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Trampolin verankern, trotzdem "mobil" bleiben

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Michael Jakobs

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May 15, 2015, 7:51:02 AM5/15/15
to
Hi,

nachdem wir das Trampolin vom Nachbargrundstück wieder
zusammengesammelt, geschweißt und gerichtet haben, muss ich mich nun
doch um eine endgültige Lösung kümmern *): Wie kann ich so ein
3m-Trampolin so verankern dass ich es trotzdem relativ einfach wo anders
hinschieben kann um wenigstens ab und an darunter mal Rasen zu mähen? Im
Netz finde ich nur so Sturmanker die man in die Erde drehen kann/muss.
Die schauen dann aber naturgemäß immer ein Stück über der Erde, das will
ich eigentlich vermeiden. Bisher habe ich zwei Ideen, die mir aber nicht
so recht gefallen, vielleicht hat ja jemand was besseres:

Eine oder zwei lange Einschlaghülsen aus dem Zaunbau so tief versenken
dass die bündig tief sitzen. Also vorher ein Stückchen ausschachten,
damit man sie tief versenken kann. Dann oben quer eine Schraube rein,
woran man dann einen Spanngurt o.ä. befestigen kann.

Ein kleines Betonfundament mit einem versenkten Bügel an dem man dann
Spanngurt o.ä. befestigen kann.

Ersteres lässt sich natürlich leichter irgendwann mal zurückbauen. Aber
hält das? Zug käme ja direkt von oben.


*) Bei vorhergesagtem Sturm haben wir es immer in eine windgeschützere
Ecke geschoben. Vorige Woche gab es Abends Regen mit einer etwas
heftigeren Windböe.... Seltsamerweise stand der kleine Tritt zum
Raufklettern danach immer noch an Ort und Stelle.


Michael

Jürgen Exner

unread,
May 15, 2015, 8:08:05 AM5/15/15
to
Michael Jakobs <mj20...@nurfuerspam.de> wrote:
>Wie kann ich so ein
>3m-Trampolin so verankern dass ich es trotzdem relativ einfach wo anders
>hinschieben kann um wenigstens ab und an darunter mal Rasen zu mähen? Im
>Netz finde ich nur so Sturmanker die man in die Erde drehen kann/muss.
>Die schauen dann aber naturgemäß immer ein Stück über der Erde, das will
>ich eigentlich vermeiden.

Warum drehst du die Anker nicht einfach so weit ein, dass sie eben
_nicht_ mehr ueber den Boden hinausstehen? Und um den Zugang zu der Oese
freizuhalten eine Huelse aus z.B. einem kurzen Stueck Abflussrohr
bodengleich eingraben?

jue

HC Ahlmann

unread,
May 15, 2015, 9:41:00 AM5/15/15
to
Michael Jakobs <mj20...@nurfuerspam.de> wrote:

> Wie kann ich so ein 3m-Trampolin so verankern dass ich es trotzdem relativ
> einfach wo anders hinschieben kann um wenigstens ab und an darunter mal
> Rasen zu mähen? Im Netz finde ich nur so Sturmanker die man in die Erde
> drehen kann/muss. Die schauen dann aber naturgemäß immer ein Stück über
> der Erde, das will ich eigentlich vermeiden.

Nimm ein DN-Rohr mit Kappe, in dass ein Schraubanker vom Durchmesser
passt. Drück das DN-Rohr in den Boden (10...15 cm), schaufel das
bisschen heraus, dreh den Anker hinein und mach das Trampolin fest oder
die Kappe beim Mähen darauf.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Thomas Prufer

unread,
May 16, 2015, 2:29:40 AM5/16/15
to
On Fri, 15 May 2015 13:46:09 +0200, Michael Jakobs <mj20...@nurfuerspam.de>
wrote:

>Im
>Netz finde ich nur so Sturmanker die man in die Erde drehen kann/muss.
>Die schauen dann aber naturgemäß immer ein Stück über der Erde, das will
>ich eigentlich vermeiden.

Entweder so Erdschrauben, die für Sonnenschirme gedacht sind -- die kannst auch
bündig reindrehen, etwas Gefummel auf den letzen Zentimetern vorausgesetzt.

Oder was genau passendes raussuchen: <http://www.schraubfundamente.de/>


Thomas Prufer
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Marcel Mueller

unread,
May 16, 2015, 3:19:20 AM5/16/15
to
On 15.05.15 13.46, Michael Jakobs wrote:
> Im
> Netz finde ich nur so Sturmanker die man in die Erde drehen kann/muss.
> Die schauen dann aber naturgemäß immer ein Stück über der Erde, das will

Nicht notwendigerweise.
Es gibt auch diese Rohre, wie sie für Wäschespinnen etc. Verwendung
finden. Da musst Du natürlich das Gegenstück am Trampolin befestigen.

> Eine oder zwei lange Einschlaghülsen aus dem Zaunbau so tief versenken
> dass die bündig tief sitzen. Also vorher ein Stückchen ausschachten,
> damit man sie tief versenken kann. Dann oben quer eine Schraube rein,
> woran man dann einen Spanngurt o.ä. befestigen kann.

Würde funktionieren. Ist aber Gefrickel beim Aufbau. Und so ein Gurt in
Bodennähe sieht nach einer Weile auch nicht mehr schön aus.

> Ein kleines Betonfundament mit einem versenkten Bügel an dem man dann
> Spanngurt o.ä. befestigen kann.

Dasselbe mit noch mehr Arbeit. Und dann kommt irgendwann doch mal ein
anderes Trampolin, dass 7cm größer ist. Oder man will den Kram nicht
mehr haben, weil der Trampolin-Hype vorbei ist und die Kinder groß sind.
Lästig wieder auszugraben, so Betonanker.

> Ersteres lässt sich natürlich leichter irgendwann mal zurückbauen. Aber
> hält das? Zug käme ja direkt von oben.

Kommt darauf an, wie tief sie sitzen und wie viele Du hast. Bei 6-9
Stück bietet das schon einigen Halt.

Falls Du ohnehin irgendwie Befestigungsrohre ans Trampolin machst (z.B.
für diese Eindrehhülsen), könnte eine ganz pragmatische Lösung auch
sein, so Sonnenschirmständer, die man mit Sand befüllen kann zu
verwenden. Das ist dann wirklich portabel. Und eine Hand voll von den
Dingern hebt so schnell kein Wind hoch.

Das ist natürlich letztlich nur eine Variation der noch einfacheren
Lösung: Betonsteine an den Füßen befestigen. Nur müssen die Dinger
einerseits ordentlich fest sitzen und nicht abhauen (draufstapeln reicht
nicht), andererseits aber auch demontierbar sein, sonst bekommst Du das
Dinge nicht mehr Transportiert. Selbst wenn ein paar kräftige Männer mit
anpacken, könnten die Querkräfte das Gestell ruinieren.
Im Prinzip reicht dafür eine dicke Schraube, wo die durchbohrten Steine
draufgesteckt werden. Sie dürfen halt bei Gerüttel nicht seitlich
abhauen können.
Wenn man ein paar Latten dazwischen legt, genügt es vielleicht auch
einfach ein paar symmetrische L-Steine verkehrt herum über die
Stahlrohre zu stapeln. Die könnten halt seitlich wegkippen, weshalb ihr
Gewicht nur halb wirkt.
Wie auch immer eine gewichtsbasierte Lösung aussieht, sollte das
wirksame Gesamtgewicht deutlich über dem Eigengewicht des Trampolins
liegen, wenn es funktionieren soll.

Naja, und am Ende des Tages muss das alles nicht mehr aushalten als das
Gestell. Wenn nämlich die Anker Bombenfest sitzen, und oben alles
zerlegt ist, hilft das auch keinem. Offenkundig hat es das Gestell ja
schon einmal zerlegt.


> *) Bei vorhergesagtem Sturm haben wir es immer in eine windgeschützere
> Ecke geschoben. Vorige Woche gab es Abends Regen mit einer etwas
> heftigeren Windböe.... Seltsamerweise stand der kleine Tritt zum
> Raufklettern danach immer noch an Ort und Stelle.

Weniger Windangriffsfläche, niedriger und dadurch weniger Drehmoment und
last but not least Zufall.


Marcel

Michael Jakobs

unread,
May 19, 2015, 9:31:02 AM5/19/15
to
Am 16.05.2015 um 09:19 schrieb Marcel Mueller:

> On 15.05.15 13.46, Michael Jakobs wrote:
>> Ein kleines Betonfundament mit einem versenkten Bügel an dem man dann
>> Spanngurt o.ä. befestigen kann.
> Dasselbe mit noch mehr Arbeit. Und dann kommt irgendwann doch mal ein
> anderes Trampolin, dass 7cm größer ist. Oder man will den Kram nicht
> mehr haben, weil der Trampolin-Hype vorbei ist und die Kinder groß sind.
> Lästig wieder auszugraben, so Betonanker.

Ja eben. Ich habe schon so viel Beton in meinem Garten weggekloppt, da
will ich ungerne neuen versenken.

> Das ist natürlich letztlich nur eine Variation der noch einfacheren
> Lösung: Betonsteine an den Füßen befestigen. Nur müssen die Dinger
> einerseits ordentlich fest sitzen und nicht abhauen (draufstapeln reicht
> nicht), andererseits aber auch demontierbar sein, sonst bekommst Du das
> Dinge nicht mehr Transportiert. Selbst wenn ein paar kräftige Männer mit
> anpacken, könnten die Querkräfte das Gestell ruinieren.
> Im Prinzip reicht dafür eine dicke Schraube, wo die durchbohrten Steine
> draufgesteckt werden. Sie dürfen halt bei Gerüttel nicht seitlich
> abhauen können.
> Wenn man ein paar Latten dazwischen legt, genügt es vielleicht auch
> einfach ein paar symmetrische L-Steine verkehrt herum über die
> Stahlrohre zu stapeln. Die könnten halt seitlich wegkippen, weshalb ihr
> Gewicht nur halb wirkt.
> Wie auch immer eine gewichtsbasierte Lösung aussieht, sollte das
> wirksame Gesamtgewicht deutlich über dem Eigengewicht des Trampolins
> liegen, wenn es funktionieren soll.

Ja, nette Idee. Aber irgendwie auch wieder nicht mobil. Außer ich baue
alle Gewichte vorher ab.

> Naja, und am Ende des Tages muss das alles nicht mehr aushalten als das
> Gestell. Wenn nämlich die Anker Bombenfest sitzen, und oben alles
> zerlegt ist, hilft das auch keinem. Offenkundig hat es das Gestell ja
> schon einmal zerlegt.

Ja. Das Gestellt hat's aber nur zerlegt, weil das ganze Trampolin 15m
weiter auf das Gerüst aufs Nachbargrundstück geweht ist....

Am Besten gefällt mir momentan der Vorschlag von HC. Das Trampolin würde
ich mit Spanngurten befestigen, d.h. keine zusätzlichen Anbauten ans
Trampolin notwendig. Wenn's nicht benötigt wird, stört es nicht und man
kann auch mit dem Mäher drüber fahren. Und zurückbauen ist relativ simpel.


Michael
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