"Falk D?e��ert" <
kok...@bio-signal.de> schrieb:
> Nicht ganz. In den meisten F�llen diffundiert entweder Sauerstoff in den
> Becher und l�sst das Elektrolyt altern oder es gibt durch andere
> Prozesse, die im weitesten Sinne unter Polymerisation und
> Kristallisation fallen, im Elektrolyt inaktive Bereiche in der N�he der
> Kontaktierung.
Wenn es dann Elektrolytkondensatoren w�ren - nur sind Motorkondensatoren in
der Regel sog. "Metallpapierkondensatoren". Diese Bauart ist tats�chlich vom
Prinzip her selbstheilend, d.h. lokal auftretende �berschl�ge f�hren nicht
zu einem dauerhaften Kurzschluss zwischen den Polen, sondern die Fehlstelle
"brennt aus". AFAIK funktioniert dieses Reparaturverfahren aber nur in einem
�berschaubarem Umfang, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
dass die weggebrannten Stellen so viel Kapazit�t wegnehmen, dass die
Funktion als Motorkondensator nicht mehr gew�hrleistet ist.
Was IIRC bisher bei der ganzen Diskussion nicht ber�cksichtigt wurde, ist
das sehr niedrige Anlaufmoment dieses Motorentyps. Wer einen Gartenh�cksler
besitzt, kennt das sicher: Sobald auch nur ein kleines �stchen zwischen
Rotor und Geh�use klemmt, l�uft das Ger�t nicht an, und man muss �ffnen und
ausr�umen. �hnlich ist es bei Kompressoren: Wenn bei denen infolge niedriger
Au�entemperaturen (ungeheizte Garage im Winter reicht) das �l zu dick wird,
bekommt man das Teil nicht mehr in Gang.
Von daher halte ich die Vermutung, dass es sich bei der fraglichen Pumpe um
einen Lagerschaden handelt, f�r alles andere als abwegig.
Hans