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Vaillant Gasheizung VKS 23E, Überwachungselektrode gesucht

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Ralf Kiefer

unread,
Apr 7, 2015, 5:14:16 PM4/7/15
to
Hallo,

ich war vorhin vor einer Vaillant Gasheizung VKS 23 EU HL/PB (Baujahr
1986), wo laut Berufsfachmann die Überwachungselektrode kaputt sein
soll, die nicht mehr lieferbar sein soll. Es wundert mich schon ein
wenig. Wenn ich per Suchmaschine des geringsten Mißtrauens, bei Ebay
oder bei Amazon danach suche, gibt es dutzende unterschiedlicher
Überwachungselektroden zu kaufen, nur leider schreiben viele Anbieter
die Vaillant-Teilenummer dazu und nicht den Typ vom Brenner. Über den
Sinn und Unsinn von Symbolbildern brauche ich mich dabei nicht weiter
äußern!

Auf der Vaillant-Web-Seite finde ich leider keine (Ersatz-)Teillisten.

Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?
Nein, der "Berufsfachmann" ist derzeit keine Option, der will
stattdessen zwei neue Brennwertheizungen verkaufen (wg. einem Kamin).
Schlaue Telefonnummer bei Vaillant? Empfehlenswerter Online-Shop? Hat
jemand so ein Teil im Keller und möchte es loswerden?

TIA, Gruß, Ralf

Siegfried Schmidt

unread,
Apr 7, 2015, 8:32:12 PM4/7/15
to
Ralf Kiefer schrieb:

> Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?

Bau das Ding aus, mach ein Foto und schick es mit allen verfügbaren
Informationen zum Gerät an einen der vielen Online-Handler, die damit
werben bei der Suche von Teilen ohne Nummernkenntnis behilflich zu sein.

Siegfried

--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 7, 2015, 8:34:19 PM4/7/15
to
Am 07.04.2015 23:14, schrieb Ralf Kiefer:

> Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?

090686


z.B. eBay 280715677217


Gruß Dieter

Siegfried Schmidt

unread,
Apr 7, 2015, 9:22:47 PM4/7/15
to
Ingrid schrieb:

>> Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?

Diversen Diskussionen ist zu entnehmen, dass es die Originalteile für die
VKS tatsächlich schon länger nicht mehr gibt und stattdessen eingebaut wird
was ungefähr passt.

Im übrigen solltest du einer schnellen Diagnose "Elektrode kaputt" sowieso
erstmal misstrauen und dich lieber selbst überzeugen, dass die Flamme
sauber an die Elektrode kommt und die Oberflächen blank sind (auch die vom
Flansch).

Ralf Kiefer

unread,
Apr 7, 2015, 10:01:15 PM4/7/15
to
Siegfried Schmidt wrote:

> Diversen Diskussionen ist zu entnehmen, dass es die Originalteile für die
> VKS tatsächlich schon länger nicht mehr gibt und stattdessen eingebaut wird
> was ungefähr passt.

Die Diagnose stammt von einem Berufsfachmann. Sein erster Versuch war
bereits mit einem anderen Vaillant-Teil, das er allerdings mechanisch
nicht passend für das Loch zum Brenner bekam. Sein Problem war die
Beschaffung von was passendem. Das war der Stand, bevor ich heute Abend
in diese Sache einbezogen wurde. Wie üblich bei solchen Fehlern eilt es
"ein bißchen".


> Im übrigen solltest du einer schnellen Diagnose "Elektrode kaputt" sowieso
> erstmal misstrauen und dich lieber selbst überzeugen, dass die Flamme
> sauber an die Elektrode kommt und die Oberflächen blank sind (auch die vom
> Flansch).

Ich selber habe eine sehr ähnliche VKS 17E (gleiches Baujahr), bei der
ich nach einem ähnlichen Fehlerbild [1] schon mal den beliebten
Austausch des Gasfeuerungsautomats vorgenommen hatte. Dieses Teil hatte
ich mir seinerzeit ein zweites Mal beschafft, d.h. ein GFA für eine VKS
17E liegt als Ersatzteil herum. Ich hatte heute Abend noch keine Zeit
nachzuschauen, ob der ggf. auch an der VKS 23E paßt. Ich hoffe es für
den Fall der "Eskalation" des Fehlers.

Nach den laienhaften Schilderungen des Fehlerbilds nehme ich an, daß der
Fehler mit neuer Elektrode und ggf. GFA zu beheben ist, denn die Heizung
sprang meist wieder an, wenn "man das spezielle Knöpfchen drückte".
Sorry, diese Formulierung ist nicht auf meinem Mist gewachsen ... :-)

Wenn der Berufsfachmann nicht weitermacht, werde ich wohl gefragt, ob
ich das erledige (ist ja nicht meine Heizung). Vorher leiste ich
Hilfestellung bei den "leicht"[tm] überforderten Nachbarn.

In meiner Aufzeichnung finde ich die Angabe des Elektrodenabstands von
5mm. Korrekt? Die Spannung sollte besser bei rund 50VAC liegen als bei
<30VAC. Ich hatte seinerzeit bei der VKS 17E 53VAC im Ruhezustand, rund
41VAC bei Flamme gemessen, als sie wieder gut lief.

Danke, Gruß, Ralf

[1] Ein paar Mal ging die Methode mit der Wiederbelebung der VKS 17E
noch, dann war sie tot.

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 7, 2015, 10:46:16 PM4/7/15
to
Am 08.04.2015 04:01, schrieb Ralf Kiefer:

> In meiner Aufzeichnung finde ich die Angabe des Elektrodenabstands von
> 5mm. Korrekt?

Kommt hin.


> Die Spannung sollte besser bei rund 50VAC liegen als bei
> <30VAC. Ich hatte seinerzeit bei der VKS 17E 53VAC im Ruhezustand, rund
> 41VAC bei Flamme gemessen, als sie wieder gut lief.

Entscheidend ist der nicht die Spannung, sondern der Strom. Ich muss mal
die Unterlagen zu dem verbauten Feuerungsautomaten raussuchen.


Gruß Dieter

Martin Kienass

unread,
Apr 8, 2015, 2:40:02 AM4/8/15
to
Ralf Kiefer <R.Kiefe...@gmx.de> schrieb:
> Hallo,
>
> ich war vorhin vor einer Vaillant Gasheizung VKS 23 EU HL/PB (Baujahr
> 1986), wo laut Berufsfachmann die Überwachungselektrode kaputt sein
> soll, die nicht mehr lieferbar sein soll.

Der Fachmann hat recht. Die VKS Kessel werden laut
Ersatzteilliste nur noch bis Baujahr 1991 mit Ersatzteilen versorgt.

> Es wundert mich schon ein
> wenig. Wenn ich per Suchmaschine des geringsten Mißtrauens, bei Ebay
> oder bei Amazon danach suche, gibt es dutzende unterschiedlicher
> Überwachungselektroden zu kaufen, nur leider schreiben viele Anbieter
> die Vaillant-Teilenummer dazu und nicht den Typ vom Brenner.

Ersatzteile werden über die Nummer identifiziert, das ist eben so.
Der von Dir so genannte Berufsfachmann hat (wie ich auch) die
Möglichkeit, bei Vaillant Explosionszeichnungen einzusehen und die
benötigte Ersatzteilnummer herauszusuchen.
Aber eben nur für Geräte, für die der Hersteller noch Ersatzteile
liefert.

> Über den
> Sinn und Unsinn von Symbolbildern brauche ich mich dabei nicht weiter
> äußern!
>
> Auf der Vaillant-Web-Seite finde ich leider keine (Ersatz-)Teillisten.

Dafür brauchst Du einen Zugang zum Fachpartner-Net.

> Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?

Es gibt das Ersatzteil offiziell nicht mehr.
Man könnte jetzt (als bei Vaillant registrierter Fachmann) die dortige
technische Hotline anrufen und erfragen, ob eventuell eine andere
Elektrode passt oder passend gemacht werden kann.

Oder man könnte versuchen, ob zufällig die Elektrode eines VK-Kessels
Baujahr 1987 (das ist der älteste noch mit Ersatzteilen versorgte
Kleinkessel, den ich auf die Schnelle bei Vaillant online finden
konnte) passt.
Es könnte aber sein, dass genau 1987 eine neue Baureihe aufgelegt wurde
und man einen Fehlkauf tätigt.

Ganz ehrlich: Es ist nicht sinnvoll, an einem fast 30 Jahre alten
Heizkessel noch "herumzubasteln". Neben der Überwachungselektrode
könnten auch die Zündelektroden, die Zündkabel, der Zündtrafo, der
Feuerungsautomat oder das Gasventil eine Macke haben oder in näherer
Zukunft eine bekommen. Wenn man die Teile alle auswechselt, ist man
schnell bei Ersatzteilkosten jenseits der 500€. "Bastel(arbeits)zeit"
kommt da noch dazu...

> Nein, der "Berufsfachmann" ist derzeit keine Option, der will
> stattdessen zwei neue Brennwertheizungen verkaufen (wg. einem Kamin).

Wenns denn finanziell so arg knapp ist, dürfte man bis zum Sommer auch
noch einen normalen Niedertemperaturkessel einbauen und könnte sich so
die Investition in die zweite Anlage voresrt sparen.
VKS 114-E bis VKS 214-E, je nach benötigter Leistung.



--
______________
/schüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

Martin Kienass

unread,
Apr 8, 2015, 2:50:04 AM4/8/15
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> schrieb:
> Am 07.04.2015 23:14, schrieb Ralf Kiefer:
>
>> Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?
>
> 090686

Das ist die Elektrode für einen VKC 23/1 XC, Baujahr 1987.
Sicher passt sie auch in andere Kessel, aber ob sie zu dem fraglichen
Kessel passt (der ein Baujahr älter ist), wäre eine Frage des Ausprobierens.

Siegfried Schmidt

unread,
Apr 8, 2015, 3:09:52 AM4/8/15
to
Dieter Wiedmann schrieb:

> Entscheidend ist der nicht die Spannung, sondern der Strom. Ich muss
> mal die Unterlagen zu dem verbauten Feuerungsautomaten raussuchen.

Und zusätzlich ist entscheidend, dass der Automat nicht auf den Strom an
sich reagiert, sondern nur auf den Gleichstromanteil bei anliegender
AC-Spannung.

Bei atmosphärischen Brennern sollten 1,5µA DC reichen um den Automaten
ruhigzustellen. Wenn es genauer sein soll könnte ich nachmessen, habe
selbst eine VKS17, die hoffentlich noch lange einwandfrei läuft.

Und sollte der Automat getauscht werden müssen, darauf achten dass der
Stecker von der Rückstelltaste 100% richtig sitzt, der kann andernfalls
einen letalen Kurzschluss auf der Platine verursachen.

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 8, 2015, 4:34:18 AM4/8/15
to
Am 08.04.2015 08:47, schrieb Martin Kienass:
> Dieter Wiedmann<dieter....@t-online.de> schrieb:
>> Am 07.04.2015 23:14, schrieb Ralf Kiefer:
>>
>>> Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?
>>
>> 090686
>
> Das ist die Elektrode für einen VKC 23/1 XC, Baujahr 1987.

Die passt bei vielen Modellen, auch bei diesem, und auch bei dem des OP.


> Sicher passt sie auch in andere Kessel, aber ob sie zu dem fraglichen
> Kessel passt (der ein Baujahr älter ist), wäre eine Frage des Ausprobierens.

Oder man schaut in seine alten Unterlagen.


Gruß Dieter

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 8, 2015, 4:37:35 AM4/8/15
to
Am 08.04.2015 09:09, schrieb Siegfried Schmidt:
> Dieter Wiedmann schrieb:
>
>> Entscheidend ist der nicht die Spannung, sondern der Strom. Ich muss
>> mal die Unterlagen zu dem verbauten Feuerungsautomaten raussuchen.
>
> Und zusätzlich ist entscheidend, dass der Automat nicht auf den Strom an
> sich reagiert, sondern nur auf den Gleichstromanteil bei anliegender
> AC-Spannung.

Richtig.


> Bei atmosphärischen Brennern sollten 1,5µA DC reichen um den Automaten
> ruhigzustellen. Wenn es genauer sein soll könnte ich nachmessen, habe
> selbst eine VKS17, die hoffentlich noch lange einwandfrei läuft.

1,5uA ist der untere Schaltpunkt, der obere ist bei 2,5uA, bei diesem
Modell. Im Normalbetrieb wird man hier 5-6uA messen.


> Und sollte der Automat getauscht werden müssen, darauf achten dass der
> Stecker von der Rückstelltaste 100% richtig sitzt, der kann andernfalls
> einen letalen Kurzschluss auf der Platine verursachen.

Schlechte Erfahrung machen müssen?


Gruß Dieter

Siegfried Schmidt

unread,
Apr 8, 2015, 5:31:33 AM4/8/15
to
Dieter Wiedmann schrieb:

> Schlechte Erfahrung machen müssen?

Nicht selbst, die Warnung stammt aus der Montageanleitung.

Ralf Kiefer

unread,
Apr 8, 2015, 6:50:49 AM4/8/15
to
Dieter Wiedmann wrote:

> Die passt bei vielen Modellen, auch bei diesem, und auch bei dem des OP.

Das ist gut so :-)


> Oder man schaut in seine alten Unterlagen.

Standardproblem: man kauft was und aus irgendwelchen Gründen gibt's
keine vollständigen Unterlagen, so z.B. für die Heizung. _Heute_ bin
_ich_ schlauer, aber _damals_ war es genausowenig der Eigentümer der VKS
23E wie ich mit der VKS 17E.

Gruß, Ralf

Ralf Kiefer

unread,
Apr 8, 2015, 6:50:51 AM4/8/15
to
Martin Kienass wrote:

> Dafür brauchst Du einen Zugang zum Fachpartner-Net.

Damit steht und fällt solch eine Anlage mit der Qualität und dem
betriebswirtschaftlichen Denken des Schraubers.


> Ganz ehrlich: Es ist nicht sinnvoll, an einem fast 30 Jahre alten
> Heizkessel noch "herumzubasteln".

Wenn's zur Überbrückung von ein paar Wochen/Monaten ist ...

Der angestammte, vertrauenswürdige Installateur (ein kleiner Laden um
die Ecke) hat gerade seine Auftragsbücher mit zugesagten Installationen
auf Neubauten voll, der kann in frühestens 2 Monaten antreten, der
nächste Installateur will auf die Schnelle zwei neue Anlagen verkaufen
wissend, daß Zeitdruck herrscht, der dritte ...


> Neben der Überwachungselektrode
> könnten auch die Zündelektroden, die Zündkabel, der Zündtrafo, der
> Feuerungsautomat oder das Gasventil eine Macke haben oder in näherer
> Zukunft eine bekommen.

Klar, das übliche Risiko. Andrerseits kostet so eine bestehende Heizung
jährlich 130EUR zzgl. Reparaturen, die neue laut Angebot und
angenommener Lebenserwartung von 15 Jahren stolze 710EUR/Jahr bei 2
Jahren Sachmängelhaftung. Das wiegt noch nicht mal die versprochene
Gaseinsparung auf.


> Wenns denn finanziell so arg knapp ist, dürfte man bis zum Sommer auch
> noch einen normalen Niedertemperaturkessel einbauen und könnte sich so
> die Investition in die zweite Anlage voresrt sparen.
> VKS 114-E bis VKS 214-E, je nach benötigter Leistung.

Das wesentliche Problem ist, daß es einen Kamin für zwei Heizungen gibt.
Der läuft entweder wie die vergangenen paar hundert Jahre traditionell
oder wird auf Brennwert umgebaut. Mischbetrieb geht nicht, ein externes
Blechrohr noch viel weniger. Sollte nach dem Herbst eine der beiden
Heizungen ausgetauscht werden müssen, muß spätestens dann die komplette
Installation auf Brennwert im Kamin umgebaut werden. D.h. den
Niedertemperaturkessel, den man momentan noch einbauen darf, müßte man
dann ebenfalls rausschmeißen.

Erwähnte ich schon mal, daß mich die deutsche Vorschrifteritis ziemlich
ank&/%? Der Betrieb der alten Kessel ist betriebswirtschaftlich der
sinnvolle Weg, solange kein großer Schaden eintritt. Diese Kessel
brauchen zwar den alljährlichen Schornsteinfeger, also die Abgasmessung,
aber keine jährliche Wartung. Daß Wartung und Unterhalt (insbesondere
von modernen Anlagen) deutlich teurer ist als die Abgasprüfung, ist auch
klar. Soll heißen, daß ich diese Angelegenheit gerne emotionslos durch
einen Blick auf das Tabellenkalkulationsdokument abhandeln würde, was
aber hierzulande nicht (mehr) geht.

Wenn ich jetzt in der Betrachtung neuer Heizkessel noch den anderen
Irrsinn aufzähle, weswegen man wann welche Technik einbauen darf und
gleichzeitig an anderer Stelle Geld ausgeben muß oder irgendwas nicht
darf, was aber bei einem Haus, das erstens durch eine Altstadtsatzung
von jeglicher äußeren Änderung "verschont" wird, und zweitens der
Denkmalschutz sowieso mitredet. D.h. da gehen nicht mal Kollektoren oder
Photovoltaik auf dem Dach, BTW nicht mal eine Satellitenschüssel oder
ohne Genehmigung eine minimale Farbänderung der Fensterrahmen bei
Neuanstrich, dann weiß man, daß man eigentlich lieber in ein freies Land
umsiedeln möchte. Bevor jemand nachfragt: Baden-Württemberg. Der Irrsinn
stammt sogar aus der Zeit von schwarz-geld, wurde in den vergangenen
Jahren natürlich keinen Deut besser.

Gruß, Ralf

Ralf Kiefer

unread,
Apr 8, 2015, 6:50:51 AM4/8/15
to
Danke für diesen Hinweis!


Dieter Wiedmann wrote:

> 1,5uA ist der untere Schaltpunkt, der obere ist bei 2,5uA, bei diesem
> Modell. Im Normalbetrieb wird man hier 5-6uA messen.

Danke auch hier für die Werte zum Prüfen.

Gruß, Ralf
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Jochen Kriegerowski

unread,
Apr 9, 2015, 6:45:40 AM4/9/15
to
Am 09.04.2015 um 12:00 schrieb Martin Gerdes:


> Beliebig lang wirst Du einen 30 Jahre alten Kessel nicht betriebsfähig
> halten können.

Wo ein Wille ist...
Im Neuen Palais in Potsdam sind ein paar ca. 120 Jahre alte Kessel noch
betriebsfähig (und einer gelegentlich in Betrieb) die Wilhelm II dort
installieren ließ.

Gruß
Jochen

Ralf Kiefer

unread,
Apr 9, 2015, 8:06:54 AM4/9/15
to
Martin Gerdes wrote:

> > Wenn's zur Überbrückung von ein paar Wochen/Monaten ist ...
>
> ... brauchst Du dennoch ein Ersatzteil, das paßt.

... und einen Eigentümer, der nicht blind auf den Installateur baut, der
zwei neue Heizungen verkaufen will. Es ist eine längere Geschichte, und
das war die Kurzfassung :-(


> >Der angestammte, vertrauenswürdige Installateur (ein kleiner Laden um
> >die Ecke) hat gerade seine Auftragsbücher mit zugesagten Installationen
> >auf Neubauten voll, der kann in frühestens 2 Monaten antreten,
>
> Könnte aber immerhin bei der Identifikation eines eventuell passenden
> Ersatzteils helfen.

Dieser Schritt ist jetzt aktuell, nachdem der Installateur, der die
beiden Heizungen verkaufen möchte, das von Dieter vorgeschlagene
Ersatzteil für unpassend erklärt hat.


> Wäre es Winter und nicht Frühling, hätte man die Wartezeit nicht, die Du
> jetzt hast.

Heute und in den folgenden Tagen geht's. Aber es sind Mieter im Spiel
und eine recht ungewöhnliche Anspruchshaltung auf deren Seite.


> Beliebig lang wirst Du einen 30 Jahre alten Kessel nicht betriebsfähig
> halten können.

Ist klar. Die Frage stellt sich bei jeder Technik, wann der Zeitpunkt
gekommen ist, an dem sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Wenn
allerdings wg. einer Überwachungselektrode in der Größenordnung von
20EUR Anschaffungspreis ein Totalschaden an zwei ansonsten gut
funktionierenden Heizungen ansteht, ist meine Ansicht klar. Der Fehler
wurde gesucht und ist gefunden, d.h. es wäre nur die Montage eines
Ersatzteils sowie die kurze Feinjustierung nötig.


> Angesichts der Tatsache, daß Hausheizungen regelmäßig massiv
> überdimensioniert werden, könnte man möglicherweise ins Auge fassen, nur
> einen Wärmeerzeuger einzubauen, der dann beide Wohnungen versorgt.

Diesen Punkt vermisse ich bis jetzt auch noch, und der steht noch an:
Betrachtung der Anlage (Leitungsnetz, Wohnfläche und Heizbedarf, usw.)
und Abschätzung des Wärmebedarfs. Die Verbräuche der vergangenen Jahre
sind bekannt. Die bisherigen 17kW meiner Heizung hatte ich nicht
entschieden, nur übernommen, und die stellten sich in sehr kalten
Wintern als immer noch sehr großzügig heraus. D.h. eine Neuanschaffung
wird sowieso ein kleineres Gerät.


> >Diese Kessel brauchen zwar den alljährlichen Schornsteinfeger, also
> >die Abgasmessung, aber keine jährliche Wartung.
>
> Eigentlich brauchen die diese schon, aber sei es drum.

Diese Vaillant-Geräte liefen in all den Jahren mit minimaler Wartung
sehr gut. Repariert wurde das, was kaputt ging. Zwischendurch wurde mal
der Brennraum gereinigt. Wasser nachfüllen, Kurven und
Nachtabsenkungszeitpunkte nachjustieren, u.ä. habe ich immer nebenbei
erledigt.

Was mich bei moderner Technik stört: man kann nicht mal eben Wasser
nachfüllen, nein es muß aufbereitetes und entsalztes Wasser sein.


> > ... daß ich diese Angelegenheit gerne emotionslos durch
> > einen Blick auf das Tabellenkalkulationsdokument abhandeln würde, was
> > aber hierzulande nicht (mehr) geht.
>
> Solange es keine Heizungspolizei gibt ...

Der Schornsteinfeger und sein Meßprotokoll.


> Erwähntest Du oben nicht, daß Du die Sache gern emotionslos abhandeln
> würdest?

Konjunktiv! Die Realität ist leider anders.

Gruß, Ralf

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 9, 2015, 8:18:51 AM4/9/15
to
Am 09.04.2015 14:06, schrieb Ralf Kiefer:
> Dieser Schritt ist jetzt aktuell, nachdem der Installateur, der die
> beiden Heizungen verkaufen möchte, das von Dieter vorgeschlagene
> Ersatzteil für unpassend erklärt hat.

Wie überraschend.


Gruß Dieter

Lutz Schulze

unread,
Apr 9, 2015, 8:21:20 AM4/9/15
to
Am Thu, 9 Apr 2015 14:06:52 +0200 schrieb Ralf Kiefer:

> Der Fehler
> wurde gesucht und ist gefunden

Liegt es denn wirklich daran? Was geht an dem simplen Teil irreparabel
kaputt?

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Horst Scholz

unread,
Apr 9, 2015, 8:32:14 AM4/9/15
to
Am 09.04.2015 um 14:21 schrieb Lutz Schulze:
> Am Thu, 9 Apr 2015 14:06:52 +0200 schrieb Ralf Kiefer:
>
>> Der Fehler
>> wurde gesucht und ist gefunden
>
> Liegt es denn wirklich daran? Was geht an dem simplen Teil irreparabel
> kaputt?


Die Elektrode besteht auch aus Keramik, einmal zu fest angezogen, schon
entsteht ein feiner Haarriss, der dann irgendwann mal die Elektrode
unbrauchbar macht.

1

Siegfried Schmidt

unread,
Apr 9, 2015, 1:22:37 PM4/9/15
to
Horst Scholz schrieb:

> Die Elektrode besteht auch aus Keramik, einmal zu fest angezogen, schon
> entsteht ein feiner Haarriss, der dann irgendwann mal die Elektrode
> unbrauchbar macht.

Du verwechselst da irgendwas, das Isolationsrohr einer Elektrode dichtet
nichts ab.

Was die Elektrode unbrauchbar macht ist Passivierung, Verzunderung oder
Materialabtrag an der Oberfläche *) aufgrund falscher Flammtemperaturen
oder einfach langer Einsatzzeit. Weshalb sich vor einem blinden Tausch
das Teil gebürstet gehört, genauso wie alle im Stromkreis liegenden
metallischen Verbindungen, wozu auch der Flansch des Brenners gehört.


Siegfried


*) weshalb man an einer Eletrode im eingebauten Zustand tunlichst nicht
herumbiegen sollte, denn es gibt nicht nur fest in die Keramik eingebaute
Elektroden, sondern welche mit Luftspalt, dessen Änderung auch die
Temperaturverteilung in der Elektrode ändert - und zwar nicht um bessern.
Message has been deleted

Thomas Prufer

unread,
Apr 11, 2015, 3:04:52 AM4/11/15
to
On Tue, 7 Apr 2015 23:14:15 +0200, R.Kiefe...@gmx.de (Ralf Kiefer) wrote:

>Hat jemand eine Idee, wie ich auf die Schnelle an die Nummer komme?

Frag mal bei http://www.cetltd.com/ höflich nach. Die sind auf die Reparatur der
Elektronik alter (und neuer) Heizungen spezialisiert, und der Chef kennt sich
aus, könnte also wissen (bzw. die Unterlagen haben) was passt und nicht. Und er
kann Deutsch.


Thomas Prufer

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Andreas Bockelmann

unread,
Apr 12, 2015, 3:27:47 AM4/12/15
to
Martin Gerdes schrieb:
> (Erinnert sich noch einer an
> "Jens Fittig"?)
>

Fens Jittig? Ich dachte immer das war Golfgang Werber, aber ja, die
Erinnerung ist noch wach.

--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
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