ich hätt' da mal ne Frage...
was mich schon seit Ewigkeiten irritiert: wenn man bei einem Zollstock
(politisch korrekt: Gliedermaßstab) nur die ersten Glieder aufklappt, um
an engeren Stellen zu messen - zum Beispiel die Breite der letzen Fliese
in einer Speisekammer schmaler als 2 Meter - dann bleibt ja ein Paket
nicht aufgeklappter Glieder. Wenn man jetzt den Zollstock zwecks Messung
plan auf den Boden legt (oder meinetwegen bei der Eckfliese plan an die
Wand), dann beginnt die Skalierung nicht etwa bei 0, sondern bei 200cm.
Irgendwie ist das Paket immer im Weg! Warum? Damit wir Heimwerker das
Rechnen nicht verlernen, oder steckt ein tieferer Sinn dahinter?
Fragt sich, und jetzt auch euch...
-Uwe-
Das habe ich mich in der Tat auch schon hundertmal gefragt.
Aber, das hat sicher was mit der Leserichtung (von links nach rechts) zu
tun.
Auch wenn der Heimwerker das Gefühl hat, es wäre immer so, aber nur in
50% der Fälle stört das Paket unentfalteter Glieder. Beim Rest der Fälle
sind die Fliesen in der anderen Ecke, und dann gehts.
--
Suche heimwerkertaugliche Bauanleitung für eine sinnvolle Signatur.
Oder einen Shop, wo man eine solche billig kaufen kann.
Ich kann Dir grad nicht so recht folgen... oder um es genauer zu sagen:
Bist Du blöd?
Weil sie so gebaut sind, dass man z.B. bei 4 ausgefalteten
Segmenten bis 80cm ablesbar/abmessbar sind, und nicht nur 60cm.
Allerdings, aehnlich wie englische Buecher auf dem Buchruecken
andersrum bedruckt sind damit man den Buchtitel auch lesen
kann, wenn sie auf natuerliche Weise, also mit dem Cover nach
oben auf dem Tisch gestapellt sind,
sind amerikanische Gliedermasstaebe andersrum bedruckt:
http://www.forestry-suppliers.com/product_pages/View_Catalog_Page.asp?mi=5683#
Nun musst du nur noch umrechnen :-)
--
Manfred Winterhoff
> Ich kann Dir grad nicht so recht folgen... oder um es genauer zu sagen:
> Bist Du blöd?
das kann man auch diplomatisch umschreiben: Ein Problem, das alle
anderen nicht haben usw
MfG
Wer weiss schon so genau, was /alle anderen/ haben oder nicht haben?
Im Moment sehe ich hier im Thread (mich eingeschlossen) mindestens 6
Teilnehmer, die die Fragestellung offensichtlich nachvollziehen können.
Demgegenüber steht bisher nur Peter Lange, der zugibt, nicht so recht
folgen zu können.
MfG, Penni d:-)
--
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Jeder meint, genug davon zu haben.
Du kannst es Dir einfach nicht vorstellen, das ist aber Dein Problem.
Der OP hat den Sachverhalt sehr gut beobachtet.
Gruß
Ernst
> ...an engeren Stellen zu messen - zum Beispiel die Breite der letzen
> Fliese in einer Speisekammer schmaler als 2 Meter - dann bleibt ja ein
> Paket nicht aufgeklappter Glieder. Wenn man jetzt den Zollstock zwecks
> Messung plan auf den Boden legt (oder meinetwegen bei der Eckfliese plan
> an die Wand), dann beginnt die Skalierung nicht etwa bei 0, sondern bei
> 200cm.
> Irgendwie ist das Paket immer im Weg!
Du willst also den Abstand Fliese - Wand ?
Nimm einfach den Abstand Wand - Fliese :)
Dann funktionierts
Thomas
>> Ich kann Dir grad nicht so recht folgen... oder um es genauer zu sagen:
>> Bist Du blöd?
>
> Du kannst es Dir einfach nicht vorstellen, das ist aber Dein Problem.
> Der OP hat den Sachverhalt sehr gut beobachtet.
Die Ausführung war für mich auch unklar. Man hätte das auch kürzer und
deutlicher erfassen können:
"Warum ist die Bemaßung immer auf der Seite, die es nicht zulässt, dass
man den Zollstock plan auf die Fläche legen kann, wenn man nicht alle
Glieder ausklappt."
Antwort wäre dann:
"Weil man anders herum das eine Glied vom Paket nicht nutzen kann und
deshalb immer ein Glied mehr ausklappen müsste als notwendig."
Eigentlich ist alles richtig bedruckt, find ich.
Gruß
Günther
uwe...@web.de (Uwe Weiss) meinte am 05.10.08
zu: Warum sind alle Zollstöcke falsch bedruckt?...
Hallo Uwe,
> ich hätt' da mal ne Frage...
> was mich schon seit Ewigkeiten irritiert: wenn man bei einem
> Zollstock (politisch korrekt: Gliedermaßstab) nur die ersten Glieder
> aufklappt, um an engeren Stellen zu messen - zum Beispiel die Breite
> der letzen Fliese in einer Speisekammer schmaler als 2 Meter - dann
> bleibt ja ein Paket nicht aufgeklappter Glieder.
ich hatte schon welche, auf denen beide Skalen (uebereinander)
aufgedruckt waren. Aber ansonsten finde ich es schon praktisch,
dass auf der anderen Seite des Zollstocks die Skala rueckwaerts
aufgedruckt ist. So kann man bei allen Gegenstaenden (Platten usw.),
die in fester Laenge in Metern verkauft werden, einfach den Zollstock
umdrehen, ohne rechnen zu oder muehseelig anzeichnen zu muessen.
Beispiel: Du willst von einer Rigpisplatte (2 Meter lang) 1.57 Meter
abschneiden. Da brauchst du den Zollstock nur zu drehen und zeichnest
dann diese Laenge am kurzen Ende des Zollstocks an. Oder von einem
Rohr, welches 6 Meter lang ist, 5.73 Meter. Du drehst den Zollstock
einfach um, machst einen Strich bei 1.73 Meter und hast wieder nur
das kurze Ende in der Hand und musst nur einmal anzeichnen.
Tschau,
Horst
g.g....@web.de (Günther Grund) meinte am 05.10.08
zu: Re: Warum sind alle Zollstöcke falsch bedruckt?...
Hallo Günther,
> Eigentlich ist alles richtig bedruckt, find ich.
ich hatte schon welche mit beiden Skalen auf jeder Seite.
Tschau,
Horst
Uwe Weiss schrieb:
> Wenn man jetzt den Zollstock zwecks Messung
> plan auf den Boden legt (oder meinetwegen bei der Eckfliese plan an die
> Wand), dann beginnt die Skalierung nicht etwa bei 0, sondern bei 200cm.
> Irgendwie ist das Paket immer im Weg! Warum? Damit wir Heimwerker das
> Rechnen nicht verlernen, oder steckt ein tieferer Sinn dahinter?
nach meiner Sichtweise "Wo Licht ist, ist auch Schatten", gibt es immer
Vor- und Nachteile. Ein paar Vorteile wurden Dir ja schon genannt.
Werkzeuge, Messzeuge und die ganzen anderen Utensilien der Handwerker
haben sich ja im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Verbesserungen
wurden ausprobiert und was sich bewährte wurde beibehalten. Der heutige
Stand ist IMHO einfach der, bei dem die Vorteile im allgemeinen
überwiegen.
Die deutlichsten Vorteile des Gliedermaßstabes sind für mich, bei
ständiger Verwendung, seine recht einfache Handhabung in Verbindung mit
ausreichender Genauigkeit und geringen Anschaffungskosten.
Das beantwortet allerdings nicht wirklich Deine Frage. Die Situation mit
den störenden eingeklappten Gliedern kenne ich selbstverständlich. In so
einem Fall klappe ich diese einfach seitlich weg. Bei anderer Bedruckung
würde es mich nerven, für das Messen von 62,5 cm 4 anstatt 3 Glieder
aufklappen zu müssen.
Ähhhmmmm... Das stimmt nicht wirklich. Tatsächlich klappe ich dann 4
Glieder auf um den "Zollstock" für genauere Ablesbarkeit plan auflegen
zu können. Ebenso, wenn ich 62,5 cm an der Materialkante anlege um bei
Null den Markierungsstrich anzubringen.
Es muß also andere Vorteile geben oder bei meiner Überlegung zu der
Entwicklung der Werkzeuge stimmt was nicht.
MfG, Penni d:-? (etwas verwirrt)
--
----:----|----:----|----:----|----:----|----:----|----:----|----:----|--
5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70
Ich bin für den Zeilenumbruch bei 72 Zeichen. Laengere Zeilen fuehren
rasch zu haesslichem Kammquoting.
> Uwe Weiss schrieb:
>> [Denkwürdiges]
>
> Was auch noch falsch bedruckt ist: Auf den meisten Zollstöcken in
> Deutschland sind überhaupt keine Zoll zu finden (geschweige denn Fuß
> oder Ellen), sondern lediglich diese albernen Zentimeter und Meter.
"Zollstock" sagen aber auch nur die Ahnungslosen.
Gliedermaßstab ist dagegen unabhängig von der Einheit!
Kannst Also damit auch Liter messen! ;-)
Schöne Grüße
Andreas
--
Ich weiss nicht, welche Waffen im naechsten Krieg zur Anwendung kommen,
wohl aber, welche im uebernaechsten: Pfeil und Bogen.
[Albert Einstein]
Na ja, ob das wirklich besser formuliert ist?
>
> Antwort wäre dann:
>
> "Weil man anders herum das eine Glied vom Paket nicht nutzen kann und
> deshalb immer ein Glied mehr ausklappen müsste als notwendig."
>
In den meisten Fällen muss man immer mehr Glieder (meistens 2)
aufklappen, weil man den Zollstock für eine genaue Messung
kurzer Strecken häufig platt drücken muss.
Dann muss man ihn in dieser Stellung auch noch halten.
Wäre er so beschriftet, wie es der OP wünscht, könnte man
ihn einfach hinlegen, Papier und Bleistift nehmen und das
Maß aufschreiben.
> Eigentlich ist alles richtig bedruckt, find ich.
Richtig schon, aber für viele Fälle nicht vorteilhaft.
Für die Messung an kurzen und beengten Stellen
wäre eine Beschriftung wie sie sich der OP wünscht
von Vorteil, hm, eigentlich von großem Vorteil.
>
> Gruß
> Günther
Ebenso
Ernst
Peter Lange schrieb:
> Uwe Weiss schrieb:
>> ich hätt' da mal ne Frage...
> Ich kann Dir grad nicht so recht folgen... oder um es genauer zu sagen:
> Bist Du blöd?
Warum soll ein anderer blöd sein, wenn *Du* die Frage nicht verstehst?
Versuch doch mal, am Boden einen Zollstock aufzulegen, wenn Du nur das
erste Glied ausklappst! Na? Hat der OP nun recht?
Ich persönlich komme gar nicht auf so eine Idee, sondern nehme jeweils
passende Meßinstrumente.
--
Tschüß
Michael
> Wäre er so beschriftet, wie es der OP wünscht, könnte man
> ihn einfach hinlegen, Papier und Bleistift nehmen und das
> Maß aufschreiben.
Welches Maß? Es ist doch unter dem Paket verdeckt.
> Für die Messung an kurzen und beengten Stellen
> wäre eine Beschriftung wie sie sich der OP wünscht
> von Vorteil, hm, eigentlich von großem Vorteil.
Eben nicht.
Gruß
Günther
Genau deshalb schlägt doch der OP vor, die
dann sichtbare Schrift
(200) 199 198 ... abzuändern in
( 0) 1 2 ...
>
>> Für die Messung an kurzen und beengten Stellen
>> wäre eine Beschriftung wie sie sich der OP wünscht
>> von Vorteil, hm, eigentlich von großem Vorteil.
>
> Eben nicht.
Die Firmen könnten ja unterschiedlich beschriftete
Zollstöcke produzieren. Ich würde mir den mit der vom
OP vorgeschlagenen Beschriftung kaufen :-)
>
> Gruß
> Günther
Ebenso
Ernst
>> Welches Maß? Es ist doch unter dem Paket verdeckt.
>
> Genau deshalb schlägt doch der OP vor, die
> dann sichtbare Schrift
> (200) 199 198 ... abzuändern in
> ( 0) 1 2 ...
Nee, die Beschriftung wurde schon geändert.
Das Paket ist oben, die Zahlen sind sichtbar, aber leider kannst du z.B.
35 cm nicht sehen, die Nische ist 48 cm breit ... und nu?
Bleibt nur das Wegklappen des Paketes. Dadurch entfernst du dich von der
Wand, deine Markierung wird ungenau.
Gruß
Günther
genau dieses Erfordernis kam bei mir bisher noch
nicht vor, ich kam immer mit dem senkrecht-halten
zurecht.
Es gibt auch noch Bandmaßstäbe, Lineale, sogar durchsichtig,
letzere fangen aber meistens nicht bei Null an.
> Und obendrein sind es keine St�cke, sondern faltbar - sprich
> "Gliederma�stab, faltbar, Holz, metrisch, 200 cm"
Falshc. Man soll mit dem Ding doch messen k�nnen, es muss als
GliederMESSstab hei�en. Und Holz ist auch viel zu beliebig, welches
Holz? Ganz zu schweigen von der fehlenden Toleranz, kein
Gliedermessfaltstab ist exakt 200cm lang.
Gr��e,
Dirk
--
Private Seite: www.lucasmatic.de - Infos zur Freewind
> Warum soll ein anderer blöd sein, wenn *Du* die Frage nicht verstehst?
>
> Versuch doch mal, am Boden einen Zollstock aufzulegen, wenn Du nur das
> erste Glied ausklappst! Na? Hat der OP nun recht?
Auch wenn der OP recht hat, ich halte das Problem auch beim User des
Zollstocks.
Meiner 8 jährigen Tochter hab ich den Text 2 mal vorgelesen, damit sie ihn
begreift. Dann hat sie mit meinem Zollstock einen Abstand zur Wand bei 189
cm abgelesen und 11 cm gesagt. So what, sie ist 8 und hat das Problem
gelöst. Mathe rules;-))
Irgendwann behauptet einer, beim Naglen geht der Hammer so schnell kaputt
und der Griff ist zu kurz und kalt. Man muß mit dem Werkzeug umgehen können.
> Ich persönlich komme gar nicht auf so eine Idee, sondern nehme jeweils
> passende Meßinstrumente.
Dito.
Gruß
Horst
>Bernd Löffler schrieb:
>> Tach
>> Peter Lange schrieb:
>>
>>> Ich kann Dir grad nicht so recht folgen... oder um es genauer zu sagen:
>>> Bist Du blöd?
>>
>> das kann man auch diplomatisch umschreiben: Ein Problem, das alle
>> anderen nicht haben usw
>
>Wer weiss schon so genau, was /alle anderen/ haben oder nicht haben?
>
>Im Moment sehe ich hier im Thread (mich eingeschlossen) mindestens 6
>Teilnehmer, die die Fragestellung offensichtlich nachvollziehen können.
>Demgegenüber steht bisher nur Peter Lange, der zugibt, nicht so recht
>folgen zu können.
Hier noch einer, der diese Frage hier auch schon einmal aufwerfen wollte, aber
irgentwie noch nicht dazu gekommen ist.
Gruß
Jens
Horst Kalevar schrieb:
> Auch wenn der OP recht hat, ich halte das Problem auch beim User des
> Zollstocks.
> Meiner 8 jährigen Tochter hab ich den Text 2 mal vorgelesen, damit sie ihn
> begreift. Dann hat sie mit meinem Zollstock einen Abstand zur Wand bei 189
> cm abgelesen und 11 cm gesagt. So what, sie ist 8 und hat das Problem
> gelöst. Mathe rules;-))
Also doch: Die Zollstöcke aka Gliedermaßstäbe gibt es nur in der Form,
damit die Handwerker das Rechnen nicht verlernen. BTW: Viele Handwerker
können deutlich besser Kopfrechnen als Buchhalter. Letztere nehmen
nämlich die Rechenmaschine, und das sogar, wenn sie 1 + 1 rechnen
müssen. Das passiert einfach reflexartig! Als Handwerker *muß* man
allerdings auch Kopfrechnen, weil man so eine Rechenmaschine nicht
überall mit hinnehmen kann, sonst würden die den Komfort auch schnell
nicht mehr missen wollen. ;-)
> Irgendwann behauptet einer, beim Naglen geht der Hammer so schnell kaputt
> und der Griff ist zu kurz und kalt. Man muß mit dem Werkzeug umgehen können.
Das ist korrekt.
>> Ich persönlich komme gar nicht auf so eine Idee, sondern nehme jeweils
>> passende Meßinstrumente.
>
> Dito.
Der Laie wundert sich aber manchmal auch, wie schwer er sich das Leben
doch eigentlich gemacht hat, wenn er mal sieht, wie einfach ein Profi
das handhabt. So wie der simple Vorschlag in diesem Thread, den
Zollstock nicht flach auf den Boden zu legen, sondern ihn hochkant zu
verwenden. Dann braucht man sich auch gar nicht solche Fragen zu stellen :-)
--
Tschüß
Michael
Martin Trautmann schrieb:
> Hm, ich habe noch nie einen Gliedermassstab mit Toleranzangabe gesehen.
> Gibt's auch solche?
Es gibt dafür eine Euro-Norm. Wie sollte es anders sein? ;-)
Siehe http://www.otterstedt.de/wiki/index.php/Gliederma%C3%9Fstab
--
Tschüß
Michael
>>Gliedermaßstab ist dagegen unabhängig von der Einheit!
>>Kannst Also damit auch Liter messen! ;-)
Eine der Gleichberechtigung genügende Bezeichnung dürfte
heutzutage mindestens "Gliederinnenmessstab" sein.
Grüße,
H.
> Da kann man doch mal wieder sehen, wie unser tägliches Leben den
> sprachlichen Einflüssen unterworfen ist. Jedem Maßwerkzeug sind also
> die passenden Messgegenstände zugeordnet.
> Mit einem Metermaß kann man ja nur Meter messen. Und meine Oma, die
> eine gute Schneiderin war, benutzte aus gutem Grunde auch nur ein
> Zentimetermaß.
Ich hoffe doch sehr, dass sie als Schneiderin nur geschnitten hat und
nicht etwa auch noch genäht.
Grüßle,
Axel
>> Meiner 8 jährigen Tochter hab ich den Text 2 mal vorgelesen, damit
>> sie ihn begreift. Dann hat sie mit meinem Zollstock einen Abstand
>> zur Wand bei 189 cm abgelesen und 11 cm gesagt. So what, sie ist 8
>> und hat das Problem gelöst. Mathe rules;-))
>
> Also doch: Die Zollstöcke aka Gliedermaßstäbe gibt es nur in der Form,
> damit die Handwerker das Rechnen nicht verlernen. BTW: Viele
> Handwerker können deutlich besser Kopfrechnen als Buchhalter.
> Letztere nehmen
> nämlich die Rechenmaschine, und das sogar, wenn sie 1 + 1 rechnen
> müssen. Das passiert einfach reflexartig! Als Handwerker *muß* man
> allerdings auch Kopfrechnen, weil man so eine Rechenmaschine nicht
> überall mit hinnehmen kann, sonst würden die den Komfort auch schnell
> nicht mehr missen wollen. ;-)
Bei meinem Berufschullehrer 1990 (Maler und Lackierer) mußten wir mit einem
Rechenschieber rechnen, eben aus o.a. Grund. Ich erlebe das heute[tm] auch
noch bei meinen Azubis: 2 Traufseiten am EFH mit 6-teiliger Dachrinne, Länge
des Hauses 10 m. Benötigter Lack soll errechnet werden, die Ergebnisse gehen
von 600ml bis 600 Liter. Der Taschenrechner zeigt ja das Ergebnis an.
Gruß
Horst
> nach meiner Sichtweise "Wo Licht ist, ist auch Schatten", gibt es immer
> Vor- und Nachteile. Ein paar Vorteile wurden Dir ja schon genannt.
Hallo Harald,
korrekt. Wie das so ist: ich hatte jetzt die Situationen vor Augen, in
denen ich mich über die gängige Beschriftung geärgert habe. Wenn
Zollstöcke andersherum beschriftet wären, wäre ich vermutlich irgendwann
darüber gestolpert.
Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass "meine" Variante die
günstigere wäre.
Da aber augenscheinlich beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben,
werde ich als nächstes folgende beiden Dinge tun:
1. Ich verdiene mir eine goldene Nase, indem ich mir einen "Zollstock"
patentieren lasse, bei dem auf beiden Seiten die selben Zahlen stehen.
Also nicht auf dem ersten/letzen Glied (0),1,2 - 198,199,(200) sondern
(0),1,2 - (0),1,2 und 198,199,(200) - 198,199,(200).
2. Schnappe ich mir alle, die mich frontal oder unterschwellig dumm
genannt haben, und haue ihnen mit dem Hammer auf den Kopf. Ach nee, der
Metallgriff ist immer so kalt, und am Ende hole ich mir noch einen
Schnupfen.
In diesem Sinne
-Uwe-
... was bei den heutigen Grundstücksgrößen auch schon fast
eine Herausfoderung ist ;-)
SCNR
Gerd
An Peter Lange: Nö, isser nicht! Aber Du bist ein klein wenig
unhöflich. Geh spielen!
An Uwe Weiss: Warum das so ist, weiss ich auch nicht. Vermutlich tritt
das Problem nicht in Erscheinung wenn man auf +- 1 cm misst.
Dass die Leute aus der Not heraus zu Millionen Zollstöcke
herkömmlicher Art kaufen, motiviert die Hersteller natürlich nicht, an
den Skalen etwas zu ändern.
Mir war die Sucherei zu blöd. Deshalb verwende ich seit vielen Jahren
Bandmasse mit einem möglichst steifen Band aus Stahl. Könnte es sein,
dass deshalb diese Bandmasse einen derartigen Boom erleben?
Es gibt übrigens unter der Bezeichnung "Schwedenmeter" eine
Qualitätsausführung der Gliedermaßstäbe. Gewisse, sehr seltene
Anbieter liefern diese mit umgekehrter Skala. Das waren noch Zeiten,
als ich einmal eine solche Exclusivität besessen habe!
Schau z.B. mal bei http://www.schwedenmeter.ch/Holz1.html
Viel Erfolg und Tschüss
in de.rec.heimwerken fox27 <rolf...@pop.agri.ch> wrote:
> > > (politisch korrekt: Gliedermaßstab) ... dann beginnt die Skalierung nicht etwa bei 0, sondern bei 200cm.Irgendwie ist das Paket immer im Weg! Warum? ...
> Schau z.B. mal bei http://www.schwedenmeter.ch/Holz1.html
Cool. Der Mensch hat Recht, wenn man auf einer Fläche messen will,
ist das tatsächlich sinnvoller.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Der Mensch ist das einzige Tier, das errötet. Oder es nötig hat.
(Mark Twain)
Es gibt unter der Bezeichnung "Schwedenmeter" eine Qualitätsausführung
der Gliedermaßstäbe. Gewisse, sehr seltene Anbieter liefern diese mit
umgekehrter Skala. Das waren noch Zeiten, als ich einmal eine solche
Exklusivität besessen habe!
Schau z.B. mal bei http://www.schwedenmeter.ch/Holz1.html
Viel Erfolg und Tschüss
Uwe Weiss schrieb:
> Wenn man jetzt den Zollstock zwecks Messung plan auf den Boden legt
> (oder meinetwegen bei der Eckfliese plan an die Wand), dann beginnt
> die Skalierung nicht etwa bei 0, sondern bei 200cm. Irgendwie ist das
> Paket immer im Weg! Warum? Damit wir Heimwerker das Rechnen nicht
> verlernen, oder steckt ein tieferer Sinn dahinter?
Als Trockenbauer habe ich "den Zollstock" ja ständig in Gebrauch. Bisher
kam mir nicht einmal ansatzweise der Gedanke, die übliche Anbringung der
Einteilung sei unpraktisch. Doch seit ein paar Tagen ärgere ich mich
ständig über die eingeklappten Gleider auf der "falschen Seite". Was
mich dazu brachte liegt auf der Hand, die Frage des OP.
Nun brenne ich darauf, so einen Gliedermaßstab mit umgekehrter Skala in
der Praxis auszuprobieren. In Deutschland konnte ich keinen
entsprechenden Anbieter finden. Den Maßstab werde ich über einen
Web-Shop in der Schweiz bestellen. Das kommt mich nicht ganz billig,
aber das ist es mir Wert.
Es handelt sich um Schwedenmeter, die hier im Thread schon erwähnt
wurden. Ich halte die aus eigener Erfahrung für Gliedermaßstäbe von
hoher Qualität. Ein Stück kostet mich CHF 10,65 bzw. CHF 16,05 incl. der
Versandkosten des Web-Shop innerhalb der Schweiz. Das sind momentan etwa
6 bzw. 10 EUR.
Noch ist die Bestellung nicht raus. Interessenten können sich gern in
den nächsten Tagen hier im Thread oder unter der Adresse
pennibox-...@yahoo.de bei mir melden.
Je größer die Stückzahl, desto geringer der Versandkosten-Anteil. Dazu
kommen dann allerdings noch meine Versandkosten innerhalb Deutschlands.
MfG, Penni d:-)
--
Jeder ist seines Glückes Schmied...
... und mancher haut sich zeitlebens auf die Pfoten.
(Mundart-Zitat aus meinem Leben)