Ich will neue Abflussrohre verlegen (verlängern etc) und habe
Kunststoffrohre gewählt.
Nun sind die alten Rohre allerdings Zinkrohre, die ich an einer bestimmten
Stelle abschneiden werde. Ich habe ich einen Messingadapter gekauft der auf
das zinkrohr draufgelötet wird und auf der anderen seite eine dichtung für
die kunststoff rohre hat.
Mein Problem: wie löte ich nun diesen Messingadapter an das Zinkrohr?
Bei Kupferrohren kann man weichlöten. Hier auch? oder wie sonst?
Bitte möglichst rasche antworten, ich stehe unter sehr großem zeitdruck.
Tausend Dank!!!!!
Gruß
Tugrul
Tugrul schrieb in Nachricht <28oj3.9931$ip.1...@news.chello.at>...
--
Schöne Grüße aus dem Westerwald
Im...@rz-online.de
Thorst...@bigfoot.de
ICQ 32163538
http://home.rz-online.de/thorsten.kern
Blei löten ist wirklich nicht ohne - wenns dicht bleiben soll; habs vor
langer Zeit bei der Telekom an Bleimuffen erfahren müssen...
Markus
>Tugrul schrieb:
>>
>> Habe mich geirrt, es scheinen Bleirohre zu sein. Sorry!
>>
>>
>Was, Du hast noch Bleirohre in deiner Bude? Die würd ich aber
>schnellstens austauschen, daran sind schon die alten Römer
>degeneriert ;-)
Es geht um _Abwasser_rohr. Was spricht dagegen, diese Leitungen
beizubehalten, solange der Zustand einwandfrei ist?
>Im Ernst : es werden doch seit über einem Jahrhundert
>bei uns keine Bleirohre mehr verlegt?
Bis Ende der 50'er Jahre war es üblich, Trinkwasser und
Abwasserleitungen in Blei auszuführen (zumindest hier in HH findet
man immer noch mal Überbleibsel aus der Zeit).
>
>Blei löten ist wirklich nicht ohne - wenns dicht bleiben soll; habs vor
>langer Zeit bei der Telekom an Bleimuffen erfahren müssen...
>
Es gibt da spezielles Lot für, genaue Bezeichnung hab ich leider
nicht im Kopf. Das Flußmittel (AFAIK Kolophonium) ist bereits im Lot
vorhanden und der Schmelzpunkt des Lotes liegt ziemlich niedrig.
Unter dem von Blei eben...
--
_______________
/schüüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg
Du weißt es ja Bald selber, Kolophoniumzinn heißt es
>
>Martin Kienass <mar...@makienet.de> schrieb in im Newsbeitrag:
>7mtl44$n8n$3...@roehrich.makienet.de...
>> Sun, 18 Jul 1999 16:05:29 +0200 meinte Markus Knoll:
>>
>> Es gibt da spezielles Lot für, genaue Bezeichnung hab ich leider
>> nicht im Kopf. Das Flußmittel (AFAIK Kolophonium) ist bereits im Lot
>> vorhanden und der Schmelzpunkt des Lotes liegt ziemlich niedrig.
>> Unter dem von Blei eben...
>>
>
>Du weißt es ja Bald selber, Kolophoniumzinn heißt es
>
Mit genauer Bezeichnung meinte ich eigentlich eher so etwas wie
bspw. L-Cu P6 (das bezeichnet ein weitverbreitetes Lot zum Hartlöten von
Kupferrohr-Installationen), oder einen Handelsnamen (im Beispiel wäre
das Silfos).
Eben, gehe ins Fachgeschäft für SHK und frage nach Kolophoniumzinn, und du
wirst es erhalten
genauso wie Silfos
Ach was, "Kolophoniumzinn" bedeutet nur, dass "Kolophonium" als
Flussmittel drin ist; sagt aber nichts ueber die Anteile an Zinn, Blei
und ggf. weiteren Legierungsbestandteilen aus. Davon aber haengt der
Schmelzpunkt ab.
Ich habe uebrigens den Verdacht, dass obiges "L-Cu P6" irgendwie
verschrieben ist; kenne mich jedoch mehr mit Loetzinn fuer die
Elektronik als solchem fuer Wasserinstallationen aus.
Joerg
--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computing Center University of Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany
>
>Joerg Hertzer <rush...@zsdjh.rus.uni-stuttgart.de> schrieb in im
>Newsbeitrag: 7n6tfj$sdo$1...@news.BelWue.DE...
>> Ich habe uebrigens den Verdacht, dass obiges "L-Cu P6" irgendwie
>> verschrieben ist; kenne mich jedoch mehr mit Loetzinn fuer die
>> Elektronik als solchem fuer Wasserinstallationen aus.
>Richtig bemerkt, war mir gar nicht aufgefallen, das Lot Hat die Bezeichnung
Falsch, ich hatte L-Cu P6 nur als _Beispiel_ für die "genaue
Bezeichnunng" gebracht. Ich hatte dazu geschrieben, daß es sich um
_Hartlot_ handelt, es hat also mit _Lötzinn_ für Weichlötarbeiten nur
gemeinsam, daß es eben auch ein Lot ist. Der Schmelzbereich liegt
IIRC für dieses Lot denn auch bei 700-800 °C.
>L PbSn30Sb
Genau danach hatte ich gesucht. Jetzt sollte man dem "Threadinitiator"
nur noch mitteilen, daß er bleihaltiges Lot in Trinkwasseranlagen nur
dort verwenden sollte, wo es unbedingt erforderlich ist (also
Übergang von Bleirohr zu Messing/Kupfer/Rotguß).
Alle anderen Weichlötverbindungen zwischen Messing/Kupfer/Rotguß
untereinander sollten bei Trinkwasseranlagen mit "bleifreien" Loten
erfolgen, bspw. L-Sn Cu 3.