Ich muß mich mit Auszugskräften von geharzten Nägeln befassen, kann aber im
Internet keine Informationen weder zu Herstellern noch zu Produkten und
deren Datenblätter finden.
Hat jemand Kenntnis von dieser Nagelart und wo ich Literaturhinweise finden
kann. Vorab herzlichen Dank für Eure Unterstützung.
Mfg
Hans-Peter
Spannende Frage; davon habe ich noch nie etwas gehört. Wozu werden
diese Nägel verwendet?
*gugelanwerf*
*aha*
*gugelabstell*
www.norgips.de/pdf/brosch/brosch.pdf ist das einzige, was ich gefunden
habe; es betrifft also den Innenausbau bzw. Trockenausbau.
Spricht etwas dagegen, direkt den Hersteller anzusprechen, der bei der
Verarbeitung seiner Produkte auf die Verwendung von geharzten Nägeln
besteht?
Grüße
Matthias
Soll sich durch die Beharzung(?) die Korrosion in Grenzen halten, oder
sollen die Nägel dadurch "klebriger" werden, damit sie sich nicht so
leicht ausziehen lassen? Was spricht gegen Drillnägel?
Grüße
Matthias
>*gugelabstell*
>www.norgips.de/pdf/brosch/brosch.pdf ist das einzige, was ich gefunden
>habe; es betrifft also den Innenausbau bzw. Trockenausbau.
>Spricht etwas dagegen, direkt den Hersteller anzusprechen, der bei der
>YVerarbeitung seiner Produkte auf die Verwendung von geharzten Nägeln
>besteht?
Hallo Matthias
Sorry, aber ich habe Deine Info nicht zu Ende gelesen. Diesen Artikel habe
ich auch gefunden, aber dies war wirklich der einzigste. Mir geht es in
erster Linie um die geharzten Nägel bzw. welches Harz die Hersteller
verwenden um daraus dann schließen zu können, wie verhalten sich die Harze
z.B. für Mehrwegeverpackungen im Kistenbau bei mehrjähriger Verwendung der
Kisten.
Hintergrund der Sache ist, daß ich einen Schaden beurteilen muß, bei dem ein
kompletter Kistenboden abgefahren wurde. Die Kiste war ca. 1,5 Jahre alt.
Also muß die Austrocknung des Holzes und das Verhalten der Harze
berücksichtigt werden, um auf den Ausziehungswiderstand der Nägel
letztendlich schließen zu können.
Es spricht nichts dagegen, den oder die Hersteller solcher Nägel direkt
anzusprechen, aber genau hier bin ich noch nicht fündig geworden. Werde es
am kommenden Montag mal über den Kistenbauer versuchen und mir den
Hersteller geben lassen.
Falls Dich die Sache interessiert, kannst Du mich ja mal unter meiner Email
Adresse anschreiben. Ich halte Dich dann unterrichtet.
Gruß Hans-Peter
>Soll sich durch die Beharzung(?) die Korrosion in Grenzen halten, oder
>sollen die Nägel dadurch "klebriger" werden, damit sie sich nicht so
>leicht ausziehen lassen? Was spricht gegen Drillnägel?
Es geht eindeutig um die Auszugswiderstände. Nichts spricht gegen
Drillnägel, nur wenn Kistenbauer diese nicht einsetzen, weil Hersteller
behaupten das ihr Produkt billiger und besser sei (hinsichtlich der
Auszugswiderstände), dann muß ich im Schadenfall dieser Behauptung nachgehen
und prüfen, wie sich der Auszugswiderstand eines geharzten Nagels eines
bestimmten Herstellers gegenüber herkömmlichen, gedrillten Nägeln im
Langzeiteinsatz verhält.
Du scheinst wirklich Interesse an diesem Thema zu haben, deshalb werde ich
Dich über meine Ergebnisse informieren.
Gruß
Hans-Peter
> Hintergrund der Sache ist, daß ich einen
> Schaden beurteilen muß, bei dem ein
> kompletter Kistenboden abgefahren wurde. Die
> Kiste war ca. 1,5 Jahre alt.
> Also muß die Austrocknung des Holzes und das
> Verhalten der Harze
> berücksichtigt werden, um auf den
> Ausziehungswiderstand der Nägel
> letztendlich schließen zu können.
>
Hast Du schon mal in die DIN 1052/2 gesehen ? Ist zwar für Holzbau,
nicht extra für Kisten, aber evtl hilfreich.
Wurden die Nägel in trockenes Holz ( < 15 % r.F. ) eingeschlagen, wird
kein Abschlag auf die Dauerauszugsfestigkeit gemacht.
Da beharzte Nägel/Klammern auch für Holzbauwerke und dauerhaften Zug
zugelassen sind, kann ich mir nicht vorstellen, daß das Harz schon nach
< 2 Jahren versagt. Die Zugkraft geht aus der BAZ hervor - falls
vorhanden.
viele Grüße
Werner
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de