus.
>>
>
>Warum soll das nicht gehen? Das laengste Brett was ich mit der
>Handkreissaege auf Laengsgehrung geschnitten habe war etwa vier Meter
>lang.

Es scheitert nicht an der Kreissäge, aber mit der Kreissäge in diesem
Tisch (um von dessen Führungen zu profitieren) ist halt irgendann zu
wenig Platz, um das Werkstück noch reinzubekommen.

http://www.wolfcraft.de/workarea/supplier/sWolfcraft/documents/BAL/6175.pdf

--

Gruß
Radbert

Radbert Grimmig

unread,
Nov 8, 2011, 4:00:30 PM11/8/11
to
Joerg schrieb:

>Radbert Grimmig wrote:
>> Joerg schrieb:
>>
>>> Radbert Grimmig wrote:
>>>> Joerg schrieb:
>>>>
>>>>> Saege verlassen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und hinterher ein
>>>>> schoenes Brett aus Redwood zu Brennholz sagen muessen.
>>>> Kauf Dir endlich ne Drechselbank.
>>>>
>>> Ja wo soll ich die denn hinstellen?
>>
>> Platz für so was...
>>
>> http://kuerzer.de/kleinedrechselbank
>>
>> ist in der kleinsten Hütte.
>>
>
>Und wie saege ich damit jetzt ein vier Meter langes Brett auf Gehrung?

Du hattest schon längst das Thema gewechselt (schönes Redwood
verbrennen).

>Mal abgesehen davon dass sowas ein Vielfaches der $12 kostet, die ich
>fuer meine robuste Skil Handkreissaege auf einem Garage Sale ausgegeben
>habe.

Je nun, Drechselbänke soll es ebenfalls gebraucht geben.

Ich hab für meine lediglich 280 Euro hingelegt und sie kann sogar noch
einiges mehr als die Chinabank. (Vor allem mehr wiegen und präziser
gemacht sein.) Zudem ein ordentliches amerikanisches
Qualitätsfabrikat, Rockwell/Delta...

... jetzt brauch ich ne Bandsäge.

--

Gruß
Radbert

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 8, 2011, 4:03:01 PM11/8/11
to
Das sind nur Schutzbehauptungen bis auf den Hinweis das es vom Chef
verboten ist. MfG theo

Message has been deleted
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Martin Schoenbeck

unread,
Nov 8, 2011, 4:53:52 PM11/8/11
to
Hallo Martin,

Martin Τrautmann schrieb:

> On Tue, 08 Nov 2011 20:44:12 +0100, Theodor.Hellwald wrote:
>> Genau das, eigentlich haben das alle die auch Arbeitsplatten verkaufen.
>
> Können wir vielleicht mal klären, um welche Art von Gehrungsschnitt es
> geht?
>
> Meinen wir einen 45-Grad-Schnitt, um zwei Arbeitsplatten zu einem großen
> L zusammenzusetzen, oder eine Gehrung, um zwei Platten für eine
> Lautsprecherbox zusammenzufügen?
>
> Bei Gehrung denke ich normalerweise an letzteres, während ersteres für
> mich einfach schräg abgesägte Bretter sind.

So hatte ich das bis dahin auch verstanden. Und was die Arbeitsplatten
anbetrifft bieten die Baumärkte die ich kenne entweder an, die Platte zu
bestellen oder bei den selbst zugeschnittenen eine Aluleiste die man
zwischen die beiden Platten setzt. Einen Gehrungsschnitt, der da ohnehin
unüblich ist, weil da normalerweise nur an einer Platte die Vorderkante
abgefräst und an der anderen ein kurzes Stück gerundet wird, machen die

Joerg

unread,
Nov 8, 2011, 5:45:49 PM11/8/11
to
Ich weiss ja nicht wie das bei Euch ist aber wenn es unbedingt auf dem
Tisch gesaegt werden muss benutzen wir Rollstaender. So in der Art:

http://www.harborfreight.com/132-lb-capacity-roller-stand-95621.html

Bei ganz langen Brettern noch eine zweite abgangsseitig. Ich mache das
immer ohne, auf dem Boden und auf den Knien "vorwaertsmarschierend".
Irgendwann kommt man natuerlich in ein Alter da ist das nicht mehr so
der Hit. Wenn die Huefte piekst und die Kniegelenke knacken.

Joerg

unread,
Nov 8, 2011, 5:53:06 PM11/8/11
to
Radbert Grimmig wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Radbert Grimmig wrote:
>>> Joerg schrieb:
>>>
>>>> Radbert Grimmig wrote:
>>>>> Joerg schrieb:
>>>>>
>>>>>> Saege verlassen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und hinterher ein
>>>>>> schoenes Brett aus Redwood zu Brennholz sagen muessen.
>>>>> Kauf Dir endlich ne Drechselbank.
>>>>>
>>>> Ja wo soll ich die denn hinstellen?
>>> Platz für so was...
>>>
>>> http://kuerzer.de/kleinedrechselbank
>>>
>>> ist in der kleinsten Hütte.
>>>
>> Und wie saege ich damit jetzt ein vier Meter langes Brett auf Gehrung?
>
> Du hattest schon längst das Thema gewechselt (schönes Redwood
> verbrennen).
>

Das war leider zu schmal geworden um es noch fuer irgendwas sinnvolles
brauchen zu koennen. Ansonsten bewahre ich alles auf, auch
rausgerissenenes Redwood wo Sektionen noch gut sind. Denn das ist noch
oft "Old Growth", deutlich dichter und schwerer als neues.


>> Mal abgesehen davon dass sowas ein Vielfaches der $12 kostet, die ich
>> fuer meine robuste Skil Handkreissaege auf einem Garage Sale ausgegeben
>> habe.
>
> Je nun, Drechselbänke soll es ebenfalls gebraucht geben.
>
> Ich hab für meine lediglich 280 Euro hingelegt und sie kann sogar noch
> einiges mehr als die Chinabank. (Vor allem mehr wiegen und präziser
> gemacht sein.) Zudem ein ordentliches amerikanisches
> Qualitätsfabrikat, Rockwell/Delta...
>

Falls Du jemals Ersatzteile brauchst, das ist jetzt Porter-Cable. Die
m.W. inzwischen zu Black&Dekcer gehoeren <schauder>.


> ... jetzt brauch ich ne Bandsäge.
>

Wir brauchen immer neue Tools. Natuerlich muessen wir dann irgendeinen
Grund finden um das unseren Perlen zu verklicken warum wird das
unbedingt jetzt gleich brauchen :-)

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 8, 2011, 7:30:48 PM11/8/11
to
Martin =?UTF-8?Q?=CE=A4rautmann?= schrieb:

> Bei Gehrung denke ich normalerweise an letzteres, während ersteres für
> mich einfach schräg abgesägte Bretter sind.

Nö, beides sind Gehrungen (das Wort bezeichnet nicht den schrägen Schnitt,
sondern die durch den Schnitt entstandene schräge Fläche an einem
rechtwinkeligen Querschnitt)


Siegfried

Arnim Eisenblaetter

unread,
Nov 8, 2011, 8:28:24 PM11/8/11
to
Hallo,
Theodor, du wohnst doch (im weitesten Sinne) im Raum/Landkreis Hannover.
Sag' mal bitte, welchen Obi du da meinst.

Arnim
Message has been deleted

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 9, 2011, 12:47:07 AM11/9/11
to
Am 08.11.2011 22:42, schrieb Martin Τrautmann:
> On Tue, 08 Nov 2011 20:44:12 +0100, Theodor.Hellwald wrote:
>> Genau das, eigentlich haben das alle die auch Arbeitsplatten verkaufen.
>
> Können wir vielleicht mal klären, um welche Art von Gehrungsschnitt es
> geht?
>
> Meinen wir einen 45-Grad-Schnitt, um zwei Arbeitsplatten zu einem großen
> L zusammenzusetzen, oder eine Gehrung, um zwei Platten für eine
> Lautsprecherbox zusammenzufügen?
>
> Bei Gehrung denke ich normalerweise an letzteres, während ersteres für
> mich einfach schräg abgesägte Bretter sind.

Letzteres latürnich. Die Säge wird einfach um die Gradzahl gekippt.
Allerdings muss man für ersteres wiederum tricksen. Schon komisch. MfG theo

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 9, 2011, 12:54:25 AM11/9/11
to
Am 09.11.2011 02:28, schrieb Arnim Eisenblaetter:
> Hallo,
>
> Am 08.11.2011 20:43, schrieb Theodor.Hellwald:
>> Am 08.11.2011 09:50, schrieb Radbert Grimmig:
>>> Theodor.Hellwald schrieb:
>>>
>>>> Geh zum Tischler um die Ecke oder in den nᅵchsten Baumarkt und warte
>>>> dort fᅵr kleines Geld in die Kaffeekasse. MfG theo
>>>
>>> Also der Baumarkt hier um die Ecke hat keine Gehrungssᅵge, nur so eine
>>> rieseige Wand von einem Monstrum zum Ablᅵngen, und die tun sich schon
>>> schwer, auch nur senkrechte Schnitte auf den Zentimeter genau
>>> vorzunehmen.
>>>
>>> Und es mag an meinem beschrᅵnkten Horizont liegen, aber ich hab noch
>>> nie nen Baumarkt gesehen, wo das anders gewesen wᅵre. Nicht mal in
>>> USA.
>>>
>> Das ist krass, also bei uns hier gibts sowas bei BBM und bei OBI und die
>> arbeiten beide hᅵchst akkurat und solange das ablᅵuft wenn der gute Mann
>> eh nix zu tun hat, hat auch sein Chef nix dagegen. Der weiss genau das
>> man so auch mal Kundschaft sieht die sonst eher Baumᅵrlte meidet. MfG theo
>
> Theodor, du wohnst doch (im weitesten Sinne) im Raum/Landkreis Hannover.
> Sag' mal bitte, welchen Obi du da meinst.

Gemacht hat das mal der MaxBahr an der Bornumer, auch der Praktiker in
Linden (sind aber beide nicht mehr) die oben genannten in Barsinghausen.
Allerdings muss ich zugeben das es schon lᅵnger her ist. IMHO so ca. um
euronengeburt herum. Habe inzwischen jemanden der beim Tischler
arbeitet, von daher besteht zur Zeit kein Bedarf. MfG theo

Ruediger Haars

unread,
Nov 9, 2011, 1:24:06 AM11/9/11
to
Martin ?rautmann wrote:
> Beim schrägen Schnitt entsteht eine rechtwinklige Fläche.
>
> Beim Gehrungsschnitt ist die Schnittkante auch rechtwinklig.
>
> Die Gehrungslade erlaubt sogar neben den Schrägschnitten auch die
> rechtwinklige Führung.
>
> Von daher bleibt tatsächlich unbeantwortet, welche Art von Gehrung der
> OP nun meint!?

Der meint tatsächlich die Gehrung, um ein Brett schräg anzusetzen. Ich
möchte in einen rechtwinkligen Rahmen diagonal verlaufende Bretter
einbauen.
Entstehen soll daraus ein Weinregal mit Fächern in Rautenform für
jeweils ca 6 Flaschen.

Rüdiger


Ruediger Haars

unread,
Nov 9, 2011, 1:32:56 AM11/9/11
to
Radbert Grimmig wrote:

> Da geht auch wesentlich mehr bei einer gescheiten Konstruktion.
>
> Beispielsweise Wolfcraft Mastercut 2000. Ich hab da grad den Vorläufer
> 6175 geerbt und bin fürbass erstaunt, was damit alles geht. So einer
> ist übrigens grad bei Ebay drin: search.ebay.de/200667428601
>
> Vielleicht reicht auch schon der 1000er

Ich hab mir mal die Werbevideos zu den beiden Tischen angesehen. Mir ist
aber nicht klar geworden, wie ich da Gehrung schneide. Ist die
Grundplatte mit der Säge kippbar?

> Wenn man nicht so viel Geld ausgeben will, kann man sich auch einen
> Anschlag selbst basteln bzw. improvisieren (und braucht im Zweifel
> eine Handkreissäge mit anwinkelbarer Grundplatte.) Wird nur etwas
> umständlicher, aber je nach Konstruktion nicht unbedingt viel.

Das scheint sich bisher rauszukristallisieren.

Rüdiger

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Helmut Hullen

unread,
Nov 9, 2011, 3:23:00 AM11/9/11
to
Hallo, Theodor.Hellwald,

Du meintest am 09.11.11:

[...]

> Letzteres latürnich. Die Säge wird einfach um die Gradzahl gekippt.

Was ist bitteschön eine "Gradzahl"? Meinst Du etwa "Winkel" und traust
Dich nicht, diesen Begriff zu benutzen?

Oder redest Du auch von der Eurozahl Deines Gehalts oder der Eurozahl
eines Brötchens?

Viele Gruesse!
Helmut

Radbert Grimmig

unread,
Nov 9, 2011, 4:27:29 AM11/9/11
to
Ruediger Haars schrieb:

>Radbert Grimmig wrote:
>
>> Da geht auch wesentlich mehr bei einer gescheiten Konstruktion.
>>
>> Beispielsweise Wolfcraft Mastercut 2000.

>Ich hab mir mal die Werbevideos zu den beiden Tischen angesehen. Mir ist
>aber nicht klar geworden, wie ich da Gehrung schneide. Ist die
>Grundplatte mit der Säge kippbar?

Man muss die Kippvorrichtung der eingesetzten Handkreissäge benutzen.

Und wenn man die Führungsschienen verwenden will, muss man auch noch
den Winkelanschlag entsprechend weit aus der Mitte verschieben, dass
das Sägeblatt in dessen Mittelnut läuft.

--

Gruß
Radbert

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 9, 2011, 7:43:26 AM11/9/11
to
Ich habe mich klar ausgedrückt und du darfst jetzt wieder unter deinen
Stein kriechen.... theo

Ralf Haboldt

unread,
Nov 9, 2011, 10:32:59 AM11/9/11
to
On 7 Nov., 21:29, Uwe Weiss <uwe...@web.de> wrote:
> Am 07.11.2011 20:40, schrieb Theodor.Hellwald:
>
> > Am 07.11.2011 20:24, schrieb Ruediger Haars:
> >> Hallo,
>
> >> ich muß für ein Möbelprojekt mehrere Bretter mit 30 cm Breite auf
> >> Gehrung sägen. Gehrungssägen, die ich gefunden haben, sind alle nicht
> >> für solche Schnittbreiten geeignet.
> >> Was brauche ich für ein Werkzeug?
> >> Alternativ: mit welchen Kosten muss ich etwa rechnen, wenn ich mit dem
> >> Holz zum Schneiden zu einem Tischler gehe?
>
> > Geh zum Tischler um die Ecke oder in den nächsten Baumarkt und warte
> > dort für kleines Geld in die Kaffeekasse. MfG theo
>
> Hmm.
>
> Es muss so etwas wie ein Paralleluniversum geben, also zwei Welten.
> Die eine Welt, in der ich lebe: wo es nahezu unmöglich ist, einen
> Handwerker dazu zu kriegen, für einen Kleinauftrag auch nur ein Angebot
> zu erstellen.
> Und die andere Welt, in der man mal eben beim "Schreiner um die Ecke"
> mit ein paar Brettern unterm Arm vorbeischaut, um dann die
> Kaffeekassen-Nummer abzuziehen.
>
> In der anderen Welt gibt es Baumärkte, in denen für kleines Geld
> Gehrungsschnitte (am besten noch an mitgebrachten Brettern) durchgeführt
> werden? In allen Baumärkten, die ich kenne, muss es wohl einen geheimen
> Zugang in dieses Paralleluniversum geben, durch den die "Fachberater"
> durchtunneln, sobald in meiner Welt ein Kunde in ihrem Sichtkreis auftaucht.
>
> -Uwe-

Also _ich_ habe gleich 2 Schreier im Ort, wo das klappt. Dort kann ich
auch meine Kreissägeblätter zum Schärfen abgeben, die lassen das bei
ihrem Schärfdienst mitmachen. In kleineren Gemeinden ist das nicht
sooo ungewöhnlich. Und ich meine, dass der nächstgelegene 'Biber'-
Baumarkt das Mitbringen von Holz erlaubt, man muss dann halt für die
Sägeschnitte bezahlen. Aber die Schreiner sind günstiger...

Ralf

Ralf Haboldt

unread,
Nov 9, 2011, 10:59:22 AM11/9/11
to
> Ralf- Zitierten Text ausblenden -
>
> - Zitierten Text anzeigen -

Und wenn ich jetzt aus den Schreiern noch Schreiner mache sind die
auch nicht sauer ;)

Dorothee Hermann

unread,
Nov 9, 2011, 2:21:48 PM11/9/11
to
Am 07.11.2011 21:29, schrieb Uwe Weiss:

> Es muss so etwas wie ein Paralleluniversum geben, also zwei Welten.
> Die eine Welt, in der ich lebe: wo es nahezu unmöglich ist, einen
> Handwerker dazu zu kriegen, für einen Kleinauftrag auch nur ein Angebot
> zu erstellen.
> Und die andere Welt, in der man mal eben beim "Schreiner um die Ecke"
> mit ein paar Brettern unterm Arm vorbeischaut, um dann die
> Kaffeekassen-Nummer abzuziehen.

"Pumuckl"- Welt lebt (heißt heute Newsgroup).

> In der anderen Welt gibt es Baumärkte, in denen für kleines Geld
> Gehrungsschnitte (am besten noch an mitgebrachten Brettern) durchgeführt
> werden? In allen Baumärkten, die ich kenne, muss es wohl einen geheimen
> Zugang in dieses Paralleluniversum geben, durch den die "Fachberater"
> durchtunneln, sobald in meiner Welt ein Kunde in ihrem Sichtkreis auftaucht.

Du bist ja auch nicht blond, langbeinig und kannst keinen hübschen
Augenaufschlag!
;-)

Dorothee

Gerd Schweizer

unread,
Nov 9, 2011, 2:27:32 PM11/9/11
to
Andreas Oehler schrieb:
>
> Ein formales Angebot wird Dir kein Schreiner für so eine Kleinigkeit
> schreiben wollen. Aber wenn Du freundlich fragst und nicht drängelst,
> sollte sowas gegen einen angemessenen Betrag in bar problemlos drin sein.
> Vorraussetzung: Ausreichend kleiner Betrieb.
>
Da war ich letztes Jahr total überrascht. Ein nicht so kleiner Betrieb
in Eglharting bei München (Klein) verlangte gerade mal 50 Cent für das
Abschneiden eines mahogonifurnierten Regalbretts.
--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 9, 2011, 3:15:42 PM11/9/11
to
Am 08.11.2011 10:00, schrieb Radbert Grimmig:
> Jürgen Exner schrieb:
>
>> Die Praezision, die Tischler damals nur mit einfachen
>> _Hand(!)_-werkzeugen erreicht haben, schafft man heute nicht einmal mit
>> Lasern, Dreh-Kipp-Gehrungssaegen, Oberfraesen und Elektrohobeln.
>
> Jedenfalls nicht, so lange die so möglichst billig in chinesischen KZs
> zusammengeschwartet werden...
>
Wie kommst du darauf das Garagen und Kinderheime mit KZ vergleichbar
wären? In Indien sterben die Kinder in den Rinnsteinen noch bevor sie
überhaupt das Alter erreichen das sie von Pädophilen missbraucht werden
könnten.... angeblich ist das indische Kultur...^^ MfG theo

Patrick Leih

unread,
Nov 9, 2011, 6:08:22 PM11/9/11
to
"Theodor.Hellwald" schrieb im Newsbeitrag
news:j99c71$d73$3...@dont-email.me...

> Geh zum Tischler um die Ecke oder in den nächsten Baumarkt und warte dort
> für kleines Geld in die Kaffeekasse. MfG theo

Theo, das war mal so!

Heute kannst Du das vergessen. Entweder versuchen die Handwerker
mit einem kleinen Auftrag gleich die Einnahmen eines Monats zu
realisieren oder sie machen es gar nicht.

Da denke ich immer, wo wären wir ohne das Handwerk, wie die
Werbung das so zeigte? Vermutlich in einer Welt ohne Betrüger
und Abzocker. Von den einigen wenigen Ausnahmen abgesehen.

Vor einem Jahr wollte ich mir für mein Wohnzimmer ein
Meerwaseraqua vor Ort Kleben lassen. Größe sollte. ca.
220 x 80 x 80 cm sein - 14 mm Glas.Habe für den Spass
3000 EUR veranschlagt.

Glaubst Du ich habe heute das Aquarium?

Habe 15 Anbieter aus gesamten norddeutschen Raum angeschrieben,
gemailt, gefaxt. Durch anrufe sichergestellt, dass alle meine Anfrage
erhielten.

Habe 5 Antworten erhalten. Bei vier davon wollte niemand vor Ort
kleben. Auch nicht anliefern... Ich hätte es mir abholen müssen.
So ein Ding wiegt ein wenig. Da sind 6 Leute nötig, um es zu tragen.

Nach einem dreiviertel Jahr hat der letzte geantwortet. Er hätte es
gemacht. In der Zwischenzeit habe ich das Hobby verworfen.

Da soll keiner jammern, es gäbe keine Aufträge. Die sind da, nur
kein Willen diese zu erfüllen.

Ebenfalls das gleiche Spiel beim Ersetzen des Glases einer
Innenraumtür. Ein einziger Handwerksbetrieb war gütig genug,
den Auftrag überhaupt anzunehmen. Leider überteuert.
300 EUR für den Austausch eines Türglases mit 4 mm Stärke,
Standardglas, nichts besonderes.

Habe mir dann aus Polen das Glas liefern lassen. Der Pole, der
es lieferte, hätte es sogar kostenlos eingebaut.

Auch wenn viele gegen diese folgende Meinung von mir wettern
und es nicht wahr haben wollen. Als ich testweise im angeblich
ach so teuren Bayern und BaWü wegen dem Aqua anfragte, hatte
ich 90% Antwortrate und 75% hätten es gemacht. Deutlich billiger
als das veranschlagte Budget.

Daher ist meine endgültige Meinung dazu - auch wenn sie vielen
nicht passt - vielleicht weil ich es wage die Wahrheit auszusprechen.

Die Nord-Bundesländern sind nicht so arm, weil es an Aufträgen
mangelt, sondern weil keine Bereitschaft zur Arbeit vorherrscht.

Die südlichen Bundesländer sind nicht so reich, weil sie geizig
und gierig oder überteuert sind. Wenn dort jemand eine Firma hat,
schaut er, dass sein Auftragsbuch voll ist.

Im Norden ist es denen scheinbar egal. Was soll's, das Arbeitsamt
zahlt ja, wenn Kurzarbeit angeordnet wird.

Das kotzt mich an. Man kommt sich hier vor wie in der Dritten Welt!

Gruss
Artur

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 9, 2011, 10:00:00 PM11/9/11
to
gri...@cityweb.de (Radbert Grimmig) schrieb:

> ... jetzt brauch ich ne Bandsäge.

Selber bauen:

http://woodgears.ca/bandsaw/reader.html

Aber ich glaub, dafür braucht man ne Bandsäge. ;)

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--

Radbert Grimmig

unread,
Nov 10, 2011, 5:17:48 AM11/10/11
to
Siegfrid Breuer schrieb:

> gri...@cityweb.de (Radbert Grimmig) schrieb:
>
>> ... jetzt brauch ich ne Bandsäge.
>
> Selber bauen:
>
> http://woodgears.ca/bandsaw/reader.html

Kannte ich schon.

Allerdings habe ich Zweifel, ob man damit wirklich 27 cm hohe
Werkstücke gescheit schneiden kann. Insbesondere geschweifte Schnitte
(das wäre der ganze Witz an der Sache) und vor allem, wenn *ich* die
Säge getischlert habe =;-)

Ich mein, eine normale Säge mit einem vergleichbar hohen Durchlass,
also das billigste gängige Modell wäre die gute alte Elektra Beckum
BAS 450 DB, die wiegt über hundert Kilo und hat 450er Bandrollen. Und
da denk ich mir, das wird doch seinen Grund haben, dass die so
dimensioniert ist und dass die üblichen Chinasägen vom Ausmaß des
obigen Bausatzes nur höchstens so 170mm Durchlass bieten.

Allerdings werden für die etwas gehoberenen dieser besagten
Baumarkt-China-Sägen in USA und Kanada 6-Zoll-Verlängerungen
angeboten. So was gibt's hierzulande leider nicht. Von daher hab ich
mich schon mal mit dem Gedanken getragen, mir ein älteres, nicht allzu
großes Gussschätzchen zu besorgen und da vom Schweißer meines
geringsten Misstrauens...

--

Gruß
Radbert

Theodor.Hellwald

unread,
Nov 10, 2011, 7:21:12 AM11/10/11
to
Nun, ich habe auch schon solche Sachen erlebt, habe hier auch schon
darüber berichtet (Fenster, Fliesen, Kellerfenster z.B.), bin dafür auch
- teilweise - angefeindet worden, aber insgesamt ist deine Schilderung
zu schwarz. Es gibt soviele Glaserbetriebe, dann musst du halt noch mehr
rumtelefonieren. Vor allem darfst du kein Budget vorgeben. MfG theo

Michael Limburg

unread,
Nov 10, 2011, 10:28:06 AM11/10/11
to
Theodor.Hellwald wrote:

> Am 08.11.2011 22:42, schrieb Martin Τrautmann:

>> Meinen wir einen 45-Grad-Schnitt, um zwei Arbeitsplatten zu einem
>> großen L zusammenzusetzen, oder eine Gehrung, um zwei Platten für
>> eine Lautsprecherbox zusammenzufügen?
>>
>> Bei Gehrung denke ich normalerweise an letzteres, während ersteres
>> für mich einfach schräg abgesägte Bretter sind.
>
> Letzteres latürnich. Die Säge wird einfach um die Gradzahl gekippt.

Welche Säge? Die üblicherweise vorhandene Plattensägen in allen hier
vorhandenen Baumärkten und Holzhandlungen lassen sich eben nicht um
die gewünschte Gradzahl verstellen und sonst ist, wenn überhaupt,
nur eine Kappsäge vorhanden.

Michael

Michael Limburg

unread,
Nov 10, 2011, 10:34:04 AM11/10/11
to
Theodor.Hellwald wrote:

> Am 08.11.2011 21:13, schrieb Michael Limburg:

>> Gerade letzte Woche wurde mein Wunsch nach einem solchen Schnitt in
>> einem der großen Baumärkte mit der Begründung abgelehnt, man könne es
>> zwar prinzipiell, dürfe es aber nicht (Hinweis auf Sicherheit und
>> BG).
>
> Das sind nur Schutzbehauptungen bis auf den Hinweis das es vom Chef
> verboten ist. MfG theo

Wo vor sollte er sich schützen wollen, wo ich dort eh für jeden Schnitt
zahlen muß. Übrigens hat der nur die große Plattensäge, die sich im
Winkel nicht verstellen läßt (was übrigens der Normalfall ist) und eine
Kappsäge zur Verfügung.
Das nötige Zubehör für lange Winkelschitte hab ich bisher auch noch
nicht an Baumaktsägen gesehen. Da heute mal wieder Bedarf an
geschnittenem Holz war, bin ich mal zum Bahr gefahren: Auch dort sind
nur rechtwinklige Schnitte möglich.

Michael


Theodor.Hellwald

unread,
Nov 10, 2011, 10:48:29 AM11/10/11
to
Am 10.11.2011 16:34, schrieb Michael Limburg:
> Theodor.Hellwald wrote:
>
>> Am 08.11.2011 21:13, schrieb Michael Limburg:
>
>>> Gerade letzte Woche wurde mein Wunsch nach einem solchen Schnitt in
>>> einem der großen Baumärkte mit der Begründung abgelehnt, man könne es
>>> zwar prinzipiell, dürfe es aber nicht (Hinweis auf Sicherheit und
>>> BG).
>>
>> Das sind nur Schutzbehauptungen bis auf den Hinweis das es vom Chef
>> verboten ist. MfG theo
>
> Wo vor sollte er sich schützen wollen, wo ich dort eh für jeden Schnitt

Weil es Zeit kostet. Früher war das noch eine andere Situation. Da stand
einer praktisch nur an der Säge. Heute hat ein Bekannter in Hannover
erlebt das er klingeln und fast eine halbe Stunde warten musste bis
einer da war der die Säge bedienen darf. Nein, es war keine Mittagspause.

> zahlen muß. Übrigens hat der nur die große Plattensäge, die sich im
> Winkel nicht verstellen läßt (was übrigens der Normalfall ist) und eine
> Kappsäge zur Verfügung.
> Das nötige Zubehör für lange Winkelschitte hab ich bisher auch noch
> nicht an Baumaktsägen gesehen. Da heute mal wieder Bedarf an
> geschnittenem Holz war, bin ich mal zum Bahr gefahren: Auch dort sind
> nur rechtwinklige Schnitte möglich.

Das wäre aber dann ein schlechter Dienstleister. Denn die Kosten für die
verstellbare Säge dürften ähnlich zur anderen sein. MfG theo

Michael Limburg

unread,
Nov 10, 2011, 11:30:01 AM11/10/11
to
Nun, es ist wohl so, daß es weltweit (so wird es vom Hersteller
angepriesen) bei stehenden Plattensägen überhaupt nur ein Modell
gibt, das die Möglichkeit zum Gehrungsschnitt bietet, und das mit
festem Winkel von 45°:
http://www.putschmeniconi.com/ted/sez_verticali/svp14545.html

Der Baumarkt, der dann dieses Gerät nicht hat, wird sich eine
zusätzlichen Maschine hinstellen müssen und das ist durchaus
ein Kostenfaktor.

Michael


Patrick Leih

unread,
Nov 10, 2011, 3:20:39 PM11/10/11
to
"Theodor.Hellwald" schrieb im Newsbeitrag
news:j9gfjk$i3p$1...@dont-email.me...

> Nun, ich habe auch schon solche Sachen erlebt, habe hier auch schon
> darüber berichtet (Fenster, Fliesen, Kellerfenster z.B.), bin dafür auch -
> teilweise - angefeindet worden, aber insgesamt ist deine Schilderung zu
> schwarz. Es gibt soviele Glaserbetriebe, dann musst du halt noch mehr
> rumtelefonieren. Vor allem darfst du kein Budget vorgeben. MfG theo

Mir kommt es vor, als würden die anfeindenden Leute sich auf
ihrer "Tat ertappt fühlen".

Mir gingen damals die Betriebe aus. Mehr als im Umkreis von 30 km,
es waren 19 Betriebe, wollte ich nicht anschreiben. Irgendwann geht
einem auch die Zeit aus.

Ein Budget habe ich denen nicht vorgegeben. Das Budget habe ich
mir selbst gesagt. Aber keinesfalls in der Anfrage geschrieben, es
dürfe max. soundsoviel EUR kosten.

Wie gesagt. Der Pole war nett und zuverlässig. Als er kam, wollte er
es direkt einbauen, obwohl nur die Glaslieferung vereinbart war.
Mit dem Service habe ich nicht gerechnet.

Gruss
artur

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 10, 2011, 4:00:49 PM11/10/11
to
Michael Limburg schrieb:

> Welche SÀge? Die Ìblicherweise vorhandene PlattensÀgen in allen hier
> vorhandenen BaumÀrkten und Holzhandlungen lassen sich eben nicht um
> die gewÃŒnschte Gradzahl verstellen und sonst ist, wenn ÃŒberhaupt,
> nur eine KappsÀge vorhanden.

Wenn das üblich ist, warum macht dann toom Werbung für Schräg, Kapp- und
Gehrungsschnitte?

<http://www.toom-baumarkt.de/services/toom-
services/detail/service/holzzuschnitt/>


Siegfried

Dirk Lucas

unread,
Nov 10, 2011, 4:10:35 PM11/10/11
to
Am 10.11.2011 22:00, schrieb Siegfried Schmidt:

> Wenn das üblich ist, warum macht dann toom Werbung für Schräg, Kapp- und
> Gehrungsschnitte?

Weil sie übliche Dinge, die es an jeder Ecke gibt, nicht bewerben müssten.

Grüße
Dirk

Michael Limburg

unread,
Nov 10, 2011, 5:02:15 PM11/10/11
to
Siegfried Schmidt wrote:

> Michael Limburg schrieb:
>
>> Welche Säge? Die üblicherweise vorhandene Plattensägen in allen
>> hier vorhandenen Baumärkten und Holzhandlungen lassen sich eben
>> nicht um die gewünschte Gradzahl verstellen und sonst ist, wenn
>> überhaupt, nur eine Kappsage vorhanden.
>
> Wenn das üblich ist, warum macht dann toom Werbung für Schräg, Kapp-
> und Gehrungsschnitte?

Ich bezog mich auf "üblicherweise vorhandene Plattensägen", da in
den hiesigen Baumärkten (und davon gibt's hier einige) außer diesen
allenfalls mal eine Kappsäge vorhanden ist.
Siehe dazu auch: <j9gu6a$rgi$1...@dont-email.me>

> <http://www.toom-baumarkt.de/services/toom-
> services/detail/service/holzzuschnitt/>

Leider ist der nächste toom Baumarkt etwa 35km entfernt. Da ich aber
am Wochende in der Gegend MA/HD weile, werde ich deren Angebot gerne
in der Filiale Wiesloch in Anspruch nehmen. Ich hätte da nämlich
durchaus noch einige Stücke zuzusägen. Ich bin gespannt und werde
berichten.

Michael

Martin Schoenbeck

unread,
Nov 10, 2011, 5:29:19 PM11/10/11
to
Hallo Siegfried,

Siegfried Schmidt schrieb:
Ich lese aus 'kostenpflichtig' zwischen den Zeilen, daß die das nach extern
geben. Unser toom hier macht das jedenfalls definitiv nicht im Haus. Der
kann exakt nur rechtwinklig und Schluß. Der war das auch, von dem ich
berichtete, daß sie das jedenfalls auf den Millimeter genau machen.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 10, 2011, 6:19:47 PM11/10/11
to
Michael Limburg schrieb:

> Siehe dazu auch: <j9gu6a$rgi$1...@dont-email.me>

Du hast die entscheidenen Worte aus dem Werbespruch weggelassen: "ist
weltweit die einzige stehende Plattensäge, die mit *kippbarem Aggregat* auf
Gehrung schneiden kann."

Andere Plattensägen machen Gehrungen nicht indem sie das Aggregat kippen,
sondern mit einer Nuteinrichtung. Und sind damit auch nicht auf 45°-Winkel
beschränkt.

> Leider ist der nÀchste toom Baumarkt etwa 35km entfernt.

Das ist nicht auf Toom beschränkt. Der nächste Baumarkt hier (Knauber)
macht das auch, der bietet sogar freie Formschnitte nach Schablone und
Kantenfräsungen an.


Siegfried

Michael Limburg

unread,
Nov 10, 2011, 7:36:33 PM11/10/11
to
Siegfried Schmidt wrote:

> Andere Plattensägen machen Gehrungen nicht indem sie das Aggregat
> kippen, sondern mit einer Nuteinrichtung. Und sind damit auch nicht
> auf 45°-Winkel beschränkt.

Ohne das in Abrede stellen zu wollen, kann ich mir das bei den dort
verwendeten Scheibenfräsern allenfalls für Materialdicken bis 10mm
vorstellen. Ein Scheibenfräser für Nuten von 90°, mit dem man dann
eine 45° Gehrung hinbekäme, wäre für 20mm Materialdicke satte 40mm
breit, so man das in einem Arbeitsgang erledigen wollte.

Michael

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 10, 2011, 10:09:33 PM11/10/11
to
Michael Limburg schrieb:

> Ohne das in Abrede stellen zu wollen, kann ich mir das bei den dort
> verwendeten ScheibenfrÀsern allenfalls fÌr Materialdicken bis 10mm
> vorstellen. Ein ScheibenfrÀser fÌr Nuten von 90°, mit dem man dann
> eine 45° Gehrung hinbekÀme, wÀre fÌr 20mm Materialdicke satte 40mm
> breit, so man das in einem Arbeitsgang erledigen wollte.

Das ist nicht so eng begrenzt, man muss ja nicht unbedingt einen
symmetrischen Fräser einsetzen. Spätestens bei 20mm wird aber wohl Schluß
sein, was für Mobelprojekte auch meist reichen dürfte.


Siegfried


Radbert Grimmig

unread,
Nov 11, 2011, 2:45:21 AM11/11/11
to
Siegfried Schmidt schrieb:
>Wenn das üblich ist, warum macht dann toom Werbung für Schräg, Kapp- und
>Gehrungsschnitte?
>
><http://www.toom-baumarkt.de/services/toom-
>services/detail/service/holzzuschnitt/>

Laut Auskunft meines Toom hier machen die davon nur das, was sie in
der Filiale hinkriegen, und den Rest machen sie dort in der Filiale
dann eben nicht.

Eckverbindungen von Arbeitsplatten währen z.B. kein Problem, aber an
Sägen haben sie dort wirklich nur die Plattensäge.

--

Gruß
Radbert
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