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Heizen mit Dieselmotor

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Rainer Maier

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

In meinem alten Haus gibts keinen richtigen Heizraum und auch keinen
brauchbaren Kamin für eine Öl-Zentralheizung, aber irgendwann will ich
mal von den blöden Ölöfen wegkommen.

Da gäbs doch die Möglichkeit, wie ein kleines Blockheizkraftwerk, mit
z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
als Generator eine kleine Heizung mit zusätzlicher Stromversorgung zu
bauen.
Mit einem Teil des Stromes können ein paar Autobatterien (auch vom
Schrott) geladen werden. Der Strom, der nicht verbraucht wird, wird
mit einigen Hochlastwiderständen im Wasserspeicher verbraten.

Das ganze technisch aufzubauen dürfte kein Problem sein, zur Steuerung
vielleicht noch ein kleiner 80286er Rechner, auch vom Schrott.

Aber da gibts jetzt ein paar Fragen:
1. Emmisionswerte können hier ja nicht geprüft werden, gibts da
vielleicht Ausnahmeregelungen oder Einzelabnahmen, was sagt der
Schornsteinfeger, ist der überhaupt zuständig?
2. Lärm. Der Auspuff müsste ja irgendwo ins Freie geleitet werden, das
wär bei uns zwar problemlos möglich, aber da gibts womöglich auch
Ärger.
3. Kann man den Auspuff zur weiteren Wärmegewinnung auch ins Wasserbad
setzen, gegen eine Abkühlung der Abgase spricht ja eigentlich nichts.
Es müsste halt ein Edelstahlauspuff sein.
4. Stromversorger, mit dem dürfte man ja keinen Ärger kriegen, wenn
man seinen Strom selber verbraucht.


Wieviel Ärger kann man denn kriegen, wenn man sowas einfach betreibt
und keiner weiss was davon?
Fragen über Fragen.

Gruss Rainer

Christoph Ensslin

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

Hallo Rainer!

>z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott

Etwas überdimensioniert!? (siehe Thread Wärmepumpe, da hatten wir das
schon.)

Wie willst du die Spannung stabilisieren?
Normalerweise geschieht dies übers Netz. Außerdem bekommst Du eine Vergütung
für überschüßigen, ins Netz gespeisten Strom.
(Besser als Schrottbatterien zu laden!)

>Das ganze technisch aufzubauen dürfte kein Problem sein, zur Steuerung
>vielleicht noch ein kleiner 80286er Rechner, auch vom Schrott.

Berichte wenns soweit ist !! Bin neugierig!

>1. Emmisionswerte können hier ja nicht geprüft werden,

Warum nicht? Die Werte können freilich gemessen werden. Außerdem
sind es bestimmt nicht die schlechtesten (verglichen mit Öleinzelöfen
sowieso).

>gibts da
>vielleicht Ausnahmeregelungen oder Einzelabnahmen, was sagt der
>Schornsteinfeger, ist der überhaupt zuständig?

Kein Problem, Du mußt nur folgendes beachten:
Bau das ganze Ding auf Räder (alten KFZ Anhänger, Stahlrollen, etc)
Das ganze darf kein ortsfeste Anlage sein. Vielleicht sogar den
Heizwasseranschluß
per Schlauch. Zur Sicherheit noch ein großes Schild dazu:
"NOTSTROMHEIZAGGREGAT"
Deinen alten Kamin und Ofen läßt Du natürlich stehen.
Dann kann der Amtsschimmel wiehern und traben wie er will.
Wie sich dies allerdings mit einer Netzeinspeisung verträgt müßte noch
geklärt werden.

>2. Lärm. Der Auspuff müsste ja irgendwo ins Freie geleitet werden, das
>wär bei uns zwar problemlos möglich, aber da gibts womöglich auch
>Ärger.

Die Maschine darf natürlich nur flüstern! Also Vollkapselung,Gummilagerung
etc.

>4. Stromversorger, mit dem dürfte man ja keinen Ärger kriegen, wenn
>man seinen Strom selber verbraucht.

Es sollte wohl vor allem Sorge der Elektromonopolabkassiergesellschaften
sein, daß
sie keinen Ärger mit uns Stromabnehmern kriegen wegen evtl.Mißbrauchs Ihrer
Monopolstellung.

>Wieviel Ärger kann man denn kriegen, wenn man sowas einfach betreibt
>und keiner weiss was davon?

Heizen ist erlaubt!
Golf Diesel fahren auch!
Außerdem gibts BHKW fertig zu kaufen.(http://www.senertec.de)
Schätze, im allerschlimmsten Fall mußt Du das Ding unter Androhung von
Zwangsgeld stilllegen.

Gruß
Christoph

Ralf Lorenz

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Rainer Maier wrote:
>
> In meinem alten Haus gibts keinen richtigen Heizraum und auch keinen
> brauchbaren Kamin für eine Öl-Zentralheizung, aber irgendwann will ich
> mal von den blöden Ölöfen wegkommen.
Ha , ein Leidensgenosse. Ich bin aber ueber meine 3 Oeloefen recht
happy, im Gegensatz zu vorigen Kohle-Loch ohneBoden-Oefen mit Aschedreck
und Kohlenschleppen. Bisher habe ich aber noch keine Leitungen gelegt,
sondern renne mit der Kanne rum :-/

>
> Da gäbs doch die Möglichkeit, wie ein kleines Blockheizkraftwerk, mit
> z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
> als Generator eine kleine Heizung mit zusätzlicher Stromversorgung zu
> bauen.
Turbogeile Idee. Welche Drehzahlen braucht der E-Motor ( Laerm des
Diesel)

> Mit einem Teil des Stromes können ein paar Autobatterien (auch vom
> Schrott) geladen werden. Der Strom, der nicht verbraucht wird, wird
> mit einigen Hochlastwiderständen im Wasserspeicher verbraten.

Watt sacht denn der Wirkungsgrad/ Kostenrechnung ??

>
> Das ganze technisch aufzubauen dürfte kein Problem sein, zur Steuerung
> vielleicht noch ein kleiner 80286er Rechner, auch vom Schrott.

wow, mit Hitech.

>
> Aber da gibts jetzt ein paar Fragen:

> 2. Lärm. Der Auspuff müsste ja irgendwo ins Freie geleitet werden, das
> wär bei uns zwar problemlos möglich, aber da gibts womöglich auch
> Ärger.

Ich denke, man kann das Geraeusch mit mehreren Auspuffteilen fast auf
Fluestern bekommen, man hat ja mehr Platz als unterm Auto. Wie oben und
unten geschrieben ist IMHO der Auspuff laerm nicht das groesste
Laermproblem.

> 3. Kann man den Auspuff zur weiteren Wärmegewinnung auch ins Wasserbad
> setzen, gegen eine Abkühlung der Abgase spricht ja eigentlich nichts.
> Es müsste halt ein Edelstahlauspuff sein.

klar, denk ich.


> 4. Stromversorger, mit dem dürfte man ja keinen Ärger kriegen, wenn
> man seinen Strom selber verbraucht.

Das waere interessant, die zocken doch ab, wo sie koennen.


>
> Wieviel Ärger kann man denn kriegen, wenn man sowas einfach betreibt
> und keiner weiss was davon?

:)))), keinen, wenn es bei dem keinerweisswas bleibt.


>
> Gruss Rainer
Sei doch so nett und mail mir, wenn Du Erkenntnisse oder konkretere
Bauideen hast. Ich bin echt interessiert. Was meiner Meinung nach nicht
zu vernachlaessigen ist, ist das eigentliche Motorendroehnen, dass sich
in Fundament/ Boden uebertraegt und sicher weiter weg hoerbar ist,
besonders nachts, wenn alles schlaeft. Da muesste man was mit
Gummipuffern machen.

Gruss
Ralf
--
Eine genagelte Schraube hält besser als ein geschraubter Nagel.

Ronald Böhm

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Ralf Lorenz schrieb:
>
> Rainer Maier wrote:

> > Da gäbs doch die Möglichkeit, wie ein kleines Blockheizkraftwerk, mit
> > z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
> > als Generator eine kleine Heizung mit zusätzlicher Stromversorgung zu
> > bauen.
> Turbogeile Idee. Welche Drehzahlen braucht der E-Motor ( Laerm des
> Diesel)

Soll der E-Motor zur Speisung des 230V-Netzes herhalten so muß er mit
3000 UPM laufen (wegen 50 Hz, Rechnung: 60 sec * 50 Hz = 3000 UPM).

Der Diesel muß dann so gesteuert werden das er ebenfalls mit 3000 UPM
rennt.

In der Großtechnik läuft das ungefähr so ab, E-Motor wird vom Netz
gespeist und dreht mit 3000 UPM, der Diesel läuft im "Schleppbetrieb"
mit bis die Nenndrehzahl von 3000 UPM erreicht wird, dann wird der
Diesel gestartet und über eine Meß- und Regeltechnische Steuerung auf
3000 UPM gehalten. Läuft alles prima wird entweder in das öffentliche
oder das eigene Netz eingespeist d.h. der Motor der als Generator läuft
wird vom öffentlichen auf das eigene Netz ungeschaltet.
Ob ein normaler E-Motor auch als Generator genutzt werden kann ich
leider nicht beantworten.

Ich hoffe das ich das so richtig erklärt habe denn ich bin kein
Elektriker, arbeite aber berufsbedingt mit dieser Technik.

Gruß Ronald 8-)

Josef Wolf

unread,
Dec 19, 1997, 3:00:00 AM12/19/97
to

In <349407d2...@news.swol.de> I...@swol.de (Rainer Maier) writes:

Zu diesem Vorschlag gab es ja bereits einige Kommentare. Zu folgendem
hat aber (glaube ich) noch keiner was gesagt:

>Da gäbs doch die Möglichkeit, wie ein kleines Blockheizkraftwerk, mit
>z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
>als Generator eine kleine Heizung mit zusätzlicher Stromversorgung zu
>bauen.

Ein Golf-Diesel duerfte etwa 40..50 kW haben. Der Wirkungsgrad ist am
Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird. Du solltest also
eher einen 30..40kW-Elektromotor vorsehen.
--
-- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de -- Germersheim, Germany --

Josef Wolf

unread,
Dec 19, 1997, 3:00:00 AM12/19/97
to

In <349468...@gmx.net> Ralf Lorenz <Lorenz-e...@gmx.net> writes:
>> Aber da gibts jetzt ein paar Fragen:
>> 2. Lärm. Der Auspuff müsste ja irgendwo ins Freie geleitet werden, das
>> wär bei uns zwar problemlos möglich, aber da gibts womöglich auch
>> Ärger.
>Ich denke, man kann das Geraeusch mit mehreren Auspuffteilen fast auf
>Fluestern bekommen, man hat ja mehr Platz als unterm Auto. Wie oben und
>unten geschrieben ist IMHO der Auspuff laerm nicht das groesste
>Laermproblem.

Beim Diesel kommt der Laerm nicht aus dem Auspuff. Wenn Du Dich neben
einen Golf Diesel stellst, wirst Du feststellen, dass das Nageln aus
dem Motorraum kommt...

>> Wieviel Ärger kann man denn kriegen, wenn man sowas einfach betreibt
>> und keiner weiss was davon?
>:)))), keinen, wenn es bei dem keinerweisswas bleibt.

Spaetestens wenn auf Dauer der Gestank des verbrannten Diesels ueber
der Strasse haengt, ist es mit dem 'keinerweisswas' vorbei.

Patrick Schelauske

unread,
Dec 19, 1997, 3:00:00 AM12/19/97
to

In article <67cd9u$bji$1...@raven.inka.de>, j...@raven.inka.de (Josef Wolf) writes:
>
>Beim Diesel kommt der Laerm nicht aus dem Auspuff. Wenn Du Dich neben
>einen Golf Diesel stellst, wirst Du feststellen, dass das Nageln aus
>dem Motorraum kommt...

Ich dachte das waere das Zeug im Handschuhfach, das durch die starken
Vibrationen.... :) :) :)


>
>Spaetestens wenn auf Dauer der Gestank des verbrannten Diesels ueber
>der Strasse haengt, ist es mit dem 'keinerweisswas' vorbei.

stinken Diesel und profanes Heizoel aus Heizkesseln nicht aehnlich ?

Das echte rechtliche Problem ist ob er Diesel oder Heizoel tanken
darf. Das BHKW muss absolut ortsfest sein. Es gab da mal eine clevere
Gemeinde die im Sommer das Freibad mit Warmwasser und Strom und im
Winter den Kindergarten damit versorgen wollt. Das BHKW war deshalb
auf einem Autoanhaenger montiert. Da gabs dann kraeftige
Steuernachzahlungen. Die Raeder mussten ab und das BHKW fest verschraubt
werden.

Patrick " Innovative Ideen werden wir schon irgendwie tot bekommen...
armes Deutschland" Schelauske


Christian von der Heydt-Keibel

unread,
Dec 19, 1997, 3:00:00 AM12/19/97
to

On 19 Dec 1997 14:24:55 +0100, patrick.s...@hl.siemens.de
(Patrick Schelauske) wrote:


>>Spaetestens wenn auf Dauer der Gestank des verbrannten Diesels ueber
>>der Strasse haengt, ist es mit dem 'keinerweisswas' vorbei.
>
>stinken Diesel und profanes Heizoel aus Heizkesseln nicht aehnlich ?
>

Vor der Verbrennung schon ;) aber dann....

Die Verbrennung läuft ja unter völlig anderen Bedingungen ab.
IMO sind die Brennertemperaturen höher, durch die konstante
Verbrennung kann man den Prozess erheblich einfacher regeln, die
Emissionen sind geringer. Beim Dieselmotor wird NIE der gesamte
Kraftstoff verbrannt, auch nicht bei Lamda > 1, durch die rel.
niedrigen mittlere Verbrennungstemp. bildet sich Ruß (unvollst.
verbrannter Kraftstoff), welcher bei älteren Modellen nicht gefiltert
wird.

Und das kann man schon riechen...


Gruss,
Christian

Ulrich Boettcher

unread,
Dec 19, 1997, 3:00:00 AM12/19/97
to

j...@raven.inka.de meinte zu:

Re: Heizen mit Dieselmotor:

> Ein Golf-Diesel duerfte etwa 40..50 kW haben. Der Wirkungsgrad ist am
> Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird. Du solltest also
> eher einen 30..40kW-Elektromotor vorsehen.

Nun soll ja so eine Anlage primär heizen. Nebenbei erzeugt man dann noch
Strom, weil man den ohnehin braucht, er sich auch gut verkaufen lässt und
belasten muss man einen Motor schließlich auch, damit er etwas mehr Wärme
abgibt. So gesehen ist der Wirkungsgrad eigentlich nicht so wesentlich.

Die Lebensdauer eines Pkw-Motors dürfte ein wesentlicher Kostenfaktor
einer solchen Anlage sein. Ein bei Vollast betriebener Motor lebt sicher
nicht sehr lange.

Rechnen wir einmal: Pkw-Motor hält ca. 200 000km.
Die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei 50km/h.
Das ergibt eine Lebensdauer von ca.4000h.
Läuft die Anlage nur 10h am Tag ist jedes Jahr
ein neuer Motor fällig!

Die Fa. Senertec gibt für ihren Spezialmotor eine Lebensdauer von mehr
als 80 000 Stunden an! Damit würde eine solche Anlage Sinn machen.

Gruß,
Ulrich


Ralf Lorenz

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

Christian von der Heydt-Keibel wrote:
>

> Verbrennung kann man den Prozess erheblich einfacher regeln, die
> Emissionen sind geringer. Beim Dieselmotor wird NIE der gesamte
> Kraftstoff verbrannt, auch nicht bei Lamda > 1, durch die rel.
> niedrigen mittlere Verbrennungstemp. bildet sich Ruß (unvollst.
> verbrannter Kraftstoff), welcher bei älteren Modellen nicht gefiltert
> wird.

Hi,

ich kann Dir verraten, dass bei meinen Oeloefen jeder eine andere
Flammenfarbe hat und Russ teilweise reichlich vorhanden ist. Da sollte
man im Umkehrschluss vorschlagen, dass Schornsteinfeger Dieselautos
fegen sollen :)

>
> Und das kann man schon riechen...

IMHO sind beim Oelofen wirklich nicht so viel Abgase vorhanden wie beim
Motor, kann man die zur Reinigung nicht durch ein Wasserbecken leiten?


>
> Gruss,
> Christian
cu


Ralf
--
Eine genagelte Schraube hält besser als ein geschraubter Nagel.

ZZR 600 '90 noch schnell, Ventile sind schon wieder leiser : ( (
XJ 600 '93
CB 750 SevenFifty '93
Nichts ist spannender als die nächste Kurve.
http://www.rz.fhtw-berlin.de/~s0100209, mail Lorenz-e...@gmx.net

Ralf Lorenz

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

Josef Wolf wrote:
>

> Ein Golf-Diesel duerfte etwa 40..50 kW haben. Der Wirkungsgrad ist am
> Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird. Du solltest

Huuuaaa, auuu, meine Ohren! Welcher hoerende Mensch kann denn das
aushalten? Im Ernst: da braucht man eine gute schallmaessige Entkopplung
vom Fundament, gibts das ueberhaupt?

> --
> -- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de -- Germersheim, Germany --

Michael Lohde

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

Am 17 Dec 1997 06:37:29 GMT, schrieb ronald...@t-online.de (Ronald
Böhm):


>Ob ein normaler E-Motor auch als Generator genutzt werden kann ich
>leider nicht beantworten.
>
>Ich hoffe das ich das so richtig erklärt habe denn ich bin kein
>Elektriker, arbeite aber berufsbedingt mit dieser Technik.
>
>Gruß Ronald 8-)

Hallo Ronald !

Sollte kein Problem sein.
Wenn Du die Welle drehst, dann kannst Du auf den Anschlüssen
im Motorklemmbrett eine Spannung messen. Je konstanter Du drehst,
um so konstanter ist auch die Spannung.

MfG Michael


Archibald Tuttle

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

> > > Da gäbs doch die Möglichkeit, wie ein kleines Blockheizkraftwerk, mit
> > > z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
> > > als Generator eine kleine Heizung mit zusätzlicher Stromversorgung zu
> > > bauen.

> > Turbogeile Idee. Welche Drehzahlen braucht der E-Motor ( Laerm des
> > Diesel)
>
> Soll der E-Motor zur Speisung des 230V-Netzes herhalten so muß er mit
> 3000 UPM laufen (wegen 50 Hz, Rechnung: 60 sec * 50 Hz = 3000 UPM).

So nicht ganz richtig, gilt nur fuer 2 polige Maschinen !!!!!!
Theoretisch ist jede Drehzahl moeglich, nur treten dann konstruktive
Probleme auf.
Die Normreihe reicht bis etwa 60 pol Maschinen, jedoch sehr selten.
ueblich sind 4 polige mit 1500 upm



> Der Diesel muß dann so gesteuert werden das er ebenfalls mit 3000 UPM
> rennt.
>
> In der Großtechnik läuft das ungefähr so ab, E-Motor wird vom Netz
> gespeist und dreht mit 3000 UPM, der Diesel läuft im "Schleppbetrieb"
> mit bis die Nenndrehzahl von 3000 UPM erreicht wird, dann wird der
> Diesel gestartet und über eine Meß- und Regeltechnische Steuerung auf
> 3000 UPM gehalten. Läuft alles prima wird entweder in das öffentliche
> oder das eigene Netz eingespeist d.h. der Motor der als Generator läuft
> wird vom öffentlichen auf das eigene Netz ungeschaltet.

> Ob ein normaler E-Motor auch als Generator genutzt werden kann ich
> leider nicht beantworten.

wird bisweilen wohl realisiert, erfordert jedoch umfangreiche Regeltechnik,
scheidet fuer hobbybastler wohl aus.
auf dem Surplusmarkt oder dgl jedoch umfangreiches Angebot an
Komplettmaschinen vorhanden !!

Gruss, Oliver


Rainer Maier

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

On Sun, 14 Dec 1997 01:22:29 +0100, "Christoph Ensslin"
<C...@ensslin.sha.eunet.de> wrote:

>Hallo Rainer!


>
>>z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
>

>Etwas überdimensioniert!? (siehe Thread Wärmepumpe, da hatten wir das
>schon.)

Bei 50Hz Netzfrequenz läuft der Motor mit 1500 U/min. Ein älterer Golf
Diesel mit 45 PS ??? läuft dann ungefähr bei 1/3 der Drehzahl, bei dem
die volle Leistung anfällt. Das Drehmoment ist dabei schätzungsweise
immer noch in der Nähe vom maximalen Drehmoment, was günstig für den
Verbrauch ist. Die 10KW Abgabeleistung müssten dann so bei ca. 2/3
Vollgas anfallen, der Motor wird also noch etwas geschont und die
Abgase sind sauberer.


>Wie willst du die Spannung stabilisieren?
>Normalerweise geschieht dies übers Netz.

Man braucht halt leider einen Synchronmotor, die erzeugte Spannung
wird über die Gleichspannung in der Erregerwicklung geregelt. Da das
Ding auch mal 60Hz oder auch mal 300 Volt erzeugen darf, muss die
Regelung nicht perfekt sein.
Einfacher wäre natürlich ein Asnchronmotor, der ans Netz gekoppelt
wird.

> Außerdem bekommst Du eine Vergütung
>für überschüßigen, ins Netz gespeisten Strom.

Ich will ja eigentlich gar keinen Strom erzeugen, dieses
"Abfallprodukt" verheize ich eben fast vollständig im Heizkreislauf.
Höchstens noch ein grosser Boiler fürs Badewasser.
Und mit dem EVU will ich mich gar nicht rumärgern, ausserdem muss die
Steuerung perfekter sein, da beim Zuschalten ans Netz die Drehfelder
übereinstimmen müssen.


>Kein Problem, Du mußt nur folgendes beachten:
>Bau das ganze Ding auf Räder (alten KFZ Anhänger, Stahlrollen, etc)
>Das ganze darf kein ortsfeste Anlage sein. Vielleicht sogar den
>Heizwasseranschluß
>per Schlauch. Zur Sicherheit noch ein großes Schild dazu:
>"NOTSTROMHEIZAGGREGAT"
>Deinen alten Kamin und Ofen läßt Du natürlich stehen.
>Dann kann der Amtsschimmel wiehern und traben wie er will.

Sehr gute Idee!


>Außerdem gibts BHKW fertig zu kaufen.(http://www.senertec.de)

Ist weit jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Da brauch ich
nicht mal dran zu denken.
Bei höheren Stückzahlen sollte eigentlich so ein Aggregat zum Preis
einer besseren Ölheizung zu bauen sein. Man müsste halt einen
Grossserien-Automotor verwenden, z.B. den 3-Zylinder aus dem neuen
Polo.


Gruss Rainer


Rainer Maier

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

On Mon, 15 Dec 1997 00:14:30 +0100, Ralf Lorenz
<Lorenz-e...@gmx.net> wrote:


>Ha , ein Leidensgenosse. Ich bin aber ueber meine 3 Oeloefen recht
>happy, im Gegensatz zu vorigen Kohle-Loch ohneBoden-Oefen mit Aschedreck
>und Kohlenschleppen. Bisher habe ich aber noch keine Leitungen gelegt,
>sondern renne mit der Kanne rum :-/

Letungen können wir nicht legen, da gehts durch die kalte Scheune wo
das Öl einfriert. Wenns draussen mal unter -10 Grad hat, müssen wir
auch immer die Ölkannen vorwärmen, da das Heizöl zu dickflüssig wird.
Was mich an den Dingern am meisten stört ist dass sie nicht zu regeln
sind. Viel Wärme geht ja gut, aber auf kleinster Flamme sind sie oft
doch noch zu warm.


>> Mit einem Teil des Stromes können ein paar Autobatterien (auch vom
>> Schrott) geladen werden. Der Strom, der nicht verbraucht wird, wird
>> mit einigen Hochlastwiderständen im Wasserspeicher verbraten.
>Watt sacht denn der Wirkungsgrad/ Kostenrechnung ??

Der thermische Wirkungsgrad dürfte in der Nähe von einer
Ölzentralheizung sein. Der Vorteil der Anordnung ist eben die
Stromlieferung; alle grösseren Stromverbraucher hängen mit dran und
das Aggregat springt an, wenn die Geräte eingeschaltet werden.
Kleinere Verbraucher werden weiterhin vom öffentlichen Netz oder von
einem Wechselrichter und den Batterien betrieben.


>> Wieviel Ärger kann man denn kriegen, wenn man sowas einfach betreibt
>> und keiner weiss was davon?
>:)))), keinen, wenn es bei dem keinerweisswas bleibt.

So werd ich das wahrscheinlich auch machen. Nur wird irgenwann der
Kaminfeger bei der regelmässigen "Feuerstättenprüfung" die Heizkörper
entdecken und unangenehme Fragen stellen.


Gruss Rainer

Ronald Böhm

unread,
Dec 20, 1997, 3:00:00 AM12/20/97
to

Archibald Tuttle schrieb:

>
> > > > Da gäbs doch die Möglichkeit, wie ein kleines Blockheizkraftwerk, mit
> > > > z.B. einem Golf-Dieselmotor und einem 10KW-Elektromotor vom Schrott
Dargestellt habe ich auch nur die Technik mit der ich Arbeite. In die
E-Technik habe und bekomme ich von unseren E-Technikern leider keinen
Einblick. Der Generator (3000 UPM) wird in übrigen mit einer 40 bar
Dampfturbine angetrieben - ist wohl leichter zu Steuern.

Gruss, Ronald

Christian von der Heydt-Keibel

unread,
Dec 21, 1997, 3:00:00 AM12/21/97
to

On Sat, 20 Dec 1997 01:34:56 +0100, Ralf Lorenz
<Lorenz-e...@gmx.net> wrote:


Hallo Ralf,

>> Ein Golf-Diesel duerfte etwa 40..50 kW haben. Der Wirkungsgrad ist am
>> Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird. Du solltest
>
>Huuuaaa, auuu, meine Ohren! Welcher hoerende Mensch kann denn das
>aushalten? Im Ernst: da braucht man eine gute schallmaessige Entkopplung
>vom Fundament, gibts das ueberhaupt?

nur zu Deiner Info: Vollast kannst man bei jeder Drehzahl fahren!

Natürlich macht so eine Maschine bei jeder Drehzahl mehr oder weniger
Krach und strahlt auch über das Gehäuse Schall ab, eine Kapselung und
Gummilagerung ist sicherlich erforderlich.

Christian

Christian von der Heydt-Keibel

unread,
Dec 21, 1997, 3:00:00 AM12/21/97
to

On 19 Dec 1997 00:53:47 +0100, j...@raven.inka.de (Josef Wolf) wrote:


>Ein Golf-Diesel duerfte etwa 40..50 kW haben. Der Wirkungsgrad ist am

>Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird. Du solltest also
>eher einen 30..40kW-Elektromotor vorsehen.

Warum so viel Leistung? Auch bei 1500 min^-1 kann man Vollast fahren.
Und dabei liefert der o.g. Motor um die 10kW bei einem sehr geringen
spez. Kraftstoffverbrauch (zwischen Vollast und 3/4 Vollast). Ich habe
leider nur die Kurven vom 5-Zyl. Diesel von Audi mit 2l und 64kW. Der
leistet immerhin 15kW in dem Bereich.

Christian

Ralf Lorenz

unread,
Dec 22, 1997, 3:00:00 AM12/22/97
to

Christian von der Heydt-Keibel wrote:
>

>
> nur zu Deiner Info: Vollast kannst man bei jeder Drehzahl fahren!

Hi Christian,

das mit der Vollast war von Josef, ich denke, er meinte volle Leistung.


>
> Natürlich macht so eine Maschine bei jeder Drehzahl mehr oder weniger
> Krach und strahlt auch über das Gehäuse Schall ab, eine Kapselung und
> Gummilagerung ist sicherlich erforderlich.

Und genau dasssss ist IMHO das Problem. Das den Grundstuecksnachbarn und
einem selbst das tiefe Droehnen nicht auf den Geist geht. Ich glaube,
das ist nicht geraeuschlos machbar.

>
> Christian

Patrick Schelauske

unread,
Dec 22, 1997, 3:00:00 AM12/22/97
to

In article <349bf565...@news.swol.de>, I...@swol.de (Rainer Maier) writes:
>
>Ich will ja eigentlich gar keinen Strom erzeugen, dieses
>"Abfallprodukt" verheize ich eben fast vollständig im Heizkreislauf.
>Höchstens noch ein grosser Boiler fürs Badewasser.

aeh? was nuetzt ein BHKW wenn du eh nur Waerme, aber keinen Strom brauchst?

>Und mit dem EVU will ich mich gar nicht rumärgern, ausserdem muss die
>Steuerung perfekter sein, da beim Zuschalten ans Netz die Drehfelder
>übereinstimmen müssen.

Ich glaub das macht man heute eh mit Gleichrichten und anschliessend
wieder Wechselrichten (auf Halbleiterbasis!).


>
>
>>Kein Problem, Du mußt nur folgendes beachten:
>>Bau das ganze Ding auf Räder (alten KFZ Anhänger, Stahlrollen, etc)

dann musst du Diesel nehmen (wegen Steuern um Faktor 3 teuerer als
Heizoel!!!)

>>Außerdem gibts BHKW fertig zu kaufen.(http://www.senertec.de)
>Ist weit jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Da brauch ich
>nicht mal dran zu denken.
>Bei höheren Stückzahlen sollte eigentlich so ein Aggregat zum Preis
>einer besseren Ölheizung zu bauen sein. Man müsste halt einen
>Grossserien-Automotor verwenden, z.B. den 3-Zylinder aus dem neuen
>Polo.

Automotore sind nicht geeignet (zu wenig Standfest, Betriebsstunden!)
Schiffsdiesel oder Industriediesel sind besser (LKW?)
3 Zylinder ist auch Scheisse. Ein, zwei oder Vierzylinder.
Dreizylinder und Fuenfzylinder mit Ausgleichswellen und anderen Tricks
damit sie ueberhaupt brauchbar laufen moeglichst meiden.
VW-PKW-Motore sind sicher fuer den Zweck viel zu teuer, da werden
halt NORMLE Ersatzteilpreise der Autoindustrie faellig.


Patrick Schelauske


Josef Wolf

unread,
Dec 22, 1997, 3:00:00 AM12/22/97
to

In <349B12...@gmx.net> Ralf Lorenz <Lorenz-e...@gmx.net> writes:
>> Ein Golf-Diesel duerfte etwa 40..50 kW haben. Der Wirkungsgrad ist am
>> Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird. Du solltest
>Huuuaaa, auuu, meine Ohren! Welcher hoerende Mensch kann denn das
>aushalten? Im Ernst: da braucht man eine gute schallmaessige Entkopplung
>vom Fundament, gibts das ueberhaupt?

Bitte aufmerksamer lesen! Ich schrieb nicht 'nahe Hoechstdrehzahl'
sondern 'nahe Vollast'. Wenn Du im 5. Gang mit 100km/h einen Berg
hochtuckerst bist Du auch nahe Vollast, aber noch lange nicht nahe
Hoechstdrehzahl!

Christian von der Heydt-Keibel

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Dec 22, 1997, 3:00:00 AM12/22/97
to

On Mon, 22 Dec 1997 01:03:33 +0100, Ralf Lorenz
<Lorenz-e...@gmx.net> wrote:


>Hi Christian,
>
>das mit der Vollast war von Josef, ich denke, er meinte volle Leistung.

Sorry Ralf ;)

Ralf Lorenz

unread,
Dec 23, 1997, 3:00:00 AM12/23/97
to

Josef Wolf wrote:
>

> >Huuuaaa, auuu, meine Ohren! Welcher hoerende Mensch kann denn das
> >aushalten? Im Ernst: da braucht man eine gute schallmaessige Entkopplung
> >vom Fundament, gibts das ueberhaupt?
>
> Bitte aufmerksamer lesen!

You too.

>Ich schrieb nicht 'nahe Hoechstdrehzahl'

ich auch nicht. Dass ich mich um mein Gehoer sorge hat seinen Grund
nicht in _lautem_ Laerm sondern den tiefen Frequenzen, die ein
mittellangsam drehender Diesel ( wie fast alle Verbrennungsmotoren)
reichlich liefert.

> sondern 'nahe Vollast'. Wenn Du im 5. Gang mit 100km/h einen Berg
> hochtuckerst bist Du auch nahe Vollast, aber noch lange nicht nahe
> Hoechstdrehzahl!

Beim Goggo schon, aber das hatte keinen 5., oder? :)

> --
> -- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de -- Germersheim, Germany --

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Ulrich Boettcher

unread,
Jan 1, 1998, 3:00:00 AM1/1/98
to

AHoe...@t-online.de meinte zum Betreff Re: Heizen mit Dieselmotor:

> On 19 Dec 1997 15:28:24 GMT, ulri...@t-online.de (Ulrich Boettcher)


> wrote:
>
> >
> >Rechnen wir einmal: Pkw-Motor hält ca. 200 000km.
>

> Das sind Werte für den betrieb im Straßenverkehr, also unter ständig
> wechselnden Einsatzbedingungen, mit mehr oder weniger häufigen
> Kaltstarts usw.
>
> Im Dauerbetrieb bzw. bei Betrieb unter wenig schwankenden Bedingungen
> sind da "Laufleistungen" drin, die weit über ein 200000km-Äquivalent
> hinausgehen. Beim Diesel sowieso.

Auch bei einer äquvalenten Laufleistung von 1.000.000km entspricht dies
einer Laufzeit von etwa 20.000 Betriebsstunden. Das reicht eben mal für
vier bis fünf Jahre! Ein normaler Heizkessel hat eine technische Lebens-
dauer von 15 bis 20 Jahren, zudem ist er erheblich billiger.

> Abgesehen davon gibt es gerade im Dieselbereich einige
> Motorkonstruktionen, die eh kaum "totzukriegen" sind... beispielsweise
> den aus dem 2.3E-Benziner entstandenen 2.5l-TDI von Audi, wo
> inzwischen gar nicht mal so wenige TDI-100er (ebenso wie
> 2.3E-Benziner) mit über einer halben Million Kilometer auf der Uhr
> durch dieses unser Land fahren und nicht den Eindruck machen, als ob
> sie demnächst auseinanderfallen.
>
> Beim stationären Einsatz kann man durch diverse Maßnahmen die
> Betriebsbedingungen noch weiter auf eine lange Laufzeit hin
> optimieren.
> Beispielsweise durch einen gegenüber den beim Auto üblichen
> Pappfilterpatronen um Größenordnungen effektiveren Ölfeinstfilter.

Es ist unsinnig, über die Verwendung solcher Maschinen als BHKW-Antrieb
für eine Wohneinheit zu diskutieren!
Motore dieser Größenordnung bringen bei den hier diskutierten 3000U/min
aufgrund der mechanischen Verluste schon eine Waermeleistung, die in
einem Einfamilienhaus niemals abgenommen werden kann.

In meinem Haus habe ich eine Gasheizung mit 14kW installiert. Durch das
große Speichervermögen der Fußbodenheizung ist bei Temperaturen bis
0 Grad der Kessel nur zwischen 11:00 Uhr und 18:30 intermittierend mit
großen Pausen in Betrieb. Diese 14kW werden selbst bei -20 Grad Außen-
temperatur nicht im Dauerbetrieb benötigt. Die Innenraumtemperatur
schwankt zwischen 21 und 23 Grad (Vorgabe meiner Frau :-)).

Mein Opel Omega braucht bei 3000U/min ca. 3,5l/h ohne auch nur ein Watt
Nutzleistung abzugegben. Der Motorwirkungsgrad dürfte also im Bereich von
1 -3 kW Generatorleistung bei nahe Null liegen!

Zumindest kleine BHKW sind sinnvoll nur mit speziellen kleinen Antrieben
zu bauen. Wer möchte denn eine Heizung mit angeschlossenem Autofriedhof
und einem Wartungsaufwand von 10 Stunden/Woche betreiben?

Gruß,
Ulrich

Christian von der Heydt-Keibel

unread,
Jan 2, 1998, 3:00:00 AM1/2/98
to

On 30 Dec 1997 23:02:25 GMT, gab AHoe...@t-online.de (Alexander
Hoernigk) folgendes zum besten:

>>Der Wirkungsgrad ist am Besten, wenn der Motor nahe der Vollast betrieben wird.

>Wird zwar immer wieder behauptet, wird dadurch aber nicht richtiger.
>Bei Höchstleistung ist der Wirkungsgrad vieler Motoren sogar
>ausgesprochen schlecht, außerdem sind Automotoren nicht für konstanten
>Vollastbetrieb ausgelegt.

Weshalb sollte eine herkömmliche Verbrennungskraftmaschine einen
mehrtägigen Prüfstandlauf bei 3000 min-1 unter Vollast nicht
überleben?
Schon wieder ein 'Fachmann', der Höchstleistung und Vollast nicht
unterscheiden kann/will. :(
Tatsache ist, die Betriebsbereiche mit den geringsten spez.
Kraftstoffverbräuchen liegen knapp unter Vollast in der Nähe des max.
Drehmoments.

>Der optimale Wirkungsgrad wird vielmehr dann errreicht, wenn der Motor
>in dem Drehzahlbereich läuft, in dem er das höchste DREHMOMENT
>bereitstellen kann.

... und auch bereitstellt, denn bei Teillast wird selbst im 'idealen'
Drehzahlbereich kein optimaler Wirkungsgrad erreicht.

Gruss, Christian


Rainer Maier

unread,
Jan 6, 1998, 3:00:00 AM1/6/98
to

On 1 Jan 1998 13:28:47 GMT, ulri...@t-online.de (Ulrich Boettcher)
wrote:


>Auch bei einer äquvalenten Laufleistung von 1.000.000km entspricht dies
>einer Laufzeit von etwa 20.000 Betriebsstunden. Das reicht eben mal für
>vier bis fünf Jahre!

Dauerbetrieb ergibt 2,3 Jahre. Geheizt wird nur im Winter und in der
Übergangszeit, also 1/2 Jahr = 4,6 Jahre Betriebsdauer. Aufgrund der
Heizleistung ist der Motor höchstend ca. 8 Stunden in Betrieb
Ergibt Laufzeit: 15 Jahre (konservativ)
(Ein Heizkessel ist ja auch nicht die ganze Zeit in Betrieb)


>Motore dieser Größenordnung bringen bei den hier diskutierten 3000U/min
>aufgrund der mechanischen Verluste schon eine Waermeleistung, die in
>einem Einfamilienhaus niemals abgenommen werden kann.

Motordrehzahl bei Maschinen mit 2 Polpaaren (4-polig): 1500 U/min
Bei 10KW Abgabeleistung und 40% Wirkungsgrad werden zusätzlich 15 KW
Wärme erzeugt, die bei 25% Einschaltdauer völlig ausreichen.

>In meinem Haus habe ich eine Gasheizung mit 14kW installiert. Durch das
>große Speichervermögen der Fußbodenheizung ist bei Temperaturen bis
>0 Grad der Kessel nur zwischen 11:00 Uhr und 18:30 intermittierend mit
>großen Pausen in Betrieb. Diese 14kW werden selbst bei -20 Grad Außen-
>temperatur nicht im Dauerbetrieb benötigt.

Das Ding soll doch auch nicht die ganze Zeit laufen. Warum auch?
Ein grosser Wärmespeicher, der ca. 2 Tage abdeckt und Strom- bzw.
Wärmeerzeugung nur dann, wenn viel Strom gebraucht wird. Wenn wenig
Strom benötigt wird, wird halt wie immer vom Netz gespeist.

Wenn kein Strom benötigt wird, schält sich das Ding halt ab.

>Mein Opel Omega braucht bei 3000U/min ca. 3,5l/h ohne auch nur ein Watt
>Nutzleistung abzugegben.

Deshalb machts du ja auch dein Auto über Nacht aus.


>Wer möchte denn eine Heizung mit angeschlossenem Autofriedhof
>und einem Wartungsaufwand von 10 Stunden/Woche betreiben?

So schlimm wird wohl nicht kommen.


Gruss Rainer

Josef Wolf

unread,
Jan 6, 1998, 3:00:00 AM1/6/98
to

In <68bui1$gd3$6...@news00.btx.dtag.de> AHoe...@t-online.de (Alexander Hoernigk) writes:
>On 19 Dec 1997 00:53:47 +0100, j...@raven.inka.de (Josef Wolf) wrote:
>>Der Wirkungsgrad ist am Besten, wenn der Motor nahe der Vollast
>>betrieben wird.
>Wird zwar immer wieder behauptet, wird dadurch aber nicht richtiger.
>Bei Höchstleistung ist der Wirkungsgrad vieler Motoren sogar
>ausgesprochen schlecht

Und wieder einmal: aufmerksamer lesen. Ich schrieb _nicht_ 'Hoechstleistung'
sondern _Vollast_. Das ist ein gravierender Unterschied.

>außerdem sind Automotoren nicht für konstanten
>Vollastbetrieb ausgelegt.

Noe. Vielmehr sind die auf stark schwankende Last/Leistung ausgelegt. Eine
konstante Last (auch Vollast) bedingt erheblich weniger Verschleiss.
Insbesondere wenn man Kaltstarts etc/pp komplett vermeiden kann.

>Der optimale Wirkungsgrad wird vielmehr dann errreicht, wenn der Motor
>in dem Drehzahlbereich läuft, in dem er das höchste DREHMOMENT
>bereitstellen kann.

Habe ich etwas Anderes geschrieben? Wenn der Motor das hoechste
Drehmoment bereitstellt, dann kann ich auch die _maximale_ _Last_
antreiben. Dann laeuft der Motor unter VOLLAST. Das sind genau
meine Worte: Der Wirkungsgrad ist dann am hoechsten, wenn der
Motor unter Vollast laeuft.

Nur hat Deine Definition einen Haken: Wenn ich nicht die maximale
Leistung benoetige, muesste ich nach Deiner Definition den Motor
trotzdem mit der Drehzahl betreiben, bei der er das maximale
Drehmoment liefern _koennte_.

Nach meiner Definition hingegen darfst Du die Drehzahl so einstellen,
dass die Kiste _genau_ die geforderte Last erbringen kann. Dann
betreibst Du den Motor wieder (mit der eingestellten Drehzahl)
unter Vollast und hast wieder den optimalen Wirkungsgrad.

Extrembeispiel: Es ist (fast) keine Leistung gefordert. Du betreibst
die Kiste mit der Drehzahl, die das maximale Drehmoment erbringen
_kann_ (aber in diesem Fall nicht _muss_). Ich hingegen betreibe die
Kiste mit der Leerlaufdrehzahl. Wer braucht weniger Sprit?

>Die ideale Regelung sollte also darauf hinauslaufen, daß der Motor
>konstant im Bereich dieser Maximaldrehmoment-Drehzahl gehalten wird.

Unfug! Haengt davon ab, wieviel Leistung _benoetigt_ wird. Das Maximum
des Wirkungsgrades kann (muss aber nicht) identisch sein mit dem Maximum
des Drehmomentes.

Umgekehrt wird aber sehr wohl ein Schuh draus: Wird der Motor unter
Vollast betrieben, dann wird er in der Naehe _eines_ Wirkungsgradmaximums
betrieben.

>Ist das (der jeweiligen elektrischen Leistungsentnahme äquivalente)
>"Bremsdrehmoment" des Generators klein, wird also wenig Energie
>entnommen, dann nimmt die Regelung "das Gas zurück", bei höherer
>Leistungsentnahme wird entsprechend "aufgedreht", so daß die Drehzahl
>jeweils konstant bleibt.

Wenig ueberzeugend Deine Theorie.

Christian von der Heydt-Keibel

unread,
Jan 6, 1998, 3:00:00 AM1/6/98
to

On 6 Jan 1998 00:18:24 +0100, j...@raven.inka.de (Josef Wolf) wrote:

Hallo Josef,

>Extrembeispiel: Es ist (fast) keine Leistung gefordert. Du betreibst
>die Kiste mit der Drehzahl, die das maximale Drehmoment erbringen
>_kann_ (aber in diesem Fall nicht _muss_). Ich hingegen betreibe die
>Kiste mit der Leerlaufdrehzahl. Wer braucht weniger Sprit?
>

ich stimme Dir da voll und ganz zu.
Allerdings funktioniert das nicht mehr ohne weiteres, wenn eine
Asynchronmaschine mit 1500 min-1 angetrieben werden soll. :(
Da wird dann trotz ungünstigen Verbrauchverhaltens wohl eine
herkömmliche Drehzahlregelung fällig.
Ich frage mich nur, wie das bei Windkraftanlagen funktioniert, dort
ist die Drehzahl doch auch nicht konstant und es werden 50Hz
eingespeist. Leistungshalbleitergedöns? ;) Teuer?

> > Die ideale Regelung sollte also darauf hinauslaufen, daß der Motor
> > konstant im Bereich dieser Maximaldrehmoment-Drehzahl gehalten wird.

Da kann ich nur noch mal auf die 'Muschelkurven'-Kennfelder verweisen,
die diese Aussage Lügen strafen. Besser ist und bleibt: knapp unter
Vollast bleiben!!

>Unfug! Haengt davon ab, wieviel Leistung _benoetigt_ wird. Das Maximum
>des Wirkungsgrades kann (muss aber nicht) identisch sein mit dem Maximum
>des Drehmomentes.
>

Ebent, Gruss, Christian


Ulrich Boettcher

unread,
Jan 6, 1998, 3:00:00 AM1/6/98
to

I...@swol.de meinte zum Betreff Re: Heizen mit Dieselmotor:

> Motordrehzahl bei Maschinen mit 2 Polpaaren (4-polig): 1500 U/min
> Bei 10KW Abgabeleistung und 40% Wirkungsgrad werden zusätzlich 15 KW
> Wärme erzeugt, die bei 25% Einschaltdauer völlig ausreichen.

Stimmt, 15 kW sind für ein vernünftig gebautes Eigenheim mehr als ausreichend.
Der Wirkunggrad von 40% scheint mir etwas zu optimistisch, obwohl das eigent-
lich kein Problem ist, denn die "Abfallwärme" wird ja sinnvoll genutzt.

> Das Ding soll doch auch nicht die ganze Zeit laufen. Warum auch?
> Ein grosser Wärmespeicher, der ca. 2 Tage abdeckt und Strom- bzw.
> Wärmeerzeugung nur dann, wenn viel Strom gebraucht wird. Wenn wenig
> Strom benötigt wird, wird halt wie immer vom Netz gespeist.
>
> Wenn kein Strom benötigt wird, schält sich das Ding halt ab.

Ökonomischen Sinn macht diese Art "Heizung" nur, wenn der Strom sich gut
verkaufen lässt. Will man nur für den Eigenbedarf Strom erzeugen wird sich
eine derartige Anlage unter diesen Bedingungen kaum amortisieren.
Kein vernünftig denkender Mensch wird wird sich so eine Anlage einbauen,
um seinen elektrischen Durchlauferhitzer damit zu versorgen. In einem
etwas ökologisch orientierten Haushalt dürfte der Spitzenverbrauch
bei 3 bis 4kW liegen.
Den für einen Energievorrat von 2 Tagen ausgelegten Speicher (Heizung und
Warmwasser möchte ich nicht in meinem Keller stehen haben.
Es ist nicht die Frage, was alles technisch machbar ist, sondern ob es
einen wirschaftlichen Nutzen für mich bringt!

Denkt bitte einmal folgenden Vorschlag durch:

Ein Motor erzeugt ca. 2kW Strom und treibt gleichzeitig eine Wärmepumpe
mit etwa 2kW Leistungsaufnahme.
Dabei ezeugt der Motor ca. 8kW Wärme und die Wärmepumpe zusätzlich
etwa 6kW. Macht unter dem Strich 14kW Wärmeabgabe.
Selbst bei alleinigem Einsatz der Wärmepumpe reicht ein intermittierender
Betrieb der Anlage für fast alle Betriebsfälle aus.
Das bedeutet, dass für fast das gesamte Jahr ein Motor mit einer Leistung
von lediglich ca. 3PS betrieben werden muss, denn selbst ohne Generator
bringt dieser Betrieb etwa einen Ertrag von 10 - 12kW Wärme!
Den Primärenergieeinsatz schätze ich einmal auf ca. 5kW. Das sollten hier
einmal die Experten in Öl oder Gas umrechnen.

Gruß,
Ulrich


Josef Wolf

unread,
Jan 7, 1998, 3:00:00 AM1/7/98
to

In <34b28fcb...@news.tu-clausthal.de> christia...@tu-clausthal.de (Christian von der Heydt-Keibel) writes:
>On 6 Jan 1998 00:18:24 +0100, j...@raven.inka.de (Josef Wolf) wrote:
>>Extrembeispiel: Es ist (fast) keine Leistung gefordert. Du betreibst
>>die Kiste mit der Drehzahl, die das maximale Drehmoment erbringen
>>_kann_ (aber in diesem Fall nicht _muss_). Ich hingegen betreibe die
>>Kiste mit der Leerlaufdrehzahl. Wer braucht weniger Sprit?
>ich stimme Dir da voll und ganz zu.

(Puh, endlich jemand, der mir zustimmt ;-)

>Allerdings funktioniert das nicht mehr ohne weiteres, wenn eine
>Asynchronmaschine mit 1500 min-1 angetrieben werden soll. :(

Da ist allerdings was Wahres dran...

>Da wird dann trotz ungünstigen Verbrauchverhaltens wohl eine
>herkömmliche Drehzahlregelung fällig.
>Ich frage mich nur, wie das bei Windkraftanlagen funktioniert, dort
>ist die Drehzahl doch auch nicht konstant und es werden 50Hz
>eingespeist. Leistungshalbleitergedöns? ;) Teuer?

Hmmm, wie waere es mit einem stufenlosen Automatik-Getriebe? Sobald
Abtriebsdrehzahl von den 50Hz abweicht wird Uebersetzungsverhaeltnis
angepasst. Muesste doch machbar sein sowas? Abhaengig vom geforderten
Antriebsdrehmoment kann dann die Motordrehzahl optimal eingestellt
werden.

Hans Marx

unread,
Jan 8, 1998, 3:00:00 AM1/8/98
to

Hallo Christian,
> Asynchronmaschine mit 1500 min-1 angetrieben werden soll. :(
> Da wird dann trotz ungünstigen Verbrauchverhaltens wohl eine
> herkömmliche Drehzahlregelung fällig.
> Ich frage mich nur, wie das bei Windkraftanlagen funktioniert, dort
> ist die Drehzahl doch auch nicht konstant und es werden 50Hz
> eingespeist. Leistungshalbleitergedöns? ;) Teuer?
Gibt es da nicht Generatoren mit sog. "Fremderregung" (Honni soit qui
mal y pense), d.h., die sich die Frequenz aus dem normalem Netz,
unabhaängig von der Drehzahl, holen ?
> > > Die ideale Regelung sollte also darauf hinauslaufen, daß der Motor
> > > konstant im Bereich dieser Maximaldrehmoment-Drehzahl gehalten wird.
dieses Problem wäre auf diese Weise gelöst.

Adieu
Hans
>

Michael Kreienberg

unread,
Jan 9, 1998, 3:00:00 AM1/9/98
to

Hallo,

Josef Wolf schrieb in Nachricht <690unf$3es$1...@raven.inka.de>...


>Hmmm, wie waere es mit einem stufenlosen Automatik-Getriebe? Sobald
>Abtriebsdrehzahl von den 50Hz abweicht wird Uebersetzungsverhaeltnis
>angepasst. Muesste doch machbar sein sowas? Abhaengig vom geforderten
>Antriebsdrehmoment kann dann die Motordrehzahl optimal eingestellt
>werden.


Die Sache ist so:

Ist ein (Synchron-)Generator erst ein mal am Netz synchronisiert, so wird
die Drehzahl aus dem Netz vorgegeben und ist als eingeprägt zu betrachten.
Gibt man in diesem Zustand jetzt Gas (indem man z.B. am Füllmengenregler mit
der Hand zieht) so ändert sich die abgegebene Leistung des Generators,
trotzdem läuft er noch netzsynchron. Die Sache mit dem Getriebe ist also
nicht nötig.

Schalte ich das BHKW einfach aus ohne den (Synchron-) Generator vom Netz zu
trennen (z.B. weil alle Sicherheitsabschaltungen blockiert wurden)
verwandelt sich mein Generator in einen Motor, der dann immer noch
netzsynchron läuft und meiner Antriebsmaschine arg zusetzt.

Die Schwierigkeit bezüglich der Drehzahl ist diese vor dem Synchronisieren
über eine relativ lange Zeit (ca. 30 sek.) so konstant zu halten, daß eine
Synchronisierung mit dem Netz erfolgen kann. Das ist bei
Verbrennungskraftmaschinen nicht so einfach, insbesondere wenn alternative
Brennstoffe wie Faulgas verwendet werden. Dann haben auch teuere Regelungen
arge Schwierigkeiten (inkl. der diese Einrichtet). Eine Fehlsynchronisierung
sollte man sich übrigens auch nicht zu oft leisten, da diese eine
Katastrophe für den Generator und das Fundament darstellt. Wer also mit Hand
aufs Netz schalten will (mittels Dunkelschaltung und Synchronoskop) sollte
dieses vorher schon mal geübt haben.

Gruß
Michael Kreienberg
kre...@uni-bremen.de

Rainer Maier

unread,
Jan 11, 1998, 3:00:00 AM1/11/98
to

On 6 Jan 1998 23:20:24 GMT, ulri...@t-online.de (Ulrich Boettcher)
wrote:

>Ökonomischen Sinn macht diese Art "Heizung" nur, wenn der Strom sich gut


>verkaufen lässt. Will man nur für den Eigenbedarf Strom erzeugen wird sich
>eine derartige Anlage unter diesen Bedingungen kaum amortisieren.

Gerade der selbst verbraucht Strom ist doch der teuerste.
Wenn die EVUs vielleicht mal 7Pf. bezahlen, lohnt sich die Sache doch
nicht.


>Denkt bitte einmal folgenden Vorschlag durch:
>
>Ein Motor erzeugt ca. 2kW Strom und treibt gleichzeitig eine Wärmepumpe
>mit etwa 2kW Leistungsaufnahme.
>Dabei ezeugt der Motor ca. 8kW Wärme und die Wärmepumpe zusätzlich
>etwa 6kW. Macht unter dem Strich 14kW Wärmeabgabe.
>Selbst bei alleinigem Einsatz der Wärmepumpe reicht ein intermittierender
>Betrieb der Anlage für fast alle Betriebsfälle aus.
>Das bedeutet, dass für fast das gesamte Jahr ein Motor mit einer Leistung
>von lediglich ca. 3PS betrieben werden muss, denn selbst ohne Generator
>bringt dieser Betrieb etwa einen Ertrag von 10 - 12kW Wärme!
>Den Primärenergieeinsatz schätze ich einmal auf ca. 5kW. Das sollten hier
>einmal die Experten in Öl oder Gas umrechnen.
>
>Gruß,
> Ulrich

Hört sich gut an. Man müsste halt einen wirtschaftlichen Dieselmotor
mit 2 KW Abgabeleistung und Wasserkühlung finden.
Habe mir im Baumarkt mal die Notstromaggregate angeschaut, die sind
leider alle luftgekühlt. Ein Nachteil ist auch, dass das Ding fast
100% Einschaltdauer hat und damit nicht allzulange hält.

In dieser Grössenordnung gibts auch viel weniger Probleme mit
Vibrationen, Leistungsschaltern...


Gruss Rainer

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