scheinbar ist dieses Thema in diversen Topics schon diskutiert worden,
trotzdem:
Die Kelleraussenwände (innen) unseres gut 75 jährigen Hauses sehen ziemlich
übel aus. Überall löst sich der Putz und rieselt feinkörnig zu Boden. Grund
dafür ist wohl die Nässe, die von aussen durch die (Stampfbeton) Mauer
drückt, als auch das Kondenswasser von Innen (besonders im Sommer). Alle
Meinungen sagen bisher, dass dies unvermeidlich sei, wenn das Haus nicht von
aussen abgedichtet würde. Was ich aber auch schon gehört habe ist, dass es
einen Feuchtigkeitsdurchlässigen Putz gibt, der, weil er eben durchlässig
ist, besser an der Wand haften bleibt und diese so länger ordentlich
aussieht.
Habe ich dies richtig verstanden, oder ist eine Renovierung in unserem Fall
sowieso sinnlos, weil nach ein paar Jahren eh wieder alles runter fällt?
Gruss
Jakob
"sinnlos" ...? es ist ein immerwährender Kampf zwischen Werden und
Vergehen. Wenn Du den Putz nicht erneuerst wird zunehmend die Wand
geschädigt. ... der Putz lässt sich einfacher erneuern.
eine außenseitige Drainage und Abdichtung der Wand verlängert die
Standzeit des Putzes. Zusätzlich eine Abdichtung an der Standfläche der
Fundamente verlängert die Lebensdauer ebenfalls. ..und weitere Maßnahmen
sind denkbar.
Ein dichter Putz (Zementputz z.B.) im Keller hält selber wohl länger,
verkürzt aber mit großer Sicherheit die Lebensdauer angrenzender, höher
gelegender Bauteile (solange die Ursache micht beseitigt ist).
Grüße,
Robert
Jakob Erber wrote:
> ...
> Alle
> Meinungen sagen bisher, dass dies unvermeidlich sei, wenn das Haus nicht von
> aussen abgedichtet würde. Was ich aber auch schon gehört habe ist, dass es
> einen Feuchtigkeitsdurchlässigen Putz gibt, der, weil er eben durchlässig
> ist, besser an der Wand haften bleibt und diese so länger ordentlich
> aussieht.
Du musst unbedingt die Ursache bekämpfen. Also von außen aufbuddeln und
isolieren. Nötigenfalls eine vertikale Sperrschicht einbauen. Ist sehr
aufwendig, aber die einzige wirkliche Lösung, weil sonst die Grundsubstanz
des Hauses immer mehr geschädigt wird.
Matthias
--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de
> Was ich aber auch schon gehört habe ist, dass es
> einen Feuchtigkeitsdurchlässigen Putz gibt, der, weil er eben durchlässig
> ist, besser an der Wand haften bleibt und diese so länger ordentlich
> aussieht.
Sanierputz.
> Habe ich dies richtig verstanden, oder ist eine Renovierung in unserem Fall
> sowieso sinnlos, weil nach ein paar Jahren eh wieder alles runter fällt?
Andrea
--
Adressfälschern antworte ich nicht gerne.
> Die Kelleraussenwände (innen) unseres gut 75 jährigen Hauses sehen
ziemlich
> übel aus. Überall löst sich der Putz und rieselt feinkörnig zu Boden.
Grund
> dafür ist wohl die Nässe, die von aussen durch die (Stampfbeton) Mauer
> drückt, als auch das Kondenswasser von Innen (besonders im Sommer). Alle
> Meinungen sagen bisher, dass dies unvermeidlich sei, wenn das Haus nicht
von
> aussen abgedichtet würde. Was ich aber auch schon gehört habe ist, dass es
> einen Feuchtigkeitsdurchlässigen Putz gibt, der, weil er eben durchlässig
> ist, besser an der Wand haften bleibt und diese so länger ordentlich
> aussieht.
Am sinnvollsten währe es IMHO außen aufzubuddeln und den Keller
anständig abzudichten und eine Horizontalsperre einzubauen.
Bei mir habe ich ganz gute Erfahrungen mit reinem Kalk gemacht,
löst sich zwar auch irgendwann, hält dir aber den Schimmel von der Wand.
> Habe ich dies richtig verstanden, oder ist eine Renovierung in unserem
Fall
> sowieso sinnlos, weil nach ein paar Jahren eh wieder alles runter fällt?
Es ist nicht sinnlos, aber du wirst immer wieder ran müssen.
Wichtig ist auch, ob die Wand die Feuchtigkeit verträgt. (Was ist
Stampfbeton ?)
meinst Du wirklich, dass die Feuchtigkeit die Bausubstanz schädigt? Was
sollte Putz von Innen dagegen helfen?
Gruss
Jakob
--
What I publish in this group, is to be understood as my personal opninion
and must not be interpreted as a official statement of my company
"Robert Pflüger" <robert....@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3CA8A1C3...@gmx.net...
ob die Feuchtigkeit allein schon Schaden anrichtet kommt darauf an
- Moniereisen im Stampfbeton? ...wohl eher nicht, aber wer weiß
- ist die Wand sicher frostfrei?
mit Sicherheit sind aber die mitgeführten Mineralien (Salze) schädlich,
wenn das Wasser an der Rauminnenseite verdunstet, die Salzkonzentration
steigt und der Kristalisationsdruck das Gefüge der oberflächennahen
Schicht zerstört.
Jakob Erber wrote:
>
> Hallo Robert,
>
> meinst Du wirklich, dass die Feuchtigkeit die Bausubstanz schädigt? Was
> sollte Putz von Innen dagegen helfen?
es wird eben der Putz "geopfert" und nicht das Mauerwerk.
Gruß,
Robert
ich fand folgende Info sehr gut:
www.gartenfreunde.de/archiv/Kellerfeuchtigkeit.shtml
Gruß
Christian
"Jakob Erber" <n...@spam.com> wrote in message news:<3ca88da2$1...@news.tiscalinet.ch>...
> Hallo,
>
> scheinbar ist dieses Thema in diversen Topics schon diskutiert worden,
> trotzdem:
>
> Die Kelleraussenwände (innen) unseres gut 75 jährigen Hauses sehen ziemlich
> übel aus. Überall löst sich der Putz und rieselt feinkörnig zu Boden. Grund
> dafür ist wohl die Nässe, die von aussen durch die (Stampfbeton) Mauer
> drückt,
>
> Jakob