mir ist etwas Saublödes passiert. Nachdem mein Badezimmer schön
renoviert wurde, wollte ich noch die Zementschleier von den Bodenfliesen
entfernen und kaufte dazu von Mellerud "Zementschleierentferner". Das
funktionierte auch gut damit. Dann legte ich den chemiegetränkten Lappen
auf dem Waschbecken ab, um am nächsten Tag weiter zu machen. Dadurch kam
der (nagelneue!!) Wasserhahn mit dem Zeug in Berührung und entwickelte
sehr hässliche dunkle Flecken. Auf der Mellerud-Packung stand auch, dass
man das nicht machen soll; habe ich nicht beachtet.
Was kann ich jetzt tun, gibt es einen eleganten Trick? Ich war nie so
gut in Chemie, aber es handelt sich offenbar im wesentlichen um
Salzsäure und bei den Flecken um ein Chromoxid. Ich hatte es mit
Schleifpaste versucht; es wird besser damit, ist aber sehr mühsam. Hat
jemand eine schlaue Idee?
Gruß,
Andreas
Gruß,
Andreas
Martin Trautmann wrote:
> On Sat, 12 Jul 2003 20:38:29 +0200, Andreas Böttcher wrote:
>
>> Dann legte ich den chemiegetränkten Lappen
>> auf dem Waschbecken ab, um am nächsten Tag weiter zu machen. Dadurch kam
>> der (nagelneue!!) Wasserhahn mit dem Zeug in Berührung und entwickelte
>> sehr hässliche dunkle Flecken. Auf der Mellerud-Packung stand auch, dass
>> man das nicht machen soll; habe ich nicht beachtet.
>>
>
> vergiss es - schleife die Armatur bis zum blanken Messing und poliere
> sie dann, kauf eine neue, aber diese Flecken bekommst du IMHO nie mehr
> weg.
>
> Schoenen Gruss
> Martin
>
ähmm... also wenn du stets auf die Armatur erbrichst und das dann
stundenlang einwirken lässt, dann ist wohl wirklich was schief
gelaufen bei dir.....
Viele Grüße
Martin Reicher
www.faqinternetviasatellit.de
Aber man zur Sache:
Ich habe mit Autolack-Schleifpaste (so etwas wie Politur, nur viel
stärker in der Wirkung) kräftig gewienert. Das Messing-Trägermaterial
kommt noch nicht durch, aber die Flecken werden doch deutlich schwächer.
Es geht wohl nicht ganz weg, das Problem ist aber stark gemindert.
Insofern als Anregung falls so etwas noch mal jemandem passieren sollte.
Gruß,
Andreas