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Last an Decke: Flaschenzuege?

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Alexander Goetzenstein

unread,
Oct 3, 2014, 3:32:19 PM10/3/14
to
Hallo,
mein Anhänger (ca. 150kg) nimmt mir zu viel Platz in der Garage weg. So
bin ich auf die Idee gekommen, ihn unter der Decke aufzuhängen. Dazu
wäre mein Ansatz, ihn mit vier Seil-Flaschenzügen hochzuziehen, die ich
an der Decke verankere.

Die Decke besteht aus Stahlbeton (darüber ist das Wohnzimmer) und ca.
10cm dicker Dämmung darunter. Wenn der Hänger hochgezogen ist, würde
ich, so mein Plan, mein Auto darunter parken. Wichtig ist also, dass der
Hänger dauerhaft absolut sicher dort hängt, und so stellt sich die
Frage, wie ich die Flaschenzüge dort entsprechend sicher befestige. Wie
sollte ich das bewerkstelligen, mit welchen Materialien in welchen
Abmessungen?

Und natürlich: sollte es bessere Methoden als mit den Flaschenzügen
geben, würde mich das freilich brennend interessieren.


--
Gruß
Alex

Georg Wieser

unread,
Oct 3, 2014, 4:44:31 PM10/3/14
to
1. grundsätztlich OK
2. vernünftige Deckenanker und anständige Ketten zur Daueraufhängung
sollten dann selbstverständlich sein.
3. Bei so einem Mini Gewicht könnte 1 Flaschenzug reichen.

wechselseitig an einer Seite und dann mit 2 Ketten nachsichern.
Dann die andere Seite mit 3 mal Umhängen sollte er oben sein.

4. Zu oft solltest Du den Hänger nicht brauchen.... für wöchentlich ist
das nix.

--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

Alexander Goetzenstein

unread,
Oct 3, 2014, 4:55:16 PM10/3/14
to
Hallo,
Danke für Deine Antwort.

Am 03.10.2014 um 22:44 schrieb Georg Wieser:
> 1. grundsätztlich OK

Fein. :-)


> 2. vernünftige Deckenanker und anständige Ketten zur Daueraufhängung
> sollten dann selbstverständlich sein.

Was für Deckenanker sollte ich verwenden?
Und Meinst Du, ich sollte die Flaschenzüge nur zum Hochziehen benutzen
und zusätzlich Ketten zum eigentlichen Aufhängen verwenden?



> 3. Bei so einem Mini Gewicht könnte 1 Flaschenzug reichen.

Das schon, aber wenn ich den Anhänger an den vier Ecken zugleich
hochziehe, geht das sicher am besten im Gleichgewicht. Außerdem kostet
so ein Flaschenzug ja nicht die Welt (<10€).


> wechselseitig an einer Seite und dann mit 2 Ketten nachsichern.
> Dann die andere Seite mit 3 mal Umhängen sollte er oben sein.

Ginge das irgendwie auch ohne mehrfach auf die Leiter zu steigen?


> 4. Zu oft solltest Du den Hänger nicht brauchen.... für wöchentlich ist
> das nix.

Das Beladen dauert sicher länger. Im Winterhalbjahr wird der Hänger auch
praktisch nicht benutzt.


--
Gruß
Alex

andreas z.

unread,
Oct 3, 2014, 9:37:49 PM10/3/14
to
Am 03.10.2014 um 22:55 schrieb Alexander Goetzenstein:


> Das schon, aber wenn ich den Anhänger an den vier Ecken zugleich
> hochziehe, geht das sicher am besten im Gleichgewicht. Außerdem kostet
> so ein Flaschenzug ja nicht die Welt (<10€).

Da steht Dein Auto drunter, da würde ich eher einen netten Kettenzug
nehmen. Lass die Finger von Spielzeug! Die Kettenzüge gibt es mit
Hemmung, da rutscht nichts runter wenn Du es nicht willst.

Je nach Bauform und Befestigungsmöglichkeiten am Hänger hochziehen,
Deichsel in starre Arretierung einführen, weiter hoch und das Heck auch
in 1-2 starre Hacken einsetzen.Für Klebedübel ist die Last ein Klacks,
sofern fachgerecht montiert.
http://www.amazon.de/Hand-Kettenzug-Flaschenzug-Hebezug-1000/dp/B002TI6M2Q

-andreas

HC Ahlmann

unread,
Oct 4, 2014, 2:23:48 AM10/4/14
to
Alexander Goetzenstein <alexander_g...@web.de> wrote:

> Und nat�rlich: sollte es bessere Methoden als mit den Flaschenz�gen
> geben, w�rde mich das freilich brennend interessieren.

Stell den Anh�nger hohkant auf das Heck.
Das braucht weniger Grundfl�che als der parkende Anh�nger und die
Sicherung gegen Umkippen ist einfacher als die Befestigung der
Flaschenz�ge, die Bedienung ebenso.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte

Alexander Goetzenstein

unread,
Oct 4, 2014, 5:06:51 AM10/4/14
to
hc.ah...@gmx.de (HC Ahlmann) Wrote in message:
>
> Stell den Anhänger hohkant auf das Heck.

Dafür reicht die Raumhöhe nicht aus.



--

Gruss Greetings
Alex

RR

unread,
Oct 4, 2014, 5:15:49 AM10/4/14
to
>> Stell den Anhänger hochkant auf das Heck.
>
> Dafür reicht die Raumhöhe nicht aus.
>

Falls genügend Grundfläche vorhanden: vielleicht kann man den Anhänger
auch auf die Seite kippen, an Stirn-oder Längsseite der Garage lehnen.
Geht mit zwei Mann ganz leicht, ein bisserl an strategischen Stellen
unterlegen und hält.

Gruß, Rolf

Tobias Schuster

unread,
Oct 4, 2014, 5:48:50 AM10/4/14
to

> Und natürlich: sollte es bessere Methoden als mit den Flaschenzügen
> geben, würde mich das freilich brennend interessieren.

Neben Hängern werden auch gerne Autodächer an die Decke gehängt.

So eine Konstruktion mit 4 "Antrieben" findet sich *zur Anschauung*
unter Nr. 260772970398 bei Ebay.

Um möglichst viel "Kopffreiheit" zu haben sollte an der Decke mittig nur
eine Rolle hängen. Eine zweite sollte nahe der Wand an der Decke hängen,
um ein Stahlseil umgelenkt auf den "Antrieb" zu bringen.

In Stahlbeton halten gut Metalldübel oder welche aus dem Fachhandel.

Ähnlich wie beim Autodach könntest du auch eine balancierte
3-Punkt-Aufhängung für den Hänger bauen.

Last not least hätte ich noch an der Decke verankerte Ketten, um den
Hänger zu sichern.

HTH


Volker Neurath

unread,
Oct 4, 2014, 1:54:36 PM10/4/14
to
Am Fri, 03 Oct 2014 22:55:16 +0200
schrieb Alexander Goetzenstein <alexander_g...@web.de>:

> > 2. vernünftige Deckenanker und anständige Ketten zur Daueraufhängung
> > sollten dann selbstverständlich sein.
>
> Was für Deckenanker sollte ich verwenden?

Ich tät jetzt Fischer Schwerlastanker vorschlagen. M8 oder M10, M8
sollte aber schon satt reichen.
Wichtig: die Bohrlöcher gut ausblasen, es soll so wenig Bohrstaub wie
möglich zurückbleiben.

> Und Meinst Du, ich sollte die Flaschenzüge nur zum Hochziehen
> benutzen und zusätzlich Ketten zum eigentlichen Aufhängen verwenden?

/Ich/ würde das tun, ja.

> > 3. Bei so einem Mini Gewicht könnte 1 Flaschenzug reichen.
>
> Das schon, aber wenn ich den Anhänger an den vier Ecken zugleich
> hochziehe, geht das sicher am besten im Gleichgewicht. Außerdem
> kostet so ein Flaschenzug ja nicht die Welt (<10€).

Es ist aber nicht einfach, 4 Flaschenzüge so zu koordinieren, dass die
Last gleichmäßig gezogen wird.

Ich würde einen Zug nehmen und 4 Lastseile/Ketten/Schlaufen.

Volker

Georg Wieser

unread,
Oct 4, 2014, 2:25:39 PM10/4/14
to
Am 03.10.2014 22:55, schrieb Alexander Goetzenstein:
> Hallo,
> Danke für Deine Antwort.
>
> Am 03.10.2014 um 22:44 schrieb Georg Wieser:
>> 1. grundsätztlich OK
>
> Fein. :-)
>
>
>> 2. vernünftige Deckenanker und anständige Ketten zur Daueraufhängung
>> sollten dann selbstverständlich sein.
>
> Was für Deckenanker sollte ich verwenden?

wurde schon erklärt

> Und Meinst Du, ich sollte die Flaschenzüge nur zum Hochziehen benutzen
> und zusätzlich Ketten zum eigentlichen Aufhängen verwenden?
>
selbstverständlich. Diese Spielzeug Flaschenzüge sind nicht für
Daueraufhängung geeignet.
>
>
>> 3. Bei so einem Mini Gewicht könnte 1 Flaschenzug reichen.
>
> Das schon, aber wenn ich den Anhänger an den vier Ecken zugleich
> hochziehe, geht das sicher am besten im Gleichgewicht. Außerdem kostet
> so ein Flaschenzug ja nicht die Welt (<10€).

Viel Spaß bei der Koordination der Seile.....


>
>
>> wechselseitig an einer Seite und dann mit 2 Ketten nachsichern.
>> Dann die andere Seite mit 3 mal Umhängen sollte er oben sein.
>
> Ginge das irgendwie auch ohne mehrfach auf die Leiter zu steigen?

Wie hoch ist Deine Garage wenn Du dafür eine Leiter brauchst? Oder bist
Du nur 1,37 hoch ;-) 70cm hoch, Ketten einhängen, dann die andere Seite
auf 1,40 Ketten einhängen. Dann wieder die ursprungsseite bis oben Kette
einhängen andere Seite fertig.
>
>
>> 4. Zu oft solltest Du den Hänger nicht brauchen.... für wöchentlich ist
>> das nix.
>
> Das Beladen dauert sicher länger. Im Winterhalbjahr wird der Hänger auch
> praktisch nicht benutzt.
>
>
Dann grundsätzlich OK ;-)

Alexander Goetzenstein

unread,
Oct 5, 2014, 7:50:12 AM10/5/14
to
Hallo,

Am 04.10.2014 um 20:25 schrieb Georg Wieser:
>> Das schon, aber wenn ich den Anhänger an den vier Ecken zugleich
>> hochziehe, geht das sicher am besten im Gleichgewicht. Außerdem kostet
>> so ein Flaschenzug ja nicht die Welt (<10€).
>
> Viel Spaß bei der Koordination der Seile.....

das ist kein Problem, es gibt ja Knoten. Und mein Filius hat 'nen
Segelschein, der kann das sicher unauflösbar machen; jedenfalls musste
er damals zur Prüfung ziemlich viel pauken, was Knoten anging.


> Wie hoch ist Deine Garage wenn Du dafür eine Leiter brauchst?

Knapp 3m, aber darum geht es nicht. Alles, was auch nur ein kleines
Stück über meinem Auto hängt, schreit schon nach einer Leiter. Es sei
denn, mir fällt noch eine pfiffige Lösung ein, wie ich die Kette unten
stehend nach oben ziehen und ein- und wieder aushängen kann.


> 70cm hoch, Ketten einhängen, dann die andere Seite
> auf 1,40 Ketten einhängen. Dann wieder die ursprungsseite bis oben Kette
> einhängen andere Seite fertig.

Mir schwebte jetzt vor, den Hänger mit Seilen nach oben zu ziehen und
erst dort mit Ketten zu sichern.



--
Gruß
Alex

Lars Wilhelm

unread,
Oct 5, 2014, 8:07:45 AM10/5/14
to
Am Sonntag, 5. Oktober 2014 13:50:12 UTC+2 schrieb Alexander Goetzenstein:


> > Wie hoch ist Deine Garage wenn Du dafür eine Leiter brauchst?
>
>
>
> Knapp 3m, aber darum geht es nicht.

hmm. Aber das verstehe ich nicht so wirklich. Ein Auto ist so ungefähr 1,5 m hoch.
und der Hänger? Wenn der mit ausgefederten Rädern mehr als 1 m Höhe hat- und das hat er locker- dann verlierst Du ne Menge durchgangshöhe. Zusätzlich wird das Ding ja nicht knisch auf Dämmung hochgezogen. Gut. Zwerge mit 1,6 m fühlen sich nicht so beengt.
Aber > 150 kg über dem Auto- fände ich nicht sooo prickelnd. Nicht umsonst ist der Aufenthalt unter schwebenden Lasten nicht zulässig.

Und 3m Deckenhöhe bedeuten, dass man schräg angelehnt locker einen Hänger mit 4 m unterkriegen kann. Man muss ihn halt schräg an die Wand lehnen.

Werner Schmidt

unread,
Oct 5, 2014, 10:14:12 AM10/5/14
to
Lars Wilhelm schrieb am 05.10.2014 um 14:07:

> Am Sonntag, 5. Oktober 2014 13:50:12 UTC+2 schrieb Alexander
> Goetzenstein:
>
>>> Wie hoch ist Deine Garage wenn Du daf�r eine Leiter brauchst?
>>
>>
>>
>> Knapp 3m, aber darum geht es nicht.
>
> hmm. Aber das verstehe ich nicht so wirklich. Ein Auto ist so
> ungef�hr 1,5 m hoch. und der H�nger? Wenn der mit ausgefederten
> R�dern mehr als 1 m H�he hat- und das hat er locker- dann verlierst
> Du ne Menge durchgangsh�he.

Nur da wo die R�der sind. Also an 2 Punkten, die sich nicht mal im
Haupt-Durchgangsbereich befinden d�rften. Und gar nicht im
Durchgangsbereich, wenn das Auto darunter geparkt ist.

> Zus�tzlich wird das Ding ja nicht knisch auf D�mmung hochgezogen.
^^^^^^
?

> Gut. Zwerge mit 1,6 m f�hlen sich nicht so beengt. Aber > 150 kg �ber
> dem Auto- f�nde ich nicht sooo prickelnd. Nicht umsonst ist der
> Aufenthalt unter schwebenden Lasten nicht zul�ssig.

Man k�nnte eine mit Sperrrasten verriegelnde Winde vorsehen (wurde hier
AFAIR eh schon vorgeschlagen).

> Und 3m Deckenh�he bedeuten, dass man schr�g angelehnt locker einen
> H�nger mit 4 m unterkriegen kann. Man muss ihn halt schr�g an die
> Wand lehnen.

Wenn die L�nge des Anh�ngers gr��er ist als die Deckenh�he (wurde AFAIR
so gesagt)?

Ich h�tte sonst noch eine andere Idee: 2 Bohlen mit seitlichen
F�hrungsleisten als "Auffahrrampen" in geeigneter H�he mit ausreichend
tragf�higen Scharnieren an der hinteren Garagenwand befestigen und vorne
fest mit einer queren Verbindung versehen (zus�tzliche diagonale
Aussteifung kann nicht schaden). Anh�nger da hinaufschieben, sichern,
mit einem Flaschenzug an der Querverbindung hochziehen, sichern.

Gru�
Werner


Lars Wilhelm

unread,
Oct 5, 2014, 10:52:09 AM10/5/14
to
Am Sonntag, 5. Oktober 2014 16:14:12 UTC+2 schrieb Werner Schmidt:
> Lars Wilhelm schrieb am 05.10.2014 um 14:07:

> > Wenn der mit ausgefederten
> > R�dern mehr als 1 m H�he hat- und das hat er locker- dann verlierst
> > Du ne Menge durchgangsh�he.

> Nur da wo die R�der sind. Also an 2 Punkten, die sich nicht mal im
> Haupt-Durchgangsbereich befinden d�rften. Und gar nicht im
> Durchgangsbereich, wenn das Auto darunter geparkt ist.

Naja, weiß nicht

Ich gebe das nur zu bedenken, dass der Hänger halt ne Menge Höhe kostet.

> > Zus�tzlich wird das Ding ja nicht knisch auf D�mmung hochgezogen.

Erläuternd: Der OP Sprach von Stahlbetondecke und 10 cm Dämmung.
Der Hänger wird nicht knirsch auf Dämmung hochgezogen- sprich er hängt weiter herunter, als er hoch ist.


> > Gut. Zwerge mit 1,6 m f�hlen sich nicht so beengt. Aber > 150 kg �ber
> > dem Auto- f�nde ich nicht sooo prickelnd. Nicht umsonst ist der
> > Aufenthalt unter schwebenden Lasten nicht zul�ssig.

> Man k�nnte eine mit Sperrrasten verriegelnde Winde vorsehen (wurde hier
> AFAIR eh schon vorgeschlagen).

Könnte man. Aber Ich bin der eher konservativ-vorsichtig.


> > Und 3m Deckenh�he bedeuten, dass man schr�g angelehnt locker einen
> > H�nger mit 4 m unterkriegen kann. Man muss ihn halt schr�g an die
> > Wand lehnen.
>
>
>
> Wenn die L�nge des Anh�ngers gr��er ist als die Deckenh�he (wurde
> AFAIR so gesagt)?

YRR. Der Op reagierte auf den Vorschlag, den Hänger hochkant zu lagern mit den Worten geht nicht- Hänger zu lang.


> Ich h�tte sonst noch eine andere Idee: 2 Bohlen mit seitlichen
> F�hrungsleisten als "Auffahrrampen" in geeigneter H�he mit ausreichend

> tragf�higen Scharnieren an der hinteren Garagenwand befestigen und vorne
> fest mit einer queren Verbindung versehen (zus�tzliche diagonale
> Aussteifung kann nicht schaden). Anh�nger da hinaufschieben, sichern,
> mit einem Flaschenzug an der Querverbindung hochziehen, sichern.

Hmm, Duplex Marke drh. Nicht schlecht. Man könnte dann auch noch ne Absturzsicherung anbringen. und statt dem Gehampel, genau die Bohlen zu treffen noch ne Siebdruckplatte oder ähnliches auf die Bohlen festmachen- mindestens aber ein Brett. Ganz komfortabel wäre Streckmetall mit Führung.
Man könnte auch ne Vertiefung einbauen, in der die Räder ruhen. Als Kür einen Antrieb und automatisch einrastende Sicherungen
Wenn die Raumtiefe ausreicht könnte man noch einen Pfosten mit Kupplung einbauen, so dass der Hänger festgemacht ist. Der Hänger würde dann aber mit Deichsel zur Rückwand parken. Am platzsparenden ist es, wenn der Hänger parallel zur Platte steht; die Deichsel waagerecht steht.
Kostet aber auch Deckenhöhe.




Georg Wieser

unread,
Oct 5, 2014, 11:42:15 AM10/5/14
to
Immer dran denken... Du bist alleine ;-)

Wenn Du das mit den 2 bzw 4 Schnüren simultan vernünfig hinbekommst
kannste das Teil auch erst komplett hochziehen.
Dann musst Du pro Seite nur 1x auf die Leiter.

und wenn Du die Lastaufnahmen für die Ketten clever positionierst, dann
schaffst Du es vielleicht sogar ohne Leiter. Musst sie halt unten an dem
Hänger anschrauben.

Tobias Schuster

unread,
Oct 5, 2014, 1:16:55 PM10/5/14
to

>> Viel Spaß bei der Koordination der Seile.....
>
> das ist kein Problem, es gibt ja Knoten. Und mein Filius hat 'nen
> Segelschein, der kann das sicher unauflösbar machen; jedenfalls musste
> er damals zur Prüfung ziemlich viel pauken, was Knoten anging.

Wenn dein Sohn Segler ist, dann weiß er, dass Stahlseile nie verknotet
werden. Die werden dort zu Terminals verpresst. Landläuft nimmt man
Seilklemmen.

>
>
> Mir schwebte jetzt vor, den Hänger mit Seilen nach oben zu ziehen und
> erst dort mit Ketten zu sichern.

Ein Seil mit angehängender Verteiler-Konstruktion müsste reichen.

2


HC Ahlmann

unread,
Oct 5, 2014, 1:48:59 PM10/5/14
to
Alexander Goetzenstein <alexander_g...@web.de> wrote:

> das ist kein Problem, es gibt ja Knoten. Und mein Filius hat 'nen
> Segelschein, der kann das sicher unaufl�sbar machen; jedenfalls musste
> er damals zur Pr�fung ziemlich viel pauken, was Knoten anging.

Da lernte er Seemannsknoten (vier oder f�nf aus Dutzenden), die alle
nicht unaufl�sbar sind, denn drei wesentliche Eigenschaft von
Seemannsknoten sind, dass sie leicht zu stecken, auch in nassem Tauwerk
sicher halten und sich wieder l�sen lassen. Zu den schlechten
Eigenschaften geh�rt, dass Knoten die Bruchlast des Tauwerks um bis zu
80% je nach Material und Knoten senken (Polypropylen und Schot- oder
Palstek sind keine gute Kombination). Da sind Splei�e als dauerhafte
Verbindung besser als Knoten geeignet.

> Mir schwebte jetzt vor, den H�nger mit Seilen nach oben zu ziehen und
> erst dort mit Ketten zu sichern.

Seile zum Heben und Senken, Ketten zur Sicherung sind eine gute Idee. Wo
wir gerade beim Segelschein waren: Eine selbstholende Winsch und
Hebelklemme h�lt ein Fall, das Seil zum Segelsetzen, dauerhaft unter
Spannung, die reichen w�rde, den Anh�nger zu sichern.

Alexander Goetzenstein

unread,
Oct 5, 2014, 1:59:25 PM10/5/14
to
Hallo,

Am 05.10.2014 um 17:42 schrieb Georg Wieser:
> und wenn Du die Lastaufnahmen für die Ketten clever positionierst, dann
> schaffst Du es vielleicht sogar ohne Leiter. Musst sie halt unten an dem
> Hänger anschrauben.

das bringt mich auf eine andere Idee, denn ich wollte die Ketten -eine
vorn und eine hinten- einfach unter dem Hänger durch ziehen. Anstatt nun
auf die Leiter zu klettern und die jeweils andere Seite oben einuhängen,
könnte ich auch je eine Hälfte links und rechts an der Decke befestigen
und dann, wenn der Hänger oben ist, mit einem Karabiner unter dem Hänger
verbinden. Immer vorausgesetzt, die Ketten sind nicht so lang, dass sie
aufs Auto hängen und es beim Rangieren zerkratzen. Vielleicht kann ich
die auch mittels Wandhaken aus dem Weg bringen. Ich schätze, das werde
ich operativ ermitteln müssen.


--
Gruß
Alex

Jürgen Exner

unread,
Oct 5, 2014, 2:16:43 PM10/5/14
to
Alexander Goetzenstein <alexander_g...@web.de> wrote:
>mein Anhänger (ca. 150kg) nimmt mir zu viel Platz in der Garage weg. So
>bin ich auf die Idee gekommen, ihn unter der Decke aufzuhängen. Dazu
>wäre mein Ansatz, ihn mit vier Seil-Flaschenzügen hochzuziehen, die ich
>an der Decke verankere.
>
>Die Decke besteht aus Stahlbeton (darüber ist das Wohnzimmer) und ca.

Befestigung an der Decke: Schwerlastduebel, entweder Klebeduebel oder
Metallspreizduebel.
Da die Duebel dauerhaft belastet werden und das auch noch in
Laengsrichtung auf keinen Fall normale Kunststoffduebel.

>Und natürlich: sollte es bessere Methoden als mit den Flaschenzügen
>geben, würde mich das freilich brennend interessieren.

Ich wuerde Seile, Sicherungsketten, Flaeschenzuege, usw, usw. ganz
schnell vergessen. Alles viel zu umstaendlich. Und mit dem 5 Euro
Flaschenzug aus dem Baumarkt auch zu gefaehrlich. Wobei ich noch nicht
einmal an das darunter stehende Auto denke sondern mehr an die Menschen,
die dort regelmaessig gehen. Und um unter einer haengenden Last zu gehen
sollte diese schon sehr gut gesichert sein.

Stattdessen:
Erstens: anstatt textiles Seil nehme man Drahtseil. 3mm 6x7 verzinkt ist
reichlich stark genug, hat so eine typische Bruchlast von 400-500kg.
Zweitens: an der Decke ueber dem Anhaenger einfache Umlenkrollen
anbringen, so dass die vier Drahtseile von senkrecht nach unten auf
parallel zur Decke umgeleitet werden. Diese Drahtseile dann
zusammenfassen (wahrscheinlich brauchst du an der Stellen nochmal 4
Umlenkrollen) und an ein einzelnes Drahtseil anschlagen. Dieses einzelne
Seil dann wieder ueber Umlenkrolle zur Wand und dort nach unten fuehren.
Und drittens: das einzelne Drahtseil an der Wand auf eine einfache
mechanische selbsthemmende Drahtseilwinde fuehren.

Bei der Konstruktion kannst du dir die Sicherungsketten sparen. Du
brauchst nicht mit einer Leiter rumhantieren. Du brauchst nicht 4
verschieden Seile fuer 4 verschiedene Flaschenzuege koordinieren.
Und es ist sehr einfach zu bedienen: rauf- und runterkurbeln kann selbst
der 10jaehrige Sohnemann.

jue



Jürgen Exner

unread,
Oct 5, 2014, 2:18:34 PM10/5/14
to
Alexander Goetzenstein <alexander_g...@web.de> wrote:
>> Viel Spaß bei der Koordination der Seile.....
>
>das ist kein Problem, es gibt ja Knoten. Und mein Filius hat 'nen
>Segelschein, der kann das sicher unauflösbar machen; jedenfalls musste
>er damals zur Prüfung ziemlich viel pauken, was Knoten anging.

Bitte, nein. Die acht Knoten, die man bei der Segelpruefung wissen
sollte, sind fuer dies Anwendung nun wirklich nicht der Weisheit letzter
Schluss.

jue

Werner Schmidt

unread,
Oct 5, 2014, 3:18:33 PM10/5/14
to
Lars Wilhelm schrieb am 05.10.2014 um 16:52:

> Am Sonntag, 5. Oktober 2014 16:14:12 UTC+2 schrieb Werner Schmidt:
>>> Zus�tzlich wird das Ding ja nicht knisch auf D�mmung hochgezogen.
>
> Erläuternd: Der OP Sprach von Stahlbetondecke und 10 cm Dämmung.
> Der Hänger wird nicht knirsch auf Dämmung hochgezogen- sprich er hängt weiter herunter, als er hoch ist.

ah so. Ich konnte mit "knisch" so spontan nix anfangen :-)

Gruß
Werner

Georg Wieser

unread,
Oct 6, 2014, 2:07:22 AM10/6/14
to
Am 05.10.2014 16:14, schrieb Werner Schmidt:

> ?
>
>> Gut. Zwerge mit 1,6 m fühlen sich nicht so beengt. Aber > 150 kg über
>> dem Auto- fände ich nicht sooo prickelnd.

An 4 Ketten? o Problem. Weist Du was die Stahlbetondecke wiegt?

>> Nicht umsonst ist der
>> Aufenthalt unter schwebenden Lasten nicht zulässig.

er hält sich ja nicht drunter auf. Es ist ja noch ein Autodach dazwischen.
>
> Man könnte eine mit Sperrrasten verriegelnde Winde vorsehen (wurde hier
> AFAIR eh schon vorgeschlagen).

Immer Ketten zusätzlich. Sicher ist sicher.
>
>> Und 3m Deckenhöhe bedeuten, dass man schräg angelehnt locker einen
>> Hänger mit 4 m unterkriegen kann. Man muss ihn halt schräg an die
>> Wand lehnen.
>
> Wenn die Länge des Anhängers größer ist als die Deckenhöhe (wurde AFAIR
> so gesagt)?
>
> Ich hätte sonst noch eine andere Idee: 2 Bohlen mit seitlichen
> Führungsleisten als "Auffahrrampen" in geeigneter Höhe mit ausreichend
> tragfähigen Scharnieren an der hinteren Garagenwand befestigen und vorne
> fest mit einer queren Verbindung versehen (zusätzliche diagonale
> Aussteifung kann nicht schaden). Anhänger da hinaufschieben, sichern,
> mit einem Flaschenzug an der Querverbindung hochziehen, sichern.
>
> Gruß
> Werner
>
>

Uwe St?ckel

unread,
Oct 6, 2014, 2:46:13 AM10/6/14
to
Am 05.10.2014 20:18, schrieb J�rgen Exner:
> Die acht Knoten, die man bei der Segelpruefung wissen
> sollte, sind fuer dies Anwendung nun wirklich nicht der Weisheit letzter
> Schluss.

Stimmt, man ben�tigt nur einen aus dem kleinen Sortiment, n�mlich den
Palstek

--
keine Sig...

Uwe St?ckel

unread,
Oct 6, 2014, 3:10:32 AM10/6/14
to
Am 03.10.2014 21:32, schrieb Alexander Goetzenstein:
> mein Anhänger (ca. 150kg) nimmt mir zu viel Platz in der Garage weg. So
> bin ich auf die Idee gekommen, ihn unter der Decke aufzuhängen. Dazu
> wäre mein Ansatz, ihn mit vier Seil-Flaschenzügen hochzuziehen, die ich
> an der Decke verankere.

Ich würde eine andere Variante empfehlen.
3 Aufhängepunkte (2 x am Heck und 1 x an der Deichsel) vorsehen.
In der Decke Ösen mit Betonankern befestigen und dann die 3 Leinen über
Rollen zu einer an der Wand befestigten Handwinde an der Wand führen.
Dann kannst Du den Anhänger komfortabel anheben und absenken.
Statt Drahtseil empfehle ich aber Leinen aus Dyneema zu nehmen. Die
halten mehr als ausreichend und haben deutlich weniger Eigenleben als
Stahlseile.
In der oberen Position würde ich den Anhänger mit Ketten sichern. Die
Winde hat zwar eine Bremse, aber Sicher ist sicher.

Materialaufwand:
1 x Winde ca. 80 Euro
6 x Umlenkrolle ca. 90 Euro (ok, es geht billiger)
25 m Dyneema, 4 mm ca. 50 Euro
28 x Dübel, 8 mm ca. 150 Euro (für einen Pack von 50 Stück)
4 x Ankerplatten ca. 40 €uro
1 x Restkram ca. 40 Euro (Kette, Schäkel, ...)

Damit haben wir ein Projektvolumen von rund 450 Euro.
Passt das in Deinen Rahmen?


--
keine Sig...

Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 4:24:53 AM10/6/14
to
Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:
>Am 05.10.2014 20:18, schrieb Jürgen Exner:
>> Die acht Knoten, die man bei der Segelpruefung wissen
>> sollte, sind fuer dies Anwendung nun wirklich nicht der Weisheit letzter
>> Schluss.
>
>Stimmt, man benötigt nur einen aus dem kleinen Sortiment, nämlich den
>Palstek

Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.

Habe ich nicht mehr hinbekommen und auch nicht im Netz gefunden,
leider. Der hat mir gefallen.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
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Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 4:26:27 AM10/6/14
to
Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:
>In der oberen Position würde ich den Anhänger mit Ketten sichern. Die
>Winde hat zwar eine Bremse, aber Sicher ist sicher.

Man könnte auch in das Seil oberhalb der Winde ein Auge einspleißen
und dieses Auge in der oberen Endposition über einen Haken in der Wand
hängen, damit die Winde entlastet ist.

HC Ahlmann

unread,
Oct 6, 2014, 4:26:53 AM10/6/14
to
Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> wrote:

> Stattdessen:
> Erstens: anstatt textiles Seil nehme man Drahtseil. 3mm 6x7 verzinkt ist
> reichlich stark genug, hat so eine typische Bruchlast von 400-500kg.
> Zweitens: an der Decke ueber dem Anhaenger einfache Umlenkrollen
> anbringen, so dass die vier Drahtseile von senkrecht nach unten auf
> parallel zur Decke umgeleitet werden. Diese Drahtseile dann
> zusammenfassen (wahrscheinlich brauchst du an der Stellen nochmal 4
> Umlenkrollen) und an ein einzelnes Drahtseil anschlagen. Dieses einzelne
> Seil dann wieder ueber Umlenkrolle zur Wand und dort nach unten fuehren.
> Und drittens: das einzelne Drahtseil an der Wand auf eine einfache
> mechanische selbsthemmende Drahtseilwinde fuehren.

Ich würde davon abweichend Tauwerk mit Drahtvorläufer vorschlagen, denn
die Part des Drahtseils wird auf der Winde ständig gebogen, was schnell
zu Überläufern und Fleischhaken führen kann. Die Tauwerklänge ist so zu
bemessen, dass sie ausrechend Seilweg zum Heben bietet und oberhalb der
Winde endet, wo der Drahtvorläufer mit einer Hebelklemme gesichert wird,
damit Tauwerk und Winde nicht ständig unter Spannung stehen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Tobias Schuster

unread,
Oct 6, 2014, 4:42:04 AM10/6/14
to
>
> Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
> Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
> Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
> Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
> Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.

Klingt aber verdächtig nach Kreuzknoten.

2


Uwe St?ckel

unread,
Oct 6, 2014, 5:44:22 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 10:26, schrieb Marc Haber:
> Uwe St?ckel<ne...@zollstocks.de> wrote:
>> >In der oberen Position würde ich den Anhänger mit Ketten sichern. Die
>> >Winde hat zwar eine Bremse, aber Sicher ist sicher.
> Man könnte auch in das Seil oberhalb der Winde ein Auge einspleißen
> und dieses Auge in der oberen Endposition über einen Haken in der Wand
> hängen, damit die Winde entlastet ist.

stimmt - das liegt auf der Hand.
Hatte ich glatt übersehen...


--
keine Sig...

Uwe St?ckel

unread,
Oct 6, 2014, 5:48:22 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 10:24, schrieb Marc Haber:
> Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
> Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
> Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
> Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
> Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.

Könnte eine Verbindung mittels 2 Achtknoten sein.
Das wird bei rutschigen Leinen gemacht, ist aber eine gewisse Fummelei,
bis der Knoten schön sauber liegt.
Das Geschlinge kann sich aber so derartig festziehen, das zum Lösen nur
noch das (aus der klassischen Literatur bekannte) Schwert hilft.

--
keine Sig...

Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 7:00:46 AM10/6/14
to
Ich segle seit meinem zwölften Lebensjahr und bin durchaus in der Lage
einen Kreuzknoten zu erkennen. Es war keiner.

Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 7:01:38 AM10/6/14
to
Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:
>Am 06.10.2014 10:24, schrieb Marc Haber:
>> Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
>> Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
>> Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
>> Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
>> Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.
>
>Könnte eine Verbindung mittels 2 Achtknoten sein.

Gibt es davon ein Bild bzw eine Knotanleitung?

>Das wird bei rutschigen Leinen gemacht, ist aber eine gewisse Fummelei,
>bis der Knoten schön sauber liegt.
>Das Geschlinge kann sich aber so derartig festziehen, das zum Lösen nur
>noch das (aus der klassischen Literatur bekannte) Schwert hilft.

Bei dem Aufhängeseil für den Hängesessel im Dachgeschoss würde ich das
neben der wirklich hübschen Optik als Feature betrachten.

HC Ahlmann

unread,
Oct 6, 2014, 7:15:27 AM10/6/14
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
> Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
> Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
> Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
> Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.
>
> Habe ich nicht mehr hinbekommen und auch nicht im Netz gefunden,
> leider. Der hat mir gefallen.

War es der Zeppelinstek?
<http://de.wikipedia.org/wiki/Zeppelinstek>

Uwe St?ckel

unread,
Oct 6, 2014, 8:54:25 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 13:01, schrieb Marc Haber:
>> >Könnte eine Verbindung mittels 2 Achtknoten sein.
> Gibt es davon ein Bild bzw eine Knotanleitung?


so spontan leider nicht.
Ich habe gerade keine Leine zur Hand.

>> >Das wird bei rutschigen Leinen gemacht, ist aber eine gewisse Fummelei,
>> >bis der Knoten schön sauber liegt.
>> >Das Geschlinge kann sich aber so derartig festziehen, das zum Lösen nur
>> >noch das (aus der klassischen Literatur bekannte) Schwert hilft.
> Bei dem Aufhängeseil für den Hängesessel im Dachgeschoss würde ich das
> neben der wirklich hübschen Optik als Feature betrachten.

die Optik leidet aber, wenn sich der Knoten so weit verdichtet und dabei
verzieht.
Für einen Hängesessel wär aber der doppelte Schotstek mein Favorit. Der
ist nett asymmetrisch und sieht so richtig nach Knoten aus...


--
keine Sig...

Uwe St?ckel

unread,
Oct 6, 2014, 8:57:16 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 13:01, schrieb Marc Haber:
> Gibt es davon ein Bild bzw eine Knotanleitung?

Danke an HC - er brachte mich auf die rechte Spur!
http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4mischer_Achtknoten

--
keine Sig...

Ralph Aichinger

unread,
Oct 6, 2014, 7:24:45 AM10/6/14
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
> Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
> Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
> Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
> Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.

Hunter's Bend?

Hab ich irgendwann mal in einer Seglerzeitschrift als "bessere"
Alternative zum Kreuzknoten vorgestellt gesehen. Vielleicht auch
nur das Bedürfnis immer mal was neues zu bringen ;)

http://en.wikipedia.org/wiki/Hunter%27s_bend

/ralph -- nein, ernsthaft, in Belastungstests soll der angeblich besser
sein.

Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 9:53:52 AM10/6/14
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Ich hab neulich einen Knoten gesehen, mit dem man zwei gleich starke
>> Enden miteinander verbinden konnte. Der Knoten war symmetrisch und die
>> Enden kamen genau in der Mitte aus dem Knoten raus, anders als beim
>> Schotstek und anders als beim Kreuzknoten. Sah im Prinzip aus wie ein
>> Achtknoten, der zugleich noch Enden verbindet.
>
>Hunter's Bend?

Nein, die beiden Enden der Enden kamen parallel zum Ende aus dem
Knoten heraus.


------KK--
---KK------

oder so.

Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 9:54:24 AM10/6/14
to
Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:
>Für einen Hängesessel wär aber der doppelte Schotstek mein Favorit. Der
>ist nett asymmetrisch und sieht so richtig nach Knoten aus...

Ich glaub, ich hab entweder einen DoSchSt oder einen Kreuzknoten
gemacht...

Marc Haber

unread,
Oct 6, 2014, 9:54:48 AM10/6/14
to
Bingo, danke.

Harald Klotz

unread,
Oct 5, 2014, 5:49:52 PM10/5/14
to
Alexander Goetzenstein schrieb:

> mein Anhänger (ca. 150kg) nimmt mir zu viel Platz in der Garage weg.
> So bin ich auf die Idee gekommen, ihn unter der Decke aufzuhängen.
> Dazu wäre mein Ansatz, ihn mit vier Seil-Flaschenzügen hochzuziehen,
> die ich an der Decke verankere.

Ich würde ihn auf die Seite drehen oder wenn es mit der Höhe passt aufs
Heck stellen.
>
> Die Decke besteht aus Stahlbeton (darüber ist das Wohnzimmer) und ca.
> 10cm dicker Dämmung darunter. Wenn der Hänger hochgezogen ist, würde
> ich, so mein Plan, mein Auto darunter parken. Wichtig ist also, dass
> der Hänger dauerhaft absolut sicher dort hängt, und so stellt sich die
> Frage, wie ich die Flaschenzüge dort entsprechend sicher befestige.
> Wie sollte ich das bewerkstelligen, mit welchen Materialien in welchen
> Abmessungen?

http://www.pegnitz-schrauben.de/MGV-Geruesthaken-OEsenschraube-12-x-160mm

2,60 Tonnen.
Das dürfte reichen.

> Und natürlich: sollte es bessere Methoden als mit den Flaschenzügen
> geben, würde mich das freilich brennend interessieren.

1 Zug, 4 Seile passender Länge auf einer Öse zusammenführen dann einen
Flaschenzug.
Anschliessend mit Ketten verriegeln.

Grüße Harald

Message has been deleted

Robert Pflüger

unread,
Oct 6, 2014, 3:32:18 PM10/6/14
to
Am 05.10.2014 um 23:49 schrieb Harald Klotz:
> ...
Lies doch mal genauer. Die Schraube hält soviel aus, nicht der Dübel
z.B. in Beton sind es nur 500 kg


Robert

Uwe St?ckel

unread,
Oct 7, 2014, 1:52:28 AM10/7/14
to
Am 06.10.2014 18:17, schrieb Heiner Hass:
> Das
> Hochziehen von >150kg ist �brigens erstaunlich m�hselig, auch mit einem
> passend �bersetzten Kettenzug (kenn ich von Segelflugzeugen).


Du kannst die T�tigkeit entweder als Trainingseinheit ansehen (statt
Sportstudio) - oder eine elektrische Winde verwenden....

--
keine Sig...

Marc Haber

unread,
Oct 7, 2014, 2:33:49 AM10/7/14
to
Also halten vier davon einen 150-kg-Anhänger lockerst.

Robert Pflüger

unread,
Oct 7, 2014, 9:28:35 AM10/7/14
to
Am 07.10.2014 um 08:33 schrieb Marc Haber:
>...
> Also halten vier davon einen 150-kg-Anhänger lockerst.
>

ich würde für die Dauerbelastung dennoch einen Dübel aussuchen der eine
allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder -Prüfzeugnis (ABZ oder ABP
oder ETA) hat.
http://www.irb.fraunhofer.de/bzp/bz_fachgruppen.jsp

Robert

Harald Klotz

unread,
Oct 7, 2014, 11:52:43 PM10/7/14
to
Robert Pflüger schrieb:

>> 2,60 Tonnen.
>> Das dürfte reichen.
>
> Lies doch mal genauer. Die Schraube hält soviel aus, nicht der Dübel
> z.B. in Beton sind es nur 500 kg

Stimmt, habe nicht weiter gelesen.
Das dürfte aber für 150kg mit genügend Sicherheit reichen, zumal man 3-4
Stück davon braucht.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 12:24:43 AM10/8/14
to
Uwe St?ckel schrieb:

> Damit haben wir ein Projektvolumen von rund 450 Euro.
> Passt das in Deinen Rahmen?

Das letzte mal als ich einen Anhänger brauchte habe ich 10 Euro für
einen Tag gezahlt.
Evtl. wird es billiger den Hänger zu verschrotten und bei gelegenheit
einen zu leihen.
Für die 450 Euro kannst du 45 Tage einen Hänger mieten.
Steuern und Versuicherung macht noch einmal ein paar Tage, TÜV alle 2
Jahre spart man auch, noch ein paar Tage Ausleihe.
Hinzu kommt, dass manche Märkte bei Kauf auch Hänger kostenlos für den
Transport der Ware ausgeben.

Grüße Harald

Uwe St?ckel

unread,
Oct 8, 2014, 2:31:23 AM10/8/14
to
Am 08.10.2014 06:24, schrieb Harald Klotz:
> Das letzte mal als ich einen Anhänger brauchte habe ich 10 Euro für
> einen Tag gezahlt.
> Evtl. wird es billiger den Hänger zu verschrotten und bei gelegenheit
> einen zu leihen.
> Für die 450 Euro kannst du 45 Tage einen Hänger mieten.
> Steuern und Versuicherung macht noch einmal ein paar Tage, TÜV alle 2
> Jahre spart man auch, noch ein paar Tage Ausleihe.
> Hinzu kommt, dass manche Märkte bei Kauf auch Hänger kostenlos für den
> Transport der Ware ausgeben.

Ich habe einen Anhänger vor der Tür stehen - und bin froh drum.
Man kann ihn genau in dem Moment nutzen, in dem man ihn auch benötigt,
muß keine Extratouren machen, um ihn zu holen, weg zu bringen und kann
auch mal das Zeug ein paar Tage darin lagen.

Das Modell "Leihen, wenn man einen Anhänger benötigt" passt nicht für
jeden.


--
keine Sig...

Georg Wieser

unread,
Oct 8, 2014, 8:36:19 AM10/8/14
to
Meines Wissens nach sind Kunststoffdübel grundsätzlich nicht mehr für
Zuglasten erlaubt. Die fließen....

Bei solchen Anwendungsszenarien nur Metall.

--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

Georg Wieser

unread,
Oct 8, 2014, 8:38:20 AM10/8/14
to
Leihen ist OK, wenn was sauteuer ist und im Leben nur ein oder zwei mal
gebraucht wird. Ich war schon am überlegen ob ich mir wegen rund 1200m²
Betonpflaster eine Steinschneidmaschine kaufen und danach wieder verkaufe.

Denn auch da ist leihen bereits an der Sinn/Schmerzgrenze.....

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 8:21:57 PM10/8/14
to
Georg Wieser schrieb:

> Meines Wissens nach sind Kunststoffdübel grundsätzlich nicht mehr für
> Zuglasten erlaubt. Die fließen....

Deshalb nimmt man Nylon.
In der Schulung 1972 wurde mir beim Dübelhersteller anderes gesagt.
Die hatten in Firmenähe ein Testgelände, wo sie Dübel im Langzeittest
hatten.

> Bei solchen Anwendungsszenarien nur Metall.

Wo war noch die Bergstation zur Himmelbeobachtung?
Die ist mit Kunstharz verdübelt an den Berg gehängt.
Das war in den 70ern, evtl. Ende 60er. Ich habe nicht mitbekommen, dass
die runtergefallen ist.

Es gibt solche und solche Dübel.
Die Tragkonstruktion von Häuserisolierungen wird üblicherweise mit
Kunststoff gedübelt.
Du kannst aber recht haben, dass senkrechte Zuglasten auch für
hochwertige Kunststoffdübel nicht zulässig sind.

Bedenken hätte ich bei der relativ geringen Last dennoch nicht.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 8:26:07 PM10/8/14
to
Uwe St?ckel schrieb:

> Das Modell "Leihen, wenn man einen Anhänger benötigt" passt nicht für
> jeden.

Das stimmt natürlich.
Allerdings wird gern der Aufwand vergessen, das Ding gelegentlich aus
dem Weg zu nehmen, TÜV, Steuer Versicherung, Reifen die den Alterstod
sterben ohne verschlissen zu sein....

Es wird immer nur der Vorteil gesehen, ihn zu haben wenn man ihn
braucht.
Wenn man ihn oft genug braucht passt es, web wenn den erst von der Decke
holen muss und wieder drauf bugsieren, dann stellt sich die Frage ob die
Wege im Zweifel nicht weniger Aufwand sind.

Grüße Harald


Alexander Goetzenstein

unread,
Oct 10, 2014, 3:24:00 AM10/10/14
to
Hallo,

Am 08.10.2014 um 06:24 schrieb Harald Klotz:
> Das letzte mal als ich einen Anhänger brauchte habe ich 10 Euro für
> einen Tag gezahlt.
> Evtl. wird es billiger den Hänger zu verschrotten und bei gelegenheit
> einen zu leihen.

das hatte ich so gehandhabt, bis mir auf die Nerven ging,
- dass ich ihn immer erst abholen musste und dann hektisch beladen, um
rechtzeitig loszukommen und abends statt einfach erst mal Abendbrot
zu essen, das Ding wieder entladen und zurückbringen musste
- ich ihn oft nicht bekommen hatte, wenn ich ihn gebraucht hätte
- es sich auf die Dauer doch nicht rechnet, wenn man ihn alle paar
Wochen mal braucht.

Ein nagelneuer Anhänger für knapp 250 Euronen löste in mir dann einen
Kaufreflex aus.

--
Gruß
Alex

Wolfgang Kynast

unread,
Oct 10, 2014, 6:05:07 AM10/10/14
to
On Fri, 10 Oct 2014 09:24:00 +0200, "Alexander Goetzenstein" posted:

...
>Ein nagelneuer Anhänger für knapp 250 Euronen löste in mir dann einen
>Kaufreflex aus.

Das ist das Heimwerker-Gen, das da zuschlägt. So bin ich auch zu
meiner Elektrowerkzeug-Sammlung gekommen ;-)

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Harald Klotz

unread,
Oct 10, 2014, 4:16:38 PM10/10/14
to
Alexander Goetzenstein schrieb:

> Ein nagelneuer Anhänger für knapp 250 Euronen löste in mir dann einen
> Kaufreflex aus.

Wen du einen Stellplatz hast.....
Hier sind etliche Verleiher in der Nähe.
Aber es kommt natürlich wesentlich darauf wie oft man den Anhänger
braucht.

Wenn man allerdings die Idee hat, das Ding bei Nichtgberauch unter die
Decke zu hängen, dann wird man ihn nicht oft brauchen.
Für den Aufwand kann dann auch leihen und abholen.
Aber jeder wie er mag.

Grüße Harald

Uwe St?ckel

unread,
Oct 13, 2014, 6:34:35 AM10/13/14
to
Am 10.10.2014 12:05, schrieb Wolfgang Kynast:
> Das ist das Heimwerker-Gen, das da zuschl�gt.

Haben ist halt beruhigender als 'brauchen'

--
keine Sig...

Georg Wieser

unread,
Oct 13, 2014, 9:01:23 AM10/13/14
to
Hatten die bei der Münchner U-Bahn auch nicht.
Zumindest nicht, bis die Decke runtergekommen ist....

Harald Klotz

unread,
Oct 14, 2014, 1:13:07 PM10/14/14
to
Georg Wieser schrieb:

>> Bedenken hätte ich bei der relativ geringen Last dennoch nicht.

> Hatten die bei der Münchner U-Bahn auch nicht.
> Zumindest nicht, bis die Decke runtergekommen ist....

Und worin lag der Fehler?
Billige Plastikdübel statt Nylon?

Grüße Harald
--
http://www.radio-wir-fuer-euch.at/


Georg Wieser

unread,
Oct 16, 2014, 11:28:31 AM10/16/14
to
Am 14.10.2014 19:13, schrieb Harald Klotz:
> Georg Wieser schrieb:
>
>>> Bedenken hätte ich bei der relativ geringen Last dennoch nicht.
>
>> Hatten die bei der Münchner U-Bahn auch nicht.
>> Zumindest nicht, bis die Decke runtergekommen ist....
>
> Und worin lag der Fehler?
> Billige Plastikdübel statt Nylon?
>
> Grüße Harald

Waren wohl "echte" Fischer so weit ich mich erinnere. Ist doch schon ein
paar Jahre her.

Harald Klotz

unread,
Oct 16, 2014, 10:20:34 PM10/16/14
to
Georg Wieser schrieb:

> Waren wohl "echte" Fischer so weit ich mich erinnere. Ist doch schon
> ein paar Jahre her.

Ich erinnere eine Geschichte, wo an der Zahl der Befestigungen kräftig
gespart wurde.

Grüße Harald


Georg Wieser

unread,
Oct 18, 2014, 11:56:29 AM10/18/14
to
Nö, damals sind die Dübel "geflossen". Das Phänomen war bis dahin
unbekannt. Es wurden erst mal alle Kunsstoffdübel für Zuglasten nicht
mehr zugelassen. Hat sich anscheinend aber geändert. Es gibt
mittlerweile wider Spezialdübel für Hängelasten. Allerdings nur bestimmte.

Harald Klotz

unread,
Oct 20, 2014, 4:10:12 PM10/20/14
to
Georg Wieser schrieb:

> Nö, damals sind die Dübel "geflossen".

Dann stimmte was mit der Qualität nicht.

> Das Phänomen war bis dahin unbekannt.

Also hat es woanders gehalten.
Ein Zeichen, dass die Qualität nicht stimmte.

Grüße Harald

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