Am Freitag, 11. Dezember 2015 22:54:07 UTC+1 schrieb Jürgen Exner:
> Magnus Warker <
mag...@mailinator.com> wrote:
> >Hallo,
> >
> >ich habe Strom in meiner Garage. Mein Nachbar hat die Garage nebenan und
> >keinen Strom. Jetzt will er Strom von mir. Soweit, so gut.
> >
> >Meine Garage und mein Gartenhaus hängen an demselben Stromkreis wie das
> >Wohnzimmer. Wenn jetzt auch noch der Nachbar da abzweigt, kann es dann
> >eng werden mit der Last auf diesem Stromkreis?
>
> Wenn er ein 20W-Laempchen betreibt dann nicht.
> Wenn er ein 3.6kW Schweissgeraet betreit, dann mit an Sicherheit
> grenzender Wahrscheinlichkeit ja.
>
> >Kann man das technisch
> >irgendie entkoppeln mit einer zusätzlichen Sicherung zwischen den Garagen?
>
> Du kannst sicherlich den Strom begrenzen, den er entnehmen kann. Die
> Frage bleibt dann allerdings, ob dieser Strom dann fuer seine Zwecke
> ausreicht oder nicht und ob du ihn zu den Zeiten, in denen du selber nur
> wenig Last auf diesem Stromkreis hast, unnoetig einschraenkst.
>
> Von diesen technischen Einzelheiten mal abgesehen: ich halte dies ganz
> grundzaetzlich fuer eine schlechte Idee. Ganz egal wie gut man sich mit
> seinem Nachbarn versteht: beim Geld hoert der Spass auf. Ohne Zaehler
> und gerecht bezahlen wuerde ich das nie machen.
>
> "Bevor du von einem Freund Geld leihst denke sehr gut darueber nach, was
> dir wichtiger ist."
Das ist doch in dioeser Pauschalität schlicht hanebüchen. Immer diese Berufsbedenkenträger.
Man muss doch mal die Kirche im Dorf lassen, ich leihe nicht nur meinen Freunden Geld sondern auch Arbeitskollegen- aber natürlich nur im kleinen Rahmen bis - keine Ahnung, die Obergrenze hat noch niemand angetastet. Aber jeder hatte mal kein Geld auf seiner Mittagessenkarte, oder ich gehe in Vorlage für Konzertkarten, oder was auch immer.
Natürlich schließt man mit einem Freund im Zweifel noch einen ordentlichen Vertrag, wenn es um eine größere Summe geht, oder verzichtet auf ein Geschäft, wenn es zu großes Konfliktpotenzial bietet- so what.
In diesem fall geht es um drei Krümel Strom für das Tor und etwas Licht. Reden wir von einem Verbrauch über 2 oder 3 Euro im Monat?
Und was den Rest betrifft: Versorgungssicherheit- das kann und wird niemand garantieren, deshalb hat ja jedes elektrische Tor ne Notkurbel.
Plötzlich hoher Energierbedarf, weil nachbar plötzlich sein Brennholz sägt und seine Drechselbank in der garage in Betrieb nimmt.
Dann redet man eben miteinander und kappt im Zweifel die Verbindung. Ich möchte mal wissen wie mir dann ein bösartiger Nachbar einen Strick daraus drehen will.
Genauso wäre es für mich selbstverständlich, dass ich wenn ich nicht mehr liefern will- warum auch immer- rechtzeitg Bescheid sage um eine Lösung zu finden.