- Carsten
Nimm Biodiesel.
Gruß Dieter
Petroleum oder Benzin.
VG,
Uwe
Also billiges Speiseöl von z.B Aldi?
bius denne, karl-otto
Nein Biodiesel ist ein starkes Lösungsmittel, Speiseöl nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiesel
Thomas
>> Nimm Biodiesel.
>
> Also billiges Speiseöl von z.B Aldi?
Nein, das ist was anderes.
Gruß Dieter
Hier nicht. Jedenfalls wenn man der Aussage von Wikipedia glauben darf,
dass Terpentinersatz das gleiche ist wie Waschbenzin.
- Carsten
> Nimm Biodiesel.
Hmm, mein Audi ist eine der wenigen Kisten die reinen Biodiesel tanken
dürfen. Gegenwärtig ist aber aus naheliegenden Gründen normaler Diesel
drin. Aber ich werde mir mal nen Kanister besorgen und es damit probieren.
- Carsten
>> Nein Biodiesel ist ein starkes Lösungsmittel, Speiseöl nicht.
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiesel
>
> Danke, man lernt nie aus.
Ist wohl der Grund warum man nicht einfach so reinen Biodiesel in die
Tanks der meisten Dieselfahrzeuge kippen darf. Wenn die Kiste nicht
explizit dafür zugelassen ist, kann der Kram Leitungen und Dichtungen
angreifen. Selbst in dafür zugelassenen Fahrzeugen kann es zumindest zu
Anfang problematisch sein, weil der Biodiesel wohl Ablagerungen löst und
den Kraftstofffilter verstopfen kann (Hurra, endlich mal wieder ein Wort
mit 3f).
In meinem 97er Audi läuft er allerdings problemlos.
- Carsten
>> normales Waschbenzin hilft
>
> Hier nicht. Jedenfalls wenn man der Aussage von Wikipedia glauben darf, dass
> Terpentinersatz das gleiche ist wie Waschbenzin.
>
Bei einigen Sachen hatte ich guten Erfolg mit Aceton.
--
Manfred Winterhoff
> den Kraftstofffilter verstopfen kann (Hurra, endlich mal wieder ein Wort
> mit 3f).
Vier, Herr Professor.
Eins vor dem tsto, drei hinterm tsto.
--
____________
/schüüüüüüüß Martin "Hans Pfeiffer" Kienaß, Hamburg
guck mal, ich kann Seifenblasen: oO o . O.°oO°o. ( by Pinguin)
Richtig.
> Selbst in dafür zugelassenen Fahrzeugen kann es zumindest zu
> Anfang problematisch sein, weil der Biodiesel wohl Ablagerungen löst und
> den Kraftstofffilter verstopfen kann
Was man mit einem einfachen Austausch erledigen kann, der aber AFAIK
auch nur nötig ist, wenn vorher eine länger Zeit mit mineralischem
Diesel gefahren wurde.
...
> In meinem 97er Audi läuft er allerdings problemlos.
In meinem (war auch explizit für Biodiesel zugelassenem) damaligen 98er
Audi hat der Biodiesel die Einspritzpumpe gekillt, der Preisvorteil vom
Biodiesel über mehrere Jahre war in einem Schritt mehr als nur hinüber,
null Kulanz vom Hersteller.
Seit dem hat sich "Biodiesel ist ein starkes Lösungsmittel" in mein
Langzeitgedächtnis eingeprägt.
IIRC wird auch versucht mit Erdöl verschmutzte Seevögel und/oder Strände
mit Biodiesel zu reinigen.
Im Kontext mit der Reinigung von Sägeketten kommt eventuell auch die
leichtere biologische Abbaubarkeit von Biodiesel ins Spiel - je nachdem
wo und wie die Reinigung stattfindet.
Thomas
> Im Kontext mit der Reinigung von Sägeketten kommt eventuell auch die
> leichtere biologische Abbaubarkeit von Biodiesel ins Spiel - je nachdem
> wo und wie die Reinigung stattfindet.
Und der recht hohe Flamm- und Siedepunkt. Man kann das Zeug so auch
warm/heiß verwenden.
Gruß Dieter
> Bei einigen Sachen hatte ich guten Erfolg mit Aceton.
Mich würde echt mal ne Übersicht interessieren, welches der div.
Lösungsmittel und Verdünnerchen man für was nimmt. Stand gestern wieder
im Baumarkt vor dem Kluthe Sortiment. Die haben die Klassiker
'Terpentinersatz, Aceton, Nitro-Universalverdünnung und Pinselreiniger'
ja auch noch erweitert um eigene Marken 'Lösin' und 'Lösol'. Da gibts
dann auch noch nen Kunstharzverdünner. Und auf den Dosen stehen leider
keine zumindest auf den ersten Blick eindeutigen Inhaltsstoffe, sondern
nur Sachen wie 'Kohlenwasserstoff' und so...
Mein Vater hatte mir aus seiner früheren Firma mal ne Flasche
Tetrachlorethylen mitgebracht. Wenn nicht half, das half immer. Aber ich
war froh, als die endlich leer war...
- Carsten
> Im Kontext mit der Reinigung von Sägeketten kommt eventuell auch die
> leichtere biologische Abbaubarkeit von Biodiesel ins Spiel - je nachdem
> wo und wie die Reinigung stattfindet.
Dürfte wohl auch für den Menschen was Dämpfe und Hautkontakt angeht dann
wesentlich verträglicher sein als die üblichen Lösungsmittel und
Verdünner?! Und obendrein viel billiger.
- Carsten
> Lösungsmittel erfolgreich an seiner Sägekette getestet?
> Das Ding hier steht auch ohne Schwert von alleine.
Entsorge sie! Eine neue kostet nicht viel. Und künftig nur noch
mineralisches Kettenöl. Meine läuft auch nur 2 Stunden im Jahr. Keine
Probleme!
Gruß Conny
> Entsorge sie! Eine neue kostet nicht viel. Und künftig nur noch
> mineralisches Kettenöl. Meine läuft auch nur 2 Stunden im Jahr. Keine
> Probleme!
Da ich nicht viel schneide und das auch nur hier am Haus auf Plane muss
ich nicht unbedingt irgendein Bio-Öl nehmen. Aber spricht irgendwas
dagegen, Getriebeöl vom KFZ zu verwenden?
- Carsten
Ja, das Wissen zum Thema Schaden durch geringste Mengen Öl im Grundwasser.
Thomas
>Am 08.10.10 02:31, schrieb MaWin:
>
>> Bei einigen Sachen hatte ich guten Erfolg mit Aceton.
Das ist nur das vorletzte Mittel der Wahl. Ist aber für viele
Anwendungsfälle zu "scharf", greift viele Kunststoffe, Altlackierungen
und nicht zuletzt das hautfett an (OK, Hautkontakt sollte man eh
vermeiden, aber für ein kleines Fleckchen...). Außerdem zu teuer. Vor
allem wenn dicke Schichten abgelöst werden sollen so wie hier, weil
das viel zu schnell verdunstet. Hier scheint mir auch Biodiesel am
geeignetsten.
>Mich würde echt mal ne Übersicht interessieren, welches der div.
>Lösungsmittel und Verdünnerchen man für was nimmt. Stand gestern wieder
>im Baumarkt vor dem Kluthe Sortiment. Die haben die Klassiker
>'Terpentinersatz, Aceton, Nitro-Universalverdünnung und Pinselreiniger'
>ja auch noch erweitert um eigene Marken 'Lösin' und 'Lösol'. Da gibts
>dann auch noch nen Kunstharzverdünner. Und auf den Dosen stehen leider
>keine zumindest auf den ersten Blick eindeutigen Inhaltsstoffe, sondern
>nur Sachen wie 'Kohlenwasserstoff' und so...
Im Haushalt ist für mich bei den meisten Anwendungen Isopropanol das
Mittel der Wahl. Greift nach meinen Erfahrungen keinen Kunststoff an
(belegbare Ausnahmen?), verdunstet rückstandslos, stinkt nicht so wie
Spiritus und ist stärker fettlöslich. Evtl. Tenside auf Bais von
Orangenschalenöl, aber das macht bei manche Oberflächen Probleme und
es besteht ein gewisses Allerggierisiko. Wenn es in Richtung Keller
oder Werkstatt (Fett, Öl, Schmiere) geht nehm ich meistens
Reinigungsbenzin, ungern Petroleum. Verdünner oder Terpentinersatz
hierfür nur wenn grad nix anderes da ist, das Zeug ist für Farben.
Aber nicht zum Entfetten vor dem Lackieren, manche hinterlassen
minimale Rückstände die beim Lackieren von Metall die Haftung
herabsetzen. Dafür Silikonentferner aus dem (Auto-) Lackierbedarf, zur
Not Verdünner und mit Aceton nachgehen.
>Mein Vater hatte mir aus seiner früheren Firma mal ne Flasche
>Tetrachlorethylen mitgebracht. Wenn nicht half, das half immer. Aber ich
>war froh, als die endlich leer war...
Jep, das sollte man aus guten Gründen Finger und Nase von weg lassen.
--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de ändern
Antworten an gmx.net behandle ich wie automatisierten spam.
> Reinigungsbenzin ist in manchen Dingen ähnlich gut wie Alkohol: relativ
> schonend, relativ rückstandsfrei.
Ich war schon erstaunt, dass Terpentinersatz zur Fleckenreinigung von
Parkettböden empfohlen wird. Ich weiss nicht, ob dann eine
obligatorische Nachbehandlung mit Wachs oder Öl impliziert ist oder ob
das einfach so geht. Ich habe es jedenfalls mal hier am alten
Eichenparket probiert und auch ohne Nachbehandlung keine Veränderung der
Oberfläche festgestellt.
Also, bzw., natürlich gingen die Flecken wie beabsichtigt weg...
- Carsten
Igitt, nein.
Sowas habe ich auch nicht da. Oder müsste es extra herstellen (lassen) ;-)
- Carsten
"C.P. Kurz" <c.p.ku...@t-online.de> writes:
Hm, ich hab hier 2 Flaschen, je eine mit Waschbenzin und eine mit
Terpentinersatz.
Als wir hier letztens eine Blaufichte um deren Wipfel gebracht haben,
hatte ich Harz an Haenden und Armen, das hab ich mit Waschbenzin
schnell und einfach wegbekommen.
Terpentinersatz hab ich nicht probiert, wenn Wikipedia sagt das es das
gleiche ist, ich weiss nicht.
Ich mach morgen mal einen Geruchsvergleich.
Ciao Paul
--
C.P. Kurz schrieb:
> Das Ding hier steht auch ohne Schwert von alleine.
Dauert nur ne halbe Stunde gegenüber dem tagelangen Einlegen
in nicht so sehr erfolgsbehafteten Lösungsmitteln: Auskochen
in Waschmittellauge. Allerdings nicht für Alumininiumteile
geeignet, die verfärben sich dabei dunkel. Das "Lösungsmittel"
ist bei dieser Methode nicht das Waschmittel, sondern die
Wärme.
hth,
Rüdiger, das bei durch Rizinusöl verharzten Modellmotoren immer
wieder erfolgreich durchführend
> dagegen, Getriebeöl vom KFZ zu verwenden?
Welchen Vorteil sollte das haben? Vermutlich ist es wesentlich teurer
als mineralisches Kettenöl. Ich habe einen 5L-Kanister mineralisches
Kettenöl vor Jahren gekauft. Den Preis habe ich vergessen. So vage um
die 15 DM, heute vermutlich das gleiche in €. Wenn du weiter
Bio-Kettenöl verwenden willst, würde ich vor längeren
Stillstandszeiten die Kette abnehmen und in Petroleum einlegen.
Umweltfreundlicher ist das nicht.
Gruß Conny
> Ich glaube, Polycarbonat-Hüllen von CDs wurden mir da schon mal matt.
Die Hüllen sind aus Polycarbonat? Ich dachte immer, das wäre maximal
Polyacryl. Irgendwie habe ich im Hinterkpopf Polycarmonat sei dafür zu
teuer.
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
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>> Ich glaube, Polycarbonat-Hüllen von CDs wurden mir da schon mal matt.
>
> Die Hüllen sind aus Polycarbonat? Ich dachte immer, das wäre maximal
> Polyacryl. Irgendwie habe ich im Hinterkpopf Polycarmonat sei dafür zu
> teuer.
Ist Polystyrol.
Gruß Dieter
> Als wir hier letztens eine Blaufichte um deren Wipfel gebracht haben,
> hatte ich Harz an Haenden und Armen, das hab ich mit Waschbenzin
> schnell und einfach wegbekommen.
Ich will auch nicht behaupten, dass es garnichts gebracht hat.
Anderer Punkt ist aber wohl auch, dass an einer Sägekette sowohl
Baumharz als auch verharztes Kettenöl anhaften kann (in meinem Fall
vermutlich größtenteils letzteres), und die Wirksamkeit des Waschbenzins
da vielleicht auch etwas anders ist.
- Carsten
> Dauert nur ne halbe Stunde gegenüber dem tagelangen Einlegen
> in nicht so sehr erfolgsbehafteten Lösungsmitteln: Auskochen
> in Waschmittellauge. Allerdings nicht für Alumininiumteile
Habe ich tatsächlich gemacht, aber nicht in Waschmittel, sondern
Herdreiniger und Spülmittel. Hat auch ein bissl was gebracht. Hätte
sicher auch gereicht was das reine Funktionieren angeht, aber es gab
halt immer noch reichlich Anhaftungen.
Wenn die Kette länger nicht benutzt wird, lagert man sie vielleicht
einfach in einem flachen, verschließbaren Topf mit Biodiesel, dann
rostet auch nix, und der Biodiesel ist jetzt auch nicht ganz so schlimm
was Dämpfe angeht.
- Carsten
Weil man's halt in der Garage stehen hat. Der Preis ist da weniger das
Problem als die ständige Verfügbarkeit.
- Carsten
>On Fri, 08 Oct 2010 13:52:23 +0200, Thorsten Gretenkordt wrote:
>> Im Haushalt ist f�r mich bei den meisten Anwendungen Isopropanol das
>> Mittel der Wahl. Greift nach meinen Erfahrungen keinen Kunststoff an
>> (belegbare Ausnahmen?),
>
>Ich glaube, Polycarbonat-H�llen von CDs wurden mir da schon mal matt.
Mir nicht, hab's extrea nochmal angetestet.
>Ist der Unterschied bei der Fettl�sung zwischen Spiritus und Isoprop da
>so gross? Ich habe vor allem das Geruchsproblem - und subjektiv den
Ein Unterschied ist vorhanden, aber tats�chlich sehr gering. Der
Unterschied zwischen Isopropanol und Benzin ist gr��er.
>fehlenden Glauben, dass die Gallstoffe wirlich r�ckstandslos
>verdunsten.
Das vielleicht auch, w�rde aber auch nur was was ausmachen bei
Lackierarbeiten etwa wo man eh was besseres nimmt.
>Reinigungsbenzin ist in manchen Dingen �hnlich gut wie Alkohol: relativ
>schonend, relativ r�ckstandsfrei.
Was das angeht, ja.
>In den gut sortieren Chemiereinigungsbaukasten geh�rt noch Backpulver,
>Essigessenz, Salzs�ure - oder ordin�res Speise�l, nicht verharzend.
Ich bin hier nur von fetthaltigen Verschmutzungen ausgegangen. Bei mir
sind in der K�che noch Zitronens�ure und Natron, zusammen kann man
daraus lecker Brause machen :-) Und im Keller stehen noch
Schwefels�ure und Rostvernichter mit Phosphors�ure.
--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de �ndern
Also schn�de Coca Cola?
- Carsten
Was du in dem Regal nicht findest, was aber toll wirkt, ist leichtes Paraffin
(aka Lampenöl, Grillanzünder, Kerosin). Auch sehr zu empfehlen zum Aufweichen
von Kleberesten von Teppichböden. Wirkt im Grunde ähnlich wie Benzin,
verdunstet aber kaum, d.h. man kann es lange offen stehen lassen. Ist ungiftig
(aber tödlich für Babys und Kleinkinder, hat was mit der Lunge zu tun), bildet
keine explosiven Dämpfe. Im Gegensatz zu Benzin hinterlässt es natürlich
fettige Rückstände, was bei einer Sägekette nicht stören dürfte.
robert
Nein, irgendwas von Nigrin (bin grad zu faul nachschauen zu gehen).
Neben Phosphors�ure in der richtigen Konzentration sind da noch
diverse Additive drin.
�brigens hatt' ich mal einen Selbstversuch mit verschiedenen
gammeligen N�geln gemacht: Cola funktioniert nur bei ganz leichtem
Flugrost und schw�chelt bei st�rkerem Rostbefall sehr.