Da die Drehmomenteinstellung an meinem Akkuschrauber nicht mehr so
richtig will, mᅵchte ich mir die betreffende Mechanik mal genauer ansehen.
Leider kriege ich das Bohrfutter nicht ab, was Voraussetzung dafᅵr ist,
daᅵ ich den Ring mit den Drehmomentmarkierungen nach vorne abziehen kann
(4).
Wie auf den Fotos zu sehen, ist das Bohfutter schon teilweise zerlegt,
auch die Schraube mit Linksgewinde ist bereits herausgedreht.
Ich vermute, daᅵ wie ᅵblich, das Bohrfutter mittels Rechtsgewinde auf
den Antrieb geschraubt ist; nur, es rᅵhrt sich keinen Deut. Leider kann
ich auf der Antriebsseite (3) auch nicht sehr gut ansetzen. Der
Selbsthemmmechanismus rutscht irgendwann durch und das Gegenhalten mit
einer halbwegs passenden Flachzange ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Wie auf (1) und (4) zu sehen, hat der verbliebene Rest des Bohrfutters
auch schon ein wenig gelitten.
Erhitzen des "Stummels" mit der Heiᅵluftpistole hat auch nichts gebracht.
Was tun?
Alexander
(1) http://home.arcor.de/hinz_und_kunz/drh/seite.jpg
(2) http://home.arcor.de/hinz_und_kunz/drh/schraeg.jpg
(3) http://home.arcor.de/hinz_und_kunz/drh/unten.jpg
(4) http://home.arcor.de/hinz_und_kunz/drh/seite2.jpg
> Leider kriege ich das Bohrfutter nicht ab, was Voraussetzung dafür ist,
> daß ich den Ring mit den Drehmomentmarkierungen nach vorne abziehen kann
> Ich vermute, daß wie üblich, das Bohrfutter mittels Rechtsgewinde auf
> den Antrieb geschraubt ist; nur, es rührt sich keinen Deut.
Hallo,
So im demontierten Zustand wird das wohl nix.
Eventuell ein Blick in die Bedienungsanleitung?
Die übliche Methode ist: bei zusammengebauter Maschine Halteschraube
raus, dann einen möglichst großen (10erSW?) Inbusschlüssel mit der
kurzen Seite fest ins Futter spannen und das Futter damit
abschrauben.
Wenn Dein Schrauber kein Planetengetriebe hat, kleinen Gang rein
und mit kräftigem Ruck lösen. Auf keinen Fall außen am
Futter Kraft anwenden, und die Gleitflächen des Futters nicht weiter
misshandeln. Die müssen vor dem Zusammenbau noch zart und sanft
entgratet werden.
gutes Gelingen
ed
habe auch gerade dieses Problem.
hier wurde ich fündig: http://www.elv-downloads.de/service/manuals_hw/81038_Akkuschrauber_UM.pdf
viel Erfolg
Doch, es wurde schon was aber... (siehe unten)
> Eventuell ein Blick in die Bedienungsanleitung?
Das w�re, ohne Ironie, wirklich eine Idee gewesen. Da� ich sie nicht zur
Hand hatte, w�re dank Internet ja keine Ausrede mehr gewesen.
> Die �bliche Methode ist: bei zusammengebauter Maschine Halteschraube
> raus, dann einen m�glichst gro�en (10erSW?) Inbusschl�ssel mit der
> kurzen Seite fest ins Futter spannen und das Futter damit
> abschrauben.
> Wenn Dein Schrauber kein Planetengetriebe hat, kleinen Gang rein
> und mit kr�ftigem Ruck l�sen. Auf keinen Fall au�en am
> Futter Kraft anwenden, und die Gleitfl�chen des Futters nicht weiter
> misshandeln. Die m�ssen vor dem Zusammenbau noch zart und sanft
> entgratet werden.
Das hat sich erledigt.
So, jetzt im Einzelnen. Nach Lesen Deines Beitrags habe ich mich auch
gefragt, was mich geritten hat und habe sowohl das Bohrfutter als auch
den Rest des Schraubers wieder zusammengesetzt und den Inbus
eingespannt. Leider half es nichts, das Futter zeigte sich
unbeeindruckt, trotz mehrerer deutlicher Hammerschl�ge auf den
Schl�ssel. Auch mit "roher" Gewalt war nichts zu machen, irgendwann hat
der Selbsthemmmechanismus kaputuiliert.
M�glicherweise habe ich vorher schon irgendwas verbockt, so da� es nun
zu sp�t f�r das richtige Vorgehen war.
Letztendlich habe ich das Futter wieder zerlegt und oberhalb des (noch
verdeckten) Gewindes abges�gt. Dann habe ich den verbliebenen Rest an
zwei gegen�berliegenden Stellen bis fast auf das Gewinde abgefeilt und
weitere Losdrehversuche unternommen. Endlich machte es "Knack" und ich
konnte den k�mmerlichen Rest abschrauben (und endlich einen Blick auf
den eigentlich defekten Rutschkupplungsvorspannmechanismus werfen).
Zum Gl�ck hatte ich noch ein anderes Schnellspannfutter zur Hand, das
sich ohne allzuviel Aufwand montieren lies.
Insgesamt eine der weniger ruhmreichen Aktionen;-)
Alexander
Danke aber es hat sich erledigt (siehe mein Parallelposting).
Alexander
> Letztendlich habe ich das Futter wieder zerlegt und oberhalb des (noch
> verdeckten) Gewindes abgesägt. Dann habe ich den verbliebenen Rest an
> zwei gegenüberliegenden Stellen bis fast auf das Gewinde abgefeilt und
> weitere Losdrehversuche unternommen. Endlich machte es "Knack" und ich
> konnte den kümmerlichen Rest abschrauben (und endlich einen Blick auf
> den eigentlich defekten Rutschkupplungsvorspannmechanismus werfen).
hallo,
jetzt hoffe ich doch sehr auf einen kundigen Kommentar der Dir (und
mir)
die Ursache erklärt. Hört sich an als ob einen sowas jederzeit
treffen
könnte, was tun? Muss man bei Neukauf erstmal demontieren und
Gewinde fetten? Was wohl der Bosch Service im Garantiefall gemacht
hätte? Kurz probieren und dann wegschmeißen?
Gruß
Ed
Ich mu� Dich da leider entt�uschen, ich habe derzeit nichts im Angebot.
> Muss man bei Neukauf erstmal demontieren und
> Gewinde fetten?
Das k�nnte nicht die schlechteste Idee sein. Als ich letztens beim Auto
vor einem �hnlichen Problem stand, kam mir in der Tat ein derartiger
Gedanke.
> Was wohl der Bosch Service im Garantiefall gemacht
> h�tte? Kurz probieren und dann wegschmei�en?
Je nachdem evtl. ein neues Ger�t auf Kosten des Hauses.
Alexander