kann mir jemand sagen ob man ältere Heizungen (Holz und Öl Kombi)
generell mit einem Pufferspeicher erweitern kann?
Eigentlich dachte ich der Speicher wird einfach in den Vorlauf
geschaltet und gut ist, bei den neuen Heizungen ist da wohl aber
immer auch eine Steuerung dabei (?)
Also eigentlich die Frage: funktioniert ein Speicher nur mit Steuerung,
und wenn ja, steuert die nur wohin der Vorluaf fliesst (Heizkörper oder
Puffer) oder auch gleich den ganzen Brenner.
Vielleicht auch wichtig für die Beantwortung: es braucht keine Brauchwasser-
erwärmung.
Danke und Gruß
Richy
Frage: Warum willst Du einen Pufferspeicher zwischenschalten?
> > kann mir jemand sagen ob man ältere Heizungen (Holz und Öl Kombi)
> > generell mit einem Pufferspeicher erweitern kann?
> > Eigentlich dachte ich der Speicher wird einfach in den Vorlauf
> > geschaltet und gut ist, bei den neuen Heizungen ist da wohl aber
> > immer auch eine Steuerung dabei (?)
>
> Frage: Warum willst Du einen Pufferspeicher zwischenschalten?
Weil ich nur noch Holzheizen will. Und ich kann halt kein
Feuer anmachen *bevor* ich aufstehe ;-). Also im Grunde um auch mal
ein paar Stunden ein warmes Haus zu haben, wenn mal das Feuer ausgegangen
ist. Oder es sogar so zu halten nur einmal am Tag ordentlich einzuheizen.
Richy
Eigentlich macht man das so, dass man die Wärme aus dem Puffer in den
Rücklauf gibt. Das nennt sich Rücklaufanhebung. Das warme Wasser
durchströmt dann den Brenner und der denkt, dass er gar nicht heizen
muss, was ja auch stimmt wenn die Temperatur hoch genug ist.
Wenn Du es in den Vorlauf gibst kann es sonst passieren, dass Du warmes
Wasser aus dem Puffer bekommst und die Heizung noch obendrauf heizt. Was
erstens zu warm werden könnte und zweitens Energieverschwendung ist.
Eine Regelung brauchst Du schon. Einmal soll ja nur Wasser in den
Heizkreislauf, das auch warm ist, zum Anderen soll es aber nicht mit 80
Grad in die Heizkörper schiessen (falls die mal im Puffer vorrätig sind)
weil es dann viel zu warm würde in der Bude.
Du brauchst auch unbedingt einen Puffer, da ja beim Holz Verbrennen eine
ganze Menge Wärme anfällt, die man nicht unbedingt sofort über die
Heizung los wird. Ein Holzfeuer kann man ja nicht wie Gas einfach
abdrehen.
Wie aufwändig so eine Regelung für einen Puffer sein muss versuche ich
gerade an anderer Stelle hier heraus zu bekommen. Ich will wissen ob es
reicht, wenn ich über einen Mischer die Wärme aus dem Puffer in den
vorhandenen Kreislauf einmische. Dafür brauche ich dann einen regler,
einen Mischer und ein paar Temperaturfühler. Bei mir im Keller ist
nämlich ziemlich viel rumgewerkelt worden (Ventil, Mischer, Pumpe,
Regler etc. ) wobei ich mich frage, obs auch einfacher geht.
Habs aber noch nicht raus.
Gruß,
Cornelius
Volkmar
> kann mir jemand sagen ob man ältere Heizungen (Holz und Öl Kombi)
> generell mit einem Pufferspeicher erweitern kann?
Holzheizung ohne Pufferspeicher ist Unsinn, bei neuen Holzheizungen sind
sogar 50Liter Puffer/Kw Kesselleistung vorgeschrieben.
Brennt das Feuer erst mal ordentlich kann man ihm nicht einfach die Luft
abdrehen so man die Kessellleistung bei warmer Bude drosseln will.
Das wäre erstens eine Umweltsauerei, zweitens versottet dadurch der Kamin.
Also muss die Wärme abgeführt werden! Das geht entweder über
einen kesselinternen Notkühler in den Gulli, ein Kesselüberdruckventil ,
oder eben mit 90C in die Heizkörper und dann durchs geöffnete Fenster.
Alternativ kann man aber auch viertelstündlich Scheitchen um Scheitchen
nachlegen...
> Eigentlich dachte ich der Speicher wird einfach in den Vorlauf
> geschaltet und gut ist, bei den neuen Heizungen ist da wohl aber
> immer auch eine Steuerung dabei (?)
Was meinst Du mit "in Vorlauf geschaltet"?
> Also eigentlich die Frage: funktioniert ein Speicher nur mit Steuerung,
> und wenn ja, steuert die nur wohin der Vorluaf fliesst (Heizkörper oder
> Puffer) oder auch gleich den ganzen Brenner.
Ich beschreib Dir mal mein gut funktionierendes, steuerungsarmes System:
Holzkessel 35KW mit Rücklaufanhebung, Vorlaufpumpe am Kessel startet bei 60C
Kesseltemperatur, pumpt in Pufferspeicher
(2 umgeheimwerkerte alte Gastanks , zusammen 3500 Liter) obenrein, dann
wieder untenraus zurück zum Kessel. Dieser Kreislauf
ist autark. Ich muß nur dafür sorgen, dass die 3550 l nicht zum kochen
kommen. Dafür brauchts aber keine Steuerung sondern nur
ein enig Hirn und Grobgefühl.
Vor dem Einlauf in den Puffer sitzt ein T-Stück dort wird über Mischer und
Vorlaufpumpe(n) in den eigentlichen Heizkreislauf abgezweigt.
Der Mischermotor wird wie üblich über Aussentemperatur, Tag-Nachtabsenkung
etc. angesteuert. Beim Anfahren des kalten Systems
holt sich diese Pumpe fast alles Heisswasser aus dem Primär-Kreislauf, der
Rest schleicht in den Puffer. Werden die Räume langsam warm
holt sich der Mischer wenigr aus dem Vorlauf und die überschüssige
Kesselwärme geht dadurch in den Puffer. Am nächsten morgen -bei kaltem
Kessel- holt sich die Pumpe die Wärme zwangsweise aus dem Puffer, da der
Primärkreislauf still steht. Der Rücklauf aus dem Heizkeis wird nach
dem Puffer eingezweigt.
Die Rücklaufanhebung ist ein Bypass zwischen Kesselvor- und -rücklauf.
Solange der Kessel nicht auf 60C ist, ist dieser Bypass offen
und es wird keine Wärme in das System abgegeben. Das ist ein Kesselschutz.
Unter 60C würde Kondenswasser und damit Korrosion der Brennkammer entstehen.
Gesteuert wir das über ein einfaches Bimetall-Thermostatventil.
Gruß
Christoph
> Wenn Du es in den Vorlauf gibst kann es sonst passieren, dass Du
> warmes Wasser aus dem Puffer bekommst und die Heizung noch
> obendrauf heizt.
Nö, das wird elektrisch verriegelt. Der Brenner darf nicht angehen
wenn der Feststoffkessel ballert. Habe ich jedenfalls mal so
installiert.
Lutz
> Mal angenommen du benötigst 10 kW Heizleistung um dein Haus warm zu
> halten.
> Auslegund der Heizung 75/55
> Du willst 12 Stunden nicht heizen.
> Benötigter Pufferspeicher 5200 ltr
> Du willst nur einmal auflegen 31kg Holz Du hast einen Kessel
> der eine Leistung von 120 kW hat? Den gibt es nicht und wenn
> dann hättest du eine mindestens 3000 Ltr Pufferspeicher um die
> überflüssige Wärme, die Deine 10 kW Anlage nicht aufnehmen kann,
> aufzufangen wenn der erst mal richtig feuert.
> Also völliger ungeeigneter Versuch.
> Ich denke das kannst du getrost vergessen.
Wie rechnest Du das?
Der Kessel hat ca 40kW, also eigentlich überdimensioniert für
ein EFH.
Aber wenn ich mir die Versprechnungen der neuen Feststoffkessel
so anschaue soll eben das genauso funktionieren.
Ein Anbieter (muss ich nochmal raussuchen) verspricht sogar 3 Tage
warm mit einmal einmal Puffer füllen, bei nicht so kalten Tagen.
Richy
Das gilt aber nur für Öl, oder?
> Wenn Du es in den Vorlauf gibst kann es sonst passieren, dass Du warmes
> Wasser aus dem Puffer bekommst und die Heizung noch obendrauf heizt. Was
> erstens zu warm werden könnte und zweitens Energieverschwendung ist.
Na wenns Holzfeuer aus ist kommt nix mehr. Ich kann die Kombination
ja so schalten, das er nur Holz macht und Öl komplett auslässt.
> Du brauchst auch unbedingt einen Puffer, da ja beim Holz Verbrennen eine
> ganze Menge Wärme anfällt, die man nicht unbedingt sofort über die
> Heizung los wird. Ein Holzfeuer kann man ja nicht wie Gas einfach
> abdrehen.
Also nach meinen Informationen ist keiner drin.
> Bei mir im Keller ist
> nämlich ziemlich viel rumgewerkelt worden (Ventil, Mischer, Pumpe,
> Regler etc. ) wobei ich mich frage, obs auch einfacher geht.
Ja so siehts bei mir auch aus. Und dann fehlen noch viele Kentnisse...
Richy
Es ist aber eine ältere Heizung.
> Brennt das Feuer erst mal ordentlich kann man ihm nicht einfach die Luft
> abdrehen so man die Kessellleistung bei warmer Bude drosseln will.
> Das wäre erstens eine Umweltsauerei, zweitens versottet dadurch der Kamin.
> Also muss die Wärme abgeführt werden! Das geht entweder über
> einen kesselinternen Notkühler in den Gulli, ein Kesselüberdruckventil ,
> oder eben mit 90C in die Heizkörper und dann durchs geöffnete Fenster.
> Alternativ kann man aber auch viertelstündlich Scheitchen um Scheitchen
> nachlegen...
Ja genau diese Notschaltung gibt es bei mir. Und das Scheitchen für
Scheitchen
nachfüllen will ich mir ersparen.
> > Eigentlich dachte ich der Speicher wird einfach in den Vorlauf
> > geschaltet und gut ist, bei den neuen Heizungen ist da wohl aber
> > immer auch eine Steuerung dabei (?)
>
> Was meinst Du mit "in Vorlauf geschaltet"?
Einfach den Vorlauf durch den Puffer laufen lassen.
Also so:
Heizung --> Puffer --> Heizköper --> Heizung usw.
> > Also eigentlich die Frage: funktioniert ein Speicher nur mit Steuerung,
> > und wenn ja, steuert die nur wohin der Vorluaf fliesst (Heizkörper oder
> > Puffer) oder auch gleich den ganzen Brenner.
>
> Ich beschreib Dir mal mein gut funktionierendes, steuerungsarmes System:
So gehen Träume von einfachen Lösungen baden. Ich hab mir das
vom Aufbau her wesentlich einfacher vorgestellt.
Richy
Eine Regelung brauchst du eigentlich schon.
Bei einem Schichtenspeicher kannst du mit der Heizungspumpe einfach das
warme Wasser oben in den Speicher hinein pumpen (Kaltes unten zum Kessel).
Eine Zweite Heizungspumpe pumpt das Warme Wasser oben aus dem Kessel heraus
(Kaltes unten rein). Jeder Speicher der oben und unten einen Anschluß hat
ist auf diese Art angeschlossen ein Schichtenspeicher.
Oder So wie es ein Freund von mir gemacht hat:
Eifach einen Dreiwegemischer reinhängen an dem du von Hand einstellen kannst
wieviel in den Speicher und wieviel in die Heizung geht. Das ist unmöglich
und darf gar nicht sein, er ist aber begeistert und läßt den Regler immer
auf einer Stellung. Nur wenn er übers Wochenende wegfährt, dreht er daran
herum.
Wenn du es ganz billig haben willst und das nötige Fingespizengefühl bei der
Einstellung hast. Besorg dir für ein paar ? einen Ausrangierten WW -
Elektroboiler (300 l). Entkalke ihn. und realisiere den Dreiwegemischer mit
zwei Absperrhähnen. Wenn du dabei aber ausversehen Speicher und Heizung
abstellst, kocht dir dein Kessel über: Also Vorsicht!!!
Das reicht dann wahrscheinlich gerade so das die Wohnung morgens nicht
eiskalt ist.
Ich würde eine leistungsgesteuerte Pumpe einbauen, die ist vielleicht sogar
billiger als ein Dreiwegemischer (erste Variante).
Ich würde dir auch zu einem Speicher raten bei dem man zumindest die
Möglichkeit hat, einen Solar Wärmetauscher (unten) und einen Brauchwasser
Wärmetauscher (oben) nachzurüsten.
1000 l sind für eine Nacht ausreichend. Selbst übers Wochenende ist das ein
guter Frostschutz. Hängt aber letztlich von den Quadratmetern der Wohnung
und der Isolierung ab.
viel Spass
Können sich die Spezialisten unter Euch mal das Schema anschauen, das
ich unter http://www.ujs.de/heizung.jpg abgelegt habe?
Ich habe es reduziert auf die Rücklaufanhebung aus dem Puffer. Ausserdem
bin ich nicht vom Fach, das Schema wir wahrscheinlich nicht so aussehen
wie es sollte. Es ist aber selbsterklärend (hoffe ich).
Der Puffer wird bei mir aus einer Solaranlage und einem Holzofen
gespeist. Gibt es irgendwas, was gegen so eine Regelung spricht?
Danke und Gruß
Cornelius
> Können sich die Spezialisten unter Euch mal das Schema anschauen, das
> ich unter http://www.ujs.de/heizung.jpg abgelegt habe?
> ...
> Der Puffer wird bei mir aus einer Solaranlage und einem Holzofen
> gespeist. Gibt es irgendwas, was gegen so eine Regelung spricht?
Ja! Der Puffer kann in Deinem Schema nur über die Heizkörper beschickt
werden.
Da könnten also schon mal 90C durchfliessen.
Spät abends wird der Kessel nochmals vollgepackt. Da Nachtabsenkung aktiv-
und
das Haus schon warm ist, muß diese Energie in den Puffer geschickt werden.
Damit steht
mindestens für den nächsten Vormittag genug Wärme zur Verfügung.
Gruß
Christoph
...
> > > Eigentlich dachte ich der Speicher wird einfach in den Vorlauf
> > > geschaltet und gut ist, bei den neuen Heizungen ist da wohl aber
> > > immer auch eine Steuerung dabei (?)
> >
> > Was meinst Du mit "in Vorlauf geschaltet"?
>
> Einfach den Vorlauf durch den Puffer laufen lassen.
> Also so:
> Heizung --> Puffer --> Heizköper --> Heizung usw.
Nach dem Anfeuern vergingen also mehrere Stunden bis die Heizkörper langsam
warm würden...und dann immer heisser und heisser..
...
> So gehen Träume von einfachen Lösungen baden. Ich hab mir das
> vom Aufbau her wesentlich einfacher vorgestellt.
Wenn Vorlaufpumpe und Mischer schon vorhanden sind müsstest Du nur noch vor
diesen Beiden einen Abzweig
zum Puffer schaffen, in dessen Rücklauf eine Pumpe einbauen und in den
Kesselrücklauf einzweigen.
Geht's noch einfacher?
Eine Rücklaufanhebung sollte Dein Kessel eh schon haben , sonst kommen noch
2T-Stücke, 1m Rohr und ein
entsprechendes 3-Wege Ventil dazu.
Der Puffer kann natürlich viel besser ausgenutzt werden, wenn die Heizkörper
auf 55/45C ausgelegt wurden.
Ist auch klimatisch viel angenehmer da kaum Verwirbelungen der Raumluft
entstehen. Nachteil: doppelte
Anzahl Heizkörper!
Viel Spass beim Löten!
Ach ja, als Pufferspeicher nimmst Du am besten gleich die Heizöltanks,
sofern es blecherne sind.
Dann kommst Du auch nicht in Versuchung wieder mit Öl zu feuern, wenn Dir
die Waldarbeit mal zu gesund erscheint...
Gruß
Christoph
Ist ja klar du mußt nichtbenötigte Wärme wegbekommen.
Das heist, kann die Mindestwärmeabnahme von 50% der Nennwärmeleistung
nicht abgeführt werden, so ist ein ausreichend dimensionierter
Heizwasserpufferspeicher mit 25 Ltr/kW Kesselwärmeleistung
vorzusehen. Woher sind die 50 ltr/KW.
Man könnte einen 900 ltr Speicher nehmen, der für 110°C
Vorlauftemperaturen
geeignet ist und entsprechend geregelt dann die Heizung speist.
Da könntest du dann 62 kW speichern.
dann müsstest Du wohl bei richtiger Kälte 2-3 mal neu bestücken.
mit etwa 15 kg Holz.
Das Beispiel hängt natürlich vom tatsächlichen Bedarf des Hauses
ab.
Volkmar
> Ja! Der Puffer kann in Deinem Schema nur über die Heizkörper beschickt
> werden.
> Da könnten also schon mal 90C durchfliessen.
> Spät abends wird der Kessel nochmals vollgepackt. Da Nachtabsenkung aktiv-
> und
> das Haus schon warm ist, muß diese Energie in den Puffer geschickt werden.
> Damit steht
> mindestens für den nächsten Vormittag genug Wärme zur Verfügung.
Aehm... das ist, glaube ich, ein Mißverständnis. Also die Solaranlage
und den Holz-Kesselofen habe ich im Schema gar nicht drin. Beide sind
direkt an den Puffer angeschlossen und regeln sich selbst. Sie geben
also die Wärme in den Puffer. Und nun will ich die Wärme von dort in den
Heizkreislauf bestehend aus dem Gas-Brennwertgerät (im Schmema
"Heizkessel" genannt) und den Heizkörpern in der Wohnung einmischen.
So wie im Schema stelle ich mir das vor und die Frage ist, geht das so?
Bei mir im Keller ist das ganz anders geregelt: die Wärme geht
ungemischt zum Brennwertgerät und wird dann dahinter (im Vorlauf) wieder
runtergemischt, so dass die Vorlauftemperatur (für die Heizkörper) die
das Brennwertgerät vorgibt eingehalten wird. Daher habe ich eine
zusätzliche Pumpe, ein Ventil und natürlich zwei Regler: einen für das
Ventil, einen für den Mischer. Ich halte das für umständlich.
Gruß
Cornelius
> > Einfach den Vorlauf durch den Puffer laufen lassen.
> > Also so:
> > Heizung --> Puffer --> Heizköper --> Heizung usw.
>
> Nach dem Anfeuern vergingen also mehrere Stunden bis die Heizkörper
langsam
> warm würden...und dann immer heisser und heisser..
Gut, so hab ich da noch gar nicht dran gedacht ;-)
> > So gehen Träume von einfachen Lösungen baden. Ich hab mir das
> > vom Aufbau her wesentlich einfacher vorgestellt.
>
> Wenn Vorlaufpumpe und Mischer schon vorhanden sind müsstest Du nur noch
vor
> diesen Beiden einen Abzweig
> zum Puffer schaffen, in dessen Rücklauf eine Pumpe einbauen und in den
> Kesselrücklauf einzweigen.
> Geht's noch einfacher?
Nein, so ists ok. Danke.
> Viel Spass beim Löten!
Ich glaub da lass ich besser die Finger weg.
Richy
> Man könnte einen 900 ltr Speicher nehmen, der für 110°C
> Vorlauftemperaturen
> geeignet ist und entsprechend geregelt dann die Heizung speist.
> Da könntest du dann 62 kW speichern.
> dann müsstest Du wohl bei richtiger Kälte 2-3 mal neu bestücken.
> mit etwa 15 kg Holz.
> Das Beispiel hängt natürlich vom tatsächlichen Bedarf des Hauses
> ab.
Sag mal, wie hast Du das gerechnet?
900 Liter x X Kelvin Temperaturerhöhung x ??
Wieviel Watt braucht man um einen Liter Wasser um 1 Kelvin zu erhöhen?
Cornelius
1,162 Wh/(kg*K) ltr=kg
Volkmar
Zum Holz 1 kg etwa 3,86 kW.
Und sein alter Kessel muss natürlich bei 40 kW die Anforderungen
der 1. BImSchV erfüllen.
Ich plädiere im seinen Fall über etwas modernes und effektives
nachzudenken.
Volkmar
> Aehm... das ist, glaube ich, ein Mißverständnis. Also die Solaranlage
> und den Holz-Kesselofen habe ich im Schema gar nicht drin. Beide sind
> direkt an den Puffer angeschlossen...
Ja, hattest Du geschrieben und ich überlesen! hatte nur das Schema vor
Augen..
>und regeln sich selbst. Sie geben
> also die Wärme in den Puffer. Und nun will ich die Wärme von dort in den
> Heizkreislauf bestehend aus dem Gas-Brennwertgerät (im Schmema
> "Heizkessel" genannt) und den Heizkörpern in der Wohnung einmischen.
>
> So wie im Schema stelle ich mir das vor und die Frage ist, geht das so?
Was ist wenn T2 >T3 ? Dann geht die ganze Hitze in die Heizkörper,
die sollte aber in Abhängigkeit von der Aussentemp. so nieder wie möglich
gehalten werden um ein angenehmes Raumklima zu erreichen.
Wenn die Therme feuert hat auch T3 immer den Sollwert. Was macht dann der
Puffermischer?
>
> Bei mir im Keller ist das ganz anders geregelt: die Wärme geht
> ungemischt zum Brennwertgerät und wird dann dahinter (im Vorlauf) wieder
> runtergemischt,
Das macht Sinn! warum den Puffer nicht einfach kontinuierlich (ohne
Mischer,Fühler etc.)
vom Rücklauf durchströmen lassen?
Der Vorlaufmischer muß sein!
> so dass die Vorlauftemperatur (für die Heizkörper) die
> das Brennwertgerät vorgibt eingehalten wird.
Wird die Vorlauftemperatur nicht über die Aussentemp. errechnet/vorgegeben?
> Daher habe ich eine
> zusätzliche Pumpe, ein Ventil und natürlich zwei Regler: einen für das
> Ventil, einen für den Mischer. Ich halte das für umständlich.
?
Gruß
Christoph
> Ist ja klar du mußt nichtbenötigte Wärme wegbekommen.
> Das heist, kann die Mindestwärmeabnahme von 50% der Nennwärmeleistung
> nicht abgeführt werden, so ist ein ausreichend dimensionierter
> Heizwasserpufferspeicher mit 25 Ltr/kW Kesselwärmeleistung
> vorzusehen. Woher sind die 50 ltr/KW.
Möglich, dass ich mich täusche. Oder mein Kaminfeger hat hier Gesetz
gespielt, ist der Wert bundeseinheitlich?
Beziehe mich auf BW.
Den Gesetzlern gings wohl darum, dass den Feuerchen nicht einfach die Luft
zugedreht werden muss, und
damit nicht so viel gekokelt, geschmaucht und gerusselt wird.
Dass das Bad morgends warm zu sein hat ist heute aber der
Mindeststandardanspruch
jeder emanzipierten, modernen Frau. (Was den ollen Knilchen im
Bundestag-Heizausschuss natürlich
sch...egal ist).
Daher sind auch 50Ltr./KW noch reichlich unterbemessen!
Man könnte einen 900 ltr Speicher nehmen, der für 110°C
> Vorlauftemperaturen
> geeignet ist und entsprechend geregelt dann die Heizung speist.
> Da könntest du dann 62 kW speichern.
> dann müsstest Du wohl bei richtiger Kälte 2-3 mal neu bestücken.
> mit etwa 15 kg Holz.
> Das Beispiel hängt natürlich vom tatsächlichen Bedarf des Hauses
> ab.
>
> Volkmar
Christoph
Mit einem Font mit fester Breite sieht das ganz gut aus ;-)
--Heizkörper--
| |
P |
| |
M-------------|
| |
| |
|---Puffer--P-|
| |
| |
----Heizung----
P = Pumpe
M = Mischer
und die Pufferpumpe dann irgendwie ein und ausschalten.
Gruß
Mathias
> > So wie im Schema stelle ich mir das vor und die Frage ist, geht das so?
>
> Was ist wenn T2 >T3 ? Dann geht die ganze Hitze in die Heizkörper,
> die sollte aber in Abhängigkeit von der Aussentemp. so nieder wie möglich
> gehalten werden um ein angenehmes Raumklima zu erreichen.
> Wenn die Therme feuert hat auch T3 immer den Sollwert. Was macht dann der
> Puffermischer?
Wenn T2 > T3 geht der Mischer auf bis T3 den Sollwert erreicht hat. T3
braucht die Therme um ggf. nachzufeuern bzw. zu merken dass nicht
gefeuert werden soll wenn genug Wärme aus dem Puffer kommt.
>
> >
> > Bei mir im Keller ist das ganz anders geregelt: die Wärme geht
> > ungemischt zum Brennwertgerät und wird dann dahinter (im Vorlauf) wieder
> > runtergemischt,
>
> Das macht Sinn! warum den Puffer nicht einfach kontinuierlich (ohne
> Mischer,Fühler etc.)
> vom Rücklauf durchströmen lassen?
Weil ich keinen 800 Liter Pufferspeicher vom Brennwertgerät erwärmen
will. Nehmen wir an die Sonne scheint nicht und der Holzofen ist aus,
dann kühlt der Puffer recht schnell aus und ich würde ihn dann über den
Rücklauf aufheizen. Warum sollte ich. Wenn im Puffer keine Wärme ist
kommt von da nichts und die Heizung funktioniert als wenn es Puffer,
Solaranlage und Holzofen nicht gäbe.
> Der Vorlaufmischer muß sein!
Versteh ich nicht. Warum nicht vorher mischen, also auf dem Weg zum
Brennwertgerät.
>
> > so dass die Vorlauftemperatur (für die Heizkörper) die
> > das Brennwertgerät vorgibt eingehalten wird.
>
> Wird die Vorlauftemperatur nicht über die Aussentemp. errechnet/vorgegeben?
Doch, genau. Wird vom Brennwergerät über die Aussentemp. und
wahrscheinlich die Rücklauftemp. errechnet und über T3 überwacht.
Martin Kienass gab mir gestern noch den Hinweis, dass der
Brennwerteffekt hinfällig ist, wenn die Rücklauftemp. aus dem Puffer zu
hoch wird. Das würde wieder für eine Mischung im Vorlauf sprechen bzw.
für eine Temp.-Begrenzung im Rücklauf.
Schau Dir mal an, wie meine Anlage zur Zeit tatsächlich aufgebaut ist:
http://www.ujs.de/heizung2.jpg
Kommentare dazu wären mir sehr lieb.
Grüße
Cornelius
> Ich hatte ein delta t von 60°C angenommen.
>
> Zum Holz 1 kg etwa 3,86 kW.
>
Wie ist es mit der Effektivität des Holzbrenners? Wenn die bei 70% liegt
muss man ja vom Energiewert des Holzes noch 30% abziehen.
Oder ist das in der Rechnung schon drin?
Cornelius
Nein.
Laut Hersteller liegt der Wert für einen Vitolig 200 bei 91,8 %
Volkmar
[...]
>Martin Kienass gab mir gestern noch den Hinweis, dass der
>Brennwerteffekt hinfällig ist, wenn die Rücklauftemp. aus dem Puffer zu
>hoch wird. Das würde wieder für eine Mischung im Vorlauf sprechen
Dann kannst Du aber nicht mehr die im Gerät vorhandene Umwälzpumpe
gleichzeitig als Heizkreispumpe benutzen.
>bzw. für eine Temp.-Begrenzung im Rücklauf.
Eben. :-)
>Schau Dir mal an, wie meine Anlage zur Zeit tatsächlich aufgebaut ist:
>
>http://www.ujs.de/heizung2.jpg
>
>Kommentare dazu wären mir sehr lieb.
Sieht irtgendwie suboptimal aus :-)
Bei geschlossenem Mischer arbeitet die geräteinterne Pumpe gegen den
geschlossenen Mischer (das wäre eine Frage der regelungstechnischen
Ansteuerung), bei offenem Mischer sind praktisch zwei Pumpen
hintereinander geschaltet. Es ändern sich also die Druckverhältnisse
z.B. an Thermostatventilen nicht nur abhängig von der Stellung des
Ventils, sondern auch abhängig von der Stellung des Mischers.
Wenn man schon diesen gemischten Heizkörperkreis mit eigener Pumpe
haben will (oder hat), kann man ihn auch gleich direkt an den
Pufferspeicher anschliessen, ebenso wie Vor- und Rücklauf des
Heizgerätes. Man hat dann beide Kreise sauber hydraulisch entkoppelt
und heizt auch nicht den gesamten Pufferspeicher mit dem
Brennwertgerät auf, wenn man die Anschlüsse für Vor- und Rücklauf
ungefähr auf gleicher Höhe in den Speicher einmünden läßt und die
entsprechenden Fühler sinnvoll anordnet.
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Stimmt.
>
> >bzw. für eine Temp.-Begrenzung im Rücklauf.
>
> Eben. :-)
Hat aber einen Nachteil, Martin: ich habe bei Aussentemperaturen von
8-12 Grad wie in den letzten Tagen einen Gasverbrauch von 2 m3. Das sind
etwa 23 kW/h. Mein Holzofen bring 8 kW, davon tut er 6 kW in den Puffer.
Um nur über den Puffer zu heizen muss das Öfchen nur 4 Stunden brennen.
Damit habe ich dann einen Gasverbrauch von 0 m3, der Brennwertkessel
geht gar nicht an. Das geht aber nur, wenn ich soviel Temperatur aus dem
Speicher hole, wie auch gebraucht werden für den Vorlauf.
So kann ich sogar wenn es noch kälter wird nur mit Holz heizen.
>
> >Schau Dir mal an, wie meine Anlage zur Zeit tatsächlich aufgebaut ist:
> >
> >http://www.ujs.de/heizung2.jpg
> >
> >Kommentare dazu wären mir sehr lieb.
>
> Sieht irtgendwie suboptimal aus :-)
Meine ich auch.
> Bei geschlossenem Mischer arbeitet die geräteinterne Pumpe gegen den
> geschlossenen Mischer (das wäre eine Frage der regelungstechnischen
> Ansteuerung), bei offenem Mischer sind praktisch zwei Pumpen
> hintereinander geschaltet. Es ändern sich also die Druckverhältnisse
> z.B. an Thermostatventilen nicht nur abhängig von der Stellung des
> Ventils, sondern auch abhängig von der Stellung des Mischers.
Die Pumpe im gerät soll allerdings noch ausgeschaltet werden und ist
dann nur für die Warmwasserangelegenheit zuständig.
>
> Wenn man schon diesen gemischten Heizkörperkreis mit eigener Pumpe
> haben will (oder hat),
Die Anlage ist gerade eingebaut worden. Immerhin sollen mich die
zusätzliche Pume, das Ventil und der Regler für das Ventil zusammen was
um die 600 Euro kosten. Warum soll ich das ausgeben wenns scheinbar ohne
sogar besser ist.
> kann man ihn auch gleich direkt an den
> Pufferspeicher anschliessen, ebenso wie Vor- und Rücklauf des
> Heizgerätes. Man hat dann beide Kreise sauber hydraulisch entkoppelt
> und heizt auch nicht den gesamten Pufferspeicher mit dem
> Brennwertgerät auf, wenn man die Anschlüsse für Vor- und Rücklauf
> ungefähr auf gleicher Höhe in den Speicher einmünden läßt und die
> entsprechenden Fühler sinnvoll anordnet.
Das kapiere ich überhaupt nicht. Null. Muss ich erstmal drüber
nachdenken.
Es sei wie es sei. Wenn keiner Widerspruch einlegt ist wohl die erste
Regelung einfacher, mindestens genauso gut und viel billiger.
Da freu ich mich.
Cornelius ;-))
> Martin Kienass <mar...@makienet.de> wrote:
>
>> Dann kannst Du aber nicht mehr die im Gerät vorhandene
>> Umwälzpumpe gleichzeitig als Heizkreispumpe benutzen.
>
> Stimmt.
>
>>> Schau Dir mal an, wie meine Anlage zur Zeit tatsächlich
>>> aufgebaut ist:
>>>
>>> http://www.ujs.de/heizung2.jpg
>>>
>>> Kommentare dazu wären mir sehr lieb.
>>
>> Sieht irtgendwie suboptimal aus :-)
>
> Meine ich auch.
>
>> Bei geschlossenem Mischer arbeitet die geräteinterne Pumpe
>> gegen den geschlossenen Mischer (das wäre eine Frage der
>> regelungstechnischen Ansteuerung), bei offenem Mischer sind
>> praktisch zwei Pumpen hintereinander geschaltet. Es ändern sich
>> also die Druckverhältnisse z.B. an Thermostatventilen nicht nur
>> abhängig von der Stellung des Ventils, sondern auch abhängig
>> von der Stellung des Mischers.
>
> Die Pumpe im gerät soll allerdings noch ausgeschaltet werden und
> ist dann nur für die Warmwasserangelegenheit zuständig.
Wie soll das denn gehen?
Lutz
> > Die Pumpe im gerät soll allerdings noch ausgeschaltet werden und
> > ist dann nur für die Warmwasserangelegenheit zuständig.
>
> Wie soll das denn gehen?
Mach mich nicht fertig. Das klingt ja, als ginge das nicht. Was weiss
ich, wie die das machen.
Ich habe ein Remeha Quinta 25 Brennwertgerät. Darin ist eine Pumpe, die
über ein Magnetventil zwischen Warmwasserspeicherladung und normaler
Heizungsumwälzfunktion umgeschaltet wird. Automatisch.
Nach dem Einbau der zweiten Pumpe in dieser merkwürdigen
Rücklaufanmhebungskonstruktion hiess es, damit nicht beide Pumpen
hintereinander den Heizkreis bepumpen, würde die Geräteinternepumpe
umgeschaltet auf Nur-Warmwasser. Allerdings wusste man beim Einbau
gerade nicht wie das geht, weswegen der Installatuer mit einem "damit
müssen Sie im Moment leben" abgezogen ist mit dem Versprechen, bald
wieder zu kommen und das zu regeln.
Jetzt ruf ich erstmal den Hersteller an. Faxen dicke...
Cornelius :-(
>Martin Kienass <mar...@makienet.de> wrote:
>
>> Dann kannst Du aber nicht mehr die im Gerät vorhandene Umwälzpumpe
>> gleichzeitig als Heizkreispumpe benutzen.
>
>Stimmt.
>
>>
>> >bzw. für eine Temp.-Begrenzung im Rücklauf.
>>
>> Eben. :-)
>
>Hat aber einen Nachteil, Martin: ich habe bei Aussentemperaturen von
>8-12 Grad wie in den letzten Tagen einen Gasverbrauch von 2 m3. Das sind
>etwa 23 kW/h. Mein Holzofen bring 8 kW, davon tut er 6 kW in den Puffer.
>Um nur über den Puffer zu heizen muss das Öfchen nur 4 Stunden brennen.
>Damit habe ich dann einen Gasverbrauch von 0 m3, der Brennwertkessel
>geht gar nicht an. Das geht aber nur, wenn ich soviel Temperatur aus dem
>Speicher hole, wie auch gebraucht werden für den Vorlauf.
Hmm. Ich seh' das Problem nicht:
Die Differenz zwischen Heizkörper-Rücklauf und angehobenem Rücklauf
ist einstellbar. 5K war nur ein Beispiel, das ich genommen habe, weil
es zu meiner Anlage zufällig passt. Du kannst (entsprechende
Fähigkeit der bei Dir vorhandenen Regelung vorausgesetzt) eine höhere
Differenz einstellen und damit die Rücklauftemperatur entsprechend
weiter anheben.
Die Begrenzung auf 45°C kannst Du natürlich auch aufheben, mit den
schon besprochenen Nachteilen. Aber wenn Du bei den jetzt
herrschenden Außentemperaturen schon VL-Temperaturen von mehr als
45°C benötigst, passen Deine Heizkörper auch nicht besonders gut zu
einem Brennwertgerät....
>So kann ich sogar wenn es noch kälter wird nur mit Holz heizen.
Man kann die Regelung ja auch "im Eigenbau" (schließlich sind wir
hier in der Heimwerker Gruppe) beliebig verfeinern; z.B.: Liefert der
Holzkessel VL-Temperaturen von mind. 50°C an den Speicher, geht das
Brennwertgerät grundsätzlich außer Betrieb.
Das sollte mit einem Anlegethermostat und den entsprechenden Klemmen
am Heizgerät zu machen sein.
[...]
>Die Pumpe im gerät soll allerdings noch ausgeschaltet werden und ist
>dann nur für die Warmwasserangelegenheit zuständig.
Du meine Güte....
..wie soll das denn bewerkstelligt werden?
Wenn sie (nur) für die Warmwasser-Nachheizung zuständig sein soll,
gehört sie bitteschön auch in den Speicherladekreis. Und nicht in den
Heizungskreis. WoHlmöglich baut man Dir dann zusätzlich noch ein
Dreiwegeventil ein, damit die Pumpe auch in den richtigen Kreislauf
pumpt? Das kann's irgendwie nicht sein.
>
>>
>> Wenn man schon diesen gemischten Heizkörperkreis mit eigener Pumpe
>> haben will (oder hat),
>
>Die Anlage ist gerade eingebaut worden. Immerhin sollen mich die
>zusätzliche Pume, das Ventil und der Regler für das Ventil zusammen was
>um die 600 Euro kosten. Warum soll ich das ausgeben wenns scheinbar ohne
>sogar besser ist.
Ob besser oder schlechter mal dahingestellt: Mit dem eingebauten
Equipment geht es, ein wenig anders zusammengeschaltet, wesentlich
besser.
>> kann man ihn auch gleich direkt an den
>> Pufferspeicher anschliessen, ebenso wie Vor- und Rücklauf des
>> Heizgerätes. Man hat dann beide Kreise sauber hydraulisch entkoppelt
>> und heizt auch nicht den gesamten Pufferspeicher mit dem
>> Brennwertgerät auf, wenn man die Anschlüsse für Vor- und Rücklauf
>> ungefähr auf gleicher Höhe in den Speicher einmünden läßt und die
>> entsprechenden Fühler sinnvoll anordnet.
>
>Das kapiere ich überhaupt nicht. Null. Muss ich erstmal drüber
>nachdenken.
Ich mal's gleich mal auf :-)
>Es sei wie es sei. Wenn keiner Widerspruch einlegt ist wohl die erste
>Regelung einfacher, mindestens genauso gut und viel billiger.
>
>Da freu ich mich.
Nicht zu früh freuen: Die Regelung(en) müssen natürlich die dafür
nötigen Funktionen auch anbieten. Sonst ist's wieder Essig mit "Eine
Pumpe-ein Mischer-Rücklaufanhebung".
[...]
>Nach dem Einbau der zweiten Pumpe in dieser merkwürdigen
>Rücklaufanmhebungskonstruktion hiess es, damit nicht beide Pumpen
>hintereinander den Heizkreis bepumpen, würde die Geräteinternepumpe
>umgeschaltet auf Nur-Warmwasser.
Aber durchströmt wird sie nach wie vor, wenn der Heizbetrieb aktiv
ist? Irgendwie doch auch blöd, mindestens ein zusätzlicher, unnötiger
Strömungswiderstand.
>Allerdings wusste man beim Einbau
>gerade nicht wie das geht, weswegen der Installatuer mit einem "damit
>müssen Sie im Moment leben" abgezogen ist mit dem Versprechen, bald
>wieder zu kommen und das zu regeln.
Hmm.
>Jetzt ruf ich erstmal den Hersteller an. Faxen dicke...
Und? Ist was dabei 'rausgekommen?
>>> kann man ihn auch gleich direkt an den
>>> Pufferspeicher anschliessen, ebenso wie Vor- und Rücklauf des
>>> Heizgerätes. Man hat dann beide Kreise sauber hydraulisch entkoppelt
>>> und heizt auch nicht den gesamten Pufferspeicher mit dem
>>> Brennwertgerät auf, wenn man die Anschlüsse für Vor- und Rücklauf
>>> ungefähr auf gleicher Höhe in den Speicher einmünden läßt und die
>>> entsprechenden Fühler sinnvoll anordnet.
>>
>>Das kapiere ich überhaupt nicht. Null. Muss ich erstmal drüber
>>nachdenken.
>
>Ich mal's gleich mal auf :-)
Fertig:
http://home3.ecore.net/makienet/heizpuf2.jpg
> Die Begrenzung auf 45°C kannst Du natürlich auch aufheben, mit den
> schon besprochenen Nachteilen. Aber wenn Du bei den jetzt
> herrschenden Außentemperaturen schon VL-Temperaturen von mehr als
> 45°C benötigst, passen Deine Heizkörper auch nicht besonders gut zu
> einem Brennwertgerät....
Bei mir passt ja nichts zu irgendwas anderem wie es aussieht.
Nein, ohne Quatsch. Das war eine theoretische Überlegung. Wenn ich ganz
aus dem Puffer heizen kann käme es mir doof vor, wenn ich das dann nicht
tue sondern nur halb und dafür aber noch ein bisschen Brennwert ...
Aber das mag eine emotionale Komponente haben ...
>
> >So kann ich sogar wenn es noch kälter wird nur mit Holz heizen.
>
> Man kann die Regelung ja auch "im Eigenbau" (schließlich sind wir
> hier in der Heimwerker Gruppe) beliebig verfeinern; z.B.: Liefert der
> Holzkessel VL-Temperaturen von mind. 50°C an den Speicher, geht das
> Brennwertgerät grundsätzlich außer Betrieb.
> Das sollte mit einem Anlegethermostat und den entsprechenden Klemmen
> am Heizgerät zu machen sein.
Aber es wird ja nun alles noch besser: Im Keller wird umgebaut und
danach wird nur noch aus dem Puffer geheizt. :-)
>
> [...]
> >Die Pumpe im gerät soll allerdings noch ausgeschaltet werden und ist
> >dann nur für die Warmwasserangelegenheit zuständig.
>
> Du meine Güte....
> ..wie soll das denn bewerkstelligt werden?
> Wenn sie (nur) für die Warmwasser-Nachheizung zuständig sein soll,
> gehört sie bitteschön auch in den Speicherladekreis. Und nicht in den
> Heizungskreis. WoHlmöglich baut man Dir dann zusätzlich noch ein
> Dreiwegeventil ein, damit die Pumpe auch in den richtigen Kreislauf
> pumpt? Das kann's irgendwie nicht sein.
Hihi, so langsam könnten wir doch mal anfangen eine Anlage so
umständlich und ineffektiv wie möglich zu bauen. Ich hab ja scheinbar
schon mal eine ganz prima Vorlage dafür anzubieten indem ich mal meine
Anlage genauestens abzeichne.
Ich könnte auch noch eine super verkorkste Zirkulationsleitung dazu
beitragen, aber dafür fange ich lieber mal eine neue Diskussion an...
> >Das kapiere ich überhaupt nicht. Null. Muss ich erstmal drüber
> >nachdenken.
>
> Ich mal's gleich mal auf :-)
Aaahhhh, jetzt.... Jaaaah! Ja!
> Nicht zu früh freuen: Die Regelung(en) müssen natürlich die dafür
> nötigen Funktionen auch anbieten. Sonst ist's wieder Essig mit "Eine
> Pumpe-ein Mischer-Rücklaufanhebung".
Das stimmt. Ich bemühe mich nebenbei auch noch, auf Richards
ursprüngliches Anliegen ganz oben in dieser Diskussion zurück zu kommen
und ihm eine möglichst einfache und sparsame Lösung zu erarbeiten.
Die "Eine-Pumpe-ein Mischer-Rücklaufanhebung" könnte da ja ein Modell
sein weil er ja eine Pumpe zweifellos schon hat.
Was könne wir da noch verbessern? Oder könne wir das jetzt schon ganz
dingfest machen?
Schönen abend noch
Cornelius
> >Jetzt ruf ich erstmal den Hersteller an. Faxen dicke...
>
> Und? Ist was dabei 'rausgekommen?
Das es natürlich _NICHT_ geht.
:-((
[...]
>Das stimmt. Ich bemühe mich nebenbei auch noch, auf Richards
>ursprüngliches Anliegen ganz oben in dieser Diskussion zurück zu kommen
>und ihm eine möglichst einfache und sparsame Lösung zu erarbeiten.
>Die "Eine-Pumpe-ein Mischer-Rücklaufanhebung" könnte da ja ein Modell
>sein weil er ja eine Pumpe zweifellos schon hat.
>Was könne wir da noch verbessern? Oder könne wir das jetzt schon ganz
>dingfest machen?
Es kommt darauf an, wie seine jetzige Anlage aufgebaut ist,
insbesondere, wie Holz- und Ölkessel jetzt miteinander verschaltet
sind und wie die Vorlauftemperatur der Heizung geregelt wird.
Im Prinzip spräche nichts gegen einen Pufferspeicher, der nur vom
Holzkessel erwärmt wird und über den der Rücklauf des Ölkessels
"angewärmt" wird.
Ob das wirklich die einfachste Lösung ist, hängt aber stark von den
örtlichen Gegebenheiten ab.
> Es kommt darauf an, wie seine jetzige Anlage aufgebaut ist,
> insbesondere, wie Holz- und Ölkessel jetzt miteinander verschaltet
> sind und wie die Vorlauftemperatur der Heizung geregelt wird.
>
> Im Prinzip spräche nichts gegen einen Pufferspeicher, der nur vom
> Holzkessel erwärmt wird und über den der Rücklauf des Ölkessels
> "angewärmt" wird.
>
> Ob das wirklich die einfachste Lösung ist, hängt aber stark von den
> örtlichen Gegebenheiten ab.
Richard? Riiiiechard? Hörst Du noch zu?
Huuuuuhuuuuu!
Ein Kachelofenwärmetauscher hängt auch noch auf dem oberen Drittel des
Pufferspeichers und die Pumpe wird auch über eine Temperaturdifferenzschaltung
geschaltet.
Wenn das Wasser im Kachelofen wärmer als im Pufferspeicher ist geht die Pumpe
an.
Ganz Einfach, billig und gut!
Gruß Schorsch
> Halli-Hallo,
> so habe ich den Ölkessel an den Kombipuffer 600L/200L
> der Solaranlage
Hallo Schorsch!
Kannst Du das mal skizzieren? Wenn Du es mir mailst, stelle ich es ins
Netz.
Danke
Cornelius
> Es kommt darauf an, wie seine jetzige Anlage aufgebaut ist,
> insbesondere, wie Holz- und Ölkessel jetzt miteinander verschaltet
> sind und wie die Vorlauftemperatur der Heizung geregelt wird.
>
> Im Prinzip spräche nichts gegen einen Pufferspeicher, der nur vom
> Holzkessel erwärmt wird und über den der Rücklauf des Ölkessels
> "angewärmt" wird.
>
> Ob das wirklich die einfachste Lösung ist, hängt aber stark von den
> örtlichen Gegebenheiten ab.
Und könnte man nicht den an anderer Stelle diskutierten thermisch
geregelten Mischer da noch ganz gut drin unterbringen? Dann würde man
sich den Regler noch sparen. Sei der Mischer auf eine Temp. von 40 Grad
z.B. eingestellt würde er ja alles über 40 Grad in den Rücklauf geben.
Nun muss man nur noch
Halli-Hallo,
ja.
Morgen abend mail ich Dir.
Gruß Schorsch
PS.: Die letzten 6 Wochen mit 9L Heizölverbrauch!
> PS.: Die letzten 6 Wochen mit 9L Heizölverbrauch!
Und wieviel Holz? :-)
Halli-Hallo,
kann ich nur schätzen.
Früh um halb sechs den Kachelofen anschüren und um 6 "Vollmachen".
Wenn am Tag die Sonne nicht ausreichte um die 11M2 grosse Solaranlage zu
berteiben, wurde auch Abens der Kachelofen angeschürt und vollgemacht.
An manchen Tagen reichte die Solaranlage für Brauchwasser und Badheizkörper
aus ohne das der Kachelofen geschürt wurde.
Für unseren 5köpfigen Haushalt würde ich den Holzverbrauch in den
vergangenen 6 Wochen auf ca.500KG=1Ster schätzen.
Aber es ist eine Schätzung, da ich das Holz noch nie gewogen habe.
Gruß Schorsch
PS.: Der Kachelofen ist noch ohne Kachelmantel, die liegen seit 3Jahren im
Keller.
> Parallel an der Ladepumpe hängt ein 230V Betätigungskästchen das
> auf einem normalen Heizkörperventil ( 1 Zoll) montiert ist.
> Das funktioniert elektrisch/thermisch und macht dann das Ventil
> auf. Kostete ca.60DM von Heimeier.
Nennt sich Stellantrieb und ist im Prinzip nichts anderes als ein
Magnetventil.
Lutz
> Georg Kaiser <weinac...@aol.com> wrote:
>
>> so habe ich den Ölkessel an den Kombipuffer 600L/200L
>> der Solaranlage
>
> Kannst Du das mal skizzieren? Wenn Du es mir mailst, stelle ich
> es ins Netz.
Wo kann ich nachsehen?
Lutz
Moin!
Schorsch愀 Skizze findet Ihr unter htt://www.ujs.de/skizze.jpg
;-)
Cornelius
> Ein Kachelofenwärmetauscher hängt auch noch auf dem oberen Drittel des
> Pufferspeichers und die Pumpe wird auch über eine
> Temperaturdifferenzschaltung geschaltet.
Moin Schorsch!
Wie heisst das Ding genau, dass Du da bei Conrad erstanden hast? Hast Du
dazu vielleicht eine Bestellnummer (die Homepage von Conrad finde ich
trotz ISDN viel zu langsam, ich bin immer froh, wenn ich mich davor
drücken kann, dort was zu suchen).
Gruß
Cornelius