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Elektrikergips

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Martin Kobil

unread,
Jan 29, 2003, 2:15:27 AM1/29/03
to
Hallo,

welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei einem
Ziegel-Neubau zu fixieren? Baugips/Montagegips zieht selbst bei den
derzeit winterlichen Temperaturen relativ schnell und die Zeit reicht
nur um maximal 3 - 5 Dosenkombinationen einzugipsen.

Was verwenden Elektriker, wenn sie nicht nur einzelene Dosen sondern
eine grössere Stückzahl setzen wollen?

Martin

Jürgen Exner

unread,
Jan 29, 2003, 2:20:31 AM1/29/03
to
Martin Kobil wrote:
> welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei einem
> Ziegel-Neubau zu fixieren? Baugips/Montagegips zieht selbst bei den
> derzeit winterlichen Temperaturen relativ schnell und die Zeit reicht
> nur um maximal 3 - 5 Dosenkombinationen einzugipsen.

Wo ist das Problem? Du ruehrst doch sowieso nur soviel Gips an, wie du
unmittelbar brauchst, d.h. fuer eine oder zwei Dosenkombinationen.
Dann Gipsbecher ausleeren und neue Charge anruehren.

> Was verwenden Elektriker, wenn sie nicht nur einzelene Dosen sondern
> eine grössere Stückzahl setzen wollen?

Da koenntest du von Moltofill bis zu regulaerem Moertel wohl so ziemlich
alles nehmen.

jue


Alois Reifenschneider

unread,
Jan 29, 2003, 2:46:08 AM1/29/03
to
"Martin Kobil" schrieb:

Hallo Martin,

Gips hat eben den großen Vorteil, dass er schnell bindet. Gerade wenn du das
Dosenloch zu groß gehauen hast und du die Schalterdose mit viel Füllmasse
befestigen musst, dazu noch die Höhe, Richtung und Abstand eingehalten soll,
bist du froh wenn das Material schnell bindet. Bei Fertigputz als
Befestigungsmasse rutscht Dir die Dose weg.

Du kannst aber beides kombinieren. Die Grundbefestigung der Dose kannst du
mit Gips vornehmen. Die Rundumfüllung mit Fertigputz fortsetzen.

Gruß
Alois

--
Über dies und jenes...
www.reifenschneider.de


Andreas Stamm

unread,
Jan 29, 2003, 3:00:01 AM1/29/03
to
Hi,

ich verwende immer eine 50:50 Mischung von Goldband und normalen Gips.
Dann ist diese Zeit stark verlängert.

Andreas


"Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6f7c0444.03012...@posting.google.com...

Detlef Neubauer

unread,
Jan 29, 2003, 4:01:24 AM1/29/03
to
Marti...@epost.de (Martin Kobil) writes:

> welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei einem
> Ziegel-Neubau zu fixieren? Baugips/Montagegips zieht selbst bei den
> derzeit winterlichen Temperaturen relativ schnell und die Zeit reicht
> nur um maximal 3 - 5 Dosenkombinationen einzugipsen.

Jupp.

> Was verwenden Elektriker, wenn sie nicht nur einzelene Dosen sondern
> eine grössere Stückzahl setzen wollen?

Rotband oder Goldband also Gipsputz. Damit kannst du ca. 30 min lang
Dosen setzen.


Mermgfurt
Detlef Neubauer

--
The only "intuitive" interface is the nipple. After that, it's all
learned.

Martin Kobil

unread,
Jan 29, 2003, 6:53:39 AM1/29/03
to
> Wo ist das Problem? Du ruehrst doch sowieso nur soviel Gips an, wie du
> unmittelbar brauchst, d.h. fuer eine oder zwei Dosenkombinationen.

So in der Art mache ich es gerade, aber es ist halt bei rund 100
Gipsstellen nicht sonderlich effektiv 50 mal Gips anzumachen. Obwohl
sich der schnellziehende Montagegips wirklich einfach und absolut
klumpenfrei anmachen lässt. Einfach das Gipspulver ins Wasser relativ
flüssig einstreuen und nach dem Umrühren anschließend solange warten
bis er zieht und die richtige Konsistenz hat. Man muß also das
Mischungsverhälntis Wasser/Gips nicht unbedingt exakt treffen, sondern
man braucht nur die entsprechende Wartezeit.

Martin Kobil

unread,
Jan 29, 2003, 7:18:37 AM1/29/03
to
> Gips hat eben den großen Vorteil, dass er schnell bindet. Gerade wenn du das
> Dosenloch zu groß gehauen hast und du die Schalterdose mit viel Füllmasse
> befestigen musst, dazu noch die Höhe, Richtung und Abstand eingehalten soll,
> bist du froh wenn das Material schnell bindet. Bei Fertigputz als
> Befestigungsmasse rutscht Dir die Dose weg.

Ja, wenn das Loch zu groß ist, ist schnellziehender Gips ideal. Wobei
ich die Schalterdosen mit einem 82mm Diamant-Dosensenker fräse. Wenn
ich einen 68mm Senker verwenden würde, dann wäre das Ausrichten
eigentlich überhaupt kein Thema mehr. Zumindestens solange die
Dosenlöcher maßhaltig gebohrt wurden. Geht dieses exakte Bohren in
HLZ/Poroton-Ziegel überhaupt brauchbar, so dass die Dosen perfekt
sitzen? Wie machen die meisten Elektriker dies heutzutage?

Den 82mm Dosensenker verwende ich aus mehreren Gründen:

- kein Werkzeugwechsel bei Schalterdosen/Abzweigdosen
- brauche nur einen Dosensenker anzuschaffen
- der umgebene Gips macht die Dosen winddichter
- man kann die Dosen noch exakt aurichten (kann auch Nachteil sein)


> Du kannst aber beides kombinieren. Die Grundbefestigung der Dose kannst du
> mit Gips vornehmen. Die Rundumfüllung mit Fertigputz fortsetzen.

Ich finde auch den Vorschlag vom Andreas recht gut. Einfach
Montagegips und Gipsputz mischen. Je nach Bedarf/Bindezeit kann man da
ja dann das Mischungsverhältnis frei wählen.

Stephan Daub

unread,
Jan 29, 2003, 9:43:44 AM1/29/03
to

"Martin Kobil" <Marti...@epost.de> wrote in message
news:6f7c0444.0301...@posting.google.com...

IHMO - und aus eigenen Lehrjahren (und viel späteren Praxisteilen im eigenen
u.a. Haus)
kann ich sagen, dass gerade diese "Wartezeit" die sog. "Topfzeit" ist.

So; Du wartest jetzt die Topfzeit ab und fängst dann erst an, das Material
zu
verarbeiten... viel zu spät und Pech würde ich meinen.

1.) Mische Goldband/Gips 1:1; mache ich auch so und wurde ja schon
geschrieben.

2.) Warte nicht die Topfzeit ab !
Wasser in den Gummi-Topf (ca. 2/3); Richtige(!) Menge Mischung aus (1)
einstreuen, umrühren oder "einschlagen" bis alles durchmischt ist
(geübt schaffst Du das in 30sec) -- fertig.

Es ist eine pastöse Masse entstanden, die eine relativ lange (kannst Du
über das Mischungsverhältnis
aus (1) steuern) Topfzeit hat. Zum Ende der Topfzeit fängt die Masse
dann an abzubinden.
Dann ist es aber schon reichlich spät und eigentlich Zeit ein
"Dosenbier" zu trinken.
Die Masse wird dann bei weiterer mechanischer Einwirkung krümelig und
hält nciht mehr.

3.) Alternativ kannst Du Deine zig hundert (höhö) Dosen ja auch komplett mit
Gipsputz
einsetzen (Achtung: der ist auch nach Aushärtung nicht so stabil, weil
luftiger) und
evtl mit Hakennägeln (wenn es denn die baulichen Gegebenheiten zulassen)
fixieren.
- Nur fixieren und die Nägel hinterher entfernen.

4.) Halte ich aber eher für eine Notlösung; Warum willst Du auch alle Dosen
auf einmal
eingipsen....

5.) Ich mache das immer raumweise (dann ist es auch nicht so langweilig)
(Löcher/Schlitze stemmen, bohren,...)
(Dosen setzen)
(Kabel u.p. legen...und ggf wieder mit Gips fixieren)
... und alles so, dass der Verputzer nicht die Krise bekommt, alles
wieder rausreisst
oder alles versaut...

Viele Grüße, Stephan

Stephan Daub

unread,
Jan 29, 2003, 9:52:20 AM1/29/03
to

"Martin Kobil" <Marti...@epost.de> wrote in message
news:6f7c0444.03012...@posting.google.com...

> > Gips hat eben den großen Vorteil, dass er schnell bindet. Gerade wenn du
das
> > Dosenloch zu groß gehauen hast und du die Schalterdose mit viel
Füllmasse
> > befestigen musst, dazu noch die Höhe, Richtung und Abstand eingehalten
soll,
> > bist du froh wenn das Material schnell bindet. Bei Fertigputz als
> > Befestigungsmasse rutscht Dir die Dose weg.
>
> Ja, wenn das Loch zu groß ist, ist schnellziehender Gips ideal. Wobei
> ich die Schalterdosen mit einem 82mm Diamant-Dosensenker fräse. Wenn
> ich einen 68mm Senker verwenden würde, dann wäre das Ausrichten
> eigentlich überhaupt kein Thema mehr. Zumindestens solange die
> Dosenlöcher maßhaltig gebohrt wurden. Geht dieses exakte Bohren in
> HLZ/Poroton-Ziegel überhaupt brauchbar, so dass die Dosen perfekt
> sitzen? Wie machen die meisten Elektriker dies heutzutage?
>
> Den 82mm Dosensenker verwende ich aus mehreren Gründen:
>
> - kein Werkzeugwechsel bei Schalterdosen/Abzweigdosen

Du verwendest Abzweigdosen ?? So richtig ? oben an der Wand ?

Schalterabzweigdosen sind aber wohl eher Stand der Technik, oder ?
Zumal Du ja bei Poroton auch kein Problem mit der Tiefe hättest ....

> - brauche nur einen Dosensenker anzuschaffen

Überoptimiert ? (ne, ist schon ok)

> - der umgebene Gips macht die Dosen winddichter

WINDDICHT ????
Davon spricht man doch wohl eher in der Grosstafelbranche (Fertighaus) ....

> - man kann die Dosen noch exakt aurichten (kann auch Nachteil sein)

Gerade bei 3-5fach aber ein gutes Argument

> > Du kannst aber beides kombinieren. Die Grundbefestigung der Dose kannst
du
> > mit Gips vornehmen. Die Rundumfüllung mit Fertigputz fortsetzen.

Jo.

> Ich finde auch den Vorschlag vom Andreas recht gut. Einfach
> Montagegips und Gipsputz mischen. Je nach Bedarf/Bindezeit kann man da
> ja dann das Mischungsverhältnis frei wählen.

so ist das.


S.


Steffen Heinz

unread,
Jan 29, 2003, 8:50:06 AM1/29/03
to

"Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6f7c0444.03012...@posting.google.com...
> Hallo,
>
> welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei einem
> Ziegel-Neubau zu fixieren?

gips ist nicht erlaubt!

nimm was in der art von moltofill

steffen


Matthias Kryn

unread,
Jan 29, 2003, 11:52:33 AM1/29/03
to
Steffen Heinz <steffe...@cityweb.de> schrieb:
> "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb:

> > welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei
> > einem Ziegel-Neubau zu fixieren?
>
> gips ist nicht erlaubt!

Warum das nicht?

> nimm was in der art von moltofill

Das soll besser sein?

Grüße
Matthias

Helmut Stuetzer

unread,
Jan 29, 2003, 12:35:49 PM1/29/03
to

>ich verwende immer eine 50:50 Mischung von Goldband und normalen Gips.
>Dann ist diese Zeit stark verlängert.
>

Ich verwende normalen Baugips und etwas Sand. Die Mischung wird dann etwas
zaeher bei verlaengerter Aushaertezeit.
Helmut Stuetzer

René Hofmaier

unread,
Jan 29, 2003, 2:13:48 PM1/29/03
to

Besser nicht, aber teurer!
Also wir haben aufm Bau immer Gips benutzt und der Putz nachher an den
Wänden ist auch ein Gipsputz. Warum soll man dann für die
Schalterdosen keinen Gips nehmen dürfen?

- Kopfschüttelnd über manche Aussagen von Heimwerkern nachdenkt... -

Gruß René

Martin Kobil

unread,
Jan 29, 2003, 2:26:36 PM1/29/03
to
> So; Du wartest jetzt die Topfzeit ab und fängst dann erst an, das Material
> zu verarbeiten... viel zu spät und Pech würde ich meinen.

Erstmal danke für deine interessanten Ausführungen. Ich habe es in
meiner Lehrzeit eigentlich so gelernt, daß ein direkt verarbeitbarer
Gips durch die "Bollen" eine kürzere Verarbeitungszeit hat und
schlechter zu verarbeiten ist. Weil eben durch die zwangsläufig
ungleichmässige Anmischung Teile des Gipses schneller erhärten als
andere. Bau-/Montagegips habe ich deshalb eigentlich immer schon
relativ flüssig angemacht und stehen lassen, bis er die richtige
Konsistenz hat. Übrigens auch nicht in diesen üblichen Blech- oder
Gummischüsseln, sondern in einem Eimer. Mit 2 - 3cm am Boden ganz
flach und großflächig, damit man den Gips schnell und einfach mit der
Spachtel nehmen kann.

Aber es kann gut sein, dass dies einfach nur in meiner Firma so üblich
war, da es eine relativ junge Firma war und die Beschäftigten die
Praxis eigentlich nur von Chef gelernt haben und von Außen keine
fertig ausgebildeten Leute dazugekommen sind. Und in der Berufsschule
oder überbetrieblichen Ausbildung war dies auch kein Thema.

Mich würden Meinungen zu diesem Thema noch von anderen Leuten
interessieren.


> 1.) Mische Goldband/Gips 1:1; mache ich auch so und wurde ja schon
> geschrieben.

Bei dieser Mischung würde ich mit meiner Methode zu lange warten
müssen. Das geht dann wohl sowieso nur so, wie Du es machst.


> 4.) Halte ich aber eher für eine Notlösung; Warum willst Du auch alle Dosen
> auf einmal eingipsen....

Weil ich bei dem derzeitigen Temperaturniveau nur an Tagen mit
Plustemperaturen gipsen will/kann. Auf der anderen Seite möchte ich
mich Wochentags am Abend wegen 2 Stunden Arbeit nicht mit
Schlitzefräsen/Dosenbohren schmutzig machen.

Martin Kobil

unread,
Jan 29, 2003, 2:44:56 PM1/29/03
to
> Du verwendest Abzweigdosen ?? So richtig ? oben an der Wand ?

Ist eine Rohrinstallation und die meisten Rohre liegen in der
Filigrandecke. Da kommen dann für die Zuleitung, die Lampe und mehrere
Steckdosen pro Raum schon mindestens so 4-5 Rohre zusammen. Da wirst
Du Probleme kriegen die bis in die Schalterdose herunterzuziehen.


> WINDDICHT ????
> Davon spricht man doch wohl eher in der Grosstafelbranche (Fertighaus) ....

Nein, die Porotonsteine werden heute ja nicht mehr mit Mörtel
vermauert, sondern verklebt. Das deckt die Waaben nicht vollkommen ab,
weshalb es durch die Steine Luft durchziehen kann. Es gibt extra von
Kaiser winddichte Schalterdosen, welche ich auch verwende, aber es
geht mir auch um die Rohranschlüsse. Eigentlich passt so gesehen eine
Rohrinstallation nicht, aber unflexibel mit Mantelleitungen möchte ich
mein eigenes Haus wirklich nicht installieren.

Andreas Bulkens

unread,
Jan 29, 2003, 3:28:54 PM1/29/03
to
> Eigentlich passt so gesehen eine
>Rohrinstallation nicht, aber unflexibel mit Mantelleitungen möchte ich
>mein eigenes Haus wirklich nicht installieren.

Gut so !
Hallo zusammen, meinereiner verwendet immer MP75, eigentlich hier in
der Gegend weit verbreitet.
Was die Installation mit Schalterklemmdosen angeht : Noch besser finde
ich die Installation komplett mit Leerrohr und als zentralen Punkt zum
klemmen die Lampenauslassstelle. Hat auch den Vorteil, daß man Lampen-
und Wechselschaltungsdrähte nicht klemmen muß, sondern einfach
durchziehen kann.
Allerdings sind die UP Komponenten, welche wir hier verwenden auch um
einiges sicherer und stabiler als der in D handelübliche Quark.
Zum Thema : Besagter MP75 ist ein Gipsgemischirgendwas, welcher binnen
20 - 30 min verarbeitet werden sollte, danach etwa 1,5h aushärtet und
nach etwa 3h einigermaßen hart ist. Das gute Zeug kann man auch
bedenkenlos in späteren Feuchträumen verarbeiten.

MfG,
Andreas

Dirk Salva

unread,
Jan 29, 2003, 2:53:00 PM1/29/03
to
Marti...@epost.de (Martin Kobil) schrieb am 29.01.03:


> - kein Werkzeugwechsel bei Schalterdosen/Abzweigdosen

Abzweigdosen? Wer verwendet denn noch so was, ausser bei Erweiterungen in
Altbauten? Verteilt wird in tiefen (Schalter-) Dosen, dann muss man auch
nicht die Tapete aufschneiden oder den Rauh- bzw. Feinputz abkloppen, wenn
man an den Doseninhalt muss.
Ich wuerde sowieso nur noch tiefe Dosen setzen (es sei denn Du weisst, das
nur eine Steckdose an den Platz kommt), macht sich einfach bequemer bei
spaeteren Aenderungen. Und man muss nicht so weit kuerzen, dass man bei
einem Bruch anpfuschen muss.


ciao, Dirk

--
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Dirk Salva

unread,
Jan 29, 2003, 4:08:00 PM1/29/03
to
Andreas...@epost.de (Andreas Bulkens) schrieb am 29.01.03:


> Allerdings sind die UP Komponenten, welche wir hier verwenden auch um

> einiges sicherer und stabiler als der in D handeluebliche Quark.

NL? Inwiefern sicherer und stabiler?

Andrea Glatthor

unread,
Jan 29, 2003, 6:12:33 PM1/29/03
to
Andreas...@epost.de (Andreas Bulkens) schrieb:

[...]


> Zum Thema : Besagter MP75 ist ein Gipsgemischirgendwas, welcher binnen
> 20 - 30 min verarbeitet werden sollte, danach etwa 1,5h aushärtet und
> nach etwa 3h einigermaßen hart ist.

MP75 ist ein einfacher Gipsputz von Knauf. Der hier bereits öfter
erwähnte "Rotband" ist auch von Knauf und sozusagen die Edelversion des
MP75. :-)
Der MP75 enthält im wesentlichen nur weniger Leichtzuschlag (Perlite).
Beim Dosensetzen macht das keinen Unterschied.

Andrea

Andrea Glatthor

unread,
Jan 29, 2003, 6:15:13 PM1/29/03
to
René Hofmaier <J.R.Ho...@Hofmaier.de> schrieb:

>> Steffen Heinz <steffe...@cityweb.de> schrieb:
>>> "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb:

>>>> welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei
>>>> einem Ziegel-Neubau zu fixieren?

>>> gips ist nicht erlaubt!

> Also wir haben aufm Bau immer Gips benutzt und der Putz nachher an den


> Wänden ist auch ein Gipsputz.

Genau. :-)

> Warum soll man dann für die Schalterdosen keinen Gips nehmen dürfen?

Das frage ich mich auch.

Andrea

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 10:02:29 PM1/29/03
to
stuetze...@aol.com (Helmut Stuetzer) wrote:

> Ich verwende normalen Baugips und etwas Sand. Die Mischung wird
> dann etwas zaeher bei verlaengerter Aushaertezeit.

Hat aber den Nachteil Du musst mit den Rohren warten bis die Dose
hält.

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 10:02:29 PM1/29/03
to
"Steffen Heinz" <steffe...@cityweb.de> wrote:

> "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb ...

> gips ist nicht erlaubt!

Das gilt nur für den Aussenbereich.

> nimm was in der art von moltofill

Spachtelmasse zum Ausgleich?

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 11:02:11 PM1/29/03
to
Marti...@epost.de (Martin Kobil) wrote:

>> Du verwendest Abzweigdosen ?? So richtig ? oben an der Wand ?
>
> Ist eine Rohrinstallation und die meisten Rohre liegen in der
> Filigrandecke. Da kommen dann für die Zuleitung, die Lampe und
> mehrere Steckdosen pro Raum schon mindestens so 4-5 Rohre
> zusammen. Da wirst Du Probleme kriegen die bis in die
> Schalterdose herunterzuziehen.

Nö, warum? Du hast doch vier Ecken.

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 11:02:13 PM1/29/03
to
"Stephan Daub" <step...@gmx.de> wrote:

[Quoting nicht repariert, bitte tu was dran)

> "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> wrote ...


>>> Gips hat eben den großen Vorteil, dass er schnell bindet.
>>> Gerade wenn du
> das
>>> Dosenloch zu groß gehauen hast und du die Schalterdose mit
>>> viel
> Füllmasse
>>> befestigen musst, dazu noch die Höhe, Richtung und Abstand
>>> eingehalten
> soll,
>>> bist du froh wenn das Material schnell bindet.

Eben, die Rohre wollen ja schliesslich auch verlegt werden und dazu
muss die Dose halten. Oder Du fängst von vorne an.

>> - der umgebene Gips macht die Dosen winddichter
> WINDDICHT ????

Das bezweifle ich. Ich habe vor Jahren in 3-Kammer-Hohlblocksteinen
normale Dosen installiert. Da zieht es wie S**. Also bei mir nur
noch windichte Dosen.

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 11:02:15 PM1/29/03
to
"Alois Reifenschneider" <lui...@arcor.de> wrote:

> Die Grundbefestigung der Dose kannst du mit Gips vornehmen.

Yepp, für das andere ist der Pützer zuständig.

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 11:02:15 PM1/29/03
to
Andreas...@epost.de (Andreas Bulkens) wrote:

> Allerdings sind die UP Komponenten, welche wir hier verwenden
> auch um einiges sicherer und stabiler als der in D handelübliche
> Quark. Zum Thema : Besagter MP75 ist ein Gipsgemischirgendwas,

MP75 ist wie der Name schon sagt ein Maschinenputz der normalerweise
mit einer Putzmaschinen auf die Wand gespritzt wird. Und deine
Anmerkungen zu den UP Materialien kann ich nicht bestätigen. Kaiser
bleibt die erste wahl.

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 11:02:14 PM1/29/03
to
Marti...@epost.de (Martin Kobil) wrote:

> Wobei ich die Schalterdosen mit einem 82mm Diamant-Dosensenker
> fräse.

Dann wären Klemmfixe doch ideal.

Lutz

Lutz Illigen

unread,
Jan 29, 2003, 11:02:16 PM1/29/03
to
Marti...@epost.de (Martin Kobil) wrote:

>> Wo ist das Problem? Du ruehrst doch sowieso nur soviel Gips an,
>> wie du unmittelbar brauchst, d.h. fuer eine oder zwei
>> Dosenkombinationen.
>
> So in der Art mache ich es gerade, aber es ist halt bei rund 100
> Gipsstellen nicht sonderlich effektiv 50 mal Gips anzumachen.

In meiner Ausbildungsfirma gab es einen Gesellen der hat sich den
Gips im Eimer angemacht. Nix klebriger, klumpiger Reis.

Lutz

Steffen Heinz

unread,
Jan 30, 2003, 3:51:17 AM1/30/03
to

"Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3e3806ac$0$9302$9b4e...@newsread4.arcor-online.net...

> Steffen Heinz <steffe...@cityweb.de> schrieb:
> > "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb:
>
> > > welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei
> > > einem Ziegel-Neubau zu fixieren?
> >
> > gips ist nicht erlaubt!
>
> Warum das nicht?

frag mich nicht, isso...

außerdem, wer kann schon richtig gips ansetzen (wenn ich so sehe was hier
geschrieben wird...)
ümrühen ist nicht! richtig: gips in wasser und "saufen" lassen nicht
umrühren! (ist nichts für ungeduldige)
richtig angesezter gips hält länger und ist relativ lange verarbeitbar.
umgerührter gips härtet sehr schnell aus, und hält nicht auf dauer (warum
weis ich nicht)


> > nimm was in der art von moltofill
>
> Das soll besser sein?

einfacher zu verarbeiten

steffen

Stephan Daub

unread,
Jan 30, 2003, 8:10:41 AM1/30/03
to
"Steffen Heinz" <steffe...@cityweb.de> wrote in message
news:b1b3dv$iib$1...@ngspool-d02.news.aol.com...

>
> "Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:3e3806ac$0$9302$9b4e...@newsread4.arcor-online.net...
> > Steffen Heinz <steffe...@cityweb.de> schrieb:
> > > "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb:
> > > > welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei
> > > > einem Ziegel-Neubau zu fixieren?
> > > gips ist nicht erlaubt!
> > Warum das nicht?
> frag mich nicht, isso...

naja; kein wirklich überzeugendes Argument !
Verweis auf eine bestehende VDE Vorschrift wäre nett.

Du meintest : "Im Aussenbereich nicht zulässig" ?
(Da nimmt man dann z.B. Racofix, gell?)

> außerdem, wer kann schon richtig gips ansetzen (wenn ich so sehe was hier
> geschrieben wird...)
> ümrühen ist nicht! richtig: gips in wasser und "saufen" lassen nicht
> umrühren! (ist nichts für ungeduldige)

nicht umrühren... ?
... na, das möchte ich sehen ....
(...und wie bekommst Du den aus dem Topf ? :-))

Du sollst nicht umrühren bis die Masse erhärtet ist - stimmt, das wäre
kontraproduktiv.
Aber nur mit einsumpfen, ganz OHNE umrühren wirst Du nicht sehr weit
kommen...
nach 10-20 Minuten hast Du einen schönen Gipsbrocken unter der
Wasseroberfläche.... :-)

Ich empfehle einsumpfen und dann kurzes gleichmässiges Umrühren
("einschlagen" - oder
"unterheben" für die Hobbyköche unter uns...) um die gewünschte Konsistenz
herzustellen.

> richtig angesezter gips hält länger und ist relativ lange verarbeitbar.
> umgerührter gips härtet sehr schnell aus, und hält nicht auf dauer (warum
> weis ich nicht)

aha.

> > > nimm was in der art von moltofill
> > Das soll besser sein?
> einfacher zu verarbeiten

AHA :-)

> steffen
Stephan


Matthias Kryn

unread,
Jan 30, 2003, 11:53:55 AM1/30/03
to
Steffen Heinz <steffe...@cityweb.de> schrieb:
> "Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> schrieb:

> > Steffen Heinz <steffe...@cityweb.de> schrieb:
> > > "Martin Kobil" <Marti...@epost.de> schrieb:
> >
> > > > welchen Gips verwendet man am besten um Schalterdosen bei
> > > > einem Ziegel-Neubau zu fixieren?
> > >
> > > gips ist nicht erlaubt!
> >
> > Warum das nicht?
>
> frag mich nicht, isso...

Nenn' mir bitte eine einzige deutsche oder europäische Vorschrift, die
explizit Gips zum Fixieren von UP-Dosen untersagt. Viel Spaß beim
Suchen. Und Generationen von Elektrikern müssen sich jetzt bestimmt
Bußgeldern unterwerfen, weil sie ... Quatsch, das.

(Etwas anderes ist, wenn - wie von anderen Postern beschrieben - im
Außenbereich Dosen gesetzt werden. Gips/Gipsputz und Außenbereich ist
bäh.)

> außerdem, wer kann schon richtig gips ansetzen (wenn ich so sehe
> was hier geschrieben wird...)
> ümrühen ist nicht! richtig: gips in wasser und "saufen" lassen nicht
> umrühren! (ist nichts für ungeduldige)

Gips fängt bereits nach ca. 4-5 Minuten an auszuhärten. Ob Du rührst
oder nicht, ist dem Calciusulfat sowas von egal.

> richtig angesezter gips hält länger und ist relativ lange
> verarbeitbar. umgerührter gips härtet sehr schnell aus,

Vorsichtiges ACK. Die chemische Reaktion kann durch schnelles Umrühren
(etwa mit einem Schneebesen) beschleunigt werden. Das macht sich aber
nicht signifikant bemerkbar.

Das schnelle Aushärten ist übrigens mMn der größte Vorteil von Gips.

> und hält nicht auf dauer (warum weis ich nicht)

Was soll das bedeuten?

> > > nimm was in der art von moltofill
> >
> > Das soll besser sein?
> einfacher zu verarbeiten

Nö. Er härtet nur langsamer aus, weil jede Menge Verzögerer drin sind.

Grüße
Matthias,
"profundes Halbwissen hier"

Matthias Kryn

unread,
Jan 30, 2003, 11:54:35 AM1/30/03
to
Detlef Neubauer <2003-0...@wzrz.de> schrieb:
> Marti...@epost.de (Martin Kobil) writes:

> > Was verwenden Elektriker, wenn sie nicht nur einzelene Dosen
> > sondern eine grössere Stückzahl setzen wollen?
>
> Rotband oder Goldband also Gipsputz. Damit kannst du ca. 30 min lang
> Dosen setzen.

Ich habe einmal einen Elektriker gesehen, der hatte so etwas wie eine
große Heißklebepistole (kein Silicon/Acryl). Damit hat er auf die
Rückseite der Dose einen großen Batzen gemacht und das dann in die
(maßgenau gebohrten) Löcher gedrückt. Das ging sehr fix und war sehr
sauber zu handhaben.

Weiß vielleicht jemand, wovon ich red^schreibe?

Grüße
Matthias

Martin Kobil

unread,
Jan 30, 2003, 1:31:35 PM1/30/03
to
> > > nimm was in der art von moltofill
> > Das soll besser sein?
> einfacher zu verarbeiten

Ja, das stimmt schon. Und zwar mit "Moltofill Fertig" in der Tube. Da
kann man auch beim Anmachen nichts falsch machen, weils schon
gebrauchsfertig ist. Und mit 4,30 Euro für die 330ml Tube ist es auch
gar nicht mal sooo arg teuer ;-)

Karl Karn

unread,
Jan 30, 2003, 2:40:34 PM1/30/03
to

Steffen Heinz schrieb: ...

>außerdem, wer kann schon richtig gips ansetzen (wenn ich so sehe
>was hier geschrieben wird...)

Servus, ja da habe ich mich auch gewundert.

>ümrühen ist nicht! richtig: gips in wasser und "saufen" lassen nicht
>umrühren! (ist nichts für ungeduldige)

Genau so kenne ich es beim Arbeiten mit _Stuckgips_.
Und _saufen lassen_ läuft so ab:
Den Gips in das Wasser einstreuen bis knapp über die
Wasseroberfläche. Dann abwarten. Mit dem Verarbeiten erst beginnen,
wenn der Gips etwa so wie Pudding auf der Spachtel bleibt.

>richtig angesezter gips ... ist lange verarbeitbar.

So ist es. Und das wollte ja der Fragesteller wissen.

>umgerührter gips härtet sehr schnell aus,

Ja.
Damit er lange verarbeitbar bleibt, muss er vorsichtig mit Spachtel,
Schwächen oder Kelle herausgeschöpft werden, so dass der
verbleibende Gips dabei nicht gerührt wird.
Ausnahmsweise, wenn es bei kurzer Arbeit schnell gehen soll, darf
auch einmal umgerührt werden.

Mir ist aufgefallen, dass bei den erwähnten Gipsarten und Mischungen
der _Stuckgips_ nicht erwähnt worden ist. Der ist früher verwendet
worden; und er war viel billiger als die heutigen Fabrikate.

Gruss von
Karl

René Hofmaier

unread,
Jan 30, 2003, 5:17:02 PM1/30/03
to
On Thu, 30 Jan 2003 20:40:34 +0100, "Karl Karn"
<verein....@t-online.de> wrote:

>
>Steffen Heinz schrieb: ...
>
>>außerdem, wer kann schon richtig gips ansetzen (wenn ich so sehe
>>was hier geschrieben wird...)
>
>Servus, ja da habe ich mich auch gewundert.
>
>>ümrühen ist nicht! richtig: gips in wasser und "saufen" lassen nicht
>>umrühren! (ist nichts für ungeduldige)
>
>Genau so kenne ich es beim Arbeiten mit _Stuckgips_.
>Und _saufen lassen_ läuft so ab:
>Den Gips in das Wasser einstreuen bis knapp über die
>Wasseroberfläche. Dann abwarten. Mit dem Verarbeiten erst beginnen,
>wenn der Gips etwa so wie Pudding auf der Spachtel bleibt.
>

Verwechselt Ihr da vielleicht Gips mit Löschkalk?

Nur mal gefragt.

Gruß René

Karl Karn

unread,
Jan 30, 2003, 5:50:00 PM1/30/03
to

René Hofmaier fragte: ...

>Verwechselt Ihr da vielleicht Gips mit Löschkalk?

Nein.
Warum fragst Du nach Löschkalk?
Jedenfalls darfst Du davon ausgehen, dass wir die Hosen
nicht mit der Beisszange anziehen. ;-)

Gruss von
Karl

Andreas Bulkens

unread,
Jan 30, 2003, 11:56:28 PM1/30/03
to
Anno 29 Jan 2003 23:08:00 +0200, dsa...@nutrimatic.ping.de (Dirk
Salva) wrote:

>Andreas...@epost.de (Andreas Bulkens) schrieb am 29.01.03:
>
>
>> Allerdings sind die UP Komponenten, welche wir hier verwenden auch um
>> einiges sicherer und stabiler als der in D handeluebliche Quark.
>
>NL? Inwiefern sicherer und stabiler?
>
>

Hallo Dirk,
die Dosen sind zum einen dicker, haben also eine groessere Wanddicke,
die Leitungseinfuehrungen sind dicht und bereits fuer 5/8" Rohr
vorbereitet. Die Dosendeckel sind schon mitgeliefert, die
Einbaugeraete werden nicht mit den Spreizklemmen sondern mit den 3mm
Schrauben befestigt, die Ausrichtung ist einfacher, da in der Dose ein
frei drehbarer Ring integriert ist, welcher nach der Dosenmontage in
die korrekte Position gedreht werden kann. Somit kann man die Dosen
auch schief einsetzen :-) Ferner ist die Montage mit Auffuellringen
einfacher.
Siehe auch : http://www.elektroshop.nl/nl/dept_336.html

Gruss, Andreas

Andreas Bulkens

unread,
Jan 30, 2003, 11:58:41 PM1/30/03
to
Anno 30 Jan 2003 04:02:15 GMT, Lutz Illigen <use...@lutz-illigen.de>
wrote:

Kaiser ist gut, ABB-HAF ist besser, glaubs mir,
wenn Du die mal verarbeiten durftest, wirst Du Kaiser milde belächeln
:-) Gerne schicke ich Dir mal eine kostenlose Produktprobe zu, dann
aber bitte eine kurze pmail...
Andreas

Martin Kobil

unread,
Jan 31, 2003, 2:25:59 AM1/31/03
to
> Den Gips in das Wasser einstreuen bis knapp über die
> Wasseroberfläche. Dann abwarten. Mit dem Verarbeiten erst beginnen,
> wenn der Gips etwa so wie Pudding auf der Spachtel bleibt.

Na, dann habe ich jetzt ja genug Variantionsmöglichkeitem, welche ich
in den nächsten Tagen mal testen werde.


> Mir ist aufgefallen, dass bei den erwähnten Gipsarten und Mischungen
> der _Stuckgips_ nicht erwähnt worden ist. Der ist früher verwendet
> worden; und er war viel billiger als die heutigen Fabrikate.

Den hatten wir vor 20 Jahren auch oft zum Doseneingipsen verwendet.
War etwas teurer als Baugips, hat dafür aber nicht so penetrant nach
"menschlichen Abgasen" gerochen. Beim Baugips kam es öfters vor dass
die Kunden mit verzogener Nase in den Raum gekommen sind und man dann
gleich die Herkunft dieser Gase richtiggestellt hat.

Ich wollte ja im Baustoffhandel eigentlich auch Baugips kaufen, aber
der junge Verkäüfer konnte mit diesem Begriff nichts anfangen. Habe
ich halt Montagegips genommen und auf dem Sack steht sogar Montagegips
für Elektriker. Dieser Montagegips riecht übrigens nicht und ist
scheeweiß. Kommt diese extrem weiße Farbe eigentlich von dieser
Gipssorte selbst, oder sind da Farbpigmente (Kreide ?) oder so
untergemischt?

Martin Kobil

unread,
Jan 31, 2003, 2:44:31 AM1/31/03
to
> Du meintest : "Im Aussenbereich nicht zulässig" ?
> (Da nimmt man dann z.B. Racofix, gell?)

Ich habe mal gegoogelt und Moltofill ist eine komplette Produktreihe.
Da gibt es u.a. Moltofill Innen auf Gipsbasis und Moltofill Außen auf
Zementbasis. Ist doch letztlich nichts anderes als die
Gips/Zement-Produkte von anderen Herstellern auch. Wobei ich vermute,
daß Moltofill halt Baumarktware ist und von Profis gar nicht verwendet
wird.

René Hofmaier

unread,
Jan 31, 2003, 6:55:05 AM1/31/03
to

Naja, ich dachte nur, weil man Löschkalk erst einsumpfen muß, bevor
man ihn als Mörtel und Putz verwenden kann. War nur so ein Gedanke
eben.

Gruß René

P.S. Der mit der Beisszange ist gut.... ;-)

Karl Karn

unread,
Jan 31, 2003, 12:01:51 PM1/31/03
to

René Hofmaier schrieb: ...

>P.S. Der mit der Beisszange ist gut.... ;-)

Danke für die Anmerkung. War er neu für Dich?

Eigentlich wird diese Redensart eher benutzt, wenn die
Verhältnisse der Vergangenheit bewertet werden sollen.
Also: "Die Praktiker haben früher auch nicht die Hosen mit
der Beisszange angezogen".

Gruss von
Karl


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