was passiert, wenn ich mein 230V Gerät, in meinem Fall ein
Akkuladegerät, in einem Land einstecke, welches nur ein 110V Stromnetz
besitzt?
Funktioniert mein Ladegerät, wenn ausdrücklich auf meinem Gerät 230V
steht, also _kein_ "110V - 230V" vermerkt ist?
Das Gerät ist schon ca. acht Jahre alt.
Viele Grüße
> was passiert, wenn ich mein 230V Gerät, in meinem Fall ein
> Akkuladegerät, in einem Land einstecke, welches nur ein 110V Stromnetz
> besitzt?
Die Frage kann dir niemand konkret beantworten. Die Antwort geht von
"raucht ab" bis geht.
> Funktioniert mein Ladegerät, wenn ausdrücklich auf meinem Gerät 230V
> steht, also _kein_ "110V - 230V" vermerkt ist?
Woher soll das irgend jemand hier wissen?
> Das Gerät ist schon ca. acht Jahre alt.
Das ist egal. Es kommt drauf an was es ist. Und wie es gebaut ist.
Nachdem du es nicht für nötig hältst das zu sagen, kann dir auch
niemand eigene Erfahrungen dazu berichten.
[230-V-Gerät in 110-V-Netz]
>Funktioniert mein Ladegerät, wenn ausdrücklich auf meinem Gerät 230V
>steht, also _kein_ "110V - 230V" vermerkt ist?
Ohne genaue Kenntnis des Innenlebens läßt sich diese Frage nicht
beantworten. Da hilft nur, das Gerät aufzuschrauben und nachzusehen.
Findest du dann direkt am Eingang einen Gleichrichter und einen 7812
oder ähnliches, und deutet nichts darauf hin, daß die Netzfrequenz
eine Rolle spielt, dann sollte es funktionieren.
In allen anderen Fällen solltest du vom Versuch absehen, um Schäden zu
vermeiden.
Gruß
Carlos
Moin,
vergiss es! Kauf dir lieber ein neues Ladegerät, denn Trafos 230 V ->
110 V sind teurer und schwerer. Und nach 8 Jahren sollte mindestens das
drin sein, denn damit versorgte Geräte sind auch schon ziemlich antik.
Jo
Geht nicht. Wir leben in einem 110V Land und ich habe fuenf Trafo-Boxen
unterschiedlicher Groesse gebaut. Lohnt aber nur, wenn man mehr Geraete
versorgen muss. Wenn es nur das Ladegeraet ist wuerde ich ein neues kaufen.
BTW, falls das USA ist, hier liegt die Netzspannung meist leicht ueber
125V, nicht 110V. Umsetzen auf europaeische Spannung mit einfachen 1:2
Sparuebertragern resultiert rasch in pfssst ... zisch ... *PENG*.
Deshalb habe ich alle selbst gebaut und es kommen 230V raus.
Stecke es in Amerika auch nicht einfach in eine Trockner-Dose, denn da
stehen oft gut 250V an. Falls das ganze ein Urlaub ist und Ihr einen
Mietwagen haben werdet: Autoadapter 12V-230V mitbringen und waehrend der
Fahrt laden. Aber vor der Abreise untersuchen ob das Ladegeraet damit
zurecht kommt.
--
Gruesse, Joerg
wenns nur ein trafo mit gleichrichter ist, ohne elektronik...
kommt halt auch nur die hälfte raus.
Grüße aus der Eifel
Steffen
Wir waren in der Dom Rep und hatten nur Adapterstecker dabei
damit unsere 220V Stecker auch in die 110V Schlitze gepasst haben.
Die Akkus der DigiCam und der VideoCam konnten problemlos auch
an den 110 Volt geladen werden - die mit den org. 220 Volt Netzteilen.
Handy hatten wir nicht dabei :-)))
Also: Ausprobieren
CU
TOM
Ein Bekannter sagte mal, da seien soviele Deutsche gewesen dass sie es
unter sich Deutsche Dominikanische Republik nannten.
> ... und hatten nur Adapterstecker dabei
> damit unsere 220V Stecker auch in die 110V Schlitze gepasst haben.
> Die Akkus der DigiCam und der VideoCam konnten problemlos auch
> an den 110 Volt geladen werden - die mit den org. 220 Volt Netzteilen.
>
Moderne Ladegeraete sind oft Schaltregler mit Weitbereichseingang. 90V
bis 260V oder so. Selbst mein Braun Rasierer kann Weitbereich (hatte ich
in Deutschland eingestoepselt, ging).
--
Gruesse, Joerg
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Kerl,
kannst Du eigentlich nur rumpöbeln?
Wenn Du Idiot nicht in der Lage bist, von einem Laien entscheidende fehlende
Infos abzufragen, halt lieber die Fresse.
Ach ja, den 'Dummschwätzer' kannst Du Dir sparen, würde nur ein Echo im Killfile
erzeugen.
<Plonk>
Jens
Die Bandbreite der moegliche Ereignisse ist ziemlich gross. Sie reicht
an einem Ende von gar nichts ueber Geraet/Kabel ueberhitzt (halbe
Spannung bedeutet doppelte Stromstaerke bei gleicher Lastaufnahme) bis
zu Geraet funktioniert wie erwartet am anderen Ende der Skala.
>Funktioniert mein Ladegerät, wenn ausdrücklich auf meinem Gerät 230V
>steht, also _kein_ "110V - 230V" vermerkt ist?
Sehr wahrscheinlich nein. Du brauchst einen passenden Transformator.
>Das Gerät ist schon ca. acht Jahre alt.
Das ist egal. Anders als bei gutem Whisky verbessern sich die
elektrischen Eigenschaften eines Geraets mit steigendem Alter nicht.
jue
Die sind aber heutzutage aber fuer einen entsprechend weiten
Spannungsbereich ausgelegt. Der OP hat jedoch ausdruecklich geschrieben
(in dem Teil, den du vergessen hast zu zitieren), dass sein Geraet nur
fuer 230V sei. +/-10% sollte es wohl vertragen, sehr viel mehr wuerde
ich ihm nicht zumuten wollen.
> Also: Ausprobieren
Das nun wiederum kann sehr leicht zu einem geschmolzenen Klumpen Plastik
und einem Brandfleck auf dem Teppich fuehren.
jue
Aber doch nicht, wenn man es mit halber Nennspannug betreibt. Was soll
denn da schiefgehen?
Gerade dann.
>Was soll
>denn da schiefgehen?
Wenn das Geraet trotz halber Spannung versucht, die volle Leistung
aufzunehmen, dann verdoppelst du die Stromstaerke. Dafuer duerften die
internen Leitungen nicht ausgelegt sein und deshalb koennen sie
ueberhitzen. Versuch doch mal, durch ein 16A-Kabel 32A zu ziehen. Da
wirst du dich aber wundern, wie schnell das heiss wird und hoffentlich
durchbrennt, bevor schlimmeres passiert.
Ob das bei diesem Ladegeraet ein Problem ist, kann man ohne weitere
Angaben zu diesem nicht beurteilen.
jue
> Funktioniert mein Ladegerät, wenn ausdrücklich auf meinem Gerät 230V
> steht, also _kein_ "110V - 230V" vermerkt ist?
Vielen herzlichen Dank für eure Beiträge.
Ich werde es gar nicht erst versuchen und ein günstiges Ladegerät hier
erwerben.
Viele Grüße!
Sorry, aber das ist doch hanebüchen- bei allem was recht ist.
Du wirst mir keine Schaltung bei einem Einfach-Netzgerät zeigen
können, bei dem bei Verringerung der Primärspannung auf der
Sekundärseite mehr Strom gezogen wird. Never ever. Da hat der gute
Herr Ohm was dagegen. Und will ich durch die gleiche Leitung die
doppelte Stromstärke schicken muss ich zwangsläufig die Spannung
erhöhen. Nach dem ohmschen Gesetz ziemlich genau auf das Doppelte.
Grmbl Physik, 11. Klasse.
Bei Schaltnetzteilen koennte das theoretisch passieren, aber nur bei
sehr schlampigen Designs. Normalerweise schalten sie unterhalb einer
bestimmten Spannung einfach ab. Nennt sich hierzulande Undervoltage
Lock-Out oder kurz UVLO.
Bei manchen Elektromotoren kann das allerdings anders aussehen.
Asynchronmaschinen unter voller Wellenlast koennen bei Unterspannung
abrauchen. Im schlimmsten Fall wuergt ihn die Last ab und fast
saemtliche Energie die in den Motor hineingeht wird in Hitze
umgewandelt. Dann lebt er nur noch Minuten. Wobei auch da bei
vernuenftigen Maschinen ein Thermoschalter sitzt.
Das dient aber primär dazu, dass manche Verbraucher mit Unterspannung
nicht wirklich tun. Aber dass sie abrauchen- das halte ich für
seeeeeeeehr unwahrscheinlich. Außerdem kenne ich nicht ein
handelsübliche Schaltnetzteil, welches nicht einen Weiten
Eigangsbereich hat- in dieser globalisierten Welt ist es schlicht
unpraktisch. Ergo wird das betreffende Gerät höchstwahrsheinlich ein
klassisches Netzteil sein. Und da.....
> Bei manchen Elektromotoren kann das allerdings anders aussehen.
> Asynchronmaschinen unter voller Wellenlast koennen bei Unterspannung
> abrauchen. Im schlimmsten Fall wuergt ihn die Last ab und fast
> saemtliche Energie die in den Motor hineingeht wird in Hitze
> umgewandelt. Dann lebt er nur noch Minuten. Wobei auch da bei
> vernuenftigen Maschinen ein Thermoschalter sitzt.
>
Dis donc. Wir waren bei Netzteilen, resp einem Akkuladegerät. Keinem
Hochleistungsteil mit mehreren hundert Watt.