gruß ck
Glaube nicht, nur weil du die Frage von 04.02.01 noch einmal stellst, jetzt
die tollsten Vorschläge kommen.
Dazu gibst du zu wenig preis. Hochgeheimes Mossad-Projekt?
-wie genau soll (muss) es sein?
-zu welchem Zweck? (Ausführlicher.)
-spez. Ölverbrauch in dm³/h auf dem Brenner-Typenschild?
-Leistung in kW des Brenners?
-Brenner mit modulierender Betriebsart?
Mein Favorit bleibt der a.a.O genannte Vorschlag. Es gibt Leute, die
arbeiten NG-Beiträge auch durch. Und das werden -nicht nur hier- die
meissten tun.
«
--
Grüße, Thomas; th.huebner(at)gmx.de
=======,,,======= Wenn du merkst,
======(o o)====== dass du ein totes Pferd reitest,
==oOO==(_)==OOo== steig ab.
Ja, ich nutze OjE! So lange ich denken kann, spüre ich Gravity
Gibt es überhaupt eine Stelle am Brenner, wo man die Leitung anzapfen
kann und einen Heizölzähler einfügen kann?
Ich wollte mir vor vielen Jahren mal fürs Auto einen "Spritmesser"
bauen, bin aber dann daran gescheitert, dass es sowohl eine Zu- und
Rückleitung vom Vergaser zum Tank gab. Es gab keine Stelle, wo ich einen
Durchflußgeber einfügen konnte, wo der wirkliche Verbrauch zu messen
gewesen wäre. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, die Differenz
zwischen Zuleitung und Rückleitung zu messen. D.h. es wären 2
Durchflußgeber erforderlich gewesen und das schien mir von der
Genauigkeit dann irgendwie zu schlecht .....
An meiner Ölheizung gibt es auch einen Zu- und Rücklauf. Ich müsste mir
den Brenner wirklich genauer ansehen, ob es für ihn eine
"Anzapfmöglichkeit" gibt.
Btw: Vielleicht könntest du einen "Spritmesser" oder Bordcomputer fürs
Auto als Heizölzähler mißbrauchen. Ob sowas allerdings preiswerter ist,
weiß ich nicht?
Schraub die Messvorrichtung an deinem Tank raus und nimm nen Meterstab
(gibt's oft als Werbegeschenk) ;-)
Hans
Das Problem mit Hin- u. Rückleitung der Ölleitung habe ich nicht. Ich habe
eine Hinleitung zum Brenner, wobei aber lediglich eine Leckleitung vom
Brenner zurück auf den Filter geht. Ein Ölzähler kann ich also problemlos
vor dem Filter montieren.
ck
"Hans Fontius" <hans.f...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:964jju$4nt$07$1...@news.t-online.com...
Wenn dein >Brenner einen konstanten Verbrauch (ml/min oder auch l/h hat)
kannst du event. auch mit einem Betriebsstundenzähler (erheblich
preiswerter) deinen Verbrauch abschätzen.
Du mußt nur am Anfang mal eine größere Menge direkt messen. Spätestens
zwischen 2x tanken und den Differenzwert des Betriebsstundenzählers hast du
einen sehr verläßlichen Wert in Liter/Stunde.
Thomas
ja, er wird üblicherweise zwischen pumpe und einspritzdüse eingefügt,
derwegen muß er druckfest sein.
es besteht die möglichkeit druckfeste zähler über conrad zu beziehen, wird
aber auch nicht billiger. ein weiter möglichkeit: einen zähler im vorlauf,
einen im rücklauf (brauchen beiden nicht druckfest zu sein) und ein
addierwerk mit zähler.... (ist auch nicht billiger dadurch...)
die geber müssen natürlich für mineralöle geeignet sein...
steffen
Was macht dich so sicher? Welches Brenner-Fabrikat hast du? Bud*rus?
Bulth*up? Klöckn*r? V*essm*nn? Wie alt?
Da findet normalerweise *immer* ein Umlauf statt (wie in einer
Warmwasserzirkulation).
Das soll Ablagerungen/Versulzungen verhindern. Dient auch rein praktischen
Erwägungen: die Ölförderpumpe könnte so "kleine" Mengen (bei ~25kW
Wärmeleistung bei Dauerbetrieb auch nur einige Liter je Stunde) ohne
thermische Probleme nicht fördern.
Also ist nix mit einfach zwischenklemmen.
Kannst du die Rücklaufleitung in den Tank beobachten?
Wenn da bei Brennerbetrieb nur einige Tropfen je Minute herauskommen, ist
es tatsächlich eine Leckleitung. Das wäre aber extrem ungewöhnlich.
Gehe davon aus, dass es schon richtig "pinkelt". Dann würde deine Uhr -im
VL angeschlossen- aber viel zu viel anzeigen, da der Rücklaufstrom mit
gemessen wird.
Mit der Brennerleistung und der Einschaltdauer kannst du deinen Verbrauch
auch berechnen:
Heizöl EL nach DIN 51603 hat eine Dichte von ~0,86 g/cm³ (kg/dm³) und einen
unteren Heizwert von ~42 MJ/kg.
Also hat Heizöl EL die Energiedichte von 48,7 MJ/dm³ (1 Liter = 1 dm³).
Ölbedarf für x kWh auf Anfrage.
Du hast uns noch immer nicht mitgeteilt, was auf dem Brenner-Typenschild
steht.
Ist anscheinend doch ein hochgeheimes Mossad-Projekt.
Weiss nicht. VAG-Diesel messen den Spritverbrauch "von hinten durch die
Brust in's Auge":
Der Nadelhub einer Einspritzdüse wird dort als Mass herangezogen. Also nix
mit Durchfluss, direkt gemessen.
Was hindert daran, einen einfachen elektr. Betriebsstundenzähler an das
Magnetventil oder der HD-Pumpe des Kessels anzuklemmen? Gibts für wenig
Geld z.B. bei Unrad vom Grabbeltisch.
Der Verbrauch ist direkt proportional zur Einschaltdauer des Brenners.
Mit dem spez. Verbrauch/h (sollte auf dem Brenner stehen oder in der
Betriebsanleitung zu finden sein) und der Einschaltdauer lässt sich der
Verbrauch ganz einfach bestimmen:
Verbrauch in dmł = Einschaltdauer in h * spez. Ölverbrauch in dmł/h
[...]
>Was macht dich so sicher? Welches Brenner-Fabrikat hast du? Bud*rus?
>Bulth*up? Klöckn*r? V*essm*nn? Wie alt?
Ich kaufe ein e, ein a und ein i und möchte lösen.
Im Ernst: Du darfst die Namen ruhig ausschreiben, das wird Dir sicher
nicht als unerwünschte Werbung ausgelegt.
>Da findet normalerweise *immer* ein Umlauf statt (wie in einer
>Warmwasserzirkulation).
Nö. Du möchtest Dich informieren, wie Einstrangsysteme arbeiten.
[...]
>Kannst du die Rücklaufleitung in den Tank beobachten?
Ein Einstrangsystem hat keine Rücklaufleitung in den Tank.
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
>> eine Hinleitung zum Brenner, wobei aber lediglich eine Leckleitung vom
>> Brenner zurück auf den Filter geht. Ein Ölzähler kann ich also problemlos
>> vor dem Filter montieren.
>
Ich habe bei 2 Brennern das selbe System.
>Was macht dich so sicher? Welches Brenner-Fabrikat hast du? Bud*rus?
>Bulth*up? Klöckn*r? V*essm*nn? Wie alt?
>Da findet normalerweise *immer* ein Umlauf statt (wie in einer
>Warmwasserzirkulation).
Da bist Du falsch, in der CH ist das das Normale, eine Rückleitung zum Tank ist
nicht gestattet(zumindest bei Aussentanks, bei Innentanks weiss ich es nicht).
Bei mir 1 x Innen- und 1 x Aussentank, beide ohne Rückleitung.
Ernst
Also Einstrang, mit einen Einstrangfilter mit Rücklauf , oder
vielleicht sogar besser eine Heizölentlüfter mit Einstrangfilter.
Das mit dem Ölzähler in einen Einstrangsystem in die Saugleitung (also
vor dem Ölfilter) ist zwar möglich, aber man sollte berücksichtigen das
es weitere Widerstände sind. Sind die Leitungen so vorteilhaft verlegt,
das es genug Reserven gibt?
> Was macht dich so sicher? Welches Brenner-Fabrikat hast du? Bud*rus?
> Bulth*up? Klöckn*r? V*essm*nn? Wie alt?
> Da findet normalerweise *immer* ein Umlauf statt (wie in einer
> Warmwasserzirkulation).
Kann ich nicht nachvollziehen, Zweistrang hat zwar Vorteile , es gibt
auch Einstrangsysteme.
Und dies ist nicht Brennerherstellerabhängig, sondern
Ölpumpenherstellerabhängig.(und natürl. Typ)
> Das soll Ablagerungen/Versulzungen verhindern. Dient auch rein
praktischen > Erwägungen: die Ölförderpumpe könnte so "kleine" Mengen
(bei ~25kW > Wärmeleistung bei Dauerbetrieb auch nur einige Liter je
Stunde) ohne > thermische Probleme nicht fördern.
Wieso nicht, ich kenne Anlagen, deren Ölpumpe auf Einstrang
eingestellt wurde.
Belastet zwar die Pumpenbauteile mehr als Zweistrang, aber technich
möglich.
> Also ist nix mit einfach zwischenklemmen.
> Kannst du die Rücklaufleitung in den Tank beobachten?
> Wenn da bei Brennerbetrieb nur einige Tropfen je Minute herauskommen, ist
> es tatsächlich eine Leckleitung. Das wäre aber extrem ungewöhnlich.
Da gebe ich dir Recht, entweder ist es die Druck- oder auch Rückleitung,
aber keine Leckleitung.In den Zusammenhang habe ich IMHO noch nix
gehört.
> Gehe davon aus, dass es schon richtig "pinkelt". Dann würde deine
Uhr -im > VL angeschlossen- aber viel zu viel anzeigen, da der
Rücklaufstrom mit > gemessen wird.
Da gebe ich dir auch recht.
> Mit der Brennerleistung und der Einschaltdauer kannst du deinen Verbrauch
> auch berechnen:
> Heizöl EL nach DIN 51603 hat eine Dichte von ~0,86 g/cm³ (kg/dm³) und einen
> unteren Heizwert von ~42 MJ/kg.
> Also hat Heizöl EL die Energiedichte von 48,7 MJ/dm³ (1 Liter = 1 dm³).
> Ölbedarf für x kWh auf Anfrage.
Ist doch nix geheimes, das man anfragen muß
Heizöl EL nach DIN 51603 hat einen Heizwert Hu von 10 kWh/l
> Du hast uns noch immer nicht mitgeteilt, was auf dem Brenner-Typenschild
> steht.
> Ist anscheinend doch ein hochgeheimes Mossad-Projekt.
Wäre wirklich intressant, was für ein Mossad-Brenner eingebaut ist.
Gruß
TK
--
Schoenen Gruss aus Daufenbach
Imker Thorsten Kern
http://www.thorsten-kern.de
Lieber ein Pinguin der laeuft, als ein Fenster , das haengt
> Der Verbrauch ist direkt proportional zur Einschaltdauer des Brenners.
> Mit dem spez. Verbrauch/h (sollte auf dem Brenner stehen oder in der
> Betriebsanleitung zu finden sein) und der Einschaltdauer lässt sich der
> Verbrauch ganz einfach bestimmen:
> Verbrauch in dmł = Einschaltdauer in h * spez. Ölverbrauch in dmł/h
Vom Prinzip her ja, aber Heizölbrenner werden eingestellt und dabei
auch schon mal durch Düsenauswahl oder Pumpendruckänderung der
Öldurchsatz verändert.
Man kann diesen Öldurchsatz auch messen, da jedoch dabei
!!!Lebensgefahr!!! besteht. rate ich dringend davon ab, und erkläre es
auch nicht wie es geht.
Man sollte sich mit Betriebsstundenzähler und Ölverbrauch ermittelt aus
Tank bedienen, ergibt eigentlich ganz brauchbare Werte.
Nur dauert es länger, diese zu ermitteln.
So mache ich es übriegens auch.
>
>Vom Prinzip her ja, aber Heizölbrenner werden eingestellt und dabei
>auch schon mal durch Düsenauswahl oder Pumpendruckänderung der
>Öldurchsatz verändert.
>Man kann diesen Öldurchsatz auch messen, da jedoch dabei
>!!!Lebensgefahr!!! besteht. rate ich dringend davon ab, und erkläre es
>auch nicht wie es geht.
>
Wenn ich ein entsprechendes Manometer mit dem entsprechenden Anschluss habe ist
das doch kein Problem,aber man muss doch gar nicht selber messen, wird doch bei
der Inbetriebnahme und jedem Düsenwechsel/Einstellung eingetragen/eingestellt:
Düse, Druck und Durchfluss (Durchfluss kann man aus der Kurve entnehmen wenn er
nicht eingetragen ist).
Ernst
> Wenn ich ein entsprechendes Manometer mit dem entsprechenden Anschluss habe ist
> das doch kein Problem,aber man muss doch gar nicht selber messen, wird doch bei
> der Inbetriebnahme und jedem Düsenwechsel/Einstellung eingetragen/eingestellt:
> Düse, Druck und Durchfluss (Durchfluss kann man aus der Kurve entnehmen wenn er
> nicht eingetragen ist).
Ist richtig und Du hast recht, über diese Methode ermittelst Du aber
nur den Durchsatz, Du mißt Ihn nicht!
Und ist auch ausreichend genau genug, wenn der Manometer nich ne Macke
hat.
ck
Das mit dem Betriebsstundenzähler, der in einfacher Weise in das
Brennergehäuse implementiert wird und eine dafür vorgesehene Aussparrung
hat. Aber auch hierfür müßte ich immerhin 200-300DM für einen namenhaften
Zähler hinblättern und hätte noch das Problem der Umrechnung und
Ungenauigkeit bei kleinen Mengen und hatte mich daher für einen direkten
Mengenzähler entschieden.
ck
Ich habe einen Buderus-Niedrigtemp.kessel Bj.'90 u. Brenner v. Weishaupt Typ
WL10-B Bj.'00 (Leistung min16,5-max37kW; Heizöl El 1,4-3,1kg/h, Ölpumpe
50l/h bei 10,5bar, Düse 0,5).
Mit Düse 0,5 u. 10,5bar Öldruck macht Einstellpunkt durch Interpolation der
Wertetabelle genau 1,95l/h.
Über meine Wochenmischtemperaturmitschriebe komme ich auf 45x
Brennereinschaltung, durchschnittlich 4min Brennzeit u. Berücksichtigung der
Nachtabsenkung 22-6Uhr = 3,5h Brennerbetriebszeit/ Tag --> rund 7l/ Tag
(max. 8,1l/Tag bei kalten Tagen).
Bei 250 Heiztagen p.a = 1750l.
Ich rechne allerdings für mein freistehendes Haus Bj.64 ohne
Fassadenisolierung realistisch 3000l Heizöl p.a. für Heizung + Warmwasser,
so dass ich hier eine riesige Diskrepanz habe zu 1750l in der Berechnung.
Kurzum, Gewissheit bekomme ich nur mit einem Heizölzähler.
ck
>Weiterhin besteht auch das Problem des Abgleichs eines solchen Meßsystems
>auf eine sinnvolle und dekadische Anzeige. Wenn 0,1l gleich 2611 Zählimpulse
>ausmachen, ist das etwas ungünstig?
>
In de.sci.electronics würden sie Dir sagen, mit MC umrechnen, oder eine
variable Zeitbasis verwenden. Weiter kannst Du eine Analogspannung erzeugen und
über Verstärkung/Referenz des A/D Wandlers eine sinnvolle Anzeige erhalten.
Ernst
[...]
>Mit Düse 0,5 u. 10,5bar Öldruck macht Einstellpunkt durch Interpolation der
>Wertetabelle genau 1,95l/h.
Diese Werte sind hinreichend genau, um überschlagsmäßige Berechnungen
anzustellen.
>Über meine Wochenmischtemperaturmitschriebe komme ich auf 45x
>Brennereinschaltung, durchschnittlich 4min Brennzeit u. Berücksichtigung der
>Nachtabsenkung 22-6Uhr = 3,5h Brennerbetriebszeit/ Tag --> rund 7l/ Tag
>(max. 8,1l/Tag bei kalten Tagen).
>Bei 250 Heiztagen p.a = 1750l.
Diese dagegen nicht (wie Du ja an der Diskrepanz bereits bemerkt
hast).
Es fehlt z.B. der Warmwasserbetrieb für die 115 Nicht-Heiztage. Und
aus durchschnittlichen Brennerlaufzeiten pro Einschaltvorgang auf die
jährliche Brennerbetriebszeit hochzurechnen _muß_ einen nicht
unerheblichen Fehler in die Gesamtrechnung einbringen.
>Ich rechne allerdings für mein freistehendes Haus Bj.64 ohne
>Fassadenisolierung realistisch 3000l Heizöl p.a. für Heizung + Warmwasser,
>so dass ich hier eine riesige Diskrepanz habe zu 1750l in der Berechnung.
>
>Kurzum, Gewissheit bekomme ich nur mit einem Heizölzähler.
Der ist teuer, wie Dir ja schon aus verschiedenen Quellen bekannt
ist. Wenn Du ab DM 400,-- aufwärts ausgeben willst, ist das ja kein
Problem.
Aber was spricht dagegen, einen Betriebsstundenzähler parallel zum
Brenner zu schalten, so erhälst Du verläßliche Brennerbetriebszeiten.
Ein zweiter Betriebsstundenzähler, parallel zur Speicherladepumpe
geschaltet, würde Dir sogar ermöglichen, Heiz- und
Warmwasserbetriebszeiten hinlänglich genau voneinander zu trennen.
Und das zu einem Bruchteil der Kosten für einen Heizölzähler.
>Für alle die es besser wissen wollen hier mehr Info's über meine
>Heizungsanlage und meinen Berechnungen.
>
>Ich habe einen Buderus-Niedrigtemp.kessel Bj.'90 u. Brenner v. Weishaupt Typ
>WL10-B Bj.'00 (Leistung min16,5-max37kW; Heizöl El 1,4-3,1kg/h, Ölpumpe
>50l/h bei 10,5bar, Düse 0,5).
>Mit Düse 0,5 u. 10,5bar Öldruck macht Einstellpunkt durch Interpolation der
>Wertetabelle genau 1,95l/h.
>
Dachte ichs doch, ich komme abgerundet auf 0,03l/min und nicht wie Du schriebst
<0,01l/min.
Ernst
Mein Warmwasserenergiebedarf liegt bei <200l Heizöl, wobei alleine >80%
hierbei für Bereitschaft aufgewendet wird.
Dieser Wert ist über den echten Warmwasserhaushaltsbedarf und Wärmeverluste
meines 150l-Speichers berechnet worden.
In der Vergleichsrechnung nach meinen Temperaturaufzeichnungen erhalte ich:
Heizzyklen WW = 2x / 24h bei leichter Nutzung (Handwäsche, Spülen, ohne
Duschen)
u. Abkühlungsverluste im wesentlichen
Brennerzeit = 1,8min
Aufheizhysterese = 10°C
Abschalttemperatur 50°C
Bereitschaft 6-20Uhr
Heizöldurchfluß = 1,95l/h
bei 365 Tagen p.a.
---> macht 42l Heizöl p.a.
> Aber was spricht dagegen, einen Betriebsstundenzähler parallel zum
> Brenner zu schalten, so erhälst Du verläßliche Brennerbetriebszeiten.
> Ein zweiter Betriebsstundenzähler, parallel zur Speicherladepumpe
> geschaltet, würde Dir sogar ermöglichen, Heiz- und
> Warmwasserbetriebszeiten hinlänglich genau voneinander zu trennen.
> Und das zu einem Bruchteil der Kosten für einen Heizölzähler.
Ich habe 2 Stück beim Conrad gesehen für 40 u. 70DM, die allerdings nicht in
die Aussparrung vom Weishaupt-Brenner passen und ein ensprechender von
Weishaupt direkt wird sicherlich >200DM kosten.
ck
[...]
>In der Vergleichsrechnung nach meinen Temperaturaufzeichnungen erhalte ich:
>Heizzyklen WW = 2x / 24h bei leichter Nutzung (Handwäsche, Spülen, ohne
>Duschen)
>u. Abkühlungsverluste im wesentlichen
>Brennerzeit = 1,8min
>Aufheizhysterese = 10°C
>Abschalttemperatur 50°C
Verstehe ich Dich richtig: Du heizt mit einer Brennerlaufzeit von 1,8
min den 150l-Speicher von 40°C auf 50°C auf?
Das kann nicht sein. (Falls Deine Zahlen anders gemeint waren, vergiß
die folgende Erläuterung und schreibe, wo ich Dich falsch verstanden
habe)
Um 150l Wasser um 10°C zu erwärmen benötigt man eine Wärmemenge von ca.
1750Wh. Dein Brenner leistet etwas mehr als 19kW, d.h. um diese
Wärmemenge zu produzieren, müßte er mindestens 5,5 min. laufen
(5,5/60)h*19000W=1742Wh. Kesselwirkungsgrad und Wärmeverluste
verlängern diesen Zeitraum noch. Nehmen wir mal den Faktor 0,9
an, kommt eine Brennerlaufzeit von gut 6 min. heraus.
Entweder habe ich Dich komplett falsch verstanden oder mit Deinen
Zahlen stimmt etwas nicht :-)
>Bereitschaft 6-20Uhr
>Heizöldurchfluß = 1,95l/h
>bei 365 Tagen p.a.
>---> macht 42l Heizöl p.a.
Rechnen wir mal mit "meinen" 6 Minuten, kommen schon 142l p.a.
heraus. Macht den Kohl auch nicht fett, zeigt aber, welcher
Unsicherheitsfaktor in diesen geschätzten Zeiten steckt.
[Betriebsstundenzähler]
>Ich habe 2 Stück beim Conrad gesehen für 40 u. 70DM, die allerdings nicht in
>die Aussparrung vom Weishaupt-Brenner passen und ein ensprechender von
>Weishaupt direkt wird sicherlich >200DM kosten.
Hmmmm. Ich habe mal die Herstellerpreislisten durchgeschaut, die mir
hier so zur Verfügung stehen. Weishaupt ist leider nicht dabei, aber
das Spektrum reicht von DM 49,-- für Buderus-Logamatic-Einbau bis
143,--DM für Vaillant VKO für zweistufige Brenner (einstufig 84,-- DM
Listenpreis). Ich glaube nicht, daß Weishaupt diesen Rahmen deutlich
nach oben überschreiten wird. Evtl. lohnt es sich doch, einmal direkt
dort anzufragen? Jedenfalls immer noch deutlich preiswerter als ein
Ölzähler.
Mit ein wenig heimwerkerischem Bastelgeschick sollte sich aber auch
ein Conrad-Zähler (evtl. im eigenen Wandgehäuse) zur Zusammenarbeit
mit Deinem Kessel (dort sind normalerweis Anschlußklemmen für einen
Betriebsstundenzähler werksseitig vorgesehen) bewegen lassen.
>Mit ein wenig heimwerkerischem Bastelgeschick sollte sich aber auch
>ein Conrad-Zähler (evtl. im eigenen Wandgehäuse) zur Zusammenarbeit
>mit Deinem Kessel (dort sind normalerweis Anschlußklemmen für einen
>Betriebsstundenzähler werksseitig vorgesehen) bewegen lassen.
Wenn es um den Verbrauch geht würde ich den Zähler parallel zum Magnetventil des
Brenners anschliessen, sonst hast Du zusätzliche Fehler durch Spühlen und
Vorheizen.
Ernst
Wie heisst die Apotheke?