kann mir jemand sagen wie ist es richtig und warum?
brunnenrohr >saugschlauch>filter>rs-ventil>pumpe
oder so ?
brunnenrohr >rs-ventil>saugschlauch>filter>>pumpe
btw. die erste version läuft bei mir einwandfrei und war mir
logischer, da so kein sand in das rs-ventil kommt. meine
tollen "fachmänner" bestehen auf der zweiten variante!?
... Ina - InI - Erdmann ..............................................
ina.e...@web.de
"Ina Erdmann" <ina.e...@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:c7jhne$kse$02$1...@news.t-online.com...
Else Klotzholz wrote:
> ...
> die zweite Version ist richtig.
> Das RS-Ventil soll verhindern, daß der Schlauch leerläuft. Und
> nicht, daß kein Sand eingesaugt wird.
das Leerlaufen des Schlauches wird auch verhindert, wenn das
Rückschlagventil "vor" dem Schlauch sitzt.
>
> "Ina Erdmann" <ina.e...@web.de> schrieb
> > meine
> > tollen "fachmänner" bestehen auf der zweiten variante!?
mit welcher Begründung?
Robert
Kommt drauf an.
Falls die Ansaugseite nicht 100% luftdicht sein sollte (d.h. irgendwo ist
ein kleines Loch, dass im Betrieb nicht weiter stoert, aber minimal Luft
durchlaesst), dann hilft ein Rueckschlagventil nur, wenn es unmittelbar am
Ansaugstutzen sitzt, nicht aber, wenn es am anderen Ende der Ansaugseite
direkt an der Pumpe sitzt.
jue
(Hatte zuerst Deine 2. Variante realisiert und dann
aber auf Variante 1 umgebaut.)
Gruss,
Tim
Einklich
Saugkorb > Rückschlagventil > Brunnenrohr > Saugschlauch > Filter >
Pumpe
Es gehört so weit wie möglich nach vorne. Bei Kolbenpumpen kann man es
auch weglassen.
Falk
P.S. Deine Tastatur ist kaputt.
> > Else Klotzholz wrote:
> >> ...
> >> die zweite Version ist richtig.
> >> Das RS-Ventil soll verhindern, daß der Schlauch leerläuft. Und
> >> nicht, daß kein Sand eingesaugt wird.
> >
> > das Leerlaufen des Schlauches wird auch verhindert, wenn das
> > Rückschlagventil "vor" dem Schlauch sitzt.
>
> Kommt drauf an.
> Falls die Ansaugseite nicht 100% luftdicht sein sollte (d.h. irgendwo ist
> ein kleines Loch, dass im Betrieb nicht weiter stoert, aber minimal Luft
Es gibt heute Möglichkeiten sowas 100% dicht zu bekommen, Hanf
ist da natürlich nicht die beste Wahl bei sowas.
> durchlaesst), dann hilft ein Rueckschlagventil nur, wenn es unmittelbar am
> Ansaugstutzen sitzt, nicht aber, wenn es am anderen Ende der Ansaugseite
> direkt an der Pumpe sitzt.
Wenn da irgendwas undicht ist, und die Pumpe ein Hauswasserwerk
ist, spritzt es dann eben raus, wenn die Pumpe abschaltet, statt
Luft einzusaugen, also besser man macht es dicht, und da kann man
das Rückschlagventil auch direkt an die Pumpe schrauben...
Frank
> kann mir jemand sagen wie ist es richtig und warum?
>
> brunnenrohr >saugschlauch>filter>rs-ventil>pumpe
>
> oder so ?
>
> brunnenrohr >rs-ventil>saugschlauch>filter>>pumpe
>
> btw. die erste version läuft bei mir einwandfrei und war mir
> logischer, da so kein sand in das rs-ventil kommt. meine
> tollen "fachmänner" bestehen auf der zweiten variante!?
Es hat alles seine Vor- und Nachteile, bei der ersten Variante
hast du den Vorteil, das das Rückschlagventil nicht verschmutzt,
und das der Filter nicht ständig so große Druckänderungen
auszuhalten hat, das hat aber den Nachteil, wenn du den Filter
reinigst haut dir das Wasser im Saugrohr ab, und du mußt dann
neu ansaugen.
Ich habe das deshalb so gemacht:
Brunnenrohr -> Saugschlauch -> Absperrkugelkahn -> Filter
-> Rückschlagventil -> Pumpe
Deine tollen Fachmänner sind dann wohl doch nicht so vom Fach,
denn funktionieren tut beides, nur hat man bei der zweiten
Variante gelegentlich Probleme mit den Rückschlagventil.
Frank
> > brunnenrohr >saugschlauch>filter>rs-ventil>pumpe
> >
> > oder so ?
> >
> > brunnenrohr >rs-ventil>saugschlauch>filter>>pumpe
> >
>
> Einklich
> Saugkorb > Rückschlagventil > Brunnenrohr > Saugschlauch > Filter >
> Pumpe
Wenn sie schreibt Brunnenrohr würde ich auf einen Rammbrunnen tippen,
da hat man kaum die Möglichkeit unten einen Rückschlag einzubauen, der
hält das Rammen nicht aus, und wenn doch würde er sich bei den ersten
Ansaugversuchen so voll Sand setzen, das er dann nicht mehr sicher
schließen kann.
> Es gehört so weit wie möglich nach vorne. Bei Kolbenpumpen kann man es
> auch weglassen.
An einer Kolbenpumpe ist eins in der Pumpe eingebaut...
Frank
> hallo,
>
> kann mir jemand sagen wie ist es richtig und warum?
>
> brunnenrohr >saugschlauch>filter>rs-ventil>pumpe
>
> oder so ?
>
> brunnenrohr >rs-ventil>saugschlauch>filter>>pumpe
Ich habe zwei Rückschlagventile:
Ansaugstutzen im Schacht>RS-Ventil>Saugschlauch>Filter>RS-Ventil>Pumpe
Wie man sieht, kein Saugrohr.
Das RS-Ventil direkt nach dem Filter war nötig. Meine Pumpe hat einen
Überlastschutz, der abschaltet, wenn man den Gartenschlauch hinter der
Pumpe zudreht. Wenn man nach dem Abschalten den Schlauch wieder
aufmacht, fällt der Druck, der Schutz registriert den Druckabfall und
schaltet wieder ein.
Ohne das RS-Ventil direkt am Filter hatte das Wasser im Gartenschlauch
nach dem Abschalten den gesamten Raum im Saugschlauch zur Verfügung, um
sich etwas auszudehnen:
Druckabfall im Gartenschlauch > Pumpe schaltet sofort wieder ein >
Überlastschutz unwirksam.
Zufälligerweise hatte ich zwei RS-Ventile, deshalb blieb das am
Ansaugstutzen auch drin. Es hat sich dieses Jahr herausgestellt, daß das
auch nötig ist. Es war nämlich undicht und die Pumpe ist trotz RS-Ventil
am Filter über nacht (außer Betrieb) langsam leergelaufen und war erst
nach Befüllen wieder funktionsfähig. Offensichtlich braucht's bei mir
eine Wassersäule, die auf einem RS-Ventil steht, um das Leerlaufen zu
verhindern.
CU,
Christian
Hanf und Fermitol wäre eine alternative.
Es ist eine Dichtungs- und Klebemasse für Benzin-, Öl-, Gas-, und
Wasserleitungen.
Hauptsächlich wird es zum Einstreichen der Dichtelemente bei Befüll-
leitungen für Öltanks verwendet.
Volkmar
Was spricht (Dichtheit vorausgesetzt) gegen
Saugschlauch -> (Filter) -> Pumpe -> Rückschlagventil?
In der Saugleitung stört doch der Druckabfall am Rückschlagventil
sicher mehr als in der Druckleitung. Weil: in der Saugleitung hat man
nur max. 1 bar zur Verfügung und in der Druckleitung je nach
Pumpenkennlinie wesentlich mehr.
Weiß jemand, welche Variante aus Sicht des Pumpenwirkungsgrades besser
ist? D.h. wo stört der selbe Strömungswiderstand mehr - auf der Saug-
oder der Druckseite einer Kreiselpumpe (wie sie in üblichen
Hauswasserwerken eingbaut ist).
Ich habe das Saugrohr mit den Vorschlaghammer reingeschlagen, da
habe ich für die Muffen zwischen den 1 1/4" Meterstücken auch noch
nichts besseres gefunden als Hanf in Verbindung mit Neofermit,
damit das nicht austrocknet.
Aber die stellen die dann oben dran sind, da habe ich mir Teile
(Messing) rausgesucht, die auch etwas Hitze aushalten, und die habe
ich alle mit Heißkleber verklebt, auch die Schlauchtüllen am
Schlauch, der der das Brunnenrohr mit der Anlage verbindet habe ich
so am Schlauch dicht angeklebt.
An den Messingteilen, habe ich da vorher mit der Heißklebepistole
die Gewinde zugeschmiert, und dann die Teile mit einer
Heißluftpistole so hoch erhitzt, das der Heißkleber wieder flüssig
wird, und dann das ganze jeweils heiß zusammengeschraubt. Dabei
braucht man nur ein par dicke Handschuhe, Große Zangen oder Schlüssel
braucht man da nicht mehr. Auch wenn man es später mal wieder zerlegen
will reicht es das ganze auf Temperatur zu bringen, und dann kann man
das wieder mit der Hand auseinanderschrauben.
Nur bei den Kunststoffteilen, wie am Filter wird es etwas kniffelig,
den kann man natürlich nicht mit der Heißluftpistole aufheizen, da
muß man das Teil was man reinschraubt etwas wärmer machen, so das
das dann beim reinschrauben die wärme an die im Filter eingepreßte
Messingbuchse übertragen kann.
Frank
> In der Saugleitung stört doch der Druckabfall am Rückschlagventil
> sicher mehr als in der Druckleitung. Weil: in der Saugleitung hat man
> nur max. 1 bar zur Verfügung und in der Druckleitung je nach
> Pumpenkennlinie wesentlich mehr.
> Weiß jemand, welche Variante aus Sicht des Pumpenwirkungsgrades besser
> ist? D.h. wo stört der selbe Strömungswiderstand mehr - auf der Saug-
> oder der Druckseite einer Kreiselpumpe (wie sie in üblichen
> Hauswasserwerken eingbaut ist).
So wie du das betrachtest stört er mehr auf der Saugseite.
Das Problem ist nur, wenn du das auf die Druckseite setzt,
muß die Pumpe auch Unterdruck-dicht sein, und das ist bei
so einfachen Pumpen kaum der Fall.
Frank
> In der Saugleitung stört doch der Druckabfall am Rückschlagventil
> sicher mehr als in der Druckleitung. Weil: in der Saugleitung hat man
> nur max. 1 bar zur Verfügung und in der Druckleitung je nach
> Pumpenkennlinie wesentlich mehr.
> Weiß jemand, welche Variante aus Sicht des Pumpenwirkungsgrades besser
> ist? D.h. wo stört der selbe Strömungswiderstand mehr - auf der Saug-
> oder der Druckseite einer Kreiselpumpe (wie sie in üblichen
> Hauswasserwerken eingbaut ist).
Stören wird es nur am Limit der Pumpe. Vom Wirkungsgrad her ändert sich
gar nichts egal wo der RV sitzt. Der Druckverlust des RV liegt bei 30 - 50 mbar
Und da die Förderhöhe sich aus Saughöhe und Druckhöhe zusammensetzt spielt
der Ort des RV leistungsmäßig keine Rolle.
Volkmar