Folgendes ist für mich nicht wirklich ein heimwerken-Thema, weil ich's
mit Wasser und Heizung nicht so habe. Allerdings hoffe ich auf
Verständnis und Ideen...
Bei mir liegt seit 2 Wochen eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung
auf dem Dach: 3 Kollektoren, unten der Speicher hat einen
Extra-Wärmetauscher, Pumpe und Steuerung.
Das ganze hängt folgendermassen hintereinander: Speicherausgang -
Durchflussmesser - Pumpe -Manometer mit Überdruckventil - Kollektor
unten rein und oben raus - Luftabscheider - Speichereingang, und
zwischendrin einen Haufen Ventile zum Absperren . Laut Google-Recherche
gehört das auch so.
Die Anlage wurde gespült und mit rund 2 bar befüllt. Das Problem ist
der fehlende Durchfluss: Die Pumpe dreht und wird eklig heiss, der
Durchflussmesser bleibt auf 0, und Wärme kommt keine an. Der
Installateur hat das Entlüften-Durchspülen-Spiel jetzt drei mal durch
und jeweils für einige Stunden Betrieb erreicht. Gluckernd zwar, aber
mit etwas Durchfluss. Spätestens am darauffolgenden Tag war wieder
Sense. Mittlerweile hat er oben an Vorlauf und Rücklauf je einen
automatischen Entlüfter an den höchsten Punkt gesetzt (das war heute
früh), die haben auch einige Stunden lang Luft ausgestossen, aber
mittlerweile ist wieder Sense. Der Druck im System schwankt recht
stark, was mich darauf schliessen lässt, dass immer noch viel Luft
drin ist.
Das einzige Detail, das mir etwas suspekt erscheint, ist die Tatsache,
dass die Zugangsleitung zu den Kollektoren im Speicher oberhalb dieser
verläuft, d.h. es steigt hoch, läuft einige Meter horizontal und
fällt dann wieder ein Stückchen zum Kollektor. Beim Kollektorausgang
ist es ähnlich, der Ausgang liegt rund einen halben Meter unter der
Horizontalen.
Mittlerweile ist mir der Installateur etwas suspekt, weil er die Sache
nicht in den Griff bekommt. Habt Ihr eine Idee, wie ich das System
selbst mal troubleshooten kann? Ist die Horizontale oben ein Problem?
cu
.\\arc
> Das ganze hängt folgendermassen hintereinander: Speicherausgang -
> Durchflussmesser - Pumpe -Manometer mit Überdruckventil - Kollektor
> unten rein und oben raus - Luftabscheider - Speichereingang, und
> zwischendrin einen Haufen Ventile zum Absperren.
Kein MAG?
Gruß Dieter
Also,
du hast es schon richtig erfasst, das wird meiner Meinung nach das
Problem sein.
Es kann einfach nicht sein, oder besser gesagt, der Installateur hat
schei*** gebaut wenn er dort so einen Luftsack eingebaut hat. Wenn die
Leitung wirklich hoch geht und dann in Richtung Kollektor wieder
fällt, sammelt sich dort in dieser Rohrleitung Luft die man auch nicht
so einfach wieder herausbekommen wird.
Hat er nun in diese Leitung die Entlüfter eingebaut?
Vor allem, hat er am Kollektor Entlüfter angebracht?
Sind am Kollektor nicht direkt entlüfter angebracht sammelt sich dort
die Luft und wird sehr stark (aufgrund der hohen
Stillstandstemperaturen im System bei dieser Witterung)
erhitzt--> ergo dehnt sie sich sehr stark aus.Anlage kocht.
Anderer Hinweis zum evtl selbst "troubleshooten", den
Durchflussbegrenzer auf Vollgas stellen, also quasi ausser Betrieb
nehmen. Die Dinger haben bei einigen Anlagen die ich montiert habe im
Anfangsbetrieb Schwierigkeiten gemacht.
Achja... Hinweis an deinen Installateur: Das Befüllen der Anlage bei
extremer Sonneneinstrahlung (Im Moment sehr extrem) würde ich
(Installateur und Heizungsbauermeister) nicht tun. Eher die Anlage
abdecken und im weniger temperierten Zustand füllen...
Viel Glück weiterhin
Gruss
Christoph
So dumm kann der nicht sein dass der keins einbaut... ;-)
Hoffe ich...
Gruss Christoph
> Kein MAG?
Ugh. Danach musste ich googlen :-)
Doch, es hat eines - sogar ein hübsch weisses. Hatte ich vergessen,
sorry.
cu
.\\arc
chrisforc wrote:
> > Das einzige Detail, das mir etwas suspekt erscheint, ist die Tatsache,
> > dass die Zugangsleitung zu den Kollektoren im Speicher oberhalb dieser
> > verläuft, d.h. es steigt hoch, läuft einige Meter horizontal und
> > fällt dann wieder ein Stückchen zum Kollektor. Beim Kollektorausgang
> > ist es ähnlich, der Ausgang liegt rund einen halben Meter unter der
> > Horizontalen.
> du hast es schon richtig erfasst, das wird meiner Meinung nach das
> Problem sein.
> Es kann einfach nicht sein, oder besser gesagt, der Installateur hat
> schei*** gebaut wenn er dort so einen Luftsack eingebaut hat. Wenn die
> Leitung wirklich hoch geht und dann in Richtung Kollektor wieder
> fällt, sammelt sich dort in dieser Rohrleitung Luft die man auch nicht
> so einfach wieder herausbekommen wird.
Dachte ich mir so. Vor allem da sie relativ weit (rund 6 Meter)
horizontal liegt.
> Hat er nun in diese Leitung die Entlüfter eingebaut?
Genau.
> Vor allem, hat er am Kollektor Entlüfter angebracht?
Am Kollektorausgang geht's rund 50cm nach oben, dann 2 Meter horizontal
bis zum Entlüfter. Der hat im Laufe des Tages lange geblasen.
> Sind am Kollektor nicht direkt entlüfter angebracht sammelt sich dort
> die Luft und wird sehr stark (aufgrund der hohen
> Stillstandstemperaturen im System bei dieser Witterung)
> erhitzt--> ergo dehnt sie sich sehr stark aus.Anlage kocht.
So ungefähr habe ich mir das gedacht.
> Anderer Hinweis zum evtl selbst "troubleshooten", den
> Durchflussbegrenzer auf Vollgas stellen, also quasi ausser Betrieb
> nehmen. Die Dinger haben bei einigen Anlagen die ich montiert habe im
> Anfangsbetrieb Schwierigkeiten gemacht.
Ist auf Vollgas, Pumpe ist auch ganz aufgedreht. Die einzige
Möglichkeit, einen kurzzeitigen Ausschlag des Durchlussmessers zu
sehen ist das Ventil über der Pumpe auf 45 Grad zu drehen.
> Achja... Hinweis an deinen Installateur: Das Befüllen der Anlage bei
> extremer Sonneneinstrahlung (Im Moment sehr extrem) würde ich
> (Installateur und Heizungsbauermeister) nicht tun. Eher die Anlage
> abdecken und im weniger temperierten Zustand füllen...
Nun ja, er ist ja meistens morgens beizeiten da, da zeigt der Fühler
am Kollektor rund 30 Grad (Anlage steht nach Südwesten). Das sollte
doch hinkommen, oder?
Habe ich irgendeine Chance, dass sich die Anlage während der nächsten
Tage Gebrauch durch die beiden Entlüfter oben selbst entlüftet?
cu
.\\arc
> Am Kollektorausgang geht's rund 50cm nach oben, dann 2 Meter horizontal
> bis zum Entlüfter. Der hat im Laufe des Tages lange geblasen.
Tia, da geht sie hin, die teure Solarflüssigkeit.
Überleg mal warum der geblasen hat.
Weil, wenn kein Umlauf vorhanden ist werden die Kollektoren so heiss,
daß die Flüssigkeit verdampft und über den Entlüfter entweicht.
Normal sollte vor dem Entlüfter eine absperrmöglichkeit sein.
Und diese sollte im normalen Betrieb geschlossen sein! Denn jede
Solaranlage kann mal in Dampf gehn wenn der Puffer voll ist. Das macht
aber nichts.
Nur wenn der Entlüfter dran ist entweicht der Dampf. Und das ist schlecht.
> Habe ich irgendeine Chance, dass sich die Anlage während der nächsten
> Tage Gebrauch durch die beiden Entlüfter oben selbst entlüftet?
Nein.
Die Anlage muss richtig entlüftet werden. Am besten den Entlüfter
absperren und 2 Stunden mit einer geeigneten Spülpumpe spülen.
Wenn Du keinen Umlauf hast bzw gluckernde geräusche, dann ist einfach
noch luft drinn.
Kein Umlauf-->Hohe Kollektortemperaturen-->Dampf-->Entlüfter= Noch
weniger Flüssigkeit im Kreislauf.
Entlüften über den eingebauten Entlüfter geht nur wenn er wirklich an
der höchsten stelle eingebaut ist und nirgends "Luftsäcke" eingebaut
wurden.
Grüsse
Heinz
Der angegebene Link ist die PLANUNGSINFORMATION SOLAR von Vaillant.
Ist ne generelle Anleitung zur Planung und Montage von Solaranlagen.
Besonders Interessant ist Seite 8:
" Bei Erwärmen des Systems dehnen sich die Solarflüssigkeit und die
Luft.......etc...
Aus diesem Grund darf in das System kein Entlüfter eingebaut werden."
Und Vaillant sollte es wissen.
Heisst, entweder kein Entlüfter, oder absperrbar.Ausnahme ist der
Entlüfter am Kollektor, der allerdings absperrbar sein muss(siehe
Seite 104).Gründe wurden von anderem Poster genannt.
Also, vielleicht schliesse mal alle automatischen Entlüfter (Kappe
zudrehen), wenn er sie wirklich an der höchsten Stelle montiert hat,
sollte es eigentlich funktionieren.
WÄHREND DES BETRIEBES DARF KEIN ENTLÜFTER OFFEN SEIN!!!!!
> Bei mir liegt seit 2 Wochen eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung
> auf dem Dach: 3 Kollektoren, unten der Speicher hat einen
> Extra-Wärmetauscher, Pumpe und Steuerung.
> Das ganze hängt folgendermassen hintereinander: Speicherausgang -
> Durchflussmesser - Pumpe -Manometer mit Überdruckventil - Kollektor
> unten rein und oben raus - Luftabscheider - Speichereingang, und
> zwischendrin einen Haufen Ventile zum Absperren .
> Die Anlage wurde gespült
Wirklich?
> und mit rund 2 bar befüllt. Das Problem ist
> der fehlende Durchfluss: Die Pumpe dreht und wird eklig heiss,
Dreht die Pumpe wirklich?
Kondensator in der Pumpe angeschlossen?
Leistung der Pumpe?
> der
> Durchflussmesser bleibt auf 0, und Wärme kommt keine an.
Wozu brauchst du den Durchflussmesser?
Irgendwelche Rückschlagventile (flasch herum) eingebaut?
Leitungen geknickt/gedrückt?
Was passiert, wenn wu einen Gartenschlauch anschliesst?
Merklicher Widerstand?
(solarflüssigkeit vorher auffangen (Eimer) und z.B. mit Gartenspritze
wieder "einfüllen")
> Der
> Installateur hat das Entlüften-Durchspülen-Spiel jetzt drei mal durch
> und jeweils für einige Stunden Betrieb erreicht. Gluckernd zwar, aber
> mit etwas Durchfluss. Spätestens am darauffolgenden Tag war wieder
> Sense. Mittlerweile hat er oben an Vorlauf und Rücklauf je einen
> automatischen Entlüfter an den höchsten Punkt gesetzt (das war heute
> früh), die haben auch einige Stunden lang Luft ausgestossen,
So?
Auto.Entlüft
+---------+ |
| |-->----+----->----- Rücklauf
| |
| |
|Kollektor|
| |
| | Auto.Entlüft
| | |
| |--<----+-------<---- Vorlauf
+---------+
Am oberen war das wohl eher Dampf. Schlecht ausgeführte Leistung, keine
Zahlung!
> aber
> mittlerweile ist wieder Sense. Der Druck im System schwankt recht
> stark, was mich darauf schliessen lässt, dass immer noch viel Luft
> drin ist.
Nö, schlagartig verdampfendes Wasser im Lollektor bzw. Dampfblasen.
> Das einzige Detail, das mir etwas suspekt erscheint, ist die Tatsache,
> dass die Zugangsleitung zu den Kollektoren im Speicher oberhalb dieser
> verläuft, d.h. es steigt hoch, läuft einige Meter horizontal und
> fällt dann wieder ein Stückchen zum Kollektor. Beim Kollektorausgang
> ist es ähnlich, der Ausgang liegt rund einen halben Meter unter der
> Horizontalen.
So?
+-----------<---- Vorlauf
|
+---------+ |
| |-->--(----------->---- Rücklauf
| | |
| | |
|Kollektor| |
| | |
| | |
| | |
| |--<--+
+---------+
Fließrichtung stimmt?
Von unten nach oben im Kollektor?
> Mittlerweile ist mir der Installateur etwas suspekt,
Scheint so.
> weil er die Sache nicht in den Griff bekommt.
Hatte er Referenzen?
> Habt Ihr eine Idee, wie ich das System
> selbst mal troubleshooten kann? Ist die Horizontale oben ein Problem?
Möglich.
Ich vermute irgendein anderes Problem. Siehe oben.
--
Thomas
und:
Kleiner fachlicher Fehler: Vorlauf ist oben, Rücklauf ist unten. Siehe
Seite 101 PLI SOlar Vaillant. Ebenfalls fehlen an den Autom.
Entlüftern die Absperrungen.
Hab eben nochmal nen Kollegen gefragt: Es können nur die autom.
Entlüfter sein. Nach dem Befüllen und Entlüften der Anlage die
Entlüfter verschliessen (Kappen zudrehen). Dann sollte die Anlage
laufen...
> 1. Versteh die Sache mit dem Gartenschlauch und der Gartenspritze nicht
> so ganz...
Wiederverwendung. Wenn Anlage unter Druck steht, ist eine Gartenspritze
zum befüllen hilfreich. Privatanwender denken eben anders...
> Kleiner fachlicher Fehler: Vorlauf ist oben, Rücklauf ist unten.
Kommt darauf an. Ist der Kollektor der Energieerzeuger, stimmt die
Bezeichnung analog zu einem Heizkessel.
Danke, Fließrichtung (<, >) stimmt?
> Siehe
> Seite 101 PLI SOlar Vaillant.
URL?
> Ebenfalls fehlen an den Autom.
> Entlüftern die Absperrungen.
Richtig. Ist so, wie der OP es beschrieben hat.
> Hab eben nochmal nen Kollegen gefragt: Es können nur die autom.
> Entlüfter sein. Nach dem Befüllen und Entlüften der Anlage die
> Entlüfter verschliessen (Kappen zudrehen). Dann sollte die Anlage
> laufen...
Tja. Eigentlich.
Wir wissen vom OP nicht:
Dreht die Pumpe wirklich.
Förderrichtung stimmt.
Leitung geknickt/eingedrückt.
Ggf. Rückschlagklappen richtig herum/klemmen.
--
Thomas
>> Siehe
>> Seite 101 PLI SOlar Vaillant.
>
> URL?
Danke, im Parallelthread gefunden; erledigt.
http://www.vaillant.de/stepone/data/downloads/27/43/00/Planungsinformation_Solar.pdf
--
Thomas
Die Fließrichtung stimmt auf jeden Fall.
Vorlauf/Rücklauf: Denke an die Anschlüsse am Speicher--> der obere
wird an den Solarvorlauf am Speicher angeschlossen.
Falsche Fließrichtung: Wäre auch eine Alternative, wenn die
Schwerkraftbremsen richtig montiert sind würde auch nix funktionieren.
Da aber eine Fachfirma (davon gehe ich mal aus) am Werk war, wird dies
korrekt sein.
Denn den Fehler mit den Entlüftern machen am Anfang viele.
Aber, er gab an, das wenn er er die Ventile auf 45° stellt, also quasi
halb zu, kommt etwas Durchfluss, und die Anlage lief ja auch nen halben
Tag...--> Warum das so ist ist mir im Moment auch noch ein Rätsel...
Was noch äusserst interessant wäre: Steht der Druck im Solarsystem
(Was theoretisch nicht der Fall sein kann)? Oder fällt er...
Wenn er nämlich fällt, ist das Problem klar:
Durch die hohen Stillstandstemperaturen im System verdampft ein Teil
des Wasser/Glykol Gemisches, die automatischen Entlüfter lassen den
Dampf ab--> Druck fällt, kein Durchfluss mehr...
Sind die Entlüfter zu, kann der Dampf nicht raus--> Durch den
erhöhten Druck bleiben die Gasbläschen klein und werden
mittransportiert und kondensieren in den Rohrleitungen...
> Falsche Fließrichtung: Wäre auch eine Alternative, wenn die
> Schwerkraftbremsen richtig montiert sind würde auch nix funktionieren.
Scheint mir auch sehr plausibel, selbst mit viel Luft im System müsste
die Pumpe sonst ja noch was fördern, mit deutlichem Geräusch allerdings.
Gruß Dieter
Ihr vergesst was der OP schrieb:
"Der Installateur hat das Entlüften-Durchspülen-Spiel jetzt drei mal
durch
und jeweils für einige Stunden Betrieb erreicht."
Betrieb erreicht man nicht durch eine falsch montierte Pumpe oder
falsch montierte Schwerkraftbremsen...
Es können nur die Entlüfter sein...
Bist du jetzt der OP?
> Die Fließrichtung stimmt auf jeden Fall.
Hoffentlich. WIR wissen es nicht.
> Vorlauf/Rücklauf: Denke an die Anschlüsse am Speicher--> der obere
> wird an den Solarvorlauf am Speicher angeschlossen.
Alle Unklarheiten beseitigen:
Das erwärmte Wasser aus dem Kollektor soll am oberen Anschluss des
Wärmeübertrager angeschlossen werden.
> Falsche Fließrichtung: Wäre auch eine Alternative, wenn die
> Schwerkraftbremsen richtig montiert sind würde auch nix funktionieren.
Richtig. Alles Annahmen.
> Da aber eine Fachfirma (davon gehe ich mal aus) am Werk war, wird dies
> korrekt sein.
Flasch. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.
Selbst (schon mehrfach) erlebt.
> Denn den Fehler mit den Entlüftern machen am Anfang viele.
So lange nichts kocht, ist es kein Problem.
> Aber, er gab an, das wenn er er die Ventile auf 45° stellt, also quasi
> halb zu, kommt etwas Durchfluss, und die Anlage lief ja auch nen halben
> Tag...--> Warum das so ist ist mir im Moment auch noch ein Rätsel...
Die Welten der real ausgeführten Installationen sind unergründlich.
Und: Es existieren ebensoviele Paralleluniversen wie Installationen.
> [Dampfbildungstheorien]
Bei der derzeitigen Wetterlage dürfte bei null Durchfluss sämtliches
Wasser im Kollektor verdampfen.
Das führt zur Druckerhöhung, das Füllvolumen des Kollektors muss der MAG
bei korrekter Dimensionierung aufnehmen können. Damit nicht gleich das
Überdruckventil anspricht, empfiehlt sich ein mindestens doppelt so
großes Volumen als die Füllmenge der Kollektoren.
Schön wäre es gewesen, statt der Durchflussmesser einen Fernthermometer
am Kollektorausgang zu installieren.
Andereseits:
So etwas müsste für die Regelu^h^h Steuerung vorhanden sein.
Der OP möge die Realtemperaturen des Kollektors posten.
Je nachdem, wo das Manometer die 2 bar anzeigt, muss die reale Höhe mit
berücksichtigt werden.
Bei 10 Meter sinkt der Anlagendruck um 1 bar.
Also dürfte die Siedetemperatur bei etwa 120 °C betragen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserdampf
Nach dem vollständigen Verdampfen kann die Kollektortemperatur durchaus
auf 200 °C und mehr steigen.
--
Thomas
> Ihr vergesst was der OP schrieb:
>
> "Der Installateur hat das Entlüften-Durchspülen-Spiel jetzt drei mal
> durch
> und jeweils für einige Stunden Betrieb erreicht."
Allerdings nur leidlicher Betrieb.
> Betrieb erreicht man nicht durch eine falsch montierte Pumpe oder
> falsch montierte Schwerkraftbremsen...
Was auch immer funktionierte. Es ist kein bleibender Effekt.
> Es können nur die Entlüfter sein...
Mag sein.
Du hast überlesen, das auch ohne Entlüfter kein Betrieb möglich war.
--
Thomas
> chrisforc schrieb:
>
> Bist du jetzt der OP?
NEIN
> > Die Fließrichtung stimmt auf jeden Fall.
>
> Hoffentlich. WIR wissen es nicht. --> Sie stimmt. Die Anlage lief einige Stunden.
>
> > Vorlauf/Rücklauf: Denke an die Anschlüsse am Speicher--> der obere
> > wird an den Solarvorlauf am Speicher angeschlossen.
>
> Alle Unklarheiten beseitigen:
> Das erwärmte Wasser aus dem Kollektor soll am oberen Anschluss des
> Wärmeübertrager angeschlossen werden. -->
Oberer Anschluss des Speichers hat nen Aufkleber: AUfschrift :
SOLARVORLAUF
>
> > Falsche Fließrichtung: Wäre auch eine Alternative, wenn die
> > Schwerkraftbremsen richtig montiert sind würde auch nix funktionieren.
>
> Richtig. Alles Annahmen. -->
Anlage lief mehrere Stunden--> d.h. Fließrichtung richtig.
>
> > Da aber eine Fachfirma (davon gehe ich mal aus) am Werk war, wird dies
> > korrekt sein.
>
> Flasch. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.
> Selbst (schon mehrfach) erlebt. -->
Vollkommen richtig....
>
> > Denn den Fehler mit den Entlüftern machen am Anfang viele.
>
> So lange nichts kocht, ist es kein Problem.-->
Ist eingeplant (Verdampfung)
>
> > Aber, er gab an, das wenn er er die Ventile auf 45° stellt, also quasi
> > halb zu, kommt etwas Durchfluss, und die Anlage lief ja auch nen halben
> > Tag...--> Warum das so ist ist mir im Moment auch noch ein Rätsel...
>
> Die Welten der real ausgeführten Installationen sind unergründlich.
> Und: Es existieren ebensoviele Paralleluniversen wie Installationen.
>
> > [Dampfbildungstheorien]
>
> Bei der derzeitigen Wetterlage dürfte bei null Durchfluss sämtliches
> Wasser im Kollektor verdampfen.
> Das führt zur Druckerhöhung, das Füllvolumen des Kollektors muss der MAG
> bei korrekter Dimensionierung aufnehmen können. Damit nicht gleich das
> Überdruckventil anspricht, empfiehlt sich ein mindestens doppelt so
> großes Volumen als die Füllmenge der Kollektoren.
Richtig.
>
> Schön wäre es gewesen, statt der Durchflussmesser einen Fernthermometer
> am Kollektorausgang zu installieren.
> Andereseits:
> So etwas müsste für die Regelu^h^h Steuerung vorhanden sein.
>
Ausgenommen davon müssen beide Bauteile in einer Solaranlage vorhanden
sein.
Wenn man davon ausgeht das er keinen Durchflussmesser sondern
-begrenzer meint.
> Der OP möge die Realtemperaturen des Kollektors posten.
>
> Je nachdem, wo das Manometer die 2 bar anzeigt, muss die reale Höhe mit
> berücksichtigt werden.
> Bei 10 Meter sinkt der Anlagendruck um 1 bar.
> Also dürfte die Siedetemperatur bei etwa 120 °C betragen.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserdampf
> Nach dem vollständigen Verdampfen kann die Kollektortemperatur durchaus
> auf 200 °C und mehr steigen.
Vollkommen richtig--> bis auf das in dem System 40%
Glykol/Wassergemisch ist und es ein geschlossenes System ist und eine
Verdampfung eingeplant ist.
>
> --
> Thomas
Also ich würde ne Wette abschließen das sich das Problem erledigt
wenn er nach dem Entlüften (vor der Inbetriebnahme) die Entlüfter
schließt... ;-)
In diesem Sinne...
Gruß
Christoph
Vollkommen richtig. Bevor die Entlüfter in der horizontalen Leitung
montiert waren war ein Luftsack im System...
Der erledigte sich nach MOntage der Entlüfter--> die müssen
allerdings nun geschlossen werden damit sie den Dampf nicht ablassen
> Bevor die Entlüfter in der horizontalen Leitung
> montiert waren war ein Luftsack im System...
> Der erledigte sich nach MOntage der Entlüfter--> die müssen
> allerdings nun geschlossen werden damit sie den Dampf nicht ablassen
Nun ja. Das Werk ist und bleibt unvollständig.
Korrekt entlüftet wurde die Anlage nicht/nie.
Fakt bleibt, das keine Zirkulation stattfindet. Warum auch immer.
Zumindest morgens sollte noch kein Dampf vorliegen und eine Zirkulation
einsetzen.
OP: Bitte Fotos machen, hochladen und Link posten.
--
Thomas
Thomas Huebner wrote:
> OP: Bitte Fotos machen, hochladen und Link posten.
Mach' ich heute im Laufe des Nachmittags. Danke für die bisherige
Diskussion, ist klasse.
cu
.\\arc
> chrisforc schrieb:
>
> > Bevor die Entlüfter in der horizontalen Leitung
> > montiert waren war ein Luftsack im System...
> > Der erledigte sich nach MOntage der Entlüfter--> die müssen
> > allerdings nun geschlossen werden damit sie den Dampf nicht ablassen
>
> Nun ja. Das Werk ist und bleibt unvollständig.
Keine Einwende
> Korrekt entlüftet wurde die Anlage nicht/nie.
Schon(Anlage lief ja einige Stunden), aber der nette Handwerker, in
diesem Fall eher ein Täter in Latzhosen, hat die Entlüfter nach dem
Entlüften nicht geschlossen...
> Fakt bleibt, das keine Zirkulation stattfindet. Warum auch immer.
Nach abblasen evtl. zu wenig Wasser? könnte ich mir vorstellen...
> Zumindest morgens sollte noch kein Dampf vorliegen und eine Zirkulation
> einsetzen.
Sehe ich auch so, ich führe allerdings den einige Stunden laufenden
Betrieb darauf zurück, das der Installateur die Anlage morgens
befüllt und entlüftet hat... da lief sie ja auch einige Std --> Laut
OP, dann wurde es mittags, es wurde heiß, und schon hatte es sich
wieder erledigt...
> OP: Bitte Fotos machen, hochladen und Link posten.
>
> --
> Thomas
Auf jeden Fall hat der Installateur noch nicht soviele Solaranlagen
gebaut.. :-)
Auf die Fotos bin ich gespannt
Gruß
Christoph
> Oberer Anschluss des Speichers hat nen Aufkleber: AUfschrift :
> SOLARVORLAUF
So fern der nicht verlustig gegangen ist...
> Anlage lief mehrere Stunden--> d.h. Fließrichtung richtig.
Flasche Annahme.
Kann auch entgegen der Fließrichtung laufen.
>>
>>So lange nichts kocht, ist es kein Problem.
>
> Ist eingeplant (Verdampfung)
Woher weißt du das?
ICH kann das aus den Angaben nicht erkennen.
> Wenn man davon ausgeht das er keinen Durchflussmesser sondern
> -begrenzer meint.
Wozu braucht die Anlage einen Durchflussbegrenzer?
Wo eingebaut?
Wäre es nicht deutlich besser, die Pumpe zu regeln?
--
Thomas
Allerdings muss ich den Durchflussbegrenzer haben, um den Durchfluss
der Kollektorfläche und den Anlagengegebenheiten anzupassen. Heißt:
Bei einer 3m² Anlage muss der Durchfluss geringer sein als bei ner
10m³ Anlage um dieselbe Vorlauftemperatur zu erreichen. Der Begrenzer
muss je nach Herstellerangaben, sowas hat jeder, auf die Anlage
eingestellt werden, um den optimalen Durchfluss und die optimale
Energieausbeute aus der Anlage herauszuholen. Eingebaut wird, bzw ist
dieser meist in der Solarstation, über der Pumpe.
Am Kollektor selber muss der Kollektorfühler sitzen, der dem
Solarregler das Signal zum Pumpenbetrieb gibt (zu hohe Temperatur im
Kollektor). Eine andere technische Möglichkeit wäre die Regelung
über elektronische Pumpen, die Temperaturabhängig, den Durchfluss
regeln, aber so etwas habe ich bisher noch nicht in der Praxis
gesehen.(weiß ehrlich gesagt nicht ob es sowas überhaupt gibt).
Entgegen der Fließrichtung kann die Anlage nicht laufen, da die
Schwerkraftbremsen, die im Vorlauf sowie im Rücklauf montiert werden,
wie ein Rücklflußverhinderer funktionieren, und somit ein
Rückwärtsfluß nicht zulassen--> ergo es nie hätte funktionieren
dürfen.
Eine gewisse Verdampfung innerhalb der Anlage wird von den Herstellern
eingeplant, deshalb auch die relativ grossen MAG´s. Anders wäre es
aufgrund der grossen Stillstandstemperaturen auch nicht machbar. Sieh
mal in der PLI nach unter dem Punkt MAG, das sind Tabellenwerte, das
zeigt sich z.b. das bei grossen Anlagen von 10m² eine Verdampfung von
bis zu 100% vorgesehen ist.--> Da sieht man wieder, das Entlüfter
abgesperrt oder zugemacht werden müssen, ansonsten entweicht der
entstandene Dampf.
Naja, und wenn der Aufkleber vom Speicher weg ist... Hilft vielleicht
ein Edding ;-)
> Natürlich kann ich auch die Pumpe regeln, die hat ja bekanntlich 3
> Stufen.
Woher weißt du das? DAS kann ich nicht aus den Angaben ersehen.
ICH habe schon Pumpen mit keiner und 5 Stufen gesehen.
> Und diese wird erstmal auch nach Herstellerdiagramm und Tabelle
> auf die gewünschte Stufe eingestellt.
>
> Allerdings muss ich den Durchflussbegrenzer haben, um den Durchfluss
> der Kollektorfläche und den Anlagengegebenheiten anzupassen.
Nö. Der wirkt doch auch nur statisch.
Also ist es besser, die Pumpenleistung (auch statisch) durch passende
Leistung schon beim Kauf der Pumpe "einzustellen".
> Heißt:
> Bei einer 3m² Anlage muss der Durchfluss geringer sein als bei ner
> 10m³ Anlage um dieselbe Vorlauftemperatur zu erreichen. Der Begrenzer
> muss je nach Herstellerangaben, sowas hat jeder, auf die Anlage
> eingestellt werden, um den optimalen Durchfluss und die optimale
> Energieausbeute aus der Anlage herauszuholen. Eingebaut wird, bzw ist
> dieser meist in der Solarstation, über der Pumpe.
Noch nie gesehen.
> Am Kollektor selber muss der Kollektorfühler sitzen, der dem
> Solarregler das Signal zum Pumpenbetrieb gibt (zu hohe Temperatur im
> Kollektor).
Eher ausreichende Temp.
> Eine andere technische Möglichkeit wäre die Regelung
> über elektronische Pumpen, die Temperaturabhängig, den Durchfluss
> regeln, aber so etwas habe ich bisher noch nicht in der Praxis
> gesehen.(weiß ehrlich gesagt nicht ob es sowas überhaupt gibt).
Gibt es.
> Entgegen der Fließrichtung kann die Anlage nicht laufen, da die
> Schwerkraftbremsen, die im Vorlauf sowie im Rücklauf montiert werden,
> wie ein Rücklflußverhinderer funktionieren, und somit ein
> Rückwärtsfluß nicht zulassen--> ergo es nie hätte funktionieren
> dürfen.
Du nimmst zu viel an.
DU weißt das doch gar nicht. BEIDES KANN auch flasch herum eingebaut
worden sein.
> Eine gewisse Verdampfung innerhalb der Anlage wird von den Herstellern
> eingeplant, deshalb auch die relativ grossen MAG´s. Anders wäre es
> aufgrund der grossen Stillstandstemperaturen auch nicht machbar. Sieh
> mal in der PLI nach unter dem Punkt MAG, das sind Tabellenwerte,
Ich bezweifle, dass der Installateur dieses Werk angewendet hat.
--
Thomas
> Natürlich kann ich auch die Pumpe regeln, die hat ja bekanntlich 3
> Stufen.
Woher weißt du das? DAS kann ich nicht aus den Angaben ersehen.
ICH habe schon Pumpen mit keiner und 5 Stufen gesehen.
> Und diese wird erstmal auch nach Herstellerdiagramm und Tabelle
> auf die gewünschte Stufe eingestellt.
>
> Allerdings muss ich den Durchflussbegrenzer haben, um den Durchfluss
> der Kollektorfläche und den Anlagengegebenheiten anzupassen.
Nö. Der wirkt doch auch nur statisch.
Also ist es besser, die Pumpenleistung (auch statisch) durch passende
Leistung schon beim Kauf der Pumpe "einzustellen".
> Heißt:
> Bei einer 3m² Anlage muss der Durchfluss geringer sein als bei ner
> 10m³ Anlage um dieselbe Vorlauftemperatur zu erreichen. Der Begrenzer
> muss je nach Herstellerangaben, sowas hat jeder, auf die Anlage
> eingestellt werden, um den optimalen Durchfluss und die optimale
> Energieausbeute aus der Anlage herauszuholen. Eingebaut wird, bzw ist
> dieser meist in der Solarstation, über der Pumpe.
Noch nie gesehen.
> Am Kollektor selber muss der Kollektorfühler sitzen, der dem
> Solarregler das Signal zum Pumpenbetrieb gibt (zu hohe Temperatur im
> Kollektor).
Eher ausreichende Temp.
> Eine andere technische Möglichkeit wäre die Regelung
> über elektronische Pumpen, die Temperaturabhängig, den Durchfluss
> regeln, aber so etwas habe ich bisher noch nicht in der Praxis
> gesehen.(weiß ehrlich gesagt nicht ob es sowas überhaupt gibt).
Gibt es.
> Entgegen der Fließrichtung kann die Anlage nicht laufen, da die
> Schwerkraftbremsen, die im Vorlauf sowie im Rücklauf montiert werden,
> wie ein Rücklflußverhinderer funktionieren, und somit ein
> Rückwärtsfluß nicht zulassen--> ergo es nie hätte funktionieren
> dürfen.
Du nimmst zu viel an.
DU weißt das doch gar nicht. BEIDES KANN auch flasch herum eingebaut
worden sein.
> Eine gewisse Verdampfung innerhalb der Anlage wird von den Herstellern
> eingeplant, deshalb auch die relativ grossen MAG´s. Anders wäre es
> aufgrund der grossen Stillstandstemperaturen auch nicht machbar. Sieh
> mal in der PLI nach unter dem Punkt MAG, das sind Tabellenwerte,
Ich bezweifle, dass der Installateur dieses Werk angewendet hat.
--
Thomas
Mir wird das jetzt zu blöd. Entweder du gibst mal ein paar konkrete
Beispiele oder wenigestens KONSTRUKTIVE Kritik oder lass es ganz.
Ich glaube du handelst nach dem Motto : " Eine starke Behauptung ist
immer noch besser als ein schlechter beweis!" Mann Mann, LIES DIE
FACHLITERATUR ODER BESUCH NEN LEHRGANG BEVOR DU SON UNFUG VON DIR GIBST
damit hilfste niemanden
In diesem Sinne
Christoph
Gut. Ein Thread weniger.
EOT
--
Thomas
Hier sucht jemand Hilfe und dann tauchst du auf und machst den
Affen...Musst du ne langeweile haben...
Hat das Arbeitsamt keinen Termin für dich gehabt?
Hab noch ne Stelle in meiner Firma frei, brauch jemanden der Ruß aus
den Kesseln fegt,
@ OP
Schreib bitte mal hier rein wenn deine Anlage läuft und was der Fehler
war... dann weiß ich was ich bei der nächsten Anlage nicht tun
sollte.. ;-)
Also, mach mal folgendes:
a) Entleeren (auffangen zur Wiederverwendung)
b) Durchspülen mit Leitungswasser (kannst Du ja vermutlich anschließen
an einen Nippel). Wenn Du kannst, spüle in der gleichen Richtung durch
wie es sonst fließen soll - klappt's gut? (Geht, wenn in der Leitung ein
Ventil ist und an beiden Seiten eine Zu- und Abfuhr).
c) Abends (Kollektor < 40°): wiederbefüllen auf MAG-Vordruck, Entlüfter
auf "Offen", Pumpe eine Weile laufen lassen, dann im Intervallbetrieb
ein-aus-ein-aus-..., bis die Entlüfter nichts mehr rauslassen. Entlüfter
zu. Gegebenenfalls nachfüllen auf mindestens MAG-Vordruck. Immer aber
müßte die Pumpe Wasser transportieren. Wenn nicht - ist die Pumpe
mittlerweile kaputt mangels Wasser im Pumpengehäuse?
Dann sollte alles funktionieren. Immer wieder mal abends die Entlüfter
öffnen, da kann noch ein bisserl rauspusten - aber wirklich nur wenig!
Nach ein paar Wochen ist Schluß damit.
Der Druck dürfte nicht groß schwanken. Bei mir ist er selbst wenn die
Anlage auf 130-140 Grad steht (Stillstand, kommt derzeit fast jeden Tag
vor) kaum höher als sonst, das MAG fängt das gut ab.
Christian
Klingt wie aus einer Bedienungsanleitung ist aber vollkommen korrekt...
Christoph
Hier mal ein paar Bilder:
http://pascal.gerges.lu/DSC01805.JPG zeigt den MAG, Steuerung und Teil
der Pumpengruppe
http://pascal.gerges.lu/DSC01806.JPG ist die Steuerung
http://pascal.gerges.lu/DSC01807.JPG die Pumpe mit Ventilen und
Durchflussmesser/begrenzer
http://pascal.gerges.lu/DSC01808.JPG ist der Rücklauf vom Speicher zur
Pumpe und dann weiter zum Kollektor
Die Bilder sind recht gross (Originalauflösung einer 3MP-Kamera),
damit man ins Detail reinschauen kann. Bilder der Entlüfter oben
gibt's leider erst morgen, weil ich nicht hoch zum Speicher kann.
Morgen früh um 6:30 kommt der Installateur, damit er bei kaltem System
spülen und entlüften kann. Ich bin gespannt :-)
cu
.\\arc
Bildgröße etwas Modem-unfreundlich;
daher Beschreibung, was zu sehen ist.
Es scheint sich um ein Komplettpaket von Sieger zu handeln.
http://www.paps.sieger.net/5004/P_Solar2006.pdf (1,84 MB)
OP: Stimmt das, wenn ja, welches?
> http://pascal.gerges.lu/DSC01805.JPG zeigt den MAG, Steuerung und Teil
> der Pumpengruppe
24-Liter-MAG
Grundfos-Pumpe in einer Einheit, wahrscheinlich SIEGER Solarrohrgruppe SRG
> http://pascal.gerges.lu/DSC01806.JPG ist die Steuerung
Steuerung, Fabrikat "Sieger Solar"
> http://pascal.gerges.lu/DSC01807.JPG die Pumpe mit Ventilen und
> Durchflussmesser/begrenzer
üblich aufgebaute Rohrgruppe mit Pumpe. Pumpe sehr großzügig bemessen,
daher wird der Durchflussbegrenzer notwendig. Standardaufbau eben.
Bemerkenswert: Temperatur 60 °C zum Solarpanel und 32 °C von der
Solarpanel.
Das sollte umgekehrt sein.
Wenn allerdings die Aufnahmezeit (22 Uhr) stimmt, sollte die Pumpe nicht
mehr (nach Sonnenuntergang) laufen.
> http://pascal.gerges.lu/DSC01808.JPG ist der Rücklauf vom Speicher zur
> Pumpe und dann weiter zum Kollektor
Hmm. Eher der (unspektakuläre) Kaltwasserzulauf zum WW-Speicher.
> Bilder der Entlüfter oben
> gibt's leider erst morgen, weil ich nicht hoch zum Speicher kann.
>
> Morgen früh um 6:30 kommt der Installateur, damit er bei kaltem System
> spülen und entlüften kann. Ich bin gespannt :-)
Warum doch einmal spülen? Entlüften reicht, mit der von Christian Kaiser
geposteten Anleitung kannst du das uach selber machen.
--
Thomas
kannst du noch Gesamtbilder (von rechts, links, frontal) der Anlage
hochladen? Die Details kennen wir bereits :-). Danke!
Gab es zu dem vermuteten Sieger-Solarpaket eine Aufbauanleitung oder
sonstige Dokumentation? Gehört nach geltenden EU-Recht eigentlich dazu
und muss der Installateur dir aushändigen.
Die Website von www.sieger.net ist etwas unergiebig.
Grüße nach Luxemburg
--
Thomas
> Die Website von www.sieger.net ist etwas unergiebig.
Flasch geguckt.
http://www.paps.sieger.net/5004/11901.html
ist doch recht ergiebig, ab dem letzten drittel der (langen) Website.
Steuerung "Sieger Solarcontrol SR 12" (0,2 MB)
http://www.paps.sieger.net/5004/9057.pdf
Interessant wäre zu erfahren, wie hoch die Kollektor- und
Speichertemperatur bei voller Sonne und "null" Förderstrom ist.
Siehe aaO., Seite 5, F2 und F5
> http://pascal.gerges.lu/DSC01805.JPG zeigt den MAG, Steuerung und Teil
> der Pumpengruppe
Und das Ventil am MAG ist auch offen?
Gruß Dieter
Ist der Solarrücklauf mit einer automatischen
Luftabscheideeinrichtung...
>
> > Bilder der Entlüfter oben
> > gibt's leider erst morgen, weil ich nicht hoch zum Speicher kann.
> >
> > Morgen früh um 6:30 kommt der Installateur, damit er bei kaltem System
> > spülen und entlüften kann. Ich bin gespannt :-)
>
> Warum doch einmal spülen? Entlüften reicht, mit der von Christian Kaiser
> geposteten Anleitung kannst du das uach selber machen.
>
Jo, das wird reichen, aber der Installateur macht das schon... NICHT
> --
> Thomas
> Interessant wäre zu erfahren, wie hoch die Kollektor- und
> Speichertemperatur bei voller Sonne und "null" Förderstrom ist.
Bei 'null' hat der Kollektor kurz über 80 Grad, unten im Speicher hat
es dann knapp 20.
cu
.\\arc
chrisforc wrote:
> > > Morgen früh um 6:30 kommt der Installateur, damit er bei kaltem System
> > > spülen und entlüften kann. Ich bin gespannt :-)
> > Warum doch einmal spülen? Entlüften reicht, mit der von Christian Kaiser
> > geposteten Anleitung kannst du das uach selber machen.
> Jo, das wird reichen, aber der Installateur macht das schon... NICHT
Also: heute früh hat er erst 10 Minuten gespült, falls durch das
Leerstehen der Kollektoren sich irgendwo Glykol abgelagert hätte. Dann
hat er neu befüllt und eine gute halbe Stunde die Solarflüssigkeit
mit der externen Pumpe herumgepumpt. Dabei hat er immer wieder an den
Entlüftern oben die Luft abgelassen. Nach zudrehen der oberen
Entlüfter hat die Anlage nicht mehr gegluckert und ist jetzt am
Aufheizen. Die interne Pumpe pumpt jetzt (in Maximalstellung) zwischen
4 und 5 l/min... schauen wir mal, wie's heute abend aussieht.
Er hat sich auf jeden Fall für morgen früh noch mal zum Entlüften
vormerken lassen :-)
cu
.\\arc (der bedauert, für die ganzen Wassergeschichten nun wirklich
überhaupt kein Händchen zu haben)
Nur 80 °C?
Das ist wenig. Voller Sonnenschein?
> unten im Speicher hat
> es dann knapp 20.
Du meinst die Temperatur am Anlegefühler am Speicher in der Höhe des
Solar-Wärmetauschers?
Sehr schön so weit.
Poste bitte - wenn die Pumpe schon einige Minuten in Betrieb war -
Die Temperaturen am Kollektor UND die des rechten Thermometers an der
Pumpeneinheit.
Die sollten nicht zu weit auseinander liegen.
Besser:
Tabelle
Uhrzeit|Temp. Kollektor|Temp. Thermometer Pumpeneinheit | Temperatur
| |links (RL Koll.)|rechts (VL Koll.)| WW-Speicher
------------------------------------------------------------------------
| | | |
------------------------------------------------------------------------
| | | |
------------------------------------------------------------------------
| | | |
--
Thomas
>>>http://pascal.gerges.lu/DSC01808.JPG ist der Rücklauf vom Speicher zur
>>>Pumpe und dann weiter zum Kollektor
>>
>>Hmm. Eher der (unspektakuläre) Kaltwasserzulauf zum WW-Speicher.
>
> Ist der Solarrücklauf mit einer automatischen
> Luftabscheideeinrichtung...
Stümpt. Nach dreimaligen hinschauen.
Allerdings erschließt sich mir nicht: Luftblasen steigen doch ohnehin
nach oben. Ist hier gleich der Fließrichtung. An der fast tiefsten
Stelle mit aufsteigender Fließrichtung eine Luftabscheider zu
installieren, bleibt unklar.
--
Thomas
Thomas Huebner wrote:
> Nur 80 °C?
> Das ist wenig. Voller Sonnenschein?
Ja - so wie das Wetter im Augenblick ist.
Mir ist das dadurch erklärbar, dass der Fühler in der Luft hängt.
Halt in 80 Grad heisser Luft, aber nichtsdestotrotz Luft.
> > unten im Speicher hat
> > es dann knapp 20.
>
> Du meinst die Temperatur am Anlegefühler am Speicher in der Höhe des
> Solar-Wärmetauschers?
Genau.
> Poste bitte - wenn die Pumpe schon einige Minuten in Betrieb war -
> Die Temperaturen am Kollektor UND die des rechten Thermometers an der
> Pumpeneinheit.
> Die sollten nicht zu weit auseinander liegen.
Also, nach einem herrlichen 30+ Grad Sonnentag, mittags um 5:
Kollektor bei 85
Speicher in Höhe des Wärmetauschers bei 50
Rücklauf auf 50, Vorlauf auf 30, Pumpe läuft und ist verdammt heiss,
Durchflussmesser auf Null. Druck im System 2.3 bar.
Hier noch ein paar Fotos vom oberen Teil der Installation:
http://pascal.gerges.lu/DSC01809.JPG zeigt die Leitung von unten mit
den Entlüftern
http://pascal.gerges.lu/DSC01810.JPG zeigt den weiteren Verlauf: links
geht der Vorlauf ab, rechts geht's weiter zum Rücklauf
http://pascal.gerges.lu/DSC01811.JPG Vorlauf im Detail
http://pascal.gerges.lu/DSC01812.JPG der Rücklauf. Man sieht nicht
viel...
http://pascal.gerges.lu/DSC01813.JPG Entlüfter in Grossaufnahme
http://pascal.gerges.lu/DSC01814.JPG von aussen - halt ein Dach mit
Kollektoren...
Bin mal gespannt, wie's weitergeht...
cu
.\\arc
Hhm.. Jetzt bin ich baff...
hab jetzt noch ein paar kleine Tips die du selbst durchführen
könntest:
1. Evtl hängt ne Luftblase in der Pumpe: Vorn an der Pumpe ist ne
dicke Silberne Schraube. Dreh sie mal ab, dann kommt ein wenig Wasser,
aber nicht viel... und stecke dann mal den Schraubenzieher hinein, dann
merkst du ob die Pumpe läuft.
2. Mal die Entlüfter unter dem Dach kurz öffnen und schauen ob Luft
kommt.
3. Ist evtl die Speichertemperatur in der Solarregelung zu nierig
eingestellt?
Wenn sie nur auf 50°C eingestellt ist, schaltet natürlich auch die
Pumpe bei erreichter Temperatur aus...
Christoph
Ist soweit richtig--> besser gesagt logisch, allerdings geben die
Hersteller vor, diese Einheit zwischen Rücklaufausgang-Solarspeicher
und Pumpe zu montieren... weiß der Geier warum
Was glaubst Du, wie oft ich das am Anfang machen mußte - dafür kenne ich
die Anlage jetzt bis in alle Details ;-)))
3 Mal glaube ich, bis alles stimmte...
Ch.
Da Du genau das hast, was ich beschrieben habe (2 Ein/Auslässe mit
zwischenliegender Trennung), kannst Du die Anlage wie beschrieben leicht
testspülen. Wenn das problemlos geht (und warum sollte es nicht), dann
ist die Pumpe für mich suspekt (entweder Motor oder Pumpe defekt).
Als Steuerung hätte ich Dir eine von TA (Technische Alternative)
empfohlen, da die eine Drehzahlregelung für die Pumpe hat, aber sooo
wichtig ist's nun auch nieder nicht, wenn man die Anlage nicht grad zum
Optimierungs-Hobby macht ;-)
-> meine Anlage: http://www.invest-tools.com/pub/solsys
Ch.
Nö, ist schon richtig. Vom Speicher ist der untere Anschluß der
Rücklauf, der zur Pumpe geht.
Die Pumpe hat übrigens 3 Drehzahlstufen, so daß der Durchflußregler
vermutlich Nebensache ist. Ich würde den so offen wie möglich betreiben
-> weniger Widerstand, weniger Stromverbrauch. Lieber die Pumpe auf
Stufe 1 oder 2.
Ch.
Meine gehen blitzschnell auf 140 Grad hoch (oder höher und der Fühler
mißt nur so weit???? :-)) Siehe auf meiner Homepage (URL in dem anderen
Posting), da kannst Du Temperaturverlaufskurven meiner Anlage anschauen.
Christian
b) niedrigere Temperatur (besser für die Haltbarkeit der Ventile)
Würde ich sagen....
Ch.
Christian Kaiser wrote:
> Da Du genau das hast, was ich beschrieben habe (2 Ein/Auslässe mit
> zwischenliegender Trennung), kannst Du die Anlage wie beschrieben leicht
> testspülen. Wenn das problemlos geht (und warum sollte es nicht), dann
> ist die Pumpe für mich suspekt (entweder Motor oder Pumpe defekt).
Ich muss mir bloss eine Pumpe besorgen, sonst wird das mit dem Spülen
nichts.
> Als Steuerung hätte ich Dir eine von TA (Technische Alternative)
> empfohlen, da die eine Drehzahlregelung für die Pumpe hat, aber sooo
> wichtig ist's nun auch nieder nicht, wenn man die Anlage nicht grad zum
> Optimierungs-Hobby macht ;-)
> -> meine Anlage: http://www.invest-tools.com/pub/solsys
Ich liebäugele auch damit, einen Haufen Sensoren an die Anlage zu
hängen. Gasverbrauch messe ich schon. Ich wollte am Speicher mal auf 3
Höhen messen, um die Temperaturschichtung zu sehen. Dann dachte ich
noch an eine Einschaltüberwachung für die Pumpe.
Längerfristig möchte ich Einfluss auf die Heizung nehmen: der
Kollektor liegt nach Südwesten, sollte also tendenziell eher am
Nachmittag Wärme liefern. Duschwasser brauchen wir aber früh morgens.
Deswegen habe ich mir überlegt, je nach Wettervorhersage dem
Temperatursensor der Gasheizung etwas vorzuflunkern...
Aber zuerst sollte das Ding mal laufen...
cu
.\\arc
b)
> Kollektor bei 85
> Speicher in Höhe des Wärmetauschers bei 50
> Rücklauf auf 50, Vorlauf auf 30, Pumpe läuft und ist verdammt heiss,
> Durchflussmesser auf Null. Druck im System 2.3 bar.
Das klingt wirklich, als ob entweder
b1) in der Pumpe Luft ist (siehe Post von Christoph), oder
b2) daß ihr die Pumpe in die ewigen Jagdgründe geschickt habt...
Für einen professionellen Installateur ist die Befestigung der Rohre
mittels Lochbändern IMHO aber mehr als unprofessionell! Das Ganze sieht
nicht nach Erfahrung und/oder Qualität aus, was Du erzählst kommt noch
dazu...
Schreib mal, wie's weiter geht.
Christian
Dazu hast Du die Wasserwerke, die haben schön große ;-). Schlauch an
Wasserhahn, dann das andere Ende an den rechten Nippel bei der
Solaranlage, Trenn-Ventil zu, Auslaß links aufmachen, dann Wasserhahn
aufdrehen, rechten Zulauf aufmachen, und schauen, ob's (nach einer
kleinen Weile) rechts schön schnell rauskommt. Vorher in Deckung gehen,
falls Du vergessen hast, links auch ein kleines Schlauchstück in
irgendeinen Ablauf zu hängen (und zu befestigen, daß er da drin bleibt!).
> Ich liebäugele auch damit, einen Haufen Sensoren an die Anlage zu
> hängen. Gasverbrauch messe ich schon. Ich wollte am Speicher mal auf 3
> Höhen messen, um die Temperaturschichtung zu sehen. Dann dachte ich
> noch an eine Einschaltüberwachung für die Pumpe.
Da kann man sich beliebig verkünsteln ;-)
> Längerfristig möchte ich Einfluss auf die Heizung nehmen: der
> Kollektor liegt nach Südwesten, sollte also tendenziell eher am
> Nachmittag Wärme liefern. Duschwasser brauchen wir aber früh morgens.
> Deswegen habe ich mir überlegt, je nach Wettervorhersage dem
> Temperatursensor der Gasheizung etwas vorzuflunkern...
Mit einem gut dimensionierten Speicher ist das überflüssig, dann ist der
morgens auch noch warm, vor allem wenn ihr abends nicht viel duscht.
Statt Vorflunkern: stell an der Heizung einfach die Solltemperatur des
WW auf 20 Grad, dann macht die nix mehr. Viiiel einfacher.
Mein Tip: besorge Dir im Baumarkt Glaswolle, dann hast Du zwar hinterher
eine Satelliten-Optik im Keller, aber der Speicher hält viel länger
warm. Siehe "Heat Reservoir", dann Klick auf "this". ;-)
Ch.
Sorry, "links schön rauskommt" natürlich.
Ch.
Christian Kaiser wrote:
> > Ich muss mir bloss eine Pumpe besorgen, sonst wird das mit dem Spülen
> > nichts.
> Dazu hast Du die Wasserwerke, die haben schön große ;-). Schlauch an
> Wasserhahn, dann das andere Ende an den rechten Nippel bei der
> Solaranlage, Trenn-Ventil zu, Auslaß links aufmachen, dann Wasserhahn
> aufdrehen, rechten Zulauf aufmachen, und schauen, ob's (nach einer
> kleinen Weile) rechts schön schnell rauskommt. Vorher in Deckung gehen,
> falls Du vergessen hast, links auch ein kleines Schlauchstück in
> irgendeinen Ablauf zu hängen (und zu befestigen, daß er da drin bleibt!).
OK - spülen geht. Und wie krieg' ich dann die Solarflüssigkeit wieder
rein?
> > Ich liebäugele auch damit, einen Haufen Sensoren an die Anlage zu
> > hängen. Gasverbrauch messe ich schon. Ich wollte am Speicher mal auf 3
> > Höhen messen, um die Temperaturschichtung zu sehen. Dann dachte ich
> > noch an eine Einschaltüberwachung für die Pumpe.
> Da kann man sich beliebig verkünsteln ;-)
Habbich mir so vorgestellt.
> > Längerfristig möchte ich Einfluss auf die Heizung nehmen: der
> > Kollektor liegt nach Südwesten, sollte also tendenziell eher am
> > Nachmittag Wärme liefern. Duschwasser brauchen wir aber früh morgens.
> > Deswegen habe ich mir überlegt, je nach Wettervorhersage dem
> > Temperatursensor der Gasheizung etwas vorzuflunkern...
> Mit einem gut dimensionierten Speicher ist das überflüssig, dann ist der
> morgens auch noch warm, vor allem wenn ihr abends nicht viel duscht.
Ja, wird wohl klappen, wenn ich ihn mal richtig heiss kriege. Er hat
300 Liter und wir sind zu zweit. Wenn das mit der Schichtladung so
klappt wie in Theorie, sollte ich mindestens einen Tag schaffen.
> Statt Vorflunkern: stell an der Heizung einfach die Solltemperatur des
> WW auf 20 Grad, dann macht die nix mehr. Viiiel einfacher.
Und wenn's dann zwei Tage regnet, merke ich das am dritten Tage morgens
um 6 in der Dusche ;-)
Nachdem diese Sensoren bloss Temperatur-Widerstände sind, kann man das
nach Bedarf ja mit einem fixen Widerstand überbrücken... entschieden
von einem Task, der Speichertemperatur und Wettervorhersage erfasst.
Hach, was kann man da alles machen... :-)
> Mein Tip: besorge Dir im Baumarkt Glaswolle, dann hast Du zwar hinterher
> eine Satelliten-Optik im Keller, aber der Speicher hält viel länger
> warm. Siehe "Heat Reservoir", dann Klick auf "this". ;-)
Äusserst rustikal :-)
Ich scheue etwas davor zurück: der Heizungskeller ist vor allem im
Winter Jackenaufhänge- und trocknen-Raum und sieht einiges an Betrieb.
Glaswolle hat eine Tendenz zu jucken.
Aber eine zusätzliche Isolation könnte schon drauf. Werde ich mal
experimentieren, wenn ich meine Temperatursensoren drin hab.
cu
.\\arc
chrisforc wrote:
> Ist soweit richtig--> besser gesagt logisch, allerdings geben die
> Hersteller vor, diese Einheit zwischen Rücklaufausgang-Solarspeicher
> und Pumpe zu montieren... weiß der Geier warum
Laut Aussage meines Heizungsmenschen: weil sich Blasen im Wasser
halten, wenn der Druck steigt. Diese Blasen laufen durch die Pumpe und
werden von ihr 'zerschlagen', sichtbar daran, dass die Flüssigkeit
trübe wird. Dieser Entlüfter sorll diese Mikroblässchen fangen...
cu
.\\arc
Ganz zu schweigen von der Isolierung... Sieht mir stark nach ner
Dachdeckerfirma aus... Die fangen ohne Plan und Ahnung mittlerweile
auch an Solaranlagen zu montiere...
>>> Ich muss mir bloss eine Pumpe besorgen, sonst wird das mit dem Spülen
>>> nichts.
>> Dazu hast Du die Wasserwerke, die haben schön große ;-). Schlauch an
>> Wasserhahn, dann das andere Ende an den rechten Nippel bei der
>> Solaranlage, Trenn-Ventil zu, Auslaß links aufmachen, dann Wasserhahn
>> aufdrehen, rechten Zulauf aufmachen, und schauen, ob's (nach einer
>> kleinen Weile) rechts schön schnell rauskommt. Vorher in Deckung gehen,
>> falls Du vergessen hast, links auch ein kleines Schlauchstück in
>> irgendeinen Ablauf zu hängen (und zu befestigen, daß er da drin bleibt!).
>
> OK - spülen geht. Und wie krieg' ich dann die Solarflüssigkeit wieder
> rein?
Per Pumpe. Sowas wirst Du ohnehin brauchen, denn ein bisserl nachfüllen
wird schon mal sein müssen. Handpumpe reicht, auch für
Nicht-Schwarzeneggers machbar. Ab 2 Bar wird's leicht schweißtreibend,
aber nicht unmöglich.
>> Mit einem gut dimensionierten Speicher ist das überflüssig, dann ist der
>> morgens auch noch warm, vor allem wenn ihr abends nicht viel duscht.
> Ja, wird wohl klappen, wenn ich ihn mal richtig heiss kriege. Er hat
> 300 Liter und wir sind zu zweit. Wenn das mit der Schichtladung so
> klappt wie in Theorie, sollte ich mindestens einen Tag schaffen.
300 l für 2 Personen klingt nach viel, das wird wesentlich länger halten
als einen Tag, wenn das gut isoliert ist. Kommt natürlich drauf an, was
ihr unter der Dusche macht ;-)
Sind das 300 Liter Brauchwasser? Denkst Du dann an die
Legionellenschaltung, wenn ihr mal über längere Zeit wenig Wasser braucht?
Meiner hat einen Wärmetauscher für das Brauchwasser, da brauche ich so
was nicht. Abgesehen davon sterilisiere ich schon seit Wochen alles bei
etwa 90 Grad...
Ich habe übrigens keinen optimierten Schichtladespeicher, aber schau mal
die Schichtung an in den Kurven. Das stellt sich ganz automatisch recht
gut ein. Bin nicht sicher, ob das ein meßbarer Vorteil ist mit einem
Schichtenspeicher. Aber da fehlt mir die Erfahrung.
>> Statt Vorflunkern: stell an der Heizung einfach die Solltemperatur des
>> WW auf 20 Grad, dann macht die nix mehr. Viiiel einfacher.
> Und wenn's dann zwei Tage regnet, merke ich das am dritten Tage morgens
> um 6 in der Dusche ;-)
Ach ich dachte das willst Du manuell machen.
Per Rechner: Vorsicht, daß der Rechner dann das ersparte nicht wieder in
Strom frißt - oder benutzt Du die Wasserkühlung des PC dann zusätzlich
als Nachheizung für das Warmwasser? Wäre natürlich echt hype. Oder alter
PDA, aber der muß dann irgendwie ins Internet für die Wettervorhersage,
und der DSL-Splitter und der Switch und der Router brauchen auch Saft
beim Durchlaufen...
-> lohnt sich m.E. nicht.
Dann mach's doch einfach bei der Heizung auf "Solltemperatur 45 Grad"
(oder was immer ihr minimal braucht), aktiv nur von 05:00-06:00 und
16:00-17:00 (wenn Deine Heizung das zeitlich getrennt kann vom
Heizkreislauf). Dann heizt es nur nach, wenn es nötig ist: morgens (wenn
der Speicher kalt sein sollte) und abends (wenn es mehrere Tage nichts
gebracht hat, aber man halt trotzdem WW braucht). Allein dieses "nur 2
Mal nachheizen" bringt im Sommer Ersparnis, weil nicht der Kessel jede
1-2 Stunden angeht (und sich also die ganze Zeit wieder aufheizt und
abkühlt), um nachzuheizen.
> Nachdem diese Sensoren bloss Temperatur-Widerstände sind, kann man das
> nach Bedarf ja mit einem fixen Widerstand überbrücken... entschieden
> von einem Task, der Speichertemperatur und Wettervorhersage erfasst.
>> Mein Tip: besorge Dir im Baumarkt Glaswolle, dann hast Du zwar hinterher
>> eine Satelliten-Optik im Keller, aber der Speicher hält viel länger
>> warm. Siehe "Heat Reservoir", dann Klick auf "this". ;-)
> Äusserst rustikal :-)
Nee, spacig (space-ig?). Hat aber bei mir die "Durchhaltezeit für
Schlechtwetter" von ca. 4 auf 7 Tage erhöht (bei Benutzung durch 1
Erwachsenen und 3 Kinder). Dafür akzeptiere ich auch so was. ;-)
> Ich scheue etwas davor zurück: der Heizungskeller ist vor allem im
> Winter Jackenaufhänge- und trocknen-Raum und sieht einiges an Betrieb.
> Glaswolle hat eine Tendenz zu jucken.
Die fliegt nur beim Einbau rum, und Du kannst's ja noch schöner machen
als ich und die Glaswolle einpacken. Der Heizungsraum ist halt klein und
der Speicher groß, da macht es nicht so viel Spaß, das optisch
einwandfrei rumzulegen. Und es stört bei uns niemanden.
Aber natürlich trocknet die Wäsche schlechter, wenn der Speicher gut
isoliert ist... Typeischer Trade-Off. Zum Wäschetrocknen sollte die
Isolation ganz weggemacht werden ;-)
Ch.
:-D Heimwerken pur...
Also, Marc, deine Speicher sollte fachmännisch so ausgelegt sein, das
du "theoretisch" 2 Tage warmwasser hast ohne nachheizen zu müssen.
Heißt: 4 Pers x 50L/Tag (Normwerte) * 2= 400Liter Speicher
(4-personen-Haushalt). Diese Specher sind so isoliert, das sie pro Tag
bei Zimmertemperaturen etwa 1K (1 Grad) verlieren. Glaub mir, wenn du
nachmittags 60° Heisses wasser im Speicher, ist es am nächsten morgen
immer noch so heiß...
Also brauchste net basteln...
Das ist das dümmste was ich jemals von einem Heizungsmenschen gehört
habe...
Aussage Vaillant: Am Rücklauf ausserhalb des Speichers ist die
Temperatur der Anlage so gering, das kein Dampf zu erwarten ist.
Schönen Gruß an deinen Heizungsmenschen.. ;-)
Süß.
a) Wenn das so wäre, müßte er doch NACH der Pumpe kommen und nicht
vorher, denn die Mikrobläschen sind ja eher NACH der Pumpe
b) Blasen werden mit zunehmendem Druck kleiner, und bei hohen
Temperaturen wird durch den Druck ggf. die Bläschenbildung verhindert
(Stichworte "Dampfdruck" und "Gleichgewicht").
Also eher, weil die Mikrobläschen NICHT abgeschieden werden können, weil
sie zu im Wasser gelöst sind, ist der Ort VOR der Pumpe der beste.
Christian
Ich hab Spülkompressoren und Füllgeräte... Reicht 1mal ;-))))
Christian Kaiser wrote:
> > OK - spülen geht. Und wie krieg' ich dann die Solarflüssigkeit wieder
> > rein?
> Per Pumpe. Sowas wirst Du ohnehin brauchen, denn ein bisserl nachfüllen
> wird schon mal sein müssen. Handpumpe reicht, auch für
> Nicht-Schwarzeneggers machbar. Ab 2 Bar wird's leicht schweißtreibend,
> aber nicht unmöglich.
Mal gucken... ich sollte mir vielleicht mal so ein
Bohrmaschinenpümpchen holen. Wollte ich ja eigentlich schon immer mal.
> Sind das 300 Liter Brauchwasser? Denkst Du dann an die
> Legionellenschaltung, wenn ihr mal über längere Zeit wenig Wasser braucht?
Macht die Heizung afaik ganz von selbst immer mal wieder.
> Meiner hat einen Wärmetauscher für das Brauchwasser, da brauche ich so
> was nicht. Abgesehen davon sterilisiere ich schon seit Wochen alles bei
> etwa 90 Grad...
:-)
> >> Statt Vorflunkern: stell an der Heizung einfach die Solltemperatur des
> >> WW auf 20 Grad, dann macht die nix mehr. Viiiel einfacher.
> > Und wenn's dann zwei Tage regnet, merke ich das am dritten Tage morgens
> > um 6 in der Dusche ;-)
> Ach ich dachte das willst Du manuell machen.
Nee... :-)
> Per Rechner: Vorsicht, daß der Rechner dann das ersparte nicht wieder in
> Strom frißt - oder benutzt Du die Wasserkühlung des PC dann zusätzlich
> als Nachheizung für das Warmwasser? Wäre natürlich echt hype. Oder alter
> PDA, aber der muß dann irgendwie ins Internet für die Wettervorhersage,
> und der DSL-Splitter und der Switch und der Router brauchen auch Saft
> beim Durchlaufen...>
> -> lohnt sich m.E. nicht.
Nicht, wenn der Rechner sonst nicht laufen würde. Mein Heimserver hat
TV-Karten, served Musik im Haus, misst Temperaturen etc. Der ist
sowieso immer online.
Unter http://pascal.gerges.lu/temperatures.php gibt's die aktuellen
Temperaturen (einfach auf die 'Graph' Schaltfläche klicken).
> Dann mach's doch einfach bei der Heizung auf "Solltemperatur 45 Grad"
> (oder was immer ihr minimal braucht), aktiv nur von 05:00-06:00 und
> 16:00-17:00 (wenn Deine Heizung das zeitlich getrennt kann vom
> Heizkreislauf). Dann heizt es nur nach, wenn es nötig ist: morgens (wenn
> der Speicher kalt sein sollte) und abends (wenn es mehrere Tage nichts
> gebracht hat, aber man halt trotzdem WW braucht). Allein dieses "nur 2
> Mal nachheizen" bringt im Sommer Ersparnis, weil nicht der Kessel jede
> 1-2 Stunden angeht (und sich also die ganze Zeit wieder aufheizt und
> abkühlt), um nachzuheizen.
Das praktiziere ich im Moment schon - ich merke bloss am Gasverbrauch,
dass die Heizung mehrere Male morgens anspringt. Mal schauen, wie das
ist, wenn der ganze Speicher mal geheizt ist.
> Nee, spacig (space-ig?). Hat aber bei mir die "Durchhaltezeit für
> Schlechtwetter" von ca. 4 auf 7 Tage erhöht (bei Benutzung durch 1
> Erwachsenen und 3 Kinder). Dafür akzeptiere ich auch so was. ;-)
Klar :-)
> Die fliegt nur beim Einbau rum, und Du kannst's ja noch schöner machen
> als ich und die Glaswolle einpacken. Der Heizungsraum ist halt klein und
> der Speicher groß, da macht es nicht so viel Spaß, das optisch
> einwandfrei rumzulegen. Und es stört bei uns niemanden.
Ja... mal kucken, wie ich das einpacken werde.
cu
.\\arc
Der sollte im Kollektor angebracht sein und die reale Absorbertemperatur
messen. Steht auch so in der Aufbauanleitung von Sieger.
Er soll nicht "irgendwo" frei hängend sein.
Offenbar misst er jetzt die Temperatur des Blechdachs.
Himmel: Was für ein Installateur ist das in L?
Versteht der Inst. die Sprache der Anleitung?
>> Poste bitte - wenn die Pumpe schon einige Minuten in Betrieb war -
>> Die Temperaturen am Kollektor UND die des rechten Thermometers an der
>> Pumpeneinheit.
>> Die sollten nicht zu weit auseinander liegen.
>
> Also, nach einem herrlichen 30+ Grad Sonnentag, mittags um 5:
> Kollektor bei 85
Fragwürdig, weil Einbausituation unklar. Foto!
> Speicher in Höhe des Wärmetauschers bei 50
Sagt nichts viel aus, außer, dass offenbar doch etwas Solarflüssigkeit
umgewälzt wird.
Oder wird der WW-Kessel noch per Heizung parallel mit aufgeheizt?
> Rücklauf auf 50,
Nehme an, die Leitung vom Absorber.
50 °C sind nicht viel.
> Vorlauf auf 30, Pumpe läuft und ist verdammt heiss,
Vorschlag:
Lass' die Pumpe austauschen.
Sind überhaupt Laufgeräusche oder die üblichen Vibrationen der Pumpe
feststellbar?
Lass' den (meiner Meinung nach völlig überflüssigen) Durchflussbegrenzer
voll öffnen, wenn du es nicht selbst kannst.
> Durchflussmesser auf Null.
DAS soll nicht sein.
Vorausgesetzt, die Verdrahtung stimmt und das Gerät ist in Ordnung.
Wer hat die Elektroinstallation ausgeführt?
> Druck im System 2.3 bar.
Wie hoch ist der Druck morgens?
[Bilder einer wenig vertrauenserweckenden Rohrinstallation]
chrisforc wrote:
> :-D Heimwerken pur...
:-)
> Also, Marc, deine Speicher sollte fachmännisch so ausgelegt sein, das
> du "theoretisch" 2 Tage warmwasser hast ohne nachheizen zu müssen.
> Heißt: 4 Pers x 50L/Tag (Normwerte) * 2= 400Liter Speicher
> (4-personen-Haushalt). Diese Specher sind so isoliert, das sie pro Tag
> bei Zimmertemperaturen etwa 1K (1 Grad) verlieren. Glaub mir, wenn du
> nachmittags 60° Heisses wasser im Speicher, ist es am nächsten morgen
> immer noch so heiß...
Klingt gut. Wobei meiner, wie schon erwähnt 'nur' 300 Liter hat.
Anscheinend gibt's ab 300 Liter die Verpflichtung, das Wasser immer
über 60° zu halten, wegen Legionellengefahr. Deswegen hat er 297 :-)
> Also brauchste net basteln...
Schade :-)
cu
.\\arc
Sorry, aber das stimmt garantiert nicht. Leider.
Wenn unsere Anlage ganz "voll" ist, verliert sie am Tag etwa 4 Grad (mit
Verbrach, aber bei den Temperaturen momentan ist der WW-Verbrauch sehr
gering). Wenn unten aber kaltes Wassser nachschichtet (durch Verbrauch),
steigt der Verlust oben immer stärker, daran sieht man, daß der
tatsächliche Verlust stärker ist als der am oberen Sensor gemessene. Im
Prinzip müßte man alle 3 mitteln, aber da die unteren beiden an Vor- und
Rücklauf sind, messen die ohnehin teils die Rohrtemperatur mit.
Irgendwann kommen da noch 2 Sensoren ran, die das besser machen.
Schau mal meine Grafiken auf der Homepage an (und der Speicher hat 25 cm
Isolation!), wie sich die Kurve über Nacht verändert.
Pi mal Daumen würde ich vermuten, daß der Temperaturverlust von 90 auf
40 Grad nach 10 Tagen erfolgt wäre, d.h. 5 Grad am Tag bei linearer
Näherung.
Und das bei 500 l-Speicher, der da noch einen Tick besser ist als ein
400 l-Speicher.
@Marc: viel wichtiger ist auch die Verhinderung der Dauer-Umwälzung der
WW-Leitungen. Also Schwerkraftbremsen rein und Umwälzpumpe auf
Anforderung (Knopf). Das bringt eine Menge!
Christian
So ein Quark. Es gibt doch im Privathaushalt da keine Verpflichtung! Wer
hat das schon wieder erzählt?
Im Winter habe ich immer nur zwischen 40 und 50 Grad, solange die Sonne
nicht scheint (was dank Bodensee-Nebel leider wochenlang sein kann).
Mach die (solarerzeugte!) Temperatur so hoch wie es geht (kalkhaltiges
Wasser ist da eindeutig eine Limitierung), damit Du viel Energie
speichern kannst. Wenn über 60 Grad, dann empfehle ich aber dringendst
einen automatischen Mischer als Verbrühschutz!
Christian
Thomas Huebner wrote:
> >> Nur 80 °C?
> > Mir ist das dadurch erklärbar, dass der Fühler in der Luft hängt.
> > Halt in 80 Grad heisser Luft, aber nichtsdestotrotz Luft.
> Der sollte im Kollektor angebracht sein und die reale Absorbertemperatur
> messen. Steht auch so in der Aufbauanleitung von Sieger.
> Er soll nicht "irgendwo" frei hängend sein.
> Offenbar misst er jetzt die Temperatur des Blechdachs.
Ich gehe davon aus, dass er in diesem Röhrchen im Kollektor steckt.
Mangels geeigneter Leiter und Schwindelfreiheit werd' ich einen Teufel
tun und das kontrollieren ;-)
> Himmel: Was für ein Installateur ist das in L?
> Versteht der Inst. die Sprache der Anleitung?
Unsere Installateure mögen manchmal nicht viel taugen, aber sind
mindestens 3-sprachig :-)
> > Speicher in Höhe des Wärmetauschers bei 50
> Sagt nichts viel aus, außer, dass offenbar doch etwas Solarflüssigkeit
> umgewälzt wird.
> Oder wird der WW-Kessel noch per Heizung parallel mit aufgeheizt?
Ja, aber bloss oben.
> > Rücklauf auf 50,
> Nehme an, die Leitung vom Absorber.
> 50 °C sind nicht viel.
Rücklauf ist die Blaue - soviel habe ich gelernt. Die kommt vom
Speicher.
> Vorschlag:
> Lass' die Pumpe austauschen.
> Sind überhaupt Laufgeräusche oder die üblichen Vibrationen der Pumpe
> feststellbar?
Ja, die Pumpe läuft definitiv.
> Lass' den (meiner Meinung nach völlig überflüssigen) Durchflussbegrenzer
> voll öffnen, wenn du es nicht selbst kannst.
Der ist offen.
> > Durchflussmesser auf Null.
> DAS soll nicht sein.
Gut, soweit sind wir einer Meinung. Wobei heute abend bei abgekühlter
Anlage auch wieder Durchfluss möglich ist.
> Vorausgesetzt, die Verdrahtung stimmt und das Gerät ist in Ordnung.
> Wer hat die Elektroinstallation ausgeführt?
Die ist in Ordnung. Die Steuerung arbeitet nachvollziehbar und die
Pumpe pumpt.
> > Druck im System 2.3 bar.
> Wie hoch ist der Druck morgens?
Im Moment bei knapp 1.
cu
.\\arc
Christian Kaiser wrote:
> @Marc: viel wichtiger ist auch die Verhinderung der Dauer-Umwälzung der
> WW-Leitungen. Also Schwerkraftbremsen rein und Umwälzpumpe auf
> Anforderung (Knopf). Das bringt eine Menge!
Zirkulation wird im Moment von der Heizung mitgemacht, das wollte ich
aber selbst regeln, nach folgender Logik:
Wenn Haus leer, dann keine Zirkulation
Wenn nacht, dann keine Zirkulation
Wenn Wasserverbrauch, dann kurz Zirkulation (morgens: nach dem
Aufstehen Klo, dann Dusche. Der Wasserverbrauch vom Klo ist das Signal
für die Zirkulation)
Wenn Licht im Bad an, dann Zirkulation
Das sollte die üblichen Fälle ohne Komfortverlust abdecken...
cu
.\\arc
Christian Kaiser wrote:
> > Klingt gut. Wobei meiner, wie schon erwähnt 'nur' 300 Liter hat.
> > Anscheinend gibt's ab 300 Liter die Verpflichtung, das Wasser immer
> > über 60° zu halten, wegen Legionellengefahr. Deswegen hat er 297 :-)
> So ein Quark. Es gibt doch im Privathaushalt da keine Verpflichtung! Wer
> hat das schon wieder erzählt?
Der Mensch von der chambre des métiers, der die Anlage abnehmen muss.
> Mach die (solarerzeugte!) Temperatur so hoch wie es geht (kalkhaltiges
> Wasser ist da eindeutig eine Limitierung), damit Du viel Energie
> speichern kannst. Wenn über 60 Grad, dann empfehle ich aber dringendst
> einen automatischen Mischer als Verbrühschutz!
Den automatischen Mischer habe ich. Ich wollte tendenziell auch jetzt
mal solargesteuert die Temperatur maximal hochfahren und die Heizung
bloss unter 50° mithelfen lassen - damit hoffe ich im Sommer ohne
Heizungsanlage auszukommen.
cu
.\\arc
Wenn Du erst duschen willst und es draußen schon hell ist (soll's im
Sommer geben) -> keine Zirkulation. Erst pieseln müssen, um WW zu
bekommen... lustige Idee.
Und wenn man NUR pieselt, oder die Zähne putzt, oder etwas im Bad sucht
und Licht anmacht -> jedes Mal überflüssige Zirkulation und
Stromverbrauch der Pumpe.
Glaub mir, das Kabel (bzw. die Funksteckdosen) sind auf Dauer gut
angelegt. "Brain 1.0" ist noch die beste Entscheidung, ob man WW braucht
oder nicht.
Christian
a) Der Druck ist morgens etwa 1 bar
b) Bei Sonneneinstrahlung erhöht er sich auf 2.3 bar
c) Der Kollektorfühler ist ziemlich sicher falsch angeschlossen/montiert
d) Die Pumpe läuft und pumpt auch, aber nur morgens/nachts
e) 4-5 l/Minute sind nicht viel - was sagt das Kollektordatenblatt?
Bist Du sicher, daß das MAG funktioniert, das Ventil dahin offen ist
(hmmm. hat's da überhaupt eins? Ich glaube nicht... bin zu faul um
runterzugehen in den Heizungsraum, um nachzusehen). Was ist das Teil
oben am MAG? Solche Druckschwankungen dürfen nicht sein!
Der Kollektorfühler muß richtig installiert werden, sonst kann die
Regelung später nicht funktionieren. Die Blechdachtemperatur ist kein
geeigneter Feedback. Das mußt ja nicht Du machen, wozu bezahlst Du den
Installateur denn?
Und dann miß mal mehrere Male am Tag Vor- (links) und Rücklauftemperatur
(rechts) ab und schreib uns das mal.
PS: Wenn Du morgens gut durchlüftest und dann die Rolläden runter und
alle Fenster zu, dann habt ihr abends keine 29 Grad im Haus... :-)
Christian
Aber dauerhaft immer über 60 Grad würde ich nur machen, wenn jemand
vorbeikommt. Sonst ein Mal pro Woche kurz, wenn überhaupt.
Blöde energieverschwendende Vorschrift, das.
Christian
Christian Kaiser wrote:
> Wenn Du erst duschen willst und es draußen schon hell ist (soll's im
> Sommer geben) -> keine Zirkulation. Erst pieseln müssen, um WW zu
> bekommen... lustige Idee.
Siehste :-)
Es geht ja nicht drum, alle möglichen Fälle abzudecken, sondern die
gängigen. Auch ohne Zirkulation ist das Wasser einigermassen schnell
da - vor allem im Winter, wegen der Fussbodenheizung.
Eigentlich werde ich die Zirkulation wohl einfach mal ganz ausschalten.
> Und wenn man NUR pieselt, oder die Zähne putzt, oder etwas im Bad sucht
> und Licht anmacht -> jedes Mal überflüssige Zirkulation und
> Stromverbrauch der Pumpe.
Nee. Weil, die Zirkulation schon mal prinzipiell nicht öfters als ein
mal pro Stunde läuft.
> Glaub mir, das Kabel (bzw. die Funksteckdosen) sind auf Dauer gut
> angelegt. "Brain 1.0" ist noch die beste Entscheidung, ob man WW braucht
> oder nicht.
Das hängt definitiv vom Brain ab ;-)
cu
.\\arc
Dann nimm Version 2.0 ;-)
So, jetzt gehe ich in die Horizontale und wünsche Dir für morgen/heute
alles Gute, auf daß es nun alles mal klappt.
Ansonsten: schreib mal alle Parameter zusammen:
- Temperaturen (Vorlauf, Rücklauf, Kollektor, Speicherfühler)
- Druck
- ob die Pumpe läuft
jede Stunde einmal. Ich hoffe Du hast Ferien...
Christian
Vertrauen ist gut...
> Unsere Installateure mögen manchmal nicht viel taugen,
Keine Angst: Die gibt es überall.
Schilda auch.
> aber sind mindestens 3-sprachig :-)
Multilingualität ist ein sehr großer Vorteil, der bedauerlicherweise
durch andere Dinge kompensiert wird.
>>Oder wird der WW-Kessel noch per Heizung parallel mit aufgeheizt?
>
> Ja, aber bloss oben.
Dann reicht die Umwälzung im Solarkreislauf vorne und hinten nicht.
Die Heizung sollte jetzt gar nicht mehr anspringen, der Kessel abends um
70 °C oder mehr (300 Liter, 2-Personen-Haushalt) aufweisen.
Um verbrühungen zu vermeiden, solltest du ggf. noch einen Mischer
installieren lassen:
Mit Zirkulation: (ohne Zirk.? Dann noch einmal hier nachfragen)
Zapf1 Zapf1 Zapf_n
MIX: Mischer max 60 °C | | |
(Verbrühschutz) +->--+-----+-----+->--+
RSK: Rückschlagklappe | |
| +--<-Zirkpumpe---+
| |
.--------. MIX| | RSK
| |---->-<o>-<-+----<---o>---+
.---------. | | W K | |
| Heizung|-->--| |----<-------+ |
| |--<--| | |
| | | | |
| | | | |
'---------' |WW- |-<---Solarabsorber---+ |
|Speicher| | |
|300 l |->---Solarpumpe-->---+ | RSK
| |---<------------------<---+-o>----
'--------' Kaltwasserzulauf
Mischarmatur beispielsweise (gut: rein mechanisch)
http://www.hga.honeywell.de/pdfs/tm200-pd-ge0h1306ge23r0205.pdf
(231 kB)
So
http://www.derselbermacher.de/bauen/solaranlage_selbst_installieren/brauchwassermischer/brauwassermischer_einbauen.php
kann es gemacht werden, wenn keine Zirkulation eingeplant ist.
>>>Druck im System 2.3 bar.
>>
>>Wie hoch ist der Druck morgens?
>
> Im Moment bei knapp 1.
Sehr starke Unterschiede.
Der Inst. soll das MAG prüfen, ggf. Druck prüfen und vor allem alle
Ventile zum MAG auch für dich nachfollziehbar öffnen.
Am sichersten: Aller demontieren, prüfen, wieder zusammenbauen.
--
Thomas
Vertrauen ist gut...
> Unsere Installateure mögen manchmal nicht viel taugen,
Keine Angst: Die gibt es überall.
Schilda auch.
> aber sind mindestens 3-sprachig :-)
Multilingualität ist ein sehr großer Vorteil, der bedauerlicherweise
durch andere Dinge kompensiert wird.
>>Oder wird der WW-Kessel noch per Heizung parallel mit aufgeheizt?
>
> Ja, aber bloss oben.
Dann reicht die Umwälzung im Solarkreislauf vorne und hinten nicht.
>>>Druck im System 2.3 bar.
>>
>>Wie hoch ist der Druck morgens?
>
> Im Moment bei knapp 1.
Sehr starke Unterschiede.
Hast du eine Gartenspritze?
So etwas oder ähnlich:
http://www.zgonc.at/artikelimage/69/624-69.gif
Spitze abschrauben,
Schlauch anklemmen (mit Schlauchklemme)
http://www.cosh.ag/pics/thumbs/wakuz17.jpg
anderes Schlauchende mit Anlage verbinden (Ventil geschlossen)
1.
Solarflüssigkeit einfüllen,
Druck aufpumpen (mehr als Anlagendruck)
Anlagen-Füllventil öffnen
einlaufen lassen
ggf. nachpumpen, bis leer,
Anlagen-Füllventil schliessen
zurück zu 1. bis Solarflüssigkeit wieder komplett eingefüllt
--
Thomas
>
>Thomas Huebner wrote:
[...]
>> Allerdings erschließt sich mir nicht: Luftblasen steigen doch ohnehin
>> nach oben. Ist hier gleich der Fließrichtung. An der fast tiefsten
>> Stelle mit aufsteigender Fließrichtung eine Luftabscheider zu
>> installieren, bleibt unklar.
Das ist ein sogenannter Mikroblasenabscheider. Der soll die in der
Solarflüssigkeit mitgeführten Gasbläschen "einsammeln" und abscheiden.
Für große Luftpolster (die dann tatsächlich nach oben steigen) ist er
nicht zuständig. Ist schon richtig montiert an der Stelle.
>Ist soweit richtig--> besser gesagt logisch, allerdings geben die
>Hersteller vor, diese Einheit zwischen Rücklaufausgang-Solarspeicher
>und Pumpe zu montieren... weiß der Geier warum
Vermutung: Dort ist der durch die Pumpe aufgebaute Unterdruck am
größten und die Chance für das Ausgasen am besten.
@OP: Ich sehe zwei Probleme bei Deiner Anlage:
Der Kollektorfühler scheint nicht korrekt montiert zu sein. Der misst
irgendeine Temperatur auf dem Dach, aber auf jeden Fall nicht die
Wärmeträgertemperatur im Kollektor. Das muss auf jeden Fall abgestellt
werden.
Der Druck bei abgekühlter Anlage ist deutlich zu niedrig, imho. Und
die Druckdifferenz zum "Betriebs"zustand ist wesentlich zu hoch.
Ich kenne jetzt die Installationsanleitung von Sieger nicht, aber
normalerweise füllt man eine "kalte" Solaranlage auf 2-3bar, um ein
frühzeitiges Verdampfen des Trägermediums zu verhindern. Im Betrieb
ergibt sich dann bei korrekt ausgelegtem und funktionierendem MAG eine
Druckerhöhung um max.0,5bar.
Also: MAG prüfen, Sicherheitsventil auf Dichtigkeit prüfen.
Zu den automatischen Schnellentlüftern in der Nähe der Kollektoren
wurde schon vieles richtige geschrieben.
Und: wenn die Pumpe läuft (und nicht wegen Verdampfungszustand im
Kollektor abgeschaltet wurde --> Kollektorfühler richtig montieren!)
muss sie auch fördern. Wie man die Pumpe entlüftet wurde ebenfalls
schon gepostet.
Die Rohrinstallation im Dachboden sieht nicht sehr professionell aus,
dürfte aber auf die Funktion keinen Einfluss haben.
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Heute früh ging's weiter mit der Story, der Installateur war wieder
da.
Martin Kienass wrote:
> @OP: Ich sehe zwei Probleme bei Deiner Anlage:
> Der Kollektorfühler scheint nicht korrekt montiert zu sein. Der misst
> irgendeine Temperatur auf dem Dach, aber auf jeden Fall nicht die
> Wärmeträgertemperatur im Kollektor. Das muss auf jeden Fall abgestellt
> werden.
Ich habe den Installateur hochgescheuchtt, und der Fühler ist nach
seiner Aussage korrekt montiert. Selber nachgucken kann ich wegen
mangelnder Schwindelfreiheit nicht.
Da sollte man ja auch nicht soviel falsch machen können, laut
Montageanleitung...
Kann ich, wenn ich bei laufender Pumpe die Temperatur am Rohr direkt am
Eingang zum Dachboden messe davon ausgehen, dass diese Temperatur nahe
an der Kollektortemperatur liegt?
> Der Druck bei abgekühlter Anlage ist deutlich zu niedrig, imho. Und
> die Druckdifferenz zum "Betriebs"zustand ist wesentlich zu hoch.
> Ich kenne jetzt die Installationsanleitung von Sieger nicht, aber
> normalerweise füllt man eine "kalte" Solaranlage auf 2-3bar, um ein
> frühzeitiges Verdampfen des Trägermediums zu verhindern. Im Betrieb
> ergibt sich dann bei korrekt ausgelegtem und funktionierendem MAG eine
> Druckerhöhung um max.0,5bar.
> Also: MAG prüfen, Sicherheitsventil auf Dichtigkeit prüfen.
> Zu den automatischen Schnellentlüftern in der Nähe der Kollektoren
> wurde schon vieles richtige geschrieben.
Wir sind heute noch mal drübergegangen und der Installateur hat
festgestellt, dass einer der Entlüfter defekt war. Also manuelle
Entlüfter montiert, sehr viel Luft aus dem System gelassen, auf gut 2
bar aufgepumpt und jetzt wird gerade aufgeheizt.
> Die Rohrinstallation im Dachboden sieht nicht sehr professionell aus,
> dürfte aber auf die Funktion keinen Einfluss haben.
Denk' ich mir auch - ich habe schon vergleichbare Installationen
gesehen, die die Jahre überdauern. Da muss ich nicht unbedingt
Edelstahl-verchromte Rohrschellen haben...
cu
.\\arc
Keine Dachluke?
Schwindelig? *Nicht* nach unten schauen.
Aus der Sieger-Anleitung entnommen:
http://home.arcor.de/tom.huebner/usenet/montage_kollektorfuehler.gif
Schau nach (lasse nachschauen), ob so ausgeführt.
Wenn ja, alle elektrische Kontakte (Klemmdosen) prüfen!
--
Thomas
>Hallo --
>
>Folgendes ist für mich nicht wirklich ein heimwerken-Thema, weil ich's
>mit Wasser und Heizung nicht so habe. Allerdings hoffe ich auf
>Verständnis und Ideen...
>
>Bei mir liegt seit 2 Wochen eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung
>auf dem Dach: 3 Kollektoren, unten der Speicher hat einen
>Extra-Wärmetauscher, Pumpe und Steuerung.
>
>Das ganze hängt folgendermassen hintereinander: Speicherausgang -
>Durchflussmesser - Pumpe -Manometer mit Überdruckventil - Kollektor
>unten rein und oben raus - Luftabscheider - Speichereingang, und
>zwischendrin einen Haufen Ventile zum Absperren . Laut Google-Recherche
>gehört das auch so.
>
>Die Anlage wurde gespült und mit rund 2 bar befüllt. Das Problem ist
>der fehlende Durchfluss: Die Pumpe dreht und wird eklig heiss, der
>Durchflussmesser bleibt auf 0, und Wärme kommt keine an. Der
>Installateur hat das Entlüften-Durchspülen-Spiel jetzt drei mal durch
>und jeweils für einige Stunden Betrieb erreicht. Gluckernd zwar, aber
>mit etwas Durchfluss. Spätestens am darauffolgenden Tag war wieder
>Sense. Mittlerweile hat er oben an Vorlauf und Rücklauf je einen
>automatischen Entlüfter an den höchsten Punkt gesetzt (das war heute
>früh), die haben auch einige Stunden lang Luft ausgestossen, aber
>mittlerweile ist wieder Sense. Der Druck im System schwankt recht
>stark, was mich darauf schliessen lässt, dass immer noch viel Luft
>drin ist.
>
>Das einzige Detail, das mir etwas suspekt erscheint, ist die Tatsache,
>dass die Zugangsleitung zu den Kollektoren im Speicher oberhalb dieser
>verläuft, d.h. es steigt hoch, läuft einige Meter horizontal und
>fällt dann wieder ein Stückchen zum Kollektor. Beim Kollektorausgang
>ist es ähnlich, der Ausgang liegt rund einen halben Meter unter der
>Horizontalen.
>
>Mittlerweile ist mir der Installateur etwas suspekt, weil er die Sache
>nicht in den Griff bekommt. Habt Ihr eine Idee, wie ich das System
>selbst mal troubleshooten kann? Ist die Horizontale oben ein Problem?
>
>cu
> .\\arc
Ist Unsinn, die Vorschrift gilt für sog. Großanlagen im Sinne
Arbeitsblatt DVGW W 551, das sind ANlagen mit über 400Liter Inhalt
oder mehr als 3l inhalt in den Warmwasserleitung. Ausgenommen nach
diesem Arbeitsblatt sind grundsätzlich EIn - und
Zweifamilienhäuser... Kannst dir theoretisch den Keller zu nem
Warmwasserspeicher ausbauen... ;-)
Gruß
Christoph
Das kommt auf die Isolierung und den Hersteller an...
Hab nur die Angaben der Firmen Vaillant und Viessmann, und die geben 1K
an...
Aber dank für den Erfahrungsbericht
[...]
>Ich habe den Installateur hochgescheuchtt, und der Fühler ist nach
>seiner Aussage korrekt montiert. Selber nachgucken kann ich wegen
>mangelnder Schwindelfreiheit nicht.
>
>Da sollte man ja auch nicht soviel falsch machen können, laut
>Montageanleitung...
Es muss halt sichergestellt sein, dass der Fühler die Temperatur des
Trägermediums erfasst. Anlegefühler müssen also vollflächigen und
festen Kontakt mit dem (vorher blank geputzten) Rohr haben, ein wenig
Wärmeleitpaste schadet auch nicht. Tauchfühler sind in die
dafürvorgesehene Tauchhülse bis zum Anschlag zu schieben und dann fest
zu fixieren (gibts Klemmen oder Federbänder für).
Ungünstig wäre z.B. ein Tauchfühler, der mit Klebeband "um das Rohr
gewickelt" wurde, womöglich ohne Wärmedämmung drumherum. Von einer
solchen Konstruktion wäre dann keine auch nur halbwegs exakte
Temperaturermittlung zu erwarten.
>Kann ich, wenn ich bei laufender Pumpe die Temperatur am Rohr direkt am
>Eingang zum Dachboden messe davon ausgehen, dass diese Temperatur nahe
>an der Kollektortemperatur liegt?
Wenn die Pumpe nicht nur läuft, sondern auch fördert, dann ja.
[...]
>Wir sind heute noch mal drübergegangen und der Installateur hat
>festgestellt, dass einer der Entlüfter defekt war. Also manuelle
>Entlüfter montiert, sehr viel Luft aus dem System gelassen, auf gut 2
>bar aufgepumpt und jetzt wird gerade aufgeheizt.
Gut. Der Vordruck des MAG sollte entsprechend eingestellt sein -->
kontrollieren (lassen)
>> Die Rohrinstallation im Dachboden sieht nicht sehr professionell aus,
>> dürfte aber auf die Funktion keinen Einfluss haben.
>Denk' ich mir auch - ich habe schon vergleichbare Installationen
>gesehen, die die Jahre überdauern. Da muss ich nicht unbedingt
>Edelstahl-verchromte Rohrschellen haben...
Nein, aber man könnte im sichtbaren Bereich auf die flexible (aber
bequem zu installierende) Edelstahl-Wellrohr-Leitung und die
Lochbänder zur Befestigung verzichten und stattdessen Stangenware und
richtige Rohrschellen nehmen.
chrisforc wrote:
> Ist Unsinn, die Vorschrift gilt für sog. Großanlagen im Sinne
> Arbeitsblatt DVGW W 551, das sind ANlagen mit über 400Liter Inhalt
> oder mehr als 3l inhalt in den Warmwasserleitung. Ausgenommen nach
> diesem Arbeitsblatt sind grundsätzlich EIn - und
> Zweifamilienhäuser... Kannst dir theoretisch den Keller zu nem
> Warmwasserspeicher ausbauen... ;-)
Nachdem das D in DVGW nun mal nicht für 'Luxemburg' steht, ist das
Arbeitsblatt für mich zwar interessante Lektüre, aber weiter
nichts... :-)
Unsere lokalen Entscheider sehen relativ regelmässig Gründe, Dinge
anders zu regeln als die kleinen Nachbarländer rundherum. Denen kann
man ja mit solchen Regelungen und Vorschriften auch nicht trauen... :-)
cu
.\\arc
Martin Kienass wrote:
> [...]
> >> Die Rohrinstallation im Dachboden sieht nicht sehr professionell aus,
> >> dürfte aber auf die Funktion keinen Einfluss haben.
> >Denk' ich mir auch - ich habe schon vergleichbare Installationen
> >gesehen, die die Jahre überdauern. Da muss ich nicht unbedingt
> >Edelstahl-verchromte Rohrschellen haben...
> Nein, aber man könnte im sichtbaren Bereich auf die flexible (aber
> bequem zu installierende) Edelstahl-Wellrohr-Leitung und die
> Lochbänder zur Befestigung verzichten und stattdessen Stangenware und
> richtige Rohrschellen nehmen.
Das ist ein Doppelrohr aus Kupfer mit Isolierung und Kabel für den
Fühler, das beim Hausbau mitgelegt wurde und in ausreichender Länge
auf dem Dachboden abgeschnitten wurde. Das hätte man abschneiden und
entsorgen können, und dann durch eine hübsche Leitungsführung
ersetzen können. Das hätte dann wohl mindestens 80 bis 100 Eur
gekostet, und nachdem ich da bloss alle 6 Monate raufsteige, um zu
gucken, ob das Dach noch da ist ;-) bin ich mit den 100 Eur in der
Tasche glücklicher :-)
cu
.\\arc
Richtig.
Erfasst aber nicht die Kollektortemperatur am morgen/vormittag/sonniger
Wetterabschnitt, wenn die Pumpe steht, der Kollektor aber schon gut heiß
bis kochend ist.
Die Pumpensteuerung "möchte" die reale Kessel- und Kollektortemperatur
mittels der Sensoren "sehen". Auch, wenn die Pumpe nicht läuft.
Deshalb können die Sensoren nicht "irgendwo" angebracht werden.
Thomas Huebner wrote:
> Erfasst aber nicht die Kollektortemperatur am morgen/vormittag/sonniger
> Wetterabschnitt, wenn die Pumpe steht, der Kollektor aber schon gut heiß
> bis kochend ist.
> Die Pumpensteuerung "möchte" die reale Kessel- und Kollektortemperatur
> mittels der Sensoren "sehen". Auch, wenn die Pumpe nicht läuft.
> Deshalb können die Sensoren nicht "irgendwo" angebracht werden.
Schon klar. Ich wollte das auch bloss nutzen, um mittels Thermometer an
der Leitung mal abzuschätzen, ob der Wert des Sensors irgendwo in der
Gegend der Realität ist.
cu
.\\arc
Dann notiere die Kollektortemp. bei Sonnenschein und Pumpenlauf.
Dann schalte die Pumpe manuell ab.
Beobachte, ob die Kollektortemp. steigt. Die Sonne sollte
zwischenzeitlich nicht verschwinden.
Nach einiger Zeit (5 min, 10 min, 20...30 minuten sollte die Temperatur
deutlich steigen.
Wenn nicht: Fühler kaputt, oder Leitung defekt.
Oder doch nicht richtig installiert.
> Selber nachgucken kann ich wegen
> mangelnder Schwindelfreiheit nicht.
Kann nicht jemand anders?
> Da sollte man ja auch nicht soviel falsch machen können, laut
> Montageanleitung...
Wie war das mit den Pferden und der Apotheke?
> Wir sind heute noch mal drübergegangen und der Installateur hat
> festgestellt, dass einer der Entlüfter defekt war. Also manuelle
> Entlüfter montiert, sehr viel Luft aus dem System gelassen, auf gut 2
> bar aufgepumpt und jetzt wird gerade aufgeheizt.
Flüssigkeit vorher wieder abgelassen? Würde die viele Luft erklären.
>>Die Rohrinstallation im Dachboden sieht nicht sehr professionell aus,
>>dürfte aber auf die Funktion keinen Einfluss haben.
Ist das Wellrohr oder Stangenmaterial under der Isolierung?
Wellrohr: SICHER nicht scharfkantig geknickt oder gedrückt?
Baue die Pumpe aus und prüfe, of die überhaupt fördert (Ansaugstutzen in
Wassereimer).
Alternativ soll der Inst. ein Manometer vor und nach der Pumpe (oder
gleich ein Differendruckmesser) temporär installieren, um der realen
Differenzdruck zu bestimmen.
Poste die Ergebnisse.
Nach Datenblatt der Grundfos UPS 25-40
http://net.grundfos.com/Appl/WebCAPS/LiteratureDetail?documentid=717&litlanguage=DEU&typecode=S100FAM&appcode=GENERAL&pdfid=1245&language=DEU
Seite 3 links unten kann die Pumpe (Stufe 3) nicht mehr als 0,4 bar (=4
Meter "Förderhöhe") Differenzdruck aufbauen. Dann allerdings auch kein
Fördervolumen.
Wie lang schätzt du die Leitungslänge bis zum Dach?
Rohrdurchmesser? (Steht außen dran, z.B. 18x1)
--
Thomas
:D
Das setzt die Geschichte natürlich in ein ganz andres Licht... ;-)
> Heute früh ging's weiter mit der Story, der Installateur war wieder
> da.
> Ich habe den Installateur hochgescheuchtt, und der Fühler ist nach
> seiner Aussage korrekt montiert. Selber nachgucken kann ich wegen
> mangelnder Schwindelfreiheit nicht.
Gibt es keinen anderen?
> Da sollte man ja auch nicht soviel falsch machen können, laut
> Montageanleitung...
Wie war das mit den Pferd und der Apotheke?
> Wir sind heute noch mal drübergegangen und der Installateur hat
> festgestellt, dass einer der Entlüfter defekt war.
Nanu. Kunststoffschwimmer? Die sind für Solarbetrieb definitiv
ungeeignet. Vollmetallausführung! Der Inst. soll das bestätigen!
> Also manuelle
> Entlüfter montiert, sehr viel Luft aus dem System gelassen, auf gut 2
> bar aufgepumpt und jetzt wird gerade aufgeheizt.
Nehme an, das zuvor einiges abgelassen wurde.
Wenn ja, ist die "viele Luft" ok.
Tja. Kein Ventil am Entlüfter vorgesehen.
Dann wäre der Austausch kein Problem gewesen.
Prüfe, ob die Pumpe überhaupt fördert.
Ausbauen, mit Saugseite in Eimer, einschalten.
Alternativ und besser:
Der Inst. soll vor und nach der Pumpe je ein Manometer temporär
einbauen. Oder gleich ein Differenzdruckmesser.
Die Grundfos UPS 25-40 kann nach Datenblatt bei Stufe 3 maximal 0,4 bar
Differenzdruck (=4 Meter Wassersäule) aufbauen. Dann aber KEIN
Fördervolumen.
Poste den gemessenen Differenzdruck.
Wie lang schätzt du die reale Leitungslänge vom Keller bis Dach ein?
(Kommt nicht auf den Meter an)
Überwiegender Durchmesser des Rohres (steht außen 'dran, z.B. 18x1)
Wellrohr oder glattes Stangenmaterial?
Wenn Wellrohr: *Sicher* NICHT scharfkantig gebogen oder eingedrückt?
Sicherheitshalber die Isolation öffnen.
--
Thomas
> Bei voller Sonne und Stillstand nur 80 Grad? Ups. Der sollte eigentlich
> kochen ;-|
Richtig.
> Meine
Mein Schaukelpferd, mein Böötchen, mein Häuschen...
> gehen blitzschnell auf 140 Grad hoch
Druckabhängige Kochtemperatur?
Habe keine Lust die HP zu besuchen, wie hoch ist der Druck IM Kollektor
auf Höhe des Fühlers?
Denn: Erst, wenn alles Wasser in Fühlerumgebung verdampft ist, steigt
auch die Temperatur weiter.
> (oder höher und der Fühler
> mißt nur so weit???? :-))
Sollte aus der Betriebsanleitung ersichtlich sein.
> [Eigenwerbung]
[TOFU entsorgt]
--
Thomas
>>[Kollektortemperatur]
>
> Ich wollte das auch bloss nutzen, um mittels Thermometer an
> der Leitung mal abzuschätzen, ob der Wert des Sensors irgendwo in der
> Gegend der Realität ist.
Lege VORSICHTIG einmal Han^h^hFingerspitze an. Sollte für eine
Abschätzung reichen
--
Thomas
Multimeter mit Temperatursensor angelegt - kommt auf's Grad genau hin.
Zumindest bei den augenblicklich 50°, die es hat. Der Kollektorfühler
scheint also nicht komplett falsch montiert zu sein.
Zum weitern Verlauf: Entlüfter oben war kaputt (es war ein
solartauglicher Entlüfter). Der wurde ersetzt. MAG wurde kontrolliert
und für gut befunden. Die Pumpe mit einem fabrikneuen baugleichen
Modell verglichen und brachte den gleichen Druck, also auch gut. Die
Pumpe ist auf Nachfrage vom Sieger-Techniker als für die Installation
für ausreichend befunden worden.
Der Mikroblasenabscheider wurde entfernt und mangels baugleichem Ersatz
durch ein Rohr ersetzt. Ausserdem wurde unten noch ein Entlüfter
angebracht.
Befüllt, entlüftet, seit heute früh funktioniert's. Bis jetzt ist
der Durchfluss noch nicht zurückgegangen.
Schau' mer mal...
cu
.\\arc
So, bevor hier jemand son Heimwerker-Unsinn postet: Erst mal durchlesen
was ich schrieb:
- Es sind Hersteller Standardwerte die man nicht unbedingt auf die
eigene Anlage beziehen sollte. Darunter fallen auch nicht Anlagen wie
z.B. SIEGER, Praktiker, Obi oder ähnliche Fabrikate die man bei
HomeOrderTelevision bezieht.. Es dreht sich um auschliesslich
MARKENARTIKEL der Firmen Vaillant, Viessmann etc... und ich rede auch
net davon wenn Kaltwasser nachfließt...
Kauft euch nen Schichtenspeicher dann erledigt sich das alles...
> - Es sind Hersteller Standardwerte die man nicht unbedingt auf die
> eigene Anlage beziehen sollte. Darunter fallen auch nicht Anlagen wie
> z.B. SIEGER, Praktiker, Obi oder ähnliche Fabrikate die man bei
> HomeOrderTelevision bezieht.. Es dreht sich um auschliesslich
> MARKENARTIKEL der Firmen Vaillant, Viessmann etc... und ich rede auch
> net davon wenn Kaltwasser nachfließt...
> Kauft euch nen Schichtenspeicher dann erledigt sich das alles...
Sieger _ist_ ein Markenprodukt. Das ist schlicht die BilligAusgabe von
Buderus.
Greetz,
MK
--
Die eMail funzt, kann aber manchmal spinnen. Dann das Ganze an gmx.de
Im Übrigen plädiere ich für eine OffTopic-Gruppe in die man alles
umleiten kann was in der aktuellen Gruppe OT ist. Kein Gesuche mehr
nach der richtigen Gruppe; Ein Traum wird wahr.
Ja sicher doch... sind die selben Anlagen.. :D
Im Internet gelesen?
Überleg doch mal selbst: Warum sollte Buderus ne Blligvariante
anbieten wenn die mit der Lieferung IHRER Anlagen nicht nachkommen...
Leute leute... Sieger ist ein eigener Hersteller--> Und hat in
Fachkreisen einen zweifelhaften Ruf...