vielleicht finde ich hier jemanden, der mir sagen kann,
wie Acrylglas (Plexiglas) satiniert (mattiniert)wird.
Die Plexiglasröhre soll für eine Außenleuchte im Garten
eingesetzt werden.
Als Klarglas Ausführung blendet die Lampe zu sehr.
Es handelt sich dabei um eine Röhre mit 65 mm innen
Durchmesser und ca. 300 mm Länge.
Die Satinierung soll von innen erfolgen.
Darum meine Frage an die versierten Heimwerker, die mir
hoffentlich weiterhelfen können.
Danke
Friedhelm
"Friedhelm Bergmann" <friedhelm...@arcormail.de> schrieb:
> vielleicht finde ich hier jemanden, der mir sagen kann,
> wie Acrylglas (Plexiglas) satiniert (mattiniert)wird.
> Es handelt sich dabei um eine Röhre mit 65 mm innen
> Durchmesser und ca. 300 mm Länge.
> Die Satinierung soll von innen erfolgen.
Das Rohr mit Splitt (1-3mm) füllen, beide Enden mit Kappen verschließen,
das Rohr auf einen Rollentrainer legen (zwischen die beiden Rollen meine
ich) und für die nächste Radsaison trainieren. :-))
Dabei nicht zu schnell treten, sonst fliegt das Teil vermutlich durch
die Gegend. >:->
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¯¯¯ ¯¯¯
Vielleicht geht es auch chemisch: Einfach etwas Aceton einfüllen, so
lange schütteln bis die gewünschte Trübung da ist und dann das Aceton
herauslaufen (und den Rest verdunsten) lassen.
Andrea
--
Die Linkdatenbank http://www.d-r-h.de/db/ von de.rec.heimwerken.
Hallo Andrea :-)
> Das Rohr mit Splitt (1-3mm) füllen, beide Enden mit Kappen verschließen,
> das Rohr auf einen Rollentrainer legen (zwischen die beiden Rollen meine
> ich) und für die nächste Radsaison trainieren. :-))
So'n Teil besitze ich nicht.*g*
> Dabei nicht zu schnell treten, sonst fliegt das Teil vermutlich durch
> die Gegend. >:->
Absolut interessante Variante und sehr einfach durchzuführen!
Habe ich im Traum nicht dran gedacht.
Ich habe mehr in Richtung "Glasperlenstrahlen" tendiert.
Wobei mir gesagt wurde, das das bearbeiten per "Sandstrahlen"
keinen Erfolg gebracht hätte bzw. nicht durchführbar sei.
>
> ___ ___
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> ¯¯¯ ¯¯¯
Die technische Zeichnung hat mich absolut umgehauen !
Zeugt aber von viel Liebe zum Detail. -Super-
>
> Vielleicht geht es auch chemisch: Einfach etwas Aceton einfüllen, so
> lange schütteln bis die gewünschte Trübung da ist und dann das Aceton
> herauslaufen (und den Rest verdunsten) lassen.
Soweit ich weiß, ist Aceton "nur" ein Reiniger.
Es ist die Frage, in wie weit Aceton die Obefläche angreift
um sie zu mattieren.
Aber wie heißt es so schön: Nur Versuch macht kluch.
Grüße
Friedhelm
> Die Linkdatenbank http://www.d-r-h.de/db/ von de.rec.heimwerken.
Überhaupt, der Link ist gut!!!
>vielleicht finde ich hier jemanden, der mir sagen kann,
>wie Acrylglas (Plexiglas) satiniert (mattiniert)wird.
>Die Plexiglasröhre soll für eine Außenleuchte im Garten
>eingesetzt werden.
>Als Klarglas Ausführung blendet die Lampe zu sehr.
>Es handelt sich dabei um eine Röhre mit 65 mm innen
>Durchmesser und ca. 300 mm Länge.
>Die Satinierung soll von innen erfolgen.
Anschleifen, z.B. mit einem Schleifvlies oder einen Scotch-Brite Pad,
(Topfreiniger halt).
Eher grob als fein, mir gefiel die grobe Seite von so einem
Schleifschwamm am besten. "Schrägläufer" und Kratzer aus der Reihe
fallen sehr störend auf. Auf jeden Fall innen machen, die geschliffene
Fläche hält fettigen Dreck richtig gut fest.
Thomas Prufer
"Friedhelm Bergmann" <friedhelm...@arcormail.de> schrieb:
> "Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb
>> Das Rohr mit Splitt (1-3mm) füllen, [...]
> Ich habe mehr in Richtung "Glasperlenstrahlen" tendiert.
> Wobei mir gesagt wurde, das das bearbeiten per "Sandstrahlen"
> keinen Erfolg gebracht hätte bzw. nicht durchführbar sei.
Das Problem dabei ist wohl das _von innen_ gearbeitet werden soll. Du
kannst Dich auch als Bar-Shaker betätigen bis die Arme lahm werden. :-)
>> Vielleicht geht es auch chemisch: Einfach etwas Aceton einfüllen, so
>> lange schütteln bis die gewünschte Trübung da ist und dann das Aceton
>> herauslaufen (und den Rest verdunsten) lassen.
> Soweit ich weiß, ist Aceton "nur" ein Reiniger.
> Es ist die Frage, in wie weit Aceton die Obefläche angreift
> um sie zu mattieren.
Die meisten Kunststoffe werden irreversibel matt wenn sie mit einem (für
sie "guten") Lösungsmittel traktiert werden. Inwieweit das für Dein Rohr
zutrifft, wird nur ein Versuch zeigen können. Die Chance, dass es
klappt, vermag ich nicht in Prozent einzuschätzen. Das hängt ganz stark
vom Kunststoff ab. Vielleicht hast Du schon mal versucht irgendeinen
Aufkleber mit einem aggressiven Lösungsmittel von glänzendem Kunststoff
zu entfernen? Dabei passiert nämlich oftmals ungewollt das gleiche. :-(
Andrea
--
Webverzeichnis für Heimwerker: http://www.d-r-h.de/db/
Friedhelm Bergmann schrieb:
> ....
> vielleicht finde ich hier jemanden, der mir sagen kann,
> wie Acrylglas (Plexiglas) satiniert (mattiniert)wird.
> Die Plexiglasröhre soll für eine Außenleuchte im Garten
> eingesetzt werden.
Ich würde AkuPads nehmen, diese Stahlwollekissen mit Seife drin. Nimm am
besten einen Holzstab und umgib ihn mit 3 AkuPads, mach' das Ganze gut
nass und dann ein paar mal durchziehen bis es gleichmäßig ist.
Ist sicher 'ne gute Idee, die spätere rauhe Seite nach innen zu machen,
damit sie nicht grün wird von Algen. Jedoch kann das auch innen
passieren, solche rauhen Oberflächen werden schnell "oll". Vielleicht
kannst Du ja ZWEI Plexiglasrohre bekommen und ineinander stecken und
eine der beiden aufeinander liegenden Zwischenflächen trüben.
Gruß, Andreas
--
"Friedhelm Bergmann" <friedhelm...@arcormail.de> schrieb im
Newsbeitrag news:3c319...@news.arcor-ip.de...
Da es von diesen Rohren mehrere Größen gibt, die man auch
ineinander schieben kann, könnte man diverse Effekte erzielen,
wenn man zwei Röhren nimmt, und ein Pergamentpapier seiner
Wahl dazwischen legt. Ist man diesen Effekt leid, kann man den
nächsten ausprobieren, und die Sache wird nicht wesentlich teurer.
Nur mal so ein Gedanke.
Gruß Reinhardt
http://re.alter.bei.t-online.de/html/index.htm
> Danke
>
> Friedhelm
>
>
>
Friedhelm Bergmann
> Ich würde AkuPads nehmen, diese Stahlwollekissen mit Seife drin. Nimm am
> besten einen Holzstab und umgib ihn mit 3 AkuPads, mach' das Ganze gut
> nass und dann ein paar mal durchziehen bis es gleichmäßig ist.
Das Problem ist die Oberfläche, es soll aussehen wie satiniertes
Glas und auf keinen Fall irgendwie riefig.
>
> kannst Du ja ZWEI Plexiglasrohre bekommen und ineinander stecken und
> eine der beiden aufeinander liegenden Zwischenflächen trüben.
Nee, da wird's schwierig. Bin froh, ein 70er Rohr zu bekommen.
Friedhelm Bergmann
Aber Zwischenfrage !
Weiß denn jemand wo man diese Rohre beziehen könnte?
Vielleicht auch in einer matten Oberflächenstuktur!
Friedhelm Bergmann
-- Friedhelm Bergmann" <friedhelm...@arcormail.de> schrieb im
Newsbeitrag news:3c31f...@news.arcor-ip.de...
>
> "Reinhardt Alter" <re.a...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a0sr55$sr9$05$1...@news.t-online.com...
> >
snip
> Aber Zwischenfrage !
> Weiß denn jemand wo man diese Rohre beziehen könnte?
> Vielleicht auch in einer matten Oberflächenstuktur!
mal versuchen http://www.plexiglas-hecker.de/de/RohreXT.html
Gruß Reinhardt
http://re.alter.bei.t-online.de/html/index.htm
> Friedhelm Bergmann
>
>
> Das Problem ist die Oberfläche, es soll aussehen wie satiniertes
> Glas und auf keinen Fall irgendwie riefig.
Probiere es doch mal an einem Restestück (planes Plexiglas, irgendwas aus der Grabbelkiste) aus. Ich meine,
es wird nicht riefig, weil diese Stahlwolle sehr fein ist.
By the way: Wie sieht es denn wärmemäßig aus? Du sprachst von einer sehr hellen Lampe. Die ist doch bestimmt
recht heiß, oder? Dein Plexirohr soll - weil draußen - ganz zu sein. Wird das Zeug dann nicht weich oder im
Laufe der Zeit gelb?
Apropos gelb: Plexiglas vergilbt durch Sonnenlicht (UV-Strahlung) schon nach wenigen Jahren. (Im Gegensatz zu
uns Menschen regeneriert sich das nicht wieder im Winter.)
Gruß, Andreas
> oder im Laufe der Zeit gelb?
> Apropos gelb: Plexiglas vergilbt durch Sonnenlicht (UV-Strahlung) schon nach wenigen Jahren.
Ich meine, das das Plexiglas gegen UV-Licht resistent ist
und durch die glatte Oberfläche auch den Witterungseinfüssen
sehr gut gewachsen ist.
Da mache ich mich aber sicherheitshalber noch mal Schlau.
Denn wenn das Glas vergilbt, lohnt der ganze Aufwand nicht.
Gruß
Friedhelm
> Als Klarglas Ausführung blendet die Lampe zu sehr.
Kannst Du nicht eine matte Glühlampe eindrehen? Evtl. weniger Leistung,
damit sie nicht blendet?
> Die Satinierung soll von innen erfolgen.
Bevor Du die Oberfläche "beschädigst" kannst du den Effekt mit einem
Bogen Transparentpapier testen.
Grüße
Dominik
>Die Möglichkeit des Schleifens habe ich.
>Ich möchte natürlich eine gleichmäßige Oberfläche erreichen !
Ja, schon klar. Aber ich hatte eine für meinen Geschmack gute Struktur
mit Schleifmittel so um 80er(!) Korn erreicht: milchig, streuuend,
leicht riefig. Hatte nicht gedacht, das man da *so* grob dranmuß!
Probier halt ein paar Schleifmittel an einer alten CD-Hülle oder
sowas. Im Rohr hätte ich irgendeinen Dorn an die Bohrmaschine, mit
Lappen o.ä. aufgefüttert, ein Schleifvlies drum und das Rohr innen
geschliffen -- wobei Kunstoff gerne warm wird und lange warm bleibt,
vorsicht wegen Anschmelzen, langsam und so.
Thoma sPrufer
Gruß,
Frank Gales
"Friedhelm Bergmann" <friedhelm...@arcormail.de> wrote in message
news:3c319...@news.arcor-ip.de...
Gruß
Gerd
Hallo,
> Als Alternative zum Schleifen könntest Du auch entsprechenden
> Mattierungslack ausprobieren.
Also Mattierunglack aber eigendlich "Mattierung" ist mir nur
in der Holzverarbeitung bekannt.
Mein Vater war Schreiner und hat diese "Mattierung" auf das Holz
aufgetragen um ihm ein anderes Aussehen zu geben.
Und das ist mindestens 25 Jahre her.
Ich glaube heute werden statt Mattierungen fast nur noch Beizen
eingesetzt.
Darum bin ich über den Vorschlag Mattierungslack einzusetzen ein
wenig verwundert.
Oder verstehe ich da etwas total verkehrt?
MfG
Friedhelm Bergmann
Hallo Frank
> Eine Möglichkeit wäre auch selbstklebendes Transparentpapier
> (Skizzenpapier),
> wie es Architekten früher mal verwendet haben, von innen aufzukleben. Das
> wurde bei Lichtpaustechnik
> verwendet. Wie das allerdings der Witterung Standhält, ist eine ander Frage.
Von selbstklebenden Transparentpapier habe ich wirklich noch nie
gehört.
Allerdings dürfte bei diesem Papier weniger die Witterungseinflüsse
eine Rolle spielen, sondern eher die Wärmeeinwirkung des Leuchtmittels.
Grüße
Friedhelm Bergmann
>
Hallo Dominik,
> > Als Klarglas Ausführung blendet die Lampe zu sehr.
> Kannst Du nicht eine matte Glühlampe eindrehen? Evtl. weniger Leistung,
> damit sie nicht blendet?
Habe sowohl mit einer matten bzw. klaren Glühlampe getestet,
auch mit geringer Leistung. (Es war eine 25 Watt Kerzenbirne)
Es hilft alles nichts, die Oberfläche des Glases muß matt sein!
>
> > Die Satinierung soll von innen erfolgen.
> Bevor Du die Oberfläche "beschädigst" kannst du den Effekt mit einem
> Bogen Transparentpapier testen.
Ist sicherlich richtig um den Effekt zu testen.
Aber Transparentpapier kann die Satinierung nicht ersetzen glaube ich.
>
Grüße
Friedhelm
Hallo Andrea,
> > Es ist die Frage, in wie weit Aceton die Obefläche angreift
> > um sie zu mattieren.
>
> Die meisten Kunststoffe werden irreversibel matt wenn sie mit einem (für
> sie "guten") Lösungsmittel traktiert werden. Inwieweit das für Dein Rohr
> zutrifft, wird nur ein Versuch zeigen können. Die Chance, dass es
> klappt, vermag ich nicht in Prozent einzuschätzen. Das hängt ganz stark
> vom Kunststoff ab. Vielleicht hast Du schon mal versucht irgendeinen
> Aufkleber mit einem aggressiven Lösungsmittel von glänzendem Kunststoff
> zu entfernen? Dabei passiert nämlich oftmals ungewollt das gleiche. :-(
Mit dem mir zur Verfügung stehenden Reinigern, mit dem ich den oben
beschriebenen Effekt auch schon erzeugt habe, hat es heute leider nicht
zu dem gewünschten Erfolg geführt. :-((
MfG
Friedhelm Bergmann
Am 01.01.02 schrieb Friedhelm Bergmann:
> Nee, da wird's schwierig. Bin froh, ein 70er Rohr zu bekommen.
Bei Modulor kostete ein Stueck satiniertes Acrylglas mit 66mm
Aussendurchmesser und 33cm Laenge im Jahr 2000 16.50DM mit Steuer.
servus,
Patrick
was Du beschreibst nennt sich Ballenmattierung und die habe
ich natürlich nicht gemeint :-)
Es gibt spezielle Farbe (im Bastelbedarf?) die auf Glas / Plexiglas
aufgetragen wird, um diesen Effekt zu erzeugen. Nennt sich, glaube
ich, auch Frost-Effekt-Farbe.
Inwiefern das Ganze für Deine Anwendung taugt kann ich nicht
sagen, bei Außeneinsatz ist die ja doch - auch wenn innen
angebracht - höheren Belastungen ausgesetzt, ich denke
da nur an die hohen Temperaturschwankungen.
Vielleicht kann man's aber mal ausprobieren und wenn's schief
geht immer noch schleifen.
Gruß
Gerd.
Grüße
Friedhelm Bergmann
> Probier halt ein paar Schleifmittel an einer alten CD-Hülle oder
> sowas. Im Rohr hätte ich irgendeinen Dorn an die Bohrmaschine, mit
> Lappen o.ä. aufgefüttert, ein Schleifvlies drum und das Rohr innen
> geschliffen
Große Auswahl an Schleifmitteln vorhanden, da wir ein Edelstahl
verarbeitender Betrieb sind und Oberflächen in verschiedenen
Rauhtiefen herstellen können.
-- wobei Kunstoff gerne warm wird und lange warm bleibt,
> vorsicht wegen Anschmelzen, langsam und so.
Ja da hast Du mit sicherheit recht, wenn es warm wird, fängt
es an zu schmelzen und die Fläche sieht besch... aus.
Friedhelm Bergmann
Aceton hat die nette Eigenschaft, dass das Plexi nach dem Trocken
Spannungsrisse bekommt. Sieht dann eher wie eine gebrochene Sekuritscheibe
aus
ich satiniere Plexi immer mit einer Satinierwalze, aufgebaut sind die
Dinger wie ein Schleifvlies. Das Vlies sollte weich/eleastisch sein,
möglichst grbe Körnung. Mit feiner Köörnung wird es zwar auch mattiert,
aber so fein, dass leiseste Verschmutzung das Ding eher wieder
durchsichtiger macht.
Wenn man mit der Hand arbeitet, einfach drauf los, mit der Maschine mit
Wasser kühlen. Stellenweise Überhitzung fürt sehr leicht zu weißen
Streifen, die man fast nicht mehr rausbekommt
cu, pancho
> Vielleicht geht es auch chemisch: Einfach etwas Aceton einfüllen, so
> lange schütteln bis die gewünschte Trübung da ist und dann das Aceton
> herauslaufen (und den Rest verdunsten) lassen.
>
> Andrea
--
Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber Waldsassenerstr. 14 81549 München
Tel: +49-89-680 5662 Fax: +49-89-680 3981 www.leuchten-modelle.de
>Also riefig auf keine Fall. Milchig steuend schon besser.
>Nehme an, das Du das schon ausprobiert hast.
>Mit nem 8oer Korn fange ich bestimmt nicht an.
Ich hab's gerade ausprobiert: 500er, 360er, 220er, 100er, 80er. In
Richtung grob wird es milchiger, "weißer", streuender. 500er ist schon
fast klar, wie ein feiner Nebel drüber, bei 80er wäre die Leuchte noch
zu erkennen, also keine Optik wie bei echtem Milchglas. Fingertapper
machen bei den feineren Körnungen die Struktur eher transparent als
bei groben. Einmal mit WD-40 abwischen bringt eine oder zwei Stufen in
Richtung feineres Schleifmittel.
>Große Auswahl an Schleifmitteln vorhanden, da wir ein Edelstahl
>verarbeitender Betrieb sind und Oberflächen in verschiedenen
>Rauhtiefen herstellen können.
Sag's doch gleich, dann muß ich Dir ja nicht erzählen wie man ein
Streifen Schmirgelleinen um den Finger wickelt und rubbelt! :-)
>>-- wobei Kunstoff gerne warm wird und lange warm bleibt,
>> vorsicht wegen Anschmelzen, langsam und so.
>Ja da hast Du mit sicherheit recht, wenn es warm wird, fängt
>es an zu schmelzen und die Fläche sieht besch... aus.
Und bei maschineller Verarbeitung bleibt das Zeugs *lange* warm, auch
bei Kühlen unter fließendem Wasser. Riesenschmiererei, Schleifmittel
zu, Werkstück im A.
Thomas Prufer
Am 03.01.02 schrieb Friedhelm Bergmann:
>> vorsicht wegen Anschmelzen, langsam und so.
> Ja da hast Du mit sicherheit recht, wenn es warm wird, faengt es an zu
> schmelzen und die Flaeche sieht besch... aus.
Als Schleifhilfsmittel bei Plexiglas eignet sich Spiritus hervorragend.
servus,
Patrick
Am 03.01.02 schrieb Friedhelm Bergmann:
> Die Farbe kenn ich nicht, weil es hier bei uns nicht weit her ist mit
> dem Bastelbedarf. Aber ich werde micht trotzdem mal danach erkundigen.
Nochmal: http://www.modulor.de
servus,
Patrick
Grüße
Friedhelm Bergmann
Grüße
Friedhelm Bergmann
>
>
> Thomas Prufer
Hallo Reinhard
> > Aber Zwischenfrage !
> > Weiß denn jemand wo man diese Rohre beziehen könnte?
> > Vielleicht auch in einer matten Oberflächenstuktur!
>
> mal versuchen http://www.plexiglas-hecker.de/de/RohreXT.html
Glas Hecker in Dortmund ist mir schon bekannt.
Aber trotzdem vielen Dank für den Tipp.
Wenn ich keine möglichkeit mehr sehe die Oberfläche
hin zu bekommen, dann wende ich mich an Glas
Hecker.
Vielleicht können die das preisgünstig machen
oder verraten mir das Verfahren.:-))
Grüße
Friedhelm Bergmann
>
Hallo Planco
>
> Aceton hat die nette Eigenschaft, dass das Plexi nach dem Trocken
> Spannungsrisse bekommt. Sieht dann eher wie eine gebrochene Sekuritscheibe
> aus
Ich habe zwar kein Aceton genommen, sondern nur einen ziemlich ekeligen
Reiniger, aber den geschilderten Effekt habe ich nicht gesehen.
>
> ich satiniere Plexi immer mit einer Satinierwalze,
Satinierwalze habe ich noch nie gehört.
Was ist das genau, und wo kann man so etwas bekommen?
> aufgebaut sind die Dinger wie ein Schleifvlies. Das Vlies sollte
>weich/eleastisch sein, möglichst grbe Körnung.
Mir bekanntes Schleifvlies ist Scotch Britch und sieht
aus wie ein Bogen Schleifpapier, ist aber mehr auf
Kokosfasern(oder syntetisch)aufgebaut.
> Mit feiner Köörnung wird es zwar auch mattiert,
> aber so fein, dass leiseste Verschmutzung das Ding eher wieder
> durchsichtiger macht.
Ich habe jetzt mit einer groben Körnung angefangen, die dabei
entstandene Oberfläche war mir zu rauh.
Das hat bei mir zu der Überlegung geführt, mit einem feineren
Korn nachzuschleifen.
Wenn ich Dich richtig verstehe, macht das keinen Sinn,weil ich
damit die Oberfläche praktisch wieder poliere und der Effekt des
mattierens wieder verloren geht??!!
Grüße
Friedhelm Bergmann
Am 06.01.02 schrieb Friedhelm Bergmann:
>> Bei Modulor kostete ein Stueck satiniertes Acrylglas mit 66mm
> Der Preis waere schon i.O. Da der Durchmesser durch das Edelstahlrohr
> schon vorgegeben ist, muss ich auf jeden Fall ein 70er Rohr nehmen.
Drum hatte ich mich damit erstens erst gemeldet, als das Thema auf zwei
ineinandergesteckte Rohre kam, koennte ja vielleicht passen und
zweitens hatte ich in meinem ersten Posting geschrieben, dass ich nur
den 2000er Katalog von Modulor habe. Vielleicht gibt's da inzwischen
mehr.
servus,
Patrick
>> Sag's doch gleich, dann muß ich Dir ja nicht erzählen wie man ein
>> Streifen Schmirgelleinen um den Finger wickelt und rubbelt! :-)
>Sorry, tut mir leid. ;-(
Schon OK, war locker gemeint: Du hast dann ja Schleifmittel da, und
must nicht wegen jedem Wisch über ein alte Cd-Hülle einen Bogen aus
dem Pr*ktiker holen!
>Das ist mit sicherheit eine riesen Sauerei!
>Kühlen habe ich gerade gelesen, mit "Spiritus"
>mmh... aber war das sonst nicht Petroleum?
Schon. 0Beides sind aber auch Sauerei! Ich habe auch schon Wasser
genommen, zum nur-Kühlen, weil Spiritus und Petroleum sonst überall
und stinkend... Also mach trocken und langsam, und laß auskühlen.
Wobei auskühlen bei Plastik halt nicht so schnell geht wie Metall,
also nix mit kurz in Wasser geschwenkt und zack die nächsten 5 mm
wegschleifen...
Bürsten hört sich OK an, sowas wie Scotch-Brite und ähnliches Zeugs?
Sollte doch OK werden, gerade wenn Du ein paar Körnungen zum
Ausprobieren hast? Vlies geht doch bis 1000er und mehr rauf?
Thomas Prufer
>
> "Pancho Schlehhuber" <pan...@leuchten-modelle.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:3c357e3c$0$185$4d4e...@read.news.de.uu.net...
>
> Hallo Planco
>>
>> Aceton hat die nette Eigenschaft, dass das Plexi nach dem Trocken
>> Spannungsrisse bekommt. Sieht dann eher wie eine gebrochene
>> Sekuritscheibe aus
> Ich habe zwar kein Aceton genommen, sondern nur einen ziemlich ekeligen
> Reiniger, aber den geschilderten Effekt habe ich nicht gesehen.
>>
>> ich satiniere Plexi immer mit einer Satinierwalze,
> Satinierwalze habe ich noch nie gehört.
> Was ist das genau, und wo kann man so etwas bekommen?
>
Satinierwalze siehe unter www.flex-tools.de, sind Tonnenförmige
Schleifkörper, d115mm, höhe 120mm. Gedacht zum Metallschleifen.
gibts glaube ich auch im baumarkt, haben dann einen Stift für die
Bohrmaschine.
>> aufgebaut sind die Dinger wie ein Schleifvlies. Das Vlies sollte
>>weich/eleastisch sein, möglichst grbe Körnung.
> Mir bekanntes Schleifvlies ist Scotch Britch und sieht
> aus wie ein Bogen Schleifpapier, ist aber mehr auf
> Kokosfasern(oder syntetisch)aufgebaut.
>
>> Mit feiner Köörnung wird es zwar auch mattiert,
>> aber so fein, dass leiseste Verschmutzung das Ding eher wieder
>> durchsichtiger macht.
> Ich habe jetzt mit einer groben Körnung angefangen, die dabei
> entstandene Oberfläche war mir zu rauh.
> Das hat bei mir zu der Überlegung geführt, mit einem feineren
> Korn nachzuschleifen.
> Wenn ich Dich richtig verstehe, macht das keinen Sinn,weil ich
> damit die Oberfläche praktisch wieder poliere und der Effekt des
> mattierens wieder verloren geht??!!
>
bei verwendung von vlies gegenüber schleifpapier sind die riefen eher
runderr und die oberfläche wirkt nicht verkratzt sondern homogener matt
> Grüße
>
> Friedhelm Bergmann
cu pancho