ich bin neu hier, also erstmal Grüß Gott aus München.
ich hoffe ich habe die Formalitäten richtig hin gekriegt,
auf der test Seite hat alles gepasst, bitte um Info wenn ich
bei den Einstellungen noch was ändern muß.
mein Anliegen: ich habe vor Jahren meine Terasse mit
Porphyrplatten pflastern lassen, das sind wie sicher bekannt diese
schönen Steine aus Südtirol.So weit so gut, schöne Sache.
Leider hat der Pflasterer wohl etwas an Zement gespart, jedenfalls
lösen sich die Fugen nach ca. 8 Jahren etwas in Wohlgefallen auf,
d. h. der Fugenzement wird immer mehr zu Sand und löst sich auf.
Die Fugen werden immer leerer, sieht häßlich aus und wird immer
mehr zur Stolperfalle.
Die Firma gibt es natürlich nicht mehr, Gewährleistung ist also nicht.
Ich würde nun die Plattenfugen gern neu auffüllen, die Frage ist nur womit?
Die Tiefe der Fugen ist natürlich sehr unterschiedlich, ideal wäre etwas das
zunächst wie Wasser verläuft und dann frostsicher aushärtet, egal wie tief
die Schichtdicke ist.
Hat jemand einen Tip oder Rat für mich
Schöne Grüße, Rudi
> Hat jemand einen Tip oder Rat für mich
Vielleicht nicht den, den du hoeren willst.
Steinplatten verlegt man, damit man nicht durch den Matsch laeuft.
Wenn man eine einzige Betonplatte verlegen (giessen) wuerde, muesste
die so dick sein, dass sie nicht bricht, auch wenn irgendwo der Boden
sich senkt oder weggespuelt wird. Also so 20cm und stahlarmiert,
so was bekommt man nur mit dem Presslufthammer wieder weg.
Das will man aber nicht im eigenen Barten, man will gepflasterte
Stellen wieder ohne Presslufthammer wegbekommen, sonst koennte man
gleich Beton giessen und ein huebsches Muster eindruecken (machen
die Amerikaner z.B. so).
Also legt man kleinere Platten und laesst Spalten dazwischen,
damit sich die Platten mit dem Boden bewegen koennen.
Das sollen sie natuerlich nicht zu sehr tun, sonst stolpert man,
also entfernt man zuvor aus dem Boden alles verrottbare Material
(Erde) und legt Kies und Sand hin, trotzdem bewegt sich der Boden
ein bischen. Kein Problem, wenn die Platten mitgehen koennen.
Du hast nun die schlechteste Loesung von allen gewaehlt: Platten,
die einzeln nicht liegen weil sie zu klein sind und nicht verzahnen,
also in Beton gelegt werden, der aber nicht dick genug ist, um nicht
zu brechen, aber den PLatten nicht den Bewegungsspielraum gibt, um
mit dem Boden zu arbeiten, sondern gleich bricht. Da man das weiss,
hat man den Beton so mager angesetzt, dass man keinen Presslufthammer
braucht, um ihn wieder zu entfernen.
Zubetonieren der Fugen bringt keine stabile Grundplatte, der Boden
bewegt sich also weiter, die Fugen zwischen den PLaten reissen weiter.
Meiner Meinung nach solltest du die Porphyr-Platten entfernen, denn
sie zu entfernen, um eine 20cm Stahlbetonplatte unterzugiessen, und
dann dort hinein die Platten neu zu setzen, macht keinen Sinn, siehe
oben, dann taete es ein Muster im Beton.
Nimm normale Gehwegplatten oder Kleinsteinpflaster, in gut verdichtetem
Sanduntergrund.
--
Manfred Winterhoff
hast Du die Möglichkeit Bilder der Platten und Detailbilder der Fugen
zur Verfügung zu stellen?
> Hat jemand einen Tip oder Rat für mich
>
Was steht auf der Rechnung über den Unterbau der erst vor zehn Jahren
verlegten Platten? Was war davor auf den Flachen verlegt?
--
mit freundlichem Gruß
Robert
Taupunktüberwachte Raumklimaregelung:
http://www.robertpflueger.com/DPC7.pdf
Also ein gut verdichteter Untergrund mit nem 4cm Mᅵrtelbett, die heben
schon fᅵr Fuᅵgᅵnger, wenn Autos drᅵber fahren oder auch nur drᅵber
rollen oder der Sack Binder noch fᅵr ne Hauswand reichen muᅵte, dann
nicht mehr. Die Leistung pro Stunde bei Verbundpflaster + der
Anschaffungspreis ist halt erheblich hᅵher.
Ansonsten haste mit 15 cm Mineralbeton/sonstige Tragschicht fᅵr 8 cm
Platten/Pflasterstᅵrke schon gute Chancen bei stehendem Verkehr nen
Stadtkᅵmmerer wg. der Steuerverschwendung auf die Intensiv wg. nem
Herzinfarkt zu bekommen. Denn nach empirischen nicht mehr ganz
neudeutschen Untersuchungen reichen 10cm Minerale fᅵr 5-6cm Belag auf
jeden Fall bis zur nᅵchsten Wahlperiode!
franky4you
Merke Heuschrecken gab es schon im alten ᅵgypten!
Kein Moertelbett. Die 4cm brechen sofort.
> reichen 10cm Minerale f�r 5-6cm Belag auf jeden Fall bis zur
> n�chsten Wahlperiode!
Sicher.
Hat bei Rudolf ja sogar die Gewaehrleistungszeit ueberstanden.
Aber auch dir sollte im Laufe des letzten Jahres aufgegangen sein,
dass die Renditegier der neoliberalen Heuschrecken so nicht aufgeht,
man besser nicht quartalsweise denkt, sondern langfristig, und da
weiss man halt, was ein Leben lang haelt, und was nicht.
Wenn Beton, dann Beton der auch als freitragende Decke halten wuerde.
Ansonsten kein Beton, nicht mal 4cm, sondern Gehwegplatten die durch
absichtliche Fugen mit dem Boden arbeiten koennen, und selbst so stabil
sind, dass sie nicht brechen (also mindestens 5cm dick, nicht diese 4cm
Baumarktware).
--
Manfred Winterhoff
> sch�nen Steine aus S�dtirol.So weit so gut, sch�ne Sache.
Die Bemerkung solltest Du in einigen Steinbr�chen im Badischen
unterlassen!!! ;-)
>
> Leider hat der Pflasterer wohl etwas an Zement gespart, jedenfalls
> l�sen sich die Fugen nach ca. 8 Jahren etwas in Wohlgefallen auf,
8 Jahre DU GL�CKLICHER!
> d. h. der Fugenzement wird immer mehr zu Sand und l�st sich auf.
evtl. mit Gef�hl Unkraut j�ten und nicht mit so arg vielen �tzenden
Putzmittel versuchen die Platten klinisch rein und gl�nzend bekommen,
soll auch schon Wunder gewirkt haben, auch wenns mancher pers�nlichen
Logik widerspricht!
> Ich w�rde nun die Plattenfugen gern neu auff�llen, die Frage ist nur womit?
Bei Wiederverwendung von Zement ne Schl�mme mit Tra�zement (bl�ht nicht
so sehr aus wie Portlandzemente etc.) ansetzen 3-4 x Sand + 1 x Zement
> Die Tiefe der Fugen ist nat�rlich sehr unterschiedlich, ideal w�re etwas
> das
> zun�chst wie Wasser verl�uft und dann frostsicher aush�rtet, egal wie tief
> die Schichtdicke ist.
Da gibt es sicherlich keine praktikable L�sung mit Garantie!!!
Du kannst versuchen mit Beton-Verfl�ssiger (Zusatzmittel f�r Beton,
wenns das nicht gibt in den Heimwerkerm�rkten, frag dich bei Betonwerken
in der N�he durch) Wasser zu ersetzen. Je mehr Wasser desto geringer die
H�rte der sp�teren Verfugung. Die Nutzungshinweise des
Betonverfl�ssigers beachten sind recht unterschiedlich.
Betonverfl�ssiger ist sein Geld echt wert!
Es gibt auch jede Menge Verfugungsm�rtel mit Kunststoffen drin. Ab und
an gl�nzen dann die Platten hinterher ganz nett, wie frisch gebohnert,
ne nette Geschichte wenn Du das Geld daf�r hast! Fl�ssiger wird es mit
dem obengenannten Rezept.
Fliesbeton f�r feucht-grazielle Architekten Tr�ume von S�ulen mit der
n�tigen hohen Tragkraft funtzen nur mit dem BV und noch ner Menge
anderer Chemie.
Falls Deine Platten aber schon lose sind, reicht profanes Verfugen
sicherlich nicht mehr!!! Alles Neu macht der Mai!
franky4you
> "Franky4You" <fr...@franky4you.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:gt414r$82s$03$1...@news.t-online.com...
>> Also ein gut verdichteter Untergrund mit nem 4cm Mᅵrtelbett,
>
> Kein Moertelbett. Die 4cm brechen sofort.
Sorry das ich widerspreche!
Aber bei Fuᅵgᅵngerverkehr nicht. Mischungsverhᅵltnisse einhalten,
Untergrund ordentlich verdichten, Loch in der Mitte ins Mᅵrtelbett und
draufgewichst daᅵ der Gummihammer schwingt! Mit Zementschlᅵmme einfugen.
Die Platten kannste hinterher wieder Nutzen mit dem Zementmᅵrtelbett,
reicht ein Bagger fᅵrs rausreiᅵen, beim Putzen brauchste Chinesen,....
Waren schon etliche Quadratmeter, meine Bandscheiben bestᅵtigen die
Nachhaltigkeit, leider!!!
> Sicher.
> Hat bei Rudolf ja sogar die Gewaehrleistungszeit ueberstanden.
> Wenn Beton, dann Beton der auch als freitragende Decke halten wuerde.
Ja wenn die Terasse ᅵber der schlecht verdichteten Baugrube liegt und
untendrunter sich noch alles setzten muᅵ, dann haste vollkommen Recht,
bin von ner anderen Bauart ausgegangen!!!
> Ansonsten kein Beton, nicht mal 4cm, sondern Gehwegplatten die durch
> absichtliche Fugen mit dem Boden arbeiten koennen, und selbst so stabil
> sind, dass sie nicht brechen (also mindestens 5cm dick, nicht diese 4cm
> Baumarktware).
Baumarktware hat den einen Vorteil fᅵr den Handwerker vor Ort ist alles
da und drin, Wasser dran anrᅵhren fertig, kannste i.d.r. mit den Hᅵnden
und durch die Bilder erklᅵren.
franky4you
> Ich w�rde nun die Plattenfugen gern neu auff�llen, die Frage ist nur womit?
Evtl. ist "Feste Fuge" von Metten das Richtige f�r Dich?
http://www.metten.de/
Frag da aber vorher sicherheitshalber mal nach, ob das sich auch mit
Porphyr vertr�gt.
Gr��e,
Frank
Franky, dir scheint das Problem der Realitaet nicht ganz bekannt zu sein.
Es geht nicht um die Last von oben.
Es geth darum, dass jeder Untergrund, auch ordnungsgemaess verdichteter,
nach einiger Zeit Verwerfungen zeigt, ob er ausgespuelt wird, ob es ein
Erdbeben gab, ob doch noch organisches Material verrottet oder Salze
Wasser aufnehmen, jeder Untergrund macht im Laufe eines Menschenlebens
ein paar Millimeter Abweichung, und wenn da dein Moertelbett nicht
selbsttragend ist, bricht es, und wenn es gebrochen ist, hilft keinerlei
Fugen verschmieren von oben mehr.
> Aber bei Fu�g�ngerverkehr nicht.
Klar, wenn ueber deinen 4cm Magermoertel ein Auto faehrt, es er sofort
kaputt. Aber mir geht es eher darum, eine Terrasse so zu verlegen, dass
sie haelt, bis das Haus abgerissen wird, denn das ist letztendlich
immer am preiswertesten, als alle paar Jahre neu zu bauen.
Obwohl, Holz-Decks sind gerade in Mode, da hat man das Prinzip der
Vergaenglichkeit zum Marketingprinzip erklaert.
>> sind, dass sie nicht brechen (also mindestens 5cm dick, nicht diese 4cm
>> Baumarktware).
> Baumarktware hat den einen Vorteil f�r den Handwerker vor Ort ist
Baumarktware ist fuer mich zunaechsteinmal ein Sprichwort. Es steht fuer
minderwertige Qualitaet, die fuer den Nicht-Fachmann ausreichend aussieht,
es aber nicht ist. Dazu gehoeren z.B. 40 x 40 x 4 cm Gehwegplatten. Die
sind ein bischen billiger, aber wenn man Wege mit diesen und 50 x 50 x 5
cm nebeneinander sieht, nach 25 Jahren, sind von der 5cm starken Platten
signifikant weniger gebrochen. nicht keine, selbst 20cm Platten brechen,
aber dort wird es signifikant halt erst nach hunderten von Jahren.
--
Manfred Winterhoff
> Es geht nicht um die Last von oben.
Klar, Wenn de Deifel von unne kommt,..
Der Konstruckt hebt scho, des Mᅵnnle braucht aber ne ordentliche
Ausbildung und auᅵerdem dauert dozu noch 4x so lang. Bestreit jo gar net
das 5er Platte besser hebe wie 4er, im Gegeteil habe jo a gsagt oder
meinsch do schwᅵtzt de Kᅵmmerer Dr. Allwissend von de Schwobesekeles CDU
kurz vor Ergreifung des 10 Konjunkturpakets.
Un wenns ne mit Marke Plattfuᅵ zusamme gedappte Baugrub isch, hebt
sicherlich nur dei Autobahndeck und dozu noch mit Extra - Armierung,
Fugenanker....
Blos dann fliege der nach 8 Jahr ohne des Deckle net nur e paar Fuge
raus.... Oder meinsch???
> Baumarktware ist fuer mich zunaechsteinmal ein Sprichwort. Es steht fuer
Zeig mir mal die existenten BauFirmen die nur noch im Fachhandel
kaufen... oder den Geschᅵftsfᅵhrer der sei Leit no dreimol durch Gegend
kutschiere lasst bis se schᅵ brav alles zusamme hen um azufange.
Das in so nem Baumart a en Haufe Glumbadsch agedreht bekommsch
(!!!wahrscheinlich mehr wie richtigs Werkzeug!!!) wenn net uffpasch,
awer Schure!
Her was rege mir uns eigentlich so uff?
Isch des dem sei terass, deine oder meine, also i hab koine un wer mer
sicherlich im Lebe a koine mehr leischte kᅵnne!
franky4you
Dies ist eine deutschsprachige NG. Kann das mal jemand ᅵbersetzen?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de