ich hatte am WE ein nerviges Erlebnis beim Verputzen mit Rotband.
Das Zeugs zog so sauschnell an, nach ca. 5 Min ging nichts mehr.
Hart war der Stoff nach ca. 20 min.
Habe dann meinen Vorrat mal genauer untersucht, das Zeugs war inzwischen knappe
2 Jahre alt, aber noch einwandfrei 'staubig', keine Klumpen o.ä.
Lagerung erfolgte in meiner ungeheizten Werkstatt.
Ist das eine typische 'Überalterungserscheinung' von Rotband?
Gruß
Jens
> Ist das eine typische 'Überalterungserscheinung' von Rotband?
Wird wohl so sein.
Zement wird hart, Mörtel kann man auch wegschmeissen bei Überalterung.
Wollte neulich Löcher zugipsen, aber auch der Gips in der Tüte war
teilweise hart, obwohl trocken in der Wohng gelagert. Und bei
Schnellzement wie Rakofix hab ich das auch schon erlebt. Der wurde schon
beim Umrühren hart.
Gruß
Günther
> Ist das eine typische 'Überalterungserscheinung' von Rotband?
Wenn mineralische Bindemittel (Zement und Gips) mit Kunststoffzusätzen
und anderen organischen Mittelchen auf bestimmte Eigenschaften getrimmt
werden, ist die Lagerdauer meist sehr begrenzt. Hat mich schon öfter
erwischt. Keine Ahnung welche Chemie dahinter steckt. Wenn so ein Zeug
nicht mehr wirklich frisch ist, mache ich immer erst eine Probe.
Ernst-Peter
Habe dann mit frischem Rotband weitergearbeitet.
Unterschied wie Tag und Nacht.
Das alte Zeugs kann ich jetzt ja als Schnellspachtel verarbeiten, gut 20 kg hab'
ich noch ;-)
Gruß
Jens