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Sockel für Regentonne (500l)

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Marcel Müller

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Mar 25, 2011, 12:18:48 PM3/25/11
to
Hallo,

ich möchte im Garten eine Regenwassertonne mit Sammler aufstellen. Größe
500l. Nun bekommt man die Dinger in jedem Bau-/Gartenmarkt. Dazu gibt es
dann auch noch so nette Sockel - letztere nicht ganz billig.

Bei den Sockeln habe ich so meine Bedenken. Zum einen müssen sie die
halbe Tonne dauerhaft stemmen, zum anderen haben sie unten durchweg
einen dünnen Rand, der sich mit der Zeit mutmaßlich unkontrolliert in
die Erde bohren wird. Die Stabilität mag vielleicht noch klappen, bei
dem Absenken habe ich aber so meine Bedenken.

Wenn ich nun aber erst Steine darunter bauen muss, damit ich die Sockel
überhaupt nutzen kann, wird die Sache mit den Sockeln irgendwie albern.
Dann kann ich auch gleich den ganzen Sockel selber machen.

Hat jemand Erfahrungen zu meinen Behauptungen? Oder auch Vorschläge zum
Sockelbau mit vertretbarem Aufwand?


Marcel

Peter Lederer

unread,
Mar 25, 2011, 1:43:32 PM3/25/11
to
Am 25.03.2011 schrieb Marcel Müller:

> Hat jemand Erfahrungen zu meinen Behauptungen? Oder auch Vorschläge zum
> Sockelbau mit vertretbarem Aufwand?

Ich hatte allerdings nur eine 300L-Tonne:

- Grassode weg und ca. 5-8 cm ausgehoben
- die Fläche mit Kies aufgeschüttet
- Sockel drauf, Tonne drauf

Die Konstruktion hielt 3 Jahre, dann wurde die Tonne durch ein 1000L
Regenfass ersetzt (auch das steht auf einem Kiesbett, allerdings ohne
Sockel, s.
<http://www.peterlederer.de/galerien/garten/2008/page-0016garten.asp#oben>).

--
Grüße
Peter

Jo Warner

unread,
Mar 25, 2011, 4:28:09 PM3/25/11
to
Am 25.03.2011 17:18, schrieb Marcel Müller:
> Hallo,
>
> ich möchte im Garten eine Regenwassertonne mit Sammler aufstellen. Größe
> 500l. Nun bekommt man die Dinger in jedem Bau-/Gartenmarkt. Dazu gibt es
> dann auch noch so nette Sockel - letztere nicht ganz billig.

Moin,

kauf dir:
50 x 50 x 5 cm billigste Gehwegplatten, verlege sie da, wo die
Regentonne stehen soll, im Kiesbett auf tragfähigem Boden,
paar dieser Lecabeton-Pflanzringe, stell sie auf die Gehwegplatten,
füll diese Pflanzringe mit Kies,
stell die Regentonne drauf,
fertig und haltbar.

Kies gibts auch in Minimenge bei jeder Kiesgrube, kauf Estrich-Körnung
und denk an die Zuladung deines Autos (rechne mit 2 t/cbm).

Gruß Jo

Marcel Müller

unread,
Mar 25, 2011, 5:34:41 PM3/25/11
to
Hallo,

Jo Warner wrote:
> kauf dir:
> 50 x 50 x 5 cm billigste Gehwegplatten, verlege sie da, wo die
> Regentonne stehen soll, im Kiesbett auf tragfähigem Boden,
> paar dieser Lecabeton-Pflanzringe, stell sie auf die Gehwegplatten,
> füll diese Pflanzringe mit Kies,
> stell die Regentonne drauf,
> fertig und haltbar.

gefühlt würde ich sagen, dass die grünen Tonnen ohne vollflächigen
Unterbau nicht lange überleben, oder? Naja, notfalls nochmal 4
Gehwegplatten oben drauf. Sieht nur blöd aus.


> Kies gibts auch in Minimenge bei jeder Kiesgrube, kauf Estrich-Körnung
> und denk an die Zuladung deines Autos (rechne mit 2 t/cbm).

Den haben wir schon mal mit etwas Sand für den Sandkasten tiefer gelegt. :-)
Aber wenn ich mal so überschlage, dann brauche ich höchstens 0,2m³ Kies
eher weniger.


Marcel

Lutz Schulze

unread,
Mar 26, 2011, 2:18:04 AM3/26/11
to
Am Fri, 25 Mar 2011 22:34:41 +0100 schrieb Marcel Müller:

> gefühlt würde ich sagen, dass die grünen Tonnen ohne vollflächigen
> Unterbau nicht lange überleben, oder?

Unsere steht seit Jahren nur auf einer dünnen Schicht Sand, wird im Winter
weggeräumt. Keine Probleme.

Lutz

--
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Dirk Lucas

unread,
Mar 26, 2011, 4:23:10 AM3/26/11
to
Am 25.03.2011 17:18, schrieb Marcel Müller:

> ich möchte im Garten eine Regenwassertonne mit Sammler aufstellen. Größe
> 500l. Nun bekommt man die Dinger in jedem Bau-/Gartenmarkt. Dazu gibt es
> dann auch noch so nette Sockel - letztere nicht ganz billig.

Ich gebe mal zu bedenken, dass mein Vormieter hier überzählige
Gehwegplatten mehr hingeworfen als verlegt hat . Auf dieser
"Konstruktion" steht eine normale Baumarkt-Regentonne seit Jahren sicher.

Ich hab jetzt noch ein paar blaue Industriefässer daneben gestellt, auch
da habe ich nur Platten und weder Kiesbett noch sonstigen Unterbau
verwendet. Das klappt jetzt seit ca. zweieinhalb Jahren, die Regentonnen
sind nicht merklich eingesackt oder weggekippt.

Fachgerecht wäre natürlich ein aufwändigerer Unterbau, aber
atombombensicher zu bauen ist vielleicht etwas übertrieben.

Grüße
Dirk

Harald Wilhelms

unread,
Mar 26, 2011, 9:04:54 AM3/26/11
to
On 25 Mrz., 17:18, Marcel Müller <news.5.ma...@spamgourmet.com> wrote:
> Hallo,
>
> ich möchte im Garten eine Regenwassertonne mit Sammler aufstellen. Größe
> 500l. Nun bekommt man die Dinger in jedem Bau-/Gartenmarkt. Dazu gibt es
> dann auch noch so nette Sockel - letztere nicht ganz billig.
>
> Bei den Sockeln habe ich so meine Bedenken. Zum einen müssen sie die
> halbe Tonne dauerhaft stemmen, zum anderen haben sie unten durchweg
> einen dünnen Rand, der sich mit der Zeit mutmaßlich unkontrolliert in
> die Erde bohren wird. Die Stabilität mag vielleicht noch klappen, bei
> dem Absenken habe ich aber so meine Bedenken.
>
> Wenn ich nun aber erst Steine darunter bauen muss, damit ich die Sockel
> überhaupt nutzen kann, wird die Sache mit den Sockeln irgendwie albern.
> Dann kann ich auch gleich den ganzen Sockel selber machen.

Ein paar Mauersteine sind bei der geringen Höhe
sicherlich auch ohne Mörtel dazwischen stabil genug.
Gruss
Harald

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Jo Warner

unread,
Mar 27, 2011, 9:14:49 AM3/27/11
to
Am 25.03.2011 22:34, schrieb Marcel Müller:

> gefühlt würde ich sagen, dass die grünen Tonnen ohne vollflächigen
> Unterbau nicht lange überleben, oder? Naja, notfalls nochmal 4
> Gehwegplatten oben drauf. Sieht nur blöd aus.

Deshalb ja mein Hinweis, die Pflanzringe mit Kiel zu füllen, dann ist
die Tonne vollflächig aufliegend.

Du kannst natürlich auch Gehwegplatten oben drauflegen und passend zur
Tonnenkontur zuschneiden.

Oder, ganz andere Lösung, wenn du 230 V in der Nähe hast: Tauchpumpe
reinhängen, Schalter in der Nähe montieren, Zapfschlauch außen
herunterhängen lassen. So habe ich es gelöst, nachdem ich
dusseligerweise zweimal mit dem Fuß gegen den Han kam, was er mit Bruch
quittierte.

Gruß Jo

Roman J. Rohleder

unread,
Mar 27, 2011, 12:41:11 PM3/27/11
to
Marcel Müller <news.5...@spamgourmet.com> schrieb:

>Oder auch Vorschläge zum Sockelbau mit vertretbarem Aufwand?

Runde Moertelwanne komplett mit Sand gefuellt, fertig. Leicht auf und
abbaubar, bei Nutzung eh vorhandenen Krempels auch noch billig.

>Marcel

Gruss,
Roman
--
"An MDCCCXII/Mémorable par la campagne contre les Russes/
Sous le préfectura de Jules Doazan."
"Vu et approuvé par nous commandant russe de la ville de Coblentz/
le 1er janvier 1814."

Marcel Müller

unread,
Mar 27, 2011, 3:05:59 PM3/27/11
to
Hallo!

Ludger Averborg wrote:
> 1. Brauchst du denn überhaupt einen Sockel? wie willst du das Wasser
> denn entnehmen? Wenn per Schlauch/Hahn: ist doch nicht so schlimm,
> wenn bisschen in der Tonne stehen bleibt. Du kannst ja auch die
> Zapfstelle bisschen einbuddeln.

Wenn eine 15l-Gießkanne unter den Hahn passen soll, muss ich aber tief
graben => Stolperfalle.


> 2. Ich habe für den Sockel einer 300 l Tonne schlicht Erde
> aufgeschippt, oderntlich festgeklopft, glattgemacht, 50x50
> (Wasch)Betonplatten drauf gelegt und die Tonne drauf gestellt.
> Hält problemlos seit vielen Jahren.

Könnte auch funktionieren. Aber ohne Einfassung würde die Erde wohl
unweigerlich zum Nachbarn vordringen.


Marcel

Marcel Müller

unread,
Mar 27, 2011, 3:11:57 PM3/27/11
to
Hallo!

Jo Warner wrote:
> Am 25.03.2011 22:34, schrieb Marcel Müller:
>
>> gefühlt würde ich sagen, dass die grünen Tonnen ohne vollflächigen
>> Unterbau nicht lange überleben, oder? Naja, notfalls nochmal 4
>> Gehwegplatten oben drauf. Sieht nur blöd aus.
>
> Deshalb ja mein Hinweis, die Pflanzringe mit Kiel zu füllen, dann ist
> die Tonne vollflächig aufliegend.

Wenn er sich nicht verdichtet.

> Du kannst natürlich auch Gehwegplatten oben drauflegen und passend zur
> Tonnenkontur zuschneiden.

Letzteres könnte sich als unspaßig erweisen. Wobei, wenn die Tonne mit
Wasser erst einmal drauf steht, kann man die Ecken möglicherweise
einfach abschlagen, wenn man vorher kleine Sollbruchstellen einschlägt.

> Oder, ganz andere Lösung, wenn du 230 V in der Nähe hast: Tauchpumpe
> reinhängen, Schalter in der Nähe montieren, Zapfschlauch außen
> herunterhängen lassen. So habe ich es gelöst, nachdem ich
> dusseligerweise zweimal mit dem Fuß gegen den Han kam, was er mit Bruch
> quittierte.

Wenn mir der Plastikhahn von den Tonnen auf die Nerven geht, mache ich
sowieso ein Kugelventil dran. Das haben wir in der letzten Hütte auch
gehabt.


Marcel

Jo Warner

unread,
Mar 27, 2011, 4:02:51 PM3/27/11
to
Am 27.03.2011 21:11, schrieb Marcel Müller:

>> Deshalb ja mein Hinweis, die Pflanzringe mit Kiel zu füllen, dann ist
>> die Tonne vollflächig aufliegend.
>
> Wenn er sich nicht verdichtet.

Macht er bzw. die Kiesdfüllung nicht.


>
>> Du kannst natürlich auch Gehwegplatten oben drauflegen und passend zur
>> Tonnenkontur zuschneiden.
>
> Letzteres könnte sich als unspaßig erweisen. Wobei, wenn die Tonne mit
> Wasser erst einmal drauf steht, kann man die Ecken möglicherweise
> einfach abschlagen, wenn man vorher kleine Sollbruchstellen einschlägt.

Grobmotoriker! Ich dachte an passgenaues Zuschneiden mit Flex und
Diamantscheibe!

Jo

Message has been deleted

Marcel Müller

unread,
Mar 28, 2011, 3:39:17 PM3/28/11
to
Hallo,

Jo Warner wrote:
> Am 27.03.2011 21:11, schrieb Marcel Müller:
>
>>> Deshalb ja mein Hinweis, die Pflanzringe mit Kiel zu füllen, dann ist
>>> die Tonne vollflächig aufliegend.
>>
>> Wenn er sich nicht verdichtet.
>
> Macht er bzw. die Kiesdfüllung nicht.

na dann.


>>> Du kannst natürlich auch Gehwegplatten oben drauflegen und passend zur
>>> Tonnenkontur zuschneiden.
>>
>> Letzteres könnte sich als unspaßig erweisen. Wobei, wenn die Tonne mit
>> Wasser erst einmal drauf steht, kann man die Ecken möglicherweise
>> einfach abschlagen, wenn man vorher kleine Sollbruchstellen einschlägt.
>
> Grobmotoriker! Ich dachte an passgenaues Zuschneiden mit Flex und
> Diamantscheibe!

Ich wollte die Sache eigentlich nicht zur Lebensaufgabe machen.

Aber trotzdem danke für die Tipps, es wird wohl auf die Betonsteine
hinauslaufen.


Marcel

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