ich stelle fest, dass in meinem Haus die �blichen
Wipp-Lichtschalter verschieden montiert sind.
Variante a: oben gedr�ckt= aus, unten gedr�ckt= ein
Variante b: oben gedr�ckt= ein, unten gedr�ckt= aus
Ich meine nat�rlich keine Wechselschalter; bei denen ist die
Orientierung zuf�llig.
Frage an euch: gibt es einen Standard, und wenn ja, warum?
Ich selber sehe verschiedene Argumente f�r beide Varianten.
Variante a sieht im ausgeschalteten Zustand sch�ner aus. Vor allem
sieht man nicht st�ndig die h�ufig angeschmutzte obere Kante der
Wippe.
Variante b erscheint mir dagegen logischer, weil oben=Richtung
Deckenlampe=aktiv=ein, unten=passiv=aus.
Die Schweizer haben's da leichter. Die haben keine Wippschalter,
sondern Druckschalter mit einer stets senkrechten Druckfl�che, die
immer gleich aussehen.
--
Heinrich
http://www.gartrip.de
mail: new<at>gartrip.de
Du meintest am 10.07.09:
> ich stelle fest, dass in meinem Haus die �blichen
> Wipp-Lichtschalter verschieden montiert sind.
> Variante a: oben gedr�ckt= aus, unten gedr�ckt= ein
> Variante b: oben gedr�ckt= ein, unten gedr�ckt= aus
> Ich meine nat�rlich keine Wechselschalter; bei denen ist die
> Orientierung zuf�llig.
> Frage an euch: gibt es einen Standard, und wenn ja, warum?
Kein "Standard". Bestenfalls "Sitten und Gebr�uche", und dazu geh�rt die
Installateurs-Regel
OHR
(ein: oben/hinten/rechts)
Viele Gruesse!
Helmut
>> Frage an euch: gibt es einen Standard, und wenn ja, warum?
>
> Kein "Standard". Bestenfalls "Sitten und Gebr�uche", und dazu geh�rt die
> Installateurs-Regel
>
> OHR
>
> (ein: oben/hinten/rechts)
Oder je nach Redensart Licht "auf"(ein) und "ab"(aus) drehen.
--
Gr��e
Wolfgang
Das mag von �l- oder Gaslampen kommen, l��t sich aber IMHO nicht auf
Wippschalter �bertragen. Diese werden nicht gedreht.
Ich pers�nlich kenne es auch fast(!) nur so, dass die Wippe unten
gedr�ckt wird um einzuschalten. So montiere ich da sauch immer.
Der Elektriker hier im B�ro hat es allerdings geschafft das fr�hlich zu
mischen, wahrscheinlich so wie er den Schalter aus der Kiste genommen hat.
MfG
> Variante b: oben gedr�ckt= ein, unten gedr�ckt= aus
Variante b erschien mir logischer - wir lesen von oben nach unten. Ich
habe die daher alle so, dass man oben dr�cken muss, um die gew�nschte
Aktion zu erzeugen - und die gew�nschte Aktion ist ja �blicherweise
nicht Licht aus, sondern Licht ein.
Schlimmer als das finde ich allerdings, was in erstaunlich vielen
H�usern mit den verbreiteten 3fach Schaltern in Treppenh�usern
verbrochen wurde, wo Flurlicht, Kellerlicht, Deckenlicht, Aussenlicht
etc. in einer halbwegs sinnvollen Zuordnung zueinander stehen sollten.
Was ich da schon an absurden Zuordnungen erlebt habe. Ohne alle
durchzuprobieren kommt man da nie ans Ziel.
Hier fehlt eindeutig eine DIN-Norm. ;-)
- Carsten
>> Oder je nach Redensart Licht "auf"(ein) und "ab"(aus) drehen.
>
> Das mag von �l- oder Gaslampen kommen, l��t sich aber IMHO nicht auf
> Wippschalter �bertragen. Diese werden nicht gedreht.
Es gab "fr�her" durchaus in fast jedem Haus Drehschalter. In Altbauten
sind diese in den Kellern und Stiegenh�usern heute noch gelegentlich
anzutreffen.
> Ich pers�nlich kenne es auch fast(!) nur so, dass die Wippe unten
> gedr�ckt wird um einzuschalten. So montiere ich da sauch immer.
So gro� sind die regionalen Unterschiede. In den Haushalten die ich
kenne ist es genau umgekehrt. Die Redensart ist zwar aus dem
Wienerischen (Licht aufdrehen, Licht abdrehen), impliziert aber bereits
die Schalterstellung, n�mlich auf/ab (was nebenbei bemerkt durchaus
praktisch f�r die Kinder zu merken ist).
--
Gr��e
Wolfgang
> On 10 Jul 2009 11:44:00 +0200, Helmut Hullen wrote:
>> Kein "Standard". Bestenfalls "Sitten und Gebr�uche", und dazu geh�rt die
>> Installateurs-Regel
>>
>> OHR
>>
>> (ein: oben/hinten/rechts)
>
> Und was bedeutet das?
Dass die Ein-Stellung immer je nach M�glichkeit oben oder hinten oder
rechts ist, und die Aus-Stellung entsprechend unten oder vorne oder
links?
Christian
Doch die kenne ich.
Ich meinte nur dass man irgendwelche Regeln wierum dort das Licht
ein/ausgeschaltet wird nicht auf Wippschalter �betragen kann.
MfG
Ja, ich wei�. Aber ich denke urspr�nglich hatte es wohl doch mit
�l/gaslampen zu tun, man hat es dann f�r die elektrischen Drehschalter
beibehalten.
Nur hat das mit Wippschaltern nix zu tun.
MfG
>>Frage an euch: gibt es einen Standard, und wenn ja, warum?
>>
> Ist doch klar, oben ist ein.
Stimmt, aber aus anderem Grund:
h�ngt jemand seine Jacke an den Knebel geht das Licht aus.
(ernsthaft von Altgesellen so �berliefert bekommen)
Lutz
--
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>> Die Schweizer haben's da leichter. Die haben keine Wippschalter,
>> sondern Druckschalter mit einer stets senkrechten Druckfl�che, die
>> immer gleich aussehen.
>
> Sollte das dort wirklich eher Standard sein? Kann ich nicht
> nachvollziehen. Dir steht aber frei, Taster und bistabile Relais
> einzusetzen. Werden die in der Schweiz dezentral in die Verteilerdosen
> gesetzt?
nix Relais. Da ist einfach der bistabile Wechselmechanismus mechanisch mit
der Schaltfl�che gekoppelt. Wie beim klasischen Nachttischlampenschalter.
Oder wie beim Kugelschreiber.
> ich stelle fest, dass in meinem Haus die �blichen
> Wipp-Lichtschalter verschieden montiert sind.
>
> Variante a: oben gedr�ckt= aus, unten gedr�ckt= ein
>
Fr�her gab es die Drehschalter, dann die Kippschalter und sp�ter kamne
dann die Wippen. Bei den Kippschaltern wurde mir damals erkl�rt: unten
ein, denn wenn die Federn innen nachlassen, dann rutscht der
Schaltkontakt durch die Erdanziehung nach unten und der Kipphebel nach
oben. Dadurch ist bei kaputter Feder der Schalter aus.
So ist es bei mir geblieben und im Haus bei uns ist es auch so. Die
Variante oben ein ist mir �brigens neu. Auch im neuen Haus unserer
Tochter ist es unten ein.
--
Liebe Gr��e, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/
Toll! Mist :-/ den link h�tte ich nen Monat eher gebraucht ...
Gru�
Gudrun
Gibts auch zu kaufen, unter anderem hier:
http://www.archiexpo.de/prod/berker/drehschalter-49715-52233.html
Ob es heute auch Serienschalter zum Drehen gibt, wei� ich nicht. Aus
meiner Kindheit kenne ich die:
1. Vierteldrehung: Lampe 1
2. Vierteldrehung: Lampe 2
3. Vierteldrehung: Lampe 1 und 2
4. Vierteldrehung: alle aus
--
Rolf
Gerúchteweise kommt die Regel oben=an von den alten offenen
Messerschaltern, die durch die Schwerkraft immer in den sicheren
Zustand fallen sollten (paßt zu deiner Erklaerung). In den USA ist das
bei Ausschaltern sogar Vorschrift (und es ist verboten,
Wechselschalter als Ausschalter zu verwenden weil da eine der beiden
Klemmschrauben für die Korrespondierenden offen aber spannungsführend
bleibt. Und ja, die Amis haben immer noch fats ausnahmslos fette
Klemmschrauben, unter die man eine zu einer Öse gebogene Ader klemmen
muß).
sg Ragnar
Die von Manufactum sind nach Art der 1930er-Jahre gefertigt und
ausgesprochen stabil.
Ein paar andere Anbieter haben auch noch welche, aber keine der großen
Hersteller.
Glas war nur die Luxusvariante, und unter die Tapete muß natürlich
eine Pertinaxplatte. Die Berker-Glas-Serie ist da unbrauchbar, die
Plastikplatte steht viel zu weit von der Wand ab um tapezieren zu
können.
> Gibts auch zu kaufen, unter anderem hier:
>
> http://www.archiexpo.de/prod/berker/drehschalter-49715-52233.html
>
> Ob es heute auch Serienschalter zum Drehen gibt, weiß ich nicht. Aus
> meiner Kindheit kenne ich die:
> 1. Vierteldrehung: Lampe 1
> 2. Vierteldrehung: Lampe 2
> 3. Vierteldrehung: Lampe 1 und 2
> 4. Vierteldrehung: alle aus
>
Meistens gibt es von aktuellen Anbietern Serien-, Wechsel- und
Kreuzschalter. Sogar Drehtaster sind bekannt (um bei
Stromstoßschaltern die Optik zu erhalten).
sg Ragnar
Klar, aber wir haben gerade neue Kippschalter eingebaut. Ich war ja
schon
traurig, dass diese antiken Steckdosen wegmussten aber das ging wohl
wegen
der Erdung nicht.
> Und wenn es so richtig stilecht sein soll, dann l�sst man die wei�e
> Abdeckung weg, und stattdessen kommt eine runde Glasscheibe dorthin.
> Drunter wird nat�rlich durchgehend tapeziert.
Hm..... das w�re auf dem Lehm nat�rlich schick!
Gru�
Gudrun
R.R.Kopp wrote:
> Ist doch klar, oben ist ein.
> Wenn du auf der Leiter stehst und dich an der Abzweidose zu schaffen
> machst, und wenn du dabei heftig e�ne gefeuert kriegst, dann streifst
> du beim Herunterfallen �ber den Kipphebel oder die Wippe und schaltest
> aus.
und wozu? Klammerst Du Dich an der Leitung fest und rei�t sie wild
krampfend bis zur Fu�leiste aus dem Putz?
Bl�dsinn. Wenn man im Dunklen mit >2 Promille die Kellertreppe zur
Bierreserve runter st�rzt und dabei einen Schalter streift, soll noch
vor dem Aufschlag das Licht brennen. Erleichtert einem selbst die
Landung (zumindest verpasst man nicht den besten Teil) und dem
Rettungsdienst die Versorgung. Deswegen: unten=an.
--
Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de
Im K�hlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt,
Margarine und zwei Salatk�pfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe
ein Taxi. [<1i2nh9a.y44op5g27wckN%spam.a...@t-online.de>]
> Frage an euch: gibt es einen Standard, und wenn ja, warum?
Unten dr�cken aus.
Wenn man sich besoffen an der Wand anlehnt und langsam nach unten
rutscht und dabei den Schalter ber�hrt, schaltet man so das Licht
automatisch aus.
>Variante a: oben gedr�ckt= aus, unten gedr�ckt= ein
>Frage an euch: gibt es einen Standard, und wenn ja, warum?
Mein Elektriker meinte das w�re die Hausfrauennorm, weil ein weniger
oft vorkommt als aus bleibt so weniger Dreck am Schalter h�ngen und
man sieht den nicht.
Ich habe alle Schalter in Version a eingebaut.
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100, GRR#51)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 69 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
> Falls ich nicht schon schlafe genau umgekehrt. Von der Seite gesehen
> zeigen Kontakte und Knebel immer in die gleiche Richtung, der
> Extrempunkt ist in der Mitte, genau bei der Feder, dort knickt die
> ganze Konstruktion. Folglich ist wenn die Spitze des Knebels bei "Ein"
> nach oben zeigt auch der Innenteil mit den Kontakten oben und
> umgekehrt.
Klassische Kippschalter waren mit Sicherheit immer nach dem von dir
beschriebenen Prinzip aufgebaut, das galt sowohl f�r die normalen
"Lichtschalter" als auch f�r die typischen Einbauschalter mit
Zentralbefestigung. Der Grund hierf�r liegt in der geforderten kurzen und
sicheren Bet�tigung des Kontaktes, die damals wohl nicht anders zu
bewerkstelligen war. Heutige Schalter sind AFAIK jedoch anders aufgebaut -
das Innenleben eines Kippschalters unterscheidet sich nicht mehr sonderlich
von der eines Wippschalters, und deshalb wird auch nicht mehr "geknickt".
Hans
> Falls ich nicht schon schlafe genau umgekehrt. Von der Seite gesehen
> zeigen Kontakte und Knebel immer in die gleiche Richtung, der
> Extrempunkt ist in der Mitte, genau bei der Feder, dort knickt die
> ganze Konstruktion.
Stimmt, die Erinnerung ;-(
Ist ja �ber 40 Jahre her.
Jetzt �berlege ich nur noch die korrekte Erkl�rung f�r unten ein.
Das ist f�r mich die "Schwiegermuttervariante".
Weniger Staub, das ist der Hintergrund.
Zusatzgedanke:
Warum m�ssen wir standardm�ssig zum Ein-/Ausschalten
immer den Arm heben?
Baut doch den Schalter dort ein, wo er sich mit h�ngendem
Arm noch einzuschalten l�sst (unten nat�rlich).
Und wenn man am Boden liegt ist er auch besser zu erreichen ;-)
axel
>> Baut doch den Schalter dort ein, wo er sich mit h�ngendem
>> Arm noch einzuschalten l�sst (unten nat�rlich).
>
> Warum nicht auf Knie- oder Fusshoehe?
>
> Warum nicht auf Po- oder Ellenbogenhoehe?
>
> Warum nicht in Kinderreichweite?
>
> Die persoenlichen Vorlieben sind da recht unterschiedlich...
Als recht praktisch hat es sich erwiesen neben T�ren Schalter auf H�he
der Dr�cker zu platzieren, da ist dann eine Hand meistens sowieso auf
der richtigen H�he. ... vorausgesetzt man w�hlt die Bandgegenseite der T�r.
--
Rolf Sonofthies
> Warum nicht in Kinderreichweite?
>
Weil die sonst nur noch ein- und ausschalten ;-)
Unser Enkel ist gerade 16 Monate und der will dauernd Licht ein- und
ausschalten.
Nicht mehr lang und er kommt dran...
...auch wenn der Schalter in �blicher "Erwachsenenh�he" liegt;-)
Alexander
>
> Bl�dsinn. Wenn man im Dunklen mit >2 Promille die Kellertreppe zur
> Bierreserve runter st�rzt und dabei einen Schalter streift, soll noch
> vor dem Aufschlag das Licht brennen. Erleichtert einem selbst die
> Landung (zumindest verpasst man nicht den besten Teil) und dem
> Rettungsdienst die Versorgung. Deswegen: unten=an.
Hehe,
Jetzt wei� ich warum ich meine Schalter alle instinktiv 'unten an' montiert
habe...
Jens
> Warum nicht auf Knie- oder Fusshoehe?
Ich glaube, das gab es mal im Osten: Im Fußleisten-Kanal wurden
gleich die Taster installiert, um den (hässlichen) Aufputz-Kanal
nach oben einzusparen. Kurzer Tritt mit dem Fuß - alles
Gewöhnungssache und bei vollen Händen sogar von Vorteil.
--
Gruß Klaus
> Argh. Man _kann_ vieles machen, ich habs aber bisher nur einmal
> gesehen: mein Nachbar hat seinen Klingeltaster andersherum
> eingebaut. Und: es sieht bescheiden aus.
Ja.
Die Wippe als Taster zu nutzen hilft zwar, die Teilevielfalt beim
Hersteller zu begrenzen - aber ein Taster steht im Idealfall
parallel zur Wand und kann überall auf der Betätigungsfläche mit
gleicher Kraft und gleichem Weg betätigt werden, ähnlich der
Leer-Taste am Computer, bei der man ebenfalls überall drücken kann.
Auch ergonomisch wäre es von Vorteil, einen Taster sofort als
solchen durch die gerade Stellung zu erkennen.
Nebenbei: Die heute üblichen Schalter und Taster mit der Riesen-
Betätigungsfläche sind nur modisch aber nicht praktisch. Sie
verleiten zum ungerichteten Griff zum Schalter, wodurch die
umliegende Tapete schneller verschmutzt.
Ansonsten hier: Unten Aus. Bei den hier glücklicherweise noch
vorhandenen kleinen Wippen stört das optisch auch nicht.
Taster montiere ich inkonsequenter Weise umgekehrt, zumindest die
großflächigen Wippen.
--
Gruß Klaus
www.zensurprovider.de