tschuess
Andreas
Mfg, Andreas Steffen
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----Hier schlägt der Hammer auf www.derzimmerer.de ----
"Andreas Froehlich" <34008296...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3913009A...@t-online.de...
Frühlingsgrüße aus Oberösterreich
Wolfgang
Andreas Froehlich <34008296...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
was für holz -wie dick sind die schrauben ...
kann sinnvoll sein durchmesser bohrer = kernduchmesser der schraube
steffen
> besitzen. Damit eruebrigt sich auch das Vorbohren. Wenn doch gebohrt werden
> soll, Schraubendurchmesser minus Gewindestaerke minus 2mm.
Wieso minus 2mm? Bei handelueblichen Spaxschrauben, z.B. 5x70, koennte man
sich das Bohren dann ja ganz sparen... IMO normal ist Vorbohren mit
Kerndurchmesser der Schraube (z.B. mit Schieblehre messen),
allerhoechstens 0,5mm unter diesem die Vorbohrung kleiner halten. Damit
bin ich bisher bei harten oder spaltgefaehrdeten Hoelzern immer gut
gefahren. In anderen Faellen ist Vorbohren unnoetig.
Zum Verschrauben zweier Platten ist es natuerlich sinnvoll, bei Schrauben
mit bis zum Kopf gehenden Gewinde das dem Schraubenkopf naeherliegende
Holz voll vorzubohren. In diesem Falle wuerde ich mit
Gewindeaussendurchmesser vorbohren, nicht mehr. Warum nicht mehr? Ganz
einfach: wenn ich mit Gewindeaussendurchmesser vorbohre, ist
gewaehrleistet, dass sich die beiden Holzteile korrekt gegeneinander
verpressen. Das dem Schraubenkopf naehere Holz kann aber dennoch nicht
seitlich wackeln, was meist eher unerwuenscht ist.
Einfacher ausgedrueckt: genauere Passung.
BTW: Bitte poste doch in Zukunft korrekt, d.h. Dein Text *nach* dem Text
Deines Vor-Schreibers, nicht davor!!
ciao, Dirk
--
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Schrauben werden mit 0,7 x Nenndurchmesser vorgebohrt, der Schaft ohne
Gewinde mit 1 x Nenndurchmesser.
Natürlich kann man sich das bei nicht statisch berechneten Schrauben
und Durchmessern bis 6 mm auch sparen, darüber kann man allerdings auch
das Holz sprengen. Und nicht wie blöd anziehen, nach fest kommt zwar
nicht ab, aber so was ähnliches :-)
Falls du was Dickeres bearbeiten willst: man kann auch einen
zweiseitigen Bulldogdübel ( nach Din: Typ C ) zwischen die Balken legen
und die Schraube durch dessen Loch stecken. Wenns interessiert, such
ich die Lasten dafür raus.
Viele Grüße
Werner Reimann
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Mal so, mal so. Holz ist ja sehr elastisch. Wenn du mit dem Kerndurchmesser
der Schraube bohrst, hält die Verbindung wesentlich weniger aus, als wenn du
ins volle schraubst, wo ja die Fasern heile bleiben. Die Schraube drückt ja
die Holzfasern nur auseinander, der Bohrer trennt sie. Bei langen Schrauben
würde ich vorbohren, bei kurzen nicht. Eine dicke Schraube in einem kurzen
Brett wird das Brett spalten, da besser vorbohren.
--
Wolfgang Horejsi
Verkauf, Beratung und Einrichtung von Windows-PCs
> dusselig ). Vorgebohrte Naegel halten uebrigens 25 % mehr.
??? Gilt das grundsaetzlich? Erklaer' mal!
Weil bei der Verbindung Holz - Metall nur 1 Seite "ausfransen" wird, gibts da
auch noch mal 25 %, also Holz-Metall + vb --> + 50 %.
Ach ja: die Kraft berechnet sich zu 500 * d² / ( 10+d ) in newton
Viele Grüße
Werner Reimann
--
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NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
> Das gilt laut Din 1052, Teil 2 grundsaetzlich ( vorbohren mit 0,7 *
[...]
Danke!
> Gewinde mit 1 x Nenndurchmesser.
>
> Natürlich kann man sich das bei nicht statisch berechneten Schrauben
> und Durchmessern bis 6 mm auch sparen, darüber kann man allerdings auch
> das Holz sprengen. Und nicht wie blöd anziehen, nach fest kommt zwar
> nicht ab, aber so was ähnliches :-)
>
> Falls du was Dickeres bearbeiten willst: man kann auch einen
> zweiseitigen Bulldogdübel ( nach Din: Typ C ) zwischen die Balken legen
> und die Schraube durch dessen Loch stecken. Wenns interessiert, such
> ich die Lasten dafür raus.
>
> Viele Grüße
> Werner Reimann
Klasse, wenn Werner so weiter macht, kann ich mir meine Tips sparen !
Werner, du solltest ein eigenes pinboard aufmachen, wenn du die Zeit dazu
hast !
www.frag-werner oder so, ehrlich ! Du scheinst direkt an der (DIN-)Quelle
zu sitzen, waehrend wir alle nur unser theoretisches Wissen und
praktischen Erfahrungen haben.
mfg
Peter
--
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Dipl.-Ing. Peter Postel
Fachhochschule Hamburg
Fachbereich Fahrzeugtechnik
Berliner Tor 5
040-42859-2524
http://www.fh-hamburg.de/f/personal/mab/postel
http://www.fh-hamburg.de/pers/Postel
Das "wenn" ist das Problem. Wenn die Hausbauerei endlich vorbei ist,
stell ich eine Seite mit meinen Erfahrungen ins Netz.
> Du scheinst direkt an der (DIN-)Quelle
> zu sitzen,
Ja, aber das ist kein Problem. In einer Uni-Bibliothek, die auch
Statiker bedient, sollte was Einführendes zum Ingenieurholzbau stehen
oder gleich die DIN 1052, die sogar lesbar ist.
Ansosnten kann man sich speziell zu den Befestigungsmitteln ein (
kostenloses ) Heft von der Arge Holz bestellen. Nur lesen muß mans dann
noch selbst.
Da ich wissen wollte, wie man ein Holztafelhaus baut, habe ich mir
beides besorgt. Statik ist schließlich keine Geheimwissenschaft.
Bisher ist das Haus nicht zusammengebrochen :-)
viele Grüße
Ein paar Nägel habe ich schon ins Holz geschlagen. Der halbe Dachboden ist
bei mir genagelt, sogar Bilder habe schon mit Nägeln an der Wand befestigt,
das Dach der Garage wird von Ankernägeln gehalten, die Dachpappe ist auch
genagelt, jedenfalls die erste Schicht. Vorgebohrt habe ich noch nie.
Wahrscheinlich waren das gar keine Nägel, was ich da genommen habe, auf den
meisten Packungen stand nirgendwo Nägel, sondern immer Stifte. Soll man für
gestauchte Stifte auch vorbohren? Werden Stifte genagelt, oder gestiftet?
Vorbohren hat den Nachteil, daß man 1 Arbeitsgang mehr braucht.
Deswegen läßt mans sein, wenn möglich. Wenn aber die Anschlußfläche zu
klein ist, wird man's wohl müssen.