ich bin derzeit dabei, eine Holzterrasse aus Bangkirai zusammenzuschrauben
und es kam (mehrfach) wie es kommen mußte: die eine oder andere Schraube
reißt ab. Bisher habe ich die Missetäter noch jedesmal mit Geduld, Spucke
und einer Zange wieder herausdrehen können, allerdings ist mir gestern bei
dem Versuch auch der letzte noch herausschauende Rest der Schraube
abgebrochen.
Situation ist also eine bündig in den Konstruktionsbalken eingedrehte
Edelstahlschraube (A2) ohne Kopf, die irgendwie wieder da raus muß ;-).
Ausbohren habe ich gestern kurzfristig versucht, bin allerdings vorerst
gescheitert weil die Schraube sich eher unbeeindruckt vom verwendeten
Bohrer zeigte. Einfachste Lösung wäre sicherlich eine neue Schraube nach
links oder rechts versetzt einzudrehen, das sieht aber im Endergebnis
schlicht und ergreifend sch***e aus, so das ich das eigentlich vermeiden
möchte. Als Notfallplan säge ich das Stück mit der Schraube aus dem
Konstruktionsbalken heraus und ersetze das fehlende Stück durch ein
passendes neues, allerdings macht das die Unterkonstruktion nun auch nicht
wirklich stabiler und ich wäre für jede Alternativlösung, wie ich die
Schraube doch noch entfernt bekomme, ziemlich dankbar.
Besten Dank im Voraus und
gruß,
marc
--
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Marc Scherwinski wrote:
> Hallo zusammen,
>
...
> Situation ist also eine bündig in den Konstruktionsbalken eingedrehte
> Edelstahlschraube (A2) ohne Kopf, die irgendwie wieder da raus muß ;-).
...
Wenn es die Abmessungen von Balken und Schraube erlauben, könnte ich mir
folgendes Vorgehen vorstellen.
Um den Schraubenstummel herum mit einer Lochsäge einen einige mm tiefen
kreisförmigen Schlitz sägen, etwas exzentrisch natürlich, der
Zentrierbohrer der Lochsäge muß ja auch irgendwo hin.
Den Kreis vorsichtig ausstemmen.
Den Schraubenstummel packen und herausdrehen - eine Gripzange ist in
solcher Situation übrigens ein Wirklichwunderwerkzeug.
Das nun leere Sackloch sauber ausbohren und ein Kreisscheibchen zum
Ausbessern einsetzen.
Neue Schraube reindrehen.
(Frage an die hier mitlesenden Spezialisten für Holz: haben diese
Kreisscheiben, mit denen man kleine Äste oder andere Fehler im Holz
ausbessern kann, einen Fachnamen?)
Grosses Daumendrücken für schnellen Erfolg,
Michael aus Bremen
>
>(Frage an die hier mitlesenden Spezialisten für Holz: haben diese
>Kreisscheiben, mit denen man kleine Äste oder andere Fehler im Holz
>ausbessern kann, einen Fachnamen?)
Ja.
Falls Du ihn auch wissen willst: Astlochdübel,
behauptet
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn
> Die eine oder andere Schaube? Merke: nach fest kommt ab. Und
> wenn man nicht weiter gedreht hat, hat man Glump gekauft.
> Baumarktschraubenmurks?
Nein, Edelstahlschrauben - die sind nunmal 'weicher' als verzinkte
Spaks-Stahlschrauben vom Profi :-)
Selbst mit selbstborenden Spezial-Würth-Assy-Spaks gelingt es sehr
selten, ohne vorzubohren in Bangkirai diese ohne abzureißen zu
versenken.
Gruss
Stefan
> jede Alternativlösung, wie ich die Schraube doch noch entfernt bekomme,
> ziemlich dankbar.
Schraube anbohren*) und mit einem Schraubenausdreher (ähnlich einem
konischen Gewindebohrer m. Linksgewinde; aka Linksdreher) herausdrehen.
Das näxte Mal die Löcher vorbohren! :-)
*) Geeignete Boher nebst Schneidöl verwenden.
Gruß,
Nick
--
WDR Fernsehen:
"Ein Computer arbeitet so lange Befehle ab,
bis keine mehr vorhanden sind."
Muss ich die dann irgendwie nachfüllen?
>> ich bin derzeit dabei, eine Holzterrasse aus Bangkirai zusammenzuschrauben
>> und es kam (mehrfach) wie es kommen mußte: die eine oder andere Schraube
>> reißt ab.
>
> Die eine oder andere Schaube? Merke: nach fest kommt ab. Und
> wenn man nicht weiter gedreht hat, hat man Glump gekauft.
> Baumarktschraubenmurks?
Sei sicher, daß es keine Baumarktschrauben sind, was sie allerdings dennoch
nicht unzerstörbar macht. Die Schraube ist beim Herausdrehen (weil nicht
tief genug vorgebohrt) abgebrochen, da genau der aktuelle Balken extrem
hart zu sein scheint.
Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen ;-).
Bankiraiterrassenholz sollte man ausschließlich mit A4 Schrauben befestigen.
Vorgebohrt wird auch in die Unterkonstruktion, sonst sind Schraubenabrisse
vorprogrammiert.
Gruß Beni
"Marc Scherwinski" <spamre...@touchstone.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5vgsix3moec2$.dlg@touchstone.de...
Mit Dremel und Diamant-Trennscheibe einen Schlitz in die Schraube
schneiden und dort den Schraubendreher ansetzen.
Das dürfte wohl kaum ohne einen kleinen Schlitz im Holz abgehen, ob das
für die OK ist, musst du entscheiden.
Rico
Hallo Benjamin,
> Bankiraiterrassenholz sollte man ausschließlich mit A4 Schrauben befestigen.
Da wir nicht am Meer leben, halte ich das nicht für wirklich notwendig - A4
Schrauben weisen auch nicht zwingend eine höhere Festigkeit auf als A2.
> Vorgebohrt wird auch in die Unterkonstruktion, sonst sind Schraubenabrisse
> vorprogrammiert.
Siehe dazu mein Posting an Rainer.
> Wenn sie weich sind, reissen sie nicht so schnell ab als wenn
> sie hart/spröde sind.
Was sind denn das für Erkenntnise? Ein weicher Stahl hat eine höhere
Zugfestigkeit als ein harter Stahl?
Schmales Brett, _sehr_ schmal!
> On Fri, 20 May 2005 13:41:50 +0200, Benjamin Müller wrote:
>
> Hallo Benjamin,
>
>> Bankiraiterrassenholz sollte man ausschließlich mit A4 Schrauben befestigen.
>
> Da wir nicht am Meer leben, halte ich das nicht für wirklich notwendig - A4
> Schrauben weisen auch nicht zwingend eine höhere Festigkeit auf als A2.
>
>> Vorgebohrt wird auch in die Unterkonstruktion, sonst sind Schraubenabrisse
>> vorprogrammiert.
>
> Siehe dazu mein Posting an Rainer.
>
> gruß,
> marc
Zumal man sich von einigen Myten trennen sollte:
V4A und V2A sind Synonyme für korrosionsbeständige Stähle. V4A ist im
Gegensatz zu V2A einigermaßen säurefest. Für beide jedoch ist eine
Chlorighaltige Umgebung ( Merwassergitsch) nicht gut. Dann wird die
passivschicht angegriffen und schon rostet es munter.
V4A ist keineswegs der "bessere" Stahl!
Gruß
mancher denkt sich halt, ein schmales Brett bohrt sich leichter...
Zudem sind mancher Herren metallurgische Kenntnisse nicht so ausgeprägt.
Der Gedanke ist wohl, dass eine weiche Schraube sich erst mal ein wenig
verformen kann und nicht gleich reisst. Man merkt es so unter Umständen
leichter, ob sie gleich reißen wird.
Schorsch
... vor allem sind edelstahlschrauben fürs schnelle abreißen bekannt
(jedenfalls in heimwerkerbereich)
steffen
--
Grüße aus der Eifel
(email: nichts rauskürzen)
Ich kenne sie - allerdings mit einem anderen Einsatzzweck, nämlich
speziell zum Abdecken versenkter Schrauben - als Querholzdübel.
Thorsten
Das muß überhaupt nicht sein. Gibt es bei Euch keine Spezialschrauben
(etwa RE-Schraub Terrassofix)? Keine Bohrer mit Senker? Keine Akku-
schrauber mit Drehmomentbegrenzung?
Thorsten
> Die eine oder andere Schaube? Merke: nach fest kommt ab. Und
> wenn man nicht weiter gedreht hat, hat man Glump gekauft.
> Baumarktschraubenmurks?
Würde ich besser nicht verallgemeinern.
Habe meine Bankirai- Terrasse mit V4A- Schrauben vom Obi verschraubt.
Nichts abgerissen.
ci
--
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> Das muß überhaupt nicht sein. Gibt es bei Euch keine Spezialschrauben
> (etwa RE-Schraub Terrassofix)? Keine Bohrer mit Senker? Keine Akku-
> schrauber mit Drehmomentbegrenzung?
wer benuzt schon die drehmomentbegrenzung?
selbst bei profigeräten funktioniert die in der regel nicht ! holz ist lange
nicht einheitlich hart.
> Hallo Marc,
>
> Bankiraiterrassenholz sollte man ausschließlich mit A4 Schrauben befestigen.
> Vorgebohrt wird auch in die Unterkonstruktion, sonst sind Schraubenabrisse
> vorprogrammiert.
>
> Gruß Beni
Das ist richtig und gilt insbesondere für Bankirai.
Die Struktur des Holzes und auch seine Inhaltsstoffe sorgen dafür, daß,
wer mit Bankirai arbeitet, grundsätzlich und immer vorbohren sollte.
Ein guter Holzhändler gibt das seinem Kunden mit auf den Weg (es sei
denn er hat einen Vertratg mit dem Schraubenhersteller)
--
Gruß aus Hessen
Johannes
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur auf der Rückseite
dieser Mail!
>> ich bin derzeit dabei, eine Holzterrasse aus Bangkirai zusammenzuschrauben
>> und es kam (mehrfach) wie es kommen mußte: die eine oder andere Schraube
>> reißt ab.
>
> Das muß überhaupt nicht sein. Gibt es bei Euch keine Spezialschrauben
> (etwa RE-Schraub Terrassofix)? Keine Bohrer mit Senker? Keine Akku-
> schrauber mit Drehmomentbegrenzung?
Und dennoch passiert es. Ich verwende 5x50/30 A2 Schrauben mit Bohrspitze
und Fräsrippen, bohre jede Diele mit 5mm und den darunter liegenden Balken
mit 3mm vor, fräse die Aufnahme für den Schraubenkopf manuell mittels
Senker und bei zig Schrauben (alle mit Drehmomentbegrenzung eingeschraubt)
klappt es einwandfrei und ohne "reinwürgen". Irgendwann kommt dann aber
doch ein Stück Holz, bei dem die Schraube mit den o.g. Maßnahmen nicht
komplett eingedreht werden kann (merkt man natürlich genau dann, wenn es
nicht mehr weiter geht, obwohl ich zugebe, daß ich es auch während des
Einschraubens schon hätte realisieren dürfen) und anstelle die Schraube
"mit Gewalt" einzudrehen (wobei sie wohl sicherlich abreißt) wollte ich sie
lieber wieder 'rausschrauben - und _dabei_ ist sie dann abgerissen. In dem
besagten Balken bohre ich nun alle Unterkonstruktionslöcher mit 4mm vor und
trotzdem merkt man deutlich, daß die Schrauben sich schwerer einschrauben
lassen, als in den anderen mit nur 3mm vorgebohrten Balken - ist scheinbar
ein besonders gut geratenes Stück Baum was ich da gerade vor mir habe ;-).
gruß,
marc
--
Attention: to reply via email, please replace 'spamrecycler'
> bei dem die Schraube mit den o.g. Maßnahmen nicht
> komplett eingedreht werden kann ...
Seife?
>>bei dem die Schraube mit den o.g. Maßnahmen nicht
>>komplett eingedreht werden kann ...
>
>
> Seife?
>
> Gruß,
> Nick
Hallo Nick,
Seife ist gut.
Im Orgelbau haben wir uns immer selbst eine Mischung aus Kerzenwachs und
Maschinenfett hergestellt. Geht wunderbar.
Für empfindliche Verschraubungen (sichtbar) wurde eine Mischung
genommen, deren Fettanteil erheblich geringer war, wegen evtl. Lackierung.
Aber da wir die Orgelgehäuse meißt geölt haben, gab es nie Probleme.
Du hast die Hölzer sichtbar verschraubt? Das ist IMHO nur suboptimal.
Für Holzterassen gibt es Bohlenhalter, welche auf der Unterseite der
Bohlen montiert und dann verdeckt verschraubt werden. Diese Bohlenhalter
bilden gleichzeitg einen konstruktiven Holzschutz, weil sie auch als
Abstandshalter zwischen den Rahmenhölzern und den Bohlen wirken.
Bei den derzeitig hohen Materialpreisen kosten die Bohlenhalter und
verzinke Schrauben nicht mehr als Edelstahlschrauben und Abstandshalter.
Und wenn dir da mal eine Schraube abreisst, macht das nichts. Einfach
daneben nochmals schrauben, von unten sieht das niemand :-)
>>kommen mußte: die eine oder andere Schraube reißt ab.
>
> Vorbohren mit richtigem Durchmesser und in richtiger Tiefe ist
> bekanntlich nur für Weicheier.
Bitte erst lesen, dann posten (siehe dazu meine Antwort an Thorsten
Günther).
gruß,
marc
--
Attention: To reply via email please replace 'spamrecylcer'
Moin moin,
so, das lästige Dingen ist 'raus und damit nochmals besten Dank an alle
hier für die Hilfe.
Um die Festigkeit gehts auch nicht.
Wir hatten Anfangs auch A2 Schrauben benutzt. An den Schraubstellen ist
das Holz
schwarz geworden und musste von der Lieferfirma ausgetauscht werden.
Anschließend habe ich sie mit A4 Schrauben montiert. Bis jetzt ist alles OK.
Und weiche Butter ist auch zugfester als harte Butter?????
Hallo Wilhelm,
>> so, das lästige Dingen ist 'raus und damit nochmals besten Dank an alle
>
> Dann verrat doch noch, wie!
Das Holz rund um die Schraube solange weggebohrt (Schraube ausbohren schlug
fehl) bis die Schraube mit einer Zange herausgedreht werden konnte. Den
entstandenen "Krater" danach mit Holzkitt wieder aufgefüllt.
Hallo Carsten,
>>>Bankiraiterrassenholz sollte man ausschließlich mit A4 Schrauben befestigen.
>>
>> Da wir nicht am Meer leben, halte ich das nicht für wirklich notwendig - A4
>> Schrauben weisen auch nicht zwingend eine höhere Festigkeit auf als A2.
>
> Um die Festigkeit gehts auch nicht.
> Wir hatten Anfangs auch A2 Schrauben benutzt. An den Schraubstellen ist
> das Holz
> schwarz geworden und musste von der Lieferfirma ausgetauscht werden.
Das höre/lese ich in dieser Form allerdings zum ersten Mal. Die schwarzen
Stellen entstehen doch AFAIK durch Korrosion der verwendeten Schrauben und
genau das sollte auch bei A2 eigentlich weitgehend ausgeschlossen sein
(salzhaltige oder ähnlich "verunreinigte" Umgebungsluft mal aussen vor
gelassen). Hat vielleicht jemand eine Erklärung?
Hallo Martin,
>>>>kommen mußte: die eine oder andere Schraube reißt ab.
>
>>> Vorbohren mit richtigem Durchmesser und in richtiger Tiefe ist
>>> bekanntlich nur für Weicheier.
>
>>Bitte erst lesen, dann posten (siehe dazu meine Antwort an Thorsten
>>Günther).
>
> Bitte erst mit den Gegebenheiten des Usenets vertraut machen (speziell:
> den zeitlichen Ablauf bewußtmachen), bevor Du andere öffentlich
> kritisierst.
Eine gute viertel Stunde muß reichen.
> Ein gewisser Marc Scherwinski hat übrigens meine Vermutung bestätigt:
>
>| Die Schraube ist beim Herausdrehen
>| (weil nicht tief genug vorgebohrt) abgebrochen,
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Er hat also -- ich hatte das richtig vermutet -- nicht korrekt
> vorgebohrt. Bei Bangkirai rächt sich sowas. Aber das weißt Du in der
> Zwischenzeit ja selber.
Prinzipiell hast Du ja richtig vermutet. Dein Posting unterstellte aber
totale und vorsätzliche Vorbohr-Ignoranz (zumindest las es sich so) und
damit lagst Du nun einmal falsch.
Schwamm drüber und
> Das höre/lese ich in dieser Form allerdings zum ersten Mal. Die schwarzen
> Stellen entstehen doch AFAIK durch Korrosion der verwendeten Schrauben und
> genau das sollte auch bei A2 eigentlich weitgehend ausgeschlossen sein
> (salzhaltige oder ähnlich "verunreinigte" Umgebungsluft mal aussen vor
> gelassen). Hat vielleicht jemand eine Erklärung?
Auf die Gefahr hin, das ich hier Geschäftschädigung erreiche.
Habe mir das Bankirai Holz von einer großen Holzfirma in unserer
Nähe besorgt.
Ich habe mir auch gleich die Schrauben dort geben lassen.
V2A- Schrauben von Re-Schraub.
Um fast jede Schraube entstand ein schwarzer Fleck. Dann habe ich
festgestellt
das diese Edelstahlschraueb magnetisch waren. Also Eisenhaltig.
Wenn die Gerbsäure dieses Holzes mit Eisen in Verbindung kommt reagiert es
mit schwarzem Anlaufen.
Das Holz mußte komplett ausgetauscht werden und mit V4A -Schrauben
befestigt werden.
Natürlich nicht mehr von Re-Schraub.
Seitdem keine Probleme mehr.
Hmmm, nur zu deiner Information:
Stahl, auch Edelstahl wozu auch V2A gehoert, ist per Definition eine
Eisenlegierung.
Oder andersherum ausgedrueckt: Jeder Stahl enthaelt Eisen (als
Hauptbestandteil?).
Dass V2A allerdings magnetisch sein soll waere mir neu. Ich denke also mal,
du hast da irgendwas aber kein V2A bekommen.
jue
> Dann habe ich festgestellt das diese Edelstahlschraueb magnetisch waren.
~~~~~
Nur mal so zum Nachdenken: Was ist in Stahl hauptsächlich drinnen?
Eisen! Ferrum! Fe. Der Rest ist irgend welcher gezielt dazulegierter
"Dreck".
> Also Eisenhaltig.
Genau. Und zwar hauptsächlich! Bei "Edelstahl" zu ca. 80%. Egal ob A1,
A2, A4, C1, C3, C4 oder F1 (um bei den rostfreien Schrauben/Muttern-
Legierungen zu bleiben)
Was dir der Gute[tm] verkauft hat waren wohl nichtrostende Schrauben der
Klasse F1.
Aha :-/
"F" steht für ferritisch und das widerum bedeutet garantiert
magnetisierbar.
Die Schrauben der Klassen A (A1, A2...) sind austenitisch, die der
Klasse C (s.o.) sind martensitisch. Aber enthalten immer noch Eisen (ca.
80%)
HTH,
Ich vermisse jetzt den Smiley.
Denn eigendlich sind V2A Schrauben *nicht* magnetisch.
Zumindest nicht solche mit denen ich bisher gearbeitet habe.
>>Das Holz mußte komplett ausgetauscht werden und mit V4A -Schrauben
>>befestigt werden.
>>Natürlich nicht mehr von Re-Schraub.
>>Seitdem keine Probleme mehr.
> Logisch, denn V4A enthaelt ja kein Eisen. Oder doch?
Nee. Oder doch?
> Pisa, ick hör dir trapsen.
?????
> Dass V2A allerdings magnetisch sein soll waere mir neu. Ich denke also mal,
> du hast da irgendwas aber kein V2A bekommen.
War mir auch neu. Deshalb die Verwunderung.
Jedenfalls war dieser Firma sehr daran gelegen die Sache wieder
zu bereinigen.
>>Also Eisenhaltig.
>
>
> Genau. Und zwar hauptsächlich! Bei "Edelstahl" zu ca. 80%. Egal ob A1,
> A2, A4, C1, C3, C4 oder F1 (um bei den rostfreien Schrauben/Muttern-
> Legierungen zu bleiben)
Stand aber V2A drauf.
> Was dir der Gute[tm] verkauft hat waren wohl nichtrostende Schrauben der
> Klasse F1.
> Aha :-/
> "F" steht für ferritisch und das widerum bedeutet garantiert
> magnetisierbar.
> Die Schrauben der Klassen A (A1, A2...) sind austenitisch, die der
> Klasse C (s.o.) sind martensitisch. Aber enthalten immer noch Eisen (ca.
> 80%)
OK. Das wäre dann geklärt.
Jedenfalls wurde mir da was verkauft, was sich nicht als das raustellte,
was ich
haben wollte.
> Stand aber V2A drauf.
Glaub ich nicht. Ehrlich. Das ist keine Material-Bezeichnung für
Schrauben. Die ist in der Norm geregelt (DIN ISO 3506) und da gips nur
die Stahlgruppen die ich genannt habe (A1, A2...).
Nur zur Info: V2A und V4A ist eine Hersteller-Bezeichnung von $Firma.
> was sich nicht als das raustellte, was ich haben wollte.
Jo! :-)
> Glaub ich nicht. Ehrlich. Das ist keine Material-Bezeichnung für
> Schrauben. Die ist in der Norm geregelt (DIN ISO 3506) und da gips nur
> die Stahlgruppen die ich genannt habe (A1, A2...).
Hach. Schade das ich die Verpackung nicht mehr habe. Hätte die eingescannt
und dir geschickt.
Auf den Schrauben die ich danach verwendet habe stand übrigens V4A drauf.
> Nur zur Info: V2A und V4A ist eine Hersteller-Bezeichnung von $Firma.
Aha. Neue Erkenntniss.
> Oder der Aufbau befindet sich in der Nähe der Nordsee.
Das ändert aber nichts daran, dass F1-Schrauben magnetisierbar sind. Und
das waren die, die der OP hatte. Oder sollte das (ferromagnetismus) eine
Ortsabhängige Eigenschaft sein?
Ich möchte nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass die anderen
Qualitäten nicht vieleicht auch zumindest _schwach_ magnetisierbar sind.
> Oder in der Nähe einer Saline. V2A hat nämlich ein Problem mit Chlorid.
Weißichnichtmehr. Nehme ich mal so hin.
>>Ich vermisse jetzt den Smiley.
>
>
> Da gehoert ja auch keiner hin.
Schade eigendlich
> Und was denkst du ist Hauptbestandteil von V2A?
[x] Eisen
[ ] Vitamin C
>>>Pisa, ick hör dir trapsen.
>
>
> Pisa Studie kein Begriff? Pisa... ick hoer dir trapsen.
> Ziemlich laut.
Hmmmm. Ich nicht.
ci
> EN 10088? Oder ist das das gleiche?
Nein, sonst würd's ja nicht anders heißen! :-)
Übrigens ist DIN EN 10088 richtig.
Und die beschreibt Edelstähle, die DIN ISO 3506 "die Festlegungen [] für
Verbindungselemente (in erster Linie Schrauben und Muttern) als
Fertigteile aus nichtrostenden Stählen". Nein, das wusste ich nicht
auswendig.
> Von wem stammt den nun die Bezeichnung V2A bzw V4A?
Soll ich jetzt 2 Stunden danach suchen? Nöö du, ist mir nicht so
wichtig.
Vieleicht Röchlingstahl, nein die fangen mit "R" an und haben viele
ihrer Legierungen mit einem "R" beginnen lassen. Dann Voest?
Nick Müller schrieb:
> ...
>>Von wem stammt den nun die Bezeichnung V2A bzw V4A?
>
>
> Soll ich jetzt 2 Stunden danach suchen?
Krupp
http://www.elkage.de/PHP/fachbegriffe.php?id=1719
--
Mit freundlichen Grüßen
Robert
> Wenn der Ort gewissen Temperaturen hat, dann schon :)
ACK. :-)
Bei dieser "gewissen" Temperatur wird übigens _jeder_ Stahl
_un_magnetisierbar!
Gruß,
nick
>> Und was denkst du ist Hauptbestandteil von V2A?
>
>
> [x] Eisen
> [ ] Vitamin C
>
Hi
VA-Stähle sind immer noch Stahl, und Stahl ist legiertes Eisen, mal
vereinfachend ausgedrückt.
Ergo ist der Hauptbestandteil aller Stähle Eisen.
Von daher ist Deine Verwunderung darüber, daß in V2A Eisen enthalten
ist, wirklich nicht nachzuvollziehen.
Bei dem von Dir verwendeten Holz ist wohl der Säureanteil so hoch, daß
die Korossionsbeständigkeit der verwendeten V2A-Schrauben nicht
ausreichte, die der V4A Schrauben dagegen schon.
Das bedeutet aber nicht, daß in den V2A-Schrauben irrtümlich Eisen
enthalten war und in den V4A nicht.
bye
Jupp
> Hi
> VA-Stähle sind immer noch Stahl, und Stahl ist legiertes Eisen, mal
> vereinfachend ausgedrückt.
> Ergo ist der Hauptbestandteil aller Stähle Eisen.
> Von daher ist Deine Verwunderung darüber, daß in V2A Eisen enthalten
> ist, wirklich nicht nachzuvollziehen.
> Bei dem von Dir verwendeten Holz ist wohl der Säureanteil so hoch, daß
> die Korossionsbeständigkeit der verwendeten V2A-Schrauben nicht
> ausreichte, die der V4A Schrauben dagegen schon.
> Das bedeutet aber nicht, daß in den V2A-Schrauben irrtümlich Eisen
> enthalten war und in den V4A nicht.
Danke für die Erklärung
Trotz "PISA" noch lernfähig.
ci
>
>""Nick Müller"" <muell...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:1gwvbzv.10j4h7437vi7yN%muell...@gmx.de...
>> Rainer Huebenthal <joam...@yahoo.com> wrote:
>>
>>> Wenn sie weich sind, reissen sie nicht so schnell ab als wenn
>>> sie hart/spröde sind.
>>
>> Was sind denn das für Erkenntnise? Ein weicher Stahl hat eine höhere
>> Zugfestigkeit als ein harter Stahl?
>>
>
>Und weiche Butter ist auch zugfester als harte Butter?????
Und wie ist es mit der Scherfestigkeit? ;-)
grübel, grübel
Paul