ich spiele mit dem Gedanken, mir eine Kappsäge zuzulegen und bin dabei über
zwei günstige Geräte gestolpert, eine Güde GRK 210/300 und eine Lutz OZKGS
210.
Was ist von den beiden Herstellern zu halten? Taugen die was für
Einmal-im-Monat-Gelegenheitsbastler oder ist das eher die Kategorie
Ausgepackt und kaputt?
Sich ohne die Geräte vor der Nase zu haben ein Bild zu machen, ist
schwierig.
Im Falle von Güde war ich zumindest von der Bedienungsanleitung durchaus
positiv überrascht. China hin oder her, welcher Billigimporteur macht sich
schon die Mühe, Explosionszeichnungen abzudrucken? - Ist nur die Frage, ob
die für Ersatzteilzwecke da ist oder für den Fall, dass das Teil bei der
zweiten Benutzung explodiert ;)
Danke und Gruß,
Frank
PS: Mir ist der Vorteil von "richtigen" Herstellern bekannt, aber die kommen
bei meinem seltenen Bedarf preislich einfach nicht in Frage.
>ich hab eine Zug-Kapp-Gehrungssäge von Lutz und bin voll zufrieden.
Danke, das ist doch mal eine Aussage.
>Allerdings brauch ich keine supersauberen Schnitte damit
Ist das nicht eher ein Problem des Sägeblatts denn der ganzen Maschine? Das
Sägeblatt ließe sich ja austauschen.
>Die Frage lautet wohl eher was du damit machen willst.
Im Moment will ich nur ein 3 Meter langes Buchenkantholz in kindgerechte
5-cm-Würfel stückeln. Falls es was wird, sicher auch noch einige Meter
mehr.
Aber ganz allgemein: Ich wurschtel' zwar gerne, aber wie geschrieben nur
gelegentlich, da kann ich jetzt noch nicht sagen, welche Gelegenheiten sich
nächstes Jahr ergeben.
Die einzige konkrete Gelegenheit sind momentan besagte zwei Maschinen um die
100 Euro.
ich habe mit Güde nicht so sehr gute Erfahrungen gemacht, daher steht
in meinem Hobbyraum Metabo.
>
> PS: Mir ist der Vorteil von "richtigen" Herstellern bekannt, aber die kommen
> bei meinem seltenen Bedarf preislich einfach nicht in Frage.
>
für gute Feinschnitte würde ich mal Dein Interesse auf Japansägen
leiten. die gibt es auch in Kleinformat und sind für Bastelarbeiten
optimal geeignet.
dazu: http://www.feinewerkzeuge.de/japsaege.htm. Ich benutze für mein
Modellbauhobby eine
Ryoba 160mm für Längs- u. Querschnitte und/oder die Kataba 160mm
--
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Grüße aus dem Bayerwald Karlhanns & Christa Spiegel
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Ich habe mir kürzlich, nicht viel erwartend, die CMI Säge beim Obi geholt (E99
-20%)
Ich war sehr angenehm überrascht von der Maschine, kraftvoll und gute Schnitte.
Gruß
Jens
Ebay Konkursware?
Ich habe auch überlegt....
Jens
Gruß
Markus
Moin,
wir haben eine, die es mal bei ALDI Nord gab, Hersteller Alpha Tools.
Anderes feinzahniges HM-Sägeblatt draufgesetzt - sehr akzeptable Maschine.
Alternative für dich: Was Besseres second hand bei Ebay kaufen.
Die Lutz sah ich gerade im Baumarkt, wirkt sehr plünnig.
Gruß Jo
Hallo,
vielen Dank an alle für Eure Antworten.
Karlhanns Spiegel schrieb:
>für gute Feinschnitte würde ich mal Dein Interesse auf Japansägen
>leiten. die gibt es auch in Kleinformat und sind für Bastelarbeiten
>optimal geeignet.
>dazu: http://www.feinewerkzeuge.de/japsaege.htm.
auf die Schmid'schen Sägen bin ich schon in einem anderen Thread
gestoßen, hatte aber gezögert. Seit Dienstag habe ich die kleine Ryoba
und bin sehr zufrieden damit - ich weiß allerdings immer noch nicht,
ob ich damit wirklich von besagtem Kantholz besagte Würfelmenge
(inzwischen stehen etwas über 100 Quader auf dem Plan) absägen
möchte :-)
Nichtsdestotrotz habe ich jetzt zumindest eine ordentliche und leicht
sägende Säge, so dass es mit der Elektrik nicht mehr so dringlich ist,
soll heißen: ich alternativ auch auf etwas Vernünftiges sparen kann.
Die Güde-Säge kommt deshalb nicht in Frage, bei der Lutz muss ich mal
sehen, wie es sich entwickelt.
Über die Firma Lutz bin ich inzwischen etwas schlauer geworden: Das
ist ein recht alter deutscher Hersteller, kein Importeur, der um 2000
herum in Insolvenz gehen musste. Es erschien dann ein Chinese, der ein
paar Millionen auf den Tisch gelegt hat, zum"Botschafter
Niederbayerns" (oder sowas) ernannt wurde - und anschließend
Markenname und Maschinenpark eingesackte, gen Heimat entschwunden ist
und die übernommene Firma 2005 oder 2006 nochmals gegen die Wand hat
fahren lassen. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Sache
damals auch durch die Presse ging.
Seit der zweiten Insolvenz hat Lutz wieder deutsche Inhaber.
Interessant ist, dass laut archive.org die Kappsägen um 2000 herum im
Sortiment aufgetaucht und seit 2006 nicht mehr drin sind.
Augenscheinlich ist das wohl ein originär chinesisches Produkt, dem
nur der Lutz-Aufkleber aufgepappt wurde. Das würde den Preis erklären
und die Euren Antworten zufolge wohl nicht so dolle Verarbeitung, die
irgendwie im Widerspruch zu sämtlichen anderen Geräten der Firma, die
samt und sonders einige Preisklassen höher angesiedelt sind, zu stehen
scheint.
Mit den Kappsägen wollen die neuen Besitzer auch ausdrücklichst nix zu
tun haben. Na, denn ...
Nochmals Dank an alle,
Frank