wir montieren zur Zeit die Rigipsplatten an die Decken und Dachschrägen
des OG (vorher wurde bereits Dämmung + Dampfsperre eingebaut). Nun
stellt sich die Frage, ob das Klug war, die Rigipsplatten schon jetzt zu
montieren. Denn wenn nächste Woche mit dem Estrichaufheizen begonnen
wird und die Feuchtigkeit aus dem Estrich heraustritt, werden die
Rigipsplatten da nicht weich und gehen sie da nicht sogar kaputt?
Gibt es bereits Erfahrungen in dieser Richtung?
Hätten wir besser die Rigipsplatten nicht montiert, bevor der Estrich
trocken ist?
Gruß
Ali
Natürlich- böse Falle. Die Platten werden sich wellen und dann wieder
runterkommen.
> Gibt es bereits Erfahrungen in dieser Richtung?
Bescheidene Frage: Wie überängstlich muss man denn sein, um solche
Befürchtungen sich nur auszudenken?. Ich lese her schon ne Weile Deine
Baufortschritte mit, aber ich habe selten so einen gesehen, der solch
ein Berufsbedenkenträger ist.
Punkt a) Meinst Du nicht, dass man ein wenig Vertrauen in den Bauträger
haben könnte?
b) Was für eine Dampfhölle erwartest Du denn von dem Estrichtrockenheizen?
c) Was glaubst Du, passiert mit Gipsplatten, die tapeziert werden oder
gar verputzt werden?
> Hätten wir besser die Rigipsplatten nicht montiert, bevor der Estrich
> trocken ist?
Gib Dir die Antwort doch einfach selber.
Ja ich weiß, ein Haus zu bauen oder sanieren bedeutet, dass man einen
ganzen Haufen, teilweise geliehenes Geld in die Hand nimmt. Aller
Wahrscheinlichkeit nach, macht man das auch nur einmal im Leben.
Trotzdem lebt es sich erheblich leichter, wenn man sich weniger Sorgen
macht und weniger abstruse Bedrohungsszenarien entwirft.
Und: gut gefuscht ist ne Menge Lebensqualität.
Gruß
> b) Was für eine Dampfhölle erwartest Du denn von dem Estrichtrockenheizen?
Oh, ich kenne da einen Schlaubären, der hat sich in dieser Phase den
Schimmel in den Neubau geholt. Kommt davon wenn man vor lauter Geiz
nicht richtig lüftet, in dieser Phase des Baus, und beim späteren
Bewohnen.
Gruß Dieter
Ach ja, diese wunderebaren blowerdoortestdichten Häuser :). Man sollte
schon ab und zu lüften. Aber das macht an auch beim Tapezieren,
Streichen, Verputzen und vor allem Wohnen. Aber selbst bei diesem
Schlaubären kamen nicht die Gipsplatten runter- oder?
> Aber selbst bei diesem
> Schlaubären kamen nicht die Gipsplatten runter- oder?
Doch, aber anders als vom OP befürchtet, im Zuge der Schimmelsanierung.
Gruß Dieter
Ali Asoag schrieb:
> wir montieren zur Zeit die Rigipsplatten an die Decken und Dachschrägen
> des OG (vorher wurde bereits Dämmung + Dampfsperre eingebaut). Nun
> stellt sich die Frage, ob das Klug war, die Rigipsplatten schon jetzt zu
> montieren. Denn wenn nächste Woche mit dem Estrichaufheizen begonnen
> wird und die Feuchtigkeit aus dem Estrich heraustritt, werden die
> Rigipsplatten da nicht weich und gehen sie da nicht sogar kaputt?
nein gehen sie nicht, kaputt. Da spielt es nicht mal eine Rolle, ob Du
Rigips- oder Knauf- oder Lafargeplatten oder Gipskartonplatten
irnkwelcher anderen Hersteller eingebaut hast.
Richtiges(!) Lüften (nicht nur) in der Phase des Estrichaufheizens ist
natürlich nie falsch.
> Gibt es bereits Erfahrungen in dieser Richtung?
Tausendfach. Es ist eine übliche Vorgehensweise, die Trockenbauwände auf
den Rohboden zu stellen und den Estrich dann Raum für Raum einzubringen.
Das spielt auch für die Verminderung der Schallübertragung und den
Feuerwiederstand der Wände eine wesentliche Rolle. Die Platten der Wände
sind meist vom gleichen Material wie die der Decken.
Unlängst arbeitete ich in einem ungeheizten Neubau, so ein
Niedrigenergiehaus mit Lüftungssystem und Wärmerückgewinnung etc. Über
Tage gab es nur einen kleinen elektrischen Bauheizer. Die
Aussentemperatur lag etwa zwischen -2°C und -6°C. Der Bauherr legte
keinen Wert auf das Lüften tagsüber und wir Gipser auch nicht, bei
geschätzten 8°C Innentemperatur. Der Betonestrich lag erst ein paar
Tage. Und mit diversem Grundputz und dem Fugen- und Glättgips für
Gipskarton-Decken und -Wände brachten wir eimerweise Wasser auf die
Flächen. Das Kondenswasser lief in Rinnsalen von sämtlichen
Fensterscheiben. Die Gipskartonplatten gingen nicht kaputt.
> Hätten wir besser die Rigipsplatten nicht montiert, bevor der Estrich
> trocken ist?
Einziger Vorteil, wenn der Estrich hoch genug wird, brauchst Du keine
Leiter um die Deckenplatten zu montieren. d;-) SCNR
> Gruß
> Ali
MfG, Penni d:-)
--
----:----|----:----|----:----|----:----|----:----|----:----|----:----|--
5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70
Ich bin für den Zeilenumbruch bei 72 Zeichen. Laengere Zeilen fuehren
rasch zu haesslichem Kammquoting.
Das meinst du zwar ironisch, aber tatsächlich hat mir ein Gipser das
gesagt (dass diese Gefahr der "Wellenbildung" besteht).
>> Gibt es bereits Erfahrungen in dieser Richtung?
>
> Bescheidene Frage: Wie überängstlich muss man denn sein, um solche
> Befürchtungen sich nur auszudenken? Ich lese her schon ne Weile Deine
> Baufortschritte mit, aber ich habe selten so einen gesehen, der solch
> ein Berufsbedenkenträger ist.
Bisher hätten sich all meine Befürchtungen fast "erfüllt", wenn diese NG
nicht existieren würde, in der mir die Antworten sehr geholfen haben und
dadurch viele Befürchtungen doch nicht auftraten. Und meine Erfahrungen
sind bisher so, dass jedes Bedenken berechtigt ist. Was da alles schon
passierte bzw. erzählt wurde, da grauen mir die Haar weg!
> Punkt a) Meinst Du nicht, dass man ein wenig Vertrauen in den Bauträger
> haben könnte?
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Du liest schon eine Weile meine
Baufortschritte mit, ja? Soll ich jetzt noch Vertrauen in meinen HB
haben, nachdem er mich 2 Wochen Bauverzögerung gekostet hat?
> b) Was für eine Dampfhölle erwartest Du denn von dem Estrichtrockenheizen?
Ich erwarte wirklich eine Sauna, denn ich habe doch im Bau in der
gleiche Ortschaft, wie Wasser von den Decken und Wänden nur so
herunterfloß bzw. tröpfelte. Die Befürchtungen sind also nicht aus der
Luft gegriffen.
> c) Was glaubst Du, passiert mit Gipsplatten, die tapeziert werden oder
> gar verputzt werden?
Siehst du. Diese Frage gibt mir sofort die Antwort, dass all zu viel
nicht passieren wird mit den Rigipsplatten. Warum nicht gleich so? :-)
> Trotzdem lebt es sich erheblich leichter, wenn man sich weniger Sorgen
> macht und weniger abstruse Bedrohungsszenarien entwirft.
Sollte man sich nicht lieber vorher zu viele Sorgen machen als nachher?
Denn "nachherige" Sorgen sind sofort mit Ärger und Geld verbunden.
Klar. Aber soll man den ganzen Tag die Fenster kippen, während man heizt
oder lieber Fenster zu, heizen und alle paar Stunden richtig stoßlüften?
>> Gibt es bereits Erfahrungen in dieser Richtung?
> Aussentemperatur lag etwa zwischen -2°C und -6°C. Der Bauherr legte
> keinen Wert auf das Lüften tagsüber und wir Gipser auch nicht, bei
> geschätzten 8°C Innentemperatur. Der Betonestrich lag erst ein paar
> Tage. Und mit diversem Grundputz und dem Fugen- und Glättgips für
> Gipskarton-Decken und -Wände brachten wir eimerweise Wasser auf die
> Flächen. Das Kondenswasser lief in Rinnsalen von sämtlichen
> Fensterscheiben. Die Gipskartonplatten gingen nicht kaputt.
Na, das ist schon mal eine Erfahrung, die mich ermutigt, doch nicht
falsch gemacht zu haben.
Gruß
Ali
Du wirst es vielleicht nicht fuer moeglich halten, aber du bist _nicht_ der
erste, der nach richtigem Lueften fragt. Das Thema kommt hier alle paar
Wochen wieder.
Warum konsultierst du nicht erst einmal DejaNews (aka Google)? Spukt auf
Anfrage sofort 81 Treffer aus, einschliesslich z.B. eine Diskussion zum
Thema "Richtiges Lüften - Neubau".
jue
Ali Asoag schrieb:
> Harald Pennuttis schrieb:
>> Richtiges(!) Lüften (nicht nur) in der Phase des Estrichaufheizens ist
>> natürlich nie falsch.
>
> Klar. Aber soll man den ganzen Tag die Fenster kippen, während man heizt
> oder lieber Fenster zu, heizen und alle paar Stunden richtig stoßlüften?
'tschuldige bitte. Ich bin heute einfach zu faul, mir für Dich die Mühe
zu machen. Das Thema richtiges Lüften wird hier zu Group immer und immer
wieder durchgekaut. Erst kürzlich gab es wieder höchst kompetente
Beiträge dazu. Macht es Dir viel aus, Dir das mal selbst raus zu suchen?
> Gruß
> Ali
MfG, Penni d:-)
--
Jeder hat seinen eigenen Vogel...
... und jeder denkt, dem ander'n seiner ist schlimmer.
> Ali Asoag schrieb:
>> Klar. Aber soll man den ganzen Tag die Fenster kippen, während man
>> heizt oder lieber Fenster zu, heizen und alle paar Stunden richtig
>> stoßlüften?
>
> 'tschuldige bitte. Ich bin heute einfach zu faul, mir für Dich die
> Mühe zu machen. Das Thema richtiges Lüften wird hier zu Group immer
> und immer wieder durchgekaut. Erst kürzlich gab es wieder höchst
> kompetente Beiträge dazu. Macht es Dir viel aus, Dir das mal selbst
> raus zu suchen?
Korrigiere mich, wenn ich mich irre:
Aber wenn gerade das Heizprotokoll für Saunaklima sorgt, dann kann er doch
ebensogut dauerlüften: ein Fensterchen im Keller unten links auf, das andere
oben rechts im Speicher, Windrichtung berücksichtigen, dafür sorgen, dass
der Wind es nicht zu drücken kann, fertig.
es könnte sein, dass Du ihm die :) :) :) auch nicht so angesehen hast.
>>> Gibt es bereits Erfahrungen in dieser Richtung?
>>
>> Bescheidene Frage: Wie überängstlich muss man denn sein, um solche
>> Befürchtungen sich nur auszudenken? Ich lese her schon ne Weile Deine
>> Baufortschritte mit, aber ich habe selten so einen gesehen, der solch
>> ein Berufsbedenkenträger ist.
>
> Bisher hätten sich all meine Befürchtungen fast "erfüllt", wenn diese NG
> nicht existieren würde, in der mir die Antworten sehr geholfen haben und
> dadurch viele Befürchtungen doch nicht auftraten. Und meine Erfahrungen
> sind bisher so, dass jedes Bedenken berechtigt ist. Was da alles schon
> passierte bzw. erzählt wurde, da grauen mir die Haar weg!
ich weiß. Das ist normal. Jedes Haus, was ich in letztere Zeit
mitsaniert habe oder bei dessen Fertigstellung ich mitgeholfen habe,
hatte unangenehme Überraschungen parat.
>
>> Punkt a) Meinst Du nicht, dass man ein wenig Vertrauen in den
>> Bauträger haben könnte?
>
> Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Du liest schon eine Weile meine
> Baufortschritte mit, ja? Soll ich jetzt noch Vertrauen in meinen HB
> haben, nachdem er mich 2 Wochen Bauverzögerung gekostet hat?
Natürlich.
>> b) Was für eine Dampfhölle erwartest Du denn von dem
>> Estrichtrockenheizen?
>
> Ich erwarte wirklich eine Sauna, denn ich habe doch im Bau in der
> gleiche Ortschaft, wie Wasser von den Decken und Wänden nur so
> herunterfloß bzw. tröpfelte. Die Befürchtungen sind also nicht aus der
> Luft gegriffen.
aha. Na, so ab und zu gehört es sich, zu lüften- oder aber für einen
kontinuierliche Feuchteabtransport zu sorgen. Und ja- ich setze so etwas
voraus.
Die Estriche in meiner Umgebung durften in Ruhe aushärten. Voon Dampf
war da nichts zu sehen. Auch nicht als die Gipser loslegten.
>> c) Was glaubst Du, passiert mit Gipsplatten, die tapeziert werden oder
>> gar verputzt werden?
>
> Siehst du. Diese Frage gibt mir sofort die Antwort, dass all zu viel
> nicht passieren wird mit den Rigipsplatten. Warum nicht gleich so? :-)
Weil ich eigentlich der Meinung bin, dass Selberdenken besser hilft. Es
hilft auch, Antworten besser einschätzen zu können.
>> Trotzdem lebt es sich erheblich leichter, wenn man sich weniger Sorgen
>> macht und weniger abstruse Bedrohungsszenarien entwirft.
>
> Sollte man sich nicht lieber vorher zu viele Sorgen machen als nachher?
> Denn "nachherige" Sorgen sind sofort mit Ärger und Geld verbunden.
Man kann um vieles ein PAL Feld errichten und darüber hinwegsehen. Der
tagtägliche Ärger mit einer Baustelle ist eh groß genug, da muss man
sich mut kleinkram erst gar nicht aufhalten.
Und wenn cih mehrere Hunderttausend investiere, sind mehrere Tausend
Extrakosten einfach mit drin, wo ich meir keine grauen Haare im Vorfeld
wachsen lasse.
> Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Du liest schon eine Weile meine
> Baufortschritte mit, ja? Soll ich jetzt noch Vertrauen in meinen HB
> haben, nachdem er mich 2 Wochen Bauverzögerung gekostet hat?
Verzeihung, aber zwei Wochen sind nun wirklich nicht außergewöhnlich.
Die können allein schon durch schlechtes Wetter auftreten, wenn man Pech
hat.
Gruß,
Stefan
> Hätten wir besser die Rigipsplatten nicht montiert, bevor der Estrich
> trocken ist?
Wir haben den gleichen Fehler gemacht. Es war Zeit über und das Rigips
war schon angeliefert. Demnach wurde dieses vor dem Estrich eingebaut.
Durch die extreme Feuchtigkeit beim Trochnen/Aufheizen des Estrichs sind
die Platten im Dachgeschoss leicht aufgeweicht. Dadurch sind diese
zwischen den Latten, auf die sie geschraubt waren, durchgehangen. Mit
etwas mehr Spachtelmasse konnte das ausgeglichen werden.
Viel schlimmer ist es, wenn du die Dachfenster auch mit Rigips
eingekleidet hast. Das Wasser aus dem Estrich kondensiert an den
Dachfenstern und macht das Rigips um die Fenster *extrem* feucht. Folge
bei uns: Rund um die Dachfenster alles verschimmelt. Wir haben das
Rigips dann um die Fenster wieder rausgerissen und dort passende Rahmen
vom Hersteller eingebaut. Die sind aus Kunststoff und können auch in
Zukunft durch auftretendes Kondenswasser nicht mehr schimmeln.
CU
Manuel
--
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Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
eines Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
Verzeihung, aber die ARt und WEise, wie die Verzögerung entstand, hat
mir jegliches Vertrauen gestohlen.
Und: Hast du Vertrauen in Wetter bzw. Wettervorhersage? :-)
Gruß
Ali
Also sind meine Sorgen doch nicht unberechtigt. Na, was sagst du, Achim
Waldek? :-)
Mein Baustoffhändler hat auch gesagt, wenn ich auf Nummer sicher gehen
will, lieber die Rigips nach dem Aufheizen anbringen. Also werde ich die
restlichen noch nicht montierten Platten erst mal in die Garage parken. :-)
Danke, Manuel, für die Info.
Gruß
Ali
>> Wir haben den gleichen Fehler gemacht. Es war Zeit über und das Rigips
>> war schon angeliefert. Demnach wurde dieses vor dem Estrich eingebaut.
>>
>> Durch die extreme Feuchtigkeit beim Trochnen/Aufheizen des Estrichs
>> sind die Platten im Dachgeschoss leicht aufgeweicht. Dadurch sind
>> diese zwischen den Latten, auf die sie geschraubt waren,
>> durchgehangen. Mit
>
> Also sind meine Sorgen doch nicht unberechtigt. Na, was sagst du, Achim
> Waldek? :-)
Ich? wer das schafft, sollte sich dringend über seine
Lüftungsgewohnheiten Gedanken machen.
> >> Durch die extreme Feuchtigkeit beim Trochnen/Aufheizen des Estrichs
> >> sind die Platten im Dachgeschoss leicht aufgeweicht. Dadurch sind
> >> diese zwischen den Latten, auf die sie geschraubt waren,
> >> durchgehangen. Mit
>
> Ich? wer das schafft, sollte sich dringend über seine
> Lüftungsgewohnheiten Gedanken machen.
Und nicht nur das, auch über Lattenabstände und allgemeiner pfusch am
Bau. Warum sollte von einer feuchten RP Schimmel entstehen? Falsches
Lüften, Wärmbrücken, mangelnde Isolierung, das sind die verursacher
von Schimmel, aber nicht eine Estrich-Trockenphase....
Wir haben genau nach Anleitung des Bauunternehmens, welches auch den
Fließestrich eingebracht hat, die Lüftung durchgeführt. Mehrmals täglich
für mehrere Minuten Stoßlüftung (alle Fenster im Haus auf) und dann
wieder zu.
Es war zu dieser Zeit draußen sehr kalt. Durch die sehr viele
Feuchtigkeit im Haus und die, durch die Estrichaufheizung sehr hohe,
Temperatur hat es dann aus allen Fenstern recht ordentlich gedampft.
Die sehr große Wassermenge hat sich überall reingezogen. Der bereits
ausgetrocknete Putz ist wieder dunkel geworden, vor Feuchtigkeit. Im
unterkellerten Carport, wo die Decke noch nicht isoliert war, ist unten
so viel Wasser kondensiert, dass wir hier eine regelrechte
Tropfsteinhöhle hatten. Wir haben die Decke hier mehrmals täglich mit
einem Nasssauger abgesaugt und so immer ca. zwei Liter Wasser
rausgetragen.
Der Schimmel hat sich um die Dachfenster deshalb gebildet, da die
Dachfenster, streng genommen, eine Wärmebrücke darstellen. Das Wasser
ist hier extrem kondensiert. So stark, dass wir aus Folie und Klebeband
eine Art großen Trichter unter das Fenster gebaut haben, dass da Wasser
kontrolliert in einen Eimer abläuft und sich nicht wieder in den Estrich
zieht.
Sehr schlimm war die Schimmelbildung auch in der Garage. Diese war der
einzige nicht beheizte Raum und durch die dadurch aufgetretene Kälte hat
sich auch hier viel Wasser in die Rigipsdecke gezogen. Mit allerlei
Schimmelkiller-Chemie, Chlor und letztlich Latexfarbe haben wir das
wieder in den Griff bekommen.
> Wir haben genau nach Anleitung des Bauunternehmens, welches auch den
> Fließestrich eingebracht hat, die Lüftung durchgeführt. Mehrmals täglich
> für mehrere Minuten Stoßlüftung (alle Fenster im Haus auf) und dann
> wieder zu.
Was heist mehrmals täglich? 3x, 5x . Wenn viel Wasser anfällt, dann
muss halt öfters gelüftet werden.
> Es war zu dieser Zeit draußen sehr kalt. Durch die sehr viele
> Feuchtigkeit im Haus und die, durch die Estrichaufheizung sehr hohe,
> Temperatur hat es dann aus allen Fenstern recht ordentlich gedampft.
Auch im winter wird gebaut, kalte Luft trocknet auch.
> Die sehr große Wassermenge hat sich überall reingezogen. Der bereits
> ausgetrocknete Putz ist wieder dunkel geworden, vor Feuchtigkeit. Im
> unterkellerten Carport, wo die Decke noch nicht isoliert war, ist unten
> so viel Wasser kondensiert, dass wir hier eine regelrechte
> Tropfsteinhöhle hatten. Wir haben die Decke hier mehrmals täglich mit
> einem Nasssauger abgesaugt und so immer ca. zwei Liter Wasser
> rausgetragen.
Also doch ein Mangel an Isolierung. Wasser kondensiert an kalten
Stellen. Weg zu bekommen durch gute Isolierung und Lüften.
> Der Schimmel hat sich um die Dachfenster deshalb gebildet, da die
> Dachfenster, streng genommen, eine Wärmebrücke darstellen. Das Wasser
> ist hier extrem kondensiert. So stark, dass wir aus Folie und Klebeband
> eine Art großen Trichter unter das Fenster gebaut haben, dass da Wasser
> kontrolliert in einen Eimer abläuft und sich nicht wieder in den Estrich
> zieht.
? Wozu, zum Bügeln? Ein öffnen des Fensters damit der Dampf abzieht,
wäre besser gewesen.
> Sehr schlimm war die Schimmelbildung auch in der Garage. Diese war der
> einzige nicht beheizte Raum und durch die dadurch aufgetretene Kälte hat
> sich auch hier viel Wasser in die Rigipsdecke gezogen. Mit allerlei
> Schimmelkiller-Chemie, Chlor und letztlich Latexfarbe haben wir das
> wieder in den Griff bekommen.
Latex ist ein Kuststoff, halt Latex. Damit hast du der, einigermaßen
vorhandenen natürlichen Feuchtigkeitsausgleich zwischen Wand und Luft
genommen.
Wenn du Pech hast, dann hat hier ein Schimmel zwischen Dampfsperre und
Latex ein tollen Spielplatz.