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Telefonanschluss/APL versetzen

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Magnus Warker

unread,
Oct 12, 2011, 12:05:19 PM10/12/11
to
Hallo,

bei mir soll der Telefonhausanschluss (APL) verlegt werden:

- Leitung von außen führt in Raum A
- eine Abzweigung führt durch Raum B zu Raum C
- in Raum C sitzt der APL, wo die letzte Meile endet
- Telefonanschluss wird jedoch benötigt in Raum A
- Verlegen einer weiteren Leitung von C nach A ist unerwünscht

Aufgabe:
neue Abzweigung in Raum A zu APL in Raum A

Dann könnten alle Leitungen in Raum B und C entfernt werden.

Dieser Auftrag soll bei der T*kom einen 4-stelligen Betrag kosten.
Selbst machen geht nicht, weil: Der Eingriff in die letzte Meile ist
nicht erlaubt.

Aber was genau kann da passieren? Käme man mit Selbtsmachen + Strafe
eventuell nicht noch billiger weg? #-)

Magnus

Hans Beiger

unread,
Oct 12, 2011, 12:39:01 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 18:05, schrieb Magnus Warker:

> Hallo,

> Der Eingriff in die letzte Meile ist
> nicht erlaubt.
>
> Aber was genau kann da passieren? Käme man mit Selbtsmachen + Strafe
> eventuell nicht noch billiger weg? #-)
>
> Magnus

Hallo,

ich mache das seit Jahren selbst ab dem Übergabepunkt/Kabel im Keller.

Noch nie hat sich die Telekom darüber irgendwie geäußert.

Hans

Magnus Warker

unread,
Oct 12, 2011, 12:46:34 PM10/12/11
to
On 10/12/2011 06:39 PM, Hans Beiger wrote:
> Am 12.10.2011 18:05, schrieb Magnus Warker:
>
>> Hallo,
>
>> Der Eingriff in die letzte Meile ist
>> nicht erlaubt.
>>
>> Aber was genau kann da passieren? Käme man mit Selbtsmachen + Strafe
>> eventuell nicht noch billiger weg? #-)

> ich mache das seit Jahren selbst ab dem Übergabepunkt/Kabel im Keller.
>
> Noch nie hat sich die Telekom darüber irgendwie geäußert.

Der "Übergabepunkt" ist meines Wissens nach genau der APL (schwarzer
Kasten), den ich versetzen will.

Wenn Du das meinst, was danach kommt, darfst Du das ja ohnehin selbst
machen.

Hast Du den schwarzen Kasten versetzt oder nur eine Telefondose?

Magnus

Horst Scholz

unread,
Oct 12, 2011, 12:54:54 PM10/12/11
to

"Magnus Warker" <mag...@mailinator.com> schrieb im Newsbeitrag
news:j74dmh$8u6$1...@news.m-online.net...
> Hallo,
>
> bei mir soll der Telefonhausanschluss (APL) verlegt werden:


Den APL kannst du nur so weit verlegen, soweit der Hausanschluß es zu
läßt.

1

Dieter Schultheis

unread,
Oct 12, 2011, 1:30:19 PM10/12/11
to
Solange die das nicht merken und du keine Fehler Störungen
verursachst, ist alles OK.

Im anderen Fall muss du die Reparaturkosten in voller Höhe
bezahlen. Wird wohl in etwa mit dem Kostenvoranschluss übereinstimmen.

Deine Aufzählung hört sich nach einem Mehrfamilien-/Reihenhaus an.
Da können dann noch Schadenersatzforderungen für die anderen durch
dieses Kabel laufenden Anschlüsse hinzukommen. Die sind nur schwer
kalkulierbar. Bei gestörten Business Anschlüssen open end.

--
MfG Dieter

Georg Wieser

unread,
Oct 12, 2011, 1:30:44 PM10/12/11
to


"Magnus Warker" <mag...@mailinator.com> schrieb im Newsbeitrag
news:j74dmh$8u6$1...@news.m-online.net...
Was verstehst Du unter APL? Den kleinen Wandverteiler mit der LSA
Trennleiste, auf dem das Erdkabel
ankommt? Wenn ja, dann schmeiss das alte abgehende Kabel runter und klemm
das neue in Raum A dran.
Dann ruf die Telekom an und sag denen, sie sollen dir den Bußgeldbescheid
schicken ;-)

Das Du das nicht "darfst" glaub ich, aber wie schon andere hier habe ich
noch nie von einer "Strafe" gehört.
Du solltest allerdings schon wissen welche Deine Doppelader ist, wenn Du am
Telefon vom Nachbarn rummurkst
wird ziemlich schnell strafrechtlich relevant. Da kommen staatliche Themen
wie Fernmeldegeheimniss etc. ins Spiel.
Wenns "nur" Dein Privathaus-Keller ist, würde ich das recht entspannt sehen.
Ich würde es einfach umklemmen.
Ich habe zuhause das Erdkabel der Telekom auf einem grossen Hausverteiler
aufgelegt, hat die Telekom und deren Techniker
bisher nie interessiert. Die freuen sich, wenn Sie nicht in Ihren
Miniverteiler rumfummeln müssen ;-)
>
> Magnus

Hans Wein

unread,
Oct 12, 2011, 1:37:09 PM10/12/11
to
"Magnus Warker" <mag...@mailinator.com> schrieb:

> - Leitung von außen führt in Raum A
> - eine Abzweigung führt durch Raum B zu Raum C
> - in Raum C sitzt der APL, wo die letzte Meile endet

So ganz will mir da der Sinn und Aufbau nicht einleuchten: Sitzt
tatsächlich noch vor dem APL eine weitere Abzweigung, und falls ja, wo
führt die von dort abzweigende Leitung hin? Etwa ins Nachbarhaus?

> - Verlegen einer weiteren Leitung von C nach A ist unerwünscht

Genau diese Bedingung wird man sich wohl abschminken müssen, wenn es
Selbsthilfe/Eigenbau sein soll.

> Aber was genau kann da passieren? Käme man mit Selbtsmachen + Strafe
> eventuell nicht noch billiger weg? #-)

Der springende Punkt wird nicht die Ausführung an sich (die sollte jeder
Schwachstromer hinkriegen), sondern die Dokumentation sein. Ich vermute,
der Aufstellungsraum des APL ist bei den Telekomikern irgendwo
hinterlegt, und wenn dann der Störungsmensch im Ernstfall ihn dort nicht
findet, wird er (mit Recht) knatschig. Eine Strafe im klassischen Sinn
gibt es ja seit dem Ende der Behördenpost nicht mehr, heute wird das
vermutlich Schadenersatz heißen (und der ist schwer im voraus zu
kalkulieren).

Hans

Horst Scholz

unread,
Oct 12, 2011, 1:46:24 PM10/12/11
to

"Georg Wieser" <Georg....@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4e95cec5$0$6571$9b4e...@newsspool3.arcor-

> Was verstehst Du unter APL? Den kleinen Wandverteiler mit der LSA
> Trennleiste, auf dem das Erdkabel
> ankommt? Wenn ja, dann schmeiss das alte abgehende Kabel runter und
> klemm das neue in Raum A dran.
> Dann ruf die Telekom an und sag denen, sie sollen dir den
> Bu�geldbescheid schicken ;-)

>
> Das Du das nicht "darfst" glaub ich, aber wie schon andere hier habe ich
> noch nie von einer "Strafe" geh�rt.

> Du solltest allerdings schon wissen welche Deine Doppelader ist, wenn Du
> am Telefon vom Nachbarn rummurkst


Der OP m�chte den kompletten APL versetzen und der geh�rt der Telekom.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abschlusspunkt_Linientechnik

Den gibt es auch in Kellern

1

Georg Wieser

unread,
Oct 12, 2011, 2:24:06 PM10/12/11
to


"Horst Scholz" <glas...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:j74jpq$s69$1...@news.albasani.net...
>
> "Georg Wieser" <Georg....@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:4e95cec5$0$6571$9b4e...@newsspool3.arcor-
>> Was verstehst Du unter APL? Den kleinen Wandverteiler mit der LSA
>> Trennleiste, auf dem das Erdkabel
>> ankommt? Wenn ja, dann schmeiss das alte abgehende Kabel runter und klemm
>> das neue in Raum A dran.
>> Dann ruf die Telekom an und sag denen, sie sollen dir den Bußgeldbescheid
>> schicken ;-)
>>
>> Das Du das nicht "darfst" glaub ich, aber wie schon andere hier habe ich
>> noch nie von einer "Strafe" gehört.
>> Du solltest allerdings schon wissen welche Deine Doppelader ist, wenn Du
>> am Telefon vom Nachbarn rummurkst
>
>
> Der OP möchte den kompletten APL versetzen und der gehört der Telekom.
Er schrieb:
> - Leitung von außen führt in Raum A
- eine Abzweigung führt durch Raum B zu Raum C
- in Raum C sitzt der APL, wo die letzte Meile endet
>
Was genau sitzt denn dann in Raum A, aus dem eine Abzweigung herausführt
wenn nicht irgendein Verteiler meist 10X2 LSA mit Trenn und
Prüfsteckmöglichkeit wenn neuer, teils Schraubverteiler wenn älter. Meist
ist das auch der Übergang von den fettigen Erdkabeln auf I.-Y(ST)Y
Innenkabel.

Und genau da würde ich ansetzen. Die nicht benötigte Verbindung über B nach
C weg und die TAE oder was er halt braucht in Raum A an den dortigen
Verteiler. Fettich. ;-)

Ich vermute er meint mit APL die TAE Dose?? (Übergabepunkt?) wobei der ja
z.B bei ISDN hinter den NTBA gewandert ist und nicht mehr die TAE Dose ist
so weit mit ein Telekomiker mal erzählt hat. Obs stimmt oder nicht weis der
liebe Gott.
>

Georg Wieser

unread,
Oct 12, 2011, 2:31:18 PM10/12/11
to


"Hans Wein" <hwein_...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9fm1ia...@mid.individual.net...
Wird vermutlich 1/2 Stunde mehr Arbeitszeit des Telekom Sub-Subunternehmers
sein, der üblicherweise eh nicht weis wo genau
im Gebäude die Dose ist ;-) (Erfahrung aus ca. 15 Jahren in der Branche)

Wenn der Fragesteller der Hausbesitzer ist und sonst keine anderen
Mieter/Mitbewohner über das Kabel gehen,
wäre ich extrem tiefenentspannt beim Verlegen. Wobei ich schon erlebt hatte,
dass in MEINEM Privathauskeller die
Leitung des Nachbarn mangels anderer Schaltmöglichkeiten DURCH meinen Keller
im Verteiler zum Nachbarn rangiert war.
Ich hatte mich über die Brücken im LSA Verteiler gewundert und wurde nach
penetranter Rückfrage "aufgeklärt".
Beim nächsten lustigen Strasseaufreissen haben die das dann nach 2 oder 3
Jahren im Gehsteig umrangiert.

jetzt sind nur noch meine Anschlüsse auf dem Kabel.

Hans Beiger

unread,
Oct 12, 2011, 3:18:56 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 18:46, schrieb Magnus Warker:

> Wenn Du das meinst, was danach kommt, darfst Du das ja ohnehin selbst
> machen.
>
> Hast Du den schwarzen Kasten versetzt oder nur eine Telefondose?
>
> Magnus

Ich habe nur ein Kabelbündel woran als erstes der Splitter angeschlossen
ist. ich hatte auch mal außen am Haus so eine Übergabedose die ich auch
ohne Kommentar eigenmächtig versetzt habe. Das hat die ganze Hauswand
verunstaltet und war auch noch für jeden Deppen zugänglich.

Hans

Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 3:58:37 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 20:24, schrieb Georg Wieser:

>
> Ich vermute er meint mit APL die TAE Dose?? (Übergabepunkt?) wobei der
> ja z.B bei ISDN hinter den NTBA gewandert ist und nicht mehr die TAE

Au man.
Vielleicht mal den Aufbau einer Hausanschlußleitung vom Kabelverzweiger
bis zum Endgerät studieren?

Peter

Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 4:03:21 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 20:31, schrieb Georg Wieser:

> (Erfahrung aus ca. 15 Jahren in der Branche)

Nachdem der APL bei ISDN hinter dem NTBA sitzt, würde ich diese 15 Jahre
als Lehrgeld verbuchen.

Peter


Horst Scholz

unread,
Oct 12, 2011, 4:10:31 PM10/12/11
to

"Peter Kern" <spas...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9fma4e...@mid.individual.net...
Seit wann sitzt der Hausanschluß hinter dem NTBA?

Horst

Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 4:15:58 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 18:05, schrieb Magnus Warker:
> Hallo,
>
> bei mir soll der Telefonhausanschluss (APL) verlegt werden:

Was nun?
APL oder Telefonanschluß?

> - Leitung von außen führt in Raum A

Erdkabel beginnt vor der Grundstücksgrenze und endet in Raum A?
Nichts so ähnlich wie
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:EVza78undH%C3%9CP.jpg&filetimestamp=20050330115303
an der Aussenwand?

> - eine Abzweigung führt durch Raum B zu Raum C

Was heißt Abzweigung?

> - in Raum C sitzt der APL, wo die letzte Meile endet

Da sitzt ein EVZ?

> - Telefonanschluss wird jedoch benötigt in Raum A
> - Verlegen einer weiteren Leitung von C nach A ist unerwünscht

Wenn EVZ in C, ist der Versatz des EVZ nach A eher von Vorteil für alle
Seiten.
Einen 4stelligen Angebots-Betrag wie von Dir behauptet halte ich für
unsinnig und für nicht gegeben.

> Aufgabe:
> neue Abzweigung in Raum A zu APL in Raum A

Vor dem eigentlichen/tatsächlichen APL darfst Du nicht ran. Fertig!

Was mich stört: Über wieviele in Raum A angeschlossene Parteien sprechen
wir?

Peter

Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 4:17:48 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 22:10, schrieb Horst Scholz:
>
> "Peter Kern" <spas...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9fma4e...@mid.individual.net...
>> Am 12.10.2011 20:31, schrieb Georg Wieser:
>>
>>> (Erfahrung aus ca. 15 Jahren in der Branche)
>>
>> Nachdem der APL bei ISDN hinter dem NTBA sitzt, w�rde ich diese 15
>> Jahre als Lehrgeld verbuchen.

> Seit wann sitzt der Hausanschlu� hinter dem NTBA?

news:4e95db47$0$6570$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net

Peter

Horst Scholz

unread,
Oct 12, 2011, 4:21:14 PM10/12/11
to

"Peter Kern" <spas...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9fmas3...@mid.individual.net...

> Was mich stört: Über wieviele in Raum A angeschlossene Parteien sprechen
> wir?

Leitung von außen führt in Raum A

http://help.xcome.de/index.php/Telefonanschluss_heute

Was er dahinter macht, ist doch egal

Horst

Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 4:29:07 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 22:21, schrieb Horst Scholz:

> Leitung von außen führt in Raum A
>
> http://help.xcome.de/index.php/Telefonanschluss_heute
>
> Was er dahinter macht, ist doch egal

Nein.
Der Netzabschluß Kundenseitig ist die erste TAE.

Peter

Scholz

unread,
Oct 12, 2011, 4:34:55 PM10/12/11
to
Ja, du hast ja Recht, aber die Verlegung vom APL zum TEA ist dich ein
Schiss.
Der OP möchte aber den APL verlegen.

Horst


Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 4:51:35 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 22:34, schrieb Scholz:

> Ja, du hast ja Recht, aber die Verlegung vom APL zum TEA ist dich ein
> Schiss.

Tr�be ist Deiner Worte Sinn.

> Der OP m�chte aber den APL verlegen.

Was er nicht darf. Wobei weiterhin ungekl�rt ist, was er verlegen lassen
m�chte.

Peter

Scholz

unread,
Oct 12, 2011, 5:07:29 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 22:51, schrieb Peter Kern:

>> Der OP möchte aber den APL verlegen.
>
> Was er nicht darf. Wobei weiterhin ungeklärt ist, was er verlegen lassen
> möchte.


Er möchte den jetzigen APL Anschluß, der in Raum "A" liegt, in den Raum
"C" haben.
Da die direkte Zuleitung für den APL nicht durch das Haus geführt werden
darf und Raum "C" vielleicht auf der anderen Seite des Hauses ist,
nehme ich an, weil es so teuer ist, dass von der Straße eine neue
Leitung gelegt werden muß.

Horst


Peter Kern

unread,
Oct 12, 2011, 5:18:54 PM10/12/11
to
Am 12.10.2011 23:07, schrieb Scholz:
> Er möchte den jetzigen APL Anschluß, der in Raum "A" liegt, in den Raum
> "C" haben.

Nein.

|Aufgabe:
|neue Abzweigung in Raum A zu APL in Raum A

> Da die direkte Zuleitung für den APL nicht durch das Haus geführt werden
> darf und Raum "C" vielleicht auf der anderen Seite des Hauses ist, nehme
> ich an, weil es so teuer ist, dass von der Straße eine neue Leitung
> gelegt werden muß.

Annahme; Vielleicht; Eventuell; Interpretation.
Und das OP nicht gelesen. Oder nicht verstanden.
Egal.


Peter

Dieter Schultheis

unread,
Oct 12, 2011, 6:44:08 PM10/12/11
to
Georg Wieser wrote:
>
>
> "Hans Wein" <hwein_...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:9fm1ia...@mid.individual.net...
>> "Magnus Warker" <mag...@mailinator.com> schrieb:
>>

> Wenn der Fragesteller der Hausbesitzer ist und sonst keine anderen
> Mieter/Mitbewohner �ber das Kabel gehen,
> w�re ich extrem tiefenentspannt beim Verlegen. Wobei ich schon erlebt


> hatte, dass in MEINEM Privathauskeller die

> Leitung des Nachbarn mangels anderer Schaltm�glichkeiten DURCH meinen


> Keller im Verteiler zum Nachbarn rangiert war.

> Ich hatte mich �ber die Br�cken im LSA Verteiler gewundert und wurde
> nach penetranter R�ckfrage "aufgekl�rt".
> Beim n�chsten lustigen Strasseaufreissen haben die das dann nach 2 oder


> 3 Jahren im Gehsteig umrangiert.
>

> jetzt sind nur noch meine Anschl�sse auf dem Kabel.

Um nicht gleich arbeiten in der Erdverkabelung durchf�hren zu
m�ssen, wenn in einem Haus auf einmal mehr Anschluss als
prognostiziert ben�tigt werden, sind viele APL auch per
Ausgleichsadern mit APL's in der Nachbarschaft verbunden. Bei
Einfamilienh�usern sind meist 2-3 Leitungen mir dem Rangierfeld im
Telekom Netzknoten (z.B. Kabelverteilergeh�use) direkt verbunden.
Daher kann es passieren, das der Anschluss eines Nachbarn �ber den
eigenen APL geschaltet ist. Und wenn man dann am eigenen APL
funmmelt, kann es m�chtig �rger geben.

Wenn die Ihre Lagepl�ne beim Besuch mitbringen, k�nnen die genau
sagen, wo der APL eigentlich sein m�sste. Die Inst-Leitungen und
Verteilerdosen im Haus (nach dem APL) sind dann normalerweise aber
nicht mehr in den Telekom Lagepl�nen erfasst.

--
MfG Dieter

Dieter Schultheis

unread,
Oct 12, 2011, 6:30:59 PM10/12/11
to
Georg Wieser wrote:
>
>
> "Horst Scholz" <glas...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:j74jpq$s69$1...@news.albasani.net...

>
> Ich vermute er meint mit APL die TAE Dose?? (�bergabepunkt?) wobei der


> ja z.B bei ISDN hinter den NTBA gewandert ist und nicht mehr die TAE

> Dose ist so weit mit ein Telekomiker mal erz�hlt hat. Obs stimmt oder


> nicht weis der liebe Gott.
>>

Nur beim einfachen analogen Anschluss endet die Telekom
Verantwortlichkeit auf der Anschlussleitung an der ersten TAE
Telefondose. Bei ISDN und DSL geh�ren ein DSL Splitter bzw. ISDN
NTBA noch zur Anschlussleitung.

Diese Grenze ist auch bei St�rungsmeldungen interessant. Denn nur
bei St�rungen im Telekom Abschnitt bis zu dieser Grenze muss man
die Pr�fung (Fern oder durch Technikerbesuch) sowie eine
St�rungsbeseitigung nicht selbst bezahlen.

Bei den neuen Annex J Anschl�ssen mit VoIP Internettelefonie der
Telekom ist der DSL Splitter auch schon wieder �berfl�ssig und
w�rde das Ausnutzen der Sprachfrequenzen f�r die DSL Daten sogar
verhindern. Da n�tzt dann auch das am Anschluss aktivierte Annex J
und der daf�r geeignete Router nichts mehr.

--
MfG Dieter

Hans Wein

unread,
Oct 13, 2011, 2:57:41 AM10/13/11
to
"Dieter Schultheis" <news...@t-online.de> schrieb:

> Nur beim einfachen analogen Anschluss endet die Telekom
> Verantwortlichkeit auf der Anschlussleitung an der ersten TAE

> Telefondose. Bei ISDN und DSL gehören ein DSL Splitter bzw. ISDN NTBA
> noch zur Anschlussleitung.

Das bedeutet aber anscheinend nicht, dass der Kunde von Splitter und
NTBA die Finger zu lassen hat. Andernfalls würde man ihn wohl kaum die
entsprechenden Gerätschaften zwecks Einbau bzw. Austausch im
Störungsfalle per DHL zukommen lassen.

> Diese Grenze ist auch bei Störungsmeldungen interessant. Denn nur bei
> Störungen im Telekom Abschnitt bis zu dieser Grenze muss man die
> Prüfung (Fern oder durch Technikerbesuch) sowie eine
> Störungsbeseitigung nicht selbst bezahlen.

Auch das scheint kein Dogma (mehr) zu sein. Von der Telekom bezogene
Router (Speedport xxx) werden mit betreut.

Hans

Friz Knauer

unread,
Oct 13, 2011, 3:36:51 AM10/13/11
to
Am 13.10.11 08:57, schrieb Hans Wein:

> "Dieter Schultheis" <news...@t-online.de> schrieb:
>
>> Nur beim einfachen analogen Anschluss endet die Telekom
>> Verantwortlichkeit auf der Anschlussleitung an der ersten TAE
>> Telefondose. Bei ISDN und DSL geh�ren ein DSL Splitter bzw. ISDN NTBA
>> noch zur Anschlussleitung.
>
>

> Auch das scheint kein Dogma (mehr) zu sein. Von der Telekom bezogene
> Router (Speedport xxx) werden mit betreut.

Nur gegen Extrabezahlung
>
Die Verantwortlichkeit der Telecom endet am Hausanschluss ( Letzte
Meile), alles was danach angeschlossen wird, ist Privansache.

--
Friz

Ralf Koenig

unread,
Oct 13, 2011, 3:47:08 AM10/13/11
to
On Wed, 12 Oct 2011 18:05:19 +0200, Magnus Warker <mag...@mailinator.com>
wrote:

> Hallo,
>
> bei mir soll der Telefonhausanschluss (APL) verlegt werden:
>

> - Leitung von außen führt in Raum A


> - eine Abzweigung führt durch Raum B zu Raum C

> - in Raum C sitzt der APL, wo die letzte Meile endet

> - Telefonanschluss wird jedoch benötigt in Raum A
> - Verlegen einer weiteren Leitung von C nach A ist unerwünscht
>

> Aufgabe:
> neue Abzweigung in Raum A zu APL in Raum A
>

> Dann könnten alle Leitungen in Raum B und C entfernt werden.

Ein Bild sagt da mehr als 1000 Worte.

Ich habe das mal aufgemalt, wie ich mir das vorstelle:
http://www.img-host.de/bild.php/65909,aplverlegen1IF3A.png

Das erstmal als extrem vereinfachte Zeichnung.

> Dieser Auftrag soll bei der T*kom einen 4-stelligen Betrag kosten.

Aha.

> Selbst machen geht nicht, weil: Der Eingriff in die letzte Meile ist
> nicht erlaubt.

> Aber was genau kann da passieren? Käme man mit Selbtsmachen + Strafe
> eventuell nicht noch billiger weg? #-)

Ich würde sagen: die Frage stellt sich etwas komplexer.

Technisch:
müsstest du erstmal rausbekommen, welche Leitungen hinter dem APL in Raum
C alles dranhängen. Denn mit der Umlegung des APL müsste die Telekom ja
auch alle angeschlossenen Leitungen (die aktuell in Raum C enden) in Raum
A ziehen. Und dafür braucht sie ggf. ein neues vieladriges Kabel von C-B-A
unter Beachtung der Leitungslängen, etc. Auf jeden Fall würde das wieder
einiges an Arbeit machen.

Organisatorisch: stellt sich die Frage nach den Besitzverhaltnissen der
Räume, sowie nach den Parteien am APL.

Finanziell: Der genannte Betrag scheint mir für die gewünschte Änderung
sehr hoch. Konkurrenzfähige Preise entstehen nur dort, wo Konkurrenz auch
zugelassen ist. Ist aber hier nicht der Fall. Und da müsste es an sich was
geben, das Endanwender/Kunden vor Wucherpreisen schützt. Vielleicht lohnt
sich da eine Anfrage bei der Bundesnetzagentur. Die kümmern sich doch um
die rechtlichen Grundlagen und wichtige Verbraucherrechte im deutschen
Telekommunikationsmarkt.

Und je nachdem, wie hoch die technische und organisatorische Komplexität
hier ist, ist die Sache entweder ganz einfach, oder eben doch etwas
komplexer.

Was ist überhaupt für dich der Nutzen der APL-Verlegung? Und was wärst du
bereit zu zahlen? Denn es gibt ja auch die technische Einfach-Lösung:
Kabellose Verbindungen: Also in Raum C DECT-Basis und ggf. DSL-Splitter,
DSL-Modem und WLAN-AccessPoint. Und die Geräte (also Tel, Fax) per DECT,
sowie Internet per WLAN. Vielleicht keine wirklich schöne Lösung, aber
eine einfach zu installierende, die billig ist. Oder mal Powerline
Communications probieren als WLAN-Alternative.

Ralf

Haibe Sonja Schlosser

unread,
Oct 13, 2011, 4:17:04 AM10/13/11
to
Friz Knauer schrieb:

> Die Verantwortlichkeit der Telecom endet am Hausanschluss ( Letzte
> Meile), alles was danach angeschlossen wird, ist Privansache.

Der Hausanschluss ist auch Privatsache.

Haibe

Hans Wein

unread,
Oct 13, 2011, 11:36:09 AM10/13/11
to
"Friz Knauer" <erd...@web.de> schrieb:

>> Auch das scheint kein Dogma (mehr) zu sein. Von der Telekom bezogene
>> Router (Speedport xxx) werden mit betreut.
>
> Nur gegen Extrabezahlung

Klar, wenn der ISP nicht T-Online ist :-)

Hans

Dieter Schultheis

unread,
Oct 18, 2011, 7:50:55 AM10/18/11
to
Hans Wein wrote:
> "Dieter Schultheis" <news...@t-online.de> schrieb:
>
>> Nur beim einfachen analogen Anschluss endet die Telekom
>> Verantwortlichkeit auf der Anschlussleitung an der ersten TAE
>> Telefondose. Bei ISDN und DSL gehören ein DSL Splitter bzw. ISDN NTBA
>> noch zur Anschlussleitung.
>
> Das bedeutet aber anscheinend nicht, dass der Kunde von Splitter und
> NTBA die Finger zu lassen hat. Andernfalls würde man ihn wohl kaum die
> entsprechenden Gerätschaften zwecks Einbau bzw. Austausch im
> Störungsfalle per DHL zukommen lassen.

Wenn alles korrekt angeschlossen, ist auch eine Störung im
Splitter, NTBA kostenfrei, wenn ein Techniker zur
Störungsbeseitigung vorbeikommt.

>
>> Diese Grenze ist auch bei Störungsmeldungen interessant. Denn nur bei
>> Störungen im Telekom Abschnitt bis zu dieser Grenze muss man die
>> Prüfung (Fern oder durch Technikerbesuch) sowie eine
>> Störungsbeseitigung nicht selbst bezahlen.
>
> Auch das scheint kein Dogma (mehr) zu sein. Von der Telekom bezogene
> Router (Speedport xxx) werden mit betreut.

Betreut ja, kostenfrei aber nur am Telefon oder per E-Mail über
deren zentrale Gerätehotline. Der Besuch eines örtlichen
Technikers kostet. Früher lief der Gerätesupport über die teure
0180 5 1990. Jetzt muss man sich zur Gerätehotline über die
kostenfreie 0800 33 01000 richtig durchhangeln, da hierüber alles
läuft (auch der Verkauf)

Meine Beschreibung bezog sich auf Störungsmeldungen für den
Anschluss und nicht für die eigenen Geräte (Kauf oder Miete).


--
MfG Dieter

Dirk Wagner

unread,
Oct 18, 2011, 8:26:36 AM10/18/11
to
Dieter Schultheis <news...@t-online.de> wrote:

> Betreut ja, kostenfrei aber nur am Telefon oder per E-Mail über
> deren zentrale Gerätehotline. Der Besuch eines örtlichen
> Technikers kostet.

Es sei denn, man hat ein Mietgerät von der Telekom.

Ich hatte nach dem Sommerurlaub ein Problem mit dem Speedport.
Sonntag morgens angerufen, Sonntags nachmittags Bestätigung per SMS,
Montag Terminbestätigung mit dem Techniker.
Techniker war Dienstag da und sagte: "Ja, der Router ist defekt, da
müssen wir einen neuen bestellen."

Da fiel ich vom Glauben ab ;-/
Der Techniker sagte mir, aus der Fehlerbeschreibung und der Messung der
Kollegen wüsste er zu 98%, dass der Router defekt ist - aber ein
Austauschgerät hätte er trotzdem nicht...
Das kam dann nach einer Woche per DPD (!) aus Hannover.


> Meine Beschreibung bezog sich auf Störungsmeldungen für den
> Anschluss und nicht für die eigenen Geräte (Kauf oder Miete).

ok.

Dirk

Dieter Schultheis

unread,
Oct 18, 2011, 9:27:24 AM10/18/11
to
Dirk Wagner wrote:
> Dieter Schultheis<news...@t-online.de> wrote:
>
>> Betreut ja, kostenfrei aber nur am Telefon oder per E-Mail über
>> deren zentrale Gerätehotline. Der Besuch eines örtlichen
>> Technikers kostet.
>
> Es sei denn, man hat ein Mietgerät von der Telekom.
>
> Ich hatte nach dem Sommerurlaub ein Problem mit dem Speedport.
> Sonntag morgens angerufen, Sonntags nachmittags Bestätigung per SMS,
> Montag Terminbestätigung mit dem Techniker.
> Techniker war Dienstag da und sagte: "Ja, der Router ist defekt, da
> müssen wir einen neuen bestellen."
>
> Da fiel ich vom Glauben ab ;-/
> Der Techniker sagte mir, aus der Fehlerbeschreibung und der Messung der
> Kollegen wüsste er zu 98%, dass der Router defekt ist - aber ein
> Austauschgerät hätte er trotzdem nicht...
> Das kam dann nach einer Woche per DPD (!) aus Hannover.

Auch Ersatz für die Mietgeräte gibt es nur im Versandaustausch per
Paketdienst von der zentralen Gerätehotline.

Wenn der Techniker beim Besuch den Router als Fehlerquelle
ermittelt hat und du diesen nicht bezahlen musstest, hat du Glück
gehabt. Vielleicht hatten die nur vergessen, dich vorher über
mögliche Kosten für den Besuch zu informieren.
>
>
>> Meine Beschreibung bezog sich auf Störungsmeldungen für den
>> Anschluss und nicht für die eigenen Geräte (Kauf oder Miete).
>
> ok.
>
> Dirk


--
MfG Dieter

Dirk Wagner

unread,
Oct 18, 2011, 10:00:20 AM10/18/11
to
Dieter Schultheis <news...@t-online.de> wrote:

> Wenn der Techniker beim Besuch den Router als Fehlerquelle
> ermittelt hat und du diesen nicht bezahlen musstest, hat du Glück
> gehabt. Vielleicht hatten die nur vergessen, dich vorher über
> mögliche Kosten für den Besuch zu informieren.

Das der Techniker lokal (am DSLAM auf der Straße) etwas durchmessen und
dann evtl. auch zu mir in die Wohnung müsse wurde mir am Telefon
mitgeteilt. Wieso ich beim von der T-Technik veranlassten Besuch was was
hätte zahlen solle, kann ich nicht nachvollziehen...

Ciao

dirk

Hans Wein

unread,
Oct 18, 2011, 4:01:09 PM10/18/11
to
"Dieter Schultheis" <news...@t-online.de> schrieb:

>> Auch das scheint kein Dogma (mehr) zu sein. Von der Telekom bezogene
>> Router (Speedport xxx) werden mit betreut.
>
> Betreut ja, kostenfrei aber nur am Telefon oder per E-Mail über deren
> zentrale Gerätehotline. Der Besuch eines örtlichen Technikers kostet.

OK, dann hat vielleicht die Telekom inzwischen ihr Kleingedrucktes
geändert. Bei mir war es jedenfalls noch so, dass der Servicemann nach
Überprüfung an der ersten TAE-Dose seinen Testrouter (ein ziemlich
abgegriffenes Exemplar übrigens) aus dem Koffer holte und anschloss. Nun
gut, es mag sein, dass meine Bestellung eines neuen Speedports als
Honorar für die Serviceleistung betrachtet wurde ;-)

Hans

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