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Regenwasser in Heizung füllen

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Juergen

unread,
Jan 29, 2014, 10:23:52 AM1/29/14
to
Hallo.

Früher hat man einfach Leitungswasser in die Heizung gefüllt und gut
war. Genauso habe ich das vor gut zwei Monaten nach einem Kesseltausch
auch gehandhabt. Und inzwischen Zweifel, ob das so ideal war. Ist dieses
Wasser doch mit 28,2 ° dH (5,03 Millimol Calciumcarbonat/l) sehr "hart".
Wobei inzwischen wohl schon einiges an Kalk ausgefallen ist, im Wasser
aus dem Kesselablaufhahn ermittelte ich mit Teststäbchen noch 10 - 15
°dH - vielleicht ist der Defekt meines Brennwertkessels schon
vorprogrammiert.

Nach VDI 2035, an sich wohl auch mein Kesselhersteller orientiert,
hätte ich die etwa 500 Liter wohl niemals einfüllen dürfen, Kalkschäden
im neuen Kessel drohen. An anderer Stelle im Netz konnte ich dann lesen,
dass VE-Wasser (vollensalzt) auch nicht so toll ist, weil es innerhalb
einer Heizungsanlage seinen pH-Wert sehr schnell ändern kann. Es wird
deshalb wohl mit irgendwelchen Zusätzen auf leicht alkalische pH-Werte
gebracht (8 - 9) und stabilisiert (konditioniert). Insgesamt ein recht
teures Verfahren, mir wurden etwa 200 Euro genannt.

Mir kam jetzt die Idee, die Anlage nach der laufenden Heizsaison mit
Regenwasser zu füllen. Das ist so gut wie kalkfrei, hat aber nur etwa
pH 5,5. Mein Gedanke: Mit Ätznatron / Natronlauge lässt sich das ändern.
Dagegen spricht laut mancher Foren, dass so Bakterien in die Heizung
gelangen könnten, die für Biofilm und andere unschöne Dinge sorgen.

In die Anlage füllen würde ich es dann mit einer Gartenpumpe mit
Topffilter. Meiner Einschätzung nach kriege ich die Heizung durch reines
"Druckablassen" wohl gar nicht wirklich leer, beim Kesseltausch dagegen
waren ja Vor- und Rücklauf des Systems offen.

Hat hier jemand sowas schon mal gemacht?


cu.
Juergen

--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für freie Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Tobias Schuster

unread,
Jan 29, 2014, 12:03:29 PM1/29/14
to
>
> Hat hier jemand sowas schon mal gemacht?

Bedenke, dass im Heizkreislauf "totes" Wasser zirkuliert.

Da du hoffentlich nicht ständig den Kreislauf flutest, ist die Menge des
Wassers und der darin enthaltenen Kalkpartikel endlich.

2


gUnther nanonüm

unread,
Jan 29, 2014, 12:13:02 PM1/29/14
to

"Juergen" <schrei...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:lcb6e2$lr$1...@online.de...

> Früher hat man einfach Leitungswasser in die Heizung gefüllt und gut
> war. Genauso habe ich das vor gut zwei Monaten nach einem Kesseltausch

Hi,
genau. Richtig so.
Der Kessel ist dafür ausgelegt.

> auch gehandhabt. Und inzwischen Zweifel, ob das so ideal war. Ist dieses
> Wasser doch mit 28,2 ° dH (5,03 Millimol Calciumcarbonat/l) sehr "hart".
> Wobei inzwischen wohl schon einiges an Kalk ausgefallen ist, im Wasser
> aus dem Kesselablaufhahn ermittelte ich mit Teststäbchen noch 10 - 15
> °dH - vielleicht ist der Defekt meines Brennwertkessels schon
> vorprogrammiert.

Die Härte ist irrelevant, solange es nicht zu dicken Sinterbildungen kommt.
Was recht unwahrscheinlich ist. Außerdem kann man ja auch wieder entkalken,
sollte sich die Notwendigkeit ergeben.

>
> Nach VDI 2035, an sich wohl auch mein Kesselhersteller orientiert,
> hätte ich die etwa 500 Liter wohl niemals einfüllen dürfen, Kalkschäden
> im neuen Kessel drohen. An anderer Stelle im Netz konnte ich dann lesen,

Quark.

> dass VE-Wasser (vollensalzt) auch nicht so toll ist, weil es innerhalb
> einer Heizungsanlage seinen pH-Wert sehr schnell ändern kann. Es wird

Ist egal...der pH ist dabei allerhöchstens für manche Dichtungen wichtig.
Aber kaum bei einer Heizung.

> deshalb wohl mit irgendwelchen Zusätzen auf leicht alkalische pH-Werte
> gebracht (8 - 9) und stabilisiert (konditioniert). Insgesamt ein recht
> teures Verfahren, mir wurden etwa 200 Euro genannt.

Besser funzt das mit rechtsgeweihten supermagnetischen Pyramidensteinen, die
man an per Wünschelrute ausgeklingelten Stellen verlötet. Soll sogar die
Arthritis lindern, wenn man sich am Heizkörper anlehnt.

>
> Mir kam jetzt die Idee, die Anlage nach der laufenden Heizsaison mit
> Regenwasser zu füllen. Das ist so gut wie kalkfrei, hat aber nur etwa
> pH 5,5. Mein Gedanke: Mit Ätznatron / Natronlauge lässt sich das ändern.
> Dagegen spricht laut mancher Foren, dass so Bakterien in die Heizung
> gelangen könnten, die für Biofilm und andere unschöne Dinge sorgen.

Wenn die Heizung läuft, wird das kaum passieren. Aber anderer Dreck ist auch
dabei, Sand etwa. Der könnte die Pumpe bzw deren Lager angreifen.

>
> In die Anlage füllen würde ich es dann mit einer Gartenpumpe mit
> Topffilter. Meiner Einschätzung nach kriege ich die Heizung durch reines
> "Druckablassen" wohl gar nicht wirklich leer, beim Kesseltausch dagegen
> waren ja Vor- und Rücklauf des Systems offen.
>
> Hat hier jemand sowas schon mal gemacht?

hoffentlich nicht. Die Anlage ist jetzt befüllt und war schon mal in
Betrieb, oder? Dann ist eh aller Kalk ausgefallen, der das so wollte.

--
mfg,
gUnther


Volker Neurath

unread,
Jan 29, 2014, 1:00:11 PM1/29/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 18:13:02 +0100
schrieb "gUnther nanonüm" <g-...@gmx.de>:

> Hi,
> genau. Richtig so.
> Der Kessel ist dafür ausgelegt.

Das ist so ziemlich die einzig richtige Aussage in deinem Pamphlet....

> Die Härte ist irrelevant,

> > Nach VDI 2035, an sich wohl auch mein Kesselhersteller orientiert,
> > hätte ich die etwa 500 Liter wohl niemals einfüllen dürfen,
> > Kalkschäden im neuen Kessel drohen. An anderer Stelle im Netz
> > konnte ich dann lesen,
>
> Quark.
>
> > dass VE-Wasser (vollensalzt) auch nicht so toll ist, weil es
> > innerhalb einer Heizungsanlage seinen pH-Wert sehr schnell ändern
> > kann. Es wird
>
> Ist egal...der pH ist dabei allerhöchstens für manche Dichtungen
> wichtig. Aber kaum bei einer Heizung.

Ja nee -- is klar.
wasser mit pH < 7 wirkt ja auch überhaupt nicht korrosiv ...

> > deshalb wohl mit irgendwelchen Zusätzen auf leicht alkalische
> > pH-Werte gebracht (8 - 9) und stabilisiert (konditioniert).
> > Insgesamt ein recht teures Verfahren, mir wurden etwa 200 Euro
> > genannt.
>
> Besser funzt das mit rechtsgeweihten supermagnetischen
> Pyramidensteinen, die man an per Wünschelrute ausgeklingelten Stellen
> verlötet. Soll sogar die Arthritis lindern, wenn man sich am
> Heizkörper anlehnt.

Und spätestens hier ist deine Nichtkompetenz vollends sichtbar ...

Volker

Marcel Müller

unread,
Jan 29, 2014, 1:18:13 PM1/29/14
to
Hallo!

On 29.01.14 19.00, Volker Neurath wrote:
> Am Wed, 29 Jan 2014 18:13:02 +0100
> schrieb "gUnther nanonüm"<g-...@gmx.de>:
>> Ist egal...der pH ist dabei allerhöchstens für manche Dichtungen
>> wichtig. Aber kaum bei einer Heizung.
>
> Ja nee -- is klar.
> wasser mit pH< 7 wirkt ja auch überhaupt nicht korrosiv ...

Wenn es so bleibt, ja. Das tut es aber nicht, solange man nicht gerade
Salzsäure o.ä. einfüllt. Genau wie beim Kalk ist der Effekt endlich und
keine katalytische Reaktion.

Und wenn man wirklich ein Problem hat, löst man das durch Additive.

>> Besser funzt das mit rechtsgeweihten supermagnetischen
>> Pyramidensteinen, die man an per Wünschelrute ausgeklingelten Stellen
>> verlötet. Soll sogar die Arthritis lindern, wenn man sich am
>> Heizkörper anlehnt.
>
> Und spätestens hier ist deine Nichtkompetenz vollends sichtbar ...

Du hast da wohl ein ;-) übersehen. Zugegeben, es war in unsichtbarer
Schrift.


Marcel

gUnther nanonüm

unread,
Jan 29, 2014, 1:26:28 PM1/29/14
to

"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b6snra-...@ID-29596.user.individual.de...

>Ja nee -- is klar.
>wasser mit pH < 7 wirkt ja auch überhaupt nicht korrosiv ...

Wasser mit diesem pH in einer Heizungsanlage? Wie mkommt das denn da rein?
Überleg erstmal, bevor Du jammerst.
Da es an enthaltener Säure mangelt, puffert sich dieser pH schnell weg mit
dem bereits abgelagerten Kalk aus der Erstbefüllung.


>> Besser funzt das mit rechtsgeweihten supermagnetischen
>> Pyramidensteinen, die man an per Wünschelrute ausgeklingelten Stellen
>> verlötet. Soll sogar die Arthritis lindern, wenn man sich am
>> Heizkörper anlehnt.
>
>Und spätestens hier ist deine Nichtkompetenz vollends sichtbar ...

Eher die Deinige. Ironiedetektor in Reparatur?

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Jan 29, 2014, 1:28:05 PM1/29/14
to

"Marcel Müller" <news.5...@spamgourmet.org> schrieb im Newsbeitrag
news:52e945e7$0$6553$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...

>>> Besser funzt das mit rechtsgeweihten supermagnetischen
>>> Pyramidensteinen, die man an per Wünschelrute ausgeklingelten Stellen
>>> verlötet. Soll sogar die Arthritis lindern, wenn man sich am
>>> Heizkörper anlehnt.
>>
>> Und spätestens hier ist deine Nichtkompetenz vollends sichtbar ...
>
> Du hast da wohl ein ;-) übersehen. Zugegeben, es war in unsichtbarer
> Schrift.

Hi,
also ich dachte wirklich, ich hätte dick genug aufgetragen. Aber manchen
Trollen kann man es eben nie recht machen. Und das ist auch gut so :-)

--
mfg,
gUnther


Juergen

unread,
Jan 29, 2014, 8:19:12 PM1/29/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 18:13:02 +0100 schrieb "gUnther nanonüm"

>"Juergen" <schrei...@web.de> schrieb im Newsbeitrag

>> Früher hat man einfach Leitungswasser in die Heizung gefüllt und gut
>> war. Genauso habe ich das vor gut zwei Monaten nach einem Kesseltausch

>Hi,
>genau. Richtig so.
>Der Kessel ist dafür ausgelegt.

Da bin ich mir nicht sicher. In der Installationsanleitung ist eine
Grafik mit erlaubter Füllmenge in Abhängigkeit von der Wasserhärte.
Demnach hätte ich von unserem Wasser nur etwa 200 Liter einfüllen
dürfen. Die Linie für Kessel bis 50 kW springt bei 16,8 °dH von
erlaubten 800 auf 500 Liter... mein Wasser hat halt 28,2 °dH.

>Die Härte ist irrelevant, solange es nicht zu dicken Sinterbildungen kommt.
>Was recht unwahrscheinlich ist. Außerdem kann man ja auch wieder entkalken,

Von der Endkunden-Betreuung des Herstellers erfuhr ich am Telefon
sinngemäß "wenn der Kalk erstmal im Kesselblock ist bekommt man ihn nur
sehr schwer wieder heraus."


>Ist egal...der pH ist dabei allerhöchstens für manche Dichtungen wichtig.
>Aber kaum bei einer Heizung.

Sicher? Irgendwo habe ich gelesen, saures Wasser könnte Lötstellen bei
Kupfer (natürlich weigelötet) auflösen.


>Wenn die Heizung läuft, wird das kaum passieren. Aber anderer Dreck ist auch
>dabei, Sand etwa. Der könnte die Pumpe bzw deren Lager angreifen.

Ich glaub nicht, dass nennenswerte Mengen an Sand durch den Ansaugfilter
meiner Gartenpumpe (ähnlich wie der Heizölfilter vor dem Kessel, nur
größer und andere Filterpatrone (wahlweise "Schnur" oder Kunststoffsieb)
kommen. Da habe ich mehr "Angst" dass der Magnetit (Eisenschlamm) aus
der Altanlage der Pumpe Probleme macht.

>Die Anlage ist jetzt befüllt und war schon mal in
>Betrieb, oder? Dann ist eh aller Kalk ausgefallen, der das so wollte.

Die Anlage war nicht nur schon mal in Betrieb, sie ist seit gut zwei
Monaten in Betrieb, dank des milden Winters hier aber kaum mit
Vorlauftemperaturen >60 °C.

Bernd Lammer

unread,
Jan 30, 2014, 3:30:25 AM1/30/14
to
Juergen schrieb am 30.01.2014 02:19:
> Am Wed, 29 Jan 2014 18:13:02 +0100 schrieb "gUnther nanonüm"


>>Die Anlage ist jetzt befüllt und war schon mal in
>>Betrieb, oder? Dann ist eh aller Kalk ausgefallen, der das so wollte.
>
> Die Anlage war nicht nur schon mal in Betrieb, sie ist seit gut zwei
> Monaten in Betrieb, dank des milden Winters hier aber kaum mit
> Vorlauftemperaturen >60 °C.

Ich vermute aber, dass die maximalen Temperaturen im Wärmetauscher
deutlich höher sind. Bei unserem Eierkocher kann man nach einiger Zeit
deutlich sehen, wo der Heizstab unter dem Topf sitzt. Dort lagert sich
wesentlich mehr Kalk ab. Genau so stelle ich es mir im Wärmetauscher im
Kessel vor. Blöderweise stört der Kalk genau da am Meisten.


Wenn die Anlage schon seit 2 Monaten mit dem Kalkwasser gelaufen ist,
dann ist wahrscheinlich ohnehin schon das Meiste ausgefallen, von dem
was ausfallen kann.
Ich würde das jetzt drin lassen und nur das Wasser, was nachgefüllt
wird, kalkarm halten. Das sollten keine große Mengen und damit geringe
Kosten sein.

--
Bernd

Ralph Aichinger

unread,
Jan 30, 2014, 5:09:13 AM1/30/14
to
Juergen <schrei...@web.de> wrote:
> Nach VDI 2035, an sich wohl auch mein Kesselhersteller orientiert,
> hätte ich die etwa 500 Liter wohl niemals einfüllen dürfen, Kalkschäden
> im neuen Kessel drohen. An anderer Stelle im Netz konnte ich dann lesen,
> dass VE-Wasser (vollensalzt) auch nicht so toll ist, weil es innerhalb
> einer Heizungsanlage seinen pH-Wert sehr schnell ändern kann. Es wird
> deshalb wohl mit irgendwelchen Zusätzen auf leicht alkalische pH-Werte
> gebracht (8 - 9) und stabilisiert (konditioniert). Insgesamt ein recht
> teures Verfahren, mir wurden etwa 200 Euro genannt.

Ich glaube, das ist noch nicht angesprochen worden: Relevant wird das
ganze vor allem auch wenn ein Schaden in der Garantiezeit auftritt.
Dann kann es (angeblich, laut Internetberichten) passieren, daß
der Kesselhersteller eine Wasserprobe entnimmt, und sich abputzt,
wenn die nicht den Vorgaben entspricht.

D.h. auch wenn das Wasser nichts kaputt macht, sondern irgendein
anderes Problem auftritt hast du potentiell ein *rechtliches* Problem.
Das du mit Regenwasser o.ä. unter Umständen nicht lösen können wirst,
sondern vermutlich nur mit irgendeiner teuren Befüllung vom
Fachmann mit irgendeiner Bescheinigung.

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Juergen

unread,
Jan 30, 2014, 10:14:00 AM1/30/14
to
Am Thu, 30 Jan 2014 10:09:13 +0000 (UTC) schrieb Ralph Aichinger

>> Nach VDI 2035, an sich wohl auch mein Kesselhersteller orientiert,
>> hätte ich die etwa 500 Liter wohl niemals einfüllen dürfen, Kalkschäden
>> im neuen Kessel drohen. An anderer Stelle im Netz konnte ich dann lesen,


>Ich glaube, das ist noch nicht angesprochen worden: Relevant wird das
>ganze vor allem auch wenn ein Schaden in der Garantiezeit auftritt.

Da sehe ich mit meinem Eigeneinbau sowie tiefschwarz. Da würde der
Kesselhersteller mit Sicherheit etwas finden. Rein theoretisch dürfte
der Kessel gar nicht funktionieren, erstens aus Prinzip, zweitens wegen
dem Kamin (längst vom Schorni abgenommen) und drittens wegen der
Hydraulik. Zumindest dürften nicht alle Heizkörper warm werden. :-).

Volker Neurath

unread,
Jan 30, 2014, 10:30:15 AM1/30/14
to
"gUnther nanonüm" <g-...@gmx.de> Wrote in message:
>
> "Marcel Müller" <news.5...@spamgourmet.org> schrieb im Newsbeitrag
> Aber manchen
> Trollen kann man es eben nie recht machen. Und das ist auch gut so :-)
>


du kannst es dir selbst nicht recht machen?

Volker
--

gUnther nanonüm

unread,
Jan 30, 2014, 3:38:12 PM1/30/14
to

"Juergen" <schrei...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:lcc9aa$qle$1...@online.de...

> Von der Endkunden-Betreuung des Herstellers erfuhr ich am Telefon
> sinngemäß "wenn der Kalk erstmal im Kesselblock ist bekommt man ihn nur
> sehr schwer wieder heraus."

Hi,
ja, klar, es könnte eine Weile dauern. Aber letztlich ist eher die
mechanische Belastung ein Problem...bei dicken Belägen. Deine
Initialbekalkung da ist bestenfalls hübsch anzusehen...rechne bei den 500l
Wasser mal drei Eßlöffel Kalk, verteilt auf 10qm Metall....das ist nichtmal
ne dreckige Brille.

> Sicher? Irgendwo habe ich gelesen, saures Wasser könnte Lötstellen bei
> Kupfer (natürlich weigelötet) auflösen.

Die Säure kanns, das Wasser nicht. Klar, füllst Du täglich frische Säure
nach, wirds irgendwann wo tropfen.

> Die Anlage war nicht nur schon mal in Betrieb, sie ist seit gut zwei
> Monaten in Betrieb, dank des milden Winters hier aber kaum mit
> Vorlauftemperaturen >60 °C.

Also vermeide dieses Wasser nachzufüllen ohne "Puffer". Oder entkalke
vorher. Dafür gibts Patronenfilter.

--
mfg,
gUnther


Juergen

unread,
Jan 30, 2014, 8:11:39 PM1/30/14
to
Am Thu, 30 Jan 2014 21:38:12 +0100 schrieb "gUnther nanonüm"

>Also vermeide dieses Wasser nachzufüllen ohne "Puffer". Oder entkalke
>vorher. Dafür gibts Patronenfilter.

Etwas in dieser Art?
http://www.ebay.de/itm/Armatur-zur-Wasserenthartung-Fabr-Reflex-fillsoft-I-6000-liter-/251006326426?pt=Wasserinstallationen&hash=item3a7124969a

gUnther nanonüm

unread,
Feb 1, 2014, 2:23:44 PM2/1/14
to

"Juergen" <schrei...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:lcet83$d55$1...@online.de...
> Am Thu, 30 Jan 2014 21:38:12 +0100 schrieb "gUnther nanonüm"
>
>>Also vermeide dieses Wasser nachzufüllen ohne "Puffer". Oder entkalke
>>vorher. Dafür gibts Patronenfilter.
>
> Etwas in dieser Art?
> http://www.ebay.de/itm/Armatur-zur-Wasserenthartung-Fabr-Reflex-fillsoft-I-6000-liter-/251006326426?pt=Wasserinstallationen&hash=item3a7124969a
>

Hi,
jenau.

--
mfg,
gUnther


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