Thomas Feldes schrieb am 04.11.2011 10:44:
> Am Fri, 04 Nov 2011 01:14:52 +0100 schrieb Bernd Lammer:
>
>> soweit ich weiß, legt man bei einer Holzständerwand waagerechte
>> Leitungen durch Bohrungen durch die Holzständer.
>>
>> Wie stellt man sicher, dass man anschließend diese Leitungen nicht beim
>> Anbringen der Verschalung (OSB + Gipskarton) trifft?
>>
>> Die Verschalung in der kompletten Installationszone nicht anzuschrauben,
>> kann IMO nicht die Lösung sein.
>
> Wie breit kann eine Installationszone sein und welchen Abstand möchtest du
> zwischen den einzelnen Befestigungspunkten der Platten?
Waagerechte Installationszonen sind nach DIN 30 cm breit (15-45cm).
Der Hersteller unseres Hauses gibt vor, dass alle 15 cm eine Schraube
sitzen soll.
Die Wand, die ich gerade neu gezogen habe, hat oben einen gleitenden
Anschluss. Dort könnte ich dann höchstens 2 Schrauben setzen, wenn ich
nicht in der Installationszone schrauben.
> Die Leitungen tief genug legen und die Schauben/Nägel in der richtigen
> Länge wählen.
Das habe ich anfangs auch gedacht, aber das haut nicht hin.
Die Holzständer sind 80mm tief. Die OSB-Platte ist 12mm stark. Wenn ich
Spanplattenschrauben mit 4,5x70 nehme, dann passiert es nicht selten,
dass die Schraube im Holz durchdreht, und sich der Kopf nicht komplett
in die OSB-Platte versenkt.
Wenn ich kürzere Schrauben nehmen würde, dann würde das vermutlich noch
öfter passieren.
Die nichttragenden Wände hier im Haus haben alle 80mm starke Ständer und
die Schrauben sind bisher immer 70mm lang gewesen.
Ich habe noch keine durch Schrauben beschädigte Leitung gesehen, aber
ich frage mich, wie man praktikabel sicherstellt, dass man keine Leitung
trifft und trotzdem alle 15 cm eine Schraube setzen kann?
Nail Guards habe ich hier im Haus noch keine gesehen.
Vielleicht haben die das hier auf gut Glück gemacht.
Nur aufs Glück möchte ich mich aber nicht verlassen, und mehr Arbeit,
als nötig, möchte ich mir auch nicht machen :)
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Bernd