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Kalkzementputz an Decke auftragen?

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Magnus Warker

unread,
Jun 2, 2012, 6:34:20 AM6/2/12
to
Hallo,

beim Verschließen einer Geschossdeckenöffnung (ca. 6 cm) von unten mit
Kalkzementputz habe ich das Problem, dass dieser beim Auftragen immer
wieder runter fällt.

Habe den Stein natürlich angefeuchtet und den Putz extra etwas fester
angerührt.

Tipps?

Magnus

Thomas Prufer

unread,
Jun 2, 2012, 8:37:07 AM6/2/12
to
On Sat, 02 Jun 2012 12:34:20 +0200, Magnus Warker <mag...@mailinator.com> wrote:

>Tipps?

Etwas Fliesenkleber mit rein.

Thomas Prufer


Jürgen Exner

unread,
Jun 2, 2012, 10:20:17 AM6/2/12
to
Magnus Warker <mag...@mailinator.com> wrote:
>beim Verschließen einer Geschossdeckenöffnung (ca. 6 cm) von unten mit
>Kalkzementputz habe ich das Problem, dass dieser beim Auftragen immer
>wieder runter fällt.

Du verwirrst mich. Ist dies eine Oeffnung von 6cm Durchmesser, die du
von unten mit Putz verschliesen willst?
Oder ist irgendetwas, auf das du von unten eine 6cm dicke Schicht Putz
auftragen willst?

Wenn ersteres, dann hauh dir einen Ziegelstein klein, presse die
Truemmer so gross wie moeglich zusammen mit Putz in das Loch, und
verkeile das ganze mit kleineren Bruechstuecken.

Wenn letzteres, dann versuchst du doch wohl hoffentlich nicht die 6cm in
einen Stueck aufzutragen? Speis auftragen um eine Wand zu verputzen ist
schon nicht ganz trivial, vor allem 6cm. An der Decke ist es ungleich
schwieriger. Ich wuerde mir nicht mehr als 2cm auf einmal zutrauen. Also
drei Durchgaenge mit jeweils 24 Stunden Wartezeit dazwischen.

>Habe den Stein natürlich angefeuchtet

Keine gute Idee. Das aus dem Stein diffundierende Wasser laesst den Putz
abfallen.

>und den Putz extra etwas fester angerührt.

Bin mir auch nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Wenn du den Putz
anwirfst, dann muss er sich gleich an der Decke festkleben. Ob das bei
trockenerer Mischung noch klappt? Ich haette im Gegenteil eine etwas
duennere Mischung versucht, lasse mich aber gerne eines besseren
belehren.

jue

Jürgen Exner

unread,
Jun 2, 2012, 10:23:59 AM6/2/12
to
Thomas Prufer <prufer...@mnet-online.de.invalid> wrote:
>On Sat, 02 Jun 2012 12:34:20 +0200, Magnus Warker <mag...@mailinator.com> wrote:
[Decke verputzen]
>
>Etwas Fliesenkleber mit rein.

Hmmm, interessante Idee.
Ich kann mir zwar vorstellen, dass das den Putz zaeh und klebrig macht.
Aber laesst er sich dann ueberhaupt noch anwerfen? Wenn ich so an meine
Erfahrungen mit Fliesenkleber denke, dann klebt der vor allem
hervorragend an der Kelle was zum Anwerfen nicht so gut ist.

jue

Harald Klotz

unread,
Jun 2, 2012, 12:06:09 PM6/2/12
to
Magnus Warker schrieb:

> Hallo,
>
> beim Verschließen einer Geschossdeckenöffnung (ca. 6 cm)
> von unten mit Kalkzementputz habe ich das Problem, dass
> dieser beim Auftragen immer wieder runter fällt.

Auftragen ist auch falsch.
Du musst den Putz anwerfen, richtig mit schmackes.
Je nach erforderlicher Auftragsstärke mehrfach wiederholen.
Mehr als 1cm geht kaum.

Alternativ, Gipsputz, der klebt besser.

Grüße Harald

Magnus Warker

unread,
Jun 4, 2012, 2:59:09 AM6/4/12
to
On 06/02/2012 04:20 PM, Jürgen Exner wrote:
> Magnus Warker<mag...@mailinator.com> wrote:
>>beim Verschließen einer Geschossdeckenöffnung (ca. 6 cm) von unten mit
>>Kalkzementputz habe ich das Problem, dass dieser beim Auftragen immer
>>wieder runter fällt.
>
> Du verwirrst mich. Ist dies eine Oeffnung von 6cm Durchmesser, die du
> von unten mit Putz verschliesen willst?

Ja, da gingen mal Steigleitungen durch.

> Wenn ersteres, dann hauh dir einen Ziegelstein klein, presse die
> Truemmer so gross wie moeglich zusammen mit Putz in das Loch, und
> verkeile das ganze mit kleineren Bruechstuecken.

Das wäre wohl eine Möglichkeit, Der Putz ist aber dann nur an der
Oberfläche. Schöner wäre es, man könnte das Loch damit füllen.

>>Habe den Stein natürlich angefeuchtet

>>und den Putz extra etwas fester angerührt.
>
> Bin mir auch nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Wenn du den Putz
> anwirfst, dann muss er sich gleich an der Decke festkleben. Ob das bei
> trockenerer Mischung noch klappt? Ich haette im Gegenteil eine etwas
> duennere Mischung versucht, lasse mich aber gerne eines besseren
> belehren.

Die dünnere Mischung läuft dann aber runter wie Soße.

Ein anderes, größeres Loch von einem nicht mehr verwendeten
Lüftungsschachts hatte eine Maurerfirma auch mal verschlossen. Da war am
Schluss ein Stück Styropoor an der Decke, dass nach dem Trocknen
entfernt werden konnte. Ich hätte gerne gewusst, wie die das gemacht haben.

Magnus

Matthias Kohrs

unread,
Jun 4, 2012, 4:02:23 AM6/4/12
to
Am 04.06.2012 08:59, schrieb Magnus Warker:
> Ein anderes, gr��eres Loch von einem nicht mehr verwendeten
> L�ftungsschachts hatte eine Maurerfirma auch mal verschlossen. Da war am
> Schluss ein St�ck Styropoor an der Decke, dass nach dem Trocknen
> entfernt werden konnte. Ich h�tte gerne gewusst, wie die das gemacht haben.

Von unten mit Brett und zwischengelegter Styroporplatte verschlossen und
von oben ausgegossen?

CYA! Matthias

Magnus Warker

unread,
Jun 8, 2012, 5:32:08 AM6/8/12
to
On 06/04/2012 10:02 AM, Matthias Kohrs wrote:
> Am 04.06.2012 08:59, schrieb Magnus Warker:
>> Ein anderes, größeres Loch von einem nicht mehr verwendeten
>> Lüftungsschachts hatte eine Maurerfirma auch mal verschlossen. Da war am
>> Schluss ein Stück Styropoor an der Decke, dass nach dem Trocknen
>> entfernt werden konnte. Ich hätte gerne gewusst, wie die das gemacht
>> haben.
>
> Von unten mit Brett und zwischengelegter Styroporplatte verschlossen und
> von oben ausgegossen?

Hätte ich auch so gemacht, aber von oben kommt man nicht mehr ran, weil
da jetzt ein Heizverteiler ist. :-)

Magnus

--
This is Unix-Land. In quiet nights, you can hear the Windows machines
reboot.

Stefan Koschke

unread,
Jun 8, 2012, 6:22:37 AM6/8/12
to
Am 08.06.2012 11:32, schrieb Magnus Warker:
> On 06/04/2012 10:02 AM, Matthias Kohrs wrote:
>> Am 04.06.2012 08:59, schrieb Magnus Warker:
>>> Ein anderes, größeres Loch von einem nicht mehr verwendeten
>>> Lüftungsschachts hatte eine Maurerfirma auch mal verschlossen. Da war am
>>> Schluss ein Stück Styropoor an der Decke, dass nach dem Trocknen
>>> entfernt werden konnte. Ich hätte gerne gewusst, wie die das gemacht
>>> haben.
>>
>> Von unten mit Brett und zwischengelegter Styroporplatte verschlossen und
>> von oben ausgegossen?
>
> Hätte ich auch so gemacht, aber von oben kommt man nicht mehr ran, weil
> da jetzt ein Heizverteiler ist. :-)
>
> Magnus
>
Hallo Magnus,

hast Du irgendwelche Reste Karnickel-Draht oder ein altes
Küchen-Metallsieb zum Zerlegen.

Das stopfst Du stramm in das Loch, dann hält auch der Zementputz...

Ciao
Stefan
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