Paul Lenz
> schwarz und offenbar auch spröde.Selbst bei niedrigster Temperatur
> (ich musste eine halbe Stunde warten, bis das Rohr sich verformte)
Vermutlich verschwinden die Weichmacher durch die -hm- ungwöhnliche
Verarbeitung.
Wiki sagt 160-200 Grad wäre richtig.
g,
Normalerweise stellt man das PVC-Rohr aufs Plexiglas
und verschweißt beides mittels eines PVC-Stabes und
einer Heißluftpistole miteinander.
Aber: Nur zu empfehlen mit entsprechender Übung.
Eine weitere Methode wäre verkleben.
--
Ciao, Ned.
Die Zukunft war früher auch besser.(Karl V(F)alentin)
> Eine weitere Methode wäre verkleben.
Merkst Du was?
MfG
Ich würde das Rohr glatt feilen bzw. Schleifen, und dann einen Kleber
nehmen der Spaltfüllend ist. Dann muß das Rohr nicht 100% plan sein.
MfG
> Ich möchte an ein PVC-Rohr Durchmesser 14cm eine Scheibe
> aus Plexiglas ankleben. Deswegen muss das Rohr absolut gerade
> und glatt enden.
beklebe einen Spiegel flächig mit billigstem doppelseitigem Klebeband und
klebe darauf mindestens mittel-teures Schleifpapier (das blaue vom
Bauhaus, schliesslich willst du es an einem Stück wieder abkriegen). Dann
das Rohr planschleifen.
grüsse
simon
--
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul: http://www.opera.com/mail/
Ja, ich hab zu selektiv wahrgenommen, und
nur Herdplatte gelesen. Da schloß ich zu
schnell auf verschweißen ohne alles zu
lesen. Sorry.
Warum unbedingt einen Spiegel?
Da geht doch bestimmt auch fast alles andere, was eine ebene Oberfläche hat.
--
Suche heimwerkertaugliche Bauanleitung für eine sinnvolle Signatur.
Oder einen Shop, wo man eine solche billig kaufen kann.
> Warum unbedingt einen Spiegel?
> Da geht doch bestimmt auch fast alles andere, was eine ebene Oberfläche
> hat.
So habe ich das auch verstanden und einen Rest Spanplatte
dafür genommen.
An dieser Stelle erst mal vielen Dank für alle Antworten.
Auch wenn sie meine Frage nicht beantwortet haben, denn
Schleifen hat einen großen Nachteil: es ist mit körperlicher
Arbeit verbunden, während man dem Schmelzen einfach
zuschauen kann :) Aber wenn die Weichmacher verschwinden,
bevor das PVC geschmolzen ist, dann geht es so halt nicht.
Die körperliche Arbeit lässt sich dadurch reduzieren, dass
die Schnittflächen bereits möglichst glatt ausgeführt wurden.
Deshalb bin ich gerade dabei, mir eine primitive "Drechsel-
maschine" zu konstruieren. Ich habe zwei Plastikräder
gefunden, die genau stramm in das Rohr passen. Eine
Gewindestange durchgeschoben, und schon kann ich das
Rohr drehbar auflagern. Jetzt fehlt nur noch eine Halterung
für meine Bohrmaschine, in der eine Trennscheibe steckt,
dann sollte ich damit brauchbare Schnitte machen können.
Paul Lenz
Wieviele Rohre willst Du denn verarbeiten?
Bevor Du eine Drechselmaschine konstruiert hast, ist das Rohr gesägt und
glatt geschliffen.
PVC läßt sich leicht bearbeiten.
MfG
> [baut sich was]
> ... dann sollte ich damit brauchbare Schnitte machen können.
Warum legst du das Rohr nicht einfach auf eine Kreissäge? Grob vorsägen
und dann den 2/10 mm Fein- und Endschnitt. Macht kaum Mühe und kostet
kaum Zeit.
Gruß
Günther
> Warum legst du das Rohr nicht einfach auf eine Kreissäge?
Weil ich keine habe und auch an keine drankomme.
Paul Lenz
Was es alles gibt ...;-)
Gruß
Günther
>>> Warum legst du das Rohr nicht einfach auf eine Kreissäge?
>>
>> Weil ich keine habe und auch an keine drankomme.
>
> Was es alles gibt ...;-)
Hmm... hältst du eine Kreissäge für Standardausrüsstung eines
jeden Heimwerkers?
Naja, im Grunde genommen habe ich jetzt auch eine, wenn man
meine Konstruktion so sehen will, außer dass ich eine Trennscheibe
anstelle eines Sägeblatts benutze.
Das Ding funktioniert jedenfalls gut, und das anschließende
Schleifen klappt auch besser als ich dachte. Thema gegessen.
Bloß all dieser gelbe Schleifstaub... der wäre beim Schmelzen
auch nicht entstanden :)
Paul Lenz
> Ich würde das Rohr glatt feilen bzw. Schleifen, und dann einen Kleber
> nehmen der Spaltfüllend ist. Dann muß das Rohr nicht 100% plan sein.
Kannst du mir das irgend ein Fabrikat empfehlen? Sollte aber etwas
sehr haltbares sein, das Ganze wird nämlich ein Unterwassergehäuse
für meine Videokamera, und 20 bis 30 m Wasserdruck dürfen kein
Problem werden.
Paul Lenz
> Sollte aber etwas sehr haltbares sein, das Ganze wird nämlich ein Unterwassergehäuse
> für meine Videokamera, und 20 bis 30 m Wasserdruck dürfen kein
> Problem werden.
Und ich dachte erst, du willst deine Frösche beim Überwintern im
Gartenteich beobachten. ;-)
Ehrlich gesagt, hätte ich zu einer Klebung kein Vertrauen, wenn du
abtauchen willst. Eine zünftig verschraubte Makrolonscheine auf dem mit
Dichtring und Loch versehenen Rohrstopfen wäre da eher was.
Das wären bis zu 3 bar, welche die Röhre aushalten soll. Evtl. drückt
sich das zusammen und die Klebung reißt auf.
Oder du passt die Scheibe ein und stützt sie von innen ab. So einfach
von außen drauf geklebt, wäre mir suspekt.
Gruß
Günther
Ähm durch das Schleifpapier hindurch?
--
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>>> Warum unbedingt einen Spiegel?
>>> Da geht doch bestimmt auch fast alles andere, was eine ebene Oberfläche hat.
>>>
>> Im Spiegel sieht man, ob das Rohr rechtwinkelig geschliffen wird.
>
>Ähm durch das Schleifpapier hindurch?
>
Nein, sondern indem man schräg drüber kuckt.
--
Rolf
>>> Im Spiegel sieht man, ob das Rohr rechtwinkelig geschliffen wird.
>> Ähm durch das Schleifpapier hindurch?
>>
> Nein, sondern indem man schräg drüber kuckt.
Der Spiegel muss ja nicht zwangsläufig so klein sein, dass man nichts
sieht.
An einer Stelle wird geschliffen, an einer anderen, wo kein Papier ist,
wird kontrolliert. Obwohl es ja ein Winkel, notfalls gebastelt, auch tut.
Gruß
Günther
Das ist eine Anleitung zum Planschleifen von Zylinderköpfen,
Auspuffkrümmern u.ä.
Ich vermute, dass ein Spiegel die am häufigsten vorhandene und ebenste
Fläche ist.
>>Kannst du mir das irgend ein Fabrikat empfehlen? Sollte aber etwas
>>sehr haltbares sein, das Ganze wird nämlich ein Unterwassergehäuse
>>für meine Videokamera, und 20 bis 30 m Wasserdruck dürfen kein
>>Problem werden.
>
> Sikaflex 292 oder 295 UV
>
> Sikaflex hält bombenfest und wird vielfach im Marinebereich angewendet.
> http://www.c-kroeger.de/Homepage/html/german/index-d.htm
Beschreibung von Sikaflex 292: "Transparente Kunststoffe und Glas
dürfen mit Sikaflex-292 nicht verklebt werden."
Bleibt also nur 295UV übrig, oder?
Paul Lenz
--
Grüße ins Netz
Hans
>Ist schon so lange her:
>
Das war auch [früher] schon nicht so.
>
>Schmilzt PVC nicht bei etwa um die 80 Grad?
>
Schon immer begintt der Schmelzbereich von PVC bei ca. 180° C.
>
>Treten dann, also beim Schmelzen, nicht die gefährlichen Gase auf, die mit
>der Luftfeuchte zu Salzsäure reagieren?
>
Du meinst HCL-Gas. Mit Luftfeuchtigkeit entsteht tatsächlich
Salzsäure, die ja eine wässrige Lösung von HCL ist. Aber diese gase
entstehen nicht beim Schmelzen, sondern bei der thermischen Zersetzung
von PVC. Und die findet erst bei höheren Temperaturen statt.
--
Rolf
> Hans Dull wrote:
>
>>Ist schon so lange her:
>>
> Das war auch [frᅵher] schon nicht so.
>>
>>Schmilzt PVC nicht bei etwa um die 80 Grad?
>>
> Schon immer begintt der Schmelzbereich von PVC bei ca. 180ᅵ C.
>
Danke fᅵr die Aufklᅵrung - war ja nur eine 1 ;-)
Trotzdem frage ich mich, wie es dann kam, dass wir beim Feilen von PVC
schnell aufweichende (um mal das Wort "geschmolzene" zu vermeiden) Stellen
bekamen ... Denn 180 Grad haben wir - auch damals - nicht beim Feilen
generiert.
>>
>>Treten dann, also beim Schmelzen, nicht die gefᅵhrlichen Gase auf, die mit
>>der Luftfeuchte zu Salzsᅵure reagieren?
>>
> Du meinst HCL-Gas. Mit Luftfeuchtigkeit entsteht tatsᅵchlich
> Salzsᅵure, die ja eine wᅵssrige Lᅵsung von HCL ist. Aber diese gase
> entstehen nicht beim Schmelzen, sondern bei der thermischen Zersetzung
> von PVC. Und die findet erst bei hᅵheren Temperaturen statt.
>
Also sollte man darauf achten, mit wieviel Grad man arbeitet.
--
Grᅵᅵe ins Netz
Hans
>>>Treten dann, also beim Schmelzen, nicht die gef�hrlichen Gase auf, die mit
>>>der Luftfeuchte zu Salzs�ure reagieren?
>>>
>> Du meinst HCL-Gas.
>>
>Also sollte man darauf achten, mit wieviel Grad man arbeitet.
>
So ist es wohl.
--
Rolf