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Kette für Kettensäge / Hartholz trocken

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erik brunn

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Sep 18, 2006, 7:34:41 AM9/18/06
to
Hallo,

bei mir im Garten liegt ein Eichenstamm. 5m lang ca 50cm D. und ganz
trocken.

Da ich den nicht bewegen kann um ihn zur Sägerei zu bringen, will ich
Brennholz draus machen :-(

Aber mit meiner Säge ( Elektro 2000W ) ist das sehr mühsam. Eine
schwere Säge zu leihen kostet hier 40 EUR. Finde ich super viel bei so
wenigen Schnitten.

Meine frage : gibt es für meine Elektrosäge vielleicht besondere
Ketten für trockenes Hartholz ?

Oder hat einer eineandere gute Idee dazu,

erik brunn

Johannes

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Sep 18, 2006, 8:25:36 AM9/18/06
to
erik brunn <erik....@t-online.de> wrote:

> Oder hat einer eineandere gute Idee dazu,

Wenn Du nicht auf das Brennholz angewiesen bist und der Stamm schön
gerade gewchsen ist, frag doch mal den örtl. Schreiner.
Wenn Du einen Orgelbauer in der Gegend hast, wirst Du u.U. einen
Abnehmer finden.

Wenn der Stamm wirklich schön ist, ist er jedenfalls zu schade zum
verbrennen.

--
Gruß aus Hessen
Johannes
Aus techn. Gründen befindet sich die Signatur
auf der Rückseite dieser Nachricht!

Steffen H.

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Sep 18, 2006, 8:29:25 AM9/18/06
to
erik brunn schrieb:

> Meine frage : gibt es für meine Elektrosäge vielleicht besondere
> Ketten für trockenes Hartholz ?

widia?
aber ich denk da lohnt es sich eher ne vernünftige zu leihen
wenn du was leihst, leih dir auch keile dazu 8oder mach dir welche aus
holz, was ich die bessere lösung finde). sonst kanns dir passieren das
sich die säge verklemmt!

stamm ansägen bis zu hälfte: dann in den sägeschnitt einen keil einschlagen.

wenn der stamm ungüstig liegt kann es sonst in der mitte einknicktund
die säge einklemmen. zum rauskriegen brauchst du dann ne zweite säge ;-)

steffen
--
Gruß aus der Eifel
(EMail: Nichts rauskürzen)

Jochen Kriegerowski

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Sep 18, 2006, 8:33:40 AM9/18/06
to
"Johannes" <jodress...@web.de> schrieb

> Wenn Du nicht auf das Brennholz angewiesen bist und der Stamm
> schön gerade gewchsen ist, frag doch mal den örtl. Schreiner.

Für den Preis, den er u.U. erzielen kann bekommt man etliche Ster
gutes trockenes Brennholz.
Also auch wenn man auf Brennholz angewiesen ist: Versuchen
zu verkaufen!

Gruß
Jochen

Schorsch

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Sep 18, 2006, 2:23:25 PM9/18/06
to

erik brunn schrieb:

> Hallo,
>

> Meine frage : gibt es für meine Elektrosäge vielleicht besondere
> Ketten für trockenes Hartholz ?
>
> Oder hat einer eineandere gute Idee dazu,
>
> erik brunn

Halli-Hallo,
wie schon gesagt ist der Stamm zu schade zu zerschneiden.

Für Hartholz nimmt man normal Vollmeiselketten mit seitlich kantigen
Schneitflächen.
"Normale" Ketten sind Halbmeiseketten mit seitlich gerundeten
Scheitflächen.
Vollmeiselketten sind aber nur für Sägen mit hoher Antriebsleistung
lieferbar, wo Deine E-säge bestimmt nicht dabei ist:-))

Es gibt dann noch "Multicutketten" (Vollmeisel) mit verschleissfesteren
Material und Ketten mit aufgelöteten Hartmetallschneiden.
Diese "Widia" Ketten schneiden aber "langsammer", sind eher für
THW/Feuerwehr gedacht, da sie auch nach Metall/Stein Berührung noch
schneiden...

Sägewerke haben auch große Kettensägen, oder bei einer
Forstdiensststelle fragen...
Gruß Schorsch mit 123Dolmar, 2055 Johnsered und 14000Touren:-)

erik brunn

unread,
Sep 18, 2006, 4:31:10 PM9/18/06
to
<der stamm ist gerade, ohne Äste 5m lang und ich hab mindestens 5
jahre versucht ihn zu verkaufen :-(
Ist nicht mal jemand zur Besichtigung erschienen .

erik brunn


Mon, 18 Sep 2006 14:33:40 +0200, "Jochen Kriegerowski"

Bernhard Holzmayer

unread,
Sep 19, 2006, 2:01:58 AM9/19/06
to
erik brunn wrote:

>
> Oder hat einer eineandere gute Idee dazu,
>

Hallo Erik,

Gelegenheitssäger neigen dazu, mit alten/unscharfen Ketten zu sägen.
Vielleicht war Dein Versuch ja auch so einer.
In diesem Fall:
investier doch mal die paar Kreuzer für eine neue Kette.

Wenn das keine ganz besonders hochwertige ist, dann musst Du sie sicher ein
paar Mal nachschleifen, ehe Dein Baumstamm klein ist, und am Ende kannst Du
sie vermutlich wegwerfen.
Aber auf jeden Fall kennst Du dann die Möglichkeiten, die Du mit Deiner Säge
hast. Du wirst vielleicht überrascht sein, was man mit der hinkriegt.

Die 2000 Watt halte ich nicht für eine echte Grenze - es geht höchstens
langsamer, dafür kettenschonender.

Eher problematisch ist, wenn die Schwertlänge sehr kurz ist oder wenn
Schwert bzw. Kettenführung den Geist aufgeben...

Ach ja, und dann hab ich da noch eine ganz blöde Idee (noch nie
ausprobiert):
wenn du die Stelle, wo du sägen willst, anfeuchtest und das Wasser genügend
lang einwirken lässt und das nach einigen Millimetern wiederholst.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Säge dann besser greift und eher
durchkommt...
Dauert natürlich lange, aber immerhin hattest Du ja schon 5 Jahre
gewartet ;-)


Bernhard

Juergen Hannappel

unread,
Sep 19, 2006, 10:56:18 AM9/19/06
to
erik brunn <erik....@t-online.de> writes:

> <der stamm ist gerade, ohne Äste 5m lang und ich hab mindestens 5
> jahre versucht ihn zu verkaufen :-(
> Ist nicht mal jemand zur Besichtigung erschienen .

Wo liegt der Stamm denn?

--
Dr. Juergen Hannappel
http://www.juergen-hannappel.de/
mailto:jue...@juergen-hannappel.de

Stefan Wagner

unread,
Sep 19, 2006, 11:36:46 AM9/19/06
to
erik brunn wrote:
> bei mir im Garten liegt ein Eichenstamm. 5m lang ca 50cm D. und ganz
> trocken.

> Oder hat einer eineandere gute Idee dazu,

Im Holzwerkerforum unter http://www.woodworking.de/cgi-
bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/ wirst du einige
"Selbstaufsäger" finden. Vielleicht solltest du dich einmal kurz dort
melden.

Gruß

Stefan

PS: Wo ungefähr liegt denn der Stamm?

Johannes

unread,
Sep 19, 2006, 11:49:45 AM9/19/06
to
Juergen Hannappel <jue...@juergen-hannappel.de> wrote:

>
> Wo liegt der Stamm denn?

Ich wills auch wissen... als erster...

;-))

Olaf Petersen

unread,
Sep 19, 2006, 2:41:22 PM9/19/06
to
Vielleicht erst spalten (vierteln oder achteln), dann sägen?

Zum Spalten schlägst Du am Ende einen Keil in die Endfläche bis dass
sich ein Spalt bis zur Rinde öffnet. Dann schlägst Du immer mehr Keile
ein, so dass der Spalt schließlich bis zum anderen Ende durchgeht...
Zum Schluss hast Du dann Zylindersegmente die Du dann passend ablängen
kannst!

MfG:Olaf

Felix Holdener

unread,
Sep 19, 2006, 4:03:53 PM9/19/06
to
Olaf Petersen <konst...@arabia.com> schrieb:

>Vielleicht erst spalten (vierteln oder achteln), dann sägen?

Bei 5m Länge?

Felix

Olaf Petersen

unread,
Sep 19, 2006, 5:22:56 PM9/19/06
to
Felix Holdener <tom...@tiscali.ch> wrote:
(<28j0h218sgrh828sg...@4ax.com>)...


> Bei 5m Länge?

Yep!

Das ist genau die Vorgehensweise, nach der früher - also noch vor
Erfindung der Sägewerke - Bretter und Bohlen hergestellt wurden. Dann
wurde aus einem solchen Zylindersegment mit Breitbeilen der rechteckige
Querschnitt herausgearbeitet. Ich habe gehört, dass ein solches Brett
deutlich stabiler und dabei elastischer sein soll, als ein gesägtes,
weil weniger Holzfasern dabei beschädigt werden sollen. Ist aber nicht
sehr ökonomisch.

Auf diese Art wurden Schiffsplanken hergestellt, und die sind deutlich
länger als 5m!


Grüße: Olaf

Jochen Kriegerowski

unread,
Sep 20, 2006, 12:57:15 AM9/20/06
to
"Olaf Petersen" <konst...@arabia.com> schrieb

> Ist aber nicht sehr ökonomisch.

Wie man's nimmt. Der Materialverbrauch ist jedenfalls deutlich
geringer als beim Sägen.

Gruß
Jochen

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