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Gummidichtungen am Auto mit Ballistol behandeln ?

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Bernhart_Diener

unread,
Dec 24, 2012, 6:25:07 AM12/24/12
to
Hallo allerseits,
Wenn man im Winter morgens die Autotuer aufmachen will, kann es sein,
dass diese sich nicht leicht oeffnen laesst, weil die Gummidichtung am
Metall klebt.
Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol bespr�hen.
Frage: Schadet das dem Gummi?
Wird der Gummi sproede bzw. l�st sich auf ?

mfg
BH


Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 24, 2012, 6:32:02 AM12/24/12
to
Letzteres vermutlich. AFAIK empfiehlt sich Talkum daf�r.

--
/

F.Schoerghuber

unread,
Dec 24, 2012, 7:01:01 AM12/24/12
to
Am 12/24/2012 12:25 PM schrieb Bernhart_Diener:

> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol besprᅵhen.
> Frage: Schadet das dem Gummi?
> Wird der Gummi sproede bzw. lᅵst sich auf ?

Nein, nein und nein

Ballistol loest den Schmutz auf der Dichtung.
Daher sofort nach dem Einspruehen mit einem
Lappen mehrmals abwischen. Dann nochmal mit
einem sauberen, mit Ballistol getraenktem
Lappen abwischen.

http://www.ballistol.de/90-0-BALLISTOL-Universal-l-.html

hth
fritz

Gerd Malkowski

unread,
Dec 24, 2012, 7:00:27 AM12/24/12
to
Bernhart_Diener schrieb:

> Wenn man im Winter morgens die Autotuer aufmachen will, kann es sein,
> dass diese sich nicht leicht oeffnen laesst, weil die Gummidichtung am
> Metall klebt.

Glycerin ist hier das Mittel der Wahl.
Gerd

Andeas Wenzel

unread,
Dec 24, 2012, 7:06:38 AM12/24/12
to
On 24.12.2012 12:25, Bernhart_Diener wrote:
> [...]
> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol bespr�hen.
> Frage: Schadet das dem Gummi?
> Wird der Gummi sproede bzw. l�st sich auf ?

Der Hersteller Empfiehlt es sogar daf�r:

http://www.ballistol.de/files/flyer_balli_deu_27_09_2011.pdf

Gru�,
Andreas

Werner Schmidt

unread,
Dec 24, 2012, 9:50:19 AM12/24/12
to
Hallo Bernhart_Diener, Du schriebst am 24.12.2012 12:25

> Wenn man im Winter morgens die Autotuer aufmachen will, kann es sein,
> dass diese sich nicht leicht oeffnen laesst, weil die Gummidichtung am
> Metall klebt.
> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol besprᅵhen.
> Frage: Schadet das dem Gummi?
> Wird der Gummi sproede bzw. lᅵst sich auf ?

letzteres wᅵrde ich bei Behandlung von Gummi mit ᅵlen (Ballist_ol_ hᅵrt
sich ja erst mal nach "ᅵl" an) immer befᅵrchten. Nun, scheint ja nicht
der Fall zu sein.

Meine Empfehlungen wᅵren (je nach Verfᅵgbarkeit, in absteigender Reihenfolge

Hirschtalg (im Autozubehᅵr in Stiftform zu bekommen)
Glycerin (Drogerie? wo kauft man so was heutzutage?)
Talkum (gibt's auch im Autozubehᅵr)

In *jedem* Fall vorher grᅵndlich reinigen und Auftrag *dᅵnn* auf die
*trockene* Oberflᅵche.

Gruᅵ
Werner
Message has been deleted

Andreas Bockelmann

unread,
Dec 24, 2012, 3:34:24 PM12/24/12
to
Michael 'Mithi' Cordes schrieb:

> "�l", ja, allerdings kein Mineral�l sondern ein Wei��l aus Paraffin,
> also mit der Vaseline verwandt.


Es wird aber letztendlich aus Mineral�l gewonnen.
Ich habe meine T�rdichtungen immer mit K�hlerfrostschutz (Glysanthin)
eingerieben.


--
Mit freundlichen Gr��en | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

Harald Klotz

unread,
Dec 24, 2012, 3:51:41 PM12/24/12
to
Bernhart_Diener wrote:

> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol besprᅵhen.
> Frage: Schadet das dem Gummi?

Keine Ahnung.

> Wird der Gummi sproede bzw. lᅵst sich auf ?

Ich wᅵrde Talkum nehmen, das ist seit Jahrzehnten bewᅵhrt.
Warum du gerade ein ᅵl, welches fᅵr einen ganz anderen Zweck
produziert wird, nehmen willst erschliesst sich mir nicht.

Grᅵᅵe Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 24, 2012, 4:00:15 PM12/24/12
to
Werner Schmidt wrote:

> Meine Empfehlungen wᅵren (je nach Verfᅵgbarkeit, in
> absteigender Reihenfolge
> Hirschtalg (im Autozubehᅵr in Stiftform zu bekommen)
> Glycerin (Drogerie? wo kauft man so was heutzutage?)

Ich habe meines aus der Apotheke.

> Talkum (gibt's auch im Autozubehᅵr)

> In *jedem* Fall vorher grᅵndlich reinigen und Auftrag *dᅵnn*
> auf die *trockene* Oberflᅵche.

Ich wᅵrde Talkum an Stelle 1 setzen.

Grᅵᅵe Harald

Nico Lubitz

unread,
Dec 24, 2012, 4:55:38 PM12/24/12
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

> Bernhart_Diener wrote:
>
>> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol bespr�hen.
>> Frage: Schadet das dem Gummi?
>
> Keine Ahnung.

[...]
> Warum du gerade ein �l, welches f�r einen ganz anderen Zweck
> produziert wird, nehmen willst erschliesst sich mir nicht.

Und mir erschliesst sich nicht, woher Du wissen willst, f�r welchen Zweck
Ballistol produziert wird. ;)

Aber im Ernst, zuf�llig habe ich eine Dose hier auf dem Schreibtisch
stehen. Darauf steht (neben vielen anderen Anwendungszwecken): "Verhindert
das Ein- und Festfrieren von T�rschl�ssern und -gummis im Winter".


-nil

--
So vor einem Monat fragte mich jemand warum ich �fter "wir" schreibe.
Ich antwortete damals, da� es in anbetracht meiner zahlreichen Aktivit�ten
unglaubw�rdig wirkt, da� ich nur einer allein bin.
Roland M�sl in <407191df$0$16258$91ce...@newsreader01.highway.telekom.at>

Harald Klotz

unread,
Dec 25, 2012, 12:38:32 AM12/25/12
to
Nico Lubitz wrote:

> Aber im Ernst, zuf�llig habe ich eine Dose hier auf dem
> Schreibtisch stehen. Darauf steht (neben vielen anderen
> Anwendungszwecken): "Verhindert das Ein- und Festfrieren von
> T�rschl�ssern und -gummis im Winter".

Danke f�r die Aufkl�rung.
Ich verband das bisher mit Waffen�l und da ich keine Waffe
besitze hat mich das nie weiter interessiert.
Dass das Zeug manchmal f�r anderes empfohlen wird habe ich schon
mitbekommen, als Festfrierschutz, also Trennmittel, bisher nicht.
Ein �l w�rde ich trotzdem nicht verwenden, weil es Schmutz bindet
und wenn man mit der Kleidung drankommt.......

Gr��e Harald

Message has been deleted

Volker Hahn

unread,
Dec 25, 2012, 4:45:54 AM12/25/12
to
In article <50d94fd4$0$6643$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net>,
Harald Klotz wrote:
> Ein �l w�rde ich trotzdem nicht verwenden, weil es Schmutz bindet
> und wenn man mit der Kleidung drankommt.......

ack, das w�re f�r mich gerade an dieser Stelle ein no-go f�r �l.

Nico Lubitz

unread,
Dec 25, 2012, 5:11:16 AM12/25/12
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

> Danke f�r die Aufkl�rung.

Da nich f�r.

> Ich verband das bisher mit Waffen�l und da ich keine Waffe
> besitze hat mich das nie weiter interessiert.
> Dass das Zeug manchmal f�r anderes empfohlen wird habe ich schon
> mitbekommen, als Festfrierschutz, also Trennmittel, bisher nicht.

Alle m�glichen Einsatzbereiche findest Du unter
<http://www.ballistol.de/files/abzug_neu.pdf>. Waffen sind auch dabei. ;)

> Ein �l w�rde ich trotzdem nicht verwenden, weil es Schmutz bindet
> und wenn man mit der Kleidung drankommt.......

Ausprobiert habe ich es selbst noch nicht, kann Deine Bedenken aber
nachvollziehen. K�me auf einen Versuch an.


-nil

--
Benutze niemals keine doppelten Verneinungen!

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Dec 25, 2012, 5:23:10 AM12/25/12
to
Harald Klotz schrieb:

> Ein �l w�rde ich trotzdem nicht verwenden, weil es Schmutz bindet
> und wenn man mit der Kleidung drankommt.......

Nun ja, Glyzerin ist in dieser Hinsicht nicht viel besser als �l und
helle Talkum-Flecken in dunklen Klamotten sehen jetzt auch nicht soo
toll aus.. ;-)

Gru� B.

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 25, 2012, 5:23:33 AM12/25/12
to
Harald Klotz schrieb am Tue, 25 Dec 2012 06:38:32 +0100:
> Nico Lubitz wrote:

>> Aber im Ernst, zuf�llig habe ich eine Dose hier auf dem
>> Schreibtisch stehen. Darauf steht (neben vielen anderen
>> Anwendungszwecken): "Verhindert das Ein- und Festfrieren von
>> T�rschl�ssern und -gummis im Winter".

> Danke f�r die Aufkl�rung.
> Ich verband das bisher mit Waffen�l und da ich keine Waffe
> besitze hat mich das nie weiter interessiert.

Ballistol eignet sich ganz hervorragend auch f�r Klingen aus Karbonstahl
(Messer, �xte), Glattleder und unbehandeltes Holz.

--
/

Message has been deleted

Andreas Bockelmann

unread,
Dec 25, 2012, 6:03:12 AM12/25/12
to
V�nzenz Ahr�ndt schrieb:

> Ballistol eignet sich ganz hervorragend auch f�r Klingen aus Karbonstahl
> (Messer, �xte), Glattleder und unbehandeltes Holz.

Ich kenne Ballistol als DAS Universalmittel in der Jagdh�tte.

Mein verstorbener Sch�ferhund hatte Zeit seines Lebens Probleme mit
entz�ndeten Ohren. Regelm��iges S�ubern der Ohrmuscheln mit Ballistol
war wesentlich erfolgreicher als alles was der Tierarzt f�r ein
horrendes Geld zusammenpanschte, um nicht zu sagen, dass der Hund bei
regelm��iger Pflege mit Ballistol nahezu beschwerdefrei war.

Detlef Wirsing

unread,
Dec 25, 2012, 6:23:59 AM12/25/12
to
Andreas Bockelmann schrieb:

>V�nzenz Ahr�ndt schrieb:
>
>> Ballistol eignet sich ganz hervorragend auch f�r Klingen aus Karbonstahl
>> (Messer, �xte), Glattleder und unbehandeltes Holz.
>
>Ich kenne Ballistol als DAS Universalmittel in der Jagdh�tte.
>
>Mein verstorbener Sch�ferhund hatte Zeit seines Lebens Probleme mit
>entz�ndeten Ohren. Regelm��iges S�ubern der Ohrmuscheln mit Ballistol
>war wesentlich erfolgreicher als alles was der Tierarzt f�r ein
>horrendes Geld zusammenpanschte, um nicht zu sagen, dass der Hund bei
>regelm��iger Pflege mit Ballistol nahezu beschwerdefrei war.

Ich habe mit dem Universal�l unter anderem eine alte steife Lederjacke
wieder weich bekommen. Gekauft hatte ich es, um einen alten Stabmixer
wieder g�ngig zu machen. Ballistol ist lebensmittelecht, kann also
verzehrt werden. Wirklich ein Tausendsassa.

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 25, 2012, 6:41:50 AM12/25/12
to
Detlef Wirsing schrieb am Tue, 25 Dec 2012 12:23:59 +0100:
> Andreas Bockelmann schrieb:
>> V�nzenz Ahr�ndt schrieb:

>>> Ballistol eignet sich ganz hervorragend auch f�r Klingen aus Karbonstahl
>>> (Messer, �xte), Glattleder und unbehandeltes Holz.

>> Ich kenne Ballistol als DAS Universalmittel in der Jagdh�tte.

Daf�r wurde es ja AFAIK auch entwickelt: f�r Waffen und Teile/Zubeh�r aus
Holz und Leder.

>> Mein verstorbener Sch�ferhund hatte Zeit seines Lebens Probleme mit
>> entz�ndeten Ohren. Regelm��iges S�ubern der Ohrmuscheln mit Ballistol
>> war wesentlich erfolgreicher als alles was der Tierarzt f�r ein
>> horrendes Geld zusammenpanschte, um nicht zu sagen, dass der Hund bei
>> regelm��iger Pflege mit Ballistol nahezu beschwerdefrei war.

> Ich habe mit dem Universal�l unter anderem eine alte steife Lederjacke
> wieder weich bekommen. Gekauft hatte ich es, um einen alten Stabmixer
> wieder g�ngig zu machen. Ballistol ist lebensmittelecht, kann also
> verzehrt werden.

... wobei man das angesichts des Geruchs vielleicht lieber nicht m�chte.
Jedenfalls nehme ich es daher nicht unbedingt f�r Kochmesser, daf�r gibt's
z. B. Kameliensamen�l.

> Wirklich ein Tausendsassa.

Jo.

--
/

Message has been deleted

Dorothee Hermann

unread,
Dec 25, 2012, 7:06:12 AM12/25/12
to
Am 25.12.2012 12:52, schrieb Martin Τrautmann:
> On Tue, 25 Dec 2012 12:41:50 Vínzenz Ahréndt wrote:


>> Jedenfalls nehme ich es daher nicht unbedingt für Kochmesser,
>> dafür gibt's z. B. Kameliensamenöl.

> Wie schmeckt und riecht das?

Für Kosmetik sehr neutral (so kannte ich es bisher nur), aber hier
wird beschrieben, dass man das "unraffinierte" Öl schon seit alters
her benutzt:

"Hinter dem Kameliensamenöl verbirgt sich nicht die bekannte
Zierpflanze, sondern der Teestrauch. Aus ihm gewinnt man den
chinesischen grünen und schwarzen Tee. Unbekannter ist, dass aus den
Teesamen auch ein sehr wertvolles fettes Öl für die Schönheitspflege
gepresst wird. Aber aus dem Kamelienöl gewinnt man auch eine sehr
begehrte Tusche für die Seidenmalerei. In Japan und im Süden Chinas wird
das Kameliensamenöl auch als Speiseöl verwendet.

Aber im antiken Japan wurden die Schwerter traditionell mit
Kameliensamenöl gepflegt. Denn das Kameliensamenöl bietet, durch seine
speziellen Inhaltsstoffe, einen sehr guten Korrosionsschutz für die
Klinge. Auch heute noch werden edle Schwerter nach alten Überlieferungen
und Materialen gefertigt. Aber solch ein exklusives Schwert darf man
nicht mit einem raffinierten Kameliensamenöl pflegen, denn ein solches
Produkt enthält nicht mehr die wichtigen Inhaltsstoffe, da diese durch
den Raffinationsprozess dem Öl entzogen wurden" aus
http://www.satureja.de/html/kameliensamenol.html


Dorothee

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 25, 2012, 7:10:58 AM12/25/12
to
Martin Τrautmann schrieb am Tue, 25 Dec 2012 11:52:29 +0000 (UTC):
> On Tue, 25 Dec 2012 12:41:50 +0100, Vínzenz Ahréndt wrote:

>> ... wobei man das angesichts des Geruchs vielleicht lieber nicht möchte.
>> Jedenfalls nehme ich es daher nicht unbedingt für Kochmesser, dafür gibt's
>> z. B. Kameliensamenöl.

> Wie schmeckt und riecht das?

Ballistol ist deutlich parfürmiert. Frisch ist es ein penetranter,
süßlich-künstlicher Geruch. Wenn es eingezogen bzw. abgetrocknet ist, gibt
es dem Material aber einen unaufdringlichen, angenehm erdigen Geruch. Man
hat das Gefühl, _so_ muß Stahl/Leder/Holz riechen. - Bei Dingen, die man
für's Essen verwendet, möchte man es aber instinktiv nicht haben, auch wenn
man es aufgrund seiner Reinheit (Weißöl) essen dürfte.

--
/
°

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 25, 2012, 7:21:20 AM12/25/12
to
Dorothee Hermann schrieb am Tue, 25 Dec 2012 13:06:12 +0100:
> Am 25.12.2012 12:52, schrieb Martin Τrautmann:
>> On Tue, 25 Dec 2012 12:41:50 Vínzenz Ahréndt wrote:

>>> Jedenfalls nehme ich es daher nicht unbedingt für Kochmesser,
>>> dafür gibt's z. B. Kameliensamenöl.

>> Wie schmeckt und riecht das?

> Für Kosmetik sehr neutral (so kannte ich es bisher nur), aber hier
> wird beschrieben, dass man das "unraffinierte" Öl schon seit alters
> her benutzt:

Ach so, Kameliensamenöl war gemeint. Ja, das ist sehr dezent. Ich würde es
als so ähnlich wie Sonneblumenöl beschreiben, allerdings einen Hauch
stärker duftend, mit einer Note ähnlich Gemüsemais und halbflüssigem Rührei
in Butter.

--
/
°

Andreas Bockelmann

unread,
Dec 25, 2012, 7:30:02 AM12/25/12
to
V�nzenz Ahr�ndt schrieb:
> Detlef Wirsing schrieb am Tue, 25 Dec 2012 12:23:59 +0100:
>> Andreas Bockelmann schrieb:
>>> V�nzenz Ahr�ndt schrieb:
>
>>>> Ballistol eignet sich ganz hervorragend auch f�r Klingen aus Karbonstahl
>>>> (Messer, �xte), Glattleder und unbehandeltes Holz.
>
>>> Ich kenne Ballistol als DAS Universalmittel in der Jagdh�tte.
>
> Daf�r wurde es ja AFAIK auch entwickelt: f�r Waffen und Teile/Zubeh�r aus
> Holz und Leder.

In den 70ern auch gegen M�cken-/Zeckenbisse, Wespenstiche, Brandblasen
und Entz�ndungen. Vattern hat das f�r Ausr�stung, Hund und Mensch
eingesetzt. Und bis auf den Hund leben alle noch...

M.Dinsch

unread,
Dec 25, 2012, 10:31:06 AM12/25/12
to
Am Tue, 25 Dec 2012 12:41:50 +0100, meinte V�nzenz Ahr�ndt
<vinzenz...@gmx.com>:

>... wobei man das angesichts des Geruchs vielleicht lieber nicht m�chte.
>Jedenfalls nehme ich es daher nicht unbedingt f�r Kochmesser, daf�r gibt's
>z. B. Kameliensamen�l.

Das ist eine Frage der pers�nlichen Vorliebe. Ich empfinde den Gerucht
als angenehm. Andererseits mag ich auch das olfaktorische Klima etwa
in einer Maschinenhalle ... etwa im Werkzeugmaschinensaal des
Deutschen Museums in M�nchen. Der Geruch von Maschinen�l und
arbeitender Maschinentechnik ....

M.Dinsch

unread,
Dec 25, 2012, 10:27:03 AM12/25/12
to
Am Tue, 25 Dec 2012 06:38:32 +0100, meinte "Harald Klotz"
<kl...@freenet.de>:

>Ich verband das bisher mit Waffen�l und da ich keine Waffe
>besitze hat mich das nie weiter interessiert.
>Dass das Zeug manchmal f�r anderes empfohlen wird habe ich schon
>mitbekommen, als Festfrierschutz, also Trennmittel, bisher nicht.

Oho, in den einschl�gigen Kreisen gilt Ballistol als Allheilmittel f�r
nahezu alles, innere und �ue�ere Anwendung und Wundpflege, auch zur
Tierpflege ... und als Deo bzw. Parfum ohnehin. Das ist der typische
Geruch der (Schu�)Waffenfreude.

M.Dinsch

unread,
Dec 25, 2012, 10:29:15 AM12/25/12
to
Am Tue, 25 Dec 2012 12:03:12 +0100, meinte Andreas Bockelmann
<xot...@gmx.de>:

>Ich kenne Ballistol als DAS Universalmittel in der Jagdh�tte.
>Mein verstorbener Sch�ferhund hatte Zeit seines Lebens Probleme mit
>entz�ndeten Ohren. Regelm��iges S�ubern der Ohrmuscheln mit Ballistol
>war wesentlich erfolgreicher als alles was der Tierarzt f�r ein
>horrendes Geld zusammenpanschte, um nicht zu sagen, dass der Hund bei
>regelm��iger Pflege mit Ballistol nahezu beschwerdefrei war.

Ich stimme Dir zu, kann mir aber nicht den faden Witz verkneifen, da�
das Ableben Deines Hundes die Annahme einer positiven Wirkung von
Ballistol auf einen Organismus doch etwas fragw�rdig erscheinen l��t
...
Nicht �belnehmen, bitte.

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 25, 2012, 10:36:27 AM12/25/12
to
M.Dinsch schrieb am Tue, 25 Dec 2012 16:31:06 +0100:
> Am Tue, 25 Dec 2012 12:41:50 +0100, meinte V�nzenz Ahr�ndt

>> ... wobei man das angesichts des Geruchs vielleicht lieber nicht m�chte.
>> Jedenfalls nehme ich es daher nicht unbedingt f�r Kochmesser, daf�r gibt's
>> z. B. Kameliensamen�l.

> Das ist eine Frage der pers�nlichen Vorliebe.

Nat�rlich.

> Ich empfinde den Gerucht als angenehm. Andererseits mag ich auch das
> olfaktorische Klima etwa in einer Maschinenhalle ... etwa im
> Werkzeugmaschinensaal des Deutschen Museums in M�nchen. Der Geruch von
> Maschinen�l und arbeitender Maschinentechnik ....

Geht mir �hnlich, aber das ist halt nicht unbedingt mampf-affin.

--
/

Ernst-Peter Nawothnig

unread,
Dec 25, 2012, 10:40:12 AM12/25/12
to
Am 24.12.2012 12:25, schrieb Bernhart_Diener:
> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol besprühen.
> Frage: Schadet das dem Gummi?
> Wird der Gummi sproede bzw. löst sich auf ?

Seit ich 1x im Jahr Silikonöl draufsprühe klebt nichts mehr.
Ernst-Peter


Werner Schmidt

unread,
Dec 25, 2012, 10:58:51 AM12/25/12
to
Hallo Harald Klotz, Du schriebst am 24.12.2012 22:00

> Werner Schmidt wrote:
>> Glycerin (Drogerie? wo kauft man so was heutzutage?)
>
> Ich habe meines aus der Apotheke.

ich hab's befᅵrchtet ...

> Ich wᅵrde Talkum an Stelle 1 setzen.

ich nicht, weil's an dunklen Klamotten weiᅵ abfᅵrbt. Glycerin trᅵgt
wegen seiner flᅵssigen Konsistenz auf der Dichtung nicht so auf, ist
aber wasserlᅵslich / mischbar, so dass es nicht so standfest ist.

Hirschtalg ist recht fest (Talgstift vor Anwendung in der Hosentasche
erwᅵrmen hilft ungemein) und haftet am Gummi stᅵrker als an Kleidung (so
das er unter normalen Umstᅵnden - also bei kurzem, lockerem Kontakt -
auch keine Fettflecken erzeugt). Daher meine 1. Wahl, auch wenn der
gleichmᅵᅵige dᅵnne Auftrag etwas schwieriger ist als beim Glycerin.

YMMV.

Gruᅵ
Werner

Georg Wieser

unread,
Dec 25, 2012, 12:59:11 PM12/25/12
to
ein "Viertele" hilft auch prima gegen Verstopfung ;-)

NEIN bitte nicht versuchen.

Georg Wieser

unread,
Dec 25, 2012, 1:01:52 PM12/25/12
to
Am 25.12.2012 16:27, schrieb M.Dinsch:

und als Deo bzw. Parfum ohnehin.

DAS war die einzige der bisherig genannten Anwendungen die ich noch
nicht kannte ;-)

Andreas Bockelmann

unread,
Dec 25, 2012, 1:46:11 PM12/25/12
to
M.Dinsch schrieb:

> Ich stimme Dir zu, kann mir aber nicht den faden Witz verkneifen, da�
> das Ableben Deines Hundes die Annahme einer positiven Wirkung von
> Ballistol auf einen Organismus doch etwas fragw�rdig erscheinen l��t

Sagen wir es mal so. Der Deutsch Kurzhaar meines alten Herrn ist im
Alter von knapp 13 Jahren am Herzinfarkt verstorben. Mein Sch�ferhund
wurde keine 9 und war innerlich vom Krebs zerfressen. Leider die
h�ufigste Todesursache beim Sch�ferhund.

Dorothee Hermann

unread,
Dec 25, 2012, 2:18:04 PM12/25/12
to
Am 25.12.2012 13:21, schrieb Vᅵnzenz Ahrᅵndt:

> Ach so, Kameliensamenᅵl war gemeint. Ja, das ist sehr dezent.

> Ich wᅵrde es als so ᅵhnlich wie Sonneblumenᅵl beschreiben, allerdings
> einen Hauch stᅵrker duftend, mit einer Note ᅵhnlich Gemᅵsemais und
> halbflᅵssigem Rᅵhrei in Butter.

Du hast schon an eine Karriere als Parfumeur und/oder Deklateur der
Duftnuancen gedacht?
*schmunzel*


Dorothee



Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 26, 2012, 3:58:48 AM12/26/12
to
Dorothee Hermann schrieb am Tue, 25 Dec 2012 20:18:04 +0100:
> Am 25.12.2012 13:21, schrieb Vínzenz Ahréndt:

>> Ach so, Kameliensamenöl war gemeint. Ja, das ist sehr dezent.

>> Ich würde es als so ähnlich wie Sonneblumenöl beschreiben, allerdings
>> einen Hauch stärker duftend, mit einer Note ähnlich Gemüsemais und
>> halbflüssigem Rührei in Butter.

> Du hast schon an eine Karriere als Parfumeur und/oder Deklateur der
> Duftnuancen gedacht?
> *schmunzel*

Ich übe doch erst, im nächsten Leben werde ich Weintester:

<https://www.youtube.com/watch?v=mNkYTfDiC_k>

--
/
°

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 26, 2012, 4:11:58 AM12/26/12
to
Dorothee Hermann schrieb am Tue, 25 Dec 2012 20:18:04 +0100:
> Am 25.12.2012 13:21, schrieb V�nzenz Ahr�ndt:

>> Ach so, Kameliensamen�l war gemeint. Ja, das ist sehr dezent.

>> Ich w�rde es als so �hnlich wie Sonneblumen�l beschreiben, allerdings
>> einen Hauch st�rker duftend, mit einer Note �hnlich Gem�semais und
>> halbfl�ssigem R�hrei in Butter.

> Du hast schon an eine Karriere als Parfumeur und/oder Deklateur der
> Duftnuancen gedacht?
> *schmunzel*

Ich �be doch erst, im n�chsten Leben werde ich Weintester:

<https://www.youtube.com/watch?v=yn95nVu3Z4U>

--
/

M.Dinsch

unread,
Dec 26, 2012, 4:46:23 AM12/26/12
to
Am Tue, 25 Dec 2012 19:01:52 +0100, meinte Georg Wieser
<dumic...@arcor.de>:

>>und als Deo bzw. Parfum ohnehin.
>DAS war die einzige der bisherig genannten Anwendungen die ich noch
>nicht kannte ;-)

:-)
Ich gebe zu, da� das vielleicht nicht unbedingt auf jede Frau
attraktiv wirkt.

Werner Schmidt

unread,
Dec 26, 2012, 6:52:08 AM12/26/12
to
Hallo Ernst-Peter Nawothnig, Du schriebst am 25.12.2012 16:40

> Am 24.12.2012 12:25, schrieb Bernhart_Diener:
>> Meine Idee: Gummidichtungen am Auto mit Ballistol besprᅵhen.
>> Frage: Schadet das dem Gummi?
>> Wird der Gummi sproede bzw. lᅵst sich auf ?
>
> Seit ich 1x im Jahr Silikonᅵl draufsprᅵhe klebt nichts mehr.
> Ernst-Peter

ich habe mal (aus unsicherer Quelle) gehᅵrt, es sei keine gute Idee, am
Auto mit Silikonᅵl zu arbeiten.

Die Begrᅵndung lautete: das Zeugs lasse sich kaum restlos von
irgendeiner Oberflᅵche entfernen, werde aber durch Anfassen gut von A
nach B weitergetragen. Was bei spᅵteren Lackarbeiten erhebliche Probleme
machen kᅵnne. Trennschicht halt.

Wie gesagt, Quelle unsicher.

Vielleicht weiᅵ Siggi ja was dazu?

Gruᅵ
Werner

Gernot Zander

unread,
Dec 26, 2012, 10:07:32 AM12/26/12
to
Hi,

in de.rec.heimwerken Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:
> Meine Empfehlungen wären (je nach Verfügbarkeit, in absteigender Reihenfolge

> Hirschtalg (im Autozubehör in Stiftform zu bekommen)
> Glycerin (Drogerie? wo kauft man so was heutzutage?)
> Talkum (gibt's auch im Autozubehör)

> In *jedem* Fall vorher gründlich reinigen und Auftrag *dünn* auf die
> *trockene* Oberfläche.

Ich mache seit Jahren genau gar nichts. Ich halte sie ggf. sauber und
trocken. Wenn sie sauber (und dicht) sind, kann kein Wasser dazwischen
kommen, und dann kann auch nichts festfrieren. (Vielleicht sind aber
auch nur die KFZ, die ich bisher hatte, da günstig konstruiert.)

Das einzige, was mir mal sozusagen festgefroren ist, war die
Schließmechanik im Inneren der Tür. Das ist doof, weil die Tür zwar
aufgeht, aber beim Zuklappen nicht mehr einrastet... Und da innen kommt
man ja auch nicht dran. (Trick war: beim Zuschlagen den Hebel für die
Verriegelung drücken, der hat dann irgendwie das Einrasten befördert und
ich konnte fahren.)

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Goethe Faust II, 2. Akt Unterhaltung Mephisto, Wagner:
Wagner: Das Alter ist ein kaltes Fieber/ in Zeit von Greisenhafter Not.
Hat man erst mal 30 Jahr vorueber/ Ist man schon so gut wie tot.
Am besten waer's euch zeitig totzuschlagen.

Volker Neurath

unread,
Dec 26, 2012, 11:01:27 AM12/26/12
to
Harald Klotz wrote:

> Danke fᅵr die Aufklᅵrung.
> Ich verband das bisher mit Waffenᅵl

Stimmt, auch dafᅵr wird das zeug verwendet.

Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist (und
damit manche Oberflᅵchen angreift) und auᅵerdem zum Verharzen neigt.

Volker
--
Im ᅵbrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss

Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht

Flori

unread,
Dec 26, 2012, 1:12:43 PM12/26/12
to
On 26 Dez., 12:52, Werner Schmidt <wern...@foni.net> wrote:

> ich habe mal (aus unsicherer Quelle) gehört, es sei keine gute Idee, am
> Auto mit Silikonöl zu arbeiten.
>
> Die Begründung lautete: das Zeugs lasse sich kaum restlos von
> irgendeiner Oberfläche entfernen, werde aber durch Anfassen gut von A
> nach B weitergetragen. Was bei späteren Lackarbeiten erhebliche Probleme
> machen könne. Trennschicht halt.

Silikonspuren verursachen beim Lackieren Benetzungsstörungen, es
bilden sich sog. Krater im Naßfilm, das ganze wird "Silikonpest"
genannt, dazu gibt es auch Techn. Merkblätter.

FR

Jochen Spieker

unread,
Dec 27, 2012, 8:53:50 AM12/27/12
to
* Volker Neurath:
> Harald Klotz wrote:
>
>> Danke für die Aufklärung.
>> Ich verband das bisher mit Waffenöl
>
> Stimmt, auch dafür wird das zeug verwendet.
>
> Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist (und
> damit manche Oberflächen angreift) und außerdem zum Verharzen neigt.

Ich hatte das Zeug die Tage das erste Mal in der Hand und war
begeistert, wie toll ich damit die Metallblenden der Spülmaschine und
der Dunstabzugshaube reinigen konnte.

Ich hatte allerdings auch den Eindruck, dass mir die Dämpfe auf die
Atemwege schlagen. Kurz gegoogelt und siehe da: es finden sich mehrere
Aussagen, dass die Dämpfe Asthmaanfälle auslösen können. Ich werde
Ballistol nur noch in gut belüfteten Räumen oder im Freien anwenden.

J.
--
I often blame my shortcomings on my upbringing.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

M.Dinsch

unread,
Dec 27, 2012, 1:53:56 PM12/27/12
to
Am Wed, 26 Dec 2012 17:01:27 +0100, meinte Volker Neurath
<nean...@gmx.de>:

>Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist (und
>damit manche Oberfl�chen angreift) und au�erdem zum Verharzen neigt.

Angeblich soll Ballistol gerade nicht verharzen. Soll sich aus der
Stoffangabe ergeben.
Es w�re ja auch kontrapoduktiv, harzendes �s zur Waffenflege zu
verwenden.

J�rgen Exner

unread,
Dec 27, 2012, 2:41:35 PM12/27/12
to
Volker Neurath <nean...@gmx.de> wrote:
>Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist (und
>damit manche Oberfl�chen angreift) und au�erdem zum Verharzen neigt.

Wenn Ballistol mit ~pH8 fuer dich bereits stark alkalisch ist, wie
nennst du dann Meerwasser (pH 7.5-8.5) oder Seife (pH9-10)? Selbst
Trinkwasser darf bis zu pH9.5 haben. Von Beton (pH12) oder Natronlauge
(pH14) wollen wir mal gar nicht erst reden.

Und verharzen ist eigentlich genau das, was Ballistol im Gegensatz zu
den allermeisten anderen Oelen nicht tut.

jue

Nico Lubitz

unread,
Dec 27, 2012, 4:12:44 PM12/27/12
to
Volker Neurath <nean...@gmx.de> wrote:

> Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist (und
> damit manche Oberfl�chen angreift) und au�erdem zum Verharzen neigt.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Das solltest Du denen mal mitteilen, damit sie den Aufdruck auf den Dosen
�ndern k�nnen.

Und ja, ich kenne den Begriff der Werbel�ge, mag das in diesem Fall aber
nicht so recht glauben.


-nil

--
Die Sonne ist sowas von nutzlos: Nachts, wenn man sie braucht, ist
sie nicht da. Tags�ber ist es eh' hell.

Bernhard Nowotny in <408E22F1...@myspot.de>

Werner Schmidt

unread,
Dec 27, 2012, 6:02:08 PM12/27/12
to
Hallo Gernot Zander, Du schriebst am 26.12.2012 16:07

> Ich mache seit Jahren genau gar nichts. Ich halte sie ggf. sauber und
> trocken. Wenn sie sauber (und dicht) sind, kann kein Wasser dazwischen
> kommen, und dann kann auch nichts festfrieren. (Vielleicht sind aber
> auch nur die KFZ, die ich bisher hatte, da günstig konstruiert.)

dann darfst Du die Tür aber auch nicht bei kräftigem Regen öffnen und
danach in der Nacht Frost haben.

Gruß
Werner

Werner Schmidt

unread,
Dec 27, 2012, 6:03:07 PM12/27/12
to
Hallo Flori, Du schriebst am 26.12.2012 19:12

> On 26 Dez., 12:52, Werner Schmidt <wern...@foni.net> wrote:
>
>> ich habe mal (aus unsicherer Quelle) geh�rt, es sei keine gute Idee, am
>> Auto mit Silikon�l zu arbeiten.
>>
>> Die Begr�ndung lautete: das Zeugs lasse sich kaum restlos von
>> irgendeiner Oberfl�che entfernen, werde aber durch Anfassen gut von A
>> nach B weitergetragen. Was bei sp�teren Lackarbeiten erhebliche Probleme
>> machen k�nne. Trennschicht halt.
>
> Silikonspuren verursachen beim Lackieren Benetzungsst�rungen, es
> bilden sich sog. Krater im Na�film, das ganze wird "Silikonpest"
> genannt, dazu gibt es auch Techn. Merkbl�tter.

ah. Scheint also was dran zu sein. Danke.

Gru�
Werner

Volker Neurath

unread,
Dec 27, 2012, 5:18:42 PM12/27/12
to
M. Dinsch wrote:

> Es wᅵre ja auch kontrapoduktiv, harzendes ᅵs zur Waffenflege zu
> verwenden.

Richtig. Was meinst du warum ich mich gewundert habe, als das Ballistol aus
der glasflasche (also nicht das Spray) es dann eben doch tat - zum Glᅵck
nicht an meinem LG.

Volker Neurath

unread,
Dec 27, 2012, 5:17:30 PM12/27/12
to
Jᅵrgen Exner wrote:

> Wenn Ballistol mit ~pH8 fuer dich bereits stark alkalisch ist, wie
> nennst du dann Meerwasser (pH 7.5-8.5) oder Seife (pH9-10)?
> Selbst Trinkwasser darf bis zu pH9.5 haben. Von Beton (pH12) oder
>Natronlauge (pH14) wollen wir mal gar nicht erst reden.

Dann wurde zwischenzeitlich die Rezeptur geᅵndert.

> Und verharzen ist eigentlich genau das, was Ballistol im Gegensatz zu
> den allermeisten anderen Oelen nicht tut.

Siehe oben.

Ich kenne Ballistol seit gut 40 jahren, habe damit zu meiner aktiven zeit
mein Match-LG gepflegt. ich kenne es als Spray und als ᅵl - und ich kenne
zumindest das aus der Glasflasche als stark verharzend.
Und beide wurden auch in der Fachpresse als "stark alkalisch" bezeichnet.

Das war der Grund, warum ich mich nach anderen fᅵr Waffen und empfindliche
Gerᅵte geeigneten Pflegeᅵlen umgesehen habe (und bin fᅵndig geworden).

wie gesagt: durchaus denkbar, das zwischenzeitlich die Rezeptur geᅵndert
wurde, ich verwende es seit gut 25 Jahren nicht mehr.

J�rgen Exner

unread,
Dec 27, 2012, 7:01:11 PM12/27/12
to
Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:
>ich habe mal (aus unsicherer Quelle) geh�rt, es sei keine gute Idee, am
>Auto mit Silikon�l zu arbeiten.
>
>Die Begr�ndung lautete: das Zeugs lasse sich kaum restlos von
>irgendeiner Oberfl�che entfernen, werde aber durch Anfassen gut von A
>nach B weitergetragen. Was bei sp�teren Lackarbeiten erhebliche Probleme
>machen k�nne. Trennschicht halt.

Hmmm, im Prinzip schon richtig, siehe Stichwort Silikonpest.
Nur, wie haeufig beabsichtigst du dein Auto neu zu lackieren?

jue

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 28, 2012, 1:47:19 AM12/28/12
to
Am 26.12.2012 17:01, schrieb Volker Neurath:

> Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist

Wie hast du das gemessen? Da ist nichts derartes drin.


> und außerdem zum Verharzen neigt.

Komisch, da ist nichts drin das verharzen könnte.


Gruß Dieter

Gernot Zander

unread,
Dec 28, 2012, 8:40:55 AM12/28/12
to
Hi,

in de.rec.heimwerken Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:
Das drückt sie ja raus beim Zumachen, da bleibt maximal etwas
Feuchtigkeit drin.
Nur wenn da Dreck noch bei ist, liegt der Gummi nicht überall fest an,
dann ...

Aber wie gesagt, vielleicht liegt es auch nur an meinen ehemaligen
Modellen, und es gibt Typen, die mehr dazu neigen.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Die Phönizier haben das Geld erfunden - aber warum so wenig?
(Nestroy, Johannes Nepomuk 1801-1862)

M.Dinsch

unread,
Dec 28, 2012, 9:51:55 AM12/28/12
to
Am Thu, 27 Dec 2012 23:18:42 +0100, meinte Volker Neurath
<nean...@gmx.de>:
>> Es w�re ja auch kontrapoduktiv, harzendes �s zur Waffenflege zu
>> verwenden.
>Richtig. Was meinst du warum ich mich gewundert habe, als das Ballistol aus
>der glasflasche (also nicht das Spray) es dann eben doch tat - zum Gl�ck
>nicht an meinem LG.

Hm, tja, ich m�chte Deine Erfahrungen nicht bewerten, aber es wundert
mich schon. Immerhin wird Ballistol seit Generationen zu genau diesem
Zweck von Millionen Waffeneigent�mern verwendet, ich kann mir nicht
vorstellen, da� die das tun w�rden, wenn es wirklich grds. verharzen
w�rde.

Werner Schmidt

unread,
Dec 28, 2012, 2:01:49 PM12/28/12
to
Hallo Jürgen Exner, Du schriebst am 28.12.2012 01:01

> Hmmm, im Prinzip schon richtig, siehe Stichwort Silikonpest.
> Nur, wie haeufig beabsichtigst du dein Auto neu zu lackieren?

komplett? Gar nicht.

Aber:

- Blechschäden
- zugefügte (tiefe) Kratzer
- Roststellen (kann ein Auto nach fast 20 a mal haben und habe ich bei
meiner Karre gerade ausbessern lassen)
- you name it

=> Lackierarbeiten können an einem Auto schon mal erforderlich werden.

Gruß
Werner

Volker Neurath

unread,
Dec 28, 2012, 3:29:57 PM12/28/12
to
M. Dinsch wrote:

> Hm, tja, ich möchte Deine Erfahrungen nicht bewerten, aber es wundert
> mich schon. Immerhin wird Ballistol seit Generationen zu genau diesem
> Zweck von Millionen Waffeneigentümern verwendet, ich kann mir nicht
> vorstellen, daß die das tun würden, wenn es wirklich grds. verharzen
> würde.

Weiss ich. Kann natürlich durchaus sein, dass das Öl, mit dem mir das
passiert ist, aus einer "versaubeutelten" Charge stammte - das will ich
nicht ausschliessen.

Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss

Andreas Bockelmann

unread,
Dec 29, 2012, 8:43:23 AM12/29/12
to
Werner Schmidt schrieb:
> Hallo Jürgen Exner, Du schriebst am 28.12.2012 01:01
>
>> Hmmm, im Prinzip schon richtig, siehe Stichwort Silikonpest.

> => Lackierarbeiten können an einem Auto schon mal erforderlich werden.

Ja und? es gibt auch Silikonentferner....


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |

Werner Schmidt

unread,
Dec 29, 2012, 12:00:21 PM12/29/12
to
Hallo Andreas Bockelmann, Du schriebst am 29.12.2012 14:43

> Werner Schmidt schrieb:
>> Hallo Jürgen Exner, Du schriebst am 28.12.2012 01:01
>>
>>> Hmmm, im Prinzip schon richtig, siehe Stichwort Silikonpest.
>
>> => Lackierarbeiten können an einem Auto schon mal erforderlich werden.
>
> Ja und? es gibt auch Silikonentferner....

und? Wird der beim Lacker grundsätzlich angewendet? Weil der Kunde
vielleicht mit Silikon an der Karre 'rumgesaut haben könnte?

Gruß
Werner

Georg Wieser

unread,
Dec 29, 2012, 1:24:45 PM12/29/12
to
Am 27.12.2012 14:53, schrieb Jochen Spieker:
> * Volker Neurath:
>> Harald Klotz wrote:
>>
>>> Danke für die Aufklärung.
>>> Ich verband das bisher mit Waffenöl
>>
>> Stimmt, auch dafür wird das zeug verwendet.
>>
>> Ich verwende Ballistol *gar nicht* mehr, da es stark alkalisch ist (und
>> damit manche Oberflächen angreift) und außerdem zum Verharzen neigt.
>
> Ich hatte das Zeug die Tage das erste Mal in der Hand und war
> begeistert, wie toll ich damit die Metallblenden der Spülmaschine und
> der Dunstabzugshaube reinigen konnte.
>
Versuch Babyöl und wunder Dich nochmal ;-)
Allerdings stinkt dann alles nach sauberem Babyarsch....

Frauen lieben das.. Ich halte es notfalls aus, zumindest bekomme ich
keine Kopfschmerzen wie von vielen Parfums.

Georg Wieser

unread,
Dec 29, 2012, 1:27:01 PM12/29/12
to
Am 28.12.2012 21:29, schrieb Volker Neurath:
> M. Dinsch wrote:
>
>> Hm, tja, ich möchte Deine Erfahrungen nicht bewerten, aber es wundert
>> mich schon. Immerhin wird Ballistol seit Generationen zu genau diesem
>> Zweck von Millionen Waffeneigentümern verwendet, ich kann mir nicht
>> vorstellen, daß die das tun würden, wenn es wirklich grds. verharzen
>> würde.
>
> Weiss ich. Kann natürlich durchaus sein, dass das Öl, mit dem mir das
> passiert ist, aus einer "versaubeutelten" Charge stammte - das will ich
> nicht ausschliessen.
>
> Volker
>
Was bei einem für den Lebensmittelbereich zugelassenen Stoff relativ
selten vorkommt. Mein ältestes ist jetzt ca 25 Jahre alt, statt hellgelb
honigfarben, riecht auch nicht mehr so gut und ist gefühlt etwas
dickflüssiger als die neueren Flaschen. Harzen tut nix.

Georg Wieser

unread,
Dec 29, 2012, 1:31:06 PM12/29/12
to
Am 28.12.2012 00:03, schrieb Werner Schmidt:
> Hallo Flori, Du schriebst am 26.12.2012 19:12
>
>> On 26 Dez., 12:52, Werner Schmidt <wern...@foni.net> wrote:
>>
>>> ich habe mal (aus unsicherer Quelle) gehört, es sei keine gute Idee, am
>>> Auto mit Silikonöl zu arbeiten.
>>>
>>> Die Begründung lautete: das Zeugs lasse sich kaum restlos von
>>> irgendeiner Oberfläche entfernen, werde aber durch Anfassen gut von A
>>> nach B weitergetragen. Was bei späteren Lackarbeiten erhebliche Probleme
>>> machen könne. Trennschicht halt.
>>
>> Silikonspuren verursachen beim Lackieren Benetzungsstörungen, es
>> bilden sich sog. Krater im Naßfilm, das ganze wird "Silikonpest"
>> genannt, dazu gibt es auch Techn. Merkblätter.
>
> ah. Scheint also was dran zu sein. Danke.
>
> Gruß
> Werner
>

Falls Du Selbstmordgedanken hegst, kannst ja mal mit ner Spraydose
Silikonöl in ne Lackierei laufen ;-)

Aber die waschen sowieso einmal mit Silikonentferner drüber bevor sie es
anmalen ;-) Die Gefahr einer versauten Lackierung wäre zu hoch.
Dieses "Silikon" fliegt viel zu oft in der Gegend rum.

Georg Wieser

unread,
Dec 29, 2012, 1:37:30 PM12/29/12
to
In einer richtigen Lackiererei ja. Das ist der letzte Arbeitsgang vor
dem Spritzen. Entfernt gleich noch den Restfeinstaub mit.

Werner Schmidt

unread,
Dec 29, 2012, 2:49:49 PM12/29/12
to
Hallo Georg Wieser, Du schriebst am 29.12.2012 19:31

> Falls Du Selbstmordgedanken hegst, kannst ja mal mit ner Spraydose
> Silikonöl in ne Lackierei laufen ;-)

:-)

> Aber die waschen sowieso einmal mit Silikonentferner drüber bevor sie es
> anmalen ;-) Die Gefahr einer versauten Lackierung wäre zu hoch.
> Dieses "Silikon" fliegt viel zu oft in der Gegend rum.

Ah. Das beantwortet zugleich meine Rückfrage an Andreas. Danke. Hätte
nicht gedacht, dass dies Dreckzeugs *dermaßen* verbreitet ist.

Gruß
Werner

Georg Wieser

unread,
Dec 29, 2012, 3:20:35 PM12/29/12
to
Silikon ist aber wohl nicht nur in "Öl" drin sondern wohl in diversen
anderen Dingen auch.

Ernst-Peter Nawothnig

unread,
Dec 29, 2012, 3:39:18 PM12/29/12
to
Am 29.12.2012 20:49, schrieb Werner Schmidt:

> Ah. Das beantwortet zugleich meine Rückfrage an Andreas. Danke. Hätte
> nicht gedacht, dass dies Dreckzeugs *dermaßen* verbreitet ist.
> Gruß
> Werner
Das "Dreckzeug" Silikon hat nun mal viele gute Eigenschaften und genau 1
schlechte. Hartwachs mit Silikon gespritzt oder aufgepinselt ist ein
Universal-Konservierungsmittel, das sich ohne weitere Nebenarbeiten
immer wieder auffrischen lässt. Silikonöl pur wie gesagt beste
Gummipflege. Alte Motorräder sagen danke.
Ernst-Peter




Werner Schmidt

unread,
Dec 30, 2012, 11:42:36 AM12/30/12
to
Hallo Georg Wieser, Du schriebst am 29.12.2012 21:20

>> >Ah. Das beantwortet zugleich meine R�ckfrage an Andreas. Danke. H�tte
>> >nicht gedacht, dass dies Dreckzeugs*derma�en* verbreitet ist.
>
> Silikon ist aber wohl nicht nur in "�l" drin sondern wohl in diversen
> anderen Dingen auch.

genau das meinte ich. Dass Leute in Massen mit Silikon�l an ihren Autos
'rumferkeln ist ja eher unwahrscheinlich.

Gru�
Werner

Werner Schmidt

unread,
Dec 30, 2012, 11:46:55 AM12/30/12
to
Hallo Ernst-Peter Nawothnig, Du schriebst am 29.12.2012 21:39

> Am 29.12.2012 20:49, schrieb Werner Schmidt:
>
>> Ah. Das beantwortet zugleich meine Rᅵckfrage an Andreas. Danke.
>> Hᅵtte nicht gedacht, dass dies Dreckzeugs *dermaᅵen* verbreitet
>> ist. Gruᅵ Werner
> Das "Dreckzeug" Silikon hat nun mal viele gute Eigenschaften und
> genau 1 schlechte.

ok.

> Hartwachs mit Silikon gespritzt oder aufgepinselt ist ein
> Universal-Konservierungsmittel, das sich ohne weitere Nebenarbeiten
> immer wieder auffrischen lᅵsst.

Aha - hast Du zufᅵllig einen Link zu einem Produkt parat?

> Silikonᅵl pur wie gesagt beste Gummipflege.

Gut, ich bin da wohl etwas veraltet. Fᅵr mich waren das immer noch
Talkum, Glycerin und Hirschtalg; je nach Anwendungszweck.

> Alte Motorrᅵder sagen danke.

Meinst Du das speziell bezᅵglich der Auffrischung von Gummiteilen oder
"allgemein"?

Gruᅵ
Werner
Message has been deleted

Georg Wieser

unread,
Dec 30, 2012, 1:45:50 PM12/30/12
to
Glᅵnzen tut dann alles vom Gummi ᅵber den Lack bis zum Chrom.
Ob es allem wirklich "gut" tut? Keine Ahnung.

Mann hab ich heute wieder ein sch... deutsch Ich liebe mein tut tut ....

Ernst-Peter Nawothnig

unread,
Dec 30, 2012, 3:35:41 PM12/30/12
to
Am 30.12.2012 17:46, schrieb Werner Schmidt:

>> Hartwachs mit Silikon gespritzt oder aufgepinselt ist ein
>> Universal-Konservierungsmittel, das sich ohne weitere Nebenarbeiten
>> immer wieder auffrischen lässt.
>
> Aha - hast Du zufällig einen Link zu einem Produkt parat?

Leider nicht. Früher gab es Rex Hartwachs, das enthielt Silikon und gut.
Heute muss man suchen bis man überhaupt lösemittelhaltiges Hartwachs
findet, und ob dann auch Silikon drin ist weiß man nur wenn sich der
Hersteller dazu bekennt.
Ich habe vor Jahren 2 Literflaschen von 1Z über ebay gekauft und
sicherheitshalber 3% Silikonöl zugemischt. Damit komme ich noch 5-10
Jahre aus.
>
>> Silikonöl pur wie gesagt beste Gummipflege.
>
> Gut, ich bin da wohl etwas veraltet. Für mich waren das immer noch
> Talkum, Glycerin und Hirschtalg; je nach Anwendungszweck.
>
>> Alte Motorräder sagen danke.
>
> Meinst Du das speziell bezüglich der Auffrischung von Gummiteilen oder
> "allgemein"?

Speziell zur Auffrischung von Gummi. Besser ist natürlich es zu tränken
bevor es merkbar altert. Die anderen Mittelchen später gerne zur
Oberflächenpflege obendrauf.
Ernst-Peter


Gerrit Brodmann

unread,
Dec 31, 2012, 11:40:11 AM12/31/12
to
Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:

>Hallo Andreas Bockelmann, Du schriebst am 29.12.2012 14:43
>
>> Werner Schmidt schrieb:
>>> Hallo J�rgen Exner, Du schriebst am 28.12.2012 01:01
>>>
>>>> Hmmm, im Prinzip schon richtig, siehe Stichwort Silikonpest.
>>
>>> => Lackierarbeiten k�nnen an einem Auto schon mal erforderlich werden.
>>
>> Ja und? es gibt auch Silikonentferner....
>
>und? Wird der beim Lacker grunds�tzlich angewendet? Weil der Kunde
>vielleicht mit Silikon an der Karre 'rumgesaut haben k�nnte?

Sorry, was gehen Dich Probleme von nem Profi-Lacker an?

Wenn er den Auftrag bekommen hat, ist der Lack anst�ndig drauf zu
packen, mir doch egal, wie er das anstellt. Wenn er pfuscht, gibt es
Reklamationen....

Werner Schmidt

unread,
Jan 1, 2013, 1:17:13 PM1/1/13
to
Hallo Gerrit Brodmann, Du schriebst am 31.12.2012 17:40

> Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:
[Silikonentferner]
>> und? Wird der beim Lacker grundsätzlich angewendet? Weil der Kunde
>> vielleicht mit Silikon an der Karre 'rumgesaut haben könnte?
>
> Sorry, was gehen Dich Probleme von nem Profi-Lacker an?
>
> Wenn er den Auftrag bekommen hat, ist der Lack anständig drauf zu
> packen, mir doch egal, wie er das anstellt. Wenn er pfuscht, gibt es
> Reklamationen....

wenn Du es so siehst ...

Ich vermeide Gründe für Reklamationen lieber im Vorwege, wenn es mir
problemlos möglich ist. Ich habe lieber auf Anhieb ein gutes Ergebnis,
keinen Stress mit Reklamationen und keinen Ärger mit dem Handwerker.
Aber jeder auf seine Art ...

Gruß
Werner

Gerrit Brodmann

unread,
Jan 1, 2013, 1:26:26 PM1/1/13
to
Du verzichtest auf Nutzen und Bequemlichkeit, nur weil irgendwann
vielleicht (im Falle eines unfähigen Dienstleisters) Probleme
auftreten könnten?

WOW!

Du solltest lieber nix benutzen, was Du gekauft hast, denn durch
Nutzung entsteht das Risiko von Reklamationen....


Werner Schmidt

unread,
Jan 1, 2013, 4:58:45 PM1/1/13
to
Hallo Gerrit Brodmann, Du schriebst am 01.01.2013 19:26

>> >Ich vermeide Gr�nde f�r Reklamationen lieber im Vorwege, wenn es mir
>> >problemlos m�glich ist. Ich habe lieber auf Anhieb ein gutes Ergebnis,
>> >keinen Stress mit Reklamationen und keinen �rger mit dem Handwerker.
>> >Aber jeder auf seine Art ...
> Du verzichtest auf Nutzen und Bequemlichkeit, nur weil irgendwann
> vielleicht (im Falle eines unf�higen Dienstleisters) Probleme
> auftreten k�nnten?

was genau hast Du an "wenn es mir problemlos m�glich ist" nicht verstanden?

Gru�
Werner

Uwe St?ckel

unread,
Jan 2, 2013, 9:05:01 AM1/2/13
to
Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:

>Dass Leute in Massen mit Silikonöl an ihren Autos
>'rumferkeln ist ja eher unwahrscheinlich.

Manche nehmen so was für ihre Armaturenbretter...
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Georg Wieser

unread,
Jan 2, 2013, 12:36:20 PM1/2/13
to
Am 02.01.2013 15:05, schrieb Uwe St?ckel:
> Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:
>
>> Dass Leute in Massen mit Silikonöl an ihren Autos
>> 'rumferkeln ist ja eher unwahrscheinlich.
>
> Manche nehmen so was für ihre Armaturenbretter...
>


Au ja, meine Lieblinge... wenn Du da das Armaturenbrett versehntlich
anlangst schmierts Du den ganzen Tag. Stichwort: Cocpitspray...
Der letzte Dreck!

Gerrit Brodmann

unread,
Jan 3, 2013, 2:19:36 PM1/3/13
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Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:

>Hallo Gerrit Brodmann, Du schriebst am 01.01.2013 19:26
>
>>> >Ich vermeide Gründe für Reklamationen lieber im Vorwege, wenn es mir
>>> >problemlos möglich ist. Ich habe lieber auf Anhieb ein gutes Ergebnis,
>>> >keinen Stress mit Reklamationen und keinen Ärger mit dem Handwerker.
>>> >Aber jeder auf seine Art ...
>> Du verzichtest auf Nutzen und Bequemlichkeit, nur weil irgendwann
>> vielleicht (im Falle eines unfähigen Dienstleisters) Probleme
>> auftreten könnten?
>
>was genau hast Du an "wenn es mir problemlos möglich ist" nicht verstanden?

Ich gehe davon aus, daß Du auf die meiste Bequemlichkeit durchaus
"problemlos" verzichten könntest, es "nur" etwas unbequemer wird...


Werner Schmidt

unread,
Jan 3, 2013, 2:52:05 PM1/3/13
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Hallo Gerrit Brodmann, Du schriebst am 03.01.2013 20:19

> Ich gehe davon aus, daß Du auf die meiste Bequemlichkeit durchaus
> "problemlos" verzichten könntest, es "nur" etwas unbequemer wird...

tja. Um das am Thema zu beantworten: ich habe noch *nie* die
Notwendigkeit gesehen, am Auto *irgend* etwas mit Silikonöl zu machen.

Da war also entweder nix unbequem oder mir war nicht bewusst, dass ich
etwas auf unbequeme Art erledige :-)

Gruß
Werner
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