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Mit welchen Mitteln verstopfte Fußbodenheizung freispülen

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Jurgen Bartels

unread,
Nov 22, 2001, 12:27:55 PM11/22/01
to
Die Fußbodenheizung meines Hauses (vermietet) scheint verstopft zu
sein. Mein Mieter kriegt die Temperatur in den Räumen nicht mehr
richtig hoch. Sie ist vor 18 Monaten zum letzten Mal durch einen
Installateur durchgespült worden. Jetzt winken die schon ab, und raten
mir, normale Heizkörper zu installieren. (Ist ja auch für die
einfacher so das Geld zu verdienen, als sich mit Spülen abzuquälen)

Ich vermute jedoch, daß es mit Spülen auch gehen muß, denn etwas
Durchfluß ist ja noch da.
Gibt es da hinzufügbare Mittel (Säure?), die den Schlamm anlösen oder
auflösen, und damit ausspülbar machen?
Da ich ja wohl nicht der Einzigste mit so einem Problem bin, muß es
doch etwas geben, oder?

Es sind Kunststoffrohre, eingebaut um 1978 herum.

Gibt es noch andere Tips hierzu?

Jurgen

Jurgen Bartels, Taunusstein near Wiesbaden, Germany
jur...@rheingau.netsurf.de

Wilko Finke

unread,
Nov 22, 2001, 12:59:26 PM11/22/01
to
Hallo Jürgen,

[...]


> Ich vermute jedoch, daß es mit Spülen auch gehen muß, denn etwas
> Durchfluß ist ja noch da.
> Gibt es da hinzufügbare Mittel (Säure?), die den Schlamm anlösen oder
> auflösen, und damit ausspülbar machen?
> Da ich ja wohl nicht der Einzigste mit so einem Problem bin, muß es
> doch etwas geben, oder?

Also ich verwende hierzu gern Geschirrspülmittel. Das ist nicht aggressiv
und einigermaßen effektiv. Säure würde ich nicht empfehlen.

Natürlich gibt es noch div. "Zaubermittelchen", welche z.B. die
Sauerstoffannahme des Wassers herabsetzen sollen - doch ob sich
die Investition lohnt steht auf einem anderen Blatt (Rechnung)......

> Es sind Kunststoffrohre, eingebaut um 1978 herum.
>
> Gibt es noch andere Tips hierzu?

Mit Druck durchspülen, je nach Möglichkeit. Am besten mit 2 Schläuchen.
Einen mit Frischwasseranschluß und einen um die Brühe wieder abzulassen.

Funktioniert in der Regel prima. Braucht nur viel Zeit ;-))

Viel Spaß
--
Wilko Finke
http://www.cyberklempner.de

Andreas Böttcher

unread,
Nov 22, 2001, 1:35:59 PM11/22/01
to
Wilko Finke wrote:

>Hallo Jürgen,
>
Hallo Wilko, hallo Jürgen!

Ich habe vor kurzem eine neue Heizung installieren lassen. Die neue ist
mit Wärmetauscher, also eigenem Fußbodenkreis, um Verschlammungen zu
vermeiden. Vorher lief der FB-Kreis gut 12 Jahre im Gemischtbetrieb mit
dem Hochtemperaturkreis und konnte somit verschlammen. Ich würde auch
gerne mal durchspülen.

>[...]


>
>Also ich verwende hierzu gern Geschirrspülmittel. Das ist nicht aggressiv
>und einigermaßen effektiv.
>

Frage: Wie mache ich so etwas? Ich habe keine Utensilien, mit denen ich
einen Zusatz eingeben kann. Ich habe einen Hauptverteiler unten für alle
FB-Kreise. Dort kann ich externe Schläuche anschließen und den Vor- und
Rücklauf verschließen. Ich würde also einen langen Schlauch an einer
Seite anklemmen und vor das Haus in den Gully führen. Den anderen
Anschluss könnte ich im Gästeklo an den Wasserhahn anschließen.
Wenn ich nun beispielsweise den Zulaufschlauch, solange er noch leer
ist, mit einer ordentlichen Ladung Spülmittel fülle und ihn dann
anschließe und das Wasser aufdrehe, wäre das dann OK? Oder wie würdest
Du das Zeug beigeben?

Gruß, Andreas

Volkmar Rau

unread,
Nov 22, 2001, 1:55:37 PM11/22/01
to
Hallo
Ich würde empfehlen ein Spülgerät einzusetzen.
Wasser und hochfrquente Druckluft gemischt.
hat ein Installationsbetrieb zu haben sonst wird er nicht zugelassen.
Ob dieses reicht ich denke schon :-)

Volkmar


Stefan Schall

unread,
Nov 22, 2001, 5:23:02 PM11/22/01
to
Hallo zusammen,
ich habe bisher noch nie gehört, dass diese Heizschlangen sich irgendwie
zusetzen können.
Ihr macht mir ja fast Angst. Durch welche Umstände kann das passieren oder
muss ich das als normal himnehmen? Meine FBTemperierung(?) läuft bisher
(5Jahre) Gott-sei-dank normal. Muss ich mit diesem Problem auch rechnen?
Bitte um Info!
Gruss aus dem schönen Allgäu
Stefan

--
ste...@schall.org
Volkmar Rau <Volkm...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9tjhnc$ns2$03$1...@news.t-online.com...

Thomas Mager

unread,
Nov 23, 2001, 2:56:31 AM11/23/01
to
Stefan Schall wrote:
>
> Hallo zusammen,
> ich habe bisher noch nie gehört, dass diese Heizschlangen sich irgendwie
> zusetzen können.
> Ihr macht mir ja fast Angst. Durch welche Umstände kann das passieren oder
> muss ich das als normal himnehmen? Meine FBTemperierung(?) läuft bisher
> (5Jahre) Gott-sei-dank normal. Muss ich mit diesem Problem auch rechnen?
> Bitte um Info!


Das Verschlammungsproblem betrifft aelter Anlagen, in denen nicht
sauerstoffdiffusionsdichte Kunststoffrohre (PE) und der Werkstoff Eisen
verbaut wurde. Also meist Anlagen aus den 80-ern. Um die Altanlagen zu
sanieren ohne die alten Rohre auszutausche gibt es mehrere
Moeglichkeiten.

1) Einbau eines Schlammabscheiders in den Ruecklauf und eines
Absorbtions-Luftabscheiders in den Vorlauf des Kessels. Materialkosten
ca. 250,-DM, Einbau ca. 1h

2) Trennung der Fussbodenheizung ueber einen Waermetauscher. Kosten fuer
Waermetauscher, Isolierung, Pumpe, Mischer, Regelung etc. sind dem
entsprechend hoeher. Ich tippe mal so ab 1500,- nur fuer das Material,
Einbau ab 4h bis 1 Tag.

3) Druckstufenentgasung des Heizungswassers. Einbau ca 2-3h


Fazit: 2) ist der Koenigsweg aber teuer.
3) ist schneller Eingebaut, jedoch kostet die
Druckstufenentgasungsanlage auch ordentlich, wird daher oft in
groesseren Anlagen eingesetzt.

1) preisguenstig, nicht so wirkungsvoll wie 2 aber reduziert die
Schlammbildung enorm jedoch muss am Anfang der Schlammabscheider
regelmaessig entlehrt werden.


Ciao


Thomas

Antoine H.

unread,
Nov 23, 2001, 6:26:36 AM11/23/01
to
Ich kann bestätigen: die Anlage ist ca 14 Jahre alt, der Fussbodenheizkreis
ist vom anderen Kreis getrennt durch einen Wärmatauscher (Viessmann-Kessel);
bis zum Verteiler sind ca 9m Kupferrohre 2X; die Heizschlangen sind aus
schwarzem PVC (Riatherm, es soll sich kein Sauerstoff bilden);
Nach 8 Jahren Laufzeit konnte die Heizung die Temperatur nicht mehr bringen.
Anfangs dachte ich an die Umwälzpumpe (die Temperaturdifferenz zwischen vor
und Rücklauf wurde immer grösser). Das Energebnis war dass die Rohre
veschlammt waren!
Nach langem Spülen mit Frichwasser lief alles wie neu.
Meine Frage: ist das normal? Wie kann mann das vermeiden? Gigt es ein Mittel
dass mann einfach in das Wasser gibt? Oder ist das Spülen unvermeidbar...

MFG Antoine


Bernd Friedl

unread,
Nov 23, 2001, 7:33:56 AM11/23/01
to
Dazu mal eine Frage:
Kann das reine Frischwasser nach dem Spülen in den Leitungen verbleiben oder muß
zum Schluß ein Zusatz in den Kreislauf eingebracht werden ?
MfG, Bernd

"Antoine H." schrieb:

Antoine H.

unread,
Nov 24, 2001, 4:11:07 AM11/24/01
to
Das ist ebenfalls meine Frage.
"Bernd Friedl" <bernd....@fujitsu-siemens.com> a écrit dans le message
news: 3BFE4233...@fujitsu-siemens.com...

Ernst Keller

unread,
Nov 24, 2001, 11:08:11 AM11/24/01
to
On Thu, 22 Nov 2001 23:23:02 +0100, "Stefan Schall" <ste...@schall.org> wrote:

>Hallo zusammen,
>ich habe bisher noch nie gehört, dass diese Heizschlangen sich irgendwie
>zusetzen können.
>Ihr macht mir ja fast Angst. Durch welche Umstände kann das passieren oder
>muss ich das als normal himnehmen? Meine FBTemperierung(?) läuft bisher
>(5Jahre) Gott-sei-dank normal. Muss ich mit diesem Problem auch rechnen?
>Bitte um Info!

Ich glaube das kommt wenn die Rohre nicht wirklich O2 dicht sind, kann aber
sein dass das nur bei gemischten Heizungen(HK+FB) auftritt.

Ernst

Jurgen Bartels

unread,
Nov 24, 2001, 4:12:04 PM11/24/01
to
>>
>>Also ich verwende hierzu gern Geschirrspülmittel. Das ist nicht aggressiv
>>und einigermaßen effektiv.

Der Schlamm dürfte ja korrodiertes Eisen sein. Und dies kann ja nur
durch Säure reduziert (entziehen von O) werden. Da könnte man ja mal
mit Essig beginnen. Geschirrspülmittel dürften diesbezüglich wohl
nicht viel helfen?


>Frage: Wie mache ich so etwas? Ich habe keine Utensilien, mit denen ich
>einen Zusatz eingeben kann. Ich habe einen Hauptverteiler unten für alle
>FB-Kreise. Dort kann ich externe Schläuche anschließen und den Vor- und
>Rücklauf verschließen. Ich würde also einen langen Schlauch an einer
>Seite anklemmen und vor das Haus in den Gully führen. Den anderen
>Anschluss könnte ich im Gästeklo an den Wasserhahn anschließen.
>Wenn ich nun beispielsweise den Zulaufschlauch, solange er noch leer
>ist, mit einer ordentlichen Ladung Spülmittel fülle und ihn dann
>anschließe und das Wasser aufdrehe, wäre das dann OK? Oder wie würdest
>Du das Zeug beigeben?

Nur einmal etwas beitun und dann durchspülen bringt wohl kaum etwas.
Das Zeugs muß ja eine zeitlang einwirken können, das geht wohl nur mit
einer längeren Umwälzung. Also, nachdem die alte Brühe raus ist, dem
verbleibenden Wasser z.B. Essig hinzugeben, und wieder einspeisen. Ob
auch tatsächlich so geht, muß noch ermittelt werden.
Oder könnte man dies auch dem normalen Heiz-Kreislauf (Umwälzpumppe)
machen lassen. Und nach ein paar Tagen noch mal spülen? (War gerade so
eine Idee). Dann muß man aber die anderen Teile (Kessel, etc) auch
mitspülen.

Martin Kienass

unread,
Nov 25, 2001, 5:38:08 AM11/25/01
to
Am Fri, 23 Nov 2001 13:33:56 +0100 schrieb Bernd Friedl:


>Dazu mal eine Frage:

Wozu? Ach so, das steht da unten. Bitte lies http://learn.to/quote
und halte Dich nach Möglichkeit daran. Danke.[1]

>Kann das reine Frischwasser nach dem Spülen in den Leitungen verbleiben

Ja. Womit willst Du sonst den Heizkreislauf füllen?

>oder muß
>zum Schluß ein Zusatz in den Kreislauf eingebracht werden ?

Normalerweise nicht. Es gibt zwar verschiedene Zusätze (von
Dichtungsmittel für kleinere bis größere Leckagen über
Frostschutzmittel bis zu korrosionsverhindernden Inhibitoren), aber
ob deren Einsatz sinnvoll oder nötig ist, muß der Fachmann im
Einzelfall vor Ort entscheiden.
Gerade die Inhibitoren, auf die Du anzuspielen scheinst, haben
teilweise die Eigenschaft, nur bei bestimmten Konzentrationen die
erwünschte Wirkung zu erzielen und teilweise bei falscher Dosierung
auch eher korrosionsfördernd zu wirken...
..also nicht unbedingt für den relativ unerfahrenen Heimwerker
problemlos anzuwenden. Für den Fachmann übrigens auch nicht.

Besser ist (wenn es nicht zuviele andere Nebenwirkungen hat), auf
Chemieeinsatz zu verzichten und die FBH alle paar Jahre mit
Frischwasser ordentlich durchzuspülen. Das kann der Heimwerker selbst
erledigen, schadet nicht und kostet fast nichts.

[TOFU entsorgt]

[1] Weitere Informationen über Gepflogenheiten im deutschsprachigen
usenet findest Du in de.newusers.infos, Fragen dazu kannst Du in
de.newusers.questions stellen.

--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

Thomas Mager

unread,
Nov 26, 2001, 4:02:29 AM11/26/01
to
Jurgen Bartels wrote:

>
> Der Schlamm dürfte ja korrodiertes Eisen sein.

Richtig

> Und dies kann ja nur
> durch Säure reduziert (entziehen von O) werden. Da könnte man ja mal
> mit Essig beginnen.

Saueren sollte man nicht in seine Heizung kippen. Zum einen greift es
evtl. einige Dichtungen an, von Metall mal ganz abgesehen, zum anderen
waere bei ca. 500 Liter, die so eine Heizung hat der Saeureverbrauch
etwas hoch.

Gespuelt wird i.d.R. mit einem Wasser/Luftgemisch und Druck.

Nach dem Spuelen muss der weitere Sauerstoffeintrag in das System
reduziert werden.


Gruss

--
Thomas

Christoph Kämper

unread,
Dec 15, 2001, 3:46:31 PM12/15/01
to
Im Posting <3BFE012F...@pb.izm.fhg.de> teilt ma...@pb.izm.fhg.de
mit:

> Das Verschlammungsproblem betrifft aelter Anlagen, in denen nicht
> sauerstoffdiffusionsdichte Kunststoffrohre (PE) und der Werkstoff Eisen
> verbaut wurde. Also meist Anlagen aus den 80-ern. Um die Altanlagen zu
> sanieren ohne die alten Rohre auszutausche gibt es mehrere
> Moeglichkeiten.

Hallo,

imho so nicht richtig. Diversen Untersuchungen zu Folge tritt
Sauerstoff primär an den diversen Kupplungen und Verbindungen, über die
Saugseite der Pumpen, falsch dimensionierte Ausdehnungsgefäße etc. ein.

Korrosion tritt dann ein, wenn aus Stahl (nicht Edelstahl) sind, dies
gilt für Radiatorenheizungen genauso. Nur die Folgen bei der
Fußbodenheizung werden wesentlich eher bemerkt, da das System flach
liegt und sich absetzende Partikel wesentlich eher zur Verstopfung
führen.

Wesentlich ist üm Übrigen, in alle (!) Heizungsanlagen die
vorgeschriebenen (imho DIN) Korrosionsschutzmittel einzufüllen. Wer
kennt schon wirklich die chemische Zusammensetzung aller Bauelemente
und garantiert Korrosionsfreiheit?

Christoph
--
www.pigasus.de -- JavaScript und mehr

Thomas Mager

unread,
Dec 17, 2001, 3:18:03 AM12/17/01
to
"Christoph Kämper" wrote:
>
> Im Posting <3BFE012F...@pb.izm.fhg.de> teilt ma...@pb.izm.fhg.de
> mit:
> > Das Verschlammungsproblem betrifft aelter Anlagen, in denen nicht
> > sauerstoffdiffusionsdichte Kunststoffrohre (PE) und der Werkstoff Eisen
> > verbaut wurde. Also meist Anlagen aus den 80-ern. Um die Altanlagen zu
> > sanieren ohne die alten Rohre auszutausche gibt es mehrere
> > Moeglichkeiten.
>
> Hallo,
>
> imho so nicht richtig. Diversen Untersuchungen zu Folge tritt
> Sauerstoff primär

nicht primaer sondern sekundaer

> an den diversen Kupplungen und Verbindungen, über die
> Saugseite der Pumpen, falsch dimensionierte Ausdehnungsgefäße etc. ein.

Durch diese Verbindungen kann nur Luft angesaugt werden wenn der
Vordruck zu gering eingestellt ist, also Vordruck= Hoehe Wassersaeule +
0.5 bar.
Wenn an der Saugseite der Pumpe eine Verbindung nicht dicht waere,
wuerde spaetestens bei Pumpenstillstand Wasser austreten.

>
> Korrosion tritt dann ein, wenn aus Stahl (nicht Edelstahl) sind, dies
> gilt für Radiatorenheizungen genauso. Nur die Folgen bei der
> Fußbodenheizung werden wesentlich eher bemerkt, da das System flach
> liegt und sich absetzende Partikel wesentlich eher zur Verstopfung
> führen.


Richtig!
Heizungsrohre aus Edelstahl sind wohl im privaten Hausbau eher die
Ausnahme, ausser der Verkaeufer war wortgewandt und der Kunde hatte zu
viel Geld und zuwenig Ahnung :-)

>
> Wesentlich ist üm Übrigen, in alle (!) Heizungsanlagen die
> vorgeschriebenen (imho DIN) Korrosionsschutzmittel einzufüllen. Wer
> kennt schon wirklich die chemische Zusammensetzung aller Bauelemente
> und garantiert Korrosionsfreiheit?
>

Hier streiten sich die Geister. Korrosionsschutzmittel sind nur bei
Anlagen vorgeschrieben, die keinen Frostwaechter haben bzw. abgestellt
werden/ noch nicht in Betrieb genommen sind.

Aus Umweltschutzgruenden werden Sie im privaten Heizungsbau eigentlich
nicht verwendet, da unnoetig. Zudem habe ich noch keinen Monteur gesehen
der die 400-800 Liter Heizungswasser
NICHT in den Kanal ablaesst, wenn er die Heizung ablassen muss.

Zudem wird das Luftproblem dadurch auch nicht beseitigt.

Ciao

Thomas

FhG-IZM/ASE Raum: 1/EG
Technologiepark 34 Tel.: 05251 / 5402-113
33100 Paderborn Fax.: 05251 / 5402-105
email: ma...@pb.izm.fhg.de

Thorsten Kern

unread,
Dec 17, 2001, 2:17:31 PM12/17/01
to
Thomas Mager wrote in de.rec.heimwerken:

>> an den diversen Kupplungen und Verbindungen, über die
>> Saugseite der Pumpen, falsch dimensionierte Ausdehnungsgefäße etc. ein.
>
> Durch diese Verbindungen kann nur Luft angesaugt werden wenn der
> Vordruck zu gering eingestellt ist, also Vordruck= Hoehe Wassersaeule +
> 0.5 bar.
> Wenn an der Saugseite der Pumpe eine Verbindung nicht dicht waere,
> wuerde spaetestens bei Pumpenstillstand Wasser austreten.

Deine Argumentation über Undichtigkeiten in Verbindung mit dem
Sauerstoffproblem bei falsch dimensionierten/defekten Ausdehnungsgefäßen
kann ich nicht nachvollziehen.

BTW: Glaubst Du wirklich , das bei 1 m Wassersäule (z.B Etagenheizung) +
0,5 bar Vordruck der Kavitation und dem Sauerstoffeinzug entgehst?

> Hier streiten sich die Geister. Korrosionsschutzmittel sind nur bei
> Anlagen vorgeschrieben, die keinen Frostwaechter haben bzw. abgestellt
> werden/ noch nicht in Betrieb genommen sind.

Verwechselst Du hier Frostschutzmittel mit Korrosionsschutzmittel?



> Aus Umweltschutzgruenden werden Sie im privaten Heizungsbau eigentlich
> nicht verwendet, da unnoetig.

ACK, der beste Korrosionsschutz ist imho nie gewechseltes oder
nachgefülltes Heizungswasser bei intakten MAG.
(bevor einer böses denkt, natürlich in Heizungen)

Ausnahme bilden Heizungen mit Kunststoffrohr, die nicht diffusionsdicht
sind.(wurden früher bei FBH verwendet)

> Zudem habe ich noch keinen Monteur gesehen
> der die 400-800 Liter Heizungswasser
> NICHT in den Kanal ablaesst, wenn er die Heizung ablassen muss.

ACK

> Zudem wird das Luftproblem dadurch auch nicht beseitigt.

ACK

Gruß
Thorsten
--
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Mehr Informationen auf: http://www.thorsten-kern.de
Lieber ein Pinguin der laeuft, als ein Fenster , das haengt

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