Ich habe eine 10 Jahre alte Wohnung und seit etwa 2 Tagen, wenn ich
oder meine Freundin das Wasser am Wasserhahn aufdrehen und mit dem
Wasser in Berührung kommen, dann spühren wir ein ganz leichtes
krippeln am Finger! Wenn ich also meinen Finger in den Wasserstrahl
halte.
Was kann da los sein und was sollte ich weiter tun?
danke, liebe Grüße
> Ich habe eine 10 Jahre alte Wohnung und seit etwa 2 Tagen, wenn ich
> oder meine Freundin das Wasser am Wasserhahn aufdrehen und mit dem
> Wasser in Berührung kommen, dann spühren wir ein ganz leichtes
> krippeln am Finger! Wenn ich also meinen Finger in den Wasserstrahl
> halte.
Kommt Euer Warmwasser aus einem elektrischen Durchlauferhitzer?
Vielleicht ist da was defekt.
Ciao Dschen
--
Dschen Reinecke
=== der mit dem Namen aus China ===
>Kommt Euer Warmwasser aus einem elektrischen Durchlauferhitzer?
>Vielleicht ist da was defekt.
Was ist bitte ein Durchlauferhitzer? Unser Warmwasser kommt vom
Speicher, falls du diesen meinst. Aber ist eigentlich egal, denn es
kommt (auch?) beim Kaltwasser vor!
danke,lg
>>Kommt Euer Warmwasser aus einem elektrischen Durchlauferhitzer?
>>Vielleicht ist da was defekt.
>
> Was ist bitte ein Durchlauferhitzer?
Hallo Tony,
ich habe bei mir im Bad unter dem Waschbecken einen Kasten hängen. Wenn
ich das Warmwasser aufdrehe, läuft das (kalte) Wasser durch diesen
Kasten und wird mit Strom erhitzt. Es wird also erst dann erhitzt, wenn
es wirklich gebraucht wird.
Das ist ein Durchlauferhitzer.
Gruß,
Jens
--
Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach.
> Ich habe eine 10 Jahre alte Wohnung und seit etwa 2 Tagen, wenn ich
> oder meine Freundin das Wasser am Wasserhahn aufdrehen und mit dem
> Wasser in Berührung kommen, dann spühren wir ein ganz leichtes
> krippeln am Finger! Wenn ich also meinen Finger in den Wasserstrahl
> halte.
Ist es ein anhaltendes Kribbeln oder ein kurzzeitiges?
Letzteres ließe auf eine elektr. Entladung schließen.
Habt Ihr Euren Fußbodenbelag in der Wohnung verändert (synthetische
Fußmatte o.ä.)?
--
Gruß,
Andi
www.heiterkite.de
> Was ist bitte ein Durchlauferhitzer? Unser Warmwasser kommt vom
> Speicher, falls du diesen meinst. Aber ist eigentlich egal, denn es
> kommt (auch?) beim Kaltwasser vor!
Wenn Dein Speicher das Wasser unter Strom setzt, dann auch das
Kaltwasser. Dem Strom waere es egal, ob der Hahn auf- oder zugedreht
ist.
Was ein durchlauferhitzer ist wurde eh schon erklaert.
mfg
otto
Das Kribbeln dauert vielleicht 0,5 Sekunden, also nur ganz kurz und es
ist nicht immer...! Außerdem habe ich in den letzten 2 Jahren NICHTS
geändert,keine andere Matte oder sonst was!
danke,lg
> Was kann da los sein und was sollte ich weiter tun?
Das hatte ich auch vor vielen Jahren. Besonders in der Nähe der Pulsader an
den Handgelenken wurde das Kribbeln stärker. Ich hab dann sporadisch die
Waschmaschine mit ihrem Gehäuse mittels Erdungsschelle an ein Wasserrohr
angeschlossen. Dann war's weg.
Gruß
Günther
> Das Kribbeln dauert vielleicht 0,5 Sekunden, also nur ganz kurz und es
> ist nicht immer...! Außerdem habe ich in den letzten 2 Jahren NICHTS
> geändert,keine andere Matte oder sonst was!
Hört sich eigentlich nach elektrostatischer Entladung an, allerdings
dauert diese eigentlich nur Sekundenbruchteile. Hatte ich die letzten
Tage auch, bei diesem saukalten und trockenen Wetter gibt es solche
Entladungen dauernd, u.a. bei mir am Wasserhahn, an der Garderobe und
beim Auto. Beim Auto hilft dann, wenn man vor dem aussteigen schon außen
an die Tür packt. Beim Kleiderhaken habe ich die letzten Tage dann immer
erst den Haustürschlüssel drangehalten, dann hat es kurz geblitzt und
die Aufladung war weg. Seit gestern ist das Problem wieder weg, da es
wärmer und nass geworden ist.
Gruß Dirk.
--
Ende der Nachricht
habe mich jetzt erkundigt und ich müsste einen Elektriker holen, da
das Problem ein "Potentialausgleich" ist...???
lg
Und was meinst du zu dem Stichwort "Potentialausgleich". Ich habe
gerade bei einem Elektriker angerufen und die meinten, es sei der
Potentialausgleich.
ZB jetzt spühre ich gar nichts und wenn ich was spühre, dann ist es
nicht stark, aber ich spühre etwas.
Ich werde einfach bis Montag das Waschbecken nicht benutzen und dann
meinen Vermieter verständigen...ich hoffe, dass ich dann nicht mehr in
Lebensgefahr bin!
lg,danke
was abschalten? Ich habe ja nicht angeschaltet. Den Wasserhahn drehe
ich bis MOntag einfach nicht auf.
>Eine Ferndiagnose ist nicht möglich! Und demzufolge jeder Tip der
>anders lautet als "Fachmann holen" wertlos und gefährlich.
Ich werde am Montag einen Fachman holen, aber kann ich wenigsten den
Rest meines Badezimmers benutzen, zB die Dusche?
>Und sofort Strom weg von dem Gerät!
Welches Gerät??? An meinem Wasserhahn ist kein Gerät angeschlossen.
lg, danke
> habe mich jetzt erkundigt und ich müsste einen Elektriker holen, da
> das Problem ein "Potentialausgleich" ist...???
Du solltest Deine Frage vielleicht in "de.sci.ing.elektrotechnik"
stellen.
Gruß
bj
> Hört sich eigentlich nach elektrostatischer Entladung an, allerdings
> dauert diese eigentlich nur Sekundenbruchteile. Hatte ich die letzten
> Tage auch, bei diesem saukalten und trockenen Wetter gibt es solche
> Entladungen dauernd,
Genau darauf wollte ich auch hinaus.
Kann jemand den Kausalzusammenhang erklären?
--
Gruß,
Andi aus Bad Segeberg
www.heiterkite.de
boiler habe ich schon, aber der ist ja nur in der nacht in Betrieb!
Und was ich überhaupt nicht verstehe: In unseren Wohnhaus gibts noch
30 andere Wohnungen und bei niemanden ist dieses Problem. Bei in
meiner Wohnung habe ich noch 3 andere Waschbecken und da ist dieses
Problem auch nicht.
Und wenn es nur biem Kaltwasser ist, dann kann auch der Boiler (der
neu ist!) nichts haben. Und wenn ein Fehler im Keller liegt (ich wohne
im Dachgeschoss), warum haben die Nachbarn unter mir keine Probleme???
lg
> Otto Adam schrieb:
>> Wenn Dein Speicher das Wasser unter Strom setzt, dann auch das
>> Kaltwasser.
> Warum sollte er?
Warum nicht?
>> Dem Strom waere es egal, ob der Hahn auf- oder zugedreht
>> ist.
> Eben nicht.
> man Duchlauferhitzer!
Der Tony hat aber einen Speicher und keinen Durchlauferhitzer,
schreibt er. Und der heitzt, wann es ihm passend erscheint.
>> Was ein durchlauferhitzer ist wurde eh schon erklaert.
> Aber du hast das scheinbar nicht verstanden!
Das schliesst Du woraus?
> Hint: Der schaltet sich nur für die "Warm"wasserentnahme ein.
> Und kann damit Spannung auf das abgegebene Wasser legen. Z.B.
> dann, wenn die Heizung durchgefressen ist.
Das kann der Speicher wohl auch so machen, oder?
> Schnellstens einen Fachmann zu Rate ziehen und das Teil nicht
> mehr benutzen.
Kann nicht schaden.
mfg
otto
ich würde die wasserleitung erden! in der regel sollt das ja irgentwo
geschehen sein. vielleicht ist die erdungsschelle weggekommen? grundsätzlich
müßte die mit dem potentialausgleich verbunden sein
ich würde.... ach nein, lieber schreib ich da nicht
steffen
--
Grüße aus der Eifel
(email: nichts rauskürzen)
Hallo Wolfgang!
> Sorry - hatte den Faden verloren bzw. falsch aufgenommen und war im
> Glauben, daß da ein Durchlauferhitzer am Werkeln ist.
Kannst Du jetzt auch
===
Und wieder mal typisch für diese NG - viel Gelaber - aber keiner warnt
hier vor der extremen Gefahr.
===
zurücknehmen? Scheinbar hast Du das nur gepostet, weil Du den Thread
nicht gelesen hattest. Würde ich eine große Gefahr sehen, würde ich
selbstverständlich warnen, aber ich habe erstmal nach Fakten gefragt...
Sag bitte auch noch, ob Du jetzt einen Durchlauferhitzer als gefährlich
ansiehst oder nicht. Du schreibst beides:
===
> Dem Strom waere es egal, ob der Hahn auf- oder zugedreht
> ist.
Eben nicht.
[...]
Hint: Der schaltet sich nur für die "Warm"wasserentnahme ein. Und kann
damit Spannung auf das abgegebene Wasser legen. Z.B. dann, wenn die
Heizung durchgefressen ist.
===
und
===
Also doch ein Boiler - ob der nur nachts heizt oder nicht ist erst mal
egal. Er hängt am Stromnetz! Und kann bei "Fehlströmen" den Strom auch
zum Wasserhahn weiterleiten.
===
Ich tendiere zu ersterem...
Hi
na, Raketeningenieur muß man nicht unbedingt sein, um zu wissen, was ein
Potentialausgleich ist.
Das bedeutet nur, daß alles elektrisch Leitende in der
Whnung/Haus/Sonstwas das gleiche Erdpotential haben sollten, also
miteinander leitend verbunden sind.
Dazu setzt man i.A. im Keller einen Erder, an den mit einer
Klemmschiene, der sog. Potentialausgleichsschiene, alle Wasser- und
Gasleitungen, die Erde des Sicherungskastens und die Rohre der
Zentralheizung verbunden werden. Falls vorhanden auch die
Antennenleitungen von Hochantenne oder Sat. Muß glaub ich mit 4mm²
gemacht werden. Dann kann man nicht mehr durch Potentialunterschiede
eine gewischt kriegen und im Fehlerfalle schalten Fi und
Leitungsschutzschalter sicherer ab, da alles, was man anfassen könnte,
auf Erde liegt.
bye
Jupp
Habe jetzt einen Elektriker (der gleichzeitig Installateur ist) in der
Wohnung gehabt. Er konnte (mit seinen Fingern) am Wasserstrahl nichts
spühren. Außerdem meinte er, dass da nichts passieren kann, da das
sowieso nur 18 Volt, Ampere, Watt (???, keine Ahnung welche
Bezeichnung er nannte, aber eine Zahl mit 18!) hat.
Er meinte, ich soll lieber den Vermieter mit der Suche beauftragen,
weil sonst stellt er mir die Rechnung aus, und falls er etwas findet
(oder auch nichts), dann wirds teuer für mich.
lg
Ich weiß nicht wie Du durch meinen Hinweis auf Raketeningenieur
kommst, und ich weiß was Potentialausgleich bedeutet.
Nur, in der von mir empfohlenen Gruppe sitzen die Profis,
die Elektriker.
mfg
bj
> Habe jetzt einen Elektriker (der gleichzeitig Installateur ist) in der
> Wohnung gehabt.
Also ein Spezialist für alles. ;0)
> Er konnte (mit seinen Fingern) am Wasserstrahl nichts
> spühren.
Wenn es so wäre, wie ich es damals wahr nahm, dann spürt man es am besten
da, wo die Haut dünn ist. Probier mal bei der Pulsader an der Hand.
> Außerdem meinte er, dass da nichts passieren kann, da das
> sowieso nur 18 Volt, Ampere, Watt (???, keine Ahnung welche
> Bezeichnung er nannte, aber eine Zahl mit 18!) hat.
Aha, sehr undurchsichtig.
> Er meinte, ich soll lieber den Vermieter mit der Suche beauftragen,
Na der hat ja noch weniger Ahnung von Elektrik. Die verstehen eher etwas vom
Zählen der Mieteinnahmen.
> weil sonst stellt er mir die Rechnung aus, und falls er etwas findet
> (oder auch nichts), dann wirds teuer für mich.
Wieso das denn?
Wenn z.B. deine Steckdosen keine Erdung aufweisen, kannst du doch nichts
dafür. War bei mir auch so. Die Erdung wurde mit einem kurzen Stück Draht
innerhalb der Steckdose vom Erdungskontakt gegen Mp (oder N?) gelegt. So
eine Erdung hat einen bestimmten Namen, der mir jetzt nicht einfällt und
wäre der reinste Murks gewesen.
Gruß
Günther
> Wenn z.B. deine Steckdosen keine Erdung aufweisen, kannst du doch nichts
> dafür. War bei mir auch so. Die Erdung wurde mit einem kurzen Stück Draht
> innerhalb der Steckdose vom Erdungskontakt gegen Mp (oder N?) gelegt. So
> eine Erdung hat einen bestimmten Namen, der mir jetzt nicht einfällt und
> wäre der reinste Murks gewesen.
>
> Gruß
> Günther
>
volkstümlich Nullung genannt. War in den Siebzigern absolut üblich und
ich lebe immer noch.
Gruß Hans
> Diesen Elektriker würde ich meiden! Wer eine solche mögliche Gefahr
> mit einer Ferndiagnose so als "Potentialausgleich" herab tut, der
> handelt grob fahrlässig und dem gehört die Lizenz entzogen.
Nicht so schnell schießen.
Es gibt jede Menge Durchlauferhitzer, auch moderner Bauart, die mit
blanken (!) Drähten das Wasser erhitzen. Diese brauchen zwingen einen
Potentialausgleich, weil es sonst unter der Dusche zumindest kribbelt.
Z.B.:
Alfred
Könnte es sein, dass du da das Wort "Blankdraht-Heizsystem" falsch
auffaßt?
Das sind blanke Wicklungen in einem Isoliermaterial, welches wiederrum von
Kupfer umgeben ist. Da Kribelt nichts, da isoliert!
Nur im Fehlerfall ist ein "Kribbeln" möglich. Und das dürfte dann wohl
nicht
mehr so harmlos sein...
> Könnte es sein, dass du da das Wort "Blankdraht-Heizsystem" falsch auffaßt?
> Das sind blanke Wicklungen in einem Isoliermaterial, welches wiederrum von
> Kupfer umgeben ist. Da Kribelt nichts, da isoliert!
>
> Nur im Fehlerfall ist ein "Kribbeln" möglich. Und das dürfte dann wohl
> nicht
> mehr so harmlos sein...
Nein, das ist schon so: Blanker Draht im Wasser (genauer: drei, wegen
Drehstrom)
siehe:
http://www.stiebel-eltron.de/index.php/de/4/3/info/wissen/hintergruende/01034/index.php?program=7
Alfred
> volkstümlich Nullung genannt. War in den Siebzigern absolut üblich und
> ich lebe immer noch.
Nachteil: FI löst nicht aus.
Aber auch ich lebe noch :-)
--
Gruß,
Andi
www.heiterkite.de
Auch solche die eingebildeten Profis.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Fullquote absichtlich
>> Josef Erbs wrote:
>>>>> habe mich jetzt erkundigt und ich müsste einen Elektriker holen,
>>>>> da das Problem ein "Potentialausgleich" ist...???
>>>>
>>>> Du solltest Deine Frage vielleicht in "de.sci.ing.elektrotechnik"
>>>> stellen.
>>>
>>> Hi
>>> na, Raketeningenieur muß man nicht unbedingt sein, um zu wissen, was
>>> ein Potentialausgleich ist.
>>
>> Ich weiß nicht wie Du durch meinen Hinweis auf Raketeningenieur
>> kommst, und ich weiß was Potentialausgleich bedeutet.
>> Nur, in der von mir empfohlenen Gruppe sitzen die Profis,
>> die Elektriker.
>>
> Auch solche die eingebildeten Profis.
Das klingt sehr böse.
Ganz ernst, Ernst.
Ich bin seit langem stiller Leser in der von mir empfohlenen Gruppe.
Um selber Beiträge zu leisten fehlt mir das fundierte Wissen, aber
aus Beiträgen in dieser Gruppe habe ich sehr viel gelernt.
Als Selbermacher hat es mir geholfen. Dass eventuell nicht jeder,
der dort einen Beitrag liefert ein Profi ist, mag sein, kann sein, ist
aber
nicht von Bedeutung, weil er von den *Profis* umgehend eines
Besseren belehrt wird.
Gruß
bj
Der Draht berührt _nie und nimmer_ das Wasser!!!! Das würde rein technisch
schon nicht klappen, da der Strom wohl nicht nur durch die Wicklungen
fließen würde...
Gruß, Johannes
Warum sollte er das nicht tun?
Der FI Schalter prüft doch nur, ob die Summe der Ströme zwischen den
Außenleitern und dem Neutralleiter gleich null ist.
Der Schutzleiter hat damit doch ersteinmal gar nichts zu tun.
Der einzige Vorteil bei einem FI und einem Schutzleiter ist doch nur, dass
der FI (oder die Sicherung) sofort auslöst, wenn im Gerät ein Defekt entsteht
und deshalb sofort abschaltet, weil ein Fehlstrom über den Schutzleiter
abfließt.
Ist der Schutzleiter nicht vorhanden, dann schaltet der FI erst ab wenn
jemand das defekte Gerät berührt. Durch die schnelle Abschaltung kommt es zu
keinen direkten Schäden durch den Stromschlag. Gefährlich wirds nur, wenn man
durch den Schreck z.B. von einer Leiter fällt.
Also ist ein FI Schalter auch bei solchen älteren Netzen noch sinnvoll.
Oder liege ich jetzt hier total daneben, dann klärt mich bitte auf.
MfG Sönke
Sorry, hatte die Beschreibung "übersehen" hatte nur auf die Skizze mit
der Legende geachtet. Ich kann das ja fast nicht glauben...
Hast du zufälig einen Link zur Hand, bei dem der Aufbau genauer
beschrieben wird? (z.B. mit Beispielen zur Berechnung)
Gruß, Johannes
Der Trick beruht wohl darauf, dass der Widerstand des Wasser deutlich höher
ist, als der der Leitungen.
Wasser wird von den meisten immer als sehr guter Leiter angesehen, ist es
aber wohl nicht.
Die Leitfähigkeit des Wassers entsteht ja auch erst durch die
Verunreinigungen (destilliertes Wasser leitet wohl fast gar nicht), deshalb
müssen die Geräte auch an die Wasserverhältnisse angepasst werden.
MfG Sönke
> Ist der Schutzleiter nicht vorhanden, dann schaltet der FI erst ab wenn
> jemand das defekte Gerät berührt. Durch die schnelle Abschaltung kommt es zu
> keinen direkten Schäden durch den Stromschlag.
Dann war das Kribbeln im ganzen Körper wohl ein antizipierte Reaktion
meinerseits... ;-)
Ich bin kein Fachmann, mir wurde der Grund für meine Schmerzen von einem
Elektriker so erklärt.
--
Gruß,
Andi
www.heiterkite.de
> Der Trick beruht wohl darauf, dass der Widerstand des Wasser deutlich höher
> ist, als der der Leitungen.
> Wasser wird von den meisten immer als sehr guter Leiter angesehen, ist es
> aber wohl nicht.
> Die Leitfähigkeit des Wassers entsteht ja auch erst durch die
> Verunreinigungen (destilliertes Wasser leitet wohl fast gar nicht), deshalb
> müssen die Geräte auch an die Wasserverhältnisse angepasst werden.
So ist es zum einen, zum anderen hast du Drehstrom, so dass, wenn man
die drei Leiter im Dreieck, nicht zu weit von einander entfernt
anordnet, man in einiger Entfernung um die Leiter herum die
Spannungssumme Null hat. Das ganze liegt in einem auf genullten
Kupferblock, so dass eigentlich nur das Wasser im Ein- und Auslauf
geringe Spannung führen kann.
Ich habe das vor einiger Zeit erfahren und konnte es zuerst auch nicht
glauben, hat aber bei der Fertigung und Wartung einige Vorteile: Kein
Isolationsmaterial um die Leiter, die sich beim Heizen wohl ziemlich
ausdehnen und somit den Kalkansatz darauf gleich wieder absprengen.
Alfred
> Als Selbermacher hat es mir geholfen. Dass eventuell nicht jeder,
> der dort einen Beitrag liefert ein Profi ist, mag sein, kann sein, ist
> aber
> nicht von Bedeutung, weil er von den *Profis* umgehend eines
> Besseren belehrt wird.
Das ist ein großer Vorteil von Newsgruppen. Auf Webseiten stehen Tipps
unkommentiert, und man muss dem Autor vertrauen. In Newsgruppen wird man
zumindest stutzig, wenn Widerrede kommt.
>
> "A. Fiebig" <andi....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:1goyuft.1bg15mn13e534uN%andi....@t-online.de...
>> Hans Beiger <hbr...@hotmail.com> wrote:
>>
>> > volkstümlich Nullung genannt. War in den Siebzigern absolut üblich und
>> > ich lebe immer noch.
>>
>> Nachteil: FI löst nicht aus.
Nein, der Hauptnachteil ist, dass dann das "geerdete" Metallgehäuse
eines defekten Geräts eine Spannung gegen Erde bekommt, wenn der
Nullleiter nicht 100%ig ist (korrodierte Lüsterklemmen oder welche mit
losen Schrauben, zu dünnes Kabel an einer Flickstelle usw.). Im
Extremfall der Unterbrechung des Nulleiters liegt dann die volle
Spannung am Gehäuse an, und keine Sicherung löst aus.
Auch wenn im Gerät keine Leitung locker ist und am Gehäuse scheuert, so
liegt am Gehäuse bei Last und schlechtem Nullleiter prinzipbedingt
Spannung an, eben genausoviel wie dort am Nullleiter, und zwar mit
Schmackes dahinter. Der Innenwiderstand dieser Spannungsquelle ist etwa
der des Geräts - bei einem Heizlüfter recht wenig.
>> Aber auch ich lebe noch :-)
Mich gruselt der Gedanke an klassische Nullung regelmäßig. Aber ich
hatte schon immer besonderen Respekt vor Strom.
> Warum sollte er das nicht tun?
> Der FI Schalter prüft doch nur, ob die Summe der Ströme zwischen den
> Außenleitern und dem Neutralleiter gleich null ist.
Kommt drauf an, wie er geschaltet ist. Es gibt z.B. die einphasigen FIs,
die schauen nach, ob der Strom, der aus dem einen Loch rausgeht im
anderen Loch wieder zurückkommt (Test auf Differenzstrom). Wenn ja, dann
ist das Strom, der nicht fließen soll, egal wie wenig (üblicherweise in
der Größenordnung 10 mA), und der FI-Schalter schaltet ab. Bei der
klassischen Nullung sieht der FI zwar nicht, das an der Steckdose Strom
über den Schutzleiterkontakt fließt, aber wenn Strom über mich und meine
Füße zum Fußboden fließt, dann sollte er das auch merken und abschalten.
Es entsteht ja ein Differenzstrom.
>
> "A. Fiebig" <andi....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:1goyuft.1bg15mn13e534uN%andi....@t-online.de...
>> Hans Beiger <hbr...@hotmail.com> wrote:
>>
>> > volkstümlich Nullung genannt. War in den Siebzigern absolut üblich und
>> > ich lebe immer noch.
>>
>> Nachteil: FI löst nicht aus.
Auch wenn im Gerät keine Leitung locker ist und am Gehäuse scheuert, so
liegt am Gehäuse bei Last und schlechtem Nullleiter prinzipbedingt
Spannung an, eben genausoviel wie dort am Nullleiter, und zwar mit
Schmackes dahinter. Der Innenwiderstand dieser Spannungsquelle ist etwa
der des Geräts - bei einem Heizlüfter recht wenig.
>> Aber auch ich lebe noch :-)
Mich gruselt der Gedanke an klassische Nullung regelmäßig. Aber ich
hatte schon immer besonderen Respekt vor Strom.
> Warum sollte er das nicht tun?
> Der FI Schalter prüft doch nur, ob die Summe der Ströme zwischen den
> Außenleitern und dem Neutralleiter gleich null ist.
Kommt drauf an, wie er geschaltet ist. Es gibt z.B. die einphasigen FIs,
sh>ich würde die wasserleitung erden!
Dr Bau soll 10 Jahre alt sein. Hat man damals nicht schon Kunststoffrohre
verbaut?
Denn wäre der Tip zwecklos.
Gruß Martin
GG>Wieso das denn?
GG>Wenn z.B. deine Steckdosen keine Erdung aufweisen, kannst du doch
GG>nichts dafür. War bei mir auch so. Die Erdung wurde mit einem kurzen
GG>Stück Draht innerhalb der Steckdose vom Erdungskontakt gegen Mp (oder
GG>N?) gelegt.
Kurze Nullung
GG> So eine Erdung hat einen bestimmten Namen, der mir jetzt nicht
GG>einfällt und wäre der reinste Murks gewesen.
War lange Stand der Technik.
Aber bei dem beschrieben Mangel wär der erste Weg immer über den Vermieter. Wer
selber als Mieter, einen Elektriker bestellt muß ihn auch
bezahlen. Ausnahme gibt es nur in Notfällen, oder wenn der Vermieter länger
nicht erreichbar ist.
Gruß Martin
WG>Hint: Der schaltet sich nur für die "Warm"wasserentnahme ein. Und kann
WG>damit Spannung auf das abgegebene Wasser legen. Z.B. dann, wenn die
WG>Heizung durchgefressen ist.
Die Spannung liegt im Gerät aber immer an. Wenn der Fehler vor dem Schalter,
für die Heizelemente liegt, kann es aber auch bei Kaltwasserentnahme vorkommen.
Ich hatte mal einen ähnlichen Fall. Wäre aber nur vergleichbar, wenn
die Wasserrohre im Haus aus Metall sind.
Damals hatte jemand in einer anderen Wohnung eine Anlage betrieben,
bei dem der Schutzleiter nicht angeschlossen war. Die Anlage zeigte
Betriebsstörungen (war eine Empfangsanlage). Durch "Erdung" der Anlage
an einem Wasserrohr war der Fehler verschwunden. Die Anlage wurde sporadisch
betrieben. Ebenso sporadisch hatte die Bewohner des Hauses
ein Kribbeln beim Duschen.
Gruß Martin
WG>Und sofort Strom weg von dem Gerät!
Was auch die einfachste Prüfung wäre, ob es am Gerät liegt. Von jedem
durchzuführen.
Gruß Martin
SG>Die Leitfähigkeit des Wassers entsteht ja auch erst durch die
SG>Verunreinigungen (destilliertes Wasser leitet wohl fast gar nicht),
SG>deshalb müssen die Geräte auch an die Wasserverhältnisse angepasst
SG>werden.
Was stellt man wo ein? Die Leiter liegen ja im Wasser.
Gruß Martin
Ein guter Vermieter gibt allerdings auch meist seinen Mietern die
wichtigsten Handwerker bekannt, mit denen er zusammenarbeitet, damit
sich die Mieter direkt an diese wenden können.
Gruesse
Gregor