Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Viecher in der Dachschräge, was tun?

1,132 views
Skip to first unread message

Andreas Böttcher

unread,
Oct 23, 2012, 4:40:12 PM10/23/12
to
Hallo Forum,
ich habe seit kurzem irgendwelcher Kleingetier im Dachwerk. Zur bauseitigen
Gegebenheit:
Unsere 1 1/2 geschossige DHH ist knapp 25 Jahre alt, Mauerwerk KS mit
Steinwolle-Dämmung und Klinker außen, Dach mit Betonziegeln gedeckt, ca. 45°
Dachneigung. Das Übliche mit Dampfsperre und Dämmung und innen
Kiefernvertäfelung, alles sehr ordentlich gemacht und winddicht.
Seit kurzem hören wir des Nachts "Aktivitäten" im Dach. Wir schlafen im
Obergeschoss unter der Dachschräge. (In Ergänzung: Der darüber liegende
Spitzboden ist voll ausgebaut und ist unser Büro.) Die Geräusche, die ich
über meinem Kopf im Dach höre, sind etwa so: Geraschel, Getrappel,
tacketacketacketack usw.. Ich höre keinerlei Gepiepse von z.B. Mäusen. Es
gibt keinerlei Geruchsentwicklung bisher. Wir wohnen im Duisburger Süden,
also eher ländlich, in einer sehr dicht bebauten Eigenheimsiedlung. Im
Garten sehe ich abends öfter mal Mäuse. Ratten gibt es offenbar nicht.
Was also tun?
Um der Sache auf den Grund zu gehen, müsste ich entweder von außen die
Dachziegel aufnehmen lassen, um nachzuschauen. Das sei aber laut unserem
Dachdeckermeister eine sehr aufwendige Aktion. Von innen müsste ich die
Vertäfelung entfernen. Diese habe ich vor 15 Jahren selber sehr ordentlich
angebracht, es ist gutes Zeug von OSMO. Jedoch würde ich sicher nicht die
Vertäfelung völlig schadlos entfernen können, um sie später wieder genauso
anbringen zu können. Eine komplette Neuvertäfelung wäre also nötig. Davor
scheue ich mich.
Außerdem dürfte es ziemlich schwierig werden herauszufinden, woher die
Viecher kommen, um ihnen den Zugang zu versperren.

Sollte ich das Ganze einfach ignorieren und abwarten, bis es vorbei ist? Ich
könnte einen Kammerjäger konsultieren. Aber was kann der machen? Die
Situation bleibt auch ihm im Verborgenen. Das Problem ist vor allem auch,
dass ich die Störenfriede nicht vorführen kann. Sie rumoren herum, wenn
niemand sie stört. Aber sie rauben uns den Schlaf. Wenn ich mit der Faust
gegen die Dachschräge klopfe, dann ist für ein paar Minuten Ruhe, dann geht
der Spuk erneut los.
Vielleicht könnte der Kammerjäger ein kleines Loch bohren und dadurch
irgendein Pulver oder Gas sprühen, um die Viecher zu vertreiben. Aber wir
wollen nicht unterhalb solcher Chemie schlafen, welche gewiss über die Zeit
irgendwie nach innen durchdringen würde.

Habt Ihr irgendwelche gute Ideen?

Viele Grüße,
Andreas


Jo Warner

unread,
Oct 23, 2012, 6:19:29 PM10/23/12
to
Am 23.10.2012 22:40, schrieb Andreas Böttcher:
> Hallo Forum,
> ich habe seit kurzem irgendwelcher Kleingetier im Dachwerk.

Marder im Haus? Dann viel Spaß!

Volker Hahn

unread,
Oct 23, 2012, 8:19:34 PM10/23/12
to
In article <k67556$rog$1...@online.de>, Jo Warner wrote:
> Marder im Haus? Dann viel Spa�!

Dito. Und: Beileid.

Joerg

unread,
Oct 23, 2012, 8:42:07 PM10/23/12
to
Da koennen einfache Ueberwachungskameras helfen. Gibt ja schon welche
mit SD-Cards die nur auf Bewegung aufzeichnen. Neuralgische Punkte waere
z.B. Regenrohre, Blitzableiter, Kamin, Baeume deren Aeste dem Dach zu
nahe kommen, uebermaessig grosse Leerrohre.

Eine andere Moeglichkeit waere ein harmloses Pulver oder feinen Sand ums
Haus zu streuen, vor Naechten wo es nicht viel Wind gibt. Ein
Wildexperte sollte in der Lage sein darin befindliche Spuren morgens zu
deuten.

Weitere Moeglichkeit: Einen Hund ausleihen. Unsere Labradors finden so
gut wie alles.


> Sollte ich das Ganze einfach ignorieren und abwarten, bis es vorbei ist? Ich
> könnte einen Kammerjäger konsultieren. Aber was kann der machen? Die
> Situation bleibt auch ihm im Verborgenen. Das Problem ist vor allem auch,
> dass ich die Störenfriede nicht vorführen kann. Sie rumoren herum, wenn
> niemand sie stört. Aber sie rauben uns den Schlaf. Wenn ich mit der Faust
> gegen die Dachschräge klopfe, dann ist für ein paar Minuten Ruhe, dann geht
> der Spuk erneut los.
> Vielleicht könnte der Kammerjäger ein kleines Loch bohren und dadurch
> irgendein Pulver oder Gas sprühen, um die Viecher zu vertreiben. Aber wir
> wollen nicht unterhalb solcher Chemie schlafen, welche gewiss über die Zeit
> irgendwie nach innen durchdringen würde.
>
> Habt Ihr irgendwelche gute Ideen?
>

Gute Kammerjeger haben inzwischen "Schnorchelkameras". Konnte man
letztens hier im Grossmarkt fuer rund $150 kaufen. Damit kann man durch
Loecher von 1cm oder so und die kleine Kamera plus LED Lichtquelle ist
am Ende eines mehr als 1m langen Schwanenhalses. Der gewiefte
Viecherkenner kann dann anhand von Kratzspuren, Nagestellen und
verdauungsbedingter "Hinterlassenschaften" oft sagen was fuer Tiere drin
sind.

Von den Symptomen her wuerde ich auf Ratten tippen. Die machen i.d.R.
keine Geraeusche. Aber wehe sie bekommen Nachwuchs da oben ...

Ratten moegen Erdnussbutter. Damit keine anderen groesseren Viecher
reingehen und elend langsam zugrundegehen habe ich aus einer Holzkiste
wo mal eine edle Weinflasche drin war eine Art Hoehle gebaut. Kleines
rundes Loch drin wo groessere nicht durchpassen. Die Viecher schnuppern
die Butter von weit weg, auch aus entfernten Deckenkonstruktionen raus,
kommen, stecken den Kopf rein, langen zu und ... *KLACK* ... aus.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Gundolf Birkel

unread,
Oct 23, 2012, 9:38:40 PM10/23/12
to
Am 23.10.2012 22:40, schrieb Andreas Bᅵttcher:

>
> Habt Ihr irgendwelche gute Ideen?
>

Das kᅵnnten auch Siebenschlᅵfer sein. Die mᅵssten
ja bald in den Winterschlaf fallen.

G.

Jochen Kriegerowski

unread,
Oct 24, 2012, 12:54:46 AM10/24/12
to
Am 24.10.2012 03:38, schrieb Gundolf Birkel:

> Das könnten auch Siebenschläfer sein.

Die waren auch meine erste Idee.

> ja bald in den Winterschlaf fallen.

Und im Frühjahr sind sie i.d.R. wieder weg.

Also erstmal entspannt bleiben, und ggf. einen
Kammerjäger konsultieren falls das in ein paar
Wochen nicht ruhig ist.

Gruß
Jochen

gUnther nanon�m

unread,
Oct 24, 2012, 3:18:01 AM10/24/12
to

"Andreas B�ttcher" <boettche...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:508700ae$0$6567$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...

> Vert�felung entfernen. Diese habe ich vor 15 Jahren selber sehr ordentlich
> angebracht, es ist gutes Zeug von OSMO. Jedoch w�rde ich sicher nicht die
> Vert�felung v�llig schadlos entfernen k�nnen, um sie sp�ter wieder genauso
> anbringen zu k�nnen. Eine komplette Neuvert�felung w�re also n�tig. Davor
> scheue ich mich.

Hi,
keine Lampe an der Decke? Dadrunter ein Loch f�r den Schwanenhals.

> Au�erdem d�rfte es ziemlich schwierig werden herauszufinden, woher die
> Viecher kommen, um ihnen den Zugang zu versperren.

Mit farbigem Rauch bei Windstille vielleicht. "Kalten Rauch"...

>
> Sollte ich das Ganze einfach ignorieren und abwarten, bis es vorbei ist?
> Ich k�nnte einen Kammerj�ger konsultieren. Aber was kann der machen? Die
> Situation bleibt auch ihm im Verborgenen. Das Problem ist vor allem auch,
> dass ich die St�renfriede nicht vorf�hren kann. Sie rumoren herum, wenn
> niemand sie st�rt. Aber sie rauben uns den Schlaf. Wenn ich mit der Faust
> gegen die Dachschr�ge klopfe, dann ist f�r ein paar Minuten Ruhe, dann
> geht der Spuk erneut los.

Marder. Iltis. Jedenfalls sind die nicht feige, und nicht alleine.

> Vielleicht k�nnte der Kammerj�ger ein kleines Loch bohren und dadurch
> irgendein Pulver oder Gas spr�hen, um die Viecher zu vertreiben. Aber wir
> wollen nicht unterhalb solcher Chemie schlafen, welche gewiss �ber die
> Zeit irgendwie nach innen durchdringen w�rde.

Ach was, die Tiere sind meist eh unter Schutz, darf der garnicht. Und da
Marder gelegentlich gern in strengriechendem kauen, wird es auch wenig
helfen.

S�ge an der geeignetsten Stelle f�r eine stabile Stehleiter ein gro�z�giges
"Mannloch" ins Deck, mit der Kreiss�ge. Das ausges�gte St�ck sp�ter am Rand
mit Gummis abdichten und den Spalt mit Leisten verblenden. Klavierband und
Riegel an allen Ecken, fertig. Kann durchaus hypsch aussehen.

Den Boden dann genau absuchen (und saubermachen, extrem hoher WAF) und die
Zug�nge mit Karnickel-Drahtgittern sperren. Im Extremfall einen regelrechten
Drahtk�fig hinstellen oder wenigstens eine mehrfache Drahtlage von
Handbreite auf den Boden legen. Dann trippelt es sich schwerer ;-)

--
mfg,
gUnther


christian mock

unread,
Oct 24, 2012, 3:40:12 AM10/24/12
to
Jochen Kriegerowski <join...@qip.ru> wrote:
> Am 24.10.2012 03:38, schrieb Gundolf Birkel:
>
>> Das könnten auch Siebenschläfer sein.
>
> Die waren auch meine erste Idee.

die beschriebenen geräusche passen jedenfalls.

>> ja bald in den Winterschlaf fallen.
>
> Und im Frühjahr sind sie i.d.R. wieder weg.

...oder auch nicht. unsere sind ihrer wohnung treu geblieben, schon
seit mehreren jahren.

wenn man sich an die geräusche gewöhnen kann, bleibt eigentlich als
problem nur mehr die unsicherheit, was sie da eigentlich in den
eingeweiden des daches machen, ob sie die dämmung anfressen...

ciao,

cm.

PS: bei uns sind's definitiv siebenschläfer:
http://www.tahina.priv.at/misc/siebenschlaefer.html

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
Ich beraube mich doch nicht des Vergnügens zu beobachten, wie sich diese
zarte Knospe der Dummheit weiter entfaltet.
Markus Pirchner ueber xxx in abm-mi

Kurt Sterau

unread,
Oct 24, 2012, 5:14:51 AM10/24/12
to
> Sollte ich das Ganze einfach ignorieren und abwarten, bis es vorbei ist? Ich
> könnte einen Kammerjäger konsultieren. Aber was kann der machen?

Ich hatte (habe) ein ähnliches Problem. Beim ersten Mal war es ein
Marder, der sein Junges aufgezogen hat. Zufällig habe ich beim ersten
Ausflug das Junge in der Dachrinne fangen können, die Mutter war aber
schneller. Trotzdem hat sie mir damit den Weg verraten. Es waren hohe
Büsche, die über das Haus gewachsen sind.

Danach habe ich die Höhle gesucht, gefunden und verschlossen. Die Mutter
hat den Bereich zwar noch einmal aufgesucht (Kotspuren), aber
aufgegeben. Auch weil ich die Büsche umgeschnitten hab...

Das Junge habe ich übrigens weit weg freigelassen, damit unsere
Tierschützer jetzt nicht aufheulen. ;)

Derzeit plagen mich Mäuse. Wieder gut erkennbar am Kot. Neuerdings
guckte sogar eine aus der Schlafzimmerlampe. Die Fallen sind zwar noch
leer, aber irgendwann krieg ich sie.

Sollte das nicht klappen, dann ist ein Kammerjäger sicher auch eine gute
Idee.

--
Kurt

Georg Wieser

unread,
Oct 24, 2012, 9:43:57 AM10/24/12
to
Oder Dynamit. Wenn Du genug nimmst und die Druckwelle der Explosion
nicht reicht, dann gibt das einstürzende Gebäude der Maus den Rest ;-)

nobby

unread,
Oct 24, 2012, 10:59:25 AM10/24/12
to
Am 24.10.2012 15:43, schrieb Georg Wieser:

>
> Oder Dynamit. Wenn Du genug nimmst und die Druckwelle der Explosion
> nicht reicht, dann gibt das einstürzende Gebäude der Maus den Rest ;-)

Da hatten doch letztens in einer Bank welche was mit Gas gemacht. Sah
sehr effektiv aus. Ist das nicht viel billiger? :-)

Georg Wieser

unread,
Oct 24, 2012, 11:11:03 AM10/24/12
to
laaaaaangweilig.

Wenn die Mischung nicht genau stimmt ist das ein völlig unspektakulärer
Fall für die Feuerwehr.

Und ich vermute billiger ist es bei den heutigen Gaspreisen auch nicht.

Optional könntest Du aber das Gas hausfüllend einleiten und einen Tag
drin stehen lassen. Dann entlüften bevor Du das Licht einschaltest.
Die Tier/Wasauchimmerfrage hat sich dann auch erledigt.
Eventuell riecht es dann aber nach ein paar Tagen für einige Wochen bis
Monate etwas "herb"

Holger Issle

unread,
Oct 25, 2012, 2:13:16 AM10/25/12
to
On Tue, 23 Oct 2012 22:40:12 +0200, "Andreas Böttcher" wrote:

>ich habe seit kurzem irgendwelcher Kleingetier im Dachwerk.

Ratten. Du brauchst einen Kammerjäger.

>Außerdem dürfte es ziemlich schwierig werden herauszufinden, woher die
>Viecher kommen, um ihnen den Zugang zu versperren.

Der Kammerjäger findet das.
--

Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100, GRR#51)

90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 81 Mm (Die Renndrecksau!)

cu @ http://www.issle.de

Rolf Dohmen

unread,
Oct 25, 2012, 12:26:49 PM10/25/12
to
Am 23.10.2012 22:40, schrieb Andreas Bᅵttcher:
> Hallo Forum,
> ich habe seit kurzem irgendwelcher Kleingetier im Dachwerk. [...]

Moin!

Du hast ᅵhnliche bauliche Gegebenheiten wie bei uns - und hier waren es
vor zwei Jahren Ratten im Dach. Eingedrungen durch eine defekte
Dachentlᅵftung der Abwasserleitung unterhalb der Dachhaut.

Erste Abhilfe war Abdichtung des Rohrdefektes mit gefᅵhlt 1m^3 Bauschaum
(womit ich mir auᅵerdem erfolgreich meine Haupt-Abfluᅵleitung
vollstᅵndig zwischen OG und EG abgedichtet hatte, aber das ist eine
andere Geschichte).

Dann gings daran die Viecher loszuwerden: Eine hab ich mit einer Falle
in der Abseite erlegt, eine andere ist beim Versuch zwischen Dachziegeln
und Dachfenster vermutlich eingeklemmt und verreckt, die skelettierten
Reste hab ich letztes Jahr bei Dacharbeiten gefunden. Oder der Giftkᅵder
in der Abseite war zu lecker;-)

Seit dem ist Ruhe (dreimal auf Holz klopf)

--
Gruss! & 73 de Rolf Dohmen, DL1KJ

Joerg

unread,
Oct 25, 2012, 3:41:15 PM10/25/12
to
christian mock wrote:
> Jochen Kriegerowski <join...@qip.ru> wrote:
>> Am 24.10.2012 03:38, schrieb Gundolf Birkel:
>>
>>> Das könnten auch Siebenschläfer sein.
>> Die waren auch meine erste Idee.
>
> die beschriebenen geräusche passen jedenfalls.
>

Die passen auf viele Viecher.


>>> ja bald in den Winterschlaf fallen.
>> Und im Frühjahr sind sie i.d.R. wieder weg.
>
> ...oder auch nicht. unsere sind ihrer wohnung treu geblieben, schon
> seit mehreren jahren.
>

Klar. Keine Miete, kostenlos beheizt, keine Nebenkostenpauschale,
ausbaufaehig, keine Katzen, ueberall kann hingesch....n werden,
Futtervorraete fuer den Notfall gibt's in Keller und Kueche, was will
man als Kleinnagetier denn noch?


> wenn man sich an die geräusche gewöhnen kann, bleibt eigentlich als
> problem nur mehr die unsicherheit, was sie da eigentlich in den
> eingeweiden des daches machen, ob sie die dämmung anfressen...
>

Oder Stromkabel ... beim Vater eines Bekannten, im Keller seiner
Fernsehwerkstatt, loeste das einen Brand aus.

Jochen Kriegerowski

unread,
Oct 25, 2012, 3:50:24 PM10/25/12
to
Am 25.10.2012 21:41, schrieb Joerg:

> Die passen auf viele Viecher.

Aber kombiniert mit "kein Geruch" engt es doch sehr
stark ein. Ratten z.B. sind kaum zu "überriechen"

Gruß
Jochen

Joerg

unread,
Oct 25, 2012, 4:23:46 PM10/25/12
to
Da wo ich welche gefangen habe roch nichts. Es dauert schon einige Zeit
bis es stinkt, zumal sich das in Andreas Fall hinter Waenden mit
Dampfsperre und allem abspielt.

Daher der Tip mit "Hund ausleihen". Deren Nasen sind um Zehnerpotenzen
empfindlicher als unsere und wenn irgendwo eine Spur oder ein
Schlupfloch sein sollte finden die das. Allein schon aus Neugier.
Message has been deleted

Werner Schmidt

unread,
Nov 4, 2012, 4:50:32 PM11/4/12
to
Hallo Georg Wieser, Du schriebst am 24.10.2012 17:11

> Optional könntest Du aber das Gas hausfüllend einleiten und einen Tag
> drin stehen lassen. Dann entlüften bevor Du das Licht einschaltest.

ich würde _be_lüften empfehlen.

Gruß
Werner

Karl-Otto Simonsen

unread,
Nov 5, 2012, 8:16:24 AM11/5/12
to

"Werner Schmidt" <wer...@foni.net> schrieb im Newsbeitrag
news:k76nv9$sla$1...@dont-email.me...
Zu spät, ich denke er ist die Viecher losgeworden und das Haus
wurde zwischenzeitlich neu errichtet.

bis denne, karlotto

Georg Wieser

unread,
Nov 5, 2012, 2:11:21 PM11/5/12
to
Hat er doch das Licht eingeschaltet vor er gelüftet hat ;-)

Oliver Wache

unread,
Nov 8, 2012, 4:18:28 PM11/8/12
to
"Andreas Böttcher" <boettche...@arcor.de> schrieb:

>Hallo Forum,
>ich habe seit kurzem irgendwelcher Kleingetier im Dachwerk. Zur bauseitigen
>Gegebenheit:
>Unsere 1 1/2 geschossige DHH ist knapp 25 Jahre alt, Mauerwerk KS mit
>Steinwolle-Dämmung und Klinker außen, Dach mit Betonziegeln gedeckt, ca. 45°
>Dachneigung. Das Übliche mit Dampfsperre und Dämmung und innen
>Kiefernvertäfelung, alles sehr ordentlich gemacht und winddicht.
>Seit kurzem hören wir des Nachts "Aktivitäten" im Dach. Wir schlafen im
>Obergeschoss unter der Dachschräge. (In Ergänzung: Der darüber liegende
>Spitzboden ist voll ausgebaut und ist unser Büro.) Die Geräusche, die ich
>über meinem Kopf im Dach höre, sind etwa so: Geraschel, Getrappel,
>tacketacketacketack usw.. Ich höre keinerlei Gepiepse von z.B. Mäusen. Es
>gibt keinerlei Geruchsentwicklung bisher. Wir wohnen im Duisburger Süden,
>also eher ländlich, in einer sehr dicht bebauten Eigenheimsiedlung. Im
>Garten sehe ich abends öfter mal Mäuse. Ratten gibt es offenbar nicht.
>Was also tun?

Das könnten Siebenschläfer sein. Hatte ich auch mal ne Zeitlang. Keine
Ahnung wie mein Vermiter die los geworden ist. Nach ein paar Monaten
war jedenfalls wieder ruhe.

CU, Oliver
0 new messages