"Juergen" <
schrei...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:lcb6e2$lr$1...@online.de...
> Früher hat man einfach Leitungswasser in die Heizung gefüllt und gut
> war. Genauso habe ich das vor gut zwei Monaten nach einem Kesseltausch
Hi,
genau. Richtig so.
Der Kessel ist dafür ausgelegt.
> auch gehandhabt. Und inzwischen Zweifel, ob das so ideal war. Ist dieses
> Wasser doch mit 28,2 ° dH (5,03 Millimol Calciumcarbonat/l) sehr "hart".
> Wobei inzwischen wohl schon einiges an Kalk ausgefallen ist, im Wasser
> aus dem Kesselablaufhahn ermittelte ich mit Teststäbchen noch 10 - 15
> °dH - vielleicht ist der Defekt meines Brennwertkessels schon
> vorprogrammiert.
Die Härte ist irrelevant, solange es nicht zu dicken Sinterbildungen kommt.
Was recht unwahrscheinlich ist. Außerdem kann man ja auch wieder entkalken,
sollte sich die Notwendigkeit ergeben.
>
> Nach VDI 2035, an sich wohl auch mein Kesselhersteller orientiert,
> hätte ich die etwa 500 Liter wohl niemals einfüllen dürfen, Kalkschäden
> im neuen Kessel drohen. An anderer Stelle im Netz konnte ich dann lesen,
Quark.
> dass VE-Wasser (vollensalzt) auch nicht so toll ist, weil es innerhalb
> einer Heizungsanlage seinen pH-Wert sehr schnell ändern kann. Es wird
Ist egal...der pH ist dabei allerhöchstens für manche Dichtungen wichtig.
Aber kaum bei einer Heizung.
> deshalb wohl mit irgendwelchen Zusätzen auf leicht alkalische pH-Werte
> gebracht (8 - 9) und stabilisiert (konditioniert). Insgesamt ein recht
> teures Verfahren, mir wurden etwa 200 Euro genannt.
Besser funzt das mit rechtsgeweihten supermagnetischen Pyramidensteinen, die
man an per Wünschelrute ausgeklingelten Stellen verlötet. Soll sogar die
Arthritis lindern, wenn man sich am Heizkörper anlehnt.
>
> Mir kam jetzt die Idee, die Anlage nach der laufenden Heizsaison mit
> Regenwasser zu füllen. Das ist so gut wie kalkfrei, hat aber nur etwa
> pH 5,5. Mein Gedanke: Mit Ätznatron / Natronlauge lässt sich das ändern.
> Dagegen spricht laut mancher Foren, dass so Bakterien in die Heizung
> gelangen könnten, die für Biofilm und andere unschöne Dinge sorgen.
Wenn die Heizung läuft, wird das kaum passieren. Aber anderer Dreck ist auch
dabei, Sand etwa. Der könnte die Pumpe bzw deren Lager angreifen.
>
> In die Anlage füllen würde ich es dann mit einer Gartenpumpe mit
> Topffilter. Meiner Einschätzung nach kriege ich die Heizung durch reines
> "Druckablassen" wohl gar nicht wirklich leer, beim Kesseltausch dagegen
> waren ja Vor- und Rücklauf des Systems offen.
>
> Hat hier jemand sowas schon mal gemacht?
hoffentlich nicht. Die Anlage ist jetzt befüllt und war schon mal in
Betrieb, oder? Dann ist eh aller Kalk ausgefallen, der das so wollte.
--
mfg,
gUnther