On 15.05.15 13.46, Michael Jakobs wrote:
> Im
> Netz finde ich nur so Sturmanker die man in die Erde drehen kann/muss.
> Die schauen dann aber naturgemäß immer ein Stück über der Erde, das will
Nicht notwendigerweise.
Es gibt auch diese Rohre, wie sie für Wäschespinnen etc. Verwendung
finden. Da musst Du natürlich das Gegenstück am Trampolin befestigen.
> Eine oder zwei lange Einschlaghülsen aus dem Zaunbau so tief versenken
> dass die bündig tief sitzen. Also vorher ein Stückchen ausschachten,
> damit man sie tief versenken kann. Dann oben quer eine Schraube rein,
> woran man dann einen Spanngurt o.ä. befestigen kann.
Würde funktionieren. Ist aber Gefrickel beim Aufbau. Und so ein Gurt in
Bodennähe sieht nach einer Weile auch nicht mehr schön aus.
> Ein kleines Betonfundament mit einem versenkten Bügel an dem man dann
> Spanngurt o.ä. befestigen kann.
Dasselbe mit noch mehr Arbeit. Und dann kommt irgendwann doch mal ein
anderes Trampolin, dass 7cm größer ist. Oder man will den Kram nicht
mehr haben, weil der Trampolin-Hype vorbei ist und die Kinder groß sind.
Lästig wieder auszugraben, so Betonanker.
> Ersteres lässt sich natürlich leichter irgendwann mal zurückbauen. Aber
> hält das? Zug käme ja direkt von oben.
Kommt darauf an, wie tief sie sitzen und wie viele Du hast. Bei 6-9
Stück bietet das schon einigen Halt.
Falls Du ohnehin irgendwie Befestigungsrohre ans Trampolin machst (z.B.
für diese Eindrehhülsen), könnte eine ganz pragmatische Lösung auch
sein, so Sonnenschirmständer, die man mit Sand befüllen kann zu
verwenden. Das ist dann wirklich portabel. Und eine Hand voll von den
Dingern hebt so schnell kein Wind hoch.
Das ist natürlich letztlich nur eine Variation der noch einfacheren
Lösung: Betonsteine an den Füßen befestigen. Nur müssen die Dinger
einerseits ordentlich fest sitzen und nicht abhauen (draufstapeln reicht
nicht), andererseits aber auch demontierbar sein, sonst bekommst Du das
Dinge nicht mehr Transportiert. Selbst wenn ein paar kräftige Männer mit
anpacken, könnten die Querkräfte das Gestell ruinieren.
Im Prinzip reicht dafür eine dicke Schraube, wo die durchbohrten Steine
draufgesteckt werden. Sie dürfen halt bei Gerüttel nicht seitlich
abhauen können.
Wenn man ein paar Latten dazwischen legt, genügt es vielleicht auch
einfach ein paar symmetrische L-Steine verkehrt herum über die
Stahlrohre zu stapeln. Die könnten halt seitlich wegkippen, weshalb ihr
Gewicht nur halb wirkt.
Wie auch immer eine gewichtsbasierte Lösung aussieht, sollte das
wirksame Gesamtgewicht deutlich über dem Eigengewicht des Trampolins
liegen, wenn es funktionieren soll.
Naja, und am Ende des Tages muss das alles nicht mehr aushalten als das
Gestell. Wenn nämlich die Anker Bombenfest sitzen, und oben alles
zerlegt ist, hilft das auch keinem. Offenkundig hat es das Gestell ja
schon einmal zerlegt.
> *) Bei vorhergesagtem Sturm haben wir es immer in eine windgeschützere
> Ecke geschoben. Vorige Woche gab es Abends Regen mit einer etwas
> heftigeren Windböe.... Seltsamerweise stand der kleine Tritt zum
> Raufklettern danach immer noch an Ort und Stelle.
Weniger Windangriffsfläche, niedriger und dadurch weniger Drehmoment und
last but not least Zufall.
Marcel