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Was gehört zwischen Roh-Beton und Zement-Estrich?

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herbert koenig

unread,
Jun 30, 2001, 10:08:28 AM6/30/01
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Hallo!
Was nimmt man als Wärmedämmschicht zwischen dem Rohbeton und einem
Zement-Estrich?
Der eine sagt: Styrodur-Platten, der andere: die weicheren
Styropor-Platten.
Was stimmt?
(Eine Fußbodenheizung kommt nicht rein.)

Herbert

Manfred Weigl

unread,
Jun 30, 2001, 7:26:02 PM6/30/01
to
Hallo Herbert,

vor 10 Jahren stand auf jeder Styroporpackung "nicht unter Estrichen". Der
Grund war, daß dieses aufgeschäumte Polystyrol unter Belastung schwindet.
Extrudiertes Polystyrol (wird je nach Hersteller Styrodur, Styrofoam...
genannt) soll dies nicht machen,da es teuerer ist (ohne Spaß, es schwindet
wirklich kaum). Heutzutage wird hemmungslos weiches "Styropor" (Styropor ist
nur ein Markenname) als Trittschalldämmung und härteres als Wärmedämmung
unter Estriche verlegt. Daß sich der Estrich einige mm absenkt macht nichts,
denn wenn dies tatsächlich zu Schäden führt, treten diese erst nach den
üblichen Gewährleistungsfristen auf.

freundliche Grüße

Manfred Weigl


Andrea Glatthor

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Jul 1, 2001, 7:17:41 AM7/1/01
to
Hallo Manfred,

"Manfred Weigl" <manfre...@worldonline.de> schrieb:

[Styropor als Dämmmaterial unter Estrich]


> Daß sich der Estrich einige mm absenkt macht nichts,
> denn wenn dies tatsächlich zu Schäden führt, treten diese erst nach den

^^^^^^^^^^^^^
> üblichen Gewährleistungsfristen auf.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Hey! Zu welcher Fraktion gehörst Du denn? ;-))

Wenn die Schäden erst nach den (max.) 5 Jahren Gewährleistungsfrist
auftreten, dann ist das okay so? Bist Du Estrichleger? :-)


Andrea

Andrea Glatthor

unread,
Jul 1, 2001, 8:39:05 AM7/1/01
to
Hallo Manfred,

"Manfred Weigl" <manfre...@worldonline.de> schrieb:

[Styropor als Dämmmaterial unter Estrich]

> Daß sich der Estrich einige mm absenkt macht nichts,
> denn wenn dies tatsächlich zu Schäden führt, treten diese erst nach den

Rainer Zocholl

unread,
Jul 1, 2001, 11:00:00 AM7/1/01
to
(Andrea Glatthor) 01.07.01 in /de/rec/heimwerken:


>Wenn die Schäden erst nach den (max.) 5 Jahren Gewährleistungsfrist
>auftreten, dann ist das okay so? Bist Du Estrichleger? :-)

Emm, war da nicht was mit 30a, wenn die Arbeit nicht
dem üblichen technischen (Wissens)Stand entsprach? (Vulgo: Pfusch)

Thomas Einzel

unread,
Jul 1, 2001, 1:23:11 PM7/1/01
to

Rainer Zocholl schrieb in Nachricht <841lm...@zocki.toppoint.de>...


/staun/ Gibt es wirklich noch Baufirmen, die solange existieren
(zumindest auch als juristisch gleiche Firma bzw. Rechtsnachfolger)
dass das relevant wird?

IMO: Man sollte sich beim Bauen *niemals* auf "es gibt ja die
Gewährleistung" verlassen. Beim leisesten Verdacht auf Pfusch oder
ähnlich unsachgemäße Ausführung sofort einschreiten. (besonders wenn
Angebot <> Ausführung) Manchmal langt auch eine freundliche Rückfrage
und "man" baut es wie gewünscht.

Thomas

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